Montag, 2. Juni 2014

Stimmen der BMW-Fahrer nach dem Rennen von Budapest

Marco Wittmann (Startnummer 23, BMW Team RMG, Platz 1):
 Reifen: Option-Standard

„Ich bin stolz darauf, bei der DTM-Rückkehr auf den Hungaroring nach der Poleposition auch den Sieg geholt zu haben. Der Schlüssel war, dass ich den Start gewonnen habe. Anschließend ist es mir gelungen, einen Vorsprung herauszufahren und aus dem DRS-Fenster zu kommen. Auch der Boxenstopp war fehlerfrei. Meine BMW Team RMG Jungs haben fantastisch gearbeitet. Danach musste ich konzentriert bleiben und durfte keinen Fehler machen. Auch auf den Standard-Reifen konnte ich aber den Abstand zum Zweiplatzierten halten – und am Ende als Sieger die Ziellinie überqueren. Dies ist ein großartiges Gefühl.“

Bruno Spengler, dritter Platz nach grandioser Aufholjagd
Foto: BMW-Motorsport
Bruno Spengler (Startnummer 9, BMW Team Schnitzer, Platz 3):
 Reifen: Standard-Option

„Endlich wieder auf dem Podium zu stehen, ist ein fantastisches Gefühl. Es hat großen Spaß gemacht, heute auf den Options-Reifen durch das Feld zu pflügen. Die Reifen waren konstant gut, so dass ich selbst gegen Rennende richtig pushen und auf einem Kurs, auf dem man nur schwer überholen kann, einige Plätze gut machen konnte. Schon am Start habe ich viele Positionen gewonnen. Nach dem Pech, das wir in Oschersleben hatten, ist dieses Mal alles perfekt gelaufen. Ich freue mich vor allem für mein BMW Team Schnitzer. Wir wurden für unsere harte Arbeit belohnt. Die Jungs haben einen tollen Job gemacht.“
 
Maxime Martin (Startnummer 24, BMW Team RMG, Platz 6):
 Reifen: Standard-Option

„Es ist nicht gerade einfach, auf den Prime-Reifen loszufahren. Denn zunächst wird man von allen überholt und verliert ziemlich viel Zeit. Am Schluss haben wir uns aber wieder nach vorn gekämpft. Dies sind meine ersten DTM-Punkte. Ich bin zufrieden. Wir haben an diesem Wochenende einen richtig guten Job gemacht.“
 
António Félix da Costa (Startnummer 18, BMW Team MTEK, Platz 8):
 Reifen: Option-Standard

„Mein Auto war im ersten Stint auf den Options-Reifen sehr schwierig zu fahren. Ich habe einfach nur versucht, so wenig Zeit wie möglich zu verlieren. Nach dem Boxenstopp lief es dann auf den Prime-Reifen besser. Allerdings waren wir dann in einen Fight mit Edoardo Mortara verwickelt. Er bekam eine Strafe und hat uns aufgehalten. In der letzten Kurve der letzten Runde hat mich dann Jamie Green komplett von der Strecke geschoben. Trotzdem bin ich glücklich über die Punkte.“
 
Martin Tomczyk, unzufrieden mit dem Ergebnis in Budapest
Foto: BMW-Motorsport
Martin Tomczyk (Startnummer 10, BMW Team Schnitzer, Platz 13):
 Reifen: Option- Standard

„Es war ein schwieriger Tag. Die Performance meines Autos hat heute einfach nicht gepasst. Ich war sowohl auf Options- als auch auf Prime-Reifen viel zu langsam und hatte keine Chance. Mit stumpfen Waffen zu kämpfen, funktioniert in der hart umkämpften DTM nicht.“
 
Joey Hand (Startnummer 4, BMW Team RBM, Platz 15):
 Reifen: Option- Standard

„Leider hatte ich einen schlechten Start und mit durchdrehenden Rädern zu kämpfen. Ich weiß nicht, woran das lag, das müssen wir analysieren. Aber die Startboxen waren nach den zuvor ausgetragenen Rennen recht schmutzig. Das Auto wurde am Start in Mitleidenschaft gezogen, als ich einen Schlag rechts vorn abbekam. Die Aufhängung wurde beschädigt, und ganz sicher sind auch einige Aero-Teile weggeflogen. Ich war überrascht, was für ein hohes Tempo ich auf den Options-Reifen trotzdem gehen konnte. Die Schäden am Auto hatten mehr Auswirkungen auf das Fahrverhalten mit Prime-Reifen als auf die Options.“
 
Timo Glock, hadert mit sich und Edoardo Mortara
Foto: BMW-Motorsport
Timo Glock (Startnummer 17, BMW Team MTEK, Platz 19):
 Reifen: Option-Standard

„Es war ein enttäuschendes Rennen für mich und das Team. Leider haben wir unser Rennen nach dem Boxenstopp hinter Edoardo Mortara verloren, der mir zweimal ins Auto gefahren ist und mich einmal überholt hat, indem er mich von der Strecke drückte. Die Position musste er zurückgeben. Er hat es dann gleich wieder versucht. In Kurve zwei habe ich mich ein bisschen verbremst, er fuhr innen rein, ist mir seitlich ins Auto gefahren und hat mich von der Strecke gedrückt. Danach lag ich hinter ihm, kam aber nicht vorbei. Als dann alle mit den Options-Reifen von hinten kamen, haben uns alle Audis mit relativ viel Kontakt überholt. Ich habe dagegengehalten, und in der letzten Runde ging es schief. Ich freue mich für Marco Wittmann, dass er seinen zweiten Sieg eingefahren hat. Bruno Spengler ist mit einer starken Aufholjagd noch auf das Podium gekommen, und es war ein gutes Gesamtergebnis für BMW.“
 
Augusto Farfus (Startnummer 3, BMW Team RBM, Platz 21):
 Reifen: Standard-Option

„Wir hatten vom Start weg mit technischen Problemen zu kämpfen. Ich habe alles versucht, aber es war einfach nicht möglich, etwas Zählbares herauszuholen. Wir konnten nichts ausrichten. Das ist sehr schade. Es ist frustrierend, wenn man keine Punkte holt.“

Sonntag, 1. Juni 2014

Marco Wittmann gewinnt für BMW des DTM-Rennen in Ungarn

Marco Wittmann und seine siegreiche Mannschaft
Foto: BMW-Motorsport
Marco Wittmann hat den dritten Saisonlauf der DTM auf dem Hungaroring souverän für sich entschieden. Wittmann, der von der Pole-Position gestartet war, überfuhr in seinem BMW M4 DTM nach 41 Runden mit einem Vorsprung von 6,615 Sekunden als Sieger die Ziellinie. Für den 24 Jahre alten Franken war es nach dem Erfolg beim Saisonstart in Hockenheim der zweite DTM-Sieg, durch den er als Gesamtführender zu seinem Heimspiel auf dem Norisring (27. bis 29. Juni) fährt.

Marco Wittmann übernimmt mit seinem Sieg die Meisterschgaftsführung
Foto: BMW-Motorsport
„Das ist ein toller Erfolg, denn man weiß am Ende nie, ob die Leute mit den Options-Reifen noch herankommen. Aber die Rechnung ist aufgegangen. Ich habe einen großen Vorsprung herausgefahren und diesen verwaltet, ohne Fehler zu machen. An den Titel verschwende ich keinen Gedanken, wir denken von Rennen zu Rennen“, sagte Wittmann.
 
Auf die Plätze zwei fuhr Miguel Molina  im Audi RS5 DTM.
auch Miguel Molina wurde mit Platz zwei endlich für seine Leistung belohnt
Foto: Audi-Motorsport

Ein grandioses Rennen fuhr auch Bruno Spengler. Im Mittelfeld mit Standartreifen gestartet, setzte er darauf nach dem Wechsel auf die Options-Reifen seinen Rückstand auf die Führenden wett machen zu können. Dieser Strategiepoker ging auf, nach seinem Wechsel auf die weicheren Optionsreifen ging Spengler wie ein heißes Messer durch die Butter durch das Feld. Sein Vortrieb wurde auf Platz drei liegend durch das Ende des Rennens gestoppt drei gestoppt. Die beiden Führenden Wittmann und Molina waren für Spengler uneinholbar enteilt.

Bruno Spengler holt nach grandioser Aufholjagd einen verdienten dritten Platz
Foto: BMW-Motorsport
 
Die Krise bei Mercedes scheint noch nicht überwunden, bester Mercedes-Pilot wurde Robert Wickens auf Platz 11.
 
Das erste Rennwochenende der DTM in Ungarn seit 26 Jahren verfolgten insgesamt 33.000 Zuschauer.

Rennergebnis Budapest (Top-Five):
 
1. Marco Wittmann (BMW),
2. Miguel Molina (Audi),
3. Bruno Spengler (BMW),
4. Edoardo Mortara (Audi),
5. Adrien Tambay (Audi).
 
Meisterschaftsstand nach drei Rennen (Top-Five):
 
1. Marco Wittmann (50 Pkt.),
2. Mike Rockenfeller (31 Pkt.),
3. Edoardo Mortara (27 Pkt.),
4. Miguel Molina (26 Pkt.),
5. Adrien Tambay (26 Pkt.).
 
Konstukteurswertung nach drei Rennen:
 
1. Audi  (144 Pkt.),
2. BMW  (118 Pkt.),
3. Mercedes ( Pkt.).

Samstag, 31. Mai 2014

Marco Wittmann holt Pole in Budapest

BMW-Pilot Marco Wittmann geht am Sonntag von der Pole-Position in das erste DTM-Rennen auf dem Hungaroring seit fast 26 Jahren. Im Qualifying umrundete der Franke in seinem BMW M4 DTM den 4,381 Kilometer langen Kurs vor den Toren von Budapest in 1:26,518 Minuten und startet nach Oschersleben zum zweiten Mal in Folge von Platz eins.
Marco Wittmann holt in Budapest seine dritte DTM-Pole
Foto: BMW-Motorsport
„Ich mag das Qualifying einfach. Auf einer Runde alles perfekt zusammenzubringen, ist eine tolle Herausforderung. Heute hat alles geklappt, ein großartiger Tag für BMW. Der erste Platz ist eine ideale Ausgangsposition. Ein guter Start ist hier sehr wichtig“, sagte der Sieger des Auftaktrennens in Hockenheim zur dritten Bestzeit seiner noch jungen DTM-Karriere.
 
Wittmanns Markenkollege Timo Glock war 0,213 Sekunden langsamer und steht neben dem 24-Jährigen in der ersten Reihe. Rang zwei ist für den ehemaligen Formel-1-Piloten der bisher beste Startplatz in der populärsten internationalen Tourenwagenserie.
 
mit Marco Wittmann startet Teamkollege Timo Glock morgen aus Startreihe eins
Foto: BMW-Motorsport
 
Hinter dem BMW-Duo eroberte Miguel Molina im Audi RS 5 DTM die dritte Startposition und blickt zuversichtlich auf den dritten Saisonlauf. „BMW war heute sehr schnell. Ich habe eine gute Rundenzeit hinbekommen, leider war sie nicht gut genug für die Pole. Die Jungs haben mir ein sehr schnelles Auto hingestellt. Wir sind hier, um zu gewinnen, und werden im Rennen angreifen“, sagte der Spanier.
 
Bester Pilot eines DTM Mercedes AMG C-Coupé war erneut Pascal Wehrlein auf Rang 16. Eine Enttäuschung erlebte Mercedes-Benz-Markenkollege Christian Vietoris. Der Sieger von Oschersleben kam in der Qualifikation auf dem Hungaroring nicht zurecht und muss das Rennen am Sonntag von der letzten Position aufnehmen. „Mir war von vorneherein klar, dass es unter trockenen Bedingungen sehr schwierig werden würde. Wir sind einfach noch zu langsam. Wichtig ist, dass wir als Team daran arbeiten, dass wir besser werden“, analysierte der 25-Jährige den Rückschlag.
 
die drei schnellsten im Qualifying von Budapest Glock, Wittmann und Molina (v.l.)
Foto: DTM-Media
 
Auch Mike Rockenfeller (Audi) war mit seinem Qualifying nicht zufrieden. Der aktuelle DTM-Champion kam nicht über den 13. Rang hinaus. Für eine positive Überraschung sorgten hingegen die drei Rookies Maxime Martin, António Félix da Costa (beide BMW) und Nico Müller (Audi). Alle drei Neulinge schafften den Sprung in den letzten Abschnitt der Qualifikation. Martin war zwischenzeitlich sogar Schnellster und landete am Ende auf Rang vier direkt vor Félix da Costa, Müller wurde Achter.

Reiterberger holt Pole in Zolder

Nach dem zweiten Zeittraining stand noch Xavi Forès mit seiner Ducati ganz vorn in der Zeitenliste doch dann holte Markus Reiterberger in der Superpole die Bestzeit in Zolder.

Markus Reiterberger (BMW) holt Pole in Zolder
Foto: Jens Hawrda
Für Reihe eins qualifizierten sich in der Superpole Markus Reiterberger mit der Bestzeit, Xavi Forés  und dessen Teamkollege Max Neukirchner auf Platz Zwei und Drei. Michael Ranseder (Honda) machte in den Trainings allerdings deutlich, dass auch noch weitere Fahrer um die Podestplätze mitspielen. Der Abstand zu den vorderen drei Fahrern ist im Vergleich zum Lausitzring geschmolzen

 
Markus Reiterberger:
„Ich hatte zwei fliegende Runden. Eine bin ich auf Sicherheit gefahren, die andere völlig frei. Es war einfach geil und das Motorrad hat super gearbeitet. In den zwei Zeittrainings haben wir noch Änderungen an der Traktionskontrolle vorgenommen.“

Xavi Forés:
„Ich bin zufrieden mit der Tagesarbeit. Wir haben gute Rundenresultate am laufenden Band vorgelegt und können uns noch etwas verbessern. Max, Markus und ich waren wirklich sehr schnell bisher. Morgen werden wir harte und aufregende Rennen haben.“

Max Neukirchner:
„Wir haben einen guten Job gemacht. Für mich war es das erste Rennwochenende in Zolder. Die Strecke liegt mir. Ich bin absolut happy mit dem Bike und der Abstimmung und freue mich über den Platz in der ersten Startreihe. Wir hoffen, das Blatt im Rennen wieder zu wenden und vorne zu sein.“ 

IDM Rückkehrer Damian Cudlin (Kawasaki) hatte noch mit Trainingsrückstand zu kämpfen und erreichte die Superpole nicht. Cudlin wird im morgigen Rennen von der vierten Startreihe aus ins Rennen gehen.

Miguel Molina Schnellster im Freien Training in Budapest

Der spanienische Audi-Pilot fuhr am Samstag im freien Training in seinem Audi RS 5 DTM eine Rundenzeit von 1:37,558 Minuten und verwies BMW-Pilot Marco Wittmann auf den zweiten Platz. Markenkollege Timo Glock beendete in seinem BMW M4 DTM das Training auf Rang drei. Bester Mercedes-Pilot war Robert Wickens auf Platz 15.

Miguel Molina - Audi RS 5 DTM Schnellster im freien Training in Budapest
Foto: Jens Hawrda
 
Miguel Molina (Audi Sport Audi RS 5 DTM):
 
„Wie schon an den vorangegangenen beiden Rennwochenenden haben wir auch hier im Freien Training das Beste aus unserem Auto herausgekitzelt. Jetzt gilt es, das Ganze im Qualifying umzusetzen. Wir haben auf jeden Fall schon einmal eine Hausnummer gesetzt – und das ist eine gute Motivation für nachher.“