Sonntag, 6. April 2014

Audi zieht positive Bilanz nach viertägigen DTM-Testfahrten in Ungarn


Der neue Audi RS 5 DTM hat bei den ersten offiziellen DTM-Testfahrten vor Saisonbeginn einen starken Eindruck hinterlassen. Fünf von acht möglichen Bestzeiten auf dem Hungaroring in Ungarn gingen an die Audi-Piloten, die von Montag bis Donnerstag insgesamt 7.154 Testkilometer (1.633 Runden) abspulten.
Mattias Ekström Red-Bull Audi RS 5 DTM
Foto: Audi-Motorsport

„Es war ein positiver und produktiver Test für uns“, erklärte Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „Wir haben an den vier Tagen viele Kilometer zurückgelegt und den Großteil unserer Testaufgaben abarbeiten können. Alle Fahrer wirken zufrieden. Das spricht für den neuen RS 5 DTM und unsere intensive Vorbereitung im Winter. Ich denke, wir sind zu diesem Zeitpunkt einen Schritt weiter als im vergangenen Jahr. Trotzdem haben wir bis zum Saisonauftakt am 4. Mai in Hockenheim noch viel Arbeit vor uns – und erst dann werden wir wirklich wissen, wo wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen.“

Den drei Audi Sport Teams Abt Sportsline, Phoenix und Rosberg standen auf dem Hungaroring die ersten drei Einsatzautos für die Saison 2014 sowie ein Testträger des bei Audi Sport intern „RC3“ genannten neuen RS 5 DTM zur Verfügung. Der Testträger wurde von Mike Rockenfeller und Timo Scheider pilotiert. Die acht Audi-Piloten spulten unterschiedle Testprogramme ab, zu denen auch Reifentests, Rennsimulationen und Boxenstopps sowie die Erprobung unterschiedlicher Entwicklungsstände zählten.

drei Meister der letzten Jahre: M.Ekström, M.Rockenfeller, T. Scheider (v.l.)
Foto: Audi-Motorsport

Die schnellste Runde aller Audi-Piloten gelang Neuzugang Nico Müller am Dienstagnachmittag im orangefarbenen Hoffmann Group Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Rosberg (1.37,505 Minuten). Mit insgesamt 277 Testrunden war der 22-jährige Nachwuchspilot auch der fleißigste Audi-Fahrer.

Auf dem Hungaroring steht am 1. Juni das dritte Saisonrennen der DTM 2014 auf dem Programm. Die Audi-Piloten spürten schon während der Testtage die große Begeisterung der Ungaren für den Motorsport: Bereits bei der Ankunft am Flughafen in Budapest wurden sie von Autogrammjägern empfangen. Mehrere hundert Fans verfolgten die Testfahrten auf dem Hungaroring.

Vor dem Saisonauftakt in Hockenheim am 4. Mai steht vom 14. bis 17. April auf dem Hockenheimring ein weiterer offizieller DTM-Test auf dem Programm, bei dem die Tribünen ebenfalls für Zuschauer geöffnet werden. Tickets für die DTM 2014 gibt es online unter www.audi-motorsport.com/dtm oder telefonisch unter +49 (0)841 8947777.

Nachgefragt bei ... Nico Müller

Nico Müller starker Eindruck bei Vorsaisons Test in Budapest
Foto: Audi-Motorsport

Sie haben bei den DTM-Testfahrten in Ungarn und Ihrem Debüt im Audi Sport Team Rosberg einen starken Eindruck hinterlassen: Die meisten gefahrenen Runden aller Audi-Fahrer, am Dienstag eine Tagesbestzeit und insgesamt sogar die zweitschnellste Zeit. Wie fällt Ihre Bilanz aus?
„Positiv. Ich habe mich von den ersten Runden an im Audi RS 5 DTM sehr wohlgefühlt. Das war für mich wichtig zu sehen, weil doch sehr viel Neues auf mich zukam. Der Test in Budapest ist für Audi auch insgesamt ganz gut gelaufen, wir konnten unser Testprogramm abspulen. Diese Erfahrungen müssen wir jetzt in die Saison mitnehmen.“

Sie sind am Dienstag und Mittwoch zwei Tage am Stück gefahren und haben dabei 277 Runden gedreht. War das anstrengend?
„Der Hungaroring ist körperlich eine der anstrengenderen Rennstrecken, weil Kurve auf Kurve folgt und man eigentlich nur eine Gerade hat, um sich etwas auszuruhen. Auch mental ist die Strecke fordernd, weil die Konzentration die ganze Runde über auf dem Maximum sein muss. Von daher war es anstrengend – aber auf eine schöne Art und Weise.“

Es war der erste Test für Sie im Audi Sport Team Rosberg und gemeinsam mit Jamie Green. Wie sind Sie in Ihrem neuen Team und von Ihrem Teamkollegen aufgenommen worden?
„Sehr gut! Ich habe mich nicht nur im Auto, sondern auch in meinem Team gleich wohlgefühlt. Die Arbeit mit meinen Ingenieuren und Mechanikern hat super funktioniert. Die haben einen top Job gemacht, wir hatten kein einziges technisches Problem am Auto. Das war ein guter Start in eine hoffentlich erfolgreiche Saison.“

Was war die wichtigste Erkenntnis, die Sie vom Test in Ungarn mitgenommen haben?
„Da gibt es ganz, ganz viele Erkenntnisse. Ich habe so viele neue Eindrücke sammeln können. Und die Verarbeitungsphase wird auch noch ein, zwei Tage andauern. Da kam soviel Neues. Etwas Spezifisches zu nennen, ist gar nicht so einfach. Aber die wichtigste Erkenntnis war sicher, dass ich erleben durfte, wie die Arbeit im neuen Team funktioniert. Das Audi Sport Team Rosberg und Audi Sport sind insgesamt wesentlich größer als die Teams, für die ich bisher gefahren bin. Das zum ersten Mal live zu erleben, war beeindruckend.“

Samstag, 5. April 2014

BMW DTM-Teams schließen viertägige Testfahrten auf dem Hungaroring ab


Nach vier produktiven Tagen bei guten äußeren Bedingungen haben die BMW DTM-Teams die ersten offiziellen Testfahrten auf dem Hungaroring nahe Budapest (HU) abgeschlossen. Am Schauplatz des dritten Rennens der Saison 2014 kamen alle acht BMW DTM-Fahrer zum Einsatz und spulten mit ihren vier BMW M4 DTM gut 8.000 Kilometer ab. Im Vordergrund des umfangreichen Testprogramms stand einen Monat vor dem Saisonstart in Hockenheim (DE) die Abstimmung des neuen Fahrzeugs in den Bereichen Aerodynamik und Fahrwerk. Zudem führten die vier BMW DTM-Teams Simulationen von Training, Qualifying und Rennen inklusive Boxenstopps durch. Über 20 Grad Celsius und Sonnenschein boten optimale Voraussetzungen, um wertvolle Daten zu sammeln.

Felix da Costa Red Bull BMW M4 DTM
Foto: BMW-Motorsport 
„Wir haben ein abwechslungsreiches Programm absolviert und konnten viele Runden drehen“, beschrieb BMW Team Schnitzer Pilot Bruno Spengler (CA) den Test. „Es war toll, wieder mit dem Team zusammen zu sein und in den Rennmodus zu kommen. Es ging zwar nicht so sehr um schnelle Zeiten. Aber wir haben gelernt, dass wir in jedem Fall in die richtige Richtung arbeiten.“

Maxime Martin SAMSUNG BMW M4 DTM
Foto: BMW-Motorsport
Joey Hand (US) vom BMW Team RBM meinte: „Ich war vorher noch nie in Ungarn und demnach auch noch nie am Hungaroring. Die Strecke gefällt mir sehr, weil sie toll in die Landschaft eingebettet ist. So erinnert sie mich an Traditionskurse in den USA wie Road America oder Road Atlanta. Bisher kannte ich den Hungaroring nur aus Videospielen, umso wichtiger ist es mit Blick auf das Rennen im Juni, dass ich hier viele Testrunden drehen konnte.“
Marco Wittmann Ice Watch BMW M4 DTM
Foto: BMW-Motorsport
Auch António Félix da Costa (PT) setzte für das BMW Team MTEK die Vorbereitungen auf seine Rookie-Saison in der DTM fort. Unter anderem sammelte er erste Erfahrungen mit den Optionsreifen. „Wir haben in den vergangenen Tagen viel ausprobiert, um während der Saison möglichst auf alle Situationen vorbereitet zu sein“, sagte der 22-Jährige. „Der Speed des Autos ist gut, aber über das Kräfteverhältnis kann man noch nichts sagen. Bei Tests folgt jeder seinem eigenen Plan.“ Wie Félix da Costa war auch Maxime Martin (BE) zum ersten Mal auf Optionsreifen unterwegs. „Es ist bei meinem ersten offiziellen DTM-Test als Einsatzfahrer alles gut gelaufen“, sagte der BMW Team RMG Pilot. „Ich fühle mich wohl im Fahrzeug und im Team und kenne viele Abläufe schon aus meiner Zeit als Test- und Entwicklungsfahrer. Das hilft mir sehr.“

BMW Motorsport setzt das Testprogramm für die DTM-Saison 2014 ab dem 14. April fort, wenn in Hockenheim (DE) die zweite offizielle ITR-Testwoche beginnt.

Freitag, 4. April 2014

Letzter Testtag: Vietoris holt wieder Bestzeit

Die letzte Bestzeit nach den viertägigen Test auf dem Hungaroring holt wie am Vortag Christian Vietoris  Seine am Vortag gefahrene Bestzeit von 1:37,461 Minuten bedeuteten die absolute Bestzeit des gesamten Viertagestests.  Die zweitschnellste Tageszeit fuhr Augusto Farfus vor DTM-Neuling Maxime Martin in ihren BMW M4 DTM. Viertschnellster Fahrer war Edoardo Mortara vor Mike Rockenfeller (beide Audi RS 5 DTM). 
 
Platz sechs ging an Daniel Juncadella im zweitbesten DTM Mercedes AMG Coupé vor Mattias Ekström (Audi), Robert Wickens (Mercedes-Benz). Hinter dem achtplatzierten Molina landeten Timo Glock (BMW), Jamie Green (Audi) und Martin Tomczyk (BMW).

Edoarto Mortara Viertschnellster am letzten Testtag
Foto: Audi-Motorsport
 
Fleißigster Fahrer am Donnerstag war Mattias Ekström mit 136 Runden oder 595,816 Kilometern. Den Titel des Marathon-Mannes hatte sich am Mittwoch Timo Glock gesichert, der an einem Tag sogar 154 Runden abspulte. Das entspricht einer Distanz von 674,670 Kilometern. Der BMW-Pilot kam auch auf die meisten Runden des gesamten Tests. Er umrundete die Strecke 278-mal und legte insgesamt 1.217,918 Kilometer zurück. Nur eine Runde weniger (277) verbuchte Nico Müller (Audi). Fleißigster Mercedes-Benz-Pilot war Robert Wickens mit 255 Runden. Insgesamt fuhren die 23 DTM-Piloten in Ungarn 4.996 Runden, das entspricht 21.887,476 Kilometern oder mehr als einer halben Erdumrundung.
 
Auch wenn Mercedes am Testtag drei und vier jeweils die Bestzeit holte, machte Audi insgesamt bei diesen ersten Testtagen die geschlossenste und stärkste Figur. Vom 14. bis 17. April werden die DTM Vorsaisontests mit  vier weiteren Testtagen auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg fortgesetzt.
 
BMW am letzte Testtag zwei Fahrer unter den besten Drei
Foto: BMW-Motorsport
 
Augusto Farfus (BMW M4 DTM): „Ich denke, wir können mit diesem Test sehr zufrieden sein. Es gab keine größeren Probleme an unserem neuen BMW M4 DTM. Wir konnten viele Runden fahren, und der Speed war auch gut. Zu diesem Zeitpunkt der Saisonvorbereitung geht es nicht so sehr darum so schnell wie möglich zu sein. Es ist wichtig, verschiedene Dinge auszuprobieren, um später in der Saison auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Zum ersten Mal meinen BMW M4 DTM im aktuellen Design zu fahren, war etwas Besonderes. Jeder im Team ist heiß – und wir können die Zeit zum nächsten Test und zum Rennen in Hockenheim kaum abwarten.“


Testzeiten, Donnerstag, 3. April, Stand nach Testende:


1.
Christian Vietoris (DEU) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:37,620 Minuten
2. Augusto Farfus (BRA) BMW M4 DTM 1:37,640
3. Maxime Martin (BEL) BMW M4 DTM 1:37,733
4. Edoardo Mortara (ITA) Audi RS5 DTM 1:37,806
5. Mike Rockenfeller (DEU) Audi RS5 DTM 1:37,842
6. Daniel Juncadella (ESP) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:38,122
7. Mattias Ekström (SWE) Audi RS5 DTM 1:38,191
8. Robert Wickens (CAN) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:38,252
9. Miguel Molina (ESP) Audi RS 5 DTM 1:38,279
10. Timo Glock (DEU) BMW M4 DTM 1:38,289
11. Jamie Green (GBR) Audi RS 5 DTM 1:38,455
12. Martin Tomczyk (DEU) BMW M4 DTM 1:38,933

 
 
 

 

Donnerstag, 3. April 2014

Mortara Vormittagsschnellster am vierten Testtag

Audi am vierten Testtag wieder stark
Foto: Audi-Motorsport

Am vierten Testtag in Budapest fuhr Edoardo Mortara bis zum Mittag die Tagesbestzeit.  Der Italiener im Audi RS 5 DTM ging mit der Bestzeit in die Mittagspause und verwies seine beiden Markenkollegen Mattias Ekström und Jamie Green auf die Plätze zwei und drei.

Auf die Plätze vier und fünf fuhren die beiden Mercedes-Piloten Daniel Juncadella und Robert Wickens. Damit dominierte den Vormittag wieder klar Audi, diesmal konnte sich Mercedes mit den Trainigsplätzen vier und fünf aber besser in Szene setzten.

Hinter dem vierten Audi-Fahrer, Champion Mike Rockenfeller, auf Rang sechs reihte sich der schnellste BMW-Pilot Augusto Farfus auf Rang sieben ein. Christian Vietoris (Mercedes-Benz), der am Mittwoch Tagesschnellster war, belegte Platz acht vor Martin Tomczyk, Timo Glock und Maxime Martin in drei weiteren BMW M4 DTM.
 

Testzeiten, Donnerstag, 3. April, Stand 12:00 Uhr:


1.
Edoardo Mortara (ITA) Audi RS5 DTM 1:37,806 Minuten
2. Mattias Ekström (SWE) Audi RS5 DTM 1:38,191
3. Jamie Green (GBR) Audi RS 5 DTM 1:38,549
4. Daniel Juncadella (ESP) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:38,560
5. Robert Wickens (CAN) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:38,579
6. Mike Rockenfeller (DEU) Audi RS5 DTM 1:38,612
7. Augusto Farfus (BRA) BMW M4 DTM 1:38,630
8. Christian Vietoris (DEU) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:38,932
9. Martin Tomczyk (DEU) BMW M4 DTM 1:38,933
10. Timo Glock (DEU) BMW M4 DTM 1:39,049
11.
Maxime Martin (BEL) BMW M4 DTM 1:39,146