Donnerstag, 3. April 2014

Mortara Vormittagsschnellster am vierten Testtag

Audi am vierten Testtag wieder stark
Foto: Audi-Motorsport

Am vierten Testtag in Budapest fuhr Edoardo Mortara bis zum Mittag die Tagesbestzeit.  Der Italiener im Audi RS 5 DTM ging mit der Bestzeit in die Mittagspause und verwies seine beiden Markenkollegen Mattias Ekström und Jamie Green auf die Plätze zwei und drei.

Auf die Plätze vier und fünf fuhren die beiden Mercedes-Piloten Daniel Juncadella und Robert Wickens. Damit dominierte den Vormittag wieder klar Audi, diesmal konnte sich Mercedes mit den Trainigsplätzen vier und fünf aber besser in Szene setzten.

Hinter dem vierten Audi-Fahrer, Champion Mike Rockenfeller, auf Rang sechs reihte sich der schnellste BMW-Pilot Augusto Farfus auf Rang sieben ein. Christian Vietoris (Mercedes-Benz), der am Mittwoch Tagesschnellster war, belegte Platz acht vor Martin Tomczyk, Timo Glock und Maxime Martin in drei weiteren BMW M4 DTM.
 

Testzeiten, Donnerstag, 3. April, Stand 12:00 Uhr:


1.
Edoardo Mortara (ITA) Audi RS5 DTM 1:37,806 Minuten
2. Mattias Ekström (SWE) Audi RS5 DTM 1:38,191
3. Jamie Green (GBR) Audi RS 5 DTM 1:38,549
4. Daniel Juncadella (ESP) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:38,560
5. Robert Wickens (CAN) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:38,579
6. Mike Rockenfeller (DEU) Audi RS5 DTM 1:38,612
7. Augusto Farfus (BRA) BMW M4 DTM 1:38,630
8. Christian Vietoris (DEU) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:38,932
9. Martin Tomczyk (DEU) BMW M4 DTM 1:38,933
10. Timo Glock (DEU) BMW M4 DTM 1:39,049
11.
Maxime Martin (BEL) BMW M4 DTM 1:39,146

Maro Engel: Aus Australien in das ADAC GT Masters


Maro Engel (28, München) hat in diesem Jahr eine deutlich kürzere Anreise zu seinen Renneinsätzen. Nach einer Saison in Australien mit Sportwageneinsätzen und in der V8 Supercar-Tourenwagenserie kehrt der ehemalige DTM-Pilot nach Deutschland zurück. Im ADAC GT Masters startet Engel für die Neueinsteiger von ROWE RACING in einem Mercedes-Benz SLS AMG gemeinsam mit dem dreifachen ADAC GT Masters-Laufsieger Jan Seyffarth (27, Querfurt). Die bisherige Bilanz von Engel im SLS AMG kann sich sehen lassen: Bei seinem ersten Start mit dem Flügeltürer gelang ihm in Australien auf Anhieb ein Sieg, bei seinem vorerst letzten Einsatz mit dem Mercedes-Benz startete er in Bathurst im Februar von der Pole Position. Im Interview spricht Engel über den Wechsel von “down under“ in die „Liga der Supersportwagen“.
Maro Engel 2014 aus Australien zurück in die ADAC GT-Master
Foto: ADAC-Motorsport

Sie sind in Australien für Mercedes-Benz Rennen gefahren, wie ergab sich nun der Wechsel zurück nach Deutschland?
Maro Engel: „Es hat mir in Australien gut gefallen, aber ich bin auch froh darüber, wieder in Deutschland zu starten. Die Zeit in Australien war toll und es war eine großartige Erfahrung, auf die ich nicht verzichten möchte. Aber zu Hause fährt man einfach am liebsten Rennen. Das ADAC GT Masters ist eine tolle Serie und ich freue mich darauf, wieder vor den Fans in der Heimat zu fahren.“

Warum haben Sie sich für das ADAC GT Masters entschieden?
„Das ADAC GT Masters ist die stärkste nationale GT-Rennserie in Europa und damit für mich als Fahrer eine Herausforderung. Ich habe das ADAC GT Masters im vergangenen Jahr bereits persönlich besucht und mir einen Eindruck von der Serie gemacht. Mit meinem neuen Teamkollegen Jan Seyffarth verstehe ich mich sehr gut und ich freue mich sehr darauf, in dieser Kombination zu starten.“

Wie kam der Kontakt mit ROWE RACING zustande?
„Ich kenne Hans-Peter Naundorf, den Teamchef von ROWE RACING, schon aus meiner Zeit in der DTM. Er war bei meinem ersten DTM-Test vor einigen Jahren sogar mein Ingenieur. Für ROWE RACING bin ich bereits 2012 ein Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife gefahren, der Kontakt zum Team war also immer da. Nachdem sich im vergangenen Jahr angebahnt hat, dass ich von Australien nach Deutschland zurückkehre, haben wir gemeinsam auf das Projekt hingearbeitet im ADAC GT Masters zu starten.“

Wie sieht ihre Vorbereitung auf die erste Saison im ADAC GT Masters aus?
„Wir haben bereits zwei Mal getestet und bis zum Saisonstart stehen auch noch weitere Tests auf dem Programm, damit wir optimal für das erste Rennen präpariert sind. Das ADAC GT Masters ist eine hart umkämpfte Meisterschaft und erfordert eine sehr gute Vorbereitung.“

Sie und das Team von ROWE RACING sind 2014 neu in der Serie. Welche Erwartungen haben Sie an ihre erste Saison im ADAC GT Masters?
„ROWE RACING ist auf der Nürburgring-Nordschleife mit dem Mercedes-Benz SLS AMG sehr erfolgreich und hat sich dort als eines der Top-Teams etabliert. Daher gehe ich davon aus, dass wir auch im ADAC GT Masters gute Chance haben. Wo wir stehen, wird sich beim offiziellen Vortest Anfang April erstmals zeigen. Vorher ist es sehr schwierig, eine Prognose für die Saison zu treffen. Die Konkurrenz im ADAC GT Masters ist groß und wir werden unsere Gegner sicher nicht unterschätzen.“


Dritter Testtag: Mercedes beendet Audi-Dominanz


Am Ende des dritten Testtages in Budapest steht endlich eine Mercedes-Bestzeit. Christian Vietoris fuhr mit 1:37,461 Minuten nicht nur die Tagesbestzeit, sondern die überhaupt schnellste Runde der bisherigen drei Testtage. Hinter Vietoris folgten diesmal gleich drei Piloten in einem BMW M4 DTM. Platz zwei ging dabei an Marco Wittmann vor Timo Glock und Augusto Farfus. Glock war mit 154 Runden und 674,670 Kilometern knapp vor Vietoris (153) der Pilot mit dem meisten Testkilometern am Mittwoch.
Trainigsbestzeit am Ende des dritte Testtages für Christian Vietoris
Foto: Mercedes-Motorsport
 
 
Hinter dem fünfplatzierten Pascal Wehrlein (Mercedes-Benz) war Adrien Tambay am Mittwoch auf Rang sechs bester Fahrer eines Audi RS 5 DTM, nachdem er zur Mittagspause noch an der Spitze der Zeitenliste gelegen hatte. Hinter folgten die drei Markenkollegen Nico Müller, Timo Scheider und Miguel Molina. Rang zehn ging an Martin Tomczyk (BMW) vor Robert Wickens und Daniel Juncadella (beide Mercedes-Benz).
 
Marco Wittmann (BMW M4 DTM): „Das war doch noch ein richtig guter Tag, obwohl wir am Vormittag etwas Zeit in der Box verloren hatten. Die Strecke hier macht mir mit jeder Runde mehr Spaß. Wir haben ordentliche Fortschritte gemacht, und mit Platz zwei im Klassement bin ich natürlich auch zufrieden. Schon jetzt freue ich mich riesig auf das Rennen hier. Das wird sicherlich eine tolle Show.“
 
Testzeiten, Mittwoch, 2. April, Stand nach Testende:

1.
Christian Vietoris (DEU) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:37,461 Minuten
2.
Marco Wittmann (DEU) BMW M4 DTM 1:37,837
3. Timo Glock (DEU) BMW M4 DTM 1:37,861
4. Augusto Farfus (BRA) BMW M4 DTM 1:37,895
5. Pascal Wehrlein (DEU) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:38,002
6. Adrien Tambay (FRA) Audi RS5 DTM 1:38,014
7. Nico Müller (CHE) Audi RS 5 DTM 1:38,069
8. Timo Scheider (DEU) Audi RS5 DTM 1:38,167
9.
Miguel Molina (ESP) Audi RS5 DTM 1:38,187
10. Martin Tomczyk (DEU) BMW M4 DTM 1:38,417
11. Robert Wickens (CAN) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:38,901
12. Daniel Juncadella (ESP) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:39,437
 
 

 

Mittwoch, 2. April 2014

Dritter Testtag - Tambay fährt Bestzeit bis Mittagapause


Am heutigen dritten Testtag am Hungaroring fuhr Adrien Tambay bis zum Mittag die schnellste Runde. Er verwies damit verwies seine beiden Markenkollegen Miguel Molina und Nico Müller auf die Plätze zwei und drei. Molina und Müller hatten bereits an den ersten beiden Tagen jeweils die Tagesbestzeit erzielt.  
Adrien Tambay Bestzeit zur Halbzeit am dritten Testtag
Foto: Audi-Motorsport

Insgesamt sind auch am Mittwoch wieder zwölf DTM-Piloten auf der Strecke. Auf den Plätzen vier und fünf landeten in Person von Augusto Farfus und Marco Wittmann die beiden schnellsten Piloten in einem BMW M4 DTM. Hinter dem vierten Audi-Fahrer Timo Scheider auf Rang sechs reihten sich die weiteren BMW-Piloten Timo Glock und Martin Tomczyk ein. Robert Wickens war der schnellste Fahrer eines DTM Mercedes AMG C-Coupé vor seinen Markenkollegen Christian Vietoris, Pascal Wehrlein und Daniel Juncadella. 

Fazit zur Mittagspause: Audi wieder sehr stark gefolgt von BMW. Mercedes kann sich noch nicht nachhaltig in Szene setzen.


Testzeiten, Mittwoch, 2. April, Stand 12:00 Uhr:


1.
Adrien Tambay (FRA) Audi RS5 DTM 1:38,014 Minuten
2. Miguel Molina (ESP) Audi RS5 DTM 1:38,187
3. Nico Müller (CHE) Audi RS 5 DTM 1:38,408
4. Augusto Farfus (BRA) BMW M4 DTM 1:38,618
5. Marco Wittmann (DEU) BMW M4 DTM 1:38,779
6. Timo Scheider (DEU) Audi RS5 DTM 1:38,813
7. Timo Glock (DEU) BMW M4 DTM 1:38.835
8. Martin Tomczyk (DEU) BMW M4 DTM 1:39,057
9. Robert Wickens (CAN) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:39,255
10. Christian Vietoris (DEU) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:39,342
11. Pascal Wehrlein (DEU) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:39,408
12. Daniel Juncadella (ESP) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:39,542
 

Nico Müller (Audi) holt Bestzeit am zweiten DTM-Testtag in Budapest


Damit setzt Audi ein erneutes Zeichen nachdem am Vortag bereits Miguel Molina die Bestzeit für Audi holte. Müller verwies Mattias Ekström (Audi) auf die Plätze. Insgesamt macht Audi bei den Vortests zur Saisin 2014 bisher einen starken Eindruck. Dahinter reite sich Garry Paffett als bester Mercedes Pilot auf Platz drei ein.

Nico Müller im Hoffmann Group Audi RS5 DTM (Nr.21) Audi Sport Team Rosberg
Foto: Audi-Motorsport
 

Alle drei Piloten unterboten am Dienstag die Marke von 1:38 Minuten, was tags zuvor nur Molina gelungen war.

 

Hinter Paffett auf Rang vier landete DTM-Rückkehrer Paul Di Resta in einem weiteren DTM Mercedes AMG C-Coupé. Dann folgten die vier Piloten der BMW M4 DTM. Schnellster des Münchener Quartetts war Marco Wittmann auf Rang fünf vor DTM-Neuling Antonio Felix da Costa, der zur Mittagspause noch an der Spitze gelegen hatte, sowie Joey Hand und Bruno Spengler. 
 
Platz neun belegte Vitaly Petrov (Mercedes-Benz), neben Müller und Felix da Costa der dritte „Rookie“ der DTM-Saison 2014. Es folgten die beiden Audi-Piloten Edoardo Mortara und Timo Scheider sowie Pascal Wehrlein (Mercedes-Benz).

Nico Müller nach dem zweiten Tag der viertägigen DTM-Testfahrten auf dem Hungaroring (Ungarn):
 
„Ich bin überglücklich: Das war ein guter Einstand bei Audi und in der DTM. Hier im Audi RS 5 DTM zu sitzen zu dürfen, ist schon ein Highlight. Besonders wichtig ist für mich zu sehen, dass ich mich vom Anfang an im Auto und im Team wohlgefühlt habe. Auf die Zeiten schauen wir noch gar nicht so sehr, aber natürlich ist es immer schöner, auf der oberen Seite der Liste zu sein als auf der unteren. Wir versuchen, unser Programm durchzuziehen und für die Saison möglichst viel von diesem Test mitzunehmen. Ich mag den Hungaroring, an den ich gute Erinnerungen habe: Ich habe hier in den vergangenen vier Jahren in jeder Kategorie, in der ich gefahren bin, Rennen gewonnen. Die Strecke gefällt mir, sie ist sehr technisch. Und sie scheint auch unserem Auto ganz gut zu liegen – insofern sind wir sehr happy mit dem heutigen Tag.“

Testzeiten, Dienstag, 1. April, Stand nach Testende:


1. Nico Müller (CHE) Audi RS 5 DTM 1:37,505 Minuten
2.
Mattias Ekström (SWE) Audi RS5 DTM 1:37,912
3. Gary Paffett (GBR) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:37,927
4. Paul Di Resta (GBR) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:38,121
5. Marco Wittmann (DEU) BMW M4 DTM 1:38,160
6. Antonio Felix da Costa (PRT) BMW M4 DTM 1:38,168
7. Joey Hand (USA) BMW M4 DTM 1:38,286
8. Bruno Spengler (CAN) BMW M4 DTM 1:38,458
9. Vitaly Petrov (RUS) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:38,781
10. Edoardo Mortara (ITA) Audi RS5 DTM 1:38,796
11.
Timo Scheider (DEU) Audi RS5 DTM 1:39,054
12. Pascal Wehrlein (DEU) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:39,826