Samstag, 19. Oktober 2013

DTM-Hockenheim: Bruno Spengler holt letzte Pole der Saison

  • erdrückende Überlegenheit von BMW im Qualifying
  • bester Audi-Pilot ist Molina auf Startplatz fünf 
  • Wickens als bester Mercedes-Pilot nur auf Starplatz 13

Bruno Spengler zeigt im letzten Saison-Qualifying noch einmal seine Klasse
Foto: BMW-Motorsport

Die ersten beiden Startreihen beim DTM-Finale 2013 auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg sind fest in BMW-Hand. Im Qualifying für das zehnte und letzte Rennen der Saison machten Bruno Spengler, Dirk Werner, Andy Priaulx und Timo Glock die Pole-Position unter sich aus.
 
Schnellster im vierten Qualifying-Abschnitt war Spengler, der für den 4,574 Kilometer langen Kurs 1:33,443 Minuten benötigte. Neben ihm in der ersten Reihe steht Dirk Werner auf Startplatz zwei, sein Teamkollege im BMW Team Schnitzer. Dahinter starten von den Positionen drei und vier Priaulx und Glock, dessen Rundenzeit im Shoot-out-Qualifying gestrichen wurde, weil er die Strecke verlassen hatte.
 
Miguel Molina (Audi) geht vom fünften Startplatz in das Rennen; Robert Wickens als bester Mercedes-Benz-Fahrer vom 13. Rang.

Freitag, 18. Oktober 2013

Informationen und Stimmen von Mercedes zum DTM-Finale in Hockenheim


Beim großen Saisonfinale gastiert die DTM am kommenden Wochenende (19.-20. Oktober) zum zweiten Mal in dieser Saison auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg.

Gary Paffett kann mit der Saison nicht zufrieden sein und kämpft beim Saisonfinale um ein gutes Resultat
Foto: JensHawrda
 
Die Strecke: Das Heimrennen von Mercedes-Benz findet wie beim traditionellen Saisonauftakt an gleicher Stelle auf der 4,574 km langen Streckenvariante statt und wird über eine Distanz von 42 Runden respektive 192,108 Kilometern ausgetragen – die zweitlängste Renndistanz nach dem Rennen in Spielberg (203,322 km). Die Passage von der Parabolica bis zur Spitzkehre ist mit ca. 270 km/h der schnellste Streckenabschnitt im DTM-Kalender – der Volllastanteil einer Runde beträgt 64%.

Prominenter Gast Lewis Hamilton: Der Formel 1-Fahrer Lewis Hamilton besucht am Sonntag, 20. Oktober das DTM-Finale in Hockenheim. Der MERCEDES AMG PETRONAS Pilot steigt auch selbst ins Cockpit und chauffiert Gäste und Gewinnspielsieger in einem Mercedes-Benz DTM-Renntaxi um den Kurs. „Ich verbinde mit meiner Zeit in der Formel 3 Euroserie im Rahmen der DTM sehr schöne Erinnerungen und bin gespannt darauf, in Hockenheim viele bekannte Gesichter im Fahrerlager wieder zu sehen“, sagt Hamilton.
Stimmen zum DTM-Rennen in Hockenheim
Toto Wolff, Mercedes-Benz Motorsportchef:
„Mercedes-Benz und Hockenheim – das hat in der Vergangenheit oft gepasst. Entsprechend möchten wir unseren Fans und Mercedes-Benz Kolleginnen und Kollegen bei unserem Heimrennen unweit von Stuttgart einen positiven Saisonabschluss bieten. Seit dem Auftaktrennen in Hockenheim im Mai bis jetzt, haben unsere erfolgshungrigen Mercedes Junioren eine starke Leistung gezeigt und bewiesen, dass sie reif sind für die DTM. Mit dem Abschlussrennen am Sonntag freuen wir uns gleichzeitig schon auf die Saison 2014, in der wir gestärkt und mit neuem Kampfgeist hervorkommen werden!“
Christian Vietoris (24, Deutschland, DTM Mercedes AMG C-Coupé):
  • ist mit 71 Punkten Dritter in der Fahrerwertung
  • stand beim Auftaktrennen 2013 in Hockenheim auf dem Podium
„Die Saison hat für mich in Hockenheim mit meinem ersten Podiumsplatz in der DTM sehr gut begonnen und mein Ziel ist am kommenden Wochenende das DTM-Jahr genauso erfolgreich zu beenden. Ich bin derzeit Dritter in der Gesamtwertung und erfülle damit meine Zielsetzung, in diesem Jahr unter die Top-5 in der Fahrerwertung zu kommen. Jetzt möchte ich den dritten Platz natürlich beim Finale verteidigen, was angesichts der knappen Punkteabstände allerdings nicht einfach wird. Unsere letzten Ergebnisse entsprachen leider nicht unseren Ansprüchen und Erwartungen, aber ich bin zuversichtlich, dass wir in Hockenheim wieder an der Spitze mitkämpfen können. An diesem Wochenende wird es besonders interessant sein, die Strategien der Teams zu beobachten, da wir zum ersten Mal auf einer Strecke fahren, auf der uns Renndaten der neuen Option-Reifen vorliegen. Das könnte zu spannenden Überlegungen für die Rennstrategie führen.“
Robert Wickens reist als Meisterschaftsvierter zum Saisonfinale
Foto: Jens Hawrda


Robert Wickens (24, Kanada, STIHL Mercedes AMG C-Coupé):
  • ist mit 70 Punkten Vierter in der Gesamtwertung
  • gewann im Rahmen der Formel 1 ein GP3-Rennen in Hockenheim
„Bei unserem Heimrennen in Hockenheim drücken uns besonders viele Fans und Mercedes-Benz Kollegen im Motodrom und auf der Mercedes-Tribüne die Daumen und feuern uns an. Leider konnte ich ihnen beim Auftaktrennen in dieser Saison kein gutes Ergebnis liefern – das Rennen war für mich schon nach wenigen Runden vorbei. Umso mehr werde ich mich beim Finale reinhängen, um den Zuschauern ein spannendes Rennen zu zeigen. Mein Ziel für diese Saison war es, konstant in die Punkte zu fahren und vielleicht sogar auf das Podium – mit drei Podestplätzen, darunter mein erster DTM-Sieg auf dem Nürburgring, ist mir dies gelungen. Jetzt möchte ich die Saison beim Finale mit einem weiteren Erfolgserlebnis abrunden.“

Donnerstag, 17. Oktober 2013

DTM Hockenheim - Stimmen von BMW vor dem Saisonfinale


Mit dem zehnten Lauf des Jahres geht die DTM-Saison 2013 am 20. Oktober in Hockenheim (DE) zu Ende. BMW Motorsport reist mit guten Erinnerungen an die 4,574 Kilometer lange Strecke: Sowohl beim Finale 2012 als auch zum Auftakt 2013 überquerte ein BMW M3 DTM als Erster die Ziellinie. Vor genau einem Jahr triumphierte Bruno Spengler (CA) und sicherte sich in der Comeback-Saison von BMW Motorsport sensationell den Fahrertitel. Im Mai gewann Farfus das erste Rennen der Saison 2013 vor seinem BMW Markenkollegen Dirk Werner (DE).
Das BMW-Team RBM mit Augusto Farfus kämpft im letzten Saisonrennen
um den Titel in der Teamwertung
Foto: Jens Hawrda
 
Während die Entscheidung in der Fahrerwertung bereits gefallen ist, kämpfen BMW bei den Herstellern und das BMW Team RBM in der Teamwertung jeweils um den Titel. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge in Oschersleben (DE) und Zandvoort (NL) durch Farfus liegt die Mannschaft von Bart Mampaey (BE) lediglich drei Punkte hinter den Spitzenreitern vom Audi Sport Team Phoenix um den frisch gekürten DTM-Champion Mike Rockenfeller (DE). Bei den Herstellern beträgt der Rückstand auf Audi lediglich acht Zähler. Marco Wittmann (DE) hat den Titel des besten DTM-Neueinsteigers bereits vor dem Rennen in Hockenheim sicher. Der 23-Jährige folgt damit auf Farfus, der 2012 der erfolgreichste Rookie in der populären Tourenwagenserie gewesen war.
 
Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor):
„Der Hockenheimring ist eine Strecke, auf der es für BMW in der DTM bisher immer gut gelaufen ist. Nirgends sonst haben wir so viele Siege errungen wie dort. Auch die Triumphe von Bruno Spengler 2012 und Augusto Farfus zum Start in die Saison 2013 haben wir natürlich noch in bester Erinnerung. Dennoch erwartet uns beim Finale ein großer Kampf – denn es sind in der Hersteller- und Teamwertung noch zwei Titel zu vergeben. In beiden Wertungen sind wir in unmittelbarer Schlagdistanz zur Konkurrenz. Außerdem bestreitet der BMW M3 DTM sein letztes Rennen, bevor wir im nächsten Jahr mit dem BMW M4 DTM an den Start gehen. Wir wollen ihn natürlich standesgemäß mit einem Top-Ergebnis verabschieden. Wir gehen gut vorbereitet ins letzte Saisonrennen – und freuen uns auf die vielen Fans sowie die einmalige Atmosphäre beim Finale.“
Marco Wittmann kann mit seiner ersten Saison zufrieden sein
Foto: Jens Hawrda
 
Bart Mampaey (Teamchef, BMW Team RBM):
„Wir liegen nur drei Punkte hinter den Führenden in der Teamwertung. Natürlich wird meine Mannschaft alles daran setzen, nach dem letzten Rennen in Hockenheim den Pokal mit nach Hause zu nehmen. Aber ganz gleich, wie das Finale auch ausgehen wird: Es ist großartig, was wir in unserer erst zweiten DTM-Saison erreicht haben. Jeder im BMW Team RBM ist mit Herzblut dabei. Das macht mich unglaublich stolz. Wenn wir ein ähnlich gutes Resultat wie in Zandvoort oder beim Saisonauftakt in Hockenheim erreichen, können wir den Teamtitel noch gewinnen. Das wäre einfach fantastisch.“
 
Augusto Farfus (Startnummer 7, BMW Team RBM):
„Unser BMW Team RBM hat in seiner erst zweiten DTM-Saison Großartiges geleistet. Der zweite Platz in der Fahrerwertung ist uns nicht mehr zu nehmen. Und dass wir vor dem letzten Rennen noch die Chance auf den Gewinn der Teamwertung haben, ist großartig. Wenn wir konzentriert bleiben, können wir uns diesen Titel schnappen. Ich würde mir wünschen, die Saison so zu beenden, wie sie begonnen hat: mit einem Sieg in Hockenheim.“
 
Bruno Spengler (Startnummer 1, BMW Team Schnitzer):
„Das Rennen in Hockenheim ist für mich immer etwas ganz Besonderes. Dieser Moment beim Finale 2012, als ich die Ziellinie überquert und meinen ersten DTM-Titel gewonnen habe, wird unvergesslich bleiben. Ich hätte gerne die Nummer eins auf meinem Auto verteidigt. Aber es sollte in diesem Jahr nicht sein. Jetzt gilt es, den Blick nach vorn zu richten. Ich werde beim letzten Rennen noch einmal richtig pushen, um mich mit einem Sieg von den Fans aus der Saison zu verabschieden. 2014 werde ich dann wieder voll angreifen und versuchen, den Fahrertitel zurück zu BMW zu holen.“
 
Timo Glock (Startnummer 22, BMW Team MTEK):
„Schade, dass die Saison schon bald wieder vorbei ist. Sie ist wirklich wie im Flug vergangen. Ich freue mich auf das Finale in Hockenheim, denn jetzt habe ich dort ein bisschen mehr Erfahrung im DTM-Auto. Außerdem war unsere Performance dort zu Saisonbeginn recht gut. Hoffentlich gelingt es uns, viele Punkte einzufahren, damit BMW den Titel in der Herstellerwertung verteidigen kann. Für mein Team und mich wäre es klasse, wenn wir uns mit einem guten Resultat in die DTM-Pause verabschieden könnten.“
 



Mittwoch, 16. Oktober 2013

Tiefe Trauer um Rennfahrer Sean Edwards


Sean Edwards
Foto: Porsche-Motorsport
Der britische Rennfahrer Sean Edwards verunglückte gestern, am 15.Oktober 2013,  bei einem privaten Fahrertraining auf dem Queensland Raceway in Australien tödlich. Der 26-jährige Edwards, der in dieser Saison im Porsche Carrera Cup Deutschland und im Porsche Mobil 1 Supercup an den Start ging, saß als Instruktor auf dem Beifahrersitz als der Unfall passierte.
Bei Porsche löste die Nachricht großes Bedauern aus, denn Edwards war seit Jahren einer der erfolgreichsten und beliebtesten Piloten in den Porsche Markenpokalen.

„Wir sind in Gedanken bei seiner Familie und drücken seinen Angehörigen unser tiefstes Beileid aus“, sagte Porsche-Sportchef Hartmut Kristen.

Im Jahr 2006 wurde Edwards Meister in der FIA GT3 Europameisterschaft, seit 2008 fuhr er im Porsche Mobil 1 Supercup und seit 2010 im Porsche Carrera Cup Deutschland. Sean Edwards war der Sohn des ehemaligen Formel-1-Fahrers Guy Edwards.

DTM-Fans ist der Name Sean Edwards kein Unbekannter, er war bei der DTM regelmäßig als Fahrer der Audi-Renntaxis im Einsatz und damit ein Teil der Audi-Motorsport-Familie. Auch Audi Sport ist zutiefst bestürzt und in Gedanken bei der Familie und den Freunden des jungen Briten.
Sean Edwards im Audi-Racetaxi im Rahmen der DTM
Foto: Audi-Motorsport
Für Sean Edwards war das bisherige Jahr sehr erfolgreich verlaufen. Er wäre zum Saisonabschluss des Porsche Supercups Anfang November als Gesamtführender mit 18 Punkten Vorsprung auf seinen Verfolger Nicki Thiim gereist. Er könnte damit sogar posthum Champion werden. Edwards gewann in diesem Jahr zusammen mit Bernd Schneider, Nicke Thiim und Jeroen Bleekemolen auch das 24h-Rennen am Nürburgring.

Zur Zeit ist Sean Edwards auch im Kino zu sehen. In demFormel 1 Film "Rush" spielt er seinen Vater Guy Edwards. Gey Edwards ist der Formel 1 Fahrer, der Nicki Lauda nach seinem Feuerunfall 1976 am Nürburgring aus dem brennenden Rennwagen zog und ihm damit das Leben rettete.

Der Tod von Sean Edwards ist ein schwerer Verlust für den Motorsport. Wir sind in Gedanken bei seiner Familie und Freunden.

R.I.P. Sean !!!

 

Saisonfinale Supersport 600 auf dem Lausitzring


1.     Rennen:
Im ersten in der Supersport 600-Klasse ist Kevin Wahr (Yamaha) der Titel des deutschen Meisters nicht mehr zu nehmen. Schon nach der ersten Runde, von Startplatz drei gestartet,  setzte er sich an die Spitze des Feldes und baute seinen Abstand systematisch auf seine Verfolger aus.

Hinter Wahr kommt der Schweizer Roman Stamm (Kawasaki) ins Ziel. Nach einem schlechten Start musste er für dieses Ergebnis kämpfen und kam mit einem Rückstand von eineinhalb Sekunden ins Ziel.
Rennergebnis gleich Meisterschaftsergebnis: Kevin Wahr vor Roman Stamm
Foto: Jens Hawrda
Nach einem verpatzten Qualifikationstraining am gestrigen Samstag holte heute Yamaha-Pilot Luca Grünwald alles aus sich heraus. Von Startposition 14 fuhr er in Runde elf an Gaststarter Lucas Mahias (ebenfalls Yamaha) und an Markenkollege Stefan Kerschbaumer vorbei und platzierte sich auf dem dritten und letzten Platz des Podiums.

Ergebnis Rennen 1 (Top-Five):

1.     KevinWahr, Yamaha,

2.     Roman Stamm, Kawasaki,

3.     Luca Grünwald, Yamaha,

4.     Lucas Mahias, Yamaha,

5.     Stefan Kerschbaumer, Yamaha.



2.     Rennen:
Wie bereits im ersten Rennen, verdeutlichte Yamaha-Pilot Kevin Wahr noch einmal seine Überlegenheit. Nach einem super Start vom dritten Platz setzte er sich bereits wieder in der ersten Runde an die Spitze des Feldes und fuhr allen davon. Nur Kawasaki-Pilot Roman Stamm war ihm konnte ihm folgen und sah dennoch erst sieben Sekunden nach Wahr die Zielflagge. Für das letzte Rennen der Saison, wie auch in der Meisterschaft, sicherte sich Stamm den zweiten Platz auf dem Podium und den Vizetitel in der Supersport-Klasse.
Roman Stamm kämpfte, musste sich aber mit dem zweiten Platz zufrieden geben
Foto: Jens Hawrda

Gaststarter Lucas Mahias (Yamaha), der sich auf Grund seiner Glanzleistung in beiden Qualifikationstrainings die Pole Position einfuhr, kam mit einem Zeitrückstand von zwölf Sekunden auf Stamm als Dritter über die Zielgerade.

Für den Drittplatzierten des letzten Rennens Luca Grünwald (ebenfalls Yamaha) lief es diesmal gar nicht gut. Durch eine Kollision in der zweiten Runde mit Kawasaki-Pilot Christian von Gunten, fiel er vorerst auf den letzten Platz zurück. Vorerst konnte er das Rennen wieder aufnehmen und musste wenig später dennoch kapitulieren.

Ergebnis Rennen 2 (Top-Five):

1.       KevinWahr, Yamaha,

2.         Roman Stamm, Kawasaki,

3.         Lucas Mahias, Yamaha,

4.         Stefan Kerschbaumer, Yamaha,

5.         Jan Bühn, Yamaha.

Meister in der Supersport 600 2013: Kevin Wahr
Foto: Jens Hawrda
  
Meisterschaftsendstand (Top-Five):

 
1.     Kevin Wahr

2.     Roman Stamm

3.     Stefan Kerschbaumer

4.     Jed Metcher

5.     Jan Bühn