Sonntag, 19. Mai 2013

DTM – Rockenfeller holt Sieg für Audi und Führung in der Gesamtwertung


Mike Rockenfeller Audi RS 5 DTM
Foto: Jens Hawrda

Zwei Rennen, zwei Pole-Positions - und nun der erste Saisonsieg und die Tabellenführung: Der Audi RS 5 DTM war beim zweiten Rennen der DTM 2013 in Brands Hatch (Großbritannien) nicht zu schlagen. Damit beendete Audi eine vier Rennen andauernde BMW-Siegesserie.

Von der Pole-Position aus feierte Mike Rockenfeller im Schaeffler Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Phoenix bei perfekten äußeren Bedingungen einen souveränen Sieg. 98 Runden lang kontrollierte der Le-Mans-Sieger des Jahres 2010 das Tempo und überquerte am Ende mit 7,641 Sekunden Vorsprung die Ziellinie als klarer Sieger. Mit seinem zweiten Erfolg bei einem DTM-Rennen nach Zandvoort 2011 übernahm "Rocky" mit einem Punkt Vorsprung auf Titelverteidiger Bruno Spengler auch die Führung in der Gesamtwertung.

Die Zuschauer in Brands Hatch erlebten ein ähnlich spannendes DTM-Rennen wie beim Saisonauftakt in Hockenheim. DRS und Optionsreifen sorgten dabei erneut für harte Zweikämpfe und spektakuläre Überholmanöver. Mit Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM) und Timo Scheider (AUTO TEST Audi RS 5 DTM) auf den Plätzen sieben und neun holten zwei weitere Audi-Piloten (beide Audi Sport Team Abt Sportsline) Punkte.

BMW Motorsport hat nach dem grandiosen Doppelsieg zum Auftakt der DTM-Saison in Hockenheim (DE) auch beim zweiten Rennen in Brands Hatch (GB) den Sprung aufs Podium geschafft. Bruno Spengler (CA) wurde im BMW Bank M3 DTM Zweiter hinter Sieger Mike Rockenfeller (DE) im Audi. Marco Wittmann (DE) als Vierter und Joey Hand (US) als Fünfter fuhren ihre besten DTM-Ergebnisse ein. Augusto Farfus (BR) hatte Pech, als er auf Position zwei liegend mit technischem Defekt ausfiel. Martin Tomczyks (DE) Aufholjagd vom letzten Startplatz endete, als er von einem Gegner von der Strecke gedrängt wurde. Das gleiche passierte Timo Glock (DE).

Mercedes – Pilot Gary Paffet fuhr dank einer starken Strategie im Laufe des Rennen von Startplatz 11 auf den dritten Platz im Ziel. Er konnte sich über seinen Podiumsplatz jedoch nur kurz freuen. Aufgrund einer ungenügenden Geschwindigkeitsreduzierung während einer Gelbphase wurde Gary Paffet in seinem Heimrennen mit einer Fünf – Sekunden – Strafe belegt und fiel dadurch auf Platz sechs zurück.

Ergebnisse des Rennens (Top-Five):

  1. Mike Rockenfeller (Audi)
  2. Bruno Spengler (BMW)
  3. Robert Wickens (Mercedes)
  4. Marco Wittmann (BMW)
  5. Joe Hand (BMW)
  
Fahrerwertung nach zwei Rennen (Top-Five):

  1. Mike Rockenfeller (Audi)              29 Punkte
  2. Bruno Spengler (BMW)                28 Punkte
  3. Augusto Farfus (BMW)                 25 Punkte
  4. Gary Paffet (Mercedes)                20 Punkte
  5. Christian Vietoris (Mercedes)     19 Punkte

Samstag, 18. Mai 2013

DTM - Tomczyk erst Pole dann strafversetzt


Martin Tomczyk (BMW) erst Freude, dann Enttäuschung
Foto: Jens Hawrda

Martin Tomczyk setzte sich am Samstag in Brands Hatch im Shootout der vier besten Piloten durch und startet am Sonntag von der Pole Position vor Audi-Pilot Mike Rockenfeller Dritter wurde Hockenheim-Sieger Augusto Farfus.

Das Shootout der besten vier Piloten verpassten sowohl Titelverteidiger Bruno Spengler (BMW) als fünfter, Hockenheim-Polesetter Timo Scheider im Audi (6.) und Rookie Marco Wittmann (BMW), der aber als Siebter überzeugen konnte.

Ein kleines Debakel erlebte hingegen Mercedes. Gleich vier von den insgesamt sechs Autos schieden bereits im ersten Quali-Durchgang aus, darunter der Hockenheim-Dritte Christian Vietoris (17.) sowie die Rookies Pascal Wehrlein (21.) und Daniel Juncadella (22.), die zum Auftakt noch für Furore gesorgt hatten und nun gemeinsam aus der letzten Reihe starten.

Martin Tomczyk konnte sich jedoch nicht lange über seine erste Pole-Position für BMW freuen. Nach seiner Bestzeit im Qualifying wurde bei der Untersuchung seines Autos festgestellt, dass der BMW M3 DTM zu leicht war. Der 31-jährige DTM-Meister von 2011 wurde daraufhin von den Rennkommissaren vom Qualifying ausgeschlossen, darf aber am Sonntag im Rennen vom letzten Platz starten.

Die Pole-Position fiel durch Tomczyks Ausschluss an Mike Rockenfeller im Audi RS 5 DTM, der damit zum zweiten Mal in seiner DTM-Karriere von Startplatz 1 in ein Rennen geht – wie 2011 erneut in Brands Hatch. Neben Rockenfeller in der ersten Startreihe steht nun Augusto Farfus im BMW, der Sieger des Auftaktrennens in Hockenheim. Auf den Plätzen 3 und 4 folgen Joey Hand und Champion Bruno Spengler in zwei weiteren BMW. Der beste Mercedes-Benz-Pilot Gary Paffett rückte durch den Ausschluss von Tomczyk auf den elften Platz vor.

Mittwoch, 15. Mai 2013

DTM - Heimspiel für Audi-Neuzugang Jamie Green


Jamie Green
Foto: Audi
 Das erste Rennen der neuen Saison hat gezeigt: Die Fans erleben bei der DTM in diesem Jahr noch mehr Action, Überholmanöver und Überraschungsmomente. Dafür sorgen Optionsreifen und ein im Fahrbetrieb verstellbarer Heckflügel (DRS). Jetzt sind Fans und Fahrer gleichermaßen neugierig darauf, wie sich die Neuerungen auf dem mit 1,929 Kilometer kürzesten Kurs im DTM-Kalender auswirken und wie die Kräfteverhältnisse auf der charakteristisch einzigartigen Strecke aussehen.

Audi Sport und die Audi Sport Teams Abt Sportsline, Phoenix und Rosberg gehen den Auftritt in Brands Hatch hoch motiviert an. Zwar hatte Timo Scheider in Hockenheim mit der Pole-Position ein erstes Ausrufezeichen gesetzt, doch mit Platz sechs als bester Audi-Platzierung und nur einer weiteren Position in den Punkterängen blieben die acht Piloten im Rennen klar unter ihren Möglichkeiten. Das soll sich in Großbritannien ändern.

Audi-Design für Brands Hatch
Bild: Audi


Die Vorzeichen sind positiv: Schon drei Mal trug sich ein Audi-Fahrer in die Siegerliste des Rennens ein, darunter die beiden zweimaligen Champions Mattias Ekström und Timo Scheider. Zuletzt war Martin Tomczyk auf dem Weg zum Titelgewinn in der Saison 2011 in Brands Hatch erfolgreich. 2012 war Mike Rockenfeller vom vierten Startplatz ins Rennen gegangen und belegte im Ziel Platz drei.

Audi-Design für Brands Hatch
Bild: Audi


Die DTM fährt in Brands Hatch erneut die kurze Streckenvariante. Der sogenannte „Indy Circuit“ hat deutlich mehr Rechts- als Linkskurven und bietet im Gegensatz zu der langen Parabolika in Hockenheim nur wenige Abschnitte, auf der die Fahrer das DRS wirklich zum Überholen nutzen können. Die 98 Runden am Sonntag fordern von den Fahrern extreme Konzentration. Gleiches gilt auch für die Mannschaft in den Boxen und am Kommandostand. Auf keiner anderen Strecke sind die Strategie und das richtige Timing der beiden Pflichtboxenstopps so wichtig wie in Brands Hatch.
Audi-Design für Brands Hatch
Bild: Audi
Erstmals seit dem Einsatz von Oliver Jarvis 2011 startet Audi in diesem Jahr wieder mit einem Briten in der DTM: Neuzugang Jamie Green absolviert in Brands Hatch sein erstes Heimspiel für die Marke mit den Vier Ringen. Viele Fans und Freunde begleiten den 30 Jahre alten Audi-Werksfahrer, der bei seinem Debüt in Brands Hatch 2006 den Triumph nur denkbar knapp verpasste. Sieger damals: sein heutiger Teamkollege Mattias Ekström.

Der Audi RS 5 mit der Startnummer 20 präsentiert sich in Brands Hatch in einem neuen Design: Fußballfan Miguel Molina wirbt auf seinem Rennauto für den Audi Cup, der am 31. Juli und 1. August in München ausgetragen wird. Auf Einladung von Audi treffen sich der FC Bayern München, Manchester City, AC Mailand und der brasilianische Top-Club FC São Paulo zu einem Kurzturnier in der Allianz Arena.

Dienstag, 14. Mai 2013

DTM - BMW geht mit hohen Erwartungen ins zweite Saisonrennen


in der Box: Augusto Farfus
Foto: Jens Hawrda

Nach dem Doppelsieg durch Augusto Farfus (BR) und Dirk Werner (DE) beim DTM-Auftakt in Hockenheim (DE) reisen die BMW Teams mit viel Selbstvertrauen zum zweiten Saisonrennen. Am 19. Mai macht die populäre Tourenwagenserie auf dem traditionsreichen „Brands Hatch Circuit“ in Großbritannien Station. Im vergangenen Jahr gelang Bruno Spengler (CA) vom BMW Team Schnitzer dort als Zweiter der Sprung auf das Podium. Martin Tomczyk (DE) sammelte als Vierter für das BMW Team RMG Punkte und fuhr in 42,138 Sekunden die schnellste Rennrunde.

Das Gastspiel in Brands Hatch ist der erste von insgesamt vier Auslandsauftritten der DTM in dieser Saison. Die südöstlich von London (GB) gelegene Strecke ist mit 1,929 Kilometern die kürzeste im Rennkalender. 98 Mal werden die acht BMW Piloten in ihren BMW M3 DTM Rennwagen den Kurs umrunden, ehe sie die Zielflagge sehen. Eine Runde in Brands Hatch gleicht einer Berg- und Talfahrt. Besonders spektakulär: die Paddock-Hill-Kurve, das Prunkstück der Strecke.

Für einen BMW Fahrer hat der Kurs eine besondere Bedeutung: Andy Priaulx (GB). Der dreimalige Tourenwagen-Weltmeister fiebert seinem Heimrennen entgegen. Nach dem - schwierigen Saisonstart, der für Priaulx nach einem technischen Problem vorzeitig endete, möchte der BMW Team RMG Pilot vor heimischer Kulisse wieder angreifen. 2007 und 2010 gewann er auf der längeren Grand-Prix-Strecke für BMW jeweils im Rahmen der FIA World Touring Car Championship (WTCC). Auch Farfus hat dort am Steuer des BMW 320si WTCC bereits ein Rennen gewonnen. Nun kehrt das Duo mit dem BMW M3 DTM an die Stätte des Erfolgs zurück. Für Farfus und Tomczyk ist das Rennwochenende auch aus einem weiteren Grund speziell: Im Anschluss an den zweiten DTM-Lauf werden die beiden Fahrer gemeinsam mit BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt die Reise zum Nürburgring (DE) antreten, um dort ins Geschehen beim 24-Stunden-Rennen in der „Grünen Hölle“ einzugreifen und auch im BMW Z4 GT3 ans Limit zu gehen.

Montag, 13. Mai 2013

IDM Superbike – Reiterberger mit erstem Sieg im zweiten Lauf

Sieger 2. Lauf in Zolder: Markus Reiterberger
Foto: Jens Hawrda
Zum Start des zweiten Rennen war die Strecke trocken, das Rennen wurde jedoch wegen vereinzelter Regentropfen zum Wet-Race erklärt. Das Rennen würde also aus Wettergründen nicht unterbrochen, auch wenn es anfangen sollte zu regnen. Die Fahrer mussten also entscheiden mit welchem Reifen sie die Renndistanz zurücklegen wollen. Den Start gewann Markus Reiterberger vom Team Van Zon Remeha BMW.

Ein Quartett aus Reiterberger, Valk, Jones und Nigon setzte sich an der Spitze von den Verfolgern ab. Damian Cudlin, Sieger des ersten Rennens, war zwar als Vierter unterwegs, doch konnte er das Anfangstempo der Konkurrenten nicht ganz mitgehen. Ähnlich erging es nach dem ersten Renndrittel auch Nigon, der den Anschluss an die Spitze verlor
Zur Halbzeit erlaubte sich Valk einen Schnitzer, der ihn satte zwei Sekunden kostete. Zeit genug für Nigon, sich am Niederländer vorbei auf den dritten Platz nach vorn zu schieben. Doch der Zug nach vorne war für den Franzosen mit über vier Sekunden Rückstand abgefahren. Den Sieg machten Reiterberger und Jones unter sich aus.

Reiterberger gab die Spitzenposition bis zum Schluss nicht ab. Dem bayrischen Rookie gelang ein eindrucksvoller Start-Ziel-Sieg, nachdem er sich mit Gareth Jones abgesetzt hatte. Als Dritter ließ sich zumindest in der zehnten Rennrunde Erwan Nigon blicken, doch auch diesmal war ihm das Glück nicht hold. Der BMW-Fahrer und Teamkollege von Reiterberger stürzte in der letzten Runde übers Vorderrad. Somit kam Valk als Dritter ins Ziel.
Ergebnisse 2. Lauf (Top-Five):

1. Markus Reiterberger (D)   BMW S 1000 RR
2. Gareth Jones (AUS)          Yamaha R1
3. Kevin Valk (NED)              BMW S 1000 RR
4. Michael Ranseder (A)       Honda CBR 1000 RR
5. Damian Cudlin (AUS)       BMW S 1000 RR