Dienstag, 7. Mai 2013

GT-Masters startet erstmals in Spa


Sieger von Oschersleben: Diego Alessi - Daniel Keilwitz
Foto: Jens Hawrda
 Am Wochenende vom 11.und 12. Mai 2013 startet die „Liga der Traumsportwagen“ erstmals in ihrer Geschichte auf der Ardennen-Achterbahn von Spa-Francochamps. Diesem Rennen fiebern alle Piloten entgegen, schließlich bietet die Formel-1-Strecke neben der berüchtigten „Eau Rouge“, der berühmten Vollgaskurve, noch weitere einmalige Highlights, die man als Rennfahrer nur hier erleben kann.

Die rund 70 km Aachen entfernte Naturrennstrecke ist mit ultra-schnellen Senken, Mutkurven und Vollgaspassagen eine perfekte Bühne für das zweite Rennwochenende des ADAC GT Masters.  Spa ist zwar eine Fahrerstrecke, hier ist aber Erfahrung enorm wichtig. Dazu kommt noch das auf dieser Strecke das Wetter so gut wie unberechenbar ist.
Danach sollten Vollblutrennfahrer mit Spa-Erfahrung am kommenden Wochenende die besten Siegchancen haben. So ein Siegkandidat wäre z.B. Rene Rast, er hat mit Christopher Mies im Audi R8 des Teams Prosperia Abt das Auftaktrennen in Oschersleben gewonnen und kennt sich in Spa bestens aus. Hier gewann er im Vorjahr das 24-Stunden-Rennen, das bedeutendste Langstreckenrennen für GT-Fahrzeuge.

Auch Martin Ragginger hat einen Sieg bei den 24-h von Spa in seiner Vita stehen, er gewann hier 2010 mit Porsche und will ganz sicher dieses Wochenende aufs Podium.
Die spannenden Rennen des ADAC GT Masters gibt es wieder live bei kabel eins, aber auch als Livestream im Internet auf der Website ran.de. Die Startzeit der Livestreams am Samstag und Sonntag ist identisch mit dem Beginn der Liveübertragung bei kabel eins - zwölf Uhr mittags.

Sonntag, 5. Mai 2013

DTM - BMW holt Doppelsieg in Hockenheim


Hockenheimsieger Augusto Farfus (BMW)
Foto: Jens Hawrda

Beim DTM-Saisonauftakt auf dem Hockenheimring überquerte Augusto Farfus (BMW) nach 42 spektakulären Runden als Sieger die Ziellinie. Für den Brasilianer ist es der zweite Sieg in der DTM. Mit 3,6 Sekunden Rückstand wurde sein Markenkollege Dirk Werner Zweiter. Das Podium beim Auftaktrennen komplettierte Christian Vietoris (Mercedes-Benz) als Dritter. Hinter Gary Paffett (Mercedes-Benz) und Bruno Spengler (BMW) beendete Timo Scheider (Audi) das Rennen auf Platz sechs. Der Audi-Pilot war von der Pole-Position in das erste Saisonrennen gestartet. In seinem ersten DTM-Rennen holte Marco Wittmann (BMW) als Neunter und bester Rookie auch seine ersten Punkte für die Fahrerwertung.

Bei Audi kam nach der gestrigen Pole-Position heute der herbe Rückschlag. Das Podium musste man der Konkurrenz von BMW und Mercedes überlassen und noch schlimmer, lediglich zwei Audi schafften es in die Punkte. Timo Scheider war als Sechster bester Audi und Rockenfeller musste sich mit Rang acht zufrieden geben.

Das erste Rennwochenende der DTM am Hockenheimring wurde von 87.000 begeisterten Rennsportfans besucht und diese sahen packenden Motorsport mit vielen Überholmanövern, Positionswechseln und Überraschungen.

Dank des neuen Reglements mit Options-Reifen und DRS  gab es praktisch ständig Positionskämpfe und Überholmanöver. Das erste Rennen hat aber auch gezeigt, dass neben den fahrerischen Fähigkeiten in dieser Saison eben auch taktische Überlegungen eine große Rolle spielen werden.

Die Rennergebnise:

Fahrerwertung (Top Five):

1. Augusto Farfus   (BMW)
2. Dirk Werner        (BMW)
3. Christian Vietoris (Mercedes)
4. Gary Paffet        (Mercedes)
5. Bruno Spengler   (BMW)




Samstag, 4. Mai 2013

DTM - Timo Scheider holt Pole Position für Audi


holt erste Pole des Jahres: Timo Scheider
Foto: Jens Hawrda

In einem spannenden Qualifying holte Timo Scheider (Audi) Startplatz eins vor Augusto Farfus (BMW) und Christian Vietoris (Mercedes).

Einen starken Auftritt legte der erst 18 Jahre alte Pascal Wehrlein hin. Er dominiert das Q2, das er auch gewinnt um in Q3 dort weiter zu machen wo er in Q2 aufgehört hat. Er fährt um Platz eins, wird jedoch auf der immer mehr abtrocknenden Strecke zum Schluss durch schlechtes Timing am Einzug in Q4 gehindert.

Kompliziert für alle Fahrer war diesmal die Entscheidung, mit welchem Setup man in das Qualifying geht. Da für den Rennsonntag trockene Bedingungen vorhergesagt sind, wäre ein Regensetup im Qualifying trotz nasser Strecke kontraproduktiv gewesen (das Setup des Qualifyings muss im Rennen gefahren werden). Außerdem hatten alle Fahrer nur zwei Sätze Regenreifen zur Verfügung.

Zu Beginn des Qualifyings flog der erste Fahrer auch schon ab. Roberto Merhi drehte sich von der Strecke, rutschte mit seinem Mercedes in die Begrenzung und beschädigte seinen Boliden am Heck. Doch das HWA-Team reparierte Merhis Auto in Rekordzeit. Es reichte für ihn aber nicht mehr für den Einzug in Q2. Probleme hatten Titelverteidiger Bruno Spengler, Timo Glock (beide BMW) und auch Mercedes-Pilot Daniel Juncadella, die als 14., 15. und 16. knapp über dem Strich blieben.

In der zweiten Session trocknete die Strecke schließlich immer weiter ab, die Bedingungen wurden besser. Für Glock allerdings nicht. Der frühere Formel-1-Pilot geht im ersten Rennen seiner DTM-Karriere als 15. in das Rennen am Sonntag.

Ebenfalls ausgeschieden nach Q2 war BMW-Pilot Martin Tomczyk (11.), Champion von 2011 sowie Audi-Neuzugang Jamie Green als Zwölfter. Paffett rutschte als Siebter praktisch in letzter Sekunde noch in Q3.

Im vorletzten Abschnitt war dann auch für Spengler Schluss, der von Rang sieben ins Rennen geht, einen Platz hinter Paffett. Mattias Ekström geht als Fünfter ins Rennen. Der erste Lauf der Saison startet am Sonntag um 13.30 Uhr.


DTM - freies Training Hockenheim - Audi stark


Mike Rockenfeller
Foto: Jens Hawrda
 Im freien Training zum ersten Saisonrennen in Hockenheim zeigte sich Audi bei schlechten äußeren Bedingungen stark.
Zu beginn des Training regnete es um dann im Laufe des Trainings immer mehr abzutrocknen. Audi kam mit den widrigen Bedingungen am Besten zurecht und platzierte vier Fahrzeuge unter den besten Sechs.
Nachdem kurz vor Schluss Mattias Ekström (Audi) die schnellste Runde fuhr, legte Mike Rockenfeller (Audi) nach und sicherte sich Platz eins. Auf den dritten Rang landete Augusto Farfus im BMW.
Mercedes kam im ersten Training noch nicht so zurecht. Bester Mercedes-Pilot war Christian Vietoris auf Platz sieben.
Der Titelverteidiger Bruno Spengler (BMW) fuhr auf Platz 12 vor Neueinsteiger Timo Glock (BMW).
Das erste freie Training am Samstag war das einzige an diesem Rennwochenende. Durch den neuen Zeitplan wurde das Programm auf zwei Tage gekürzt. Daher hatten die Piloten nur diese 90 Minuten Zeit, um sich auf das Qualifying  ab 14.40 Uhr vorzubereiten. Dann wird die erste Pole Position der neuen Saison ermittelt.

Donnerstag, 2. Mai 2013

DTM und Hankook bis 2016 Serienpartner

Foto: Jens Hawrda
Die DTM wird bis mindestens 2016 ihre Rennen auf Reifen von Hankook bestreiten. Der DTM-Rechteinhaber und –vermarkter ITR e.V. und das südkoreanische Unternehmen haben den Exklusivvertrag zur Ausstattung der populärsten internationalen Tourenwagenserie bereits vor Beginn der Saison 2013 um drei weitere Jahre bis Ende 2016 verlängert und zudem eine Option auf eine weitere Ausdehnung der Zusammenarbeit vereinbart.

Seit 2011 drehen die DTM-Boliden ihre Runden auf Hankook-Reifen vom Typ „Ventus Race“. In dieser Saison steht zudem eine Neuerung an, denn erstmals seit der Neugründung der DTM im Jahr 2000 werden Reifen mit zwei verschiedenen Gummimischungen eingesetzt. Neben dem Standard-Reifen wird bei gleichen Größen –300/680 R 18 für die Vorder- und 320/710 R 18 für die Hinterachse – der neue und an einem individuellen Seitenwand-Design mit einem gelben Streifen erkennbare Slick des Typs „Ventus Race Plus“ für einen definierten Zeitraum deutlich schnellere Rundenzeiten ermöglichen.

Den ersten Einsatz haben die neuen Options-Reifen beim Saisonauftakt am Sonntag auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg. Da die 22 Piloten diesen Reifen alle erst im Rennen, das am Sonntag um 13:30 Uhr gestartet wird, nutzen dürfen, wartet auf alle eine gewisse Portion Ungewissheit. Laut Reglement muss jeder Fahrer den Options-Reifen einmal während des Rennens benutzen; in den ersten drei und den letzten drei Runden ist es nicht möglich, einen der beiden Pflichtboxenstopps zu absolvieren.