Dienstag, 30. April 2013

Adrien Tambay - besonderes Fahrzeugdesign für Hockenheim


Adrien Tambay
Foto: Jens Hawrda
 Der DTM-Pilot Adrien Tambay wird beim ersten Saisonrennen in Hockenheim mit einem ganz besonderen Fahrzeugdesign antreten. Er mach auf seinen Audi RS 5 DTM Werbung für den Film "Iron Man 3".
In erster Linie will Tambay im Rennen am Sonntag in's Ziel kommen, das hat er im den beiden Rennen im vorigen Jahr noch nicht geschafft. Aber er will eigentlich noch mehr, er will in die Punkteränge fahren.
Nach eigenen Aussagen gefällt ihm die Rennstrecke in Hockenheim sehr weil sie fahrerisch eine große Herausforderung darstellt. Darüber hinaus hat er eine ganz persönliche Beziehung zu dieser Strecke, 1982 gewann sein Vater hier sein erstes Formel-1-Rennen und er selbst hat auf dieser Strecke im Jahr 2007 seinen ersten Sieg in einem Formel-Rennwagen gefeiert.

Foto: Audi-Motorsport

Montag, 29. April 2013

DTM-Weltfinale für 2016 geplant


Edoardo Mortara Playboy Audi A5 DTM
Foto: Jens Hawrda
 Nach dem Vorbild der Formel 3 könnte es ab 2016 eine Art Weltfinale  für die DTM geben.  Nach     ITR – Beiratsmitglied  und BMW-Motorsportchef Jens Marquardt  könnten dann  die drei DTM – Kontinentalserien in Asien, Norsamerika und Europa zu Saisonende in einem gemeinsamen Rennen eine Art DTM-Weltmeister ausfahren. Wenn alles optimal läuft, so Marquardt könnte die Idee im Jahre 2016 verwirklicht werden.
Während die Idee von einer asiatischen DTM aber bereits soweit fortgeschritten ist, dass DTM-Chef Hans-Werner Aufrecht Anfang April schon japanische Hersteller als Konkurrenten für Audi, BMW und Mercedes ankündigte, ist man bei dem geplanten nordamerrikanischen Ableger bisher noch im Planungsstadium.
Die japanische Super-GT-Meisterschaft jedenfalls fährt ab 2014 nach dem DTM-Reglement und die dort vertretenen Hersteller Honda, Nissan und Toyota könnten ohne großen Aufwand auch in der europäischen DTM starten.

Sonntag, 28. April 2013

Start-Ziel-Sieg für Keilwitz/Alessi am Sonntag


Sieger am Sonntag Alessi/Keilwitz
Foto: Jens Hawrda

Bei deutlich besserem Wetter als noch am Sonnabend und vor 14.500 Zuschauern sicherten sich Dieago Alessi und Daniel Keilwitz vom Team Callaway Competition den Sieg im zweiten Rennen am Sonntag. Die Niederländer Boer und Knap (DB Motorsport) mussten sich im BMW Z4 GT3 trotz starker Schlussoffensive um 3,6 Sekunden geschlagen geben. Mario Farnbacher und Philipp Frommenwiler (Farnbacher Racing) landeten im Porsche 911 auf Rang drei und standen damit, wie bereits am Sonnabend, wieder auf dem Podium.

In der ersten Rennhälfte lieferten sich Maximilian Götz (Polarweiss Racing) im Mercedes-Benz SLS AMG und Daniel Keilwitz in seiner Corvette einen spannenden Zweikampf um Platz eins. Nachdem das Team Polarweis Racing jedoch eine Stop-and-Go-Strafe wegen unterschreiten der Mindeststandzeit beim Fahrerwechsel erhalten hatten, fielen Sie aussichtslos zurück.

Hart umkämpft war bis zum Rennende Platz drei. Fünf Piloten machten sich Hoffnung auf das Podium. Frommenwiler hielt bis zum Fallen der Zielflagge die Verfolger in Schach und sicherte sich Platz drei vor seinen Markenkollegen Robert Renauer (Tonino-Herberth Motorsport) und dem Mercedes-Benz SLS AMG von Andreas Simonsen (Polarweiss Racing).

Die Sieger des ersten Laufes am Samstag, Rene Rast und Christopher Mies, schieden mit ihrem Audi R8 LMS ultra nach einem Kontakt mit einem Gegner aus. Bis zur Ziellinie spannend war der Kampf um den Sieg in der Gentlemen-Wertung. Rene Bourdeaux siegte schließlich im Porsche 911 mit nur einer Wagenlänge Vorsprung vor Markenkollegin Christina Nielsen aus Dänemark. Rang drei ging an Corvette-Pilot Toni Seiler.

Sportwagen-Ass Jörg Müller fuhr nach einem Ausfall im ersten Lauf im zweiten Rennen am Sonntag mit Teamkollege Max Sandritter erstmals im GT-Masters in die Punkteränge. Die beiden landeten im Schubert-Z4 auf Rang zehn und damit einen Platz vor den beiden ehemaligen DTM-Piloten Rahel Frey und Markus Winkelhock in einem Audi R8 der Abt-Mannschaft.

Ergebnis Rennen 2 Sonntag:

1. Diego Alessi/Daniel Keilwitz (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3)
2. Jeroen den Boer/Simon Knap (DB Motorsport-BMW Z4 GT3)
3. Mario Farnbacher/Philipp Frommenwiler (Farnbacher Racing-Porsche 911 GT3 R)
4. Robert Renauer/Martin Ragginger (Tonino/Herberth Motorsport-Porsche 911 GT3 R)
5. Andreas Simonsen/Sergej Afanasiev (Polarweiss Racing-Mercedes Benz SLS AMG)
6. Christer Jöns/Christian Mamerow (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra)

Samstag, 27. April 2013

Turbulentes Auftacktrennen zur GT-Masters-Serie


Auftaktsieger Rast / Mies
Foto: ADAC

Debütsieg für Abt-Audi-Team Rast / Mies

Die nasse Strecke in Oschersleben sorgte für Action von der ersten bis zur letzten Runde. Nach dem fliegenden Start, den Polesetter Maximilian Buhk nicht optimal erwischte, gerieten er und Porschepilot Christian Engelhardt in der ersten Kurve aneinander. Lachender Dritter war Robert Renauer, der sich mit seinem Porsche an die Spitze setzte und sofort wichtige Sekunden zwischen sich und seine Verfolger legte.

Bis zum Fahrerwechsel legte Renauer einen Vorsprung von 15 Sekunden zwischen sich und seine Verfolger, den ADAC GT Masters-Neueinsteiger Frommenwiler im Porsche und Sergej Afanasiev (25, RUS / Polarweiss Racing) im Mercedes-Benz SLS AMG. Nach dem Fahrerwechsel von Renauer auf Ragginger schmolz der Vorsprung des führenden Porsche rapide: Ragginger kämpfte durch einen Defekt am Auspuff mit Leistungsverlust und musste Markenkollege Farnbacher, der den Porsche 911 von Teamkollege Frommenwiler übernommen hatte, die Führung überlassen.

An der Spitze wurde es aber dann eng für Farnbacher, denn von hinten näherte sich unaufhaltsam Rene Rast. Rast, der gemeinsam mit Teamkollege Christopher Mies vom 15. Startplatz startete und das Publikum in Oschersleben mit einer rasanten Aufholjagd begeisterte, erhöhte den Druck auf Farnbacher von Runde zu Runde. Zehn Minuten vor Rennende konnte Farnbacher den Attacken von Rast nicht mehr standhalten. Rast übernahm die Spitze und siegt mit 8,2 Sekunden Vorsprung.

Freitag, 26. April 2013

DTM – Streckenlayout für Rennen in Moskau steht fest



Foto: Audi-Motorsport

Kurze Strecke viele Runden

Anfang August wir die DTM ihre Premiere in Russland feiern. Im Zuge der internationalen Expansion gehört der neu erbaute Moskau Raceway erstmals dem Rennkalender der Tourenwagenserie an. Vieles ist noch nicht bekannt über den Kurs, der erst im vergangenen Jahr eröffnet wurde.

In den vergangenen Monaten wurde bereits spekuliert, dass der DTM-Zirkus auf der Kurzanbindung des Kurses fahren wird, nun wurde diese Entscheidung auch von offizieller Stelle bestätigt. Die Fahrtrichtung verläuft gegen den Uhrzeigersinn, insgesamt 11 Kurven (7 links, 4 rechts) müssen die DTM-Piloten bewältigen.

In Moskau stehen zahlreiche Möglichkeiten der Streckenführung zur Auswahl: Der rund 80 km von Moskau entfernte Kurs bietet 17 unterschiedliche Streckenvarianten. Die Gesamtlänge des von Hermann Tilke entworfenen Moskau Raceway beträgt 4,070 km. Die Breite variiert zwischen 12 und 21 Metern, die der Start-Ziel-Gerade beträgt 15 Meter.

Allzu viele Erfahrungen gibt es noch nicht mit dem neuen Kurs, der Fahrbetrieb hielt sich bislang in Grenzen. 2012 gastierten sowohl die Superbike-Weltmeisterschaft als auch die World Series by Renault auf der Strecke. Die Infrastruktur ist noch nicht vollends ausgebaut, Hotels in der Nähe sucht man noch vergeblich.