Freitag, 9. Oktober 2026

ADAC GT Masters: Primm setzt finale Trainingsbestzeit in Hockenheim

Simon Connor Primm (21/Großschirma/HGL Racing) hat sich am Finalwochenende des ADAC GT Masters auf dem Hockenheimring die Freitagsbestzeit gesichert. Der Audi-Pilot fuhr in der Vormittagssession eine Zeit von 1:38.106 Minuten. „Wir wussten, dass die Nachmittagssession aller Wahrscheinlichkeit nach nass werden würde und haben deshalb schon am Vormittag einen frischen Reifensatz montiert und sind die Zeit gefahren“, erklärt Primm. „Wir haben ein paar Änderungen vorgenommen und das Auto hat sich in beiden Bedingungen gut angefühlt. Wir sind bereit für Regen und Sonne, ich wünsche mir nur, dass die Bedingungen eindeutig sind.“ 

Bei neun Grad Lufttemperatur und bedecktem Himmel erzielte Juliano Holzem (22/Polch/beide Schubert Motorsport) in seinem BMW M4 GT3 Evo die zweite Position. Sein Rückstand betrug 0,2 Sekunden. Rang drei sicherte sich Colin Bönighausen (21/Isernhagen/Razoon - More than Racing) im Porsche 911 GT3 R mit 0,297 Sekunden Abstand. 0,575 Sekunden hinter der Spitze sortierte sich Tabellenführer Tim Zimmermann (30/Langenargen/FK Performance Motorsport) im BMW auf der vierten Position ein. Die Top-5 komplettierte Emil Gjerdrum (19/NOR/Haupt Racing Team) im Ford Mustang GT3 mit 0,627 Sekunden Abstand zur Spitze. Der Meisterschaftszweite, Finn Zulauf (22/Königstein im Taunus/Liqui Moly Team Engstler Motorsport), wurde im Lamborghini Siebter, Kiano Blum (19/AUT/Haupt Racing Team) kam mit nur drei Runden nicht über Rang 14 hinaus.

In der Nachmittagssession, die bei immer stärker werdendem Regen stattfand, fuhr der Tabellenzweite Felix Hirsiger (28/CHE/Liqui Moly Team Engstler Motorsport) im Lamborghini die Bestzeit von 1:48.842 Minuten. Mit 0,074 Sekunden Rückstand gelang Bönighausen im Razoon-Porsche die zweitschnellste Runde. Bei lediglich 14 Grad Streckentemperatur fuhr der Tagesschnellste Primm in der zweiten Session auf Rang drei. Sein Rückstand im Audi betrug 0,539 Sekunden. Blum lag mit 0,669 Sekunden Rückstand auf Platz vier, die Top-5 komplettierte Mark Kastelic (18/SLO/Razoon - more than Racing) mit einem Abstand von 0,673 Sekunden im Porsche. Tabellenführer Zimmermann und Teamkollege Leyton Fourie (21/ZAF) wurden mit 1,674 Sekunden Rückstand auf Hirsiger Neunte.

Das erste Qualifying des ADAC GT Masters auf dem Hockenheimring findet am Samstag um 9:00 Uhr statt und wird live auf Joyn und bei youtube.com/ADACMotorsports gestreamt. Das erste Rennen startet um 15:05 Uhr und ist zudem bei ServusTV On im Stream live zu sehen.

Quelle: adac-motorsport.de


Preining-Ansage vor dem DTM-Showdown in Hockenheim

Thomas Preining auch im 2.Freien Training Schnellster
Foto: Jens Hawrda

Thomas Preining (A/Manthey) gibt in seinem Porsche 911 GT3 R vor den letzten beiden Saisonrennen der DTM auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg den Takt vor: Der Spitzenreiter war am Freitag in beiden Freien Trainings schnellster Fahrer. In der ersten Session am Mittag gelang ihm mit 1:36,974 Minuten die Tagesbestzeit. Damit blieb der 28-Jährige als einziger Fahrer unter der 1:37-Minuten-Marke.

"Ein gutes Ergebnis, aber man weiß nicht, wo genau die Konkurrenz steht. Ich habe mich auf dem Hockenheimring immer wohlgefühlt. Schon bei der Anreise kamen viele schöne Erinnerungen hoch – mein Titelgewinn 2023 oder mein Sieg im Regen vor einem Jahr. Wir sind für die beiden Rennen super vorbereitet", sagte der Porsche-Werksfahrer vom Team Manthey.

Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter) war in seinem Mercedes-AMG GT3 mit einem Rückstand von 0,050 Sekunden insgesamt zweitschnellster Fahrer. Der Tabellendritte Marco Wittmann (Fürth) platzierte den BMW M4 GT3 Evo von Schubert Motorsport auf Platz drei und zeigte damit, dass im Titelkampf mit ihm zu rechnen ist. Finn Wiebelhaus (Obertshausen/HRT Ford Performance) wurde im Ford Mustang GT3 Vierter, der Italiener Mirko Bortolotti (TGI Team by GRT) belegte im Lamborghini Temerario GT3 Rang fünf. Der Tabellenzweite Maro Engel (Monaco) vom Mercedes-AMG Team Ravenol erzielte auf dem 4,574 Kilometer langen Kurs die sechstbeste Trainingszeit. Auch der Routinier geht gut gerüstet in den Titel-Showdown am Wochenende.

Beim Trainingsauftakt am Freitagmittag war Preining bei zwölf Grad Celsius und trockenen Bedingungen einer der aktivsten Fahrer. Der gebürtige Linzer setzte die erste Topzeit, die im weiteren Verlauf jedoch mehrfach unterboten wurde. Wittmann und Engel übernahmen ebenfalls kurzzeitig die Führung. Eine Viertelstunde vor Schluss gelang Gounon die bis dahin schnellste Runde. Doch Preining schlug gut drei Minuten vor Ende mit der endgültigen Bestmarke zurück.

Das zweite Freie Training am Nachmittag fand nach anhaltenden Niederschlägen auf nasser Strecke statt. Daher konnten keine Topzeiten gefahren werden. Die Teams konzentrierten sich darauf, das Regen-Setup der Fahrzeuge zu optimieren. Schnellster Pilot mit einer Rundenzeit von 1:47,823 Minuten war erneut Preining.

Das erste Qualifying am Hockenheimring beginnt am Samstag um 9:35 Uhr. 

Quelle: dtm.com


ADAC GT4 Germany: Toyota mit Pole-Position für Lauf eins in Hockenheim

Lucas Cartelle erzielte die Bestzeit in der Qualifikation für das erste Rennen der ADAC GT4 Germany auf dem Hockenheimring. Alle Titelfavoriten kamen in einer spannenden Session unter die Top Neun.


Mächtig Action in der Qualifikation für Lauf eins der ADAC GT4 Germany beim Saisonfinale auf dem Hockenheimring. In einer packenden Session setzte sich am Ende Lucas Cartelle (18/BEL) im Toyota GR Supra GT4 mit einer Zeit von 1:45,993 Minuten durch. Es ist die zweiten Pole-Position des CRT-Piloten, nachdem er bereits das Sonntagsrennen in Oschersleben von der ersten Startposition aus begann.

„Wir waren zuvor noch nie in Hockenheim gewesen, insofern haben wir nicht wirklich mit diesem Ergebnis gerechnet. Aber mir ist die fast perfekte Runde gelungen“, jubelte Cartelle, der sich das Cockpit mit Hudson Schwartz (17/USA) teilt. „Das Auto fühlt sich hier richtig gut an. Wir schauen am Rennwochenende zunächst einmal auf Rennsiege, denn der Abstand zu den Top Drei in der Tabelle ist recht groß. Aber mal sehen, wie sich alles entwickelt. Wir geben nicht auf.“

Mit 0,254 Sekunden Rückstand ging Platz zwei der Qualifikation an den Mercedes-AMG GT4 von Marius Schmid (18/Tengen) und Alex Connor (22/GBR). Es ist das beste Saisonergebnis 2026 des BWT Mücke Motorsport-Duos. Dritte wurden Gabriele Piana (40/ITA) und Benjamin Sylvestersson (19/FIN, beide FK Performance Motorsport), denen im BMW M4 GT4 0,419 Sekunden auf die Spitze fehlten.

Rang vier in der Qualifikation ging mit 0,530 Sekunden Rückstand an Alexzander Kristiansson (26/SWE) und Erik Bertilsson (25/SWE, beide KRT Racing) in der Ginetta G56 GT4. Die Top Fünf komplettierten Nicolas Guillaume (20/BEL) und Frederic Zebis (17/DEN, beide AVIA W&S Motorsport) in einem weiteren Porsche.

Piana/Sylvestersson liegen aktuell auf Platz drei der Tabelle und haben somit beste Aussichten ihren Punkterückstand in der Gesamtwertung zu verkleinern. Die Tabellenführer Denny Berndt (21/Berlin) und Lachlan Robinson (23/AUS, beide AVIA W&S Motorsport) belegten die achte Position. Die in der Tabelle zweitplatzierten Jan Philipp Springob (25/Olpe) und Philipp Gogollok (20/Bad Homburg, beide COSY Racing by ESM) wurden im Aston Martin Vantage AMR GT4 in der ersten Qualifikation Neunte.

Quelle: adac-motorsport.de

ADAC GT Masters: Erste Porsche-Fahrerpaarung für 2027 bestätigt

Das Fahrerkarussell für die Saison 2027 im ADAC GT Masters ist eröffnet und die ersten Gäste haben Platz genommen: Leo Pichler (24/AUT) und Colin Bönighausen (21/Isernhagen). Die beiden Piloten werden auch in der kommenden Saison im Porsche 911 GT3 R von Razoon – more than Racing in der GT3-Nachwuchsliga des ADAC an den Start gehen. Das gab das Team rund um Besitzer Dominik Olbert zum Auftakt des Saisonfinales auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg bekannt.

Für den Weizer Pichler wird es bereits die dritte Saison im ADAC GT Masters, Bönighausen startet in sein zweites Jahr. Gemeinsam hat das Duo beim Saisonauftakt auf den Red Bull Ring ein Rennen gewonnen und zudem am Salzburgring eine Podiumsplatzierung erzielt. Pichler wurde 2025 Dritter der Gesamtwertung.

„Super, dass wir schon jetzt alles fixieren konnten“, freut sich Pichler, für den die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit eine logische Konsequenz war. „Das Paket, das wir gemeinsam mit Dominik und dem Team zur Verfügung haben, hat genauso mit hineingespielt wie die tolle Zusammenarbeit mit Colin. Ein großer Dank gilt natürlich allen Partnern, ohne die so ein Projekt nicht möglich wäre. Ich freue mich jedenfalls schon jetzt auf die nächste Saison und natürlich wollen wir dann um den Titel kämpfen.“ 

Teamkollege Bönighausen ergänzt: „Ich freue mich sehr auf die nächste Saison mit Leo. Wir funktionieren super zusammen, sind auf der Strecke ähnlich schnell und verstehen uns auch zwischenmenschlich sehr gut. Dieses Jahr hatten wir ab und an ein wenig Pech, aber nächstes Jahr gehen wir voll motiviert und mit perfekter Vorbereitung auf Titeljagd!“

Für Razoon – more than Racing wird 2027 die dritte Saison im ADAC GT Masters. In diesem Jahr ist die Mannschaft aus Österreich mit zwei Porsche 911 GT3 R am Start und belegt vor dem Finale Rang vier in der Teammeisterschaft. Teambesitzer Olbert freut sich über den Vertrauensvorschuss seiner beiden Piloten und blickt voller Optimismus auf die kommende Saison. „Nicht nur Leo und Colin arbeiten super zusammen, es ist generell eine super Symbiose zwischen dem Team und allen Beteiligten. Sie werden auch nächstes Jahr unseren Porsche 911 GT3 R steuern und natürlich lautet unser Ziel dann ganz klar, dass wir gemeinsam den Titel holen wollen“, gibt er die Marschroute klar vor. 

Quelle: adac-motorsport.de


ADAC GT4 Germany: Titelaspiranten Berndt/Robinson starten mit Bestzeit

Lachlan Robinson war im freien Training der ADAC GT4 Germany auf dem Hockenheimring im Porsche 718 Cayman GT4 nicht zu schlagen. Mit Toyota, Ginetta und Mercedes-AMG unter den Top Fünf präsentiert sich das Feld bunt.

Der Showdown beim Saisonfinale der ADAC GT4 Germany auf dem Hockenheimring hat begonnen. Im freien Training am Freitagmorgen gab es den ersten Schlagabtausch der Titelaspiranten – mit dem besten Ausgang für die Tabellenführer Denny Berndt (21/Berlin) und Lachlan Robinson (23/AUS, beide AVIA W&S Motorsport). „Es ist natürlich super, direkt so ins Wochenende zu starten“, freute sich Robinson über seine Zeit von 1:47,094 Minuten. „Aber wirklich zählen wird es in den Rennen am Samstag und Sonntag. Grundsätzlich hatte die Strecke am Freitagmorgen noch nicht sonderlich viel Grip, da es in den letzten Tagen wohl viel geregnet hat. Aber das wird sich im Laufe des Tages sicherlich noch ändern.“

Ebenfalls stark unterwegs waren die beiden Hauptkonkurrenten im Titelkampf. Die in der Tabelle drittplatzierten Gabriele Piana (40/ITA) und Benjamin Sylvestersson (19/FIN, beide FK Performance Motorsport) belegten im BMW M4 GT4 den achten Platz im freien Training. Einen Rang dahinter positionierten sich Jan Philipp Springob (25/Olpe) und Philipp Gogollok (20/Bad Homburg, beide COSY Racing by ESM), die im Aston Martin Vantage AMR GT4, auf Tabellenrang zwei liegen.

Mit einem Rückstand von 0,079 Sekunden ging Platz zwei des freien Trainings an den Toyota GR Supra GT4 von Lucas Cartelle (18/BEL) und Hudson Schwartz (17/USA, beide CRT). Dritte wurden Alon Gabbay (22/ISR) und Maximilian Schreyer (17/Marburg, beide AVIA W&S Motorsport), die in einem weiteren Porsche 0,293 Sekunden zurücklagen. Rang vier sicherten sich Alexzander Kristiansson (26/SWE) und Erik Bertilsson (25/SWE, beide KRT Racing). In der Ginetta G56 GT4 fehlten den beiden Schweden 0,324 auf Robinson. Die Top Fünf komplettierten Marius Schmid (18/Tengen) und Alex Connor (22/GBR, beide BWT Mücke Motorsport) im Mercedes-AMG GT4.

Quelle: adac-motorsport.de


DTM: Thomas Preining setzt erstes Ausrufezeichen

Foto: Jens Hawrda

Der Porsche Pilot fährt im ersten freien Training Bestzeit. auf den folgenden Plätzen folgen Joules Gounon (Mercedes), Marco Wittmann (BMW), Finn Wiebelhaus (Ford) und Mirko Bortolotti (Lamborghini).

DF1 neuer TV-Partner des ADAC GT Masters

  • DF1 zeigt ADAC GT Masters ab dem kommenden Jahr live im Free-TV
  • Erweiterung des Streaming-Angebots mit df1.de/live

Der HD-Premiumsender DF1 ist bundesweit im Kabel, via Satellit und IPTV
sowie auf allen großen Streaming-Plattformen zu empfangen
Foto: ADAC-Motorsport

Vorhang auf für die neue Bühne des ADAC GT Masters in seiner Jubiläumssaison: Der HD-Premiumsender DF1 wird ab 2027 die neue TV-Heimat der Nachwuchsliga des ADAC. Der neue TV-Partner wird die Rennen sowohl im Free-TV als auch im kostenlosen Livestream übertragen und neben den spannenden Live-Events auch einen Blick hinter die Kulissen werfen. An jedem der sechs Rennwochenenden wird mindestens ein Rennen im Free-TV auf DF1 übertragen. Zudem stellt der Sender alle Läufe der Saison 2027 im kostenlosen Livestream auf df1.de/live zur Verfügung.

Der HD-Premiumsender DF1 ist bundesweit im Kabel, via Satellit und IPTV sowie auf allen großen Streaming-Plattformen zu empfangen. Der Sender bietet neben dem ADAC GT Masters weitere hochkarätige Live-Sportinhalte. Darüber hinaus zeigt DF1 Dokumentationen, Reportagen, Magazine und unterhaltsame Showformate. Der Sender hat seinen Sitz im Medienzentrum Unterföhring bei München und sich seit seinem Start im Januar 2024 Rund-um-die-Uhr-Unterhaltung auf die Fahnen geschrieben.

„Die ADAC GT Masters Serie steht für spektakulären GT3-Motorsport, hochkarätige Teams und Fahrer sowie packende Rennsportmomente. Wir freuen uns sehr, unseren Zuschauerinnen und Zuschauern die komplette Saison 2027 live und kostenfrei auf DF1 präsentieren zu können. Mit sechs renommierten und attraktiven Rennstrecken verspricht die Saison Motorsport auf höchstem Niveau und damit beste Voraussetzungen für spannende Rennwochenenden. Wir sind überzeugt, dass das ADAC GT Masters unser Livesport-Angebot auf DF1 hervorragend ergänzt. Unser besonderer Dank gilt unseren Partnern beim ADAC für das entgegengebrachte Vertrauen und die erfolgreiche Zusammenarbeit“, sagt David Müller, Geschäftsführer des TV-Senders DF1.

„DF1 hat seine Zuschauer bereits in den vergangenen Jahren mit Motorsport auf zwei und vier Rädern begeistert. Wir freuen uns, ab 2027 mit dem ADAC GT Masters ein Teil davon zu sein. Das ADAC GT Masters wird im kommenden Jahr 20 Jahre jung. Das nehmen wir zum Anlass, die Serie mit einem neuen, umfangreichen Medienpaket und einer umfassenden Nachwuchsförderung für Zuschauer und Teilnehmer noch attraktiver zu gestalten“, sagt Claudia Wagner, Geschäftsführerin der ADAC Motorsport GmbH. Parallel zum neuen Medienpaket stärkt der ADAC im kommenden Jahr auch den sportlichen Aufstieg in Richtung DTM. Die „Road to DTM“ bietet den Fahrern 2027 mit 620.000 Euro ein nochmals umfangreicheres Förderpaket und zusätzliche Möglichkeiten, sich für den nächsten Karriereschritt zu empfehlen.

Über die umfangreiche TV-Partnerschaft mit DF1 hinaus wird das ADAC GT Masters auch 2027 an den Rennwochenenden weiterhin im Fan-TV-Programm bei Joyn zu sehen sein. Zudem sind alle Läufe im Stream auf ServusTV On, auf youtube.com/ADACMotorsports und erstmals auch auf df1.de/live verfügbar.


Titelkandidaten greifen nach der DTM-Trophäe

Die DTM-Titelkandidaten Matteo Cairoli, Lucas Auer, Thomas Preining, Maro Engel,
Marco Wittmann und Nicki Thiim (l-r)
Foto: ADAC-Motorsport

Bereit für den ultimativen Showdown: Beim großen Saisonfinale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg fällt am Wochenende die Entscheidung im Kampf um die DTM-Krone 2026. Bevor die sechs Titelkandidaten am Samstag und Sonntag in den beiden letzten Rennen des Jahres gegeneinander antreten, standen sie sich bereits am Donnerstag auf der Rennstrecke gegenüber. Spitzenreiter Thomas Preining (A/Manthey) und seine fünf Verfolger versammelten sich dabei gemeinsam mit der Meisterschaftstrophäe.

Neben Porsche-Werkspilot Preining kämpfen auch Mercedes-AMG-Fahrer Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol), Marco Wittmann (Fürth/Schubert Motorsport) im BMW, Engels Markenkollege Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), Ferrari-Pilot Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing) und Aston-Martin-Ass Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing) um den DTM-Titel. Beim Fotoshooting war die begehrte Meistertrophäe für alle sechs zum Greifen no – wer sie am Wochenende tatsächlich in die Höhe stemmen darf, entscheidet sich in den beiden finalen Saisonrennen am Samstag und Sonntag.

Ein weiteres besonderes Fotomotiv gab es am Donnerstag mit dem Porsche 911 GT3 R von Bastian Buus (Land-Motorsport). Der Däne präsentierte auf dem Hockenheimring sein Fahrzeug im Sonderdesign der New England Patriots. Das NFL-Team ist Partner der DTM und beim Saisonfinale ebenfalls in der DTM Fan Zone präsent. Der rund 550 PS starke Rennwagen tritt in den Farben des sechsmaligen Super-Bowl-Champions an und trägt das markante Patriots-Logo auf den Türen.



Startschuss für die DTM 2027: Ticketvorverkauf beginnt am Finalsonntag

Das Finale ist erst der Anfang: Wenn am kommenden Sonntag die Zielflagge für die DTM 2026 fällt, richtet sich der Blick bereits auf die Saison 2027. Direkt nach dem Finalrennen startet der Ticketverkauf und damit die Vorfreude für alle acht Events im kommenden Jahr.

Foto: Jens Hawrda

Ab 18 Uhr können sich Fans unter tickets.dtm.com die besten Plätze für 2027 sichern. Tickets gibt es unverändert ab 49 Euro – Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren erleben die DTM in Begleitung eines Erwachsenen sogar kostenlos.

Schnell sein lohnt sich gleich doppelt: Die ersten 15.000 Ticketkäufer erhalten kostenlos eine hochwertige BWT-Pro-Climate-Bottle. Das exklusive Extra wird beim jeweils gebuchten DTM-Event vor Ort ausgegeben. Auch ADAC-Mitglieder profitieren 2027 wieder: Im Vorverkauf sparen sie zehn Prozent auf DTM-Tickets.

Die DTM begeistert die ganze Familie – mit spektakulären Duellen auf der Strecke und unvergesslichen Erlebnissen abseits des Asphalts. Beim Pitwalk tauchen die Besucher mitten in die faszinierende Welt der DTM ein, bei der "Meet the Drivers"-Autogrammstunde kommen sie ihren Stars ganz no. In der DTM Fan Zone warten Europas größtes mobiles Bällebad, eine Reaction Wall, Selfie-Spots, eine 360-Grad-Kamera und eine Großbildleinwand. Kostenlose Konzerte bei ausgewählten Events machen das Rennwochenende zum Erlebnis für Groß und Klein. Einzigartig ist bei der DTM die Track Safari, bei der Besucher in Reisebussen während einer Trainingssession auf der Rennstrecke unterwegs sind – näher dran geht nicht.

Der Startschuss fällt vom 23. bis 25. April 2027 auf dem Red Bull Ring präsentiert von der VKB-Bank in Österreich. Über die Saison führt die DTM ihre Fans durch Deutschland, Österreich und die Niederlande: acht Rennwochenenden, 16 Meisterschaftsläufe und Motorsport voller Spannung. Der große Showdown steigt vom 8. bis 10. Oktober beim traditionellen Saisonfinale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg.

Jetzt heißt es: schnell zugreifen, Top-Plätze sichern und die Vorfreude auf packende Rennaction und die einzigartige DTM-Atmosphäre genießen. Für die ersten 15.000 Ticketkäufer gibt es zusätzlich die exklusive BWT-Flasche. Und wer schon an Weihnachten denkt, verschenkt mit DTM-Tickets nicht einfach Eintrittskarten, sondern ein rasantes Erlebnis voller Emotionen.

Quelle: dtm.com

Abt startet auch 2027 mit Lamborghini in der DTM

Luca Engstler, Lanborghini Temerario GT3 #130
Foto: Jens Hawrda

Abt und Lamborghini verlängern ihre Partnerschaft und gehen auch 2027 gemeinsam in der DTM an den Start. Beide Unternehmen haben sich auf eine mehrjährige Fortsetzung ihrer Partnerschaft verständigt und bauen ihr gemeinsames Motorsportprogramm weiter aus. In der DTM wird das Red Bull Team Abt im kommenden Jahr mit zwei Lamborghini Temerario an den Start gehen.

Seit dem Jahr 2000 ist Abt ununterbrochen in der DTM vertreten und gehört damit seit mehr als einem Vierteljahrhundert fest zur Geschichte der Rennserie. Mit insgesamt zehn Meistertiteln in der Fahrer- und Teamwertung zählt Abt zu den erfolgreichsten Mannschaften der DTM-Historie. Im ersten Jahr mit den für die Saison 2026 neuen Temerario GT3 gelangen dem Red Bull Team Abt bisher zwei Podestplatzierungen. Für 2027 ist das Ziel klar: Das Red Bull Team Abt möchte wieder um die Meisterschaft kämpfen und den nächsten DTM-Titel nach Kempten holen.

Thomas Biermaier, CEO von Abt Sportsline: "Die langfristige Fortsetzung unserer Partnerschaft mit Lamborghini ist für Abt ein sehr bedeutender Schritt. Lamborghini ist eine außergewöhnliche Marke mit einer enormen Strahlkraft und wir sind stolz darauf, diese Zusammenarbeit in den kommenden Jahren nicht nur fortzusetzen, sondern weiter auszubauen. Unsere Zusammenarbeit mit Lamborghini hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich entwickelt. Die erste gemeinsame DTM-Saison mit dem Temerario GT3 war für uns in vielen Bereichen ein intensives Lernjahr. Mit einem komplett neuen Fahrzeug in einer so hart umkämpften Serie anzutreten, ist eine große Herausforderung. Gleichzeitig haben wir im Laufe der Saison viele Fortschritte gemacht, Podien erreicht und sehr viel über das Auto gelernt. Diese Erfahrungen wollen wir jetzt mitnehmen und über den Winter konsequent weiterarbeiten. Der Anspruch für 2027 ist klar. Gemeinsam mit Red Bull und Lamborghini wollen wir wieder um die Meisterschaft kämpfen und den nächsten Titel nach Kempten holen."

Andrea Reggiani, Leiter der Motorsport Lamborghini Squadra Corse: "Die langfristige Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Abt ist für Lamborghini Squadra Corse ein wichtiger Schritt. Abt verfügt über jahrzehntelange Erfahrung auf höchstem Motorsportniveau und bringt gleichzeitig den Ehrgeiz mit, ein solches Programm kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Die erste gemeinsame Saison mit dem Temerario GT3 hat beiden Seiten viele wichtige Erkenntnisse geliefert. 2027 werden wir diese Zusammenarbeit deutlich erweitern. Die DTM bleibt ein zentraler Bestandteil, gleichzeitig wird Abt den Temerario GT3 erstmals beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring einsetzen und mit zwei Fahrzeugen in die Lamborghini Super Trofeo einsteigen."

Die Fahrerbesetzungen für die DTM werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.



Donnerstag, 8. Oktober 2026

Emil Frey Racing kämpft beim DTM-Saisonfinale in Hockenheim um Top-3-Platzierung in der Meisterschaft

Foto: Jens Hawrda

Traditionell bildet der Hockenheimring den grossen Abschluss der DTM-Saison, und auch 2026 gastiert die Serie zum Finale in der Kurpfalz. Emil Frey Racing reist mit dem #14 Ferrari 296 GT3 Evo von Matteo Cairoli und dem #69 Ferrari von Thierry Vermeulen in bester Stimmung nach Hockenheim, denn vor dem letzten Rennwochenende der Saison ist sowohl in der Fahrer- als auch in der Teamwertung noch alles offen.

Matteo Cairoli hat in dieser Saison drei Rennsiege eingefahren und damit mehr Rennen gewonnen als jeder andere Fahrer im Feld. In der Meisterschaft belegt der Italiener dennoch nur Rang 5 mit 150 Punkten. Der dritte Rang liegt jedoch nur 23 Punkte entfernt und bei noch 56 zu vergebenden Punkten ist alles möglich. Thierry Vermeulen soll ebenfalls angreifen und dem Team in der Teamwertung helfen, wo noch 13 Punkte auf Platz 3 und Schubert Motorsport aufgeholt werden können.

Zur Vorbereitung auf das Finale nutzte Emil Frey Racing bereits den letzten offiziellen Test in Hockenheim, um die Autos für Qualifying und Rennen bestmöglich zu optimieren. Der 4,574 Kilometer lange Kurs mit seinen 17 Kurven, langen Geraden und der berühmten Spitzkehre stellt besondere Anforderungen an Fahrer und Material: Nach der schnellen ersten Rechtskurve, die mit fast 190 km/h genommen werden kann, folgt ein Sprint zur zweiten Kehre, wo die Fahrer aus 240 km/h auf 80 km/h abbremsen müssen. Die lange Parabolika führt zur berühmten Spitzkehre, ehe im Motodrom-Abschnitt enge Kurven und die Jim-Clark-Chikane auf die Piloten warten. Eine gute Balance im gesamten Geschwindigkeitsbereich, starke Bremsstabilität und ausgeprägte Beschleunigung-sfähigkeit sind die Schlüssel zum Erfolg auf dieser traditionsreichen Rennstrecke.

Fahrerstimmen vor dem Rennwochenende

Matteo Cairoli (Italien)

„Wenn man sich die Meisterschaftstabelle anschaut, ist der Gesamtsieg nicht mehr in greifbarer Nähe, aber eine Top-3-Platzierung wäre trotzdem ein toller Abschluss. Ich bin guter Dinge, denn erfahrungsgemäss war Emil Frey Racing am Hockenheimring immer stark und der Ferrari hat sich bereits bei den Testfahrten gut angefühlt. Zudem peile ich Rennsieg Nummer vier an, denn damit würde ich die Saison mit den meisten Siegen aller Fahrer im Feld abschliessen. Ein starkes Ergebnis zum Abschluss meiner ersten DTM-Saison wäre jedenfalls eine tolle Belohnung für das gesamte Team."

Thierry Vermeulen (Niederlande)

„Das Jahr ist wirklich sehr schnell vergangen. Es war eine interessante Saison mit vielen Höhen und Tiefen, aus der ich sehr viel gelernt habe. Ich freue mich sehr auf den Hockenheimring, eine Strecke, auf der wir traditionell stark sind und auf der ich endlich mein erstes DTM-Podium einfahren möchte. Es werden viele Fans und Gäste des Teams vor Ort sein, und ich möchte ihnen und dem gesamten Team ein Wochenende schenken, auf das wir alle stolz sein können."


Mittwoch, 7. Oktober 2026

Titel-Showdown in Hockenheim: Wer wird Champion der ADAC GT4 Germany?

  • Drei Fahrer-Duos von drei Marken mit besten Titelchancen
  • Auch in Junior-, Rookie-, Team- und PRO-AM-Wertung steht die Entscheidung noch aus
  • Zweites Samstagsrennen live bei SPORT1 im Free-TV

Sechs Piloten reisen mit besten Titelchancen nach Hockenheim
Foto: ADAC-Motorsport

Die ADAC GT4 Germany steht vor einer aufregenden Titelentscheidung beim Saisonfinale vom 9. bis 11. Oktober 2026 auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg. Die besten Chancen haben drei Fahrer-Duos mit Rennwagen von drei unterschiedlichen Herstellern. Denny Berndt (21/Berlin) und Lachlan Robinson (23/AUS, beide AVIA W&S Motorsport) führen die Tabelle im Porsche 718 Cayman GT4 an. Dahinter liegen Jan Philipp Springob (25/Olpe) und Philipp Gogollok (20/Bad Homburg, beide COSY Racing by ESM) im Aston Martin Vantage AMR GT4 sowie Gabriele Piana (40/ITA) und Benjamin Sylvestersson (19/FIN, beide FK Performance Motorsport) im BMW M4 GT4. Alle Drei sind lediglich fünf Punkte voneinander entfernt. Auf dem Hockenheimring werden drei Rennen absolviert. Somit können insgesamt noch 75 Zähler eingefahren werden. Das verspricht Hochspannung pur. Wie üblich startet die ADAC GT4 Germany im Rahmenprogramm der DTM. Tickets für den Hockenheimring gibt es ab 49 Euro auf dtm.com. SPORT1 überträgt das zweite Samstagsrennen von 17:00 bis 19:00 Uhr live im Free-TV. Das erste Samstagsrennen gibt es ab 11:35 Uhr und das Sonntagsrennen ab 10:50 Uhr im Livestream auf SPORT1.de. Auch ServusTV On, Joyn und youtube.com/adacmotorsports zeigen die Rennen im Stream. Auf Joyn und youtube.com/adacmotorsports werden am Freitag ab 13:10 Uhr und ab 17:30 Uhr zusätzlich die Qualifyings live übertragen.

Berndt/Robinson reisen als Tabellenführer mit der besten Ausgangslage ins badische Motodrom. „Wir haben die gesamte Saison auf den Titel hingearbeitet und nun steht die Entscheidung an. Somit freue ich mich riesig auf Hockenheim. Denny und ich werden unser Bestes geben, um Champion zu werden“, erklärt Robinson. „Sicherlich spielte es eine Rolle, dass wir drei anstatt zwei Rennen fahren werden. Folglich kann viel passieren. Ich habe mich mit dem Team sehr gut vorbereitet. Dem Porsche sollte die Strecke ganz gut liegen. Wir sind zuversichtlich.“

Die größten Herausforderer sind die aktuell zweitplatzierten Springob/Gogollok, die einen Rückstand von zwei Punkten aufweisen. „Selbstverständlich fahren mit dem Ziel nach Hockenheim, die Meisterschaft zu gewinnen. Doch es wird schwer, da unserem Aston Martin der erste und zweite Sektor nicht sonderlich gut liegt. Erfahrungsgemäß ist der Porsche dort richtig stark“, meint Springob. „Doch drei Läufe bedeuten drei Chancen - und wir wissen alle, wie verrückt Rennen sind, wenn es um den Titel geht. Von daher wird es eine ganz enge Nummer. Unsere Kontrahenten haben sicherlich den Vorteil, dass ihre Teams aus vier bzw. drei Autos bestehen. Wir sind hingegen ein Ein-Wagen-Team. Aber wir geben alles.“

Lediglich fünf Punkte hinter der Spitze liegen Piana/Sylvestersson. „Der Hockenheimring ist eine Porsche-Strecke, somit sehe ich unsere Chancen eher gering“, stapelt Piana tief. „Ich fahre aber sicherlich nicht nach Hockenheim, um zu verlieren. Wir wollen den Titel holen. Vor allem im dritten Sektor sollte unser BMW stark sein – genauso wie der Aston Martin. Der Titel wäre für mich und Benjamin ein grandioser Erfolg.“

Durch die drei anstehenden Rennen und die möglichen 75 Punkte haben noch vier weitere Fahrer-Duos Außenseiter-Chancen, den Titel zu holen. Die besten Aussichten dafür besitzen Lucas Cartelle (18/BEL) und Hudson Schwartz (17/USA, beide CRT) im Toyota GR Supra GT4 sowie Alon Gabbay (22/ISR) und Maximilian Schreyer (17/Marburg, beide AVIA W&S Motorsport) im Porsche. Sie haben aber bereits einen Rückstand von 37 bzw. 42 Zähler und müssen auf Patzer der Spitze hoffen. Auch in allen anderen Wertungen ist die Titelvergabe noch offen. In der Junior-Wertung führen Berndt/Robinson ebenfalls vor Gogollok und Sylvestersson. Als Leader in der Rookie-Wertung reist Mercedes-AMG GT4-Pilot Marius Schmid (18/Tengen, BWT Mücke Motorsport) nach Hockenheim. In der Team-Wertung wird es einen Zweikampf zwischen AVIA W&S Motorsport und FK Performance Motorsport geben. Hendrik Still (39/Kempenich) und Tim Horrell (36/USA, beide AVIA W&S Motorsport) können bereits am Samstag vorzeitig den PRO-AM-Titel klarstellen.

ADAC GT-Masters: Wer wird Champion 2026?

Sechs Fahrer kämpfen um den Titel

  • Fourie/Zimmermann von FK Performance Motorsport in der Tabelle knapp vorne
  • Liqui Moly Team Engstler Motorsport-Piloten Hirsiger/Zulauf in Lauerstellung
  • Blum/Kalus vom Haupt Racing Team planen Aufholoffensive beim Finale

Kämpfen in Hockenheim um die Meisterschaft: Finn Zulauf, Felix Hirsiger,
Tim Zimmermann, Leyton Fourie, Kiano Blum und Niklas Kalus (v.l.)
Foto: ADAC-Motorsport

Dreikampf um die Meisterschaft im ADAC GT Masters. Vor dem Finale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg (9. bis 11. Oktober) trennen nur fünf Punkte die Tabellenführer von ihren Herausforderern – der engste Titelkampf seit Jahren. An der Spitze liegen mit 184 Punkten die BMW-Piloten Leyton Fourie (20/ZAF) und Tim Zimmermann (29/Langenargen/beide FK Performance Motorsport). Mit 179 Zählern folgen Felix Hirsiger (28/CHE) und Finn Zulauf (22/Königstein im Taunus/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport) in ihrem Lamborghini auf Rang zwei. Rechnerisch können auch Kiano Blum (19/AUT) und Niklas Kalus (21/Duisburg/beide Haupt Racing Team) im Ford Mustang noch nach der Trophäe greifen. Ihr Rückstand beträgt 48 Punkte und in Hockenheim sind noch 56 Zähler zu holen. Tickets für das große Finale im Rahmen der DTM sind unter dtm.com ab 49 Euro erhältlich.

Showdown beim Finale

Fünf Punkte, die Differenz zwischen Platz eins und Platz zwei – sowohl in der Meisterschaft als auch in der Punktetabelle. Alles ist möglich in den verbleibenden beiden Rennen des ADAC GT Masters. Im Lauf der Saison wechselte die Meisterschaftsführung immer wieder zwischen Fourie/Zimmermann und Hirsiger/Zulauf. Bleiben die BMW-Piloten bis zum Ende vorne oder holt das Lamborghini-Duo nochmals auf?

Die reine Statistik spricht mit sechs zu zwei Siegen auf dem Hockenheimring für Lamborghini. Zimmermann, der dort 2020 sein erstes Podium im ADAC GT Masters feierte und 2023 gewann, will das ändern. „Ich hatte schon viele Versuche und bin dankbar, jetzt in dieser Position zu sein“, erklärt er. „Es wäre ein riesiges Highlight. Mit dem Titel würde sich ein großes Ziel und ein Traum erfüllen.“ Südafrikaner Fourie verfolgt schon seit Jahren die Erfolge der Van der Linde-Brüder sowie Jordan Pepper und will seinen Landsmännern nacheifern: „Seit meiner Kindheit träume ich davon, auch eine GT3-Meisterschaft zu gewinnen. Besonders Sheldon und Jordan haben mich in den Jahren sehr unterstützt und es wäre schön, es ihnen gleichzutun.“

Wie sich Feiern in Hockenheim anfühlt, weiß auch Zulauf. Er gewann dort 2024 den Titel in der ADAC GT4 Germany und schickt eine klare Kampfansage an die Konkurrenz. „Wir gehen mit der Erwartung ins Wochenende, Meister zu werden“, so Zulauf. „Wir haben so lange dafür gekämpft. Zweiter zu werden, würde sich wie eine Niederlage anfühlen.“ Teamkollege Hirsiger kommt als zweifacher Champion anderer Serien in das Finale und hat eine klare Zielsetzung: „Das wäre mein dritter Titel in Folge und das ist meine Hauptmotivation. Es würde mir sehr viel bedeuten und wäre natürlich auch für die Zukunft extrem wichtig.“

Mit 48 Punkten Rückstand zählen Kalus und Blum im Ford Mustang GT3 eher zu den Kandidaten mit Außenseiterchancen. Davon lässt sich das Duo aber nicht entmutigen und startet voller Motivation ins Finale. „Wir möchten uns gerne noch einen Sieg holen“, sagt Kalus. „Die Meisterschaft zu gewinnen, wird sehr schwierig, aber wir geben unser Bestes und konzentrieren uns auf uns.“ Teamkollege Blum zeigt sich ebenfalls optimistisch. „Hockenheim war schon immer eine meiner Lieblingsstrecken. Ich traue mich zu sagen, dass ich persönlich dort am schnellsten bin, weil ich schon so unglaublich viele Kilometer absolviert habe. Entsprechend zuversichtlich bin ich, dass uns ein guter Abschluss gelingt.“


Dienstag, 6. Oktober 2026

Touchdown Hockenheim: New England Patriots auf der Rennstrecke

Der Porsche 911 GT3 R von Land-Motorsoprt trägt das markante Patriots-Logo auf den Türen
Foto: Land-Motorsport

Die Partnerschaft der New England Patriots und der DTM kommt jetzt auch auf die Rennstrecke. Beim DTM-Showdown in Hockenheim (9.–11. Oktober) startet erstmals ein Rennwagen im spektakulären Look der sechsfachen Super-Bowl-Champions – und macht die Verbindung von American Football und Motorsport unübersehbar. Ein rund 550 PS starker Porsche trägt die legendären Farben der diesjährigen Super-Bowl-Teilnehmer sowie das markante Vereinslogo auf den Türen. Am Steuer des Porsche 911 GT3 R von Land-Motorsport im Sonderdesign der Patriots sitzt der Däne Bastian Buus.

Auch abseits der Strecke können die Fans beim DTM-Finale am kommenden Wochenende in die Welt der Patriots eintauchen. Im Rahmen der Legendary Tour macht der Championship-Container in der DTM Fan Zone Station. Bei der Quarterback Challenge testen die Besucher ihre Wurfkünste, in der Patriots-Fotobox entstehen besondere Erinnerungsbilder und beim Cornhole treten sie auf einem Stück Kunstrasen aus dem Gillette Stadium gegeneinander an. Für echte Game-Day-Atmosphäre im Motodrom sorgt außerdem Patriots-Maskottchen Pat Patriot.

Die DTM und die New England Patriots sind im vergangenen Jahr eine strategische Partnerschaft eingegangen. Gemeinsam wollen sie das sportartenübergreifende Engagement stärken, die internationale Sichtbarkeit beider Marken erhöhen und neue Zielgruppen erreichen. American Football und Motorsport stehen gleichermaßen für einzigartige Live-Erlebnisse, strategische Finesse und den Einsatz modernster Technologien. Oft entscheiden nur wenige Millimeter über Sieg oder Niederlage – deshalb müssen Talent, Teamwork und Technologie in den entscheidenden Momenten perfekt ineinandergreifen.

Für Buus und Land-Motorsport stehen in Hockenheim die beiden letzten DTM-Rennen der Saison auf dem Programm. Der Samstagslauf startet um 13:30 Uhr, das finale Rennen des Jahres beginnt am Sonntag um 16:30 Uhr. ProSieben überträgt beide Rennen live im Free-TV.

Quelle: dtm.com

Sonderdesigns für Porsche-Duo Preining und Feller beim DTM-Finale

Besonderer Look für das große Saisonfinale: DTM-Spitzenreiter Thomas Preining und sein Manthey-Teamkollege Ricardo Feller treten in Hockenheim mit speziellen Designs an. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens von Manthey und zehn Jahren "Grello" erhalten die beiden Porsche 911 GT3 R eine Jubiläumslivery, die Elemente aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Teams verbindet.

Die charakteristischen Farben der beiden Fahrzeuge bleiben dabei erhalten. Preining startet mit der #91 weiterhin im bekannten gelb-grünen "Grello"-Look, Fellers Porsche mit der #90 präsentiert sich auch beim Finale in seinem leuchtenden Grün. Für den besonderen Jubiläumsauftritt hat Manthey beide Designs um ausgewählte Details ergänzt. Dabei greift das Team unter anderem seine eigene Geschichte auf. Eine Hommage an die Vergangenheit ist das grün-gelbe Dach, das an den legendären Porsche 911 GT3 RSR mit dem Spitznamen "Der Dicke" erinnert. Das Fahrzeug war zwischen 2005 und 2011 für Manthey auf der Nürburgring-Nordschleife im Einsatz und feierte dort zahlreiche Erfolge.

Für Manthey fällt der Jubiläumsauftritt mit einem sportlich entscheidenden Wochenende zusammen. Preining reist als Spitzenreiter zum DTM-Finale nach Hockenheim und kämpft um seinen zweiten Titel. Gleichzeitig geht es für Manthey um die Meisterschaft in der Teamwertung. Damit können die beiden Porsche im Sonderdesign dem Jubiläumsjahr des Rennstalls ein besonderes sportliches Kapitel hinzufügen.

Quelle: dtm.com

Montag, 5. Oktober 2026

DTM-Finale im Motodrom: Hockenheim entscheidet über den neuen Champion

  • Der Gejagte: Preining führt mit 23 Punkten Vorsprung und ist Titelfavorit
  • Die schärfsten Verfolger: Engel und Wittmann schalten in den Angriffsmodus
  • Die Show: Sasha als Dick Brave rockt am Samstagabend die DTM Powerstage

Kann Thomas Preining seinen Punktevorsprung am letzten
Rennwochenende in den Meistertitel verwandeln ?
Foto: Jens Hawrda

Letzter Akt im DTM-Titelkampf 2026: Der Hockenheimring Baden-Württemberg ist vom 9. bis 11. Oktober Schauplatz der Meisterschaftsentscheidung. Sechs Fahrer von fünf Herstellern kämpfen auf dem Traditionskurs um die DTM-Krone. Die besten Aussichten hat Spitzenreiter Thomas Preining (A/Manthey). Der Porsche-Werkspilot reist mit 23 Punkten Vorsprung zum Finale und will zum zweiten Mal Champion werden. Ihm auf den Fersen sind Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) und Marco Wittmann (Fürth/Schubert Motorsport), die bei 56 noch zu vergebenden Zählern ebenfalls gute Titelchancen haben. Vom Gesamtsieg träumen auch Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing) und Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing). Das Trio braucht ein perfektes Wochenende und muss auf Ausrutscher der Konkurrenten hoffen. Die perfekte Einstimmung auf den Showdown liefert am Samstagabend Sasha als Dick Brave.

Tickets für das DTM-Finale in Hockenheim gibt es ab 49 Euro auf dtm.com. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. ProSieben zeigt die Rennen live im Free-TV – Rennstart ist am Samstag um 13:30 und am Sonntag um 16:30 Uhr. Im kostenlosen Livestream sind beide Meisterschaftsläufe bei Joyn, ran.de, ServusTV On und auf dem YouTube-Kanal der DTM zu sehen.

Keyfacts, Hockenheimring, Hockenheim, Saisonrennen 15 und 16 von 16

  • Streckenlänge: 4.574 Meter
  • Layout: 17 Kurven (elf Rechts-, sechs Linkskurven), im Uhrzeigersinn befahren
  • Sieger 2025, Rennen 1: Thomas Preining (Manthey EMA, Porsche 911 GT3 R)
  • Sieger 2025, Rennen 2: Ayhancan Güven (Manthey EMA, Porsche 911 GT3 R)

Engel und Wittmann im Windschatten: Behält Preining die Nerven?

Der 28-jährige Preining präsentierte sich in der zweiten Saisonhälfte meisterlich. Er stand sechsmal in Folge auf dem Podium und startete fünfmal aus der ersten Reihe. Nach dieser starken Serie ist der Österreicher Meisterschaftsfavorit, zumal er in Hockenheim bereits dreimal gewonnen hat. Mit der Favoritenrolle steigt jedoch der Druck – auch bei seinem Team Manthey. Preining gibt sich gelassen: „Wenn man Meister werden will, hat man immer Druck. Aber auf diese Situation haben wir hingearbeitet und können damit umgehen. Entschieden ist noch nichts, auch wenn sich 23 Punkte Vorsprung gut anhören.“

Engel erlebte dagegen einen völlig anderen Saisonverlauf. Nach einer starken ersten Hälfte zeigte der bis dahin souverän auftretende Mercedes-AMG-Fahrer zuletzt Nerven. Zweimal blieb er ohne Punkte und verlor die Tabellenführung. In Hockenheim muss Engel in den Angriffsmodus schalten, will er sein bisher erfolgreiches Jahr mit dem ersten DTM-Titel krönen. „Es ist ein gutes Gefühl, in Hockenheim zum dritten Mal hintereinander am Meisterschaftskampf beteiligt zu sein. Ich mag diese wichtigen Momente und kann mit dem Druck gut umgehen. Unser gesamtes Team ist für das Finale bereit“, versichert Engel.

Seinen dritten DTM-Titel visiert BMW-Pilot Wittmann an. Die Formkurve zeigt steil nach oben: Zwei der vergangenen drei Rennen hat er gewonnen. Das sind beste Voraussetzungen, um den 24-Punkte-Rückstand wettzumachen und Preining auf der Zielgeraden noch abzufangen. „Wir sind in der Jägerposition und haben nichts zu verlieren, sondern können nur gewinnen. Ich muss am Samstag vor Thomas Preining ankommen, dann ist im letzten Rennen am Sonntag einiges drin“, erklärt der 36-Jährige, der in Hockenheim bereits viermal erfolgreich war. Mit Außenseiterchancen gehen Mercedes-AMG-Pilot Auer, Ferrari-Fahrer Cairoli und Thiim im Aston Martin Vantage GT3 ins Finale: Bei Rückständen von 45, 47 und 50 Punkten auf Preining sind sie auf Fehler der Konkurrenz angewiesen.

Teamwertung hart umkämpft, Kalender führt die „Rookie of the Year“-Wertung an

In der Team- und Herstellerwertung werden noch 90 Punkte vergeben. Hochspannung herrscht bei den Teams: Manthey führt mit 20 Zählern Vorsprung vor dem Mercedes-AMG Team Winward Racing. Dahinter folgt auf Platz drei Schubert Motorsport mit 13 Punkten Rückstand. Emil Frey Racing liegt als Vierter ebenfalls noch in Schlagdistanz. Bei den Herstellern hat Tabellenführer Mercedes-AMG mit 68 Zählern ein komfortables Polster. Nur Porsche könnte der Marke mit dem Stern noch gefährlich werden. In der „Rookie of the Year“-Wertung ist Tom Kalender (Hamm/Mercedes-AMG Team Landgraf) Spitzenreiter. Finn Wiebelhaus (Obertshausen/HRT Ford Racing) und Nicolas Baert (B/Comtoyou Racing) belegen die Plätze zwei und drei.

Rock ’n’ Roll mit „Dick Brave“, Track Safari und vier weitere Titelentscheidungen

Die DTM-Ticketinhaber erleben am Samstagabend kostenlos ein hochkarätiges Live-Konzert: Auf der „DTM Powerstage presented by Pirelli“ heizt Sasha als Dick Brave den Besuchern mit Rock ’n’ Roll und Rockabilly ein. Am Freitag haben die Fans letztmals in diesem Jahr die Gelegenheit, bei der Track Safari im Bus gemeinsam mit den DTM-Fahrzeugen den Hockenheimring zu umrunden. Auf der Rennstrecke fallen neben der DTM in vier weiteren Serien die Titelentscheidungen: Das ADAC GT Masters, die ADAC GT4 Germany, der BMW M2 Cup und der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland ermitteln ihre neuen Champions.


Von Spielberg bis Hockenheim: ADAC GT4 Germany präsentiert Kalender 2027 und stärkt „Road to DTM“

  • Preisgeldtopf in Geld- und Sachpreisen im Wert von 330.000 Euro
  • Schärfung der „Road to DTM“ durch eigenes Wertungssystem
  • Saisonstart beim Auslandsgastspiel auf dem Red Bull Ring

Die ADAC GT4 Germany intensiviert 2027 die Nachwuchsförderung und stärkt die „Road to DTM“
Foto: ADAC-Motorsport

Die ADAC GT4 Germany geht 2027 in ihre neunte Saison und intensiviert im kommenden Jahr die Nachwuchsförderung im Rahmen der „Road to DTM“, die einen durchgängigen Karrierepfad vom Kartsport bis in die DTM eröffnet. Der Preisgeldtopf der ADAC GT4 Germany steigt dabei auf rund 330.000 Euro in Geld- und Sachpreisen, wovon der größte Teil in den Gewinn der „Road to DTM“ einfließt. Die Rennen werden auch im kommenden Jahr im bewährten Umfeld der reichweitenstarken DTM-Plattform ausgetragen. Die Serie startet vom 23. bis 25. April auf dem spektakulären Red Bull Ring vor atemberaubender Bergkulisse in die Saison. Die Champions werden beim Finale vom 8. bis 10. Oktober auf dem Hockenheimring gekrönt.

Das etablierte und erfolgreiche Programm „Road to DTM“, das junge Talente vom Kartsport bis in die DTM unterstützt, wird in seiner vierten Saison noch stärker in der ADAC GT4 Germany verankert. Dabei wird eine neue Road-to-DTM-Wertung eingeführt, die analog der bereits im ADAC GT Masters etablierten Wertung nicht nur Erfolge im Rennen, sondern auch die Leistung im Qualifying, aber auch die sportliche Fairness belohnt. Dem Sieger der Road-to-DTM-Wertung winkt dabei ein sattes Preisgeld von 235.000 Euro, unter anderem in Form des Nenngelds, Reifenpreisen und Geld für eine Saison im ADAC GT Masters, um den nächsten Karriereschritt in Angriff zu nehmen.

Bestes Beispiel für den erfolgreichen Weg über die „Road to DTM“ ist Finn Zulauf. Der 22-Jährige gewann in der Saison 2024 sowohl das „Road to DTM“-Paket als auch den Titel in der ADAC GT4 Germany und machte mit seinem Einstieg in das ADAC GT Masters ein Jahr später den nächsten Schritt. Bereits in seiner zweiten Saison in der GT3-Nachwuchsliga überzeugt er mit mehreren Siegen und Podiumsplatzierungen. Zum Saisonfinale reist er als einer der Titelkandidaten nach Hockenheim.

Der Kalender der ADAC GT4 Germany überzeugt 2027 durch Konstanz und Vielfalt. Auf allen sechs Rennstrecken war die Serie bereits in der Vergangenheit zu Gast. Nach dem Saisonstart beim einzigen Auslandsgastspiel auf dem Red Bull Ring in Österreich reist die Serie direkt zur nördlichsten Rennstrecke Deutschlands. Für den Auftritt vom 7. bis 9. Mai in der Motorsport Arena Oschersleben kehrt die ADAC GT4 Germany im kommenden Jahr auf den bewährten Termin im Frühjahr zurück. Das absolute Highlight findet vom 2. bis 4. Juli auf dem Norisring in Nürnberg statt und markiert zugleich die Saisonhalbzeit. Vom 20. bis 22. August beginnt auf dem traditionsreichen Nürburgring die zweite Saisonhälfte. Die entscheidende Phase im Titelkampf wird vom 24. bis 26. September auf dem Sachsenring bei Chemnitz eingeläutet. Das Saisonfinale bestreitet die ADAC GT4 Germany traditionsgemäß auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg.

Termine ADAC GT4 Germany 2027 (Änderungen vorbehalten)

23.04.–25.04.2027 Red Bull Ring (A) presented by VKB-Bank

07.05.–09.05.2027 Motorsport Arena Oschersleben

02.07.–04.07.2027 Norisring

20.08.–22.08.2027 Nürburgring

24.09.–26.09.2027 Sachsenring

08.10.–10.10.2027 Hockenheimring Baden-Württemberg


Sonntag, 4. Oktober 2026

ADAC GT Masters fördert Nachwuchs in Jubiläumssaison mit bisher größtem Preisgeldtopf

  • Preisgeldtopf von rund 775.000 Euro wartet auf die Teilnehmer
  • Anpassung des Rennformats zur Vorbereitung der Talente auf die DTM
  • Auftakt des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring, Finale in Hockenheim

Auch 2027 startet das ADAC GT-Masters am Red Bull Ring in die Saison
Foto: ADAC-Motorsport

Das ADAC GT Masters steht vor einer besonderen Saison: Im kommenden Jahr feiert die weltweit am längsten bestehende GT3-Rennserie ihren 20. Geburtstag. Zum Jubiläum stärkt der ADAC die Nachwuchsförderung in der Serie nochmals und unterstützt Talente im Rahmen des mittlerweile etablierten „Road to DTM“-Programms. Der Preisgeldtopf von insgesamt 775.000 Euro in Sach- und Geldpreisen ist so hoch dotiert wie noch nie in der Geschichte der Serie, der Sieger der „Road to DTM“-Wertung erhält davon den größten Teil und darf sich auf ein Förderpaket in Höhe von 620.000 Euro freuen. Sechs Termine stehen in der Jubiläumssaison im Kalender, fünfmal im Rahmen der DTM. Der Startschuss fällt vom 23. bis 25. April auf dem Red Bull Ring in Österreich vor Alpenkulisse.

„Road to DTM“-Wertung setzt neue Anreize

Die erfolgreiche Nachwuchsförderung des ADAC geht mit der „Road to DTM“ in ihre vierte Saison. Ab 2027 wird die Wertung für aufstrebende Nachwuchstalente nochmals attraktiver gestaltet. Aus dem gesamten Preisgeldtopf der Serie wartet auf den Gewinner der „Road to DTM“ Sach- und Geldpreise im Gesamtwert von 620.000 Euro, welches unter anderem das Nenngeld für den Aufstieg in die DTM beinhaltet, ein Reifenpaket für die gesamte Saison sowie Geldpreise. Das Förderkonzept der „Road to DTM“ führt von der Deutschen Kart-Meisterschaft über den BMW M2 Cup in die ADAC GT4 Germany und das ADAC GT Masters in die DTM und ermöglicht dem Meister den Sprung in die jeweils nächste Motorsport-Liga.

Um die Nachwuchspiloten des ADAC GT Masters bestmöglich auf einen Aufstieg vorzubereiten, sind Änderungen im sportlichen Format für die kommende Saison geplant. Analog zur DTM wird es nur noch Sprintrennen über eine Stunde geben. Beim standardmäßigen Fahrerwechsel mit Mindeststandzeit werden zukünftig auch die Reifen gewechselt. Die Piloten sollen so lernen, nach dem Boxenstopp mit den kalten Pirelli P Zero auf die Strecke zurückzukehren und ihr Potenzial bestmöglich auszuschöpfen.

„Das ADAC GT Masters ist aus gutem Grund die weltweit am längsten bestehende GT3-Rennserie und war schon immer eine Talentschmiede. Alle DTM-Champions seit 2019 kommen aus dem ADAC GT Masters, und mehr als die Hälfte aller aktuellen DTM-Fahrer. Das unterstreicht die Bedeutung des ADAC GT Masters auf dem Weg in den Profisport. Dem tragen wir mit dem Programm „Road to DTM“ Rechnung. Der Preisgeldtopf von rund 775.000 Euro wird im kommenden Jahr noch zielgerichteter für die Road to DTM eingesetzt. Mit Änderungen im sportlichen Format bereiten wir ambitionierte Talente noch konsequenter auf einen Aufstieg in die DTM vor“, sagt ADAC Motorsportchef Thomas Voss.

Die Erfolgsgeschichte der „Road to DTM“ hat Finn Wiebelhaus 2026 perfektioniert. Er wurde bereits Meister bei den ADAC Kart Masters X30-Junioren und wechselte nach einem Jahr im ADAC Formel Junior Team in der französischen Formel 4 ins ADAC GT Masters, das er 2025 als Champion und Sieger der „Road to DTM“-Wertung dominierte. Mit dem Nenngeld für die aktuelle DTM-Saison im Gepäck gelang ihm der Aufstieg. Er startet für HRT Ford Racing und überzeugte mit bisher zwei Podiumsplatzierungen in seiner Rookie-Saison in der DTM.

Von den Alpen an die Nordsee nach Hockenheim

Zum zweiten Mal in der Geschichte des ADAC GT Masters findet der Saisonauftakt mit dem Red Bull Ring außerhalb Deutschlands statt. Danach macht die GT3-Nachwuchsliga des ADAC vom 18. bis 20. Juni auf dem Dekra Lausitzring Station. Ein besonderes Saisonhighlight wartet vom 9. bis 11. Juli mit dem Int. ADAC Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring. Die Veranstaltung lockte in diesem Jahr 135.000 Menschen in die Eifel und bot damit eine sensationelle Kulisse für die Nachwuchspiloten des ADAC GT Masters.

Im Hochsommer geht es an die niederländische Nordseeküste nach Zandvoort, wo die Serie vom 6. bis 8. August gastiert. Im September freuen sich die Teams und Fahrer auf eine Rückkehr an den Sachsenring. Zum ersten Mal seit 2023 startet das ADAC GT Masters wieder auf der berühmten MotoGP-Strecke nahe Chemnitz. Das große Finale findet vom 8. bis 10. Oktober traditionell auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg statt.

Kalender ADAC GT Masters 2027 (Änderungen vorbehalten)

23.04.–25.04.2027 Red Bull Ring (A) presented by VKB-Bank

18.06.–20.06.2027 Dekra Lausitzring

09.07.–11.07.2027 Int. ADAC Truck-Grand-Prix Nürburgring

06.08.–08.08.2027 Zandvoort (NL)

24.09.–26.09.2027 Sachsenring

08.10.–10.10.2027 Hockenheimring Baden-Württemberg


Samstag, 3. Oktober 2026

Mega-Finale in Hockenheim: Live-Konzerte, NFL-Action und Festival-Feeling bei der DTM

  • Konzert-Highlight: Dick Brave auf der DTM Powerstage
  • Football-Feeling: New England Patriots bringen Legendary Tour zur DTM
  • Klassiker on Air: Radiostation Rock FM sendet direkt aus der Fan Zone

Bei der Track Safari geht es in Bussen auf den Hockenheimring
Foto: ADAC-Motorsport

Fulminanter Showdown im Motodrom: Der Hockenheimring wird vom 9. bis 11. Oktober zur großen Bühne für Motorsport, Musik und Entertainment. Während auf dem Traditionskurs um den DTM-Titel gekämpft wird, erwartet die Besucher neben der Strecke ein volles Programm mit Live-Musik, Party und Unterhaltung für die ganze Familie. Von Rock’n’Roll mit Sasha als Dick Brave auf der „DTM Powerstage presented by Pirelli“ über Live-Radio mir Rock FM aus der DTM Fan Zone und den Cupra Run and Rave bis zur Legendary Tour der New England Patriots: Beim Saisonfinale sorgen zahlreiche Attraktionen für Festival-Feeling in Hockenheim. Tickets für das DTM-Wochenende gibt es ab 49 Euro unter dtm.com. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt.

Dick Brave rockt die „DTM Powerstage presented by Pirelli“

Am Samstagabend wird die DTM Powerstage zur großen Open-Air-Bühne. Dick Brave, der Meister des modernen Rock’n’Rolls, heizt dem Publikum mit seiner Band ein. Bereits am Dekra Lausitzring hatte Dick Brave für Stimmung gesorgt und stellte anschließend fest: „Motorsport und Musik passen gut zusammen. Beide haben viel Feuer und Power.“ Eröffnet wird das Live-Spektakel von The Stereolines, eine der spannendsten neuen Bands Deutschlands. Die vier Musiker aus Stuttgart haben im vergangenen Jahr den Deutschen Rock & Pop Preis gewonnen und überzeugen mit eingängigen Melodien, pulsierenden Beats und markanten Basslines. Der Zugang zur „DTM Powerstage presented by Pirelli“ ist für alle DTM-Ticketinhaber kostenlos.

New England Patriots bringen NFL-Feeling nach Hockenheim

American Football trifft DTM: Die New England Patriots machen mit ihrer Legendary Tour Station beim Saisonfinale in Hockenheim. Der sechsmalige Super-Bowl-Champion und Partner der DTM bringt dafür seinen Championship-Container in die DTM Fan Zone. Dort können die Besucher bei der Quarterback Challenge ihre Wurfkünste testen, Erinnerungsfotos in der Patriots-Fotobox machen oder beim Cornhole auf einem Stück Kunstrasen aus dem Gillette Stadium antreten. Auch Patriots-Maskottchen Pat Patriot ist mit dabei und sorgt für Game-Day-Atmosphäre im Motodrom.

Rock-Radio aus der DTM Fan Zone

Rock im Motodrom gibt es bereits ab Freitag: Die Radiostation Rock FM sorgt am finalen DTM-Wochenende für Stimmung auf dem Hockenheimring. Dafür verlegt der Sender am Freitagnachmittag sein Studio in die DTM Fan Zone und sendet mit „Rockenende“-Moderatorin Astrid Jacoby live von der Rennstrecke. Neben der Musik erhalten die Hörer dabei auch Einblicke hinter die Kulissen der DTM.

Run and Rave mit Cupra

Sport und Musik verbindet Cupra am Freitagabend beim Run and Rave. Teams, Fahrer, Fans und weitere Mitglieder des DTM-Kosmos gehen gemeinsam auf eine lockere Laufrunde um den 4,574 Kilometer langen Hockenheimring. Angeführt wird die Laufgruppe vom neuen Cupra Raval, den ein Live-DJ mit elektronischer Tanzmusik bespielt. Ein Anmeldung für die limitierten Teilnehmerplätze ist hier möglich: https://app.guestoo.de/public/event/17a7e4e6-b653-4600-a2fd-f352163a6e8c/frame

Track Invasion: Fans feiern mit Fahrern auf der Strecke

Der 16. und finale DTM-Lauf startet am Sonntag um 16:30 Uhr und ist der Schlusspunkt des Rennwochenendes auf dem Hockenheimring. Nach dem Schwenken der Zielflagge gehört der Kurs den Fans: Sobald die Titelentscheidung gefallen ist, öffnet die DTM die Tore an der Südtribüne und der Haupttribüne für die Track Invasion.

Volles Programm in der DTM Fan Zone, letzte Track Safari des Jahres

Zahlreiche Attraktionen erwarten die Besucher in der DTM Fan Zone. Europas größtes mobiles Bällebad, ein Action-Parcours, die Reaction Wall und eine Hüpfburg sorgen vor allem bei Familien für Spaß und beste Unterhaltung. Gleichzeitig kommen die Besucher den Teams und Fahrern besonders nah: Beim Pitwalk am Samstag und Sonntag ist die Boxengasse geöffnet, zudem haben alle Ticketinhaber freien Zugang zum Fahrerlager. Ein weiteres Highlight wartet bereits am Freitagnachmittag mit der letzten Track Safari der Saison. Dabei umrunden die Fans in Bussen die Strecke, während die DTM-Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit an ihnen vorbeiziehen.


Freitag, 2. Oktober 2026

Euro Moto Hockenheim: Ein weiterer Sieger-Pokal beim Finale 2026 für das Team Masteroil-alpha-Van Zon-BMW

Der Hockenheimring war für die Euro Moto und auch für das Team Masteroil-alpha-Van Zon-BMW die letzte Station der Saison 2026. Teamchef Werner Daemen war direkt nach seinem Erfolg inklusive WM-Titel beim Langstrecken-Finale Bol d’Or an die ehemalige Formel1-Strecke gereist und hatte für die Klasse Superbike Markus Reiterberger (D), Hannes Soomer (EST), Jan Mohr (A) und Milan Merckelbagh (NL) im Gepäck.

Markus Reiterberger
Foto: Jens Hawrda

Markus Reiterberger

Markus Reiterberger kam mit reichlich Rückenwind und noch mehr Selbstvertrauen zum letzten Rennen der Saison angereist. Eine Woche zuvor hatte der Bayer vom Team Masteroil-alpha-Van Zon-BMW gemeinsam mit seinen Kollegen den Titel in der Langstrecken-Weltmeisterschaft EWC geholt. Trotz Schlafentzug und Meisterfeier kam Reiterberger gut erholt in Hockenheim an und steigerte sich mit jeder Trainings-Session. In der Superpole passte dann alles perfekt zusammen und mit einer 1.24,198 min lag der BMW-Pilot am Ende uneinholbar an der Spitze. Die letzte Pole-Position ging an Reiterberger und seine Crew. «Ehrlich gesagt, war diese Rundenzeit für mich im Vorfeld nicht vorstellbar», verriet er. «Ich hatte eher mit einer 1.24 Mitte gerechnet. Aber wir haben viel an der Geometrie des Motorrads gearbeitet und das in die richtige Richtung. Wir haben von Freitag auf Samstag wirklich große Fortschritte gemacht und dann hat es in der einen Runden alles gepasst. Ich denke, auch eine 1.23 min wäre möglich, aber da muss dann wirklich alles perfekt sein. Natürlich bin ich auch gut drauf. Der WM-Titel und jetzt die ganzen Leute hier vor Ort. Auch mein Fan-Club ist da, da ist schon alles toll.»

Im ersten Rennen zeigte sich Reiterberger dann von seiner besten Seiten. Er plante seinen Angriff akribisch, setzte sich mit einem gepflegten Überholmanöver an die Spitze und fuhr nach Brünn seinen zweiten Sieg der zu Ende gehenden Saison ein. «Die Pole und der Sieg, das war schon fast perfekt.»

Das zweite Rennen war dann eher eine Show für die Galerie. Reiterberger bot einen perfekten Start, führte das Feld an…und rauschte in der Parabolika ins Kiesbett. Er wühlte sich durch den Kies wieder zurück auf die Strecke und hetzte dem Feld mit 18 Sekunden Rückstand hinterher. Mit Top-Zeiten, die auch locker für einen Spitzenplatz gereicht hätten, kämpfte sich der BMW-Pilot Runde um Runde wieder zurück ins Geschehen. Platz 10 seine Ausbeute. «Ich wollte direkt am Anfang wegfahren», so Reiterbergers Plan. «Dann habe ich einfach zu hart und zu spät gebremst und hatte dann die Wahl zwischen Kiesbett und Reifenstapel. Ich habe mich fürs Kiesbett entschieden. Ja stimmt, das ist Scheiße gelaufen. Aber ich bin in der letzten Woche und hier über 1000 Runden gefahren, da kann einem auch mal ein Fehler passieren. Es tut mir für mein Team leid. Es hätte noch ein Sieg werden können.»

«Abgesehen davon war es wirklich ein tolles, aber auch sehr anstrengendes Wochenende hier auf dem Hockenheimring», verriet er im Anschluss. «Es ist echt ein Wahnsinn, wie viele Leute da waren und mich unterstützt haben. Die Emotionen waren diese Woche sehr intensiv. Erst der WM-Titel in der Langstrecken-WM, dann der geile Empfang in meiner Gemeinde in Obing, dann so viele Leute, die mir auch hier am Hockenheimring gratuliert haben und mit mir reden wollten, oder mir ihre Anerkennung kundgetan haben. Da war schon echt viel los. Ich freu mich sehr, dass wir es letztendlich auch in der Euro Moto mit Platz 3 noch aufs Gesamt-Podium geschafft haben. Mein Team ist echt das Beste und ich danke ihnen, dass sie nie aufgegeben haben und wir immer irgendwas finden konnten, was mir geholfen hat. Das weiß ich sehr zu schätzen. Und jetzt wird erst einmal ordentlich angestoßen.»

Hannes Soomer

Hannes Soomer hatte wegen seiner anhaltenden Schulter- und Handgelenk-Probleme, die von seinem Trainingssturz aus der EWC im japanischen Suzuka herrühren, noch zu tun, gut über die Runden zu kommen. Der Este vom Team Masteroil-alpha-Van Zon-BMW musste den Umweg über die Superpole 1 nehmen, die er allerdings mit Bravour und der Bestzeit absolvierte. Gerne hätte er in der direkt im Anschluss stattfindenden Superpole 2 nochmals nachgelegt, doch da hatte er sein Pulver schon verschossen und musste sich am Ende mit Startplatz 8 begnügen. «Die Superpole 1 war echt super», bestätigte er. «Für die Superpole 2 hatte ich zwar einen neuen Hinterreifen, war aber mit dem alten Vorderreifen unterwegs. Wir hatten keinen Reifen-Sticker mehr übrig. Meine Schulter ist leider immer noch zu schwach. Aber das kriege ich bis Ende des Jahres mit dem entsprechenden Training auf jeden Fall wieder hin.»

Der erste Lauf ging für den Esten nur bis zur ersten Kurve. «Dann habe ich einen Schlag rechts hinten am Heck gespürt und bin zu Boden gegangen», berichtete er, nach dem allzu kurzen Rennen. «Ich habe den anderen Fahrer nicht sehen können und war außen.» Sein Konkurrent war nach dem Start auf der Innenbahn und touchierte Soomer und musste dabei ebenfalls zu Boden. Das Glück war auch im zweiten Lauf nicht auf der Seite des Esten und er mühte sich tapfer, die 18 Runden voranzukommen. «Nach dem Sturz hatten meine Mechaniker ordentlich zu tun, um das Motorrad rechtzeitig für das zweite Rennen hinzubiegen. Am neuen Tank befanden sich allerdings keine Grip-Patches. Das war dann für mich ein großer Unterschied und mit meinem Arm konnte ich das nicht kompensieren. Ich musste viel kämpfen und mir eine andere Position auf dem Motorrad suchen. Das hat sich dann natürlich auch auf meine Rundenzeiten niedergeschlagen.»

Mit einem unverschuldeten Sturz und einem neunten Platz endete die Saison so gar nicht nach dem Geschmack des ehrgeizigen Esten. «Ich fahre jetzt nach Hause und werde in den nächsten Wochen meine Verletzung auskurieren, damit das endlich mal erledigt ist.»

Jan Mohr
Foto: Jens Hawrda

Jan Mohr

Jan Mohr war bei dem Rennen in Hockenheim nicht nur beim letzten Lauf der Saison dabei, auch persönlich war es der letzte Einsatz für den Österreicher, der sich in Zukunft anderen Dingen widmen wird. In der Superpole 1 war er in einer mehr als flotten Runde erst auf den zweiten Platz gestürmt, wurde aber in den letzten Minuten noch von zwei Gegnern kassiert. Vierter Platz hieß gleichzeitig, dass es für den Fahrer vom Team Masteroil-alpha-Van Zon-BMW keine nächste Chance in der Superpole 2 geben würde. «Schade», meinte er, «nochmal die Superpole 2 zu fahren, wäre ein schöner Abschluss gewesen. Mit der Zeit bin ich sehr zufrieden, aber leider hat es mal wieder nicht gereicht. Die schnelle Runde bin ich einmal gefahren, aber zwei, drei Zehntel langsamer, das kriege ich schon hin. Das verspricht am Sonntag ein schnelles Rennen.»

Der Österreicher sollte recht behalten. Während für so manchen Kollegen das Tempo zu schnell war und der eine oder andere im Kiesbett landete, zog Mohr sein Ding unbeirrt durch, ließ sich von den Turbulenzen in seinem Umfeld nicht aus der Ruhe bringen und durfte sich mit Platz 6, quasi als persönliches Abschiedsgeschenk, über die beste Platzierung der Saison freuen. Fast hätte es auch im zweiten Lauf nochmals mit einem Top-Ten-Ergebnis geklappt, aber da hatte sein Teamkollege Markus Reiterberger was dagegen. Der war zu Beginn des Rennens durchs Kiesbett gerattert und hatte das Feld von hinten aufrollen müssen. «Plötzlich habe ich wieder plus 0 auf meiner Boxenanzeige gesehen», beschreibt Mohr, «und dachte noch, wer ist denn da jetzt.» Es war Reiterberger, der sich mit Zeiten wie die Spitze zurückgekämpft hatte. «Zwei Runden konnte ich ihn noch hinter mir halten», so Mohr grinsend, «aber in der letzten Runde war nichts mehr zu machen und ich wurde dann Elfter.» In der Sachskurve durfte er sich gemeinsam mit seinen Kollegen vor der vollbesetzten Tribüne dann noch ein letztes Mal ordentlich feiern lassen.

Milan Merckelbagh

Milan Merckelbagh war wie auch sein Teamkollege Markus Reiterberger in der Woche zuvor beim Langstrecken-Rennen Bol d’Or in Frankreich am Start gewesen, und war nach dem Training auf dem Hockenheimring nach Startplatz 15 nicht allerbester Stimmung. Gerne hätte er zum Ende der Saison noch ein positives Zeichen gesetzt. Somit blieben dem Niederländer vom Team Masteroil-alpha-Van Zon-BMW noch die zwei Rennen am Sonntag, um das Finale am Hockenheimring gut über die Runde zu bringen.

Im ersten Rennen ging der Plan erst einmal nicht auf. Schon nach der ersten Runde rollte der Niederländer enttäuscht in die Box. «Ich hatte leider ein Problem mit dem Motorrad», erklärte er im Anschluss. «In der Aufwärmrunde war noch alles okay. Dann funktionierte die Launch-Control nicht und meine Kupplung ist verbrannt.» Besonders wurmte es den Niederländer, der während der Saison ein Ausbund an Zuverlässigkeit war und als einer von drei Piloten im ganzen Feld bei allen Rennen gepunktet hatte, dass seine bis dahin weiße Weste nun nicht mehr ganz so weiß war. Wirklich besser lief es für dem BMW-Piloten auch im zweiten Rennen nicht. Sein einziger Trost: Immerhin konnte er die Saison mit dem 13. Platz und damit mit einer Zielankunft beenden. «Ich hatte ein Problem mit den Bremsen», schilderte er, «und musste mehr als einmal geradeaus.»

Nur allzu verständlich, dass es dem ehrgeizigen Niederländer, der auch in der Endabrechnung 13.geworden war, ordentlich die Laune verdorben hatte.