Donnerstag, 19. Februar 2026

Truck-Action bei der DTM am Dekra Lausitzring

Foto: Jens Hawrda

Auch in diesem Jahr können sich die DTM-Fans am Dekra Lausitzring auf Action im XXL-Format freuen: Beim dritten Saisonlauf (19. bis 21. Juni) startet die TGP-Meisterschaft mit ihren über 1.000 PS starken Trucks im Rahmenprogramm der DTM.

Die TGP-Meisterschaft bestreitet 2026 ihre erste Saison und ist eine neue strukturierte Plattform für Truck-Racing in Deutschland. Organisiert wird sie wie der Internationale ADAC Truck-Grand-Prix von ETRA Promotion GmbH. Sie ist Teil einer gezielten Weiterentwicklung der Marke Truck-Grand-Prix mit dem Ziel, unterschiedliche Formate und Zielgruppen anzusprechen.

Im Kalender stehen im Premierenjahr drei Läufe: Saisonauftakt ist auf dem Hockenheimring (16. und 17. Mai), anschließend geht es zur DTM auf dem Dekra Lausitzring. Saisonfinale ist der Int. ADAC Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring (10. bis 12. Juli).

Quelle: www.dtm.com


ADAC GT4 Germany: Wimmer Werk Motorsport stellt Weichen für 2026

  • Der Rennstall bringt zwei Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport an den Start
  • Oskar Dix und Egor Litvinenko bilden erfahrenes Fahrer-Duo
  • Mit Jesper Brunøj Jensen startet ein Serienneuling an der Seite von Laurenz Rühl

Oskar Dix und Egor Litvinenko gehen mit dem Rennstall in ihr zweites Jahr in der Serie
Foto: ADAC-Motorsport

Porsche-Power für die ADAC GT4 Germany: Wimmer Werk Motorsport geht in der Serie für Nachwuchspiloten und ambitionierte Gentlemen-Fahrer in der kommenden Saison mit zwei Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport an den Start. Pilotiert werden die Fahrzeuge von Oskar Dix (GBR) und Egor Litvinenko sowie vom Neuzugang Jesper Brunøj Jensen (DEN) an der Seite von Laurenz Rühl (DEU).

Für Dix und Litvinenko ist es bereits das zweite gemeinsame Jahr in der ADAC-Serie. In der vergangenen Saison gingen die Youngster schon für den österreichischen Rennstall an den Start und möchten die gesammelten Erfahrungen in der kommenden Saison nutzen. Auf dem zweiten Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport ist mit Jensen ein Serienneuling am Start. Der Däne steigt mit seinen 51 Jahren in dieser Saison neu in den GT4-Sport ein, während Rühl bereits im vergangenen Jahr in der ADAC GT4 Germany unterwegs war. Das Fahrer-Duo wird in der Pro-Am-Wertung an den Start gehen. Teamchef Felix Wimmer verspricht sich von beiden Fahrerkombinationen eine erfolgreiche Saison: „Unsere Ambitionen sind, uns stetig weiter als Team und jeder Fahrer für sich persönlich zu steigern. Egor und Oskar bestreiten ihr zweites gemeinsames Jahr, da ist das klare Ziel die Top 5. Laurenz und Jesper wollen beide um den Pro-Am Titel kämpfen.“

Für den Rennstall, der in der Nähe von Wien beheimatet ist, startet die Saison mit einem echten Highlight: Auf dem Red Bull Ring vom 24. bis 26. April findet für die Truppe von Teamchef Wimmer direkt das Heimspiel zum Saisonauftakt statt. Wimmer Werk Motorsport sieht der Saison dabei positiv entgegen: „Wir als Team werden unser know how bestmöglich nutzen, um unsere Fahrer zum Erfolg zu führen“, sagt Wimmer.


Dienstag, 17. Februar 2026

Manthey setzt auf starkes Porsche-Aufgebot in der DTM 2026

  • Rennstall bringt zwei neue Porsche 911 GT3 R Evo an den Start
  • Werkspilot Preining und Neuzugang Feller bilden das Fahrerduo
  • Angriff auf die Spitze: „Wir haben uns nach den Erfolgen nicht ausgeruht“

Thomas Preining, Porsche 911 GT3 #91
Foto: Jens Hawrda

Manthey startet in der DTM 2026 mit einem hochkarätigen Porsche-Aufgebot. Das Team aus Meuspath bringt zwei neue, bis zu 565 PS starke Porsche 911 GT3 R Evo an den Start und setzt dabei auf Porsche-Werksfahrer Thomas Preining (A) sowie Neuzugang Ricardo Feller (CH). Nach dem Gewinn der Fahrer-, Team- und Rookie-Wertung im Vorjahr geht Manthey auch 2026 mit klar definierten sportlichen Zielen in die DTM. Zum Auftakt hat der Linzer Preining direkt ein Heimspiel: Vom 24. bis 26. April 2026 finden die beiden Auftaktrennen erstmals auf dem Red Bull Ring in Österreich statt.

Preining gehört mit bislang acht Rennsiegen zu den erfolgreichsten Fahrern der aktuellen DTM-Ära. Der Champion von 2023 geht bereits in sein viertes gemeinsames Jahr mit Manthey. "Die Zusammenarbeit mit dem Team ist über die Jahre immer enger geworden und die Abläufe sind inzwischen hervorragend eingespielt", sagt Preining. "In den vergangenen drei Jahren haben wir gezeigt, dass wir konstant um die Meisterschaft kämpfen können. Ob am Ende alles klappt, lässt sich nie vorhersagen, aber ich bin guter Dinge, habe großen Spaß an der Arbeit mit dem Team und an der DTM insgesamt und freue mich schon auf das erste Rennen."

Neu im DTM-Aufgebot von Manthey ist Feller. Der Schweizer feierte bereits im Januar beim 24-Stunden-Rennen in Daytona sein Debüt für das Team und bringt die Erfahrung aus vier DTM-Saisons mit. In dieser Zeit gelangen Feller drei Siege. "Ich freue mich riesig, weiterhin Teil der DTM zu sein. Mit dem Wechsel zu Manthey geht für mich ein Traum in Erfüllung", erzählt der 25-Jährige. "Ich glaube, jeder Porsche-Fahrer möchte gerne für dieses Team fahren und die Erfolge – zwei Titel in drei Saisons DTM – sprechen für sich. Unabhängig von den sportlichen Ergebnissen begeistert mich aber auch das Team selbst, die Menschen und die Professionalität, die Manthey auszeichnen. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam eine starke Saison erleben werden."

Nach einer außergewöhnlich erfolgreichen Saison 2025 mit sieben Rennsiegen und drei Meistertiteln will Manthey auch in der neuen Saison um die Spitzenplätze kämpfen. "2025 war für uns ein außerordentlich erfolgreiches Jahr in der DTM. Wir haben uns nach den Erfolgen aber nicht ausgeruht, sondern wollen genauso gut vorbereitet und motiviert in die neue Saison starten. Ich bin gespannt, was wir gemeinsam mit Thomas und Ricardo erreichen können", sagt Nicolas Raeder, Geschäftsführer der Manthey Racing GmbH.


Montag, 16. Februar 2026

Euro-Moto Supersport: BSB-Rückkehrer Erwig auf der Eder-Ducati

Der Chef und sein Schüler. Thomas Eder und Jorke Erwig
haben sich in der EURO MOTO Supersport verbündet
Foto: Eder Racing

Nach einem Jahr in der British Superbike Championship (BSB) kehrt Jorke Erwig in die Heimat zurück und fährt 2026 bei Eder Racing in der EURO MOTO Supersport.

Ein durchwachsenes Jahr auf Kawasaki hatte den mittlerweile 20-jährigen Rennfahrer aus der Glockenstadt Gescher im Münsterland für ein Jahr in die Ferne schweifen lassen. Dabei hat er viel kennengelernt: „Viele neue Rennstrecken, eine ganz andere Atmosphäre, volle Starterfelder, Kampf mit den Ellbogen, die Ducati V2 Panigale.“

Entscheidung aus Vernunft

Nach dem Supersport-Jahr wechselte Erwigs niederländisches Team jedoch die Klasse und tritt in Zukunft in der Sportbike-Weltmeisterschaft an. „Wir hatten deshalb Gespräche mit anderen Teams, doch die logistischen Herausforderungen wären noch größer gewesen. Ich wohne nur 20 Kilometer von der holländischen Grenze entfernt und bisher war alles machbar. Jetzt hätte es nicht mehr gepasst. Dazu kommt, dass ich im August mit einer Ausbildung oder einen Studium beginne. Somit hätte ich in der BSB vier Rennwochenenden verpasst.“

Auch im Eder Racing Team wird Erwig auf der Ducati V2 Panigale unterwegs sein. „Jorke wirkt sehr erwachsen und macht sich viele Gedanken“, sagt Teamchef Thomas Eder nach dem ersten Roll-out. „Mit einem Trainingsmotorrad waren wir in Spanien auf Kartstrecken unterwegs und auf der Grand-Prix-Strecke in Valencia ist er einen Tag auf der Ducati gefahren. Wir hatten viel Spaß, aber wenn es ernsthaft zur Sache ging, haben wir auch ernsthaft gearbeitet. Das hat gut funktioniert. Ich denke, dass er sich in unserem familiären Umfeld gut weiterentwickeln kann.“

Eder selbst ist auch 2026 wieder nicht zu bremsen. Wie schon im vergangenen Jahr wird der Bayer die Supersport-Klasse mit Gaststarts beglücken. Der Saisonstart erfolgt vom 08. bis 10. Mai auf dem Sachsenring.

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek


Mittwoch, 11. Februar 2026

IDM Supersport: Belczykowski wechselt von MV Agusta zu Kawasaki

Mit Gesamtrang 15 in der Supersportklasse hat sich Till Belczykowski
von MV Agusta verabschiedet und ist zu Kawasaki gewechselt.
Foto: Dino Eisele

Nach zwei Jahren mit viel Entwicklungsarbeit verlässt Till Belczykowski das Team LJ Racing und steigt von der MV Agusta F3 800 RR ab. Seine Zukunft in der EURO MOTO Supersport heißt Kawasaki.

Ein Start mit Kawasaki in die Saison 2026, das war auch der Wunsch seines neuen Teamchefs Randolph Keoma Dreier. Der Nordrhein-Westfale ist kein Unbekannter. 2023 schob er Martin Vugrinec auf einer Yamaha YZF-R6 an den Start. In Schleiz fuhr der Kroate aufs Podium. Zum Jahresende wechselte er zu SKACH-Kawasaki in die Superbike-Klasse.

Kurze Wege und klare Ansagen

Inzwischen ist auch Dreier ein Mitglied der Kawasaki-Familie. Als Trainingsveranstalter lernte er Till Belczykowski live in Rijeka kennen. „Wir haben uns schon 2025 über ein gemeinsames Projekt unterhalten, das zwischen uns und dem deutschen Importeur entstanden ist. Daraus resultiert mit Dreier-Racing by Kawasaki Deutschland auch der Teamname.“ Belczykowski wird die EURO MOTO Supersport auf einer ZX-6R bestreiten. Seine Startnummer bleibt wie gehabt die „5“.

Dreier ist zudem Inhaber einer Motorradwerkstatt, die sich auf den Rennsport spezialisiert hat, unter anderem mit ECU-Abstimmungen und Motorentuning. Er kennt die Szene und hat entsprechende Erwartungen an Belczykowski, der im nur 35 Kilometer entfernten Duisburg wohnt. „Realistisch sind Top Ten-Ergebnisse, wobei Plätze unter den ersten Fünf machbar sein sollten.“

Der Vertrag zwischen dem Racing-Team und Belczykowski ist auf ein Jahr befristet. „Die Tendenz liegt bei zwei Jahren“, so Dreier, „aber wir müssen erst einmal sehen, wo die Reise im ersten Jahr wirklich hingeht, bevor wir weiter denken und vielleicht auch einen zweiten Fahrer einsetzen.“ Ende März wird es für den 21-Jährigen Azubi Till Belczykowski ernst: Dann wird in Rijeka zum ersten Mal getestet.

Quelle: www.euromoto.racing / Anke Wieczorek


Ein Wikinger in der DTM: Thiim, Aston Martin und der große Traum

  • Däne startet erstmals mit Aston Martin in der DTM
  • Thiim über besondere Fanliebe und die Saison 2026

Für Nicki Thiim ist es die erste DTM-Saison mit der Kultmarke Aston Martin
Foto: Aston Martin

Nicki Thiim zählt zu den beliebtesten Fahrern in der DTM. In diesem Jahr greift der Däne erstmals mit Aston Martin und dem belgischen Rennstall Comtoyou Racing an. Im Interview spricht der zweimalige Langstrecken-Weltmeister über seine Leidenschaft für die britische Kultmarke, die Rolle als Publikumsliebling und seine Saisonziele.

Du startest erstmals mit Aston Martin in der DTM. Was bedeutet das für dich?

Ich fahre seit mehr als zehn Jahren für Aston Martin. Das ist meine Familie! Die DTM war schon als Kind – als mein Vater in der Serie startete – und auch als Rennfahrer mein größter Traum. Dieses Jahr gemeinsam mit Aston Martin an den Start zu gehen, ist ein großes Lebensziel, das ich mir endlich erfülle. Die Vorfreude ist riesig.

Aston Martin ist eine echte Kultmarke. Was macht ihren besonderen Reiz aus?

Für mich ist Aston Martin die exklusive Supersportwagenmarke schlechthin. Mir gefällt dieser zeitlose Ansatz in Bezug auf Details, sowohl beim Fahrzeugdesign als auch bei der Innenausstattung. Alles ist sehr elegant und stilvoll.

Was zeichnet den Vantage GT3 aus?

Nach zwei Jahren „Undercover“ mit einem anderen Hersteller steige ich in der DTM endlich in ein Auto, mit dem ich extrem vertraut bin. Ich verbringe fast jedes Wochenende im Vantage GT3 und muss nun nicht mehr zwischen zwei unterschiedlichen Sportwagen hin- und herwechseln. Das sind ganz neue Voraussetzungen, von denen ich mir viel verspreche. Mit dem atemberaubenden V8-Turbo-Motor und dem einzigartigen Look ist Aston Martin sowohl akustisch als auch optisch eine Bereicherung für die DTM.

Die Startnummer „007“ spielt auf den Geheimagenten James Bond an – fühlst du dich auch als Actionheld?

Es ist eine tolle Idee, mit der legendären Nummer „007“ auf einem Aston Martin anzutreten. Diese Startnummer zu haben, ist ein echtes Privileg. Ich fühle mich aber nicht als Superheld. Ich bin ein Wikinger, der es liebt, die Konkurrenz auf der Rennstrecke zu schlagen.

Die Fans lieben dich und deinen Charakter – woher kommt das?

Es ist wichtig, den Menschen, die ihre Zeit und ihr Geld investieren, um uns bei den Rennen anzufeuern, etwas zurückzugeben. Als Rennfahrer trifft man an den Strecken auf viele besondere Fans und Persönlichkeiten. Es macht Spaß, ihre Geschichten zu hören und ihre Leidenschaft für den Sport zu spüren. Das hält mich auf dem Boden. Wir sind alle Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen.

Was sind die Ziele für die Saison und auf welche Rennen freut man sich als Fahrer besonders?

Es ist einfach fantastisch, wieder in der DTM antreten zu dürfen. Für mich ist sie die beste Rennserie der Welt. Dass ich nun endlich auch mit Aston in der DTM starten kann, macht die kommende Saison zu einer ganz besonderen. Wir haben große Träume und große Ziele! Ein absolutes Highlight ist der Norisring, zu dem ich natürlich eine besondere Verbindung habe. Denn vor dieser einzigartigen Kulisse habe ich meinen bisher einzigen DTM-Sieg geholt. Diese Strecke wird für immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.


Dienstag, 10. Februar 2026

Max Reis gewinnt die ADAC GT Masters-Media Challenge

  • Attraktiver Preis und Videobotschaft von Schirmherr Maximilian Götz
  • Max Reis: „Ein sehr wichtiger Erfolg für uns, den wir unbedingt erreichen wollten.“
  • Reis setzt innovatives Projekt mit Twitch-Streamer BreitenBerg um

Max Reis gewinnt die ADAC GT Masters-Media Challenge
Foto: ADAC-Motorsport

Der Gewinner der zur Saison 2025 neu eingeführten ADAC GT Masters-Media Challenge steht fest: Max Reis. Der 19-jährige Ramsteiner hat im vergangenen Jahr mit seinem medialen Engagement überzeugt und ist der Sieger der ersten ADAC GT Masters-Media Challenge. Als Preis erhält der Pilot des Haupt Racing Teams ein hochwertiges Paar Pirelli-Ski sowie eine persönliche Videobotschaft von Maximilian Götz, dem Schirmherrn der ADAC GT Masters-Media Challenge.

Die Media Challenge wurde im vergangenen Jahr ins Leben gerufen, um die Nachwuchspiloten des ADAC GT Masters in ihrer Entwicklung zum ganzheitlichen Rennfahrer zu motivieren und zu unterstützen. Unabhängig von ihren Leistungen auf der Strecke, wird ihr Engagement im Bereich der Medienarbeit bewertet. Dies beinhaltet ihren Auftritt in den sozialen Medien und ihre Präsenz in Print- und Onlinepublikationen. Dazu die Bemühungen der Nachwuchspiloten, mit Medienvertretern – vor allem ihrer Lokalpresse – eigenständig und regelmäßig in Kontakt zu treten sowie ihr generelles Bemühen, ihre eigene Person positiv zu präsentieren, sich zu vernetzen und Reichweite zu generieren.

„Herzlichen Glückwunsch an Max Reis für seine gute Arbeit neben der Strecke“, gratuliert ADAC Motorsportchef Thomas Voss. „Nachwuchsförderung hat im ADAC eine lange Tradition und einen hohen Stellenwert. Um im Motorsport auf Top-Niveau zu bestehen, sind die aktive und souveräne Pressearbeit und der richtige Einsatz der sozialen Medien wichtige Bausteine. Max Reis ist es durch sein Engagement gelungen, sich selbst und damit auch das ADAC GT Masters einem breiteren Publikum zu präsentieren.“

Reis fuhr 2025 seine zweite Saison in der GT3-Nachwuchsliga des ADAC für das Haupt Racing Team. Im Ford Mustang GT3 erzielte er drei Podiumsplatzierungen sowie eine Pole-Position. Diese Erfolge wurden in verschiedenen Print-Medien mit Artikeln honoriert sowie von mehreren Online-Plattformen publiziert. Darüber hinaus ist Reis sehr aktiv in den sozialen Medien und konnte über die Saison Zuwachs auf all seinen Kanälen verzeichnen. Knapp 140.000 Menschen sahen teilweise seine reichweitenstärksten Posts auf Instagram. Beim Rennen auf dem Red Bull Ring initiierte er gemeinsam mit dem Twitch-Streamer BreitenBerg in Zusammenarbeit mit dem ADAC einen IRL-Stream („in real life“), einen Livestream, der einen ganzen Tag im Fahrerlager des ADAC GT Masters abbildete. Die exklusiven Einblicke hinter die Kulissen der Rennserie verfolgten mehr als 250.000 Zuschauer auf dem Kanal von BreitenBerg.

„Ich freue mich sehr. Es ist richtig cool, diesen Preis gewonnen zu haben. Ein sehr wichtiger Erfolg für uns in der Außendarstellung hinsichtlich Sponsoren und dem ganzen Team, den wir unbedingt erreichen wollten“, strahlt Reis. „Für uns ist auch dieser Teil des Motorsports essenziell, da wir so die Gelder generieren können, um mir den Sport zu ermöglichen. Wir versuchen die Medienarbeit – vor allem Social Media – immer zu verbessern und mit bestehenden und neuen Projekten zu erweitern. Dieser Preis ist eine Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Maximilian Götz, der Schirmherr der ADAC GT Masters-Media Challenge, hat sich mit einer Videobotschaft persönlich an Max Reis gewendet und ihm gratuliert. Der frühere ADAC GT Masters- und DTM-Champion ist immer noch auf den Rennstrecken dieser Welt erfolgreich und auch sehr aktiv. „Die richtige Medienarbeit erfordert Engagement, Zeit und vor allem Ehrlichkeit. Das alles umzusetzen, ist Max Reis in diesem Jahr am besten gelungen und er hat verdient die Meisterschaft gewonnen“, erklärt Schirmherr Götz. „Natürlich muss für einen Rennfahrer der Fokus auf der Strecke und seiner eigentlichen Arbeit liegen. Gleichzeitig erwarten Partner und Sponsoren eine gewisse Präsenz in den Medien und die Vermittlung gemeinsamer Werte. Ich freue mich, die jungen Rennfahrer an meinem Wissen teilhaben zu lassen und sie auf ihrem Weg zum professionellen Rennfahrer begleiten zu dürfen.“


Montag, 9. Februar 2026

Audi-Neuzugang für das ADAC GT Masters

  • Robin Rogalski pilotiert den Audi R8 LMS GT3 Evo 2 von HGL Racing
  • Seyffarth Motorsport wird zum Einsatzteam von HGL Racing

Der Audi R8 LMS GT3 Evo 2 von HGL Racing
Foto: ADAC-Motorsport

Neuzugang im ADAC GT Masters: Ab der Saison 2026 wird das Team HGL Racing an den Start gehen. Zum Einsatz kommt ein Audi R8 LMS GT3 Evo 2, der von Robin Rogalski (25/POL) pilotiert werden wird. Der zweite Fahrer wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Den ersten Auftritt hat das Team vom 24. bis 26. April auf dem Red Bull Ring, wo das ADAC GT Masters im Rahmen der DTM in die Saison 2026 startet. Tickets für das Auslandsgastspiel in Österreich sind unter dtm.com ab 49 Euro erhältlich.

Der Einsatz von HGL Racing im ADAC GT Masters wird in enger Zusammenarbeit mit Audi Sport Customer Racing und Seyffarth Motorsport bestritten. Seyffarth Motorsport ist eines der Urgesteine im ADAC GT Masters. In der Debütsaison der Rennserie 2007 feierte die Mannschaft die Vizemeisterschaft in der Teamwertung. Zuletzt war das Team 2022 bei einem Gastspiel in Hockenheim am Start. Nun kehrt es unter der Bewerbung HGL Racing in die GT3-Nachwuchsliga des ADAC zurück. Die offizielle Präsentation fand im polnischen Kattowitz statt.

Pilot Robin Rogalski durfte beim Gaststart 2022 erstmals ADAC GT Masters Luft schnuppern. Nun bestreitet der 25-Jährige seine erste volle Saison. Seit 2017 ist der Pole bereits eine bekannte Größe im Motorsport, feierte mehrere Meistertitel in Markenpokalen und war neben dem ADAC GT Masters auch schon in der ADAC GT4 Germany am Start.

„Ich freue mich, ins ADAC GT Masters zurückzukehren, nachdem ich 2022 bereits einen Gaststart absolvieren durfte“, strahlt Rogalski. „Die Serie war in der Vergangenheit auf einem fahrerisch sehr hohen Niveau und das erwarte ich auch diese Saison. Das ändert aber nichts an unseren Zielen: Wir wollen in jeder Meisterschaft ganz oben stehen, Siege, Podien und den Titel einfahren. Die Kooperation mit HGL Racing hat mir den Weg in den professionellen Motorsport ermöglicht und ich kann mich einfach nur für das Vertrauen und die harte Arbeit im Hintergrund bedanken.“

Teamchef Tobias Seyffarth kann viel Erfahrung im ADAC GT Masters vorweisen und war auch in den vergangenen Jahren stehts im Hintergrund involviert. Die Entscheidung, nun mit HGL Racing die offizielle Rückkehr einzuleiten, war schnell getroffen. „Robin kam mit dem Wunsch auf uns zu, wieder gemeinsam im ADAC GT Masters zu starten. Kurzentschlossen kauften wir den Audi R8 LMS GT3 Evo 2 des Verstappen.com-Teams und arbeiten seitdem intensiv, um im April optimal vorbereitet in die Meisterschaft zu starten. Wir freuen uns sehr, dass wir auf die volle Unterstützung von Audi Sport Customer Racing setzen können. Unser gesamtes Einsatzteam von Mechanikern über Ingenieure ist ADAC GT Masters erprobt und deshalb starten wir voller Motivation und Ehrgeiz in diese neue Herausforderung.“


Maximilian Paul wird Lamborghini Squadra Corse Werksfahrer

Maximilian Paul
Foto: Jens Hawrda

Maximilian Paul wurden als neues Mitglied des Lamborghini Squadra Corse Werksfahrerteams vorgestellt. Paul wurde mit der Beförderung zum Werksfahrer von Lamborghini Squadra Corse belohnt, nachdem er seit seinem Debüt am Steuer eines Huracán GT3 EVO im Jahr 2021 in verschiedenen GT3-Meisterschaften überzeugt hatte. Der 25-Jährige aus Dresden feierte 2023 auf dem Nürburgring unter wechselhaften Bedingungen seinen ersten DTM-Rennsieg für das Grasser Racing Team und konnte zudem Rennen in der International GT Open mit dem Oregon Team gewinnen.

Neben seinen Erfolgen im GT3-Rennsport auf höchstem Niveau ist Paul auch eine Schlüsselfigur im Familienbetrieb Paul Motorsport, der in verschiedenen Rennserien aktiv ist. In den vergangenen zwei Saisons hat Paul parallel zu seinen Einsätzen in der DTM und der GT World Challenge Europe für das Team die Aktivitäten im ADAC GT Masters betreut, wo das Team im vergangenen Jahr in Zandvoort einen Sieg errang. Paul fuhr außerdem beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2025 in der Pro-Am-Klasse aufs Podium und sicherte Paul Motorsport in Zandvoort den ersten DTM-Podiumsplatz überhaupt.

Maximilian Paul, neuer Lamborghini-Werksfahrer: 

„Ich bin unglaublich dankbar, nach so vielen Jahren harter Arbeit, Rennen und gemeinsamen Erfolgen nun Teil des Lamborghini-Werksfahrerteams zu sein. Die Zeit in den Nachwuchs- und jungen Profiprogrammen war eine besondere Reise, die diesen Moment umso bedeutsamer macht. Es ist mir eine Ehre, dieses neue Kapitel als Werksfahrer zu beginnen und die kommende Saison mit dem neuen Temerario GT3 zu starten. Ich bin stolz und freue mich sehr darauf, einen meiner Lieblingsautohersteller und eine so legendäre Marke zu repräsentieren.“

Quelle: www.lamborghini.com

Freitag, 6. Februar 2026

ADAC GT Masters: Sandro und Juliano Holzem geben Zukunftspläne bekannt

Die Zwillinge Sandro und Juliano Holzem starten für Schubert Motorsport im BMW M4 GT3 Evo
Foto: ADAC-Motorsport

Die Zwillinge Sandro und Juliano Holzem (21/Polch) werden auch 2026 wieder im ADAC GT Masters an den Start gehen. Sie treten erneut mit Schubert Motorsport im BMW M4 GT3 Evo an.

Schubert Motorsport feierte 2025 die Teammeisterschaft und blickt auf eine lange und erfolgreiche Historie im ADAC GT Masters zurück. Bereits 13 Siege und acht Pole-Positions erzielte die Mannschaft aus Oschersleben. In der abgelaufenen Saison belegten sie Rang fünf der Teammeisterschaft.

Diese Platzierung gelang auch den Zwillingen Sandro und Juliano Holzem in der Fahrerwertung der GT3-Nachwuchsliga des ADAC. Mit zwei dritten und einem zweiten Platz sprang das Brüder-Paar 2025 mehrfach aufs Podium und startete in zwei Rennen aus der ersten Reihe.

„Unsere Erwartungen sind klar: Wir wollen die Meisterschaft gewinnen und damit in der zwanzigsten Saison des ADAC GT Masters nach langer Zeit endlich wieder einen Fahrertitel im BMW holen“, erklärt Juliano Holzem. „Wir haben uns in der gemeinsamen Arbeit mit Schubert Motorsport in der vergangenen Saison stetig gesteigert und eine wirkliche Vertrauensbasis aufgebaut. In den letzten Rennen waren wir eines der schnellsten Autos und genau daran möchten wir anknüpfen und die starke Zusammenarbeit noch erfolgreicher weiterführen.“

Quelle: adac-motorsport.de

Donnerstag, 5. Februar 2026

Weltmeister an Bord: Aston Martin präsentiert Aufgebot für die DTM 2026

  • Comtoyou Racing tritt mit zwei Vantage GT3 an
  • Neuzugang Nicki Thiim will um Siege kämpfen
  • Zweite DTM-Saison für den Belgier Nicolas Baert

Comtoyou Racing setzt in der DTM 2026 zwei Aston Martin Vantage GT3 ein
Foto: Aston Martin

Die Fans der DTM dürfen sich auch 2026 auf die britische Kultmarke Aston Martin freuen. Das Team Comtoyou Racing setzt in der kommenden Saison zwei Aston Martin Vantage GT3 ein und vertraut dabei auf einen echten Publikumsliebling: Der zweimalige Langstrecken-Weltmeister Nicki Thiim (DK) verstärkt die Mannschaft aus Belgien, die nach dem DTM-Debütjahr den nächsten Schritt gehen möchte. Das zweite Cockpit besetzt der Belgier Nicolas Baert.

Comtoyou Racing gewinnt mit Thiim einen erfahrenen GT3-Piloten. „Die DTM ist eine der härtesten und am stärksten umkämpften Meisterschaften weltweit“, sagt der Werksfahrer von Aston Martin. „Dieses Jahr gemeinsam mit Aston Martin zu starten, ist ein Traum. Ich habe mit dem Vantage schon in so vielen anderen Rennserien gewonnen, dass ich es kaum erwarten kann, mit Aston Martin auch in der DTM um Siege zu kämpfen.“ Der Sohn der DTM-Ikone Kurt Thiim (Champion von 1986) ist zweimaliger GTE-Pro-Champion der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC. Mit Comtoyou Racing verbindet den 36-Jährigen vor allem der größte Erfolg der Teamgeschichte, als Thiim und das Team 2024 gemeinsam den Gesamtsieg beim legendären 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps feierten.

Für Baert steht das zweite Jahr in der DTM an. Der Sohn von Teameigner Jean-Michel Baert sammelte in seiner Debütsaison wichtige Erfahrungen und möchte 2026 darauf aufbauen. „Wir haben 2025 viel gelernt“, betont der 24-Jährige. „In diesem Jahr haben wir den Vorteil, dass wir das Auto, die Strecken und die Meisterschaft kennen. Zusammen mit der Erfahrung von Nicki, von der ich sicher profitieren kann, haben wir alle Bausteine, um 2026 große Fortschritte zu machen.“

„Wir bereiten uns intensiv und noch gezielter auf die anstehende DTM-Saison vor“, sagt Jean-Michel Baert, Teameigner von Comtoyou Racing. „Außerdem weiten wir unsere Aktivitäten in Deutschland aus, dazu zählt auch ein möglicher Einstieg ins ADAC GT Masters. Mein besonderer Dank gilt Aston Martin Racing, unseren Partnern sowie allen Teammitgliedern für ihr großes Engagement, mit dem wir gemeinsam die Herausforderung DTM 2026 angehen.“

Adam Carter, Aston Martin Head of Endurance Motorsport, ergänzt: „Die DTM ist eine sehr renommierte und äußerst wettbewerbsintensive Meisterschaft. Wir sind stolz darauf, dass unser Partner Comtoyou Racing sich dafür entschieden hat, mit dem Aston Martin Vantage GT3 an den Start zu gehen. Ebenso freuen wir uns, dass Nicki Thiim sein herausragendes Talent und seine große Erfahrung mit ins Programm einbringt. Wir wünschen ihm und Nicolas Baert eine erfolgreiche Saison.“


Freitag, 30. Januar 2026

ADAC GT Masters: Haupt Racing Team gibt nächsten Fahrer bekannt

Niklas Kalus
Foto: Haupt-Racing Team / Gruppe C GmbH

Niklas Kalus (GER) wird in der Saison 2026 erneut für das Haupt Racing Team an den Start gehen. Geplant sind Einsätze im ADAC GT Masters, der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) sowie in der GT Winter Series.

  • Niklas Kalus wieder im Ford Mustang GT3 von HRT
  • Erweitertes Programm mit NLS-Einsätzen
  • Niklas Kalus: „Ich bin hochmotiviert, mich weiterzuentwickeln.“

In der Saison 2026 wird ein bekanntes Gesicht wieder für das Haupt Racing Team im Einsatz sein. Niklas Kalus greift erneut ins Lenkrad des Ford Mustang GT3. Der 20-Jährige wird auch in der nächsten Saison für die Mannschaft aus Drees im ADAC GT Masters an den Start gehen und ist wieder Teil des Nachwuchsprogramms, welches HRT mit dem „Road to DTM“-Konzept konsequent verfolgt. Im vergangenen Jahr trug Kalus in seiner Premierensaison mit einer Pole-Position und weiteren starken Resultaten wesentlich zum erneuten Gewinn der Teammeisterschaft in der „Liga der Supersportwagen“ durch HRT bei. Doch nicht nur bei den sechs Veranstaltungen des ADAC GT Masters wird Niklas Kalus hinter dem Steuer des Ford Mustang GT3 Platz nehmen. Der Duisburger erweitert sein Motorsportprogramm und nimmt in der zweiten Jahreshälfte Läufe der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie auf der legendären Nürburgring-Nordschleife in Angriff.

Vor der regulären Saison bereitet sich Niklas Kalus im Rahmen der GT Winter Series auf die kommenden Aufgaben vor. Vom 13. bis 15. Februar absolviert Kalus gemeinsam mit dem Österreicher Kiano Blum die Testfahrten und Wertungsläufe im Ford Mustang GT3 mit der Startnummer #64 auf dem spanischen Circuit Ricardo Tormo. Ebenfalls am Start ist das Schwesterfahrzeug #74, welches von Max Cuccarese (ITA) und Alain Valente (SUI) pilotiert wird.

Niklas Kalus, Haupt Racing Team

„Ich freue mich sehr, auch in der kommenden Saison erneut für HRT an den Start zu gehen. Das Vertrauen für ein weiteres Jahr bedeutet mir viel und gibt mir zusätzliche Motivation. Neben meiner Rückkehr ins ADAC GT Masters wartet mit der Nürburgring-Nordschleife eine ganz besondere neue Herausforderung auf mich, auf die ich mich extrem freue. Ich bin hochmotiviert, mich weiterzuentwickeln, und blicke voller Vorfreude auf ein spannendes, lehrreiches und hoffentlich erfolgreiches Rennjahr.“

Ulrich Fritz, Geschäftsführer Haupt Racing Team

„Wir freuen uns, dass wir Niklas weiterhin auf seinem Karriereweg begleiten dürfen. Bereits in seiner ersten Saison hat er gezeigt, dass er sehr talentiert ist. Wir werden seine Entwicklung weiter vorantreiben und mit den Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife kann Niklas seinen Erfahrungsschatz weiter ausbauen. Ich bin sehr optimistisch, dass wir von ihm im kommenden Jahr erneut eine gute Weiterentwicklung und gute Ergebnisse sehen werden.“

Quelle: Haupt-Racing Team

Dienstag, 27. Januar 2026

DTM-Stars jubeln in Daytona

Beim 24-Stunden-Rennen in Daytona holten am vergangenen Wochenende gleich mehrere Fahrer mit DTM-Erfahrung Siege. Allen voran Laurin Heinrich: Der neue Porsche-Werksfahrer gewann im Penske-Porsche 963 den Langstrecken-Klassiker im US-Bundesstaat Florida.

"Ich bin überwältigt und unfassbar glücklich. Ein unglaublicher Moment in meiner Laufbahn, für den ich Porsche sehr dankbar bin", sagte Heinrich, der 2023 in der DTM startete und zum Förderkader der ADAC Stiftung Sport zählt. Jack Aitken, der 2025 bis zum Finale um seinen ersten DTM-Titel kämpfte, sicherte sich in einem Cadillac GTP Rang zwei. Auf dem Gesamtpodium standen auch die beiden DTM-Champions René Rast (2017, 2019 und 2020) und Sheldon van der Linde (2022). Das BMW-Duo belegte den dritten Platz.

Einen beindruckenden dritten Sieg schaffte die von Christian Hohenadel geleitete Winward-Mannschaft in Florida: Das Mercedes-AMG-Team holte nach 2021 und 2024 einen Sieg in der GTD-Klasse für GT3-Fahrzeuge mit DTM-Vizechampion Lucas Auer, Ex-DTM-Fahrer Philip Ellis, dem ehemaligen ADAC GT Masters-Laufsieger Indy Dontje und Russell Ward. In einer spannenden Schlussphase verteidigte Ellis den Klassensieg erfolgreich gegen DTM-Star Nicki Thiim in einem Aston Martin. "Mein erster Sieg in Daytona fühlt sich unglaublich an. Dieses Rennen zu gewinnen, ist eine klasse Geschichte – vor allem nach meinem schweren Unfall 2022. Ich gratuliere Winward Racing und Mercedes-AMG zu diesem Top-Resultat mit insgesamt drei Podien", freute sich Auer nach dem Rennen.

Spannend ging es auch in der GTD-Pro-Klasse für GT3-Fahrzeuge zu: Nach 662 Runden fehlten Maro Engel als Zweiter nur 2,223 Sekunden zum Sieg, der an ein BMW-Quartett um ADAC Stiftung Sport-Fahrer Max Hesse und Ex-ADAC GT Masters Champion Connor de Philippi ging. Die DTM-Champions Ayhancan Güven und Thomas Preining landeten mit Unterstützung von Ricardo Feller und Klaus Bachler beim US-Debüt des "Grello" und Manthey Racing auf dem fünften Rang der GTD-Klasse. "Wir waren konstant und fehlerfrei unterwegs – genau so, wie es alle von unserem Topteam Manthey erwartet haben. Mit einer äußerst starken Leistung haben wir uns nach einem enttäuschenden Qualifying konsequent nach vorn gearbeitet. Im letzten Viertel des Rennens fuhren wir an der Spitze mit, leider fehlte es im finalen Kampf um den Klassensieg etwas an Tempo. Sehr schade, aber dennoch ein beeindruckender Auftritt von uns", sagte Güven nach dem 24h-Marathon.

Quelle: dtm.com


Freitag, 23. Januar 2026

BMW M2 Cup: Reifenpartner steht fest

Michelin liefert die Reifen für den neuen Nachwuchscup. Reifen wurde bereits bei der Entwicklung des BMW M2 Racing getestet. Pre-Season Test am DEKRA Lausitzring.

Der Reifenpartner für den neuen BMW M2 Cup steht fest: Michelin wird Reifenpartner des Markenpokals und sorgt für besten Grip in der neuen Serie für Nachwuchstalente. Der Premiumreifenhersteller aus Frankreich stattet den neuen Cup mit dem 313 PS starken BMW M2 Racing exklusiv mit Reifen aus. Alle Rennen des BMW M2 Cup werden im Rahmen der zuschauer- und reichweitenstarken DTM ausgetragen. Mitte Juni startet der BMW M2 Cup auf dem DEKRA Lausitzring in die Saison.

„Wir freuen uns sehr, mit Michelin einen renommierten Reifenhersteller für den BMW M2 Cup gewonnen zu haben“, sagt ADAC-Motorsportchef Thomas Voss. „BMW hat den Reifen bereits innerhalb der Entwicklung des M2 Racing getestet. Damit bieten wir den jungen Talenten im M2 Cup ein optimales Technikpaket für den Start ihrer Karriere im Rahmen der DTM.“ 

Martin Maffert, Michelin Motorsport Manager für die DACH-Region, meint: „Wir freuen uns sehr auf die Fortsetzung unserer Partnerschaft mit dem ADAC in dieser neuen Nachwuchsserie im Rahmen der DTM. Wir sind der Ansicht, dass der BMW M2 Cup eine hervorragende Ausgangsbasis für junge Talente darstellt, die wir mit unseren erprobten Motorsportreifen und einer verlässlichen technischen Betreuung gerne unterstützen werden“.

Der BMW M2 Cup setzt 2026 auf den Michelin Pilot Sport GT M+ bei trockenen sowie den Michelin Pilot Sport Cup GT P2L bei nassen Streckenbedingungen. Bereits während der Testphase des neuen BMW M2 Racing wurden die beiden im französischen Clermont-Ferrand hergestellten Michelin-Pneus genutzt und sind somit optimal auf die Fahrzeuge der Nachwuchstalente abgestimmt. Die Teams erhalten jeweils sechs neue Slick-Reifen pro Veranstaltung. Zusätzlich können sie vier Reifen aus den vorangegangenen Rennen nutzen. Zum Saisonstart stehen einmalig zehn neue Slicks zur Verfügung. Neben zwei Trainings und einem Qualifying werden im BMW M2 Cup an jedem Wochenende zwei Sprintrennen ausgetragen.

Los geht es für die Fahrer der neuen Einsteigerserie des „Road-to-DTM“-Programms des ADAC bei einem offiziellen Vorsaison-Test auf dem DEKRA Lausitzring am 4. Juni, bevor auf der gleichen Strecke vom 19. bis 21. Juni die erste Rennveranstaltung im Rahmen der DTM stattfindet. Auch alle weiteren vier Veranstaltungen finden gemeinsam mit der reichweitenstarken Traditionsrennserie statt und werden kostenlos auf Joyn übertragen.

Rennkalender BMW M2 Cup 2026

19. – 21.06.2026 Dekra Lausitzring

03. – 05.07.2026 Norisring

14. – 16.08.2026 Nürburgring

11. – 13.09.2026 Sachsenring

09. – 11.10.2026 Hockenheimring

Quelle: www.adac-motorsport.de

Sonntag, 18. Januar 2026

IDM Supersport: Ein Däne macht das MCA-Duo zum Trio

Julius Frellsen aus Dänemark ist der dritte Honda-Fahrer im MCA Nachwuchsprojekt
Foto: MCA Racing

Ein neues Gesicht bei MCA Racing. Das Honda-Team um Inhaber Stefan Schmidt aus Altendiez ist komplett. Nachdem sich Dirk Geiger nach dem Vizetitel in der Supersportklasse anders orientiert hat, präsentierte der Motorradhändler zuerst Marvin Siebdrath als Nachfolger. Nun folgt mit dem 17-jährigen Julius Frellsen aus Dänemark ein weiterer neuer Kollege für Stammfahrer Julius Caesar Rörig.

Für Rookie Julius Frellsen beginnt mit dem Einstieg in die EURO MOTO Supersport ein völlig neues Kapitel in der Rennsport-Karriere. Für MCA hatte er das Buch bereits 2023 aufgeschlagen. Man kennt sich bereits. Frellsen ging für das deutsche Team 2023 im Northern Talent Cup an den Start und wurde Gesamt-Dritter.

Im Gedächtnis geblieben ist auch seine Aufholjagd im Folgejahr, als er im niederländischen Assen noch einmal als Gastfahrer in den Cup zurückkehrte. Frellsen startete lediglich vom 16. Platz, gewann aber beide Rennen. Nach mehreren internationalen Einsätzen folgt nun der Schritt in die Supersport-Klasse.

„Ich freue mich riesig auf diese neue Etappe auf der CBR600RR“, bedankt sich der Däne bei MCA und Honda Deutschland für diese Chance. Stefan Schmidt ist begeistert von der Aufstellung und sagt: „Marvin Siebdrath hat bereits bewiesen, dass er einer der fähigsten Fahrer in Deutschland ist. Er ist schnell, konstant und entschlossen. Julius Caesar Rörig kennt das Projekt im Detail und zählt mittlerweile zu den erfahrensten Teilnehmern im Feld. Und Julius Frellsen hat frühzeitig das Talent und die Geschwindigkeit gezeigt, die man braucht, um in unserem Sport zu bestehen. Wir bieten ihm bei seinem Aufstieg ein starkes Fundament.“

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek


Freitag, 16. Januar 2026

IDM Sportbike: Vizemeister Bijman kehrt zurück in sein Erfolgsteam

Ruben Bijman (li.) und Carsten Freudenberg setzen nach einjähriger Pause
ihr Kapitel in der kommenden Saison in der Sportbike-Klasse fort.
Foto: Team Freudenberg

Ein starkes Kapitel bekommt eine Fortsetzung: Für die Saison 2026 holt Freudenberg RORA-PALIGO Racing Ruben Bijman zurück – dorthin, wo 2024 Podien und Vizetitel geschrieben wurden. Damit ist das Starter-Trio der Mannschaft aus Bischofswerda komplett.

Nach einem Jahr in der IDM Supersport kehrt der Niederländer nun zu jener Crew zurück, mit der er 2024 in der IDM Supersport 300 eine beeindruckend konstante Saison ablieferte und am Ende verdient Vizemeister wurde. „Es ist großartig, wieder im Team Freudenberg zu sein. Wir haben 2024 schon gezeigt, dass wir super zusammenarbeiten können. Ich bin happy, wieder mit der Crew arbeiten zu dürfen. Ich fühle mich sehr gut und bereite mich bereits intensiv mit entsprechenden Workouts auf die Saison vor. Vielen Dank an Carsten Freudenberg und die Partner Paligo, Rora und Co. für das Vertrauen. Ich werde alles geben, damit wir an 2024 anknüpfen können“, so Bijman.

Das Team um Carsten Freudenberg hat mit dem 22-Jährigen nicht nur ein starkes Rennpferd im Stall, sondern auch einen erfahrenen Routinier an der Seite von Luis Rammerstorfer und Rookie Mika Siebdrath. Genau diese Mischung aus Tempo, Konstanz und Erfahrung macht Bijman für das Freudenberg-Team so wertvoll. Teamchef Carsten Freudenberg bestätigt: „Ich bin happy, dass wir Ruben zurück im Team haben. 2024 war er einer der konstantesten Fahrer im Feld und ist Vizemeister geworden. Er bringt sehr viel Erfahrung auf unterschiedlichen Bikes mit, kennt das IDM- bzw. EuroMoto-Umfeld und die Strecken. Der perfekte Erfahrungsträger für unsere Nachwuchspiloten Luis und Rookie Mika. Ich freue mich sehr auf die Arbeit mit allen dreien. Ich bin mir sicher, dass wir mit diesem Line-up den Fans und unseren Partnern für ihre Unterstützung 2026 etwas zurückgeben können.“

Zur Saison 2026 komplettiert der Niederländer gemeinsam mit Siebdrath und Rammerstorfer das Fahreraufgebot von Freudenberg RORA-PALIGO Racing in der EuroMoto. Alle drei Piloten greifen dabei auf der Triumph Daytona 660 in der Sportbike-Kategorie an. Besonders der Rookie Mika Siebdrath und auch Luis Rammerstorfer sollen von Bijmans Know-how, Streckenkenntnis und WM-Kenntnissen profitieren. Damit stellt sich das Team für die kommende Saison in Breite und Qualität stark auf.

Quelle: idm.de / Rowena Hinzmann


Donnerstag, 15. Januar 2026

IDM Superbike: „Die EURO MOTO ist eine geile Serie mit Kämpfen“

Markus Reiterberger ist vierfacher IDM Superbike-Champion. Er ist in die Weltmeisterschaft aufgestiegen, hat die Konkurrenz in Asien in Grund und Boden gefahren und kehrt jetzt doch wieder zu den Wurzeln zurück. Der 31-jährige Bayer aus Obing, den alle „Reiti“ nennen, startet im BMW-Team von Werner Daemen in der Klasse EURO MOTO Superbike, dem europaweit aufgewerteten IDM-Nachfolger. Im Interview erklärt er seine Motivation und was ihn neben der Strecke noch antreibt.

Sie haben vier Superbike-Titel in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft gewonnen. Was treibt Sie noch an? Müssen Sie etwas beweisen?

Neben meinen Langstrecken-Einsätzen in der EWC war ich letztes Jahr auch Superbike-WM-Testfahrer bei BMW für Toprak Razgatlioglu und Michael van der Mark. Das war ein sehr spannender, anspruchsvoller Job. Aber ich muss ehrlich sagen, dass auch ich selbst auch noch Rennen fahren kann und will. Bezüglich der EURO MOTO ist Teamchef Werner Daemen auf mich zugekommen. Ich hatte die Serie verfolgt und gesehen, wie überlegen Lukas Tulovic auf der Ducati war und die BMW´s etwas ins Straucheln geraten waren. Da habe ich mir gedacht, es ist eine Aufgabe für mich, das wieder in Ordnung zu bringen.

Reiti und BMW sind wie Topf und Deckel. Warum haben Sie nie einen Markenwechsel in Erwägung gezogen, um sich neu beweisen zu können?

Die Frage bekomme ich öfter. Die Antwort ist relativ einfach. Ich hatte mehrmals die Möglichkeit zu wechseln und war auch mehrmals kurz davor. Aber was mich immer wieder bei BMW gehalten hat, war das Werk selber, aber auch das Drumherum. Mein ganzes Umfeld, mein ganzer Rennsport hat sich immer um BMW, um Alpha Racing und um die Zusammenarbeit mit Werner Daemen gedreht. Das hätte ich bei einem Markenwechsel alles verloren. Mir ist bewusst, dass ich nur so stark bin, weil ich diese Leute um mich habe. Es hat mir immer Spaß mit ihnen gemacht und meiner Meinung nach ist das Rennfahren ein Teamsport. Zweimal habe ich das Team gewechselt. Das war in der Superbike-WM und ich habe richtig schlechte Erfahrungen gemacht. Da habe ich mir geschworen, dass ich aus Werners Team nicht mehr woandershin wechsle, wenn ich mich nicht wirklich schlecht fühle. Ich stand erst kürzlich wieder vor der Entscheidung, denn ich hatte ein recht gutes Angebot als Superbike-Testfahrer von einem anderen Hersteller. Doch dann haben BMW, Werner Daemen und ich ein Paket für die Langstrecken-WM wie auch für die EURO MOTO geschnürt.

Lukas Tulovic wird den Superbike-Titel in der EURO MOTO auf Ducati verteidigen wollen. Haben Sie beobachtet, an welchen Stellen Sie ihn schlagen können?

Boah, das ist schwer zu sagen. Ich war nie vor Ort, ich hab das nur online verfolgt. Mir ist aufgefallen, dass er saustark war und ich kenne auch die Aussagen von Konkurrenten. Das Paket war sehr gut und das Reglement kam der Ducati ein bisschen mehr entgegen als für die anderen Hersteller.

Was halten Sie von der Entwicklung der Serie in den letzten Jahren?

Die IDM und jetzige EURO MOTO ist auf einem richtig ansteigenden Level. Wenn wir schauen, wer dabei ist, dann sind da absolute Hochkaräter auf der Liste. Das ist nicht wie 2017 oder 2022, als ich ein oder zwei Gegner hatte. Das ist jetzt wieder vergleichbar mit 2014, 2015, wo wir gegen das Team von 3C-Carbon mit Xavier Forés, Lorenzo Lanzi und Max Neukirchner auf WM-Niveau gefahren sind. Das ist jetzt wieder eine richtig geile Meisterschaft, wo man sich richtig bekämpfen kann. Viele Leute denken zwar, ich mache einen Rückschritt, wenn ich in EURO MOTO antrete, aber das sehe ich nicht so. Es handelt sich um eine Europameisterschaft in extrem guter Verfassung.

In der Superbike-WM waren Sie mäßig erfolgreich unterwegs. Haben Sie die Ergebnisse abgehakt?

Es kommt immer mal wieder hoch. 2016 war die Blütezeit in meiner Karriere, nachdem ich 2015 so stark und schnell und fit wie noch nie war. Aber ich hatte keine Chancen in der WM. 2017 habe ich das mit einer größeren Besatzung wiederholt und bin mental in eine Sackgasse geraten. Das Fahren hat keinen Spaß mehr gemacht. Nach drei Rennen habe ich hingeschmissen und bin zurück in die IDM gegangen. Ehrlich: Da versuchst Du Dein ganzes Leben lang in die WM zu kommen und dann ist alles gar nicht so, wie Du dachtest. Du bist eine Nummer und musst mit dem zurechtkommen, was Du vorfindest. Es war nicht wie in der IDM oder in den früheren Teams, dass an jedem Detail gearbeitet wurde oder das Motorrad exakt an Dich angepasst wurde. Da gab es nur: Friss oder stirb. Das waren damals die Gegebenheiten. Es war auch nur ein klein gehaltenes Team mit wenig Werksunterstützung. Das hat dann halt einfach nicht gereicht.

In der Asia Road Racing Championship haben Sie die Gegner in Grund und Boden gefahren und wurden erfolgsbezogen entlohnt. Wie haben Sie das Geld angelegt?

Ich habe bis heute kein Geld erhalten. Was ich bis heute noch niemandem gesagt habe: Das Ganze ist zum Rechtsstreit eskaliert, den wir gewonnen haben. Ich bin damals dort gefahren, weil Alpha Racing in dem asiatischen Team involviert war. Ein starker und am besten deutschsprachiger Fahrer wurde gesucht. Ich bekam einen guten Vertrag. Preisgeldbasiert, also stark erfolgsabhängig, und mit wenig Grundgehalt. Mit der Unterstützung von BMW und Alpha Racing hat es immer gepasst, aber der Teamchef hat mich mit dem Preisgeld versetzt. Zeitweise war er verschollen, wurde aber aufgefunden und soll jetzt zahlen. Trotzdem wiege ich mich noch nicht in der sicheren Hoffnung, dass das was wird.

Wann Sind sie ihr letztes Superbike-Rennen gefahren?

Im September 2024 im ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team als Ersatz für den verletzten Toprak Razgatlioglu. Ich bin in Cremona auf den Plätzen 14 und 15 ins Ziel gekommen.

Ist es richtig, dass Sie das Tuning-Geschäft von Ralf Waldmann übernommen haben?

Als Nachbarn haben wir bei ihm und bei uns daheim zusammen viel an Kreidler-Motorrädern geschraubt. Als er gestorben ist, habe ich sein Sortiment zu meinem dazugenommen und mir damit ein zweites Standbein neben dem Rennsport aufgebaut. Für mich stand fest, das Ganze muss weiterleben. Seitdem mache ich Moped-Tuning, Restaurationen, Abstimmungen hauptsächlich von Zweitaktern, Kreidler und alles, was es so gibt. Oder Rennauspuffe, die auf dem Prüfstand abgenommen werden und TÜV- konform offiziell auf der Straße gefahren werden dürfen. Mit meinem Vater habe ich unseren alten Bauernhof renoviert und eine Werkstatt gebaut. Mein drittes Standbein ist das CNC-Fräsen. Die Maschine dafür habe ich mir vor ein paar Jahren gekauft. So sieht mein Aufgabengebiet neben dem Rennsport aus.

Könnten Sie davon Ihren Lebensunterhalt bestreiten?

Damit bin ich so ausgelastet, dass ich das alleine kaum bewältigen kann. Ja, ich könnte davon leben. Diese Zukunftssicherheit war mir auch wichtig. Ich bin nicht abhängig vom Rennsport. Weil meine Eltern immer gesagt haben, du machst einen Schulabschluss. Du machst eine Lehre. Das habe ich alles absolviert und bin Motorradmechaniker geworden. Ich wollte nicht der Rennfahrer sein, der da irgendwann mal im Arsch ist und ohne alles dasteht.

Sie haben seit zwei Jahren eine kleine Familie gegründet. Wie hat sich Ihr Leben nach der Geburt von Valentina verändert?

Ich musste mich zeitlich neu aufstellen. Weil ich mit zwei oder besser gesagt drei Berufen schon relativ eingespannt war. Dann kamen noch der Hofumbau und der Hausbau dazu. Ich versuche den Tag so einzuteilen, dass ich entweder Früh- oder Spätschicht mache oder beides. Weil ich selbstständig bin, lässt sich das ganz gut einteilen. Aber ich kann mich schwer von meinen zwei Mädels zu Hause trennen kann und setze alles daran, jeden Tag ein paar Stunden Zeit mit ihnen zu verbringen. Zum Abendessen will ich daheim sein und der Sonntag ist ein reiner Familientag geworden.

Hat Valentina ein Schaukelpferd oder ein Schaukelmotorrad?

Beides. Ich habe auch noch ein kleines Fahrerlagermoped. Auf den Tank habe ich ein Tankpad gebaut und drunter eine Fußrastenanlage. So fahren wir mit der 50er zu den Eseln und den Schafen bei uns am See, von denen sie so begeistert ist, kaufen uns ein Schoko-Eis und fahren wieder heim.

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek

Moto3-WM: „Ich konnte es gar nicht richtig glauben“

Es war wie ein Wunder für ihn selbst und eine Sensation für alle deutschsprachigen Fans der Motorrad-Weltmeisterschaft: Der Österreicher Leo Rammerstorfer steht vor seiner ersten Grand-Prix-Saison in der Moto3-Klasse. Damit wird es 2026 zumindest wieder einen Fahrer mit deutscher Muttersprache im Paddock geben – und sein Sprungbrett war die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) aus der jetzt die neue EURO MOTO hervorgegangen ist.

Leo Rammerstorfer ist der Sprung in die Grand-Prix-Szene gelungen. Drei IDM-Jahre formten ihn.
Foto: Dino Eisele

In den letzten Tagen hat das Telefon bei den Rammerstorfers in Feldkirchen ständig geklingelt. Die Sponsoren haben angerufen, die Presse wollte Genaueres wissen, Termine mussten abgestimmt werden. Das italienische Team SIC58 Squadra Corse hatte zuvor die Verpflichtung von Leo Rammerstorfer für die Moto3-Saison 2026 verkündet. Der 21-jährige Österreicher erhielt den zuerst für den Schweizer Noah Dettwiler reservierten Platz. Dieser hatte seine Ansprüche darauf trotz seiner schnell fortschreitenden Genesung nach dem desaströsen Unfall in Sepang abgegeben. Für Dettwiler kommt die neue Saison zu früh.

Leo Rammerstorfer gehörte drei Jahre lang zum Kader des sächsischen Freudenberg-Teams. Als er mit seinem Vater 2020 spontan zur Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) auf den Lausitzring fuhr, glich der Ausflug fast einem Himmelfahrtskommando. Das in der Supersport 300 Freudenberg-Team gewährte den Beiden Unterschlupf und kümmerte sich auch um die mitgebrachte Yamaha. Am Saisonende wechselte er das Fabrikat und fuhr wie seine Teamkollegen Lennox Lehmann und Dirk Geiger eine KTM RC 390 R. Ein Jahr später errang Rammerstorfer auf dem Red Bull Ring seinen ersten Podiumsplatz und 2020 verabschiedete er sich mit drei Siegen und drei weiteren Podiumsplatzierungen vom Freudenberg-Team und der IDM Supersport 300. Der Grundstein für die WM-Karriere wurde auf deutschem Boden gelegt. Seine nachfolgenden Leistungen im Red Bull Rookies Cup und im FIM Junior-GP brachten den gelernten Installateur dorthin, wo er jetzt ist.

„Ich konnte es gar nicht glauben, was da passiert ist“, ist Leo Rammerstorfer immer noch von den Ereignissen überwältigt. „Seit dem Sturz von Noah Dettwiler war ich mit dem Team SIC58 Squadra Corse in Kontakt. In Valencia wurde alles konkreter und ein italienischer Manager hat sich eingebracht. Mit den Details kennt sich mein Papa aus.“

Während der 21-jährige Leo in Zukunft an der Seite seinen irischen Teamkollegen Casey James O’Gorman in der Moto3-WM antritt, führt sein Bruder Luis Rammerstorfer die Tradition fort und erfreut sich 2026 der Sportbike-Nachwuchsförderung im Team Freudenberg-RORA Paligo Racing im IDM-Nachfolger EURO MOTO.

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek

Dienstag, 13. Januar 2026

ADAC GT-Masters: Formel 1-Legende unterstützt Nachwuchstalent

Nach einem lehrreichen Jahr 2025 wird der Österreicher Tim Hütter 2026 erstmals die komplette ADAC GT Masters Saison für das Liqui Moly Team Engstler bestreiten. Der langjährige Formel 1-Teamchef Franz Tost wird ihn dabei unterstützen.


Nachdem Hütter 2025 vier Rennwochenenden im ADAC GT Masters bestritt, wird der 18-jährige Österreicher 2026 eine komplette Saison fahren. Der Nachwuchspilot aus dem oberösterreichischen Gallneukirchen wird dabei weiterhin in einem Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 für das Liqui Moly Team Engstler antreten. Zur Saisonvorbereitung wird Hütter zwischen Januar und März ausgewählte Rennen bestreiten. 

Unterstützung erhält Tim Hütter dabei zukünftig von der österreichischen Motorsport-Legende Franz Tost. Der Tiroler war zwischen 2006 und 2023 Teamchef vom Toro Rosso-Rennstall (ab 2020 AlphaTauri) in der Formel 1. Zuvor war er für BMW in der Formel 1 tätig. In seiner Zeit im Juniorteam von Red Bull arbeitete er mit den beiden viermaligen Weltmeistern Sebastian Vettel und Max Verstappen. Mit seiner langjährigen Erfahrung wird er Hütter menschlich und sportlich in seiner Entwicklung unterstützen.

„Meine Ziele sind klar: weiterhin Fortschritte und Verbesserungen zu erzielen. Ich werde auf jeden Fall alles dafür tun, meinem Ziel einen großen Schritt näher zu kommen“, so Hütter. „Von Franz Tost kann ich aufgrund seiner Erfahrung sehr viel lernen! Die Ehre zu haben, von ihm Tipps zu bekommen, ist sehr groß.“ Derzeit trainiert er fast täglich im Fitnessstudio, auf der Kartbahn und im Simulator, um sich perfekt vorzubereiten. Zudem darf Hütter – dank eines Sponsors – im Olympiastützpunkt Linz mit Mentaltrainern zusammenarbeiten.

Lamborghini-Werksfahrer und DTM Pilot Luca Engstler wird Hütter auch weiterhin als Mentor zur Seite stehen. Die Vorfreude auf die 2026er Saison im Liqui Moly Team Engstler ist auf der Seite von Hütter groß. Mit Tourenwagen-Legende Franz Engstler, seiner Frau Ulrike und Sohn Luca hat Hütter seine Motorsportfamilie gefunden. Auch auf die Zusammenarbeit mit seinem Renningenieur Bernd Ordemann freut sich Hütter bereits sehr. 

Quelle: www.adac-motorsport.de

Montag, 12. Januar 2026

IDM Superbike: Interview mit Marcel Schrötter

Nach 15 WM-Jahren kehrt Marcel Schrötter in die deutsche Rennszene zurück. Der 33-jährige Bayer wird auf BMW im Team von GERT56 um den Titel in der EURO MOTO Superbike-Klasse kämpfen. Seinen wohl größten Triumph hat Schrötter wohl schon am 3. Januar gefeiert. Einen Tag nach seinem eigenen Geburtstag sind er und seine Freundin stolze Eltern einer Tochter, die Maja heißt, geworden. Wir haben exklusiv mit ihm gesprochen.

Er ist wieder da und nimmt ein große Projekt in Angriff:
Marcel Schrötter bestreitet 2026die EORO
 Moto in der Superbike-Klasse
Foto: PR_Bild Marcel Schrötter


Nach 15 Jahren hast Du keinen WM-Startplatz mehr erhalten. Was war der Grund?

Keinen Startplatz mehr erhalten, so würde ich das gar nicht sagen. Ich hätte noch mehrere Möglichkeiten gehabt. Aber unter den gegebenen Bedingungen sehe ich es einfach nicht ein weiterzumachen. Ich bin an einem Punkt in meiner Karriere und in einem Alter, wo es auch finanziell weitergehen muss. Ich hätte alles in der Hand gehabt, um eine gute Saison zu machen. Aber das Niveau der Supersport-WM hat in den letzten drei Jahren extrem angezogen. Es gibt mehr Fahrer auf extrem hohem sportlichen Level. Nicht so wie in den vergangenen Jahren, dass ein, zwei gute dabei waren und der Rest war einfach normal. Ich sage jetzt einfach mal so, ohne das abwertend zu meinen. Mittlerweile sind halt echt viele Ex-Moto2-Fahrer am Start. Mindestens 10 bis 15 Jungs sind verdammt schnell. Das Niveau der Fahrer hat enorm angezogen, das der Teams aber nicht. Motorradfahren ist meine größte Leidenschaft, aber ich muss damit auch mein Geld verdienen. Und da ist auch die Supersport-WM ein sehr, sehr, sehr schwieriges Pflaster.

Auch wenn man wie Du im Jahr 2019 drei Podiumsplätze und drei Pole Position in der Moto2 zu bieten hatte?

Wenn man aus der Moto2 kommt, ist das immer ein großer Pluspunkt. Ich habe jetzt drei Jahre lang Geld verdient. Aber dann kommt eben so eine Saison wie im letzten Jahr und das in meinem Alter, da musste ich umso mehr abliefern. Und das war nicht der Fall.

Wo lag das Problem?

mit. Es gibt es extreme Schwankungen zwischen guten Teams und schlechten Teams. Ich war teilweise schockiert zu sehen, dass es auf WM-Niveau Teams gibt, in denen irgendein Kumpel oder „Spezi“ was macht, der ein bisschen Bock auf das Ganze hat, ein bisschen Kohle hat oder wie auch immer. Und das funktioniert einfach nicht.

Wie war es 2025 in Deinem Jahr auf der Ducati Panigale V2 bei Wepol?

Wir hatten alle Voraussetzungen erfolgreich zu sein, aber sie wurden nicht genutzt aus Gründen, die ich nicht näher beschreiben will. Und deswegen hat es leider nicht für mehr gereicht.

Was war deine aufregendste Zeit in deiner ganzen WM-Laufbahn?

Ich glaube, es waren die ersten WM-Jahre, wenn man als junger Mensch mit 16, 17, 18, 19 Jahren um die Welt reisen darf und alles zum ersten Mal sieht. Das weiß ich sehr zu schätzen. Aber auch die Rennen auf dem Sachsenring, vor allem 2019 mein Podiumsplatz in der Moto2. Es gab ja mehrere Rennen, in denen ich ums Podium gekämpft habe. 2022 habe ich es wegen eines Schaltfehlers in der letzten Kurve verpasst. Ich habe immer vor den Fans abgeliefert, was ging. Manchmal war ich der einzige deutsche Fahrer überhaupt, dem sie anfeuern konnten. So ein Gefühl bekommt man nirgendwo anders. Das ist schon was ganz Besonderes und wir wissen, wofür wir das alles machen. Für mich war aber auch ein Highlight, sechs Jahre im Intact GP-Team fahren zu dürfen. Das war wie in einer Familie zu sein. Über die Jahre ist eine tiefe Freundschaft entstanden. Ich fühle mich bis heute als ein Teil des Teams.

Kannst Du Dich noch an die Anfänge Deiner Karriere erinnern, wie Dich Toni Mang, Sepp Schlögl und Adi Stadler angeschoben haben? Haben Dir solche Hintermänner später manchmal gefehlt?

Daran kann ich mich sogar sehr gut erinnern. Sie konnten aus wenig viel machen. Die Leute hinter mir waren mit den super Kontakten das Beste, was man zusammen mit Honda haben konnte. Wir hatten wenig, was Manpower anbelangt, das Budget war auch nicht das größte, aber wir hatten den gewissen Support. Was mir fehlt, sind Leute, die einfach gut sind. Gerade in der Supersport-WM war das jetzt sehr, sehr schade. Es sind alles gute Leute, nette Leute, aber so wie damals und jetzt im Grand Prix gearbeitet wurde und wird, wie auf Details geachtet wird, die Performance, auf viele Kleinigkeiten, das ist anders. Klar, der Sepp kommt aus einer anderen Zeit. Wir sind die ganze IDM-Zeit und sogar das komplette erste WM-Jahr ohne Datarecording gefahren. Ich war ein Rookie in der WM und ohne Datarecording war es schon extrem schwierig, wenn man in Malaysia auf einen über sechs Kilometer langen Kurs kommt, der sauschwierig zu fahren ist, und hat dann null Daten, die man sich anschauen kann von anderen Fahrern. Aber auf der anderen Seite zeigt es halt auch, dass man erfolgreiche zusammenarbeiten kann, wenn die Leute einfach gut sind. Sowas fehlt mir heute.

Jetzt bist du wieder da. Wie sehr bist du eigentlich noch in der Szene drin?

Ehrlicherweise gar nicht so sehr. Nach dem WM-Einstieg war ich vielleicht noch drei Mal auf einer IDM-Veranstaltung, sogar mit einem Gaststart. Über YouTube habe ich die Serie verfolgt, aber hundertprozentig drin im Thema bin ich nicht.

Wie ist der Kontakt zu Team GERT56 entstanden?

Wir haben die gleiche Physiotherapeutin und GERT56 stand zuerst gar nicht auf dem Zettel. Es gab Gespräche mit Herstellern und auch über eine BSB-Saison. Aber das hätte alles nicht wirklich richtig funktioniert. Und dann tauchte über die Physio-Alex die GERT56-Telefonnummer auf. Ich wusste, dass das Team bei den vorderen mit dabei ist und habe Teamchef Karsten Wolf angerufen. Weil ich ja auch gerne BMW fahren wollte. Weil ich ja auch in der Langstrecken-WM für ERC Endurance auf BMW fahre. Diese Station war zuerst fix. Weil sie mir die finanzielle Sicherheit in diesem Jahr gibt. Ich bin froh, vom EWC-Team die Freigabe bekommen zu haben, auch in der EURO MOTO zu starten. Das war mir wichtig. Vier EWC-Rennen in einem Jahr sind sehr wenig und ich mag nach wie vor Rennen zu fahren. Und ich habe auch richtig Bock, in der neuen EURO MOTO Superbike dabei zu sein.

Wie groß sind deine Ambitionen, in der EURO MOTO Superbike jetzt was zu reißen? Letztes Jahr ist Lukas Tulovic als Ex-Moto2-Fahrer in die höchste Klasse gekommen und hat auf Anhieb den Titel geholt.

Mir ist völlig klar, dass die Erwartungshaltung sehr hoch ist. Ich war lange genug WM-Fahrer, da muss es einfach das Ziel sein, um den nationalen Titel zu kämpfen. Das heißt nicht, dass es einfach wird. Klar, Tulo kam und hat gewonnen, vielleicht mit einem kleinen Materialvorteil. Aber egal. Definitiv ist die Erwartung an mich da, von außen, von mir natürlich auch. Aber ich will nicht mit Sprüchen klopfen, sondern mir ist bewusst, was ich zu tun habe. Und ja, ich muss es einfach mit Leistung zeigen und überzeugen. Wichtig ist Spaß zu haben und in einem bekannten Umfeld zu fahren. Und vor vielen deutschen Fans, die mich seit Jahren unterstützen. Mein Crew Chief Ronny Schlieder hat mir zudem gesagt, dass wir vom neuen Partner Öhlins wir über topaktuelles Material bekommen werden und das Motorrad durch die BMW-Kit-Elektronik MRCK bestens aufgestellt sein soll.

Du warst mal zweifacher Meister im Ski Freestyle und Eishockey-Spieler. Was ist daraus geworden?

Ich spiele zumindest noch Eishockey. Wir haben eine eigene Hobby-Mannschaft, die „Lechroaner“. Es gibt auch eine Meisterschaft mit Punkterunde, Playoffs, Halbfinale, Finale. Das ist immer richtig cool. Da spiele ich eigentlich schon immer mit. Als ich in die Motorrad-WM aufgestiegen bin, habe ich im zweiten Jahr aufgehört, so intensiv zu spielen. Das ist ja auch eine Verpflichtung. Es war zuviel, das ganze Jahr unterwegs zu sein, ohne eine einzige Pause. Eishockey mit die Tagen Training pro Woche und dann zwei Spiele. Das Ganze bis Ostern. Dann hat die WM-Saison angefangen. Irgendwann habe ich kapiert, dass ich mich auf eins konzentrieren muss und den Winter für die Vorbereitung brauche – und zum Runterkommen.

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek

Samstag, 10. Januar 2026

Link/Moser 2026 im BMW von FK Performance

In der Saison 2026 werden Luca Link und Luis Moser für FK Performance Motorsport in der ADAC GT4 Germany starten. Beide Piloten kennen die Serie gut.

Bei FK Performance Motorsport steht die ADAC GT4 Germany auch 2026 wieder im Fokus. Dann will der Rennstall aus Bremen erneut um vordere Platzierungen mitkämpfen und hat dafür mit Luis Moser (17/AUT) und Luca Link (21/Günzburg) ein neues Fahrer-Duo verpflichtet. Sie teilen sich einen BMW M4 GT4 Evo. Beide waren bereits in der Saison 2025 Teamkollegen, traten aber für ein anderes Team an.

Link ist im ADAC Motorsport fest verankert. Nach Einsätzen im Prototype Cup Germany gab er 2024 sein Debüt in der ADAC GT4 Germany. 2025 bestritt er die komplette GT4-Saison. „Ich freue ich mich riesig, den Weg mit FK Performance Motorsport zu gehen und bin richtig heiß auf ein paar Podiumskämpfe. Ich weiß, dass das Auto und die Fahrerpaarung von Luis und mir richtig schnell sein kann“, erklärt Link. „Das Ziel liegt ganz klar auf einer langfristigen Partnerschaft mit dem Endziel GT3, weswegen wir auch nächstes Jahr schon GT3-Tests absolvieren werden und uns darauf vorbereiten.“

Der Österreicher Moser ist seit 2025 in der ADAC GT4 Germany unterwegs und beendete die Saison auf Platz vier der Rookie-Wertung. „Ich freue mich extrem auf die kommende ADAC GT4 Germany-Saison. Mein klares Ziel ist es, konstant vorne mitzufahren und um Podestplätze zu kämpfen. Gemeinsam mit dem Team möchte ich mich weiterentwickeln, das Maximum aus jedem Rennwochenende herausholen und am Ende der Saison dort stehen, wo das Team hingehört - ganz vorne“, ist er hoch motiviert.

FK Performance Motorsport geht 2026 in die vierte ADAC GT4 Germany-Saison. 2025 konnte die Mannschaft von Fabian Finck und Martin Kaemena die dritte Position in der Team-Wertung erzielen. Auf dem Nürburgring und dem Sachsenring wurde jeweils ein Laufsieg geholt. An diese Erfolge soll 2026 angeknüpft werden.

Quelle: www.adac-motorsport.de

ADAC GT-Masters Saison 2025 in Zahlen

Foto: Jens Hawrda

In der 19. Saison des ADAC GT Masters wurde bei sechs Events im Sprint- und Endurance-Format auf drei Strecken in Deutschland, zwei in Österreich sowie einer in den Niederlanden gefahren. Insgesamt wurden 536 Rennrunden und 2162 Kilometer absolviert.

47 Pilotinnen und Piloten aus 16 Nationen und vier Kontinenten waren am Start. Sie fuhren für 16 verschiedene Teams, die mit Audi, BMW, Ferrari, Ford, Lamborghini, McLaren, Mercedes und Porsche acht Marken einsetzten. Carrie Schreiner war die einzige Pilotin der Saison und die insgesamt 13. Frau, die im ADAC GT Masters antrat.

Die erfolgreichsten Fahrer und Hersteller

Sieben Fahrerpaarungen fuhren Siege ein, am erfolgreichsten waren Finn Wiebelhaus/Salman Owega. Die Meister 2025 gewannen drei Rennen, dahinter folgten die Vizemeister Leyton Fourie/Tim Zimmermann sowie Simon Birch/Leo Pichler und Denis Bulatov/Nico Hantke mit zwei Erfolgen.

Erfolgreichster Hersteller mit diesen drei Siegen und dazu sieben weiteren Podiumsplatzierungen war Ford. Es folgte Porsche, die ebenfalls drei Rennen gewannen und vier Mal aufs Podest fuhren. Sechs unterschiedliche Hersteller siegten 2025.

Pole-Positions und schnellste Runden

Im Qualifying herrschte ein stetiger Wechsel an der Spitze. Zehn verschiedene Piloten fuhren eine Pole-Position heraus, nur Wiebelhaus und Finn Zulauf waren zweimal vorne. Sechs Marken starteten von der Pole, am häufigsten gelang das Ford mit fünf Qualifying-Bestzeiten. Sechs Mal stand ein Rookie auf der ersten Startposition. Neun Piloten erzielten in der Saison 2025 ihre Debüt-Pole.

Fach fuhr drei schnellste Runden, gefolgt von Wiebelhaus, Fourie und Jannes Fittje mit jeweils zwei. Bei den Herstellern holte sich Porsche die Spitzenposition mit vier. Fünf unterschiedliche Marken fuhren eine schnellste Runde.

Verteilung der Podiumsplatzierungen

Das Haupt Racing Team erzielte mit zehn Podiumsplatzierungen die meisten. Dahinter folgt FK Performance Motorsport mit fünf Top-3-Platzierungen. Rang drei teilen sich Razoon und Scherer Sport PHX mit jeweils vier. In der Herstellerwertung spiegeln sich diese Ergebnisse. An der Spitze liegt Ford mit zehn Podiumsplatzierungen, dahinter folgen BMW mit acht und Porsche mit sieben.

Jugend trifft auf Rekorde und Erfahrung

Das jüngste Podium der Saison gab es beim zweiten Lauf auf dem Red Bull Ring. Mit Owega/Wiebelhaus, Sandro und Juliano Holzem sowie Birch/Pichler lag das Durchschnittsalter bei 20 Jahren, neun Monaten und neun Tagen.

Der jüngste Fahrer der Saison war mit 16 Jahren, einem Monat und 22 Tagen Storm Gjerdrum.

Im Alter von nur 20 Jahrenund 134 Tagenwurde Owega jüngster Zweifach-Champion in der Geschichte des ADAC GT Masters.

Der dienstälteste Pilot des Jahres war Alfred Renauer. Er hat nach seinem Gaststart am Salzburgring 74 Rennen im ADAC GT Masters zu Buche stehen. Dahinter folgen Fittje mit 70 und Zimmermann mit 68 Rennen in der Serie.

Im Pro-AM Cup sind Fach und Schwarzer mit sieben Saisonsiegen zum zweiten Mal Meister.

Sensationen und Zeitdruck

Mit 50 Punkten nach nur einem Wochenende haben Pichler/Birch und Razoon Geschichte geschrieben. Noch nie gewann ein Neueinsteiger-Team im ADAC GT Masters beide Rennen des Saisonauftakts.

Neun Tage für Scherer Sport PHX. Nach einem Testunfall am Salzburgring musste ihr demoliertes Auto am Freitagmorgen zurück nach Meuspath, am Wochenende neu aufgebaut und am Montag zum Transport an den Red Bull Ring verladen werden. Die Mammutaufgabe gelang: Hantke/Bulatov gewannen Rennen eins. Der erste Sieg für Scherer Sport PHX im ADAC GT Masters und auch der erste für Audi auf dem Red Bull Ring in der Seriengeschichte.

Live vor Ort und am TV

In der Saison 2025 waren bei den sechs Veranstaltungen 372.500 Zuschauer vor Ort. Rekord war der Nürburgring. Im Rahmen des ADAC Truck GP erlebten 134.000 Zuschauer auch die GT3-Nachwuchsliga des ADAC. Knapp dahinter folgte das Finale in Hockenheim, zu dem 102.000 Menschen anreisten.

Auf sechs verschiedenen Kanälen konnten die Fans 2025 das ADAC GT Masters verfolgen: im TV live auf Sport1 und Re-Live bei Sky Sport, dazu im Livestream bei Joyn, ServusTV ON, Servus TV Motorsport sowie auf youtube.com/ADACMotorsports. Weltweit ist das ADAC GT Masters in mehr als 150 Territorien live- oder re-live empfangbar.

Quelle: www.adac-motorsport.de