Mittwoch, 31. Dezember 2025

Guten Rutsch in's neue Jahr

 


Wir wünschen allen Lesern unseres Blog's einen guten Rutsch in's neue Jahr und hoffen das Ihr auch im neuen Jahr unserem Motorsport-Blog als treue Leser weiter verbunden bleibt. 

Viele Grüße und genießt den Jahreswechsel.

Donnerstag, 25. Dezember 2025

Zahlen und Bestmarken aus der DTM-Saison 2025

Rennen in drei Ländern, ein spektakulärer Meisterschaftskampf und Hochspannung bis zum Schluss – 2025 erlebten die Fans der DTM eine aufregende Saison. Die DTM-Stars sorgten für einen mitreißenden Titel-Showdown: Beim Finale in Hockenheim kämpften gleich neun Fahrer um die Krone. Am Ende jubelte Porsche-Pilot Ayhancan Güven über den Gesamtsieg. Ein Blick in die Statistiken zeigt, welche Zahlen und Rekorde das Jahr besonders geprägt haben.

Foto: Jens Hawrda

0,008 – Die Qualifyings der DTM sorgten auch für 2025 für Nervenkitzel. Das engste Zeittraining erlebten die Zuschauer in Zandvoort. Im Qualifying für den Sonntagslauf an der niederländischen Nordseeküste trennten Pole-Setter Jordan Pepper und den Zweitplatzierten Maro Engel gerade einmal 0,008 Sekunden. Deutlich souveräner fuhr Jack Aitken auf dem Sachsenring zu seiner siebten DTM-Pole: Einen Vorsprung von 0,333 Sekunden toppte in der abgelaufenen Saison kein anderer.

0,169 – Spektakulärer Showdown in Hockenheim: Beim letzten Meisterschaftslauf auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg entschieden nur 0,169 Sekunden über den Sieg und damit auch über den Titel. Ayhancan Güven setzte sich in einem packenden Duell gegen Marco Wittmann durch und krönte sich mit seinem hauchdünnen Triumph zum DTM-Champion. Mit dem größten Vorsprung der Saison gewann ein Tag zuvor Güvens Teamkollege Thomas Preining. Der Österreicher fuhr im Regen von Hockenheim einen beeindruckenden Abstand von 16,899 Sekunden auf den Zweitplatzierten Ricardo Feller heraus.

5 – Gleich fünf Hersteller-Doppelsiege wurden in der abgelaufenen Saison bejubelt. Dabei war BMW mit drei Doppeltriumphen besonders erfolgreich. Jeweils einmal gelang dieses Kunststück auch Mercedes-AMG und Ferrari.

5,652 – Mit Schnelligkeit überzeugte Mercedes-AMG in der Boxengasse. Das Mercedes-AMG Team Winward Racing sicherte sich den Sieg in der „Pitstop Challenge presented by IG Europe“, nachdem es in neun von 16 Rennen den schnellsten Reifenwechsel geschafft hatte. Am Norisring gelang mit 5,652 Sekunden sogar der beste Boxenstopp der gesamten Saison.

7 – In der Saison 2025 feierten sieben unterschiedliche Fahrer aus sechs verschiedenen Marken Rennsiege. Am erfolgreichsten war Ayhancan Güven, der gleich fünfmal als Sieger über die Ziellinie fuhr. Das gelang in der GT3-Ära der DTM zuvor niemandem.

9 – Vor dem finalen Rennwochenende auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg war die Titelentscheidung völlig offen: Neun Fahrer von fünf verschiedenen Herstellern hatten noch Chancen auf die Meisterschaft – und sorgten für den spektakulärsten Titelkampf in der über 40-jährigen Geschichte der Serie. Zwischen dem Führenden Lucas Auer aus Österreich und dem Neuntplatzierten Franzosen Jules Gounon lagen lediglich 29 Punkte. Am Ende war es Ayhancan Güven, der sich von Tabellenplatz fünf aus den Titel sicherte.

11 – Schon im Qualifying zeigte sich die DTM 2025 von ihrer spannenden und unberechenbaren Seite. In den 16 Sessions sicherten sich elf verschiedene Fahrer aus sechs unterschiedlichen Herstellerlagern die Pole-Position. Für ihre starke Leistung im Zeittraining erhielten die Piloten jeweils drei Punkte für die Meisterschaft. Die meisten davon sammelte Jack Aitken mit insgesamt 16 Zählern, dicht gefolgt von Jordan Pepper, der 13 Punkte holte.

26 – In seiner vorerst letzten DTM-Saison sorgte René Rast für einen besonderen Meilenstein. Der BMW-Werksfahrer sicherte sich beim Rennwochenende im niederländischen Zandvoort seine insgesamt 26. Pole-Position und übernahm damit den alleinigen Rekord. Rast verdrängte dadurch Bernd Schneider von der Spitze der ewigen Rangliste.

200 – DTM-Jubiläum für Marco Wittmann: Der Fürther fuhr beim Sonntagslauf in Zandvoort sein 200. DTM-Rennen und erreichte damit einen neuen Meilenstein seiner Karriere. Der Fürther stieg 2013 in die DTM ein, bestritt seither alle 210 Rennen für BMW und jubelte über zwei Titel.

14.029 – Insgesamt spulten die DTM-Piloten in den 16 Meisterschaftsläufen 14.029 Rennrunden ab. Dabei kam ausschließlich der neue zu 100% nachhaltige Kraftstoff „DTM Pro Climate“ zum Einsatz, der die CO2-Emissionen signifikant reduziert und damit einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung der Serie leistet. Seit 2023 spendet die DTM gemeinsam mit Serienpartner BWT pro gefahrener Rennrunde einen festen Betrag an die b.waterMission, um Brunnenbau- und Trinkwasserprojekte in Afrika zu unterstützen. In diesem Jahr kamen auf diese Weise 70.000 Euro zusammen.

516.500 – Auch 2025 erwies sich die DTM als Zuschauermagnet: Insgesamt 516.500 Fans verfolgten die Rennen live vor Ort an den Strecken. Damit stieg die Besucherzahl im Vergleich zum Vorjahr um mehr als neun Prozent. Die meisten Zuschauer kamen an den Norisring: 112.000 Besucher erlebten die Stadtrennen in Nürnberg live vor Ort.

1.400.000 – BWT und der ADAC fahren schon seit der Saison 2021 beim Thema Nachhaltigkeit auf der Überholspur. Fahrer, Teams und Besucher konnten bei der DTM auch 2025 an allen Rennwochenenden dank 65 BWT-Wasserspendern kostenlos mineralisiertes BWT-Wasser genießen – ganz ohne Einwegplastik- und Glasflaschen. Seit dem Projektstart im Rahmen des ADAC GT Masters 2021 wurden bislang über 1,4 Millionen Plastikflaschen eingespart, davon allein rund 440.000 im Jahr 2025.

Quelle. dtm.com

Mittwoch, 24. Dezember 2025

Dienstag, 23. Dezember 2025

Markus Reiterberger kehrt mit seinem ehemaligen Team in die Euro Moto IDM-Meisterschaft zurück

Markus Reiterberger
Foto: Jens Hawrda

Markus Reiterberger (GER), viermaliger IDM-Champion, kehrt mit dem Masteroil-Alpha-Van-Zon-BMW-Team in die Euro Moto (IDM)-Meisterschaft zurück. Sein Comeback ist ein großer Gewinn für eine Rennserie, die sich stetig weiterentwickelt und immer beliebter wird. Als Reiterberger zuletzt eine komplette IDM-Saison bestritt, sicherte er sich 2022 den Titel. 2024 gab er in Schleiz zudem ein Gastrennen in den unverkennbaren schwarz-gelben Farben von Masteroil. Nun zurück im von Werner Daemen unterstützten BMW Motorrad-Team, ist das Ziel klar: weitere Titel.

Für 2026 ist die Box des Teams mit starker Konkurrenz besetzt. Hannes Soomer (EST) ist wieder mit an Bord und wird nach seinem erfolgreichen Debüt im letzten Jahr erneut um die Meisterschaft mitfahren. Jan Mohr (AT) kehrt ins Team zurück, während Milan Merckelbagh (NL) eine weitere Saison fährt und an sein vielversprechendes Debütjahr 2025 anknüpfen will.

Die Euro Moto (IDM)-Saison 2026 umfasst sieben Läufe auf Strecken wie dem Sachsenring (GER), Oschersleben (GER), Assen (NL), Most (CZ), dem Nürburgring (GER) und dem Hockenheimring (GER). Neu im Kalender ist der legendäre WM-Austragungsort Brünn (CZ).

Die Teamstruktur und die Sponsorenliste von Masteroil – Alpha – Van Zon – BMW bleiben im Vergleich zur letzten Saison nahezu unverändert. Als neunmaliger IDM-Superbike-Meister, oft als „Meistermacher“ bezeichnet, ist das Ziel des Teams auch 2026 klar: Weitere Champions hervorbringen.

Markus Reiterberger:

„Ich bin sehr glücklich und dankbar gegenüber Werner, dem Team, allen Beteiligten und BMW, dass sie mir eine weitere Chance geben, in der Euro Moto (IDM) zu fahren. Die Euro Moto scheint momentan umkämpfter zu sein, was den Kampf für mich umso spannender macht. Es gab Jahre, in denen die IDM weniger wettbewerbsintensiv war und Siege leichter zu erringen waren. Aber jetzt ist es richtig hart, also eine neue Herausforderung für mich.

2025 waren die Regeln in der IDM für BMW Motorräder nicht so günstig, wie wir es uns erhofft hatten. Mit dem Wechsel zur Europameisterschaft hoffen wir, dass die Regeln uns wieder wettbewerbsfähiger machen. Mein Ziel für 2026 ist klar: einen weiteren Meistertitel gewinnen. Ich glaube, das ist auch der Grund, warum Werner und das Team mich gebeten haben, wieder zu fahren.

Ich möchte mich bei allen bedanken, insbesondere beim Team. Mein Freund Werner ist nicht mehr Manager oder Teamchef, er ist und war schon seit vielen Jahren ein Freund. Und BMW: Für mich sind es jetzt 14 Jahre Zusammenarbeit.“ 2026 erhielt ich ein weiteres gutes Angebot zum Markenwechsel, aber BMW hat mich wirklich unterstützt, und ich hoffe, wir können unsere Partnerschaft noch viele Jahre fortsetzen. 2026 markiert den Beginn des 15. Jahres.

Quelle: www.mrp-racing.com

Mittwoch, 17. Dezember 2025

EURO MOTO 2026 – Ticketvorverkauf gestartet!

Foto: Jens Hawrda

Die Ankündigung der neuen EURO MOTO ist erst wenige Tage alt, nun startet pünktlich zum Geschenke-Endspurt der Ticketvorverkauf für 2026! Nach einer atemberaubenden Saison 2025, die mit drei Titelentscheidungen erst beim Finale in Hockenheim kaum spannender hätte sein können, ist jetzt schon klar: Das kommende Jahr wird ein absolutes Racing-Highlight!

Schon die Streckenauswahl garantiert Rennsport auf höchstem Niveau. Mit dem Sachsenring, Brünn (CZ) und Assen (NL) sind gleich drei Grand-Prix-Strecken im Kalender. Der Kurs im tschechischen Most ist neben der EURO MOTO auch eine Station der WorldSBK, die Motorsport Arena Oschersleben, die GP-Strecke am Nürburgring und das Finale auf dem legendären Hockenheimring runden den Kalender in Deutschland ab.

Egal, ob in der Börde oder den Niederlanden – in der EURO MOTO erlebst du Rennsport für die ganze Familie. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt, Tagestickets gibt es im Vorverkauf bereits ab 5 Euro (Freitagsticket), das ganze Wochenende erlebst du ab 45 Euro. Für Hardcore-Fans, die keine Sekunde verpassen UND sparen wollen, gibt es das Saisonticket. Wichtig für das echte Rennsportgefühl: An allen Strecken besteht die Möglichkeit zu campen. Du kannst dich nicht entscheiden, welches Rennwochenende es werden soll? Kein Problem: Mit unseren Wertgutscheinen über 25 Euro, 50 Euro, 75 Euro oder 100 Euro kannst du Racing verschenken und bleibst absolut flexibel! Also: jetzt Tickets sichern!

Quelle: idm.de / Michael Praschak 

DTM-Action unter dem Tannenbaum

Foto: Jens Hawrda

Das ideale Geschenk für jeden DTM-Fan, um die Zeit bis zum Auftakt 2026 zu verkürzen: Das DTM-Jahrbuch 2025 liefert einen Rückblick auf eine Saison voller Motorsportgeschichte. Auf 224 Seiten können Fans die außergewöhnliche Saison Revue passieren lassen – vom ersten Kräftemessen in Oschersleben bis zum packenden Finale in Hockenheim. Mit neun Herstellern und den Comebacks von Aston Martin und Ford erreichte Deutschlands Top-Rennserie ein neues Level an Spannung und Markenvielfalt.

Der Titelkampf blieb bis zur allerletzten Runde offen – gleich neun Fahrer hatten beim Finale Chancen auf die DTM-Krone. Höhepunkte dieser Saison sind im Jahrbuch ebenso festgehalten wie die Geschichten hinter den Ergebnissen: Der grenzenlose Jubel des neuen Champions Ayhancan Güven oder auch das Comeback von Timo Glock. Mit exklusiven Bildern, tiefgründigen Hintergrundberichten, technischen Einblicken sowie einem umfangreichen Statistikteil wird dieses Buch zum ultimativen Nachschlagewerk für jeden DTM-Fan.

Das DTM-Jahrbuch 2025 ist ab sofort online unter GruppeC-Verlag.de (ISBN 978-3-948501-45-7) sowie im Buchhandel zum Preis von 40 Euro erhältlich. Bestellungen bis zum 18. Dezember werden noch rechtzeitig vor Weihnachten geliefert.

Quelle: dtm.com

Dienstag, 16. Dezember 2025

IDM Superbike: Marcel Schrötter wechselt zum Team GERT56 in die IDM

Lässig im Sessel, aber nicht auf dem Bike:
Das GERT56-Trio mit Jan-Ole Jähnig, Marcel Schrötter, Toni Finsterbusch
Foto: Team GERT56

Das Team GERT56 mit Toni Finsterbusch und Jan-Ole Jähnig bekommt prominenten Zuwachs. Marcel Schrötter kehrt nach etlichen Erfolgen in der Motorradweltmeisterschaft in heimische Gefilde zurück und fährt 2026 auf BMW in der Klasse Superbike Euro Moto.

In den Jahren 2008 und 2009 gewann Marcel Schrötter auf Honda den Titel in der 125-cm³-Klasse der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM). Der vom fünffachen Weltmeister Toni Mang geförderte Bayer war seit Alfred Waibel im Jahr 1988 der erste Fahrer, dem es gelang, seinen 125er-Titel zu verteidigen. Zusätzlich wurde er 2009 als Europameister gefeiert.

Bereits 2008 hatte er sein Debüt beim Großen Preis von Deutschland auf dem Sachsenring gegeben. Er startete als Wild Card-Fahrer und erreichte mit Rang 13 auf Anhieb drei WM-Punkte. 2009 qualifizierte sich Schrötter beim gleichen Rennen unter nassen Bedingungen für den vierten Startplatz. Das Rennen beendete als Zwölfter.

Fünfzehn Jahre rund um den Erdball

Der komplette Einstieg in die Weltmeisterschaft war die logische Folge. Zwischen 2010 und 2025 war Schrötter in der 125 ccm-WM, in der Moto3, der Moto2 und letztlich der Supersport-WM am Start. Schrötter war über Jahre hinweg ein stabiler Bestandteil des Grand-Prix-Zirkus. Seinen größten Triumph erreichte er jedoch 2023 als Gesamt-Dritter in der Supersport-WM.

„Zuerst dachte ich Marcel hätte sich verwählt, doch schnell wurde mir klar, dass dieser sympathische und freundliche Bayer gut in unser Teamgefüge passt“, schwärmt GERT56-Teamchef Karsten Wolf von seinem Neuzugang. Dieser wiederum antwortet: „Dieses Umfeld werde ich nach den vielen WM-Jahren genießen und mich bestmöglich in die Entwicklung des Gesamtprojekts einbringen.“

„Mit Toni Finsterbusch habe ich jemanden mit einer ähnlich lange Vita an meiner Seite und im gleichen Alter – da stimmt die Basis sowieso. Und Jan-Ole Jähnig hat in jungen Jahren wesentlich mehr Superbike Erfahrung, als ich“, geht der heute 32-jährige Schrötter das Projekt optimistisch an. Auf die IDM freue ich mich besonders, weil mir diese Heimatnähe wieder mehr die Möglichkeit gibt, mit Fans und Partnern direkt in Kontakt zu kommen. Ich hoffen sie machen regen Gebrauch von den Besuchsmöglichkeiten, dem offenen Fahrerlager und den spannenden Rennen. Obwohl ich alle Strecken kenne, bin ich aber doch auf einigen länger schon nicht mehr gewesen und benötige da noch den einen oder anderen Testkilometer.“

Zweites Engagament schon fix

Crew Chief Ronny Schlieder lässt durchblicken: „Mit unserem neuen Suspension-Partner Öhlins verfügen wir über topaktuelles Material auf höchstem Niveau. Elektronisch sind wir durch die BMW-Kit-Elektronik MRCK bestens aufgestellt.“

Schrötter wird nicht nur die Euro Moto-Rennen bestreiten, sondern er wird auch Teil des Teams ERC Endurance in der Langstrecken-WM sein. Mit der Teamleitung von ERC Endurance wurde vereinbart, dass dieses Engagement terminlich Vorrang hat.

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek

Montag, 15. Dezember 2025

Von IDM zu EURO MOTO

Motor Presse Stuttgart startet 2026 eine neue Motorsport-Serie für Superbike, Supersport und Sportbike

Termine EURO Moto 2026
Bild: idm.de

Mit der Einführung der EURO MOTO erweitert die Motor Presse Stuttgart ab 2026 ihr Motorsport-Portfolio. Aufbauend auf der erfolgreichen Entwicklung der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) stellt EURO MOTO den konsequenten nächsten Schritt zur Weiterentwicklung des europäischen Rundstreckenrennsports in den Klassen Superbike, Supersport und Sportbike dar. Ziel der neuen Plattform ist es, ein internationaleres Starterfeld zu gewinnen, die Sichtbarkeit in den relevanten Märkten zu erhöhen und noch spannendere und hochklassigere Rennen zu bieten.

Die IDM hat sich in den vergangenen Jahren zu einer sportlich und organisatorisch führenden Meisterschaft entwickelt. Das Niveau in den Klassen Superbike, Supersport und Sportbike liegt auf internationalem Top-Level.

„Die IDM hat gezeigt, dass sie ein Sprungbrett für Talente mit WM-Ambitionen ist“, sagt Serienmanager und Initiator Normann Broy. „Mit der EURO MOTO schließen wir die Lücke zwischen den nationalen Meisterschaften und der Weltmeisterschaft. Wir schaffen eine Plattform, auf der die besten Fahrer und Teams aus der ganzen Welt gegeneinander antreten.“ Mit diesem Schritt will die Motor Presse Stuttgart die Internationalität der Starterfelder, die mediale Sichtbarkeit und die Zuschauerattraktivität weiter vorantreiben. Der erste Lauf zur neuen Meisterschaft startet am 08.-10.05.2026 auf dem Sachsenring.

„Die EURO MOTO wird eine Meisterschaft, die Motorsport erlebbar macht – an der Strecke und über die digitalen Kanäle gleichermaßen“, so Broy weiter. „Durch die Internationalisierung der Serie steigern wir Reichweite und Attraktivität für Teams, Hersteller, Sponsoren und Fans in ganz Europa.“ Diese Weiterentwicklung zu einer noch internationaleren Meisterschaft wird von allen in der IDM engagierten Herstellern begrüßt. Michael Müller, Leiter Geschäftsbereich Zweirad DACH & DK bei Pirelli, sagt dazu: „Das sportliche Niveau im Rahmen der IDM hat sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt und Pirelli freut sich, diese natürliche Weiterentwicklung im EURO MOTO-Konzept zu unterstützen. Als exklusiver Reifenpartner der Serie werden wir nicht nur die bereits bekannte Unterstützung auf und neben der Strecke anbieten, sondern unser Engagement auch im Bereich R&D in unsere Partnerschaft mit einbringen und das hohe Leistungs- und Qualitätsniveau beibehalten, welches unsere Reifen schon immer ausgezeichnet hat.“

Uwe Geyer, Leiter Kundensport und Leiter Marketing BMW MOTORRAD Motorsport: „Die IDM ist seit jeher eine der wichtigsten Meisterschaften für das BMW MOTORRAD Kundensportprogramm. Eine mit internationalen Fahrern sehr stark besetzte Serie, die hochklassigen und spannenden Rennsport bietet. Als BMW Motorrad Motorsport begrüßen wir es sehr, dass sie nun die verdiente Anerkennung bekommt und als Euro-Superbike-Serie auf eine europäische Ebene gehoben wird. Wir sehen darin eine großartige Plattform für junge Talente aus ganz Europa und zukünftig ein Sprungbrett in höhere Klassen wie die FIM Superbike World Championship.“

Der Kalender für die EURO MOTO und die parallel stattfindende IDM umfasst 2026 sieben Rennwochenenden – mit bewährten Austragungsorten wie dem Sachsenring, Oschersleben, Assen (NL), Most (CZ), Nürburgring und Hockenheimring. Neu hinzu kommt die traditionsreiche WM-Strecke im tschechischen Brünn (Brno). Nicht mehr Teil der Serie ist das Schleizer Dreieck: Die Naturrennstrecke verfügt derzeit über keine internationale FIM-Homologation. Das Reglement der Superbike-Klasse bleibt im Wesentlichen erhalten, bekommt aber punktuelle Feinschliffe. Die Klassen Supersport und Sportbike orientieren sich künftig am WM-Reglement.

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek

Großes Kino: DTM und CineStar verlängern Partnerschaft

  • DTM und CineStar setzen erfolgreiche Kooperation langfristig fort
  • Gemeinsame Rabattaktion: Kinobesucher und DTM-Fans sparen beim Ticketkauf
  • Erweiterte Aktivierungen in Kinos und an der Rennstrecke geplant

Zentraler Bestandteil der Zusammenarbeit ist die Verknüpfung von DTM-Events mit Kinoaktivitäten
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oto: ADAC-Motorsport

Die DTM und CineStar führen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort und verlängern ihre Partnerschaft langfristig. Die Kooperation mit Deutschlands größter Kinokette geht damit in die nächste Runde – mit dem Ziel, die Verbindung zwischen Motorsport und Kino weiter auszubauen. Dabei sorgen Kinospots für eine erhöhte Sichtbarkeit der DTM. Kinobesucher und DTM-Fans dürfen sich zudem auf gemeinsame Ticket-Aktionen mit Rabatten freuen.

Ein zentraler Bestandteil der Partnerschaft bleibt die Verknüpfung von DTM-Events mit Kinoaktivitäten: Kino-Highlights und Filmstarts werden zukünftig noch gezielter in das Eventumfeld der DTM integriert. Mit Promotionflächen, Aktivierungen im Fanbereich sowie Einbindungen in der Startaufstellung und Videowalls bietet die DTM an den Rennwochenenden eine Vielzahl von Präsenzmöglichkeiten. Gleichzeitig wird die Sichtbarkeit der DTM in den Kinosälen weiter ausgebaut – durch Trailer, Spots und spezielle Vor-Ort-Aktionen. Dazu erhalten alle CineStar-Gäste 20 Prozent Rabatt auf ausgewählte DTM-Tickets, im Gegenzug profitieren DTM-Besucher von exklusiven Vergünstigungen beim Kinobesuch.

„Die DTM steht für Spannung, Dynamik und Begeisterung – Werte, die wir im Kino voll und ganz teilen“, sagt Michael Strohmenger, Geschäftsführer CineStar. „Mit Projekten wie der erfolgreichen Aktivierung zum Filmstart von ‚Das Kanu des Manitu‘ anlässlich der IMAX-Eröffnung im CineStar Leipzig haben wir gezeigt, wie gut Motorsport und Kino zusammenwirken können. Wir freuen uns deshalb, die Partnerschaft fortzuführen und Kinoinhalte künftig noch stärker im einzigartigen Eventumfeld der DTM zu verankern.“

„CineStar ist für uns ein kreativer und impulsstarker Partner“, betont ADAC Motorsportchef Thomas Voss. „Gemeinsam werden wir in den nächsten Jahren weiter daran arbeiten, Motorsport-Emotionen und filmische Erlebniswelten noch enger miteinander zu verbinden. Die Verlängerung unserer Kooperation ist daher ein konsequenter Schritt, um die Synergien aus Live-Event, Kino und medialer Reichweite weiter auszubauen.“

CineStar zählt zu den führenden Kinobetreibern Deutschlands. Das Unternehmen betreibt deutschlandweit 44 Kinos mit insgesamt 348 Leinwänden – von modernen Multiplexen über klassische Filmtheater bis hin zu Arthouse-Kinos.


Freitag, 12. Dezember 2025

IDM Superbike: Florian Alt mit spannender Nachricht

Florian Alt, Honda #66
Foto: Jens Hawrda

Meistertitel, IDM-Vizechampion und es geht noch weiter. Zwar kursierten bereits Aufhörgerüchte, doch die Wahrheit sieht anders aus. Florian Alt hat den Vertrag mit dem Team Holzhauer Racing Promotion und Honda in der höchsten deutschen Motorradrennsportklasse um zwei weitere Jahre verlängert. Gegenüber idm.de spricht der 29-Jährige über die Hintergründe.

Letzte Woche war das Team für drei Tage in Valencia zum Teile-Test. „Das war sehr erfolgreich“, lässt Alt wissen, der deswegen die IDM-Meisterfeier auslassen musste, „wir hätten damit nicht warten können, denn unsere Entwicklungen müssen bis zum Saisonbeginn 2026 produziert sein. Wenn wir erst im Januar gefahren wären, hätten wir wegen der Feiertage zwei Monate verloren.“

Dass er auch 2027 am Start sein will, spielt für Alt eine große Rolle, „dann kommt die neue Superbike-Honda zum Einsatz. Diese will ich in jedem Fall noch entwickeln. Es wird eine Waffe, die ich im Wettkampf noch selbst einsetzen will“, ist der Nordrhein-Westfale schon jetzt von der nächsten Evolutionsstufe der Honda Fireblade CBR 10000 RR-R überzeugt. Mit Honda und HRC sind entsprechende Vereinbarungen getroffen.

Auch die private Baustelle von Florian Alt ist mit Vollgas angelaufen. Schon im Januar soll Richtfest des Eigenheims sein. Die dazugehörige Garage ist standesgemäß überproportional groß. Auf Instagram fragte übrigens ein Follower: Ist das jetzt ein „Alt“-Bau oder ein „Neu“-Bau? Darüber kann man sich so seine Gedanken machen.

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek

Mittwoch, 10. Dezember 2025

ADAC Junior Cup 2026: Auftakt am Sachsenring und drei neue Bikes

  • Fünf Events im Rahmen der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft
  • Startberechtigt neben KTM RC4R auch Honda NSF250R, Ohvale GP-7 und BeOn Promo3
  • Nennungen ab sofort möglich

 Der Auftakt des ADAC Junior Cup 2026 findet Anfang Mai auf dem Sachsenring statt
Foto: ADAC-Motorsport

Für den ADAC Junior Cup geht es 2026 in die nächste Runde. Anfang Mai startet der Nachwuchscup für Jugendliche ab 13 Jahren auf dem Sachsenring in die neue Saison. Insgesamt fünf Events im Rahmen der IDM in Deutschland, Tschechien und den Niederlanden sind geplant. Neben der bewährten KTM RC4R und der neuen Honda NSF250R sind ab dem nächsten Jahr auch die Ohvale GP-7 sowie die BeOn Promo3 für den Wettbewerb zugelassen.

Für die Nachwuchspiloten des ADAC Junior Cups beginnt die Saison bereits Ende März in der Emilia-Romagna bei einem Einführungslehrgang im Rahmen des ADAC Rennstreckentrainings auf dem World Circuit Marco Simoncelli in Misano (31.03. bis 01.04.). Das erste Rennen steht vom 08. bis 10.05. auf der deutschen MotoGP-Strecke, dem Sachsenring, auf dem Programm. Anschließend geht es erneut ins Ausland: Zwischen dem 29. und 31.05. treten die jungen Talente im tschechischen Brünn an, bevor es nach einer kurzen Sommerpause wieder auf deutschem Boden in Oschersleben weitergeht (31.07. bis 02.08.). Vor dem großen Finale folgt ein weiterer Auslandsstopp. Vom 14.08. bis 16.08. ist der ADAC Junior Cup im niederländischen Assen zu Gast. Das Finale findet schließlich vom 25.09. bis 27.09. auf dem Hockenheimring statt.

Ganz neu im nächsten Jahr: 2026 stehen den Teilnehmern zusätzlich drei neue Motorräder zur Auswahl. Die Honda NSF250R, die Ohvale GP-7 und die BeOn Promo3 werden über das Gewicht angeglichen und ergänzen die bereits etablierte KTM RC4R in der offiziellen Wertung. Für Gaststarter bleibt die Motorradwahl frei, sofern die Motorräder mit den wertungsberechtigten Modellen vergleichbar sind.

Einschreibungen sind ab jetzt möglich. Nennschluss ist der 15.02.2026. Weitere Informationen zur Serie und zur Anmeldung gibt es online unter adac.de/motorsport.


Kalender ADAC Junior Cup 2026

31.03. - 01.04.2026  Einführungslehrgang Misano (IT)

08.05. - 10.05.2026  Sachsenring

29.05. - 31.05.2026  Brünn (CZ)

31.07. - 02.08.2026  Oschersleben

14.08. - 16.08.2026  Assen (NL)

26.09. - 28.09.2026  Hockenheimring

Montag, 8. Dezember 2025

IDM Superbike: Christoph Beinlich bestreitet 2026 sein zweiten Jahr in der IDM Superbike

Christoph Beinlich, BMW M 1000 RR #71
Foto: Jens Hawrda

Es gab viele Tränen. Die Entscheidung, dem Rennsport treu zu bleiben, hat Christoph Beinlich ganz allein getroffen. Anderthalb Jahre nach dem tragischen Unfalltod seines Bruders hat er die erste Superbike-Saison hinter sich gebracht. Mit dem vollen Rückhalt der Familie geht es 2026 auch weiter.

Nachdem Supersportler Troy Beinlich am 30. März 2024 tödlich verunglückt war, hatte das familieninterne Beinlich Racing Team (BRT) alle Aktivitäten auf der Rennstrecke gestoppt. „Und plötzlich zerteilt ein einziger Tag das ganze Leben in ein Davor und ein Danach“, hatte in der Todesanzeige des 21-Jährigen gestanden. Die Zukunft war ungewiss. Aber Bruder Chris setzte sich nach einem Jahr ohne jegliche Aktivitäten irgendwann wieder auf ein Motorrad. Er war heiß auf das Comeback „im Leben danach“ und jeder wusste, was er meinte, wenn er sagte: „Ohne Rennsport geht es nicht.“

Die Familie Beinlich und der Rennsport gehören zusammen wie das Feuer zur Flamme. Aber um weitermachen zu können, musste es für den 29-jährigen Christoph aus dem thüringischen Pößneck wirklich einen Neuanfang geben, nach all dem, was 2024 passiert war. Nach sechs Jahren in der IDM Supersport stieg er 2025 in IDM Superbike auf, die höchste Klasse, die es in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft gibt. Angegliedert ans Team GERT56 by RS Speedbikes, das mit der BMW schon Erfahrung hat und sich bei der Abstimmung des Motorrads als großartige Hilfe erwies.

„In der gleichen Konstellation geht es weiter“ erzählte der Vollblut-Racer auf der INTERMOT in Köln, auf der auch sein Motorrad mit der Startnummer „71“ ausgestellt war. „Mit Karsten Wolf, dem GERT56-Teamchef, habe ich alles per Handschlag klargemacht. Ich habe der Truppe viel zu verdanken. Und meinem Vater.“ Ohne den immensen Einsatz von Knut Beinlich wäre das Projekt nicht zu stemmen gewesen.

Die erste Saison in Deutschlands höchster Rennsportklasse verlief wie bei so vielen Konkurrenten gelegentlich harzig. Den Nürburgring kannte Chris Beinlich sogar nur von der Beschreibung. „Ich bin in den Trainings oft eine Sekunde schneller geworden, aber dann wurde ganz vorne die Zeit für die Pole Position auch noch um eine Sekunde getoppt“, berichtet der seit Oktober 30-Jährige über den Anfang. „Die Klasse ist wahnsinnig schnell. Abends haben wir immer alle Fahrdaten der BMW ausgewertet. Realistisch gesehen war ich eigentlich auf einem guten Level, es sah nur nicht so gut aus, was die Platzierungen betrifft. Das dazu auch gut aussehen, das ist jetzt das Ziel für die kommende Saison.“

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek

Sonntag, 7. Dezember 2025

Haupt Racing Team gibt erste Fahrer für Saison 2026 bekannt

  • Das Haupt Racing Team plant Start mit drei Ford Mustang GT3 im ADAC GT Masters
  • Vier Piloten für die Saison 2026 bereits bestätigt

Vier Piloten für die Saison 2026 bei HRT bereits bestätigt
Foto: ADAC-Motorsport

Das Haupt Racing Team wird auch 2026 im ADAC GT Masters starten. Die Mannschaft aus Drees am Nürburgring plant, in der kommenden Saison erneut drei Ford Mustang GT3 ins Rennen zu schicken. Vier der sechs Piloten, die 2026 für den amtierenden Teammeister ins Lenkrad greifen werden, stehen bereits fest. Mit Emil Gjerdrum (18/NOR), Alain Valente (29/CHE), Kiano Blum (18/AUT) und Max Cuccarese (19/ITA) setzt HRT auf eine Mischung aus zwei erfahrenen ADAC GT Masters Piloten und zwei Newcomern. Die konkreten Fahrerpaarungen sowie die Besetzung der noch offenen Cockpits werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Das ADAC GT Masters startet vom 24. bis 26. April auf dem Red Bull Ring in Österreich in die neue Saison. Tickets gibt es ab 49 Euro unter dtm.com.

Emil Gjerdrum wird 2026 in sein zweites Jahr im ADAC GT Masters starten. In der abgelaufenen Saison fuhr der Norweger im Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 und sammelte bereits einige Führungskilometer sowie eine Podiumsplatzierung. Zuvor war er zwei Jahre in der ADAC GT4 Germany unterwegs. Mit Alain Valente nimmt ein alter Bekannter wieder hinter dem HRT-Lenkrad Platz. Der Schweizer hat bereits einige Erfahrung in der GT3-Nachwuchsliga des ADAC, wo er 2023 mit HRT Vizemeister der Fahrerwertung wurde. In der abgelaufenen Saison trat er im Audi R8 LMS GT3 Evo an.

Kiano Blum ist ein aufstrebendes Talent im HRT-Fahrerkader. Der Österreicher errang im Kartsport unter anderem in der Deutschen Kartmeisterschaft den Rookie-Titel 2021 und wurde im darauffolgenden Jahr Vizemeister. 2024 wechselte Blum in den Porsche Carrera Cup Deutschland und machte auch hier mit starken Leistungen auf sich aufmerksam. Der 19-jährige Italiener Max Cuccarese war in den letzten Jahren mit leistungsstarken Monopostos in der BOSS GP-Serie unterwegs, wo er die Saison 2024 als Rookie of the year abschloss.

Mit diesen Talenten visiert das Haupt Racing Team die Titelverteidigung im ADAC GT Masters an. In der abgelaufenen Saison hatte die Mannschaft mit der Fahrer- und Teammeisterschaft, dem Silver Cup und der „Road to DTM“-Wertung durch Finn Wiebelhaus vier Titel gewonnen.

„Nach dem überaus erfolgreichen Jahr 2025 führen wir in der nächsten Saison unser Nachwuchsprogramm im ADAC GT Masters fort“, sagt HRT-Geschäftsführer Ulrich Fritz. „Auch für die kommende Saison haben wir vielversprechende Talente gewinnen können, die sich im ADAC GT Masters weiterentwickeln können. Auch unsere weiteren Ford Mustang GT3 möchten wir mit genauso schlagkräftigen und jungen Fahrern besetzen, um erneut in der Meisterschaft weit vorne zu landen.“

Freitag, 5. Dezember 2025

DTM-Champions Güven und Ludwig mit Goldenem Schuh geehrt

DTM-Champion 2025:  Ayhancan Güven, Porsche 911 GT3 #90
Foto: Jens Hawrda

Große Auszeichnung für die beiden DTM-Champions Ayhancan Güven und Klaus Ludwig. Nachdem sich der neue Porsche-Werksfahrer Güven dieses Jahr zum ersten DTM-Titelträger aus der Türkei krönte, bekam der 27-Jährige am Mittwoch beim Auto Bild Motorsport Award den Goldenen Schuh verliehen. Für den Rennfahrer von Manthey EMA ist die Auszeichnung der perfekte Abschluss einer herausragenden Saison, in der er mit fünf Siegen zum DTM-Titel fuhr. Auch Klaus Ludwig wurde im Journalistenclub von Axel Springer in Berlin geehrt. „König Ludwig“ erhielt den Lebenswerk-Preis. „Ich fühle mich wahnsinnig geehrt und freue mich riesig über diese Wertschätzung“, sagte Ludwig. Die Laudatio für den dreimaligen DTM-Champion hielt Mercedes-AMG-Pilot Maro Engel, der dieses Jahr seine neunte DTM-Saison fuhr.

Auch Güven freute sich über die Auszeichnung: „Den Goldenen Schuh verliehen zu bekommen, ist etwas ganz Besonderes für mich. Ich komme aus einem Land, in dem es bis vor einiger Zeit kaum eine richtige Motorsportkultur gab. Aber ich habe den Rennsport in Europa schon immer intensiv verfolgt und als Kind geträumt, eines Tages selbst ein Teil davon zu sein. Damals waren das verrückte Gedanken. Umso stolzer bin ich, dieses Jahr so eine unglaubliche DTM-Saison erlebt zu haben.“

Güven entschied in diesem Jahr das spektakulärste Finale in der Geschichte der DTM für sich: Neun Fahrer kämpften beim Showdown in Hockenheim um den Titel. Der gebürtige Istanbuler ging als Tabellenfünfter in das entscheidende Rennwochenende und jubelte nach einem fulminanten Überholmanöver in der letzten Runde über die DTM-Krone. „Das war eine verrückte Saison. Als Fahrer träumst du immer von Siegen und Titeln, aber so ein dramatisches Finale hätte ich mir nicht vorstellen können. Ich bekomme immer noch jedes Mal Gänsehaut, wenn ich mir Videos aus Hockenheim anschaue“, erzählte Güven.


IDM Superbike: Florien Alt testet in Spanien

Florian Alt, Honda CBR 1000 RR-R #66
Foto: Jens Hawrda

Wer heute und morgen über die INTERMOT in Köln spaziert, muss mit einem erhöhten Aufkommen an IDM-Fahrern rechnen. Auf der Motorradmesse findet die Meisterfeier statt. Ein Ex-Meister und Vize taucht nicht auf: Superbiker Florian Alt. Er testet in Spanien.

Der mehrfache IDM-Vize und Meister von 2023 hält sich zur Zeit in Valencia auf. Der 29-Jährige ist auf der Honda CBR 1000 RR-R für das Team Holzhauer Racing Promotion auf der Strecke, für das er dieses Jahr drei Siege und sechs weitere Podiumsplätze in der IDM Superbike geholt hat. Auf dem Programm steht die Erprobung von Motorradteilen, die schnellstmöglich produziert werden müssten, um zum Einsatz kommen zu können. „Das musste noch in diesem Jahr passieren“, lässt Teamchef Jens Holzhauer wissen. Der Termin ließ sich nicht verschieben.

Wenn es nach ihm gehen würde, geht es mit dem aktuellen Vizemeister Florian „Flo“ Alt als Speerspitze von Honda in der IDM Superbike auch ins nächste Jahr. Das jedenfalls wünscht sich Holzhauer und fragt sich: „Warum sollte man Siegfähiges beenden?“

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek

IDM Sportbike: Partylaune und offene Baustellen bei Iñigo Iglesias

Iñigo Iglesias hat IDM-Geschichte geschrieben. Der 23-jährige Spanier hat 2025 die Premieren-Saison in der neuen Sportbike-Klasse gewonnen. Ende November feierte er den Titel in den Niederlanden mit seinem Team, den Sponsoren und Freunden. Eine Antwort, wie es sportlich weitergeht, gab es nicht.

Iglesias Vita in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft ist beeindruckend. Zwei Meistertitel innerhalb von drei Jahren. Zuerst 2023 in der IDM Supersport 300 und nun in der Nachfolgeklasse IDM Sportbike. Dazwischen lag ein Jahr in der Supersport 300-WM im erfolgreichen Team RT Motorsport by SKM, hinter dem Rob Vennegoor und Frank Krekeler standen. Doch die Verbindung zwischen dem Geschäftsmann aus den Niederlanden und dem Tuner aus Deutschland ist längst Geschichte. Das Team gibt es nicht mehr.

Vennegoor hat in der IDM weitergemacht und Iglesias in der neu gegründeten Mannschaft Wematik Racing by RT Motorsports zum Titel in der Sportbike-Klasse geführt. Das Format ging in der IDM bereits ein Jahr vor dem Einzug in die Weltmeisterschaft an den Start. Iglesias, der auf einer Triumph Daytona 660 sechs Rennen gewann, wäre bestens vorbereitet für den Aufstieg. Die Suche nach einem Team, in dem er in der WM fahren könnte, blieb bislang jedoch ohne Erfolg. Fest steht hingegen, dass Vennegoor 2026 mit einem Team in der IDM verbleibt.

Am kommenden Freitag wird sich Iglesias an der Hand operieren lassen. Sturzfolgen, die er längst in Angriff nehmen wollte und vor dem möglichen WM-Start ausgemerzt haben will.

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek

Mittwoch, 3. Dezember 2025

DTM-Engagement fix: Land-Motorsport mit Bastian Buus auf Podestjagd

Land-Motorsport startet 2026 mit Porsche uns Bastian Buus in der DTM
Foto: Land-Motorsport

Land-Motorsport ist auch 2026 Teil der DTM. Im Rahmen der Night of Champions von Porsche wurde das Engagement des Teams mit der Marke aus Zuffenhausen bekanntgegeben. Mit Bastian Buus greift ein vielversprechendes Talent ins Steuer des neuen Einsatzfahrzeuges.

„Wir sind stolz, auch in der nächsten Saison Teil der DTM zu sein und sind überzeugt davon, mit Porsche ein schlagkräftiges Paket an den Start zu bringen“, so Christian Land mit Blick auf das zweite Jahr in der hartumkämpften GT3-Meisterschaft. „Wir haben in unserer Debütsaison gezeigt, dass wir ganz vorn mitmischen können – daran wollen wir 2026 natürlich anknüpfen. Mit Bastian haben wir einen jungen Fahrer, der viel Talent mitbringt.“

Neben Talent bringt Buus auch schon allerhand Erfahrung mit Porsche mit. Der Däne feierte in jungen Jahren Erfolge in den Markenpokalen – so krönte sich der damalige Porsche-Junior 2023 mit nur 20 Jahren zum Champion im Porsche Mobil 1 Supercup. Und auch mit seinem Einsatzfahrzeug in der DTM, dem Porsche 911 GT3 R, feierte Buus bereits Siege.

Ähnliche Erfolge will Land-Motorsport mit Porsche und Buus, der erstmals in der Meisterschaft antreten wird, einfahren. Dass die Mannschaft rund um Christian Land das Zeug dazu hat, bewies sie in ihrer Premierensaison. So feierte die Mannschaft bereits einen Sieg und mehrere Podestplätze. Mit dem Porsche 911 GT3 R setzen die Niederdreisbacher künftig auf die Marke, die sich 2025 den DTM-Titel sicherte.

Das erste Kräftemessen erwartet die Teams Ende April 2026. Vom 24. bis 26. April ist auf dem österreichischen Red Bull Ring der Auftakt der DTM terminiert.

Quelle: land-motorsport.de

Montag, 1. Dezember 2025

Porsche-Neuzugang für die DTM

  • Markenwechsel für Land-Motorsport
  • Porsche Supercup-Sieger Bastian Buus steigt in die DTM auf

Land-Motorsport setzt auf den neuen Porsche 911 GT3 R
Foto: ADAC-Motorsport

Land-Motorsport nimmt die DTM mit einer neuen Marke in Angriff. Das Team von Wolfgang und Christian Land steigt von Audi auf Porsche um und setzt auf den neuen Porsche 911 GT3 R. Als erstes Team hat Land-Motorsport zudem einen Fahrer für die DTM-Saison 2026 bestätigt: Nachwuchstalent Bastian Buus (22) aus Dänemark greift für die Mannschaft aus dem Westerwald ins Steuer. Die DTM startet vom 24. bis 26. April auf dem Red Bull Ring in Österreich in die neue Saison. Tickets gibt es ab 49 Euro unter dtm.com.

„Wir sind stolz, auch in der nächsten Saison Teil der DTM zu sein und überzeugt davon, mit Porsche ein schlagkräftiges Paket an den Start zu bringen“, so Teamchef Christian Land. „Wir haben in unserer Debütsaison gezeigt, dass wir ganz vorn mitmischen können – daran wollen wir 2026 natürlich anknüpfen. Mit Bastian haben wir einen jungen Fahrer, der viel Talent mitbringt.“

Buus gewann im Jahr 2023 den Porsche Mobil 1 Supercup und startete in den beiden vergangenen Jahren bereits erfolgreich im Porsche 911 GT3 R bei verschiedenen internationalen Einsätzen. Land-Motorsport feierte im DTM-Debütjahr mit Audi und Ricardo Feller auf Anhieb einen Sieg auf dem Red Bull Ring und jubelte über zwei weitere Podestplätze.

Für die zweite Saison in der DTM setzt Land-Motorsport auf die weiterentwickelte Version des DTM-Meisterautos der Saisons 2023 und 2025, den Porsche 911 GT3 R. Der für die Saison 2026 optimierte Elfer wurde im Rahmen der DTM auf dem Nürburgring im Sommer präsentiert.

Donnerstag, 27. November 2025

Großes DTM Aufgebot auf der Essen Motor Show 2025

Vom 29. November bis 7. Dezember 2025 präsentiert sich die DTM auf der Essen Motor Show am Stand des ADAC in Halle 3. Sieben Renner aus der vergangenen Saison präsentieren sich in Essen. Im Mittelpunkt steht der „Grello“ mit der Startnummer 90, der Manthey EMA-Porsche 911 GT3 R*, mit dem Ayhancan Güven im bisher spektakulärsten DTM-Finale den Titel gewann. Der türkische DTM-Champion wird am 6. Dezember ab 14 Uhr gemeinsam mit Manthey EMA-Teamkollege und Rookie-Champion Morris Schuring für eine Autogrammstunde vor Ort sein.

Zusätzlich zum Meister-Elfer stehen der Ford Mustang GT3 von Arjun Maini (HRT Ford Performance), der BMW M4 GT3 Evo von Marco Wittmann (Schubert Motorsport), der Mercedes-AMG GT3 des DTM Vizemeisters Lucas Auer (Mercedes-AMG Team Landgraf), ein Ferrari 296 GT3 von Emil Frey Racing, ein McLaren 720S GT3 Evo* von Dörr Motorsport und zum ersten Mal auch ein Aston Martin Vantage GT3** von Comtoyou Racing auf dem DTM geprägten Stand. Neben den Rennwagen der DTM sind in Essen Fahrzeuge aus dem gesamten ADAC-Motorsportprogramm zu sehen. Auch die DTM eSports Championship ist mit SimRacing-Simulatoren von RaceRoom vertreten, hier können die Besucher die DTM kostenlos hautnah erleben. Außerdem treten am Samstag, den 29. November, 20 Fahrer aus der RaceRoom-Community live am Stand gegeneinander an und kämpfen im DTM eSports Community Cup 2025 um Preise im Gesamtwert von 5.000 €.

Die Essen Motor Show ist vom 29. November bis 7. Dezember an Werktagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Am Preview Day (28. November) und an Wochenenden öffnet sie bereits um 9 Uhr. Tickets für die Essen Motor Show sind bereits online erhältlich. Das Tagesticket für Erwachsene kostet 20 Euro, ermäßigte Tickets sind für 16 Euro erhältlich. ADAC Mitglieder erhalten im Vorverkauf exklusiv drei Euro Rabatt auf die Tageskarte.

Quelle: dtm.com

Mittwoch, 26. November 2025

Ayhancan Güven: „Für den DTM-Titel musste ich viele Hindernisse überwinden“

Der frischgebackene DTM-Champion 2025 verrät, warum mit diesem Titel für ihn ein Traum in Erfüllung geht, welche Auswirkungen er auf den Motorsport in seiner türkischen Heimat haben könnte und welche Tipps er jungen Talenten mit auf den Weg geben möchte.

Ayhancan Güven (TUR), Manthey EMA (#90), Porsche 911 GT3 R
Foto: Porsche AG

Ayhancan, nach Deinem Titelgewinn hast Du gesagt, es sei ein Traum in Erfüllung gegangen, den Du verfolgst, seit Du als Fünfjähriger mit dem Motorsport angefangen hast. Wo ordnest Du die DTM im Vergleich mit anderen internationalen Rennserien ein?

Ayhancan Güven: Ja, mich zum DTM-Champion zu krönen, zählte zweifellos seit jeher zu meinen größten Träumen – die DTM besitzt für mich einen sehr hohen Stellenwert. Im Sportwagen-Bereich stellt sie den vielleicht wichtigsten Titel für uns Fahrer dar, weil sie die einzige GT3-Serie ist, in der wir allein im Auto sitzen und gegen starke Konkurrenz kämpfen. Auch das Sprintformat macht die DTM zu etwas Besonderem. Für mich als Teilnehmer zählt dieser Titel damit zu den Top-5 weltweit, inklusive denen im Formelsport.

Was bedeutet es Dir, als erster Türke überhaupt ein DTM-Rennen gewonnen zu haben und dann auch der erste türkische Champion in der über 40-jährigen Geschichte dieser Serie zu sein?

Güven: Sehr viel. Ich versuche immer, mein Land gut zu repräsentieren. Im Verlauf meiner Karriere musste ich viele Hindernisse überwinden. Meine Erfolge könnten es der nächsten Generation türkischer Rennfahrer etwas einfacher machen.

Welchen Einfluss hat dein Erfolg auf den türkischen Motorsport im Allgemeinen?

Güven: Einen großen Einfluss. Meinen Gewinn des DTM-Titels haben nicht nur die Motorsport-Fans mitbekommen: Das war in der Türkei fünf Tage lang Thema in allen Nachrichten. Jetzt werden sich noch mehr meiner Landsleute für den Rennsport interessieren. Mit diesem Erfolg erreichen wir ein neues Publikum. In der Türkei wissen die Menschen jetzt, was die DTM ist – und dass ich sie gewonnen habe.

Mit sieben ersten Plätzen haben Porsche und Manthey die siegreichste Kombination in der DTM-Saison 2025 gestellt. Du hast fünfmal gewonnen, Dein Teamkollege Thomas Preining zweimal. Was ist der Schlüssel zum Erfolg?

Güven: Zunächst einmal steht harte Arbeit im Zentrum: Unabhängig von den Umständen konnten wir jeweils das Maximum aus dem Porsche 911 GT3 R herausholen. Wir haben im Regen ebenso gesiegt wie bei wechselhaften Verhältnissen oder unter anderen schwierigen Rahmenbedingungen. Rennstrategie und Boxenstopps zählen zu den absoluten Stärken unseres Teams, und die konnten wir immer wieder gewinnbringend einsetzen.

Wie sehr unterstützt Dich Deine Familie und wie wichtig ist Dir das?

Güven: Meine Familie hat mich vom ersten Tag an enorm unterstützt. Wir alle haben für die Erfüllung meines Traums gearbeitet. Dieser Zusammenhalt half mir sehr. Mit meinem Erfolg kann ich viel zurückgeben für die vielen Opfer, die meine Familie bringen musste.

Wie sehen Deine Pläne für die nähere Zukunft aus?

Güven: Wie genau es in der näheren Zukunft weitergeht, entscheidet sich in den nächsten Wochen. Es gibt verschiedene Optionen, gleichzeitig steht aktuell die eine oder andere Veränderung in der Welt des Motorsports an. Es ist daher noch etwas zu früh zu sagen, welche Möglichkeiten sich letztlich realisieren lassen.

Du warst Porsche Junior in den Jahren 2020 und 2021. Welche Bedeutung hatte das für Deine Karriere? Was aus diesem Förderprogramm hat Dir am meisten geholfen?

Güven: Mit der Aufnahme in das Porsche Junior-Programm nahm meine Karriere die entscheidende Wendung – es hat mir den Schritt vom Talent zum professionellen Motorsportler ermöglicht. Ich habe während dieser Zeit viel gelernt. Aus einer Kultur, in der Motorsport keine große Rolle spielt, kam ich in das große Porsche Motorsport-Ökosystem. Im Rahmen dieser Familie konnte ich mich als Rennfahrer enorm weiterentwickeln.

Welche Karrieretipps würdest Du jungen Talenten geben?

Güven: Verbringt viel Zeit im Fahrerlager, saugt alles auf und knüpft Kontakte. Konzentriert euch beim Fahren auf euch selbst, arbeitet hart und analysiert. Der Durchbruch erfolgt nicht von heute auf morgen, ihr müsst Jahr für Jahr alles dafür tun, um eure Ziele zu erreichen. Dabei machen kleine Details oftmals den großen Unterschied – die müsst ihr finden und euch darauf konzentrieren.


Sonntag, 23. November 2025

IDM Supersport: Rockt Andy Kofler auch die Supersport-WM?

Andreas Kofler
Foto: Jens Hawrda

Nicht alle Gewinner schaffen den Sprung in die Weltmeisterschaft. Aber für Andreas Kofler wird der Traum Wirklichkeit. Der zweifache IDM-Champion aus Österreich wird 2026 in der Supersport-WM fahren.

Fünf Siege, sechs weitere Podiumsplatzierungen und die Titelverteidigung auf Yamaha waren die Ausbeute des 21-jährigen Andreas Kofler in der IDM Supersport 2025. In den letzten zwei Jahren hat der jüngere der rennfahrenden Kofler-Brüder einen starken Eindruck in der Klasse hinterlassen. Jetzt kommt der nächste Schritt in seiner Karriere. Gemeinsam mit dem Team Motorsport Kofler steigt er in die Supersport-WM auf. Das Umfeld ist also bekannt. Sein Einsatzmotorrad: die Yamaha R9. Als Rookie in der WorldSSP-WM ist er bei elf von zwölf Läufen am Start. Nur beim Auftakt in Australien werden die Neueinsteiger nicht dabei sein.

Verbindungen haben geholfen

“Der langfristige Plan vom Team in der Zusammenarbeit mit Yamaha war, dass wir junge Fahrer an die Weltmeisterschaft heranführen können. Nun können wir diesen Schritt mit Andreas gehen, was vor allem auch der Initiative von Wim Vermeulen, Andrea Dosoli und Niccolo Canepa zu verdanken ist. Sie haben sich für unseren Startplatz stark gemacht“, gibt Teamchef Klaus Kofler preis.

Der Junior will sich in der WM schnellstmöglich einen Namen machen und sagt: „Ich weiß, dass ich mich völlig auf das Team um mich verlassen kann und das ist eine wichtige Stütze für meinen Aufstieg.“

Erster Test mit positiver Bilanz

Neu werden aber nicht nur einige Strecken der Weltmeisterschaft für ihn sein, sondern auch sein Motorrad. Denn anstatt der Yamaha R6, mit der Kofler beide IDM-Titel gewann, geht es nun auf die Yamaha R9. Doch wie meistens bleibt er entspannt: „Wir haben das Motorrad schon ein wenig getestet und ich habe mich von Anhieb sehr wohl gefühlt. Von dem her sollte die Umstellung fahrerisch nicht zu groß sein.“ Aber er weiß auch: „Natürlich haben die bestehenden WM-Teams schon ihre Erfahrungswerte aus dieser Saison.“

Ende März wird das Team sein Debüt in Portimao geben, für Kofler selbst wird es der fünfte WM-Lauf seiner Karriere, nachdem er 2023 schon zwei Runden als Ersatzfahrer absolvierte und in Tschechien sogar seine ersten Punkte einfahren konnte.

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek


Donnerstag, 20. November 2025

Eibach wird neuer Partner der DTM

  • Traditionsunternehmen baut langjährige Zusammenarbeit mit dem ADAC aus
  • Markante rote Eibach-Raute künftig über allen Boxen der DTM-Teams zu sehen

Stephan Stöcker (Head of Development und Motorsport bei Eibach) und ADAC Motorsportchef Thomas Voss (l-r)
Foto: ADAC-Motorsport

Die DTM und Eibach gehen ab der Saison 2026 gemeinsam ins Rennen. Der Fahrwerksspezialist aus dem Sauerland weitet damit die erfolgreiche und bereits zehnjährige Partnerschaft mit dem ADAC nun auf die DTM aus. Die markante rote Eibach-Raute wird in der Boxengasse über allen Boxen der DTM-Teams zu sehen sein. Erstmals sichtbar wird die neue Kooperation auf der Essen Motor Show (28. November bis 7. Dezember). In Halle 3 am Stand B35 präsentiert Eibach einen Ford Mustang GT3 des DTM-Teams HRT Ford Performance.

„Seit einem Jahrzehnt verbindet den ADAC und Eibach die Leidenschaft und Faszination für den Motorsport“, sagt Stephan Stöcker, Head of Development und Motorsport bei Eibach. „Das Streben nach maximaler Performance und der Wille, die Grenzen der Physik im Bereich Fahrwerksperformance immer weiter auszureizen, prägen unsere gemeinsame Geschichte. Wir freuen uns, nach zehn Jahren Partnerschaft in diversen Support-Serien nun Official Supplier der DTM zu sein, der führenden Rennserie Europas.“

„Mit Eibach gewinnen wir einen starken Partner für die DTM“, betont ADAC Motorsportchef Thomas Voss. „Wir freuen uns, die langjährige Zusammenarbeit mit dem Engagement in der DTM weiter auszubauen und damit auf ein neues Level zu heben. Eibach ist dank Einsätzen in der Formel 1 und der Rallye-Weltmeisterschaft seit vielen Jahren fest im internationalen Motorsport verwurzelt und passt damit perfekt zur DTM.“

Eibach genießt weltweit den Ruf eines führenden Herstellers hochwertiger Federungs- und Fahrwerkssysteme sowie technischer Spezialfedern für anspruchsvolle Anwendungen. Das Einsatzspektrum ist sehr breit gefächert und umfasst nahezu alle Bereiche der Industrie- sowie Automobiltechnik. Die Eibach-Gruppe – mit der Eibach Industries GmbH als Holding – ist mit eigenen Produktionswerken in Europa (Finnentrop, Deutschland), Nordamerika (Corona, CA, USA) und Asien (Taicang, China) sowie mit eigenen Engineering- und Vertriebsfirmen in Australien, England und Südafrika vertreten. In weiteren 80 Ländern betreut Eibach Kunden mit der Unterstützung regionaler Partner.

Land-Motorsport in Zukunft ohne Audi

Ricardo Feller, Audi R( LMS GT3 #29
Foto: Jens Hawrda

Zehn Jahre lang drehte sich bei Land-Motorsport alles um die vier Ringe – und das mehr als erfolgreich. Mit der Marke aus Ingolstadt und dem Audi R8 LMS GT3 gelang es, national wie auch international für Aufsehen zu sorgen. Jedes Rennen, jeder Sieg und jeder, der daran beteiligt war, haben diese Geschichte mitgeschrieben.

Die letzten zehn Jahre waren geprägt von Erfolgen und Nervenkitzel an unzähligen Rennwochenenden. Ein Rennen bleibt dabei besonders in Erinnerung: 2017 sicherte sich das Team den Sieg bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring. Mit der Fahrerbesatzung bestehend aus Connor De Phillippi, Christopher Mies, Markus Winkelhock und Kelvin van der Linde brachte die Mannschaft den Audi R8 LMS GT3 in einer der wohl spektakulärsten Schlussphasen der Renngeschichte ins Ziel. Ein Triumph, der bis heute im Gedächtnis bleibt und nach wie vor für Gänsehaut sorgt.

Doch der Sieg am Nürburgring war längst nicht der einzige Meilenstein. Auch im ADAC GT Masters wurde Geschichte geschrieben und das gleich mehrmals. Bereits im Debütjahr 2016 gelang der Durchbruch mit Audi. Der erste Titelgewinn in Fahrer-, Team- und Junior-Wertung sorgte für Furore und bewies vor allem eines: Land und Audi – das passt perfekt zusammen! 2021 schaffte es die Mannschaft, diese herausragende Leistung zu wiederholen. In der Historie der Rennserie zählt der Rennstall von Wolfgang und Christian Land damit zu den erfolgreichsten.

Auch über den Atlantik hinweg blieben die Erfolge nicht aus. In der IMSA WeatherTech Sportscar Championship trat Land-Motorsport auf den klassischen Rennstrecken der USA an und war von Beginn an konkurrenzfähig. Den Beweis lieferte das Team prompt mit dem Sieg beim Petit Le Mans 2017. Darüber hinaus überzeugte das Team aus Niederdreisbach bei weiteren namhaften Rennen wie den 24 Stunden von Daytona, den 6 Stunden von Watkins Glen und den 12 Stunden von Sebring.

2025 folgte das Kapitel DTM – unverhofft, aber umso emotionaler. Mit dem Audi R8 LMS GT3 evo II und Ricardo Feller am Steuer stellte sich das Team der starken Konkurrenz, meisterte Höhen und Tiefen und sammelte wertvolle Erfahrung. Während die Bekanntheit auf der reichweitenstarken Plattform deutlich zunahm und die Fanbase wuchs, ebneten Podestplätze und der Sieg den Weg ins Spitzenfeld einer der härtesten GT-Serien.

Hinter all diesen Erfolgen und besonderen Momenten standen Menschen, die diese erst möglich gemacht haben. Ein besonderer Dank gilt den Verantwortlichen von Audi, die über all die Jahre im Hintergrund sowie an der Strecke alles getragen und unterstützt haben, sowie den Partnern, die Land-Motorsport begleitet haben. Viele davon zählen heute zu den engen Freunden des Teams, darunter Fahrer wie Christopher Mies, Ricardo Feller, Connor De Phillippi sowie Kelvin und Sheldon van der Linde. So wie jedes Kapitel einmal endet, schließt sich nun auch dieses. Land-Motorsport bedankt sich bei Audi für die großartige gemeinsame Zeit und die erfolgreiche Zusammenarbeit.

Jordan Pepper wird BMW M Werksfahrer

Jordan Pepper ist ab der Saison 2026 BMW-Werksfahrer
Foto: BMW-Motorsport

Die BMW M Motorsport Familie erhält für die Saison 2026 Verstärkung: Jordan Pepper (RSA) wird BMW M Werksfahrer und absolviert im kommenden Jahr Renneinsätze im BMW M4 GT3 EVO. Der 29-Jährige ist der dritte südafrikanische Fahrer im Aufgebot nach Sheldon und Kelvin van der Linde. Details zu seinem Rennprogramm werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

Pepper blickt auf zahlreiche Erfolge im GT-Sport zurück. 2025 triumphierte er bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps (BEL) und kämpfte in seiner ersten kompletten Saison in der DTM bis zum letzten Rennen um den Titel. Im GT World Challenge Europe Sprint Cup wurde er direkt hinter dem Team WRT Duo Kelvin van der Linde und Charles Weerts (BEL) Zweiter in der Fahrerwertung. Das gleiche Ergebnis erzielte er 2024 im Endurance Cup. Weitere große Erfolge feierte Pepper 2024 als GTD-PRO-Sieger beim IMSA-Finale Petit Le Mans, 2020 als Sieger beim Bathurst 12 Hour und 2021 als Champion in der GT World Challenge America. 2014 gewann er die Gesamtwertung im Volkswagen Scirocco R Cup Germany.

Jordan Pepper: 

„Es ist sehr aufregend, mit BMW M Motorsport ein neues Kapitel meiner Karriere zu beginnen. In Südafrika ist BMW eine sehr prestigeträchtige Marke, mit der ich aufgewachsen bin und die ich immer beobachtet habe. Mein Weg in den professionellen Rennsport in Europa hat mich jedoch über andere Hersteller geführt. Nun habe ich die Möglichkeit, für BMW M Motorsport zu fahren, worauf ich mich extrem freue. Ich habe über Jahre gesehen, wie stark sie als Konkurrenten sind, nun bin ich gespannt darauf, zum ersten Mal selbst den BMW M4 GT3 EVO zu fahren. Ich weiß, dass eine Umstellung auf ein neues Auto immer eine Herausforderung ist und dass ich mich über den Winter an das Fahrzeug werde gewöhnen müssen. Aber ich mag generell diese Art von Autos, denn ich habe viel Zeit meiner Karriere in ähnlichen Fahrzeugen verbracht. Ich kann es kaum erwarten, mit all den großartigen Fahrern zusammen zu arbeiten, die BMW M Motorsport hat – darunter natürlich auch Sheldon und Kelvin van der Linde. Wir kennen uns von klein auf und sind gute Freunde. Wir haben immer davon geträumt, einmal gemeinsam Rennen zu gewinnen. Nun sind wir beim gleichen Hersteller und bekommen hoffentlich irgendwann die Chance dazu.“


Dienstag, 18. November 2025

DTM Norisring: Tickets für das Highlight in Nürnberg ab sofort erhältlich

  • DTM-Saisonhighlight am ersten Juli-Wochenende 2026
  • Tickets ab 74 Euro, Kinder und Jugendliche unter 16 mit freiem Eintritt
  • Neue Kategorie mit günstigerem Zugang auf beliebte Tribünen

Foto: Jens Hawrda

Die DTM kehrt vom 3. bis 5. Juli 2026 auf den legendären Norisring zurück – das absolute Highlight im DTM-Kalender und jedes Jahr ein Publikumsmagnet. Ab sofort sind Tickets online unter dtm.com verfügbar. Eintrittskarten gibt es bereits ab 74 Euro, Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren genießen in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt inklusive Zugang zur Steintribüne. Neu in diesem Jahr: Eine zusätzliche Ticketkategorie ermöglicht einen besonders preisgünstigen Zugang zu festen Sitzplätzen. ADAC-Mitglieder profitieren bei allen DTM-Veranstaltungen von 10 % Rabatt.

Der Norisring ist einzigartig: Die enge Strecke zwischen Leitplanken und Mauern, das idyllische Panorama am Dutzendteich und die legendäre Steintribüne machen Deutschlands einzigen Stadtkurs zum Kult. Zugang zur Steintribüne mit bester Sicht auf die Start-Ziel-Gerade und die Boxengasse gibt es bereits ab 74 Euro. Dank der neuen Ticketkategorie gibt es nun günstigere reservierte Sitzplätze auf der Thomas-Sommer-Tribüne, der Speck-Pumpen-Tribüne sowie der Boxengassentribüne.

Alle Eintrittskarten enthalten kostenlosen Zugang zum Fahrerlager mit Autogrammstunden und Pitwalk sowie die kostenlose Nutzung des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg (VGN), sodass Besucher bequem und nachhaltig mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen können.


Sonntag, 16. November 2025

IDM Sportbike: Der „kleine“ Siebdrath legt los

Mika Siebdrath und Carsten Freudenberg legen viel Hoffnung in das
Nachwuchsprojekt auf Triumph
 Foto: Team Freudenberg

Marvin Siebdrath ist in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) eine Hausnummer. Sein Bruder Mika will es jetzt werden. Er steigt 2026 beim Team Freudenberg PALIGO Racing in die IDM Sportbike ein.

Die technischen Daten von Mika Siebdrath: geboren am 27. März 2009 in Zwickau geboren, 165 Zentimeter groß, 55 Kilogramm auf der Waage, leidenschaftlicher Schnitzel-Esser, Marc Márquez-Fan, Hunde- und Moskitoliebhaber. Traum: „Am liebsten möchte ich WM-Fahrer in der MotoGP oder Superbike werden.“

Mit dem 16-jährigen Sachsen steht der erste Fahrer im Freudenberg-Team für die kommende Saison fest – auf einer Triumph Daytona 660. Nach erfolgreichen Jahren in der Supersport 300-Weltmeisterschaft hat sich das Team neu aufgestellt mit dem Fokus auf die Nachwuchsförderung. Das bereits 2025 erfolgreiche Sportbike-Projekt wird konsequent weiterentwickelt.

„Ich bin absolut happy und freue mich, mit Mika einen jungen sächsischen Nachwuchsfahrer präsentieren zu können. Mika kommt aus einer echten Rennsportfamilie – das passt perfekt in unsere Planung für 2026. Mit ihm haben wir den ersten wichtigen Baustein für unser Engagement in der IDM gelegt. Mika bringt wertvolle Erfahrungen aus seiner Zeit in Spanien mit, wo er lange gefahren ist“, baut Teamchef Carsten Freudenberg auf die Kenntnisse des Neuzugangs und spricht auch das nächste heiße Eisen im Feuer an. „Wir arbeiten derzeit intensiv an der weiteren Fahrerpaarung, damit Mika starke Unterstützung in den eigenen Reihen erhält. Gespräche führe ich unter anderem mit der Familie Rammerstorfer, mit der wir bereits 2025 sehr erfolgreich in der neuen IDM-Klasse gestartet sind.“

Nach vier Jahren in spanischen Nachwuchsklassen wird in Mikas Umfeld wieder vorwiegend deutsch gesprochen und er hat den gleichen Terminkalender wie sein 22-jähriger Bruder Marvin, der 2026 für das Team MCA Racing auf einer Honda in der IDM Supersport antreten wird. Er hat seinen ersten Meistertitel seit 2022 in der Tasche. Nach mehreren Führungswechseln zwischen ihm und dem Österreicher Leo Rammerstorfer ging er mit sieben Punkten Rückstand ins große Hockenheim-Finale und kehrte mit vier Punkten Vorsprung als Meister in der IDM Supersport 300 heim.

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek


Freitag, 14. November 2025

DTM: Nächster Pilot verlässt wahrscheinlich die DTM

 Jack Aitken verabschiedet sich vermutlich aus der DTM

Sehen wir Jack Aitken näcstes Jahr noch in der DTM
Foto: Jens Hawrda

Jack Aitken ist ein gefragter Allrounder, er fuhr Formel 1, Sportwagen, GT-Rennwagen und ist in das LMDh-Projekt von Cadillac eingebunden. In der Saison 2025 fuhr er in der DTM lange um die Meisterschaft, wurde aber am Ende wegen einer Diaqualifikation im letzten Saisonlauf in Hockenheim nur achter in der Meisterschaft.

Im Jahr 2026 wird Jack Aitken neben der IMSA Meisterschaft auch die komplette FIA WEC für Cadillac besteiten, er wird im Hertz JOTA Team Jenson Button ersetzen.

Mit diesem verstärkten Engagement für Cadillac wird wohl kein Platz mehr für die DTM sein. Es gibt zwar zwischen den Meisterschaften keine terminlichen Überschneidungen, aber für Jack Aitken hat das Cadillac Programm oberste Priorität. Das größte Problem stellen die 5 DTM-Testtage dar, die 2026 zentral vom ADAC organisiert werden, private Testtage der Teams sind nicht mehr möglich.

"Cadillac ist das Programm, für das ich mich zuerst verpflichtet habe. Es hat für mich Priorität, was das Niveau der Meisterschaft und des Autos angeht, das wir fahren. Allerdings kommt es darauf an, ob ich mehr fahren und mehr Rennen fahren kann, denn ich glaube, dass mich das zu einem besseren Fahrer macht. Cadillac hat mich bei Projekten wie der DTM sehr freundlich und großzügig unterstützt. Wenn es meiner Leistung in den einzelnen Meisterschaften nicht schadet und ich beides auf hohem Niveau machen kann, dann mache ich das gerne. Es geht immer darum, ein gutes Gleichgewicht zu finden. Ich möchte nicht zu viel machen und dann irgendwo Kompromisse eingehen müssen», so Aitken bereits vor einigen Wochen. Und auch Lorenz Frey-Hilti ergänzt: «Wir wollen einen Fahrer, der den Fokus auf die DTM legt."

Damit werden wir Jack Aitken wohl im Jahr 2026 nicht in der DTM sehen, das Schweizer Rennteam Emil Frey ist schon auf der Suche nach einem Nachfolger.