Mittwoch, 11. Februar 2026

IDM Supersport: Belczykowski wechselt von MV Agusta zu Kawasaki

Mit Gesamtrang 15 in der Supersportklasse hat sich Till Belczykowski
von MV Agusta verabschiedet und ist zu Kawasaki gewechselt.
Foto: Dino Eisele

Nach zwei Jahren mit viel Entwicklungsarbeit verlässt Till Belczykowski das Team LJ Racing und steigt von der MV Agusta F3 800 RR ab. Seine Zukunft in der EURO MOTO Supersport heißt Kawasaki.

Ein Start mit Kawasaki in die Saison 2026, das war auch der Wunsch seines neuen Teamchefs Randolph Keoma Dreier. Der Nordrhein-Westfale ist kein Unbekannter. 2023 schob er Martin Vugrinec auf einer Yamaha YZF-R6 an den Start. In Schleiz fuhr der Kroate aufs Podium. Zum Jahresende wechselte er zu SKACH-Kawasaki in die Superbike-Klasse.

Kurze Wege und klare Ansagen

Inzwischen ist auch Dreier ein Mitglied der Kawasaki-Familie. Als Trainingsveranstalter lernte er Till Belczykowski live in Rijeka kennen. „Wir haben uns schon 2025 über ein gemeinsames Projekt unterhalten, das zwischen uns und dem deutschen Importeur entstanden ist. Daraus resultiert mit Dreier-Racing by Kawasaki Deutschland auch der Teamname.“ Belczykowski wird die EURO MOTO Supersport auf einer ZX-6R bestreiten. Seine Startnummer bleibt wie gehabt die „5“.

Dreier ist zudem Inhaber einer Motorradwerkstatt, die sich auf den Rennsport spezialisiert hat, unter anderem mit ECU-Abstimmungen und Motorentuning. Er kennt die Szene und hat entsprechende Erwartungen an Belczykowski, der im nur 35 Kilometer entfernten Duisburg wohnt. „Realistisch sind Top Ten-Ergebnisse, wobei Plätze unter den ersten Fünf machbar sein sollten.“

Der Vertrag zwischen dem Racing-Team und Belczykowski ist auf ein Jahr befristet. „Die Tendenz liegt bei zwei Jahren“, so Dreier, „aber wir müssen erst einmal sehen, wo die Reise im ersten Jahr wirklich hingeht, bevor wir weiter denken und vielleicht auch einen zweiten Fahrer einsetzen.“ Ende März wird es für den 21-Jährigen Azubi Till Belczykowski ernst: Dann wird in Rijeka zum ersten Mal getestet.

Quelle: www.euromoto.racing / Anke Wieczorek