Sonntag, 26. Juli 2026

Volle Tribünen und packende Duelle: die DTM begeistert in Oschersleben

  • 55.000 Zuschauer strömten nach Oschersleben
  • Veranstaltung überzeugte vor allem durch Fannähe
  • hohes politisches Interesse am DTM Wochenende

 

Die DTM in Oschersleben war wieder ein Fest für die Fans
Foto: Jens Hawrda

Die DTM sorgte an diesem Wochenende in der Motorsport Arena Oschersleben für ein echtes Zuschauerspektakel. 55.000 Motorsportfans erlebten packende Rennen, enge Zweikämpfe und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.

Thomas Preining dominierte Rennen eins am Samstag. Der DTM-Champion von 2023 feierte einen souveränen Sieg und ließ der Konkurrenz über die gesamte Renndistanz keine Chance. Von den 20 gestarteten Autos erreichten am Ende nur 14 das Ziel. Besonders bitter verlief es für Marco Wittmann. Der BMW-Pilot von Schubert Motorsport musste ausgerechnet beim Heimspiel seines Teams nach einem Reifenschaden vorzeitig aufgeben. Für Maro Engel war ein schwacher Boxenstopp entscheidend: Lange auf Rang zwei liegend, musste er sich am Ende mit Platz drei zufriedengeben. Davon profitierte Luca Engstler, der für Abt Lamborghini einen hervorragenden zweiten Platz einfuhr.

Im zweiten Rennen am Sonntag sicherte sich Thomas Preining erneut die Pole-Position und führte das Feld bis zur Rennhälfte an, doch durch die beiden Boxenstopps änderte sich alles. Durch einen Overcut beim ersten Boxenstopp setzte sich Mirko Bortolotti durch und verkürzte den Rückstand auf Thomas Preining. Ein Fehler beim zweiten Boxenstopp kostete Preining schließlich die Führung. Dadurch fiel der Manthey-Pilot hinter Mirko Bortolotti und Maro Engel zurück. Damit feierte Mirko Bortolotti den ersten DTM-Sieg des Lamborghini Temerario GT3. Maro Engel belegte die zweite Position, gefolgt von Preining, der sich in der Schlussphase noch gegen den Schubert-BMW von Marco Wittmann verteidigen musste.

Abgerundet wurde das Programm durch spannende Rennszenen der ADAC GT4 Germany und des ADAC Tourenwagen Junior Cups sowie durch die Showfahrten der DTM Classic.

Auch abseits der Strecke wurde den Besuchern einiges geboten

Zu den Highlights zählten vor allem die kostenlosen Pitwalks, die exklusive Einblicke in die Boxengasse ermöglichten, sowie die DTM Fanzone, in der die Fans ihre Lieblingsfahrer bei Autogrammstunden hautnah erleben konnten.

Einige bekannte Politiker bekundeten ebenfalls ihr Interesse an der Veranstaltung. Sven Schulze (Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt), Dr. Lydia Hüskens (Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt), Martin Stichnoth (Landrat des Landkreises Börde) und Benjamin Kanngießer (Bürgermeister von Oschersleben) waren zu Gast.

Weiter geht es direkt am nächsten Wochenende mit der EURO MOTO vom 31. Juli bis 2. August. Tickets sind online unter www.tickets.euromoto.racing sowie an der Tageskasse erhältlich.


ADAC GT4 Germany: Nach vier Jahren erster Toyota-Sieg in ADAC GT4 Germany

Lucas Cartelle/Hudson Schwartz gewinnen für den japanischen Hersteller. BMW-Duo Piana/Sylvestersson nach Platz zwei neuer Tabellenführer. Ausgeglichenes Feld: Mit Aston Martin dritte Marke auf dem Podium.


Lucas Cartelle (18/BEL) und Hudson Schwartz (17/USA, beide CRT) gewinnen im Toyota GR Supra GT4 das Sonntagsrennen der ADAC GT4 Germany in der Motorsport Arena Oschersleben. Es ist der zweite Triumph des japanischen Herstellers in der ADAC Rennserie - nachdem zuletzt 2022 auf dem Nürburgring ein Toyota ganz oben im Klassement stand. Die jungen Cartelle/Schwartz siegen erstmals überhaupt auf der ADAC Bühne. In einem spannenden Rennen geht Platz zwei an Gabriele Piana (39/ITA) und Benjamin Sylvestersson (19/FIN, beide FK Performance Motorsport), die im BMW M4 GT4 somit die Tabellenführung übernehmen konnten. Das Podium komplettieren mit Jan Philipp Springob (25/Olpe) und Philipp Gogollok (20/Bad Homburg, beide COSY Racing by ESM) im Aston Martin Vantage GT4 die Laufsieger des Samstagsrennens.

Cartelle konnte am Sonntagmorgen bereits die Pole-Position erzielen und sich somit in die beste Ausgangslage für das Rennen bringen. Der junge Belgier gewann direkt den Start und setzte sich an der Spitze des Feldes mit kontinuierlichen schnellen Rundenzeiten etwas ab. Lediglich Sylvestersson im BMW konnten ihm einigermaßen folgen. Zu Rennmitte wurden die Abstände durch eine Safety-Car-Phase aber egalisiert, was auch für zusätzliche Spannung im Hinblick auf die zweite Rennhälfte sorgte, als mit Hudson Schwartz und Gabriele Piana die jeweiligen Teamkollegen ins Auto stiegen.

Ein perfekt getimter Boxenstopp von COSY Racing by ESM brachte zudem Springob bis auf die dritte Position vor, nachdem dieser den Aston Martin von Partner Gogollok übernommen hatte. Die zweite Rennhälfte sah ein taktisch geprägtes Rennen, in dem es auf den ersten drei Plätzen keine Änderungen mehr gab. Mit dem Toyota-Triumph gewann 2026 bereits die vierte unterschiedliche Marken im sechsten Saisonlauf der ADAC GT4 Germany. Cartelle/Schwartz konnten sich zudem auch über den Tageserfolg in der Junior-Wertung freuen.

Knapp vorbei am Podium fuhren Linus Hahne (22/Oelde) und Philip Wiskirchen (21/Euskirchen, beide ME Motorsport) im BMW auf Platz vier. Die größte Aufholjagd des Rennens boten Roman Fellner-Feldegg (24/Landsberg am Lech) und Marek Böckmann (29/Lautersheim, beide Prosport Racing), die im Mercedes-AMG GT4 vom Ende des Feldes bis auf die fünfte Position nach vorne stürmten und damit die Zuschauer an der Strecke begeisterten. Denny Berndt (21/Berlin) und Lachlan Robinson (22/AUS, beide AVIA W&S Motorsport) konnten im besten Porsche 718 Cayman GT4 Platz sechs erzielen, was sie als Zweitplatzierte der Tabelle zum nächsten Rennwochenende auf dem Nürburgring reisen lässt. Siebte wurden Lukas Stiefelhagen (19/NED) und Leon Bauchmüller (19/Kurchlinteln, beide ME Motorsport). Für Stiefelhagen bedeutete dies auch den Triumph in der Rookie-Wertung. Die BMW-Markenkollegen Gianni van de Craats (20/NED) und Victor Nielsen (19/DEN, beide FK Performance Motorsport) wurden Achte. Mit Platz neun gewannen Hendrik Still (38/Kempenich) und Tim Horrell (35/USA, beide AVIA W&S Motorsport) im Porsche auch die PRO-AM-Wertung. Die Top Zehn komplettierten deren Teamkollegen Alon Gabbay (22/ISR) und Maximilian Schreyer (17/Marburg). 

Stimmen nah dem Rennen

Lucas Cartelle – Sieger für CRT

„Unser erster Triumph in der ADAC GT4 Germany ist unglaublich schön, insbesondere da wir uns gestern im Rennen noch etwas schwer taten. Doch schon die Pole-Position am Morgen hat gezeigt, dass heute unser Tag werden könnte. Ich bin sehr stolz auf Hudson und das Team. Alle haben grandios gearbeitet.“

Hudson Schwartz – Sieger für CRT

„Auch ich freue mich riesig über den ersten Sieg in dieser so starken Rennserie. Morgen geht es direkt zurück in die USA, sodass ich dort gemeinsam mit meiner Familie etwas feiern werde. Das Team und Toyota haben und ein mega Auto hingestellt. Ich könnte nicht glücklicher sein.“

Gabriele Piana – Platz zwei für FK Performance Motorsport

„Natürlich ist es klasse, dass wir die Tabellenführung zurückerobern konnten. Noch viel besser wäre es jedoch, wenn wir nach dem letzten Rennen der Saison ganz oben im Klassement stehen. Wir konnten uns im Vergleich zum Vortrag etwas steigern, doch der Toyota war heute einfach nicht zu schlagen. Am Nürburgring wollen wir dann die nächsten Laufsiege erzielen.“

Benjamin Sylvestersson – Platz zwei für FK Performance Motorsport

„Insgesamt können wir mit dem Wochenende sehr zufrieden sein. Die Tabellenführung zurückzuholen, ist ein schönes Ergebnis. Das Rennen heute war allerdings alles andere als einfach. Das Team hat aber einen sehr guten Job gemacht und wir haben das Maximum herausgeholt. Jetzt richten wir den Blick bereits auf den Nürburgring. Dort wollen wir an die Leistung anknüpfen und möglichst wieder ein ähnlich starkes Ergebnis einfahren.“

Jan Philipp Springob – Platz drei für COSY Racing by ESM

„Es war definitiv ein gutes Wochenende für uns. Ich glaube, heute haben wir noch einmal alles herausgeholt, was möglich war. Fairerweise muss man aber sagen, dass wir einfach etwas zu langsam für die ganz vorderen Plätze waren. Die 15 Kilogramm Erfolgsballast waren sicherlich nicht hilfreich. Trotzdem haben wir die maximal möglichen Punkte mitgenommen und alles erreicht, was drin war. Jetzt wollen wir das am Nürburgring genauso wiederholen.“

Philipp Gogollok – Platz drei für COSY Racing by ESM

„Ich bin sehr happy mit dem ganzen Team. Jan Philipp hat am Ende einen super Job gemacht und das Auto sicher nach Hause gebracht. So kann es weitergehen. Wir haben nur zehn Punkte Rückstand in der Meisterschaft - somit ist noch alles offen und wir geben weiter Gas. Heute war es zwar nicht ganz so spannend wie gestern. Wir hatten etwas mehr Luft nach hinten, deshalb war es ein wenig entspannter bis ins Ziel. Der BMW und der Toyota waren zum Ende hin mit unserem Gewichtsnachteil und ihren Voraussetzungen einfach etwas schneller als wir. Trotzdem bin ich sehr zufrieden. Das kann so weitergehen.“

Quelle: adac-motorsport.de


Weltpremiere in der DTM: Bortolotti holt ersten Sieg für neuen Lamborghini Temerario

  • Italiener feiert auf dem Bördekurs ersten DTM-Erfolg seit 2024
  • Maro Engel baut mit Platz zwei seine Tabellenführung aus
  • 55.100 Besucher beim fünften DTM-Stopp in Oschersleben


Riesenjubel bei Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT) und Lamborghini: Der Italiener gewann den Sonntagslauf in Oschersleben nach einer taktisch klugen und fahrerisch starken Vorstellung. Bortolotti war von Startplatz sechs aus ins Rennen gegangen und wurde nach 39 Runden als Sieger abgewunken. Es war sein erster DTM-Erfolg seit knapp zwei Jahren – und zugleich der Premierensieg des neuen Lamborghini Temerario GT3. „Den weltweit ersten Sieg des neuen Lamborghini Temerario zu holen, macht mich unglaublich stolz. Und das in der stärksten Rennserie, in der das Fahrzeug zum Einsatz kommt. Diesen Erfolg widme ich meinem verletzten Teamkollegen Maximilian Paul“, sagte ein überglücklicher Bortolotti. „Wir hatten eine super Strategie, aber auch ich habe auf der Strecke den Unterschied gemacht.“ Spitzenreiter Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) belegte Platz zwei und baute damit seine Tabellenführung aus. Thomas Preining (A/Manthey) beendete den zehnten Meisterschaftslauf im Porsche 911 GT3 R als Dritter. Insgesamt 55.100 Besucher verfolgten das fünfte Rennwochenende der DTM in der Magdeburger Börde.

Keyfacts, Motorsport Arena Oschersleben, Saisonrennen 10 von 16

  • Streckenlänge: 3.667 Meter
  • Wetter: 28 Grad, bewölkt
  • Pole-Position: Thomas Preining (Manthey, Porsche 911 GT3 #91), 1:22,400 Minuten
  • Sieger: Mirko Bortolotti (TGI Team by GRT, Lamborghini Temerario GT3 #63)
  • Schnellste Runde: Nicki Thiim (Comtoyou Racing, Aston Martin Vantage GT3 #7), 1:24,188 Minuten

Das Sonntagsrennen in Oschersleben kontrollierte zunächst Pole-Setter Preining. Dahinter folgten Lamborghini-Pilot Luca Engstler (Kempten/Red Bull Team Abt) und Arjun Maini (IND/HRT Ford Racing) auf den Rängen zwei und drei. Bortolotti und Engel waren zu diesem Zeitpunkt Sechster beziehungsweise Siebter. Den ersten der beiden Pflicht-Boxenstopps absolvierte Bortolotti als letzter Fahrer – und diese Taktik zahlte sich aus: Der Italiener kehrte hinter dem führenden Preining als Zweiter auf die Strecke zurück, unmittelbar vor Engel, der dank eines schnellen Reifenwechsels ebenfalls Boden gutmachen konnte.

Spektakuläre Szenen sahen die Zuschauer auf den vollbesetzten Tribünen in Oschersleben beim zweiten Boxenstopp, als sich die Top Drei gleichzeitig neue Pirelli-Slicks holten. Spitzenreiter Preining verlor dabei gegenüber seinen Konkurrenten mehr als zwei Sekunden. Dadurch übernahm Bortolotti vor Engel die Führung, die er bis ins Ziel auf über drei Sekunden ausbauen konnte. Hinter dem zweitplatzierten Engel rettete Preining Rang drei vor dem bis zum Schluss attackierenden BMW-Piloten Marco Wittmann (Fürth/Schubert Motorsport) ins Ziel. Engstler wurde in einem weiteren Lamborghini Temerario GT3 Fünfter.

Maini sicherte sich im Ford Mustang GT3 Platz sechs, Kelvin van der Linde (ZA) steuerte den zweiten BMW M4 GT3 Evo des heimischen Teams Schubert Motorsport auf Position sieben. Ricardo Feller (CH/Manthey) beendete das zehnte Saisonrennen der DTM im Porsche 911 GT3 R auf Rang acht, Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter) wurde Neunter. Als bester Ferrari-Pilot komplettierte Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing) die Top Ten.

Weitere Stimmen zum Rennen

Maro Engel: „Unsere Strategie und die schnellen Boxenstopps waren entscheidend für den Sprung auf den zweiten Platz. Ich freue mich riesig über unser erfolgreiches Wochenende. In der Schlussphase war ich froh, dass Marco Wittmann und Thomas Preining hinter mir so intensiv miteinander gekämpft haben. Das hat mir ein bisschen Luft verschafft.“

Thomas Preining: „Ich wollte unbedingt gewinnen, aber solche Fehler wie beim Boxenstopp können leider immer mal passieren. Trotz Platz drei war es ein mega Wochenende für uns. Wir haben wahnsinnig viele Punkte gesammelt und einen großen Schritt zurück im Titelkampf gemacht.“

Ergebnis, 10. Meisterschaftslauf, Oschersleben (Top-Five)

1. Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT)

2. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Ravenol), +3,027 Sekunden

3. Thomas Preining (A/Manthey), +3,431 Sekunden

4. Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport), +3,640 Sekunden

5. Luca Engstler (D/Red Bull Team Abt), +5,467 Sekunden


ADAC GT4 Germany: Erste Pole-Position für Lucas Cartelle im Toyota

Erstmals seit 2022 beginnt ein Toyota GR Supra GT4 ein Rennen der ADAC GT4 Germany vom ersten Startplatz aus. Mit BMW, Aston Martin und Porsche drei weitere Marken auf den ersten fünf Positionen.

Lucas Cartelle, Toyota GR Supra GT4
Foto: Jens Hawrda

Starke Leistung von Lucas Cartelle (18/BEL) in der Qualifikation für das Sonntagsrennen der ADAC GT4 Germany in der Motorsport Arena Oschersleben. Mit einer Zeit von 1:29,767 Minuten sicherte sich der Youngster im Toyota GR Supra GT4 die Pole-Position. „Es fühlt sich natürlich klasse an, das Rennen vom ersten Startplatz aus beginnen zu können. Das ist auf jeden Fall eine super Ausgangslage. Es gilt, die Konzentration hoch zu halten und den Fokus nicht zu verlieren“, so Cartelle, der zusammen mit Hudson Schwartz (17/USA, beide CRT) antritt. „Gestern hatten wir uns im Verlauf des Rennens etwas schwer getan. Wir haben am Abend und heute Morgen aber viel am Auto gearbeitet. Ich denke, uns ist ein Schritt gelungen. Wir freuen uns schon sehr auf das Rennen und hoffen, um das Podium kämpfen zu können.“

Für Cartelle ist es die erste Pole-Position in der ADAC GT4 Germany und für Toyota die zweite, nach dem Samstagsrennen 2022 auf dem Nürburgring. Mit einem Rückstand von 0,644 Sekunden ging Startplatz zwei in Oschersleben an Gabriele Piana (39/ITA) und Benjamin Sylvestersson (19/FIN, beide FK Performance Motorsport). Sylvestersson saß während der Qualifikation im BMW M4 GT4 und schaffte eine persönliche Bestzeit von 1:30,411 Minuten. Die dritte Position erzielten mit Jan Philipp Springob (25/Olpe) und Philipp Gogollok (20/Bad Homburg, beide COSY Racing by ESM) die Sieger des Samstagsrennen. Im Aston Martin Vantage AMR GT4 lagen sie 0,689 Sekunden zurück.

Vierte wurden Gianni van de Craats (20/NED) und Victor Nielsen (19/DEN, beide FK Performance Motorsport), denen in einem weiteren BMW 0,860 Sekunden auf die Spitze fehlten. Die Top Fünf komplettierten Hendrik Still (38/Kempenich) und Tim Horrell (35/USA, beide AVIA W&S Motorsport) im bestplatzierten Porsche 718 Cayman GT4. 

Das Sonntagsrennen der ADAC GT4 Germany wird um 15:10 Uhr gestartet.

Quelle: adac-motorsport.de


DTM Doppel-Pole: Preining-Show in Oschersleben geht weiter

Thomas Preining lässt in Oschersleben nichts anbrennen: Der Porsche-Pilot fuhr am Sonntagmorgen im Qualifying zum zehnten Meisterschaftslauf erneut die Bestzeit und sicherte sich mit 1:22,400 Minuten seine zweite Pole-Position des Wochenendes. Damit bestätigte der Österreicher eindrucksvoll seine starke Form auf dem Bördekurs und geht als Favorit ins Sonntagsrennen.

Thomas Preining, Porsche 911 GT3 R holt auch am Sonntag die Pole
Foto: Jens Hawrda

"Das Wochenende läuft bisher einfach überragend! Die Rennen am Sonntag sind mit den zwei Boxenstopps allerdings völlig anders als die Samstagsläufe. Dazu könnte es noch regnen. Wir sind als Team aber gut vorbereitet, ich freue mich auf das Rennen", sagte Preining, der zum siebten Mal von Platz eins aus in ein DTM-Rennen startet. Luca Engstler bewies erneut, dass ihm die kurvenreiche Strecke in Oschersleben sehr gut liegt und beendete das Zeittraining im Lamborghini Temerario GT3 wie bereits am Samstag auf Rang zwei. Allen Grund zur Freude hatte Marco Wittmann: Nach einer bislang durchwachsenen Qualifying-Bilanz fuhr der BMW-Pilot beim Heimspiel seines Teams Schubert Motorsport die drittschnellste Rundenzeit. "Nach dem Ausfall am Samstag ist es umso schöner, dass wir nochmal einen Schritt nach vorne machen konnten und ganz vorne mitfahren. Gesundheitlich bin ich ein wenig angeschlagen, vor dem Wochenende habe ich rund fünf Kilogramm verloren. Sobald ich aber im Cockpit sitze und das Adrenalin spüre, bin ich voll im Tunnel. Wir wollen als Team bei unserem Heimspiel ein Top-Ergebnis holen", versprach der Fürther. Neben Wittmann steht Ford-Fahrer Arjun Maini als Vierter in der zweiten Startreihe, Tabellenführer Maro Engel komplettierte im Mercedes-AMG GT3 die Top Fünf.

Preining war auch beim Zeittraining am Sonntagmorgen auf dem 3,667 Kilometer langen Kurs bei Magdeburg der dominierende Fahrer. Gut drei Minuten vor Schluss setzte er sich an die Spitze des Klassements, wenig später erzielte er die Bestzeit. Wittmann fuhr kurz danach auf Platz zwei, wurde jedoch von Engstler in dessen letzter Runde noch verdrängt.

Ergebnis Qualifikation, 10. Saisonlauf, Oschersleben (Top Five)

  1. Thomas Preining (A/Manthey), 1:22.400 Minuten
  2. Luca Engstler (D/Red Bull Team Abt), +0.105 Sekunden
  3. Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport), +0.150 Sekunden
  4. Arjun Maini (IND/HRT Ford Racing), +0.222 Sekunden
  5. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Ravenol), +0.244 Sekunden

Quelle: dtm.com