Mittwoch, 7. Januar 2026

IDM Sportbike: Team Freudenberg mit Rammerstorfer und Siebdrath in der IDM 2026

Die ersten News im neuen Jahr kommen vom Team Freudenberg-Rora Paligo Racing. Das sächsische Team geht auch 2026 wieder mit Luis Rammerstorfer an den Start. Der junge Österreicher hat im vergangenen Jahr gezeigt, was in ihm steckt: Drei Podiumsplätze, darunter ein Sieg am Nürburgring, sprechen für sich.

Dass am Ende „nur“ Platz sieben in der Gesamtwertung zu Buche stand, lag vor allem an einer Verletzungspause wegen eines Schlüsselbeinbruchs. Vier Rennen in Schleiz und Most musste Rammerstorfer auslassen. Trotzdem zieht der 18-Jährige ein positives Fazit: „Der Trend zum Ende der Saison ging ganz klar nach oben“. Genau dort will er in seiner zweiten Saison in der Sportbike-Klasse anknüpfen.

Neu ist 2026 nicht nur die Saison, sondern auch die Serie. Gemeinsam mit seiner Crew tritt Rammerstorfer erstmals in der neu aufgestellten EuroMoto an. Die Vorfreude ist entsprechend groß. „Ich freue mich riesig auf die zweite Saison mit dem Team und dem Bike“, sagt der Österreicher. In der Winterpause habe er vor allem an sich gearbeitet – körperlich wie mental. „Unser Ziel ist es, noch konstanter zu werden. Schnell sind wir, das haben wir letztes Jahr ja gezeigt.“

Der Rennsport ist bei den Rammerstorfers längst Familiensache. Bruder Leo war ebenfalls mehrere Jahre in der IDM unterwegs und wechselte 2023 in den Red Bull Rookies Cup. Vater Roman Rammerstorfer ist seit über zehn Jahren enger Partner des Teams Freudenberg und bleibt auch 2026 mit seinem Unternehmen RORA als Namenssponsor an Bord.

Vom Rookie zum Routinier

Innerhalb des Teams wächst Luis Rammerstorfer nun in eine neue Rolle hinein. Mit Mika Siebdrath bekommt er einen Nachwuchs-Teamkollegen – und gibt damit automatisch den Rookie-Status ab. Der 16-Jährige bringt bereits viel Erfahrung aus der spanischen Meisterschaft mit, auch wenn ihm Strecken wie Nürburgring, Hockenheimring oder Assen noch fremd sind. Genau hier kann Rammerstorfer seine Erfahrungen weitergeben.

Abseits der Strecke passt das Duo ohnehin bestens zusammen. Die Familien Rammerstorfer und Siebdrath kennen sich seit vielen Jahren und sind eng befreundet. „Luis und seine Familie sind einfach unglaublich herzlich“, sagt Mika Siebdrath. „Ich freue mich total darauf, mit ihm im selben Team in der EuroMoto an den Start zu gehen.“

Team setzt auf Kontinuität

Ein gutes Miteinander ist auch ganz im Sinne von Teamchef Carsten Freudenberg. Das Team ist seit Jahrzehnten für seine konsequente Nachwuchsarbeit bekannt. Dass die Zusammenarbeit mit Luis Rammerstorfer langfristig angelegt ist, war für Freudenberg schon Ende 2024 klar. „Kontinuität ist extrem wichtig für junge Fahrer“, betont der Teamchef. Rammerstorfer habe 2025 bereits gezeigt, „dass er Rennen gewinnen kann“. Mit dem Schritt in Richtung Europameisterschaft und stärkerer Konkurrenz werde er sich gut weiterentwickeln können – genau das sei das Ziel.

Mit Luis Rammerstorfer und Mika Siebdrath stehen damit zwei Fahrer für die erste EuroMoto-Saison von Freudenberg-Paligo Racing fest. Ob noch ein weiterer Pilot dazukommt, ist bisher nicht bekannt. In der Vergangenheit ist das Team aber auch schon mit drei Fahrern angetreten.

Quelle: idm.de / Rowena Hinzmann

Sonntag, 4. Januar 2026

DTM-Rookie Buus will um Top-Platzierungen kämpfen

Frischer Wind für das Team Land-Motorsport: 2026 startet Bastian Buus erstmals in der DTM und pilotiert dabei den weiterentwickelten Porsche 911 GT3 R – das Erfolgsmodell, mit dem der Premiumhersteller aus Baden-Württemberg in den Saisons 2023 und 2025 den Titel einfuhr.

Mit dem Markenwechsel zu Porsche kehrt die Mannschaft aus Niederdreisbach im Westerwald zu ihren Wurzeln zurück und setzt dabei auf den schnellen dänischen Youngster. „Die Vorfreude auf meine erste DTM-Saison ist riesig. Schon seit vielen Jahren war die DTM ein großes Ziel von mir“, verrät Buus. Auf seinen Racing-Stil dürfen sich die Fans bereits jetzt freuen: „Ich stehe für actionreichen Motorsport mit Überholmanövern und Tür-an-Tür-Duellen.“

Die DTM weckte bei Buus bereits früh die Begeisterung. Schon als Kind besuchte er mit Vater Morten mehrere Rennen und traf dabei sogar sein Idol Tom Kristensen. „Ich weiß noch genau, wie Tom Kristensen mir damals sein Lenkrad und die Garage seines Teams gezeigt hat. Damals haben weder mein Vater noch ich jemals gedacht, dass ich eines Tages selbst in der DTM fahren werde“, erinnert sich Buus. Mittlerweile hat der 22-Jährige längst bewiesen, dass er auf der großen Bühne bestehen kann: Den Titel im Porsche Mobil 1 Supercup, der im Rahmen der Formel 1 ausgetragen wird, bejubelte er 2023. In den Folgejahren sammelte er bei zahlreichen internationalen Einsätzen wichtige GT3-Erfahrung, bei denen er sich für ein Cockpit in der DTM empfahl.

Jetzt folgt der nächste Schritt in seiner Karriere. „Ich habe immer hohe Erwartungen an mich und will nicht nur dabei sein, sondern um Top-Ergebnisse fahren“, erklärt er. „Natürlich kann man als Neueinsteiger nicht erwarten, dass man direkt ganz vorne dabei ist. Ich werde aber mein Bestes geben.“ Ein klarer Vorteil für Buus: Bis auf den Norisring kennt er alle DTM-Strecken bereits aus dem Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland. Genau diesem Event auf dem Nürnberger Stadtkurs fiebert der DTM Rookie besonders entgegen: „Stadtrennen sind immer spektakulär. Der Norisring wird eine neue Erfahrung für mich, die ich unbedingt erleben möchte“, sagt Buus, der 2023 bereits in Monaco im Supercup aufs Podium fuhr.

„Bastian Buus hat sich seinen Platz in der DTM absolut verdient. Für sein Alter ist er bereits sehr abgebrüht und bringt viel Wissen und Erfahrung mit dem Porsche mit, was uns insbesondere zu Beginn der Saison sehr helfen wird“, weiß Christian Land. Darüber hinaus zeigt sich der Teamchef von Land-Motorsport glücklich über die Rückkehr zum Neunelfer: „Mit Porsche verbinden wir eine jahrzehntelange Historie. Schon vor über 30 Jahren kämpfte mein Vater Wolfgang im Porsche Carrera Cup Deutschland um Erfolge. Diese Serie war über viele Jahre hinweg eine wichtige Plattform für unser Team. Auch auf der Nordschleife haben wir mit Porsche zahlreiche Siege gefeiert. Diese erfolgreiche Verbindung wollen wir nun in der DTM fortsetzen und dort anknüpfen, wo wir 2025 mit Audi aufgehört haben.“

Quelle: dtm.com

Mittwoch, 31. Dezember 2025

Guten Rutsch in's neue Jahr

 


Wir wünschen allen Lesern unseres Blog's einen guten Rutsch in's neue Jahr und hoffen das Ihr auch im neuen Jahr unserem Motorsport-Blog als treue Leser weiter verbunden bleibt. 

Viele Grüße und genießt den Jahreswechsel.

Donnerstag, 25. Dezember 2025

Zahlen und Bestmarken aus der DTM-Saison 2025

Rennen in drei Ländern, ein spektakulärer Meisterschaftskampf und Hochspannung bis zum Schluss – 2025 erlebten die Fans der DTM eine aufregende Saison. Die DTM-Stars sorgten für einen mitreißenden Titel-Showdown: Beim Finale in Hockenheim kämpften gleich neun Fahrer um die Krone. Am Ende jubelte Porsche-Pilot Ayhancan Güven über den Gesamtsieg. Ein Blick in die Statistiken zeigt, welche Zahlen und Rekorde das Jahr besonders geprägt haben.

Foto: Jens Hawrda

0,008 – Die Qualifyings der DTM sorgten auch für 2025 für Nervenkitzel. Das engste Zeittraining erlebten die Zuschauer in Zandvoort. Im Qualifying für den Sonntagslauf an der niederländischen Nordseeküste trennten Pole-Setter Jordan Pepper und den Zweitplatzierten Maro Engel gerade einmal 0,008 Sekunden. Deutlich souveräner fuhr Jack Aitken auf dem Sachsenring zu seiner siebten DTM-Pole: Einen Vorsprung von 0,333 Sekunden toppte in der abgelaufenen Saison kein anderer.

0,169 – Spektakulärer Showdown in Hockenheim: Beim letzten Meisterschaftslauf auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg entschieden nur 0,169 Sekunden über den Sieg und damit auch über den Titel. Ayhancan Güven setzte sich in einem packenden Duell gegen Marco Wittmann durch und krönte sich mit seinem hauchdünnen Triumph zum DTM-Champion. Mit dem größten Vorsprung der Saison gewann ein Tag zuvor Güvens Teamkollege Thomas Preining. Der Österreicher fuhr im Regen von Hockenheim einen beeindruckenden Abstand von 16,899 Sekunden auf den Zweitplatzierten Ricardo Feller heraus.

5 – Gleich fünf Hersteller-Doppelsiege wurden in der abgelaufenen Saison bejubelt. Dabei war BMW mit drei Doppeltriumphen besonders erfolgreich. Jeweils einmal gelang dieses Kunststück auch Mercedes-AMG und Ferrari.

5,652 – Mit Schnelligkeit überzeugte Mercedes-AMG in der Boxengasse. Das Mercedes-AMG Team Winward Racing sicherte sich den Sieg in der „Pitstop Challenge presented by IG Europe“, nachdem es in neun von 16 Rennen den schnellsten Reifenwechsel geschafft hatte. Am Norisring gelang mit 5,652 Sekunden sogar der beste Boxenstopp der gesamten Saison.

7 – In der Saison 2025 feierten sieben unterschiedliche Fahrer aus sechs verschiedenen Marken Rennsiege. Am erfolgreichsten war Ayhancan Güven, der gleich fünfmal als Sieger über die Ziellinie fuhr. Das gelang in der GT3-Ära der DTM zuvor niemandem.

9 – Vor dem finalen Rennwochenende auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg war die Titelentscheidung völlig offen: Neun Fahrer von fünf verschiedenen Herstellern hatten noch Chancen auf die Meisterschaft – und sorgten für den spektakulärsten Titelkampf in der über 40-jährigen Geschichte der Serie. Zwischen dem Führenden Lucas Auer aus Österreich und dem Neuntplatzierten Franzosen Jules Gounon lagen lediglich 29 Punkte. Am Ende war es Ayhancan Güven, der sich von Tabellenplatz fünf aus den Titel sicherte.

11 – Schon im Qualifying zeigte sich die DTM 2025 von ihrer spannenden und unberechenbaren Seite. In den 16 Sessions sicherten sich elf verschiedene Fahrer aus sechs unterschiedlichen Herstellerlagern die Pole-Position. Für ihre starke Leistung im Zeittraining erhielten die Piloten jeweils drei Punkte für die Meisterschaft. Die meisten davon sammelte Jack Aitken mit insgesamt 16 Zählern, dicht gefolgt von Jordan Pepper, der 13 Punkte holte.

26 – In seiner vorerst letzten DTM-Saison sorgte René Rast für einen besonderen Meilenstein. Der BMW-Werksfahrer sicherte sich beim Rennwochenende im niederländischen Zandvoort seine insgesamt 26. Pole-Position und übernahm damit den alleinigen Rekord. Rast verdrängte dadurch Bernd Schneider von der Spitze der ewigen Rangliste.

200 – DTM-Jubiläum für Marco Wittmann: Der Fürther fuhr beim Sonntagslauf in Zandvoort sein 200. DTM-Rennen und erreichte damit einen neuen Meilenstein seiner Karriere. Der Fürther stieg 2013 in die DTM ein, bestritt seither alle 210 Rennen für BMW und jubelte über zwei Titel.

14.029 – Insgesamt spulten die DTM-Piloten in den 16 Meisterschaftsläufen 14.029 Rennrunden ab. Dabei kam ausschließlich der neue zu 100% nachhaltige Kraftstoff „DTM Pro Climate“ zum Einsatz, der die CO2-Emissionen signifikant reduziert und damit einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung der Serie leistet. Seit 2023 spendet die DTM gemeinsam mit Serienpartner BWT pro gefahrener Rennrunde einen festen Betrag an die b.waterMission, um Brunnenbau- und Trinkwasserprojekte in Afrika zu unterstützen. In diesem Jahr kamen auf diese Weise 70.000 Euro zusammen.

516.500 – Auch 2025 erwies sich die DTM als Zuschauermagnet: Insgesamt 516.500 Fans verfolgten die Rennen live vor Ort an den Strecken. Damit stieg die Besucherzahl im Vergleich zum Vorjahr um mehr als neun Prozent. Die meisten Zuschauer kamen an den Norisring: 112.000 Besucher erlebten die Stadtrennen in Nürnberg live vor Ort.

1.400.000 – BWT und der ADAC fahren schon seit der Saison 2021 beim Thema Nachhaltigkeit auf der Überholspur. Fahrer, Teams und Besucher konnten bei der DTM auch 2025 an allen Rennwochenenden dank 65 BWT-Wasserspendern kostenlos mineralisiertes BWT-Wasser genießen – ganz ohne Einwegplastik- und Glasflaschen. Seit dem Projektstart im Rahmen des ADAC GT Masters 2021 wurden bislang über 1,4 Millionen Plastikflaschen eingespart, davon allein rund 440.000 im Jahr 2025.

Quelle. dtm.com

Mittwoch, 24. Dezember 2025