Sonntag, 19. April 2026

CUPRA bleibt Official Car Partner, neuer Formentor VZ5 mit DTM-Premiere

  • CUPRA stellt auch zukünftig Fahrzeuge für die DTM-Rennleitung
  • Partnerschaft soll Innovation und Markenemotion im Motorsport intensivieren
  • Neuer CUPRA Formentor VZ5 kommt als Safety- und Leading-Car zum Einsatz

Foto: ADAC-Motorsport

CUPRA führt auch 2026 das Starterfeld der DTM an: Der spanische Automobilhersteller bleibt Official Car Partner der Rennserie. Mit der Verlängerung der erfolgreichen Partnerschaft treiben CUPRA und die DTM die Innovation, Performance und Markenemotion im Motorsport weiter voran. Als Safety-Car und Leading-Car kommt dabei erstmals der neue CUPRA Formentor VZ5 zum Einsatz. Seine Premiere feierte das Fahrzeug bei den offiziellen DTM-Testfahrten am 14. April auf dem Red Bull Ring. Den ersten Einsatz an einem Rennwochenende absolviert das Crossover-SUV ebenfalls auf der Formel-1-Strecke in Österreich – vom 24. bis 26. April beim Saisonauftakt der DTM.

Im Rahmen der Partnerschaft stellt CUPRA insgesamt sechs Fahrzeuge zur Verfügung – zwei Safety-Cars, ein Leading-Car, zwei Race-Control-Fahrzeuge und ein Medical-Car. Dabei setzt CUPRA unter anderem auf den neuen Formentor VZ5. Das Topmodell der Formentor-Modellreihe ging im Januar 2026 in Produktion und erhält für die DTM ein Upgrade von Abt Sportsline. Das Fahrzeug überzeugt mit einem 450 PS starken Motor, beschleunigt aus dem Stand in nur 3,9 Sekunden auf 100 km/h und ist damit perfekt für die Rolle als Safety- und Leading-Car in der DTM geeignet.

„Die DTM ist für uns weit mehr als eine Plattform im Motorsport – sie ist ein emotionaler Verstärker für das, wofür CUPRA steht: Performance, Racing-DNA und den Mut, unkonventionelle Wege zu gehen“, sagt Alexander Buk, Geschäftsführer der CUPRA SEAT Deutschland GmbH. „Mit dem neuen CUPRA Formentor VZ5 als Official Car bringen wir genau diese Haltung auf die Strecke – kompromisslos in der Leistung und unverwechselbar im Charakter.“

„Wir freuen uns sehr, die erfolgreiche Partnerschaft mit CUPRA fortzusetzen“, sagt DTM-Geschäftsführerin Claudia Wagner. „Im mittlerweile fünften Jahr engagiert sich Cupra mit den Official Cars in der DTM und demonstriert die Verbindung von Serienfahrzeugen und Motorsport know-how. Die Official Cars von CUPRA stehen für eine hohe Performance, modernste Technologie sowie Sicherheit und passen somit perfekt zur DTM.“

Die Partnerschaft zwischen CUPRA und der DTM zeigt sich dabei nicht nur auf der Rennstrecke, sondern ist auch für die Fans erlebbar – sowohl bei Taxifahrten mit Daniel Abt als auch beim CUPRA Tribe Korso für Kunden im Rahmen der DTM.

Neben der DTM kommen die offiziellen CUPRA Fahrzeuge auch im ADAC GT Masters, in der ADAC GT4 Germany sowie im BMW M2 Cup zum Einsatz.


Hochkarätiges Starterfeld für achte Saison der ADAC GT4 Germany

  • 19 Fahrzeuge von sechs Marken am Start
  • Elf Teams für die komplette Saison eingeschrieben
  • Umfangreiche TV- und Streaming-Berichterstattung: SPORT1 offizieller Free-TV-Partner

Foto: Jens Hawrda

Die ADAC GT4 Germany ist bereit für die Saison 2026. Im Rahmen des Vorsaisontests auf dem Red Bull Ring in Österreich präsentierte sich das Feld für die Saison 2026: 19 Fahrzeuge von insgesamt sechs Marken haben sich eingeschrieben. Bei ausgewählten Rennwochenenden wird das Feld zudem durch attraktive Gaststarter ergänzt. Reichweitenstarke Events mit vollen Zuschauertribünen sind bei allen sechs Stationen mit insgesamt zwölf Rennen im Rahmenprogramm der DTM garantiert – auch die Zuschauer zuhause können sich auf eine breite Berichterstattung im TV auf SPORT1 sowie im Livestream auf SPORT1.de, Joyn, ServusTV ON und dem ADAC Motorsport YouTube Channel freuen. Saisonstart für die Serie ist bereits in der kommenden Woche vom 24. bis 26. April, ebenfalls in Spielberg. Tickets für die DTM und die ADAC GT4 Germany gibt es bereits ab 49 Euro online unter dtm.com.

Junge Nachwuchstalente stehen in der ADAC GT4 Germany weiterhin im Fokus. Die etablierten Wertungen für Junioren und Rookies werden in der kommenden Saison fortgeführt, aber auch für Gentleman-Racer ist die ADAC GT4 Germany über die PRO-AM-Wertung attraktiv. Mit acht Fahrzeugen ist Porsche 2026 die numerisch am stärksten vertretende Marke im Feld. Vorjahres-Team-Champion AVIA W&S Motorsport setzt vier 718 Cayman GT4 ein. Um den Titel fahren möchten Denny Berndt/Lachlan Robinson, die bereits in der Vergangenheit Laufsieger in der ADAC GT4 Germany wurden. Routinier Hendrik Still gibt gemeinsam mit seinem neuen Partner Tim Horrell Gas. Der Neueinsteiger pilotiert seinen Porsche aufgrund einer Querschnittslähmung über Handhebel. Ebenfalls auf Porsche setzen die beiden österreichischen Teams Wimmer Werk Motorsport und Razoon - more than Racing.

Ganz vorne mitmischen will auch wieder Gabriele Piana. Der Italiener ist der einzige Pilot, der bislang alle Rennen der ADAC GT4 Germany bestritten hat. Piana fährt einen von drei BMW M4 GT4 Evo von FK Performance Motorsport und teilt sich das Steuer mit dem jungen Finnen Benjamin Sylvestersson. ME Motorsport aus Schwäbisch Gmünd bietet ebenfalls zwei BMW auf. Weiterhin auf den Mercedes-AMG setzt der Berliner Traditionsrennstall BWT Mücke Motorsport. Die Markenkollegen von CV Performance X JP Motorsport sind 2026 nach einem Jahr Pause wieder zurück in der ADAC GT4 Germany. Einen Markenwechsel vollzog im Winter Prosport Racing. Der bekannte Rennstall aus der Eifel setzt nun ebenfalls auf AMG-Power.

Zu den Titel-Favoriten zählt auch COSY Racing by ESM, die 2026 die volle Saison mit dem Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo bestreiten und mit Jan Philipp Springob/Philipp Gogollok zwei schnelle Piloten verpflichtet haben. Internationales Flair bringen zwei Neueinsteiger in die ADAC GT4 Germany. Der schwedische Rennstall KRT Racing bietet eine Ginetta G56 GT4 Evo für Alexzander Kristiansson/Erik Bertilsson auf. CRT aus Belgien setzt einen Toyota GR Supra GT4 Evo2 für Lucas Cartelle/Hudson Schwartz ein.

Die ADAC GT4 Germany kann in dieser Saison mit einem umfangreichen TV- und Streamingangebot sowie einer breiten internationalen Verbreitung auftrumpfen. SPORT1 begleitet die Serie als offizieller Free-TV-Partner durch die Saison und zeigt die Sonntagsrennen in der Regel live, während die Samstagsrennen vorab in kompakten Highlight-Zusammenfassungen übertragen werden. Darüber hinaus werden alle Rennen live und kostenlos bei SPORT1.de zu sehen sein sowie beim ProSiebenSat.1-Superstreamer Joyn und ServusTV ON. Auf youtube.com/adacmotorsports können alle Qualifying-Sessions und Rennen erneut im kostenlosen Livestream in deutscher sowie englischer Sprache verfolgt werden.


Vorläufige Startliste ADAC GT4 Germany 2026

Alon Gabbay/Maximilian Schreyer - AVIA W&S Motorsport - Porsche 718 Cayman GT4 RS CS

Denny Berndt/Lachlan Robinson - AVIA W&S Motorsport - Porsche 718 Cayman GT4 RS CS

Hendrik Still/Tim Horrell - AVIA W&S Motorsport - Porsche 718 Cayman GT4 RS CS

Nicolas Guillaume/Frederic Zebis - AVIA W&S Motorsport - Porsche 718 Cayman GT4 RS CS

Marius Schmid/Alex Connor - BWT Mücke Motorsport - Mercedes-AMG GT4

JP Springob/Philipp Gogollok - COSY Racing by ESM - Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo

Lucas Cartelle/Hudson Schwartz - CRT - Toyota GR Supra GT4 Evo2

Jonathan Engström/Kyam Potez - CV Performance X JP Motorsport - Mercedes-AMG GT4

Luis Moser/Luca Link - FK Performance Motorsport - BMW M4 GT4 Evo

Gianni van de Craats/Victor Nielsen - FK Performance Motorsport - BMW M4 GT4 Evo

Gabriele Piana/Benjamin Sylvestersson - FK Performance Motorsport - BMW M4 GT4 Evo

Alexzander Kristiansson/Erik Bertilsson - KRT Racing - Ginetta G56 GT4 Evo

Lukas Stiefelhagen/Leon Bauchmüller - ME Motorsport - BMW M4 GT4 Evo

Linus Hahne/Philip Wiskirchen - ME Motorsport - BMW M4 GT4 Evo

Roman Fellner-Feldegg/Marek Böckmann - Prosport Racing - Mercedes-AMG GT4

Jack James/TBA - Razoon - more than Racing - Porsche 718 Cayman GT4 RS CS

Daniel Drexel/Hamish Forrest - Razoon - more than Racing - Porsche 718 Cayman GT4 RS CS

Jesper Brunoj Jensen/Laurenz Rühl - Wimmer Werk Motorsport - Porsche 718 Cayman GT4 RS CS

Oskar Dix/Egor Litvinenko - Wimmer Werk Motorsport - Porsche 718 Cayman GT4 RS CS


Freitag, 17. April 2026

Porsche eröffnet die Saison 2026 auf dem Red Bull Ring mit Testbestzeit

  • Mit Porsche, Aston Martin und BMW drei Marken in den Top Fünf
  • Auch Ginetta und Mercedes-AMG mit starker Leistung auf dem Red Bull Ring
  • Teams richten Blick bereits auf den Saisonauftakt vom 24. bis 26. April

Der Porsche von Razoon - more than Racing war beim Test nicht zu schlagen
Foto: ADAC-Motorsport

Die ADAC GT4 Germany ist bereit für die Saison 2026. Die Sportwagen-Serie des ADAC absolvierte am Donnerstag auf dem Red Bull Ring in Österreich die offiziellen Testfahrten. Dabei hatten die teilnehmenden Teams über acht Stunden an Streckenzeit zur Verfügung, um ihre GT4-Rennwagen perfekt für die anstehende Saison vorzubereiten, die vom 24. bis 26. April an gleicher Stelle im Rahmenprogramm der DTM beginnt. Am besten gelang dies den Teams von Porsche, Aston Martin und BMW, die allesamt in die Top Fünf kamen. Tickets für die DTM und die ADAC GT4 Germany gibt es ab 49 Euro online unter dtm.com. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt.

Wechselnde Wetterbedingungen mit zunächst kühleren Temperaturen, dann Regen und am Nachmittag Sonnenschein boten den Teams die idealen Voraussetzungen, um diverse Set-up- Varianten durchzuspielen. Die schnellsten Runden wurden in der zweiten Session gedreht. Die Bestzeit des Tages sicherte sich auf dem 4,326 Kilometer langen Kurs mit 1:37,402 Minuten Debütant Jack James (19/GBR), der einen Porsche 718 Cayman GT4 von Razoon - more than Racing alleine pilotierte.

„Es ist natürlich schön, mit der Bestzeit in die Saison zu starten. Das ist ein positives Zeichen für mein erstes Jahr in der ADAC GT4 Germany. Ich war das erste Mal auf dem Red Bull Ring unterwegs und saß auch das erste Mal im Porsche“, erklärte der Brite. „Die schnellste Runde wurde während einer Qualifikationssimulation am Nachmittag mit neuen Pirelli-Reifen erzielt. Wir haben den Testtag gut genutzt, um einige Dinge am Set-up auszuprobieren. Das hat sehr gut funktioniert.“

Rang zwei am Testtag ging mit einem Rückstand von 0,163 Sekunden an die Porsche-Markenkollegen Oskar Dix (20/GBR) und Egor Litvinenko (21, beide Wimmer Werk Motorsport). Dritte wurden Jan Philipp Springob (25/Olpe) und Philipp Gogollok (20/Bad Homburg, beide COSY Racing by ESM), denen im Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo 0,249 Sekunden auf die Spitze fehlten. „Durch die wechselnden Bedienungen war es im Hinblick auf das Rennwochenende schwierig einzuschätzen, wo man wirklich steht“, erläuterte Springob. „Doch insbesondere die zweite Session war für uns als Team sehr effektiv. Wir konnte verschiedene Programme durchspielen und fahren somit zufrieden zurück. Letztes Jahr hatte ich auf dem Red Bull Ring bereits eine Pole-Position. Ich hätte nichts dagegen, wenn mir das dieses Jahr wieder gelingen sollte.“

Rang vier ging an Denny Berndt (21/Berlin) und Lachlan Robinson (22/AUS, beide AVIA W&S Motorsport), die in einem weiteren Porsche 0,378 Sekunden Rückstand hatten. Die Top Fünf komplettierte der BMW M4 GT4 Evo von Lukas Stiefelhagen (18/NED) und Leon Bauchmüller (18/Kurchlinteln, beide ME Motorsport).

Das Debüt in der ADAC GT4 Germany gaben Alexzander Kristiansson (26/SWE) und Erik Bertilsson (25/SWE, beide KRT Racing), die sich eine Ginetta G65 GT4 Evo teilen. „Die Serie ist klasse, wir wurden sehr gut aufgenommen“, erklärt Kristiansson, der neben seiner Rolle als Pilot auch Teammanager ist. „Der Testtag lief recht gut für uns. Wir konnten sowohl für Trockenheit als auch für Regen am Set-up arbeiten. Alles sieht sehr vielversprechend aus. Unsere Ginetta passt richtig gut zum Red Bull Ring. Somit gehen wir optimistisch ins Rennwochenende.“ Das Ginetta-Duo beendete den Test auf dem elften Rang. Den schnellsten Mercedes-AMG GT4 pilotierten Marius Schmid (18/Tengen) und Alex Connor (22/GBR, beide BWT Mücke Motorsport) auf Rang acht.

Erstmals in der ADAC GT4 Germany unterwegs war auch der US-Amerikaner Tim Horrell (35, AVIA W&S Motorsport), der aufgrund einer Querschnittslähmung einen Porsche über Hebel und Knöpfe am Lenkrad steuert. „Es ist sehr schön, in der ADAC GT4 Germany anzutreten. Somit kann ich mich nun mit den besten GT4-Piloten in Europa vergleichen“, erklärt Horrell, der sich das Cockpit mit Vize-Champion Hendrik Still (38/Kempenich) teilt. „Wir waren beim Test schon recht gut auf Pace. Durch die wechselnden Bedienungen war es teilweise schwierig, den Grip zu finden. Doch insgesamt konnten wir gute Daten für das Rennwochenende sammeln. Wir sind bereit.“

Die Top Fünf beim Testtag auf dem Red Bull Ring

1. James - Razoon - more than Racing - Porsche 718 Cayman GT4 - 1:37,402 min.

2. Dix/Litvinenko - Wimmer Werk Motorsport - Porsche 718 Cayman GT4 – 1:37,565 min.

3. Springob/Gogollok - COSY Racing by ESM - Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo - 1:37,651 min.

4. Berndt/Robinson - AVIA W&S Motorsport - Porsche 718 Cayman GT4 - 1:37,780 min.

5. Stiefelhagen/Bauchmüller - ME Motorsport - BMW M4 GT4 Evo - 1:37,782 min.


BMW beim offiziellen ADAC GT Masters-Test am Red Bull Ring vorne

  • Schubert Motorsport-Pilot Sandro Holzem fährt im BMW M4 GT3 Evo die Tagesbestzeit
  • Razoon – more than Racing mit 181 Runden am fleißigsten

Die Holzem-Zwillinge beendeten beide Testsessions in den Top-2
Foto: ADAC-Motorsport

Sandro Holzem (21/Polch/Schubert Motorsport) hat sich die erste Bestzeit der ADAC GT Masters-Saison 2026 gesichert. Beim offiziellen Testtag am 15. April auf dem Red Bull Ring fuhr der BMW-Pilot in 1:29.631 Minuten an die Spitze des Feldes. „Wir haben von Anfang an bemerkt, dass die Basis des Autos passt. Daher haben wir nur noch ein paar Kleinigkeiten angepasst und ein paar Sachen ausprobiert“, erklärte Sandro Holzem, der sich gut für den Saisonauftakt des ADAC GT Masters vom 24. bis 26. April an gleicher Stelle vorbereitet fühlt. „Wir haben das Paket und wissen, dass wir beide schnell genug sind. Wir werden alles geben, um die Meisterschaft am Ende zu gewinnen.“ Teamkollege und Zwillingsbruder Juliano hatte die zweitschnellste Zeit des Vormittags gesetzt, obwohl das Duo nach Umbauarbeiten am BMW M4 GT3 Evo erst später aus der Box fuhr.

Der Tag am Red Bull Ring präsentierte sich durchweg bewölkt. Nach nächtlichen Regenfällen trocknete die Strecke über den Vormittag stetig ab, die Streckentemperatur stieg jedoch nicht über 14,5 Grad. Hinter Holzem kam Rookie Colin Bönighausen (21/DEU/Razoon - more than Racing) mit 0,103 Sekunden Rückstand auf Rang zwei. Teamkollege Leo Pichler (24/AUT) hatte mit dem Porsche 911 GT3 R bereits die schnellste Zeit des Vormittags gesetzt. „Wir haben die halb trockenen, halb nassen Bedingungen heute Morgen maximal genutzt, um ein gutes Gefühl zu bekommen. Schließlich wissen wir aus der vergangenen Saison, dass solche Bedingungen auch am Rennwochenende nicht unwahrscheinlich sind“, erklärte Pichler. Das Duo war mit 181 absolvierten Runden auch das fleißigste des Tages.

Die Top-3 wurden von Pichlers Landsmann Kiano Blum (18/AUT/Haupt Racing Team) im Ford Mustang GT3 komplettiert. Dem Rookie fehlten 0,194 Sekunden zur Spitze. Auf dem vierten Rang sortierte sich mit Leyton Fourie (20/ZAF/FK Performance Motorsport) der zweite BMW ein. Die Top-5 komplettierte Emil Gjerdrum (18/NOR/Haupt Racing Team) in einem weiteren Ford.

Mit 170 Runden zeigte sich auch Neueinsteiger Comtoyou Racing äußerst engagiert. Jamie Day (20/GBR)/Baudouin Detout (25/FRA) nutzten in ihrem Aston Martin Vantage GT3 Evo die feuchten Bedingungen des Vormittags und konzentrierten sich danach auf mehrere Longruns sowie Qualifying-Simulationen. „Wir haben am Setup des Autos gearbeitet und der Tag lief wirklich gut“, schilderte Rookie Detout. „Aktuell weiß niemand, was der andere macht und wir können es jetzt kaum mehr erwarten, endlich im Zeittraining zu sehen, wo wir wirklich stehen.“

Auf einen Einsatz im Nassen hatte HGL Racing hingegen verzichtet. Der Audi R8 LMS GT3 Evo 2 des zweiten Neueinsteiger-Teams wurde nach den Wintertestfahrten nochmals deutlich überarbeitet und sollte bei der feuchten Strecke am Morgen keinem Risiko ausgesetzt werden. Trotzdem hat das Team alle geplanten Aufgaben erledigt und Pilot Simon Connor Primm (21/Großschirna) fühlt sich gut vorbereitet für den Saisonauftakt. „Wir haben eine gute Basis aufgebaut. Natürlich müssen noch ein paar Schräubchen gedreht werden, dann geht es noch ein bisschen nach vorne, aber soweit konnten wir unser Programm reibungslos abspulen. Wir hatten keine Probleme mit den kühlen Temperaturen, ich würde mir sogar wünschen, dass es am ersten Rennwochenende ähnlich wäre.“


Donnerstag, 16. April 2026

International und vielfältig: Das ADAC GT Masters 2026

  • 28 Fahrer aus 15 Ländern und vier Kontinenten
  • Markenvielfalt: Sechs unterschiedliche Hersteller am Start
  • Hoher Preisgeldtopf, „Road-to-DTM“-Förderung und Rennen im Free-TV

Das Haupt Racing Team gewann im Vorjahr die Fahrer- und Teammeisterschaft
Foto: ADAC-Motorsport

Das ADAC GT Masters steht in den Startlöchern für die Saison 2026. Mit einem vielversprechenden Fahrerfeld und insgesamt sechs verschiedenen Marken präsentiert sich die GT3-Nachwuchsliga des ADAC in ihrer 20. Saison erneut hochklassig. Mit 570.000 Euro in Geld- und Sachpreisen ist ein attraktiver Preisgeldtopf ausgelobt, der an die erfolgreichen Teilnehmer ausgeschüttet wird. Zum ersten Mal in der Serienhistorie wird die Saison außerhalb Deutschlands starten. Vom 24. bis 26. April gibt das Feld aus aufstrebenden Nachwuchstalenten und ambitionierten Routiniers auf dem Red Bull Ring in Österreich Gas. Tickets für den Saisonauftakt im Rahmen der DTM sind unter dtm.com ab 49 Euro erhältlich. Die Rennen werden auf Sport1 im Free-TV übertragen und online bei Joyn, ServusTV ON sowie YouTube-Kanal ADAC Motorsports live gestreamt.

ADAC GT Masters international wie selten

Insgesamt werden 28 Piloten aus 15 Ländern und vier Kontinenten an den Start gehen. Damit ist das ADAC GT Masters in dieser Saison international wie selten zuvor. Mit Ethan Brown (21/SGP/Liqui Moly Team Engstler Motorsport) ist erstmals ein Pilot aus Singapur im Teilnehmerfeld. Mit Storm Gjerdrum (16/NOR)/Fabio Rauer (19/Stolberg/beide FK Performance Motorsport) geht das drittjüngste Fahrerduo in der Geschichte des ADAC GT Masters an den Start. Sie werden beim Saisonauftakt ein Durchschnittsalter von 18 Jahren, drei Monaten und 27 Tagen haben.

Das Feld ist bunt gemischt mit vielen neuen Gesichtern. 15 Fahrer starten erstmals eine volle Saison, davon zehn Rookies und vier Piloten, die in der Vergangenheit lediglich ein Rennwochenende bestritten haben. Mit den Vize-Champions des Vorjahres, Tim Zimmermann (29/Langenargen)/Leyton Fourie (20/ZAF/beide FK Performance Motorsport) sowie den Zwillingen Sandro und Juliano Holzem (21/Polch/beide Schubert Motorsport), werden zwei Paarungen aus dem Vorjahr unverändert weiterfahren.

Neue Teams und Marken am Start

Die Piloten verteilen sich auf insgesamt sieben Teams. Mit der aus der DTM bekannten Mannschaft Comtoyou Racing aus Belgien sowie HGL Racing werden gleich zwei neue Teams im ADAC GT Masters gegen die Etablierten um Top-Platzierungen kämpfen. Das Haupt Racing Team, der Sieger in Fahrer- und Teamwertung des Vorjahres, ist erneut mit drei Ford Mustang GT3 am Start.

Erstmals setzen auch FK Performance Motorsport mit dem BMW M4 GT3 Evo und das Liqui Moly Team Engstler Motorsport mit dem Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 jeweils drei Fahrzeuge ein. Die österreichische Mannschaft von Razoon – more than Racing wird nach dem starken Einstieg im vergangenen Jahr nun zwei Porsche 911 GT3 R ins Rennen schicken. ADAC GT Masters-Urgestein Schubert Motorsport ist wieder mit einem BMW M4 GT3 Evo am Start. Über die fest in die Serie eingeschriebenen Teilnehmer hinaus freut sich der ADAC über eine hohe Nachfrage von Gaststartern bei ausgewählten Events. Die zusätzlichen Teilnehmer werden das hochklassige Feld des ADAC GT Masters nochmals verstärken.

Auf den Spuren von Finn Wiebelhaus

Ein wichtiger Baustein der Nachwuchsförderung bleibt auch in dieser Saison die „Road-to-DTM“. Der Sieger dieser Wertung erhält das Nenngeld für die nächstjährige DTM Saison. Die Fahrer bekommen Punkte für die gemeinsam erzielten Rennergebnisse und ihre individuellen Qualifying-Resultate, allerdings auch Abzüge für etwaiges Fehlverhalten auf der Strecke. Finn Wiebelhaus hat 2025 neben der ADAC GT Masters Fahrermeisterschaft auch die „Road-to-DTM“ gewonnen und für diese Saison den Aufstieg geschafft. Er tritt für HRT Ford Performance in der DTM an.

Rennen weiterhin auf Sport1 im Free-TV

In der Saison 2026 können sich die Fans wieder über ein breites Angebot an Live-TV und Streaming des ADAC GT Masters freuen. Sport1 überträgt die Sonntagsrennen in der Regel live und zeigt zudem im Vorfeld eine kurze Highlight-Zusammenfassung des Samstagslaufs. Darüber hinaus werden alle Rennen live auf Sport1, Joyn, ServusTV ON sowie YouTube-Kanal ADAC Motorsports gestreamt. Die Rennen können live und re-live in mehr als 150 Territorien weltweit verfolgt werden.

Perfekte Mischung aus Sprint und Endurance

Von den insgesamt sechs Rennwochenenden 2026 werden vier als Sprint-Events (Red Bull Ring, Zandvoort, Nürburgring und Hockenheimring) und zwei als Endurance-Veranstaltungen (Dekra Lausitzring und Salzburgring) ausgetragen.

Starterliste ADAC GT Masters 2026

#1 Max Reis (19/Ramstein)/Emil Gjerdrum (18/NOR/beide Haupt Racing Team)

#2 Niklas Kalus (20/Duisburg)/Kiano Blum (18/AUT/beide Haupt Racing Team)

#10 Storm Gjerdrum (16/NOR)/Fabio Rauer (19/Stolberg/beide FK Performance Motorsport)

#11 Tim Zimmermann (29/Langenargen)/Leyton Fourie (20/ZAF/beide FK Performance Motorsport)

#12 Jan Duran (18/ESP)/Joseph Ellerine (22/ZAF/beide FK Performance Motorsport)

#14 Leo Pichler (24/AUT)/Colin Bönighausen (21/DEU/beide Razoon - more than Racing)

#19 Tim Hütter (19/AUT)/Ethan Brown (21/SGP/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport)

#39 Jamie Day (20/GBR)/Baudouin Detout (25/FRA/beide Comtoyou Racing)

#41 Mark Kastelic (18/SLO)/Pavel Lefterov (28/BGR/beide Razoon - more than Racing)

#56 Sandro und Juliano Holzem (21/Polch/beide Schubert Motorsport)

#63 Felix Hirsiger (27/CHE)/Finn Zulauf (21/Königstein im Taunus/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport)

#74 Max Cuccarese (19/ITA)/Alain Valente (29/CHE/beide Haupt Racing Team)

#77 Robin Rogalski (25/POL)/Simon Connor Primm (21/Großschirna/beide HGL Racing)

#163 John Paul Southern (24/USA)/Jonas Karklys (36/LIT/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport)