Freitag, 16. Oktober 2026

Schubert Motorsport: Zwei Titel und zahlreiche Podestplätze zum Abschluss von drei Rennserien

Mit zwei Meisterschaftstiteln, mehreren Podestplätzen und starken Ergebnissen in gleich drei Rennserien blickt Schubert Motorsport auf ein erfolgreiches Rennwochenende zurück. Beim DTM-Saisonfinale auf dem Hockenheimring sicherte sich Marco Wittmann nach einer beeindruckenden Saison den dritten Platz in der Fahrerwertung. Auch in der Teamwertung schloss Schubert Motorsport die DTM auf Rang drei ab. Parallel feierte die Mannschaft beim Saisonfinale der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) neben einem weiteren Podestplatz den Gesamtsieg in der NLS Speed Trophy und der KW Team Trophy. In der ADAC GT Masters rundeten Sandro und Juliano Holzem ihre Saison mit dem vierten Platz in der Fahrerwertung ab. Bereits am kommenden Wochenende steht für Schubert Motorsport die nächste Titelentscheidung an: Beim Finale der GT4 European Series kämpft die Mannschaft in Portugal um die Pro-Am-Meisterschaft.


DTM: Marco Wittmann beendet starke Saison auf Gesamtrang drei

Bis zum letzten Rennwochenende hatte Marco Wittmann im #11 Schaeffler BMW M4 GT3 EVO noch die Chance auf seinen dritten DTM-Meistertitel. Mit 24 Punkten Rückstand auf die Spitze reiste der zweifache Champion nach Hockenheim und zeigte auch beim Saisonfinale großen Kampfgeist. Im Samstagsrennen sicherte sich Wittmann mit Platz drei einen weiteren Podestplatz, am Sonntag überquerte er die Ziellinie auf Rang sieben.

Für den ganz großen Erfolg reichte es am Ende nicht. Gegen die Konkurrenz fehlte dem BMW M4 GT3 EVO auf dem Hockenheimring die entscheidende Pace, um noch einmal in den Titelkampf eingreifen zu können. Den Meistertitel sicherte sich Thomas Preining im Porsche vor Maro Engel im Mercedes-AMG.

Dennoch blickt Wittmann auf eine seiner stärksten DTM-Saisons zurück. Mit zwei Siegen auf dem Nürburgring und dem Sachsenring sowie fünf weiteren Podestplätzen sammelte er in den 16 Saisonrennen insgesamt 198 Punkte. Damit sicherte er sich den dritten Platz in der Fahrerwertung und bestätigte seine starke Form über die gesamte Saison.

Für Kelvin van der Linde verlief das Finalwochenende dagegen wechselhaft. Nach einem sechsten Platz am Samstag wurde der Südafrikaner im Sonntagsrennen durch eine Kollision und Probleme bei den Boxenstopps zurückgeworfen und beendete das Rennen auf Position 18. Seine erste DTM-Saison als BMW M Werksfahrer schloss van der Linde mit einem Rennsieg und 96 Punkten auf dem 14. Gesamtrang ab.

Auch in der Teamwertung sicherte sich Schubert Motorsport mit 284 Punkten den dritten Platz und schloss damit eine weitere erfolgreiche DTM-Saison ab.

Torsten Schubert, Teamchef Schubert Motorsport:

„Natürlich hätten wir beim Finale gerne noch einmal um den Titel gekämpft. Leider hatten wir in Hockenheim nicht die nötigen Möglichkeiten, um ganz vorne anzugreifen. Marco hat trotzdem wieder alles gegeben und wie so oft in dieser Saison das Maximum aus unserem Paket herausgeholt. Mit zwei Siegen, insgesamt sieben Podestplätzen und Rang drei in der Fahrerwertung können wir auf eine sehr starke Saison zurückblicken. Auch der dritte Platz in der Teamwertung ist das Ergebnis der hervorragenden Arbeit unserer gesamten Mannschaft. Für Kelvin war es ein schwieriges Jahr mit einigen unglücklichen Situationen. Er hat aber ebenfalls gezeigt, welches Potenzial in ihm steckt. Auch wenn die Enttäuschung über den verpassten Titel im Moment überwiegt, können wir stolz auf unsere Leistungen sein.“

ADAC GT Masters: Holzem-Brüder schließen Saison auf Gesamtrang vier ab

Auch in der ADAC GT Masters fiel am vergangenen Wochenende auf dem Hockenheimring die letzte Zielflagge der Saison 2026. Sandro und Juliano Holzem beendeten ihre Saison mit den Plätzen acht und neun in den beiden Finalrennen.

Auch wenn sich die beiden Brüder zum Abschluss ein besseres Ergebnis erhofft hatten, fällt die Gesamtbilanz positiv aus. Ein besonderer Höhepunkt war der erste gemeinsame Sieg im ADAC GT Masters auf dem DEKRA Lausitzring. Mit dem BMW M4 GT3 EVO und der Startnummer 56 gelang Sandro und Juliano Holzem im Juni ein viel umjubelter Erfolg, der zugleich den 14. Rennsieg von Schubert Motorsport in der Geschichte der Serie markierte.

Mit weiteren starken Leistungen sicherten sich Sandro und Juliano Holzem schließlich den vierten Platz in der Fahrerwertung mit jeweils 133 Punkten und bestätigten damit ihre positive Entwicklung.

Für Schubert Motorsport ist das Ergebnis ein weiterer Beleg für die erfolgreiche Arbeit und die kontinuierliche Entwicklung der beiden jungen Fahrer.


NLS: Podestplatz zum Finale und zwei Titel für Schubert Motorsport

Während in Hockenheim die letzten DTM-Rennen des Jahres ausgetragen wurden, war Schubert Motorsport auch beim Saisonfinale der Nürburgring Langstrecken-Serie im Einsatz. Im BMW M4 GT3 EVO mit der Startnummer 77 und der markanten Yokohama-Livery zeigten Tim Tramnitz und Jordan Pepper eine starke Mannschaftsleistung.

Nach einem schwierigen Qualifying und technischen Problemen ging die Mannschaft von Position 16 ins Rennen. Tramnitz legte mit einem überzeugenden ersten Stint den Grundstein für die Aufholjagd und arbeitete sich bis auf Rang neun nach vorne. Im weiteren Rennverlauf kämpfte sich das Team bis in die Spitzengruppe. In der zweiten Rennhälfte übernahm Jordan Pepper das Steuer und sicherte Schubert Motorsport mit einem entscheidenden Überholmanöver in der letzten Runde den dritten Gesamtrang.

Neben dem Podesterfolg gab es für Schubert Motorsport gleich doppelten Grund zur Freude: Das Team sicherte sich zum Saisonabschluss sowohl den Gesamtsieg in der NLS Speed Trophy als auch in der KW Team Trophy.

Die beiden Titel unterstreichen die konstant starken Leistungen der Mannschaft über die gesamte NLS-Saison. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistete die Partnerschaft mit Reifenhersteller Yokohama. Als Reifenpartner begleitete Yokohama die Renneinsätze von Schubert Motorsport auf der Nordschleife und unterstützte die kontinuierliche Arbeit an der Reifenperformance und Fahrzeugabstimmung.

Die enge technische Zusammenarbeit und die gewonnenen Erfahrungen aus den verschiedenen Rennbedingungen bildeten dabei eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung des Gesamtpakets. Auch optisch wurde diese Partnerschaft durch die markante Yokohama-Livery des BMW M4 GT3 EVO sichtbar.

Schubert Motorsport bedankt sich bei Yokohama für das Vertrauen, die technische Unterstützung und die erfolgreiche Zusammenarbeit während der gesamten NLS-Saison 2026.


Drei Meisterschaften abgeschlossen – zwei Titel und zahlreiche Erfolge

Mit den Finalrennen auf dem Hockenheimring und dem Nürburgring sind gleich drei wichtige Rennprogramme von Schubert Motorsport für das Jahr 2026 abgeschlossen. In allen drei Serien konnte die Mannschaft ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen und zahlreiche Erfolge feiern.

Zwei DTM-Rennsiege durch Marco Wittmann, ein weiterer Erfolg durch Kelvin van der Linde, der erste ADAC-GT-Masters-Sieg von Sandro und Juliano Holzem sowie die beiden Gesamtsiege in der NLS Speed Trophy und der KW Team Trophy unterstreichen die sportliche Bilanz.

Hinter diesen Ergebnissen steht die Arbeit einer gesamten Mannschaft. Mechaniker, Ingenieure, Fahrer und alle Beteiligten haben über die vergangenen Monate hinweg mit großem Einsatz daran gearbeitet, die Fahrzeuge bestmöglich vorzubereiten und an jedem Rennwochenende das Maximum herauszuholen.

Torsten Schubert, Teamchef Schubert Motorsport 

„Wenn wir auf die drei Meisterschaften zurückblicken, können wir wirklich stolz auf das sein, was wir als Team erreicht haben. Wir haben Rennen gewonnen, Podestplätze eingefahren und uns in der NLS gleich zwei Gesamttitel gesichert. Das ist eine herausragende Leistung unserer gesamten Mannschaft. Mein besonderer Dank gilt unseren Fahrern, Mechanikern, Ingenieuren und natürlich unseren Partnern, die uns über die gesamte Saison begleitet und unterstützt haben. Gerade die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Yokohama in der NLS hat gezeigt, was man gemeinsam erreichen kann. Wir haben in diesem Jahr viel bewegt und wichtige Erfahrungen gesammelt. Doch noch ist unsere Arbeit nicht beendet. Schon am kommenden Wochenende wartet in der GT4 European Series die nächste Titelentscheidung auf uns.“


Nächste Titelchance: GT4 European Series vor dem Finale in Portugal

Nach den erfolgreichen Saisonabschlüssen in der DTM, der ADAC GT Masters und der NLS richtet Schubert Motorsport den Blick bereits auf die nächste Herausforderung. Vom 16. bis 18. Oktober steht auf dem Autódromo Internacional do Algarve in Portimão das Saisonfinale der GT4 European Series auf dem Programm.

Mit dem BMW M4 GT4 EVO #98 kämpfen Victor Bouveng und Joakim Walde um den Meistertitel in der Pro-Am-Kategorie. Das Duo reist als Tabellenführer nach Portugal und hat damit beste Voraussetzungen, die erfolgreiche Saison mit einem weiteren Titel für Schubert Motorsport abzuschließen.

Nach zahlreichen starken Rennen und Klassensiegen im bisherigen Saisonverlauf ist die Zielsetzung klar: Die Mannschaft möchte ihre Ausgangslage nutzen und die Pro-Am-Meisterschaft nach Oschersleben holen.


Manthey gewinnt vorzeitig sowohl die Team- als auch die Fahrermeisterschaft in der DTM-Saison 2026

Manthey krönt die DTM-Saison 2026 mit dem Gewinn der Teammeisterschaft. Im Sonntagsrennen beim Saisonfinale auf dem Hockenheimring sicherten sich Ricardo Feller (Schweiz) und Thomas Preining (Österreich) mit einem Doppelpodium die entscheidenden Punkte, sodass Manthey den Titel erfolgreich verteidigt und die Trophäe zum zweiten Mal in Folge nach Meuspath holt. Mit einem Vorsprung von 21 Punkten auf Winward Racing beendet das Team die Sprintsaison 2026. Beide Manthey-Fahrer konnten 2026 in jedem der 16 Rennen Meisterschaftszähler sammeln.

Nach dem historischen Meisterschaftsgewinn von Ayhancan Güven in der Saison 2025 verteidigen Manthey und Porsche zudem den Fahrertitel erfolgreich und stellen damit zum zweiten Mal in Folge den DTM-Champion.

Thomas Preining krönt sich 2026 zum zweiten Mal zum DTM-Fahrerchampion mit Manthey

Porsche-Werksfahrer und Manthey-Pilot Thomas Preining sichert sich am Hockenheimring zum zweiten Mal in seiner Karriere die DTM-Fahrermeisterschaft. Mit Rang fünf im Samstagsrennen und dem dritten Platz am Sonntag fährt der Fahrer des Manthey Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 91 in den letzten beiden Saisonläufen des Jahres die entscheidenden Meisterschaftszähler ein.

Mit 225 Punkten und einem Vorsprung von 12 Zählern auf den zweitplatzierten Maro Engel schließt der 28-Jährige eine spannende Saison ab, in der sechs Fahrer mit Titelchancen zum Finale nach Hockenheim gereist waren. Drei Jahre nach seinem ersten Titelgewinn im Jahr 2023 krönt sich Preining erneut zum DTM-Champion – zwei Siege und sechs weitere Podestplatzierungen bilden die Grundlage für seinen Triumph in der Sprintserie.

Manthey in der DTM: 7 Titel in 4 Jahren

Mit dem Gewinn der Fahrer- und Teammeisterschaft 2026 setzt Manthey seine beeindruckende Erfolgsserie der vergangenen Jahre fort. Bereits 2023 und 2025 sicherte sich das Team jeweils sowohl die DTM-Team- als auch die Fahrermeisterschaft. Darüber hinaus gewann Manthey in der Saison 2025 mit Morris Schuring den Titel „DTM Rookie of the Year“.

 In den vergangenen vier Jahren erzielte das Team aus Meuspath insgesamt 13 Siege sowie 21 weitere Podestplatzierungen. Zu diesen Erfolgen trugen die Porsche-Piloten Thomas Preining (seit 2023), Dennis Olsen (2023), Ayhancan Güven (2024 bis 2025), Morris Schuring (2025) und Ricardo Feller (2026) sowie die langjährigen Partner des Teams bei.

Donnerstag, 15. Oktober 2026

DTM – Stars and Stories vom Finale am Hockenheimring

Vom Rockstar am Startschild bis zur Olympiasiegerin im Fahrerlager: Beim DTM-Finale in Hockenheim gaben sich Stars aus Musik, Sport und Fernsehen die Ehre. Scorpions-Gründer Rudolf Schenker schickte am Samstag das Feld ins Rennen, am Sonntag übernahm Schauspielerin Lisa-Marie Koroll das Startschild. Bob-Olympiasiegerin Deborah Levi tauschte den Eiskanal gegen die Boxengasse, Schauspieler Axel Stein ließ sich im Renntaxi über die Strecke fahren, Sasha heizte als Dick Brave am Samstagabend ein und Model Betty Taube saß im BMW M2 Cup selbst am Steuer.

Lisa-Marie Koroll
Foto: ADAC-Motorsport

Lisa-Marie Koroll stürmt vom Filmset ins Renntaxi

­Rennstrecken-Feeling kennt Lisa-Marie Koroll (Bibi-und-Tina-Reihe) schon vom Dreh: In der Originalproduktion von Amazon Prime „Drive – The Pretenders“ spielt sie eine Mechanikerin, deren größter Traum es ist, einmal selbst am Steuer eines Rennfahrzeugs zu sitzen. Gedreht wurde auf mehreren Strecken, unter anderem auf dem Hockenheimring. Nun kehrte Koroll an den Traditionskurs zurück und ließ sich im Mercedes-AMG-Renntaxi von DTM-Champion Maximilian Götz über den Kurs chauffieren. Am Sonntag schickte sie die Fahrer ins Saisonfinale und überreichte danach auf dem DTM-Podium dem Gewinnerteam den Pokal.

Rudolf Schenker von den "Scorpions"
Foto: ADAC-Motorsport

­Rockstar am Startschild: Schenker gibt das Startsignal in Hockenheim

Rudolf Schenker, Rhythmusgitarrist der Scorpions, hat am Samstag die Gitarre gegen das Schild „Drivers start your engines“ getauscht und die Fahrer in den 15. Saisonlauf geschickt. Der gebürtige Sarstedter ist das dienstälteste Gründungsmitglied der Band und war zuletzt vor Jahrzehnten bei einem DTM-Rennen. Diesmal nutzte Schenker die Chance und verbrachte das gesamte Finalwochenende in Hockenheim. „Unser Tourplan ließ es einfach nicht zu, zwischendurch mal ein DTM-Rennen zu erleben. Ich bin zum ersten Mal seit 25 Jahren wieder hier zu Gast und ziemlich aufgeregt. Die Atmosphäre mit den Fans, den Fahrern und diesen tollen Fahrzeugen ist einfach fantastisch. Ich genieße jeden Augenblick“, sagte Schenker. Als einer der wichtigsten Songschreiber der Scorpions machte er deutsche Rockmusik mit Hits wie „Rock You Like a Hurricane“, „Still Loving You“ und „Wind of Change“ weltweit bekannt.

Axel Stein
Foto: ADAC-Motorsport

Entertainer Axel Stein hat Benzin im Blut

Axel Stein kennt Rennstrecken nicht nur vom Zuschauen: Der Komiker und Schauspieler („Hausmeister Krause“, „Harte Jungs”) ist bekennender Autofan und besitzt sogar eine Rennlizenz. Beim DTM-Finale auf dem Hockenheimring war Stein als Gast des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland dabei. Der gebürtige Wuppertaler warf einen Blick in die Race Control, sah sich im Fahrerlager um und umrundete im Renntaxi die Strecke. „Ich habe Benzin im Blut und bin riesiger Motorsport-Fan“, sagte Stein. „Das ganze DTM-Umfeld finde ich faszinierend und stelle immer wieder fest: Hockenheim ist eine Welt für sich. Mein Highlight war die Taxifahrt im Porsche 911 Cup. Das war ein überragendes Gefühl.“

Betty Taube
Foto: ADAC-Motorsport

Betty Taube – ein Model mit Motorsport-Gen

Sie kennt Scheinwerferlicht und Catwalk, aber auch den Blick auf die Ideallinie: Model und Moderatorin Betty Taube war beim DTM-Finale in Hockenheim nicht nur Gast, sondern ging im BMW M2 Cup selbst an den Start. Die gebürtige Eberswalderin besitzt nämlich eine Rennlizenz. „Es war schön, beim DTM-Finale dabei zu sein und selbst als Fahrerin am BMW M2 Cup teilnehmen zu können. Die Stimmung war fantastisch. Immer wenn ich durch die Boxengasse ging, schlug mein Motorsportherz höher“, erzählte Taube. Auch vom BMW M2 Racing war sie begeistert: „Ein tolles Auto, vor allem für Anfänger wie mich. Es verzeiht zum Glück auch den einen oder anderen Fehler.“

Dick Brave
Foto: ADAC-Motorsport

Dick Brave dreht beim Finale die Boxen auf

Nach dem Samstagsrennen sorgte Dick Brave beim DTM-Finale für den musikalischen Höhepunkt. Der Rock-’n’-Roll-Sänger gehört mit Rockabilly-Energie und Vintage-Charme zu den bekanntesten deutschen Live-Acts. Mit neuen Interpretationen von bekannten Hits im Rock-’n’-Roll-Style begeisterte Sasha als Dick Brave die Fans und brachte den Hockenheimring zum Beben. Nach dem Live-Gig lobte der Sänger die Fans: „Das war ein Super-Konzert, ein tolles Publikum und eine mega Veranstaltung. Ich bin stolz, dass wir beim DTM-Finale spielen konnten und hoffe, wir sehen uns bald wieder.“

Bob-Olympiasiegerin Deborah Levi: vom Eiskanal in die Boxengasse

Mit Vollgas kennt sich Deborah Levi aus, normalerweise allerdings auf Eis: Als Anschieberin von Pilotin Laura Nolte wurde sie 2022 in Peking und 2026 in Cortina d’Ampezzo Olympiasiegerin im Zweierbob. Beim DTM-Finale tauschte sie den Eiskanal gegen den Hockenheimring und nahm sich im Fahrerlager Zeit für einen genauen Blick auf die Rennautos. Zwischen Garage und Boxengasse entdeckte Levi einige Parallelen zu ihrem Sport: „Auch bei uns im Bobsport geht es um Geschwindigkeit und Zehntelsekunden. Wie in einem Rennfahrzeug wirken starke G-Kräfte, man muss blitzschnell die richtige Entscheidung treffen und das Adrenalin schießt hoch“, erzählte sie.

Handball trifft Hockenheim: David Späth und Antje Döll beim DTM-Finale

Zwei Handball-Stars beim DTM-Finale: David Späth (Olympia-Silber 2024, Vize-Europameister 2026) und Antje Döll (Kapitänin der Handball-Nationalmannschaft, WM-Silber 2025) erlebten in Hockenheim zum ersten Mal die DTM live. Das Duo genoss die Atmosphäre im Fahrerlager und fieberten mit, als die Titelentscheidung fiel. „Der Hockenheimring ist in dieser Region, mit der ich stark verwurzelt bin, natürlich ein Highlight. Deshalb freue ich mich sehr, dieses Spektakel mal aus nächster Nähe anzusehen“, sagte Späth, der auch eine Runde im Schaeffler-Innovationstaxi drehte. „Das hat einen Riesenspaß gemacht. Ich kenne die DTM nur aus dem TV, aber beim Blick hinter die Kulissen habe ich erst richtig gesehen, was hinter einem Rennwochenende an Organisation und Logistik steckt. Das war schon sehr beeindruckend.“

Julia Vieregge singt vor dem Rennen die Nationalhymne
Foto: ADAC-Motorsport

Gänsehaut kurz vorm finalen Rennen: Julia Vieregge singt die Nationalhymne

Kurz bevor die DTM in ihren finalen Saisonlauf startete, hatte auch sie ihren großen Moment: Julia Vieregge sang in Hockenheim die deutsche Nationalhymne. Mit ihrer kraftvollen Stimme gab die Sängerin dem entscheidenden 16. Meisterschaftslauf den würdigen Rahmen, bevor der Titelkampf in den finalen Showdown ging. „Die Hymne singen zu dürfen war, für mich ein Lebens-Highlight. Seitdem ich wusste, dass ich bei der DTM auftreten werde, bin ich zwei Meter über dem Boden geschwebt“, erzählte Vieregge, die im Fernsehen zuletzt bei der Casting-Show „The Voice of Germany“ von DTM-TV-Partner ProSieben zu sehen war.


„Road to DTM“: 1,5 Millionen Euro Preisgeldtopf für Nachwuchstalente

  • Förderung wird noch gezielter auf den nächsten Karriereschritt ausgerichtet
  • Sieger im ADAC GT Masters erhält Förderpaket in Höhe von 620.000 Euro
  • Klarer Karriereweg von der Deutschen Kart-Meisterschaft bis in die DTM

­Die ADAC GT4 Germany wird mit einer eigenen „Road to DTM“-Wertung
neu in das Programm eingebunden
Foto: ADAC-Motorsport

Vom Kart bis in die DTM: Die DTM stellt die Nachwuchsförderung im Rahmen der „Road to DTM“ für die Saison 2027 noch zielgerichteter auf. Im dritten Jahr des Programms werden junge Talente mit einem Fördertopf von insgesamt 1,5 Millionen Euro in Geld- und Sachpreisen auf ihrem Karriereweg unterstützt. Im Mittelpunkt steht dabei der direkte Aufstieg in die jeweils höhere Motorsport-Liga. Dafür werden die Förderpakete auf allen Stufen noch stärker auf den nächsten Karriereschritt ausgerichtet. Die „Road to DTM“ führt von der Deutschen Kart-Meisterschaft über den BMW M2 Cup und die ADAC GT4 Germany in das ADAC GT Masters und schließlich bis in die DTM.

„Wir schärfen bei der ‚Road to DTM‘ ab dem kommenden Jahr ganz klar den Weg aus den Nachwuchsklassen bis in den professionellen Spitzensport in der DTM“, betont ADAC Motorsportchef Thomas Voss. „Entscheidend ist für uns, dass Talente nach einem Erfolg auch die Unterstützung erhalten, um den nächsten Schritt tatsächlich gehen zu können. Daher haben wir bestehende Preisgeldtöpfe und Prämien umverteilt und richten die Förderung 2027 noch gezielter auf den direkten Aufstieg aus den jeweiligen Serien aus. Finn Wiebelhaus ist ein starkes Beispiel dafür, wie dieser Weg funktionieren kann. Er hat es über den Nachwuchssport und das ADAC GT Masters bis in die DTM geschafft. Solche Karrieren wollen wir mit der ‚Road to DTM‘ künftig noch stärker ermöglichen.“

620.000 Euro für den Sprung in die DTM

Im ADAC GT Masters wächst der gesamte Preisgeldtopf auf eine Summe von 775.000 Euro. Der Sieger der „Road to DTM“ im ADAC GT Masters erhält ab dem kommenden Jahr ein Förderpaket im Wert von 620.000 Euro. Dieses enthält die Nenngebühren für eine DTM-Saison, ein Paket mit Pirelli-Reifen für die gesamte Saison sowie einen Geldpreis.

Gezielte Förderung auch in der ADAC GT4 Germany und im BMW M2 Cup

Die ADAC GT4 Germany wird mit einer eigenen „Road to DTM“-Wertung analog zum ADAC GT Masters tiefgreifend neu in das Programm eingebunden. In die neue Wertung fließen nicht nur Erfolge im Rennen, sondern auch die Leistungen im Qualifying und ein Faktor für sportliche Fairness ein. Der Preisgeldtopf steigt auf rund 330.000 Euro in Geld- und Sachpreisen. Der Gewinner der neu geschaffenen „Road to DTM“-Wertung erhält davon ein Förderpaket im Wert von 235.000 Euro für den Aufstieg in das ADAC GT Masters.

Im BMW M2 Cup wächst das Gesamtförderpaket auf 305.000 Euro. Auf den Gewinner der „Road to DTM“-Wertung wartet dort eine Förderung in Höhe von 170.000 Euro. Damit soll der Aufstieg in die ADAC GT4 Germany in der folgenden Saison ermöglicht werden.

Den Einstieg in die „Road to DTM“ bildet die Deutsche Kart-Meisterschaft. Das Nachwuchsförderprogramm ist dort in der OK-N-Kategorie verankert. Der Gewinner der „Road to DTM“ erhält eine Unterstützung von 78.000 Euro für eine komplette Saison im BMW M2 Cup oder in der ADAC GT4 Germany und damit die Chance auf den direkten Wechsel vom Kart- in den Automobilsport.


Mittwoch, 14. Oktober 2026

Manthey Doppelpodium beim Saisonfinale in Hockenheim besiegelt dritten DTM-Meisterschaftssieg in vier Jahren

  • Thomas Preining sichert sich nach einem fünften und einem dritten Rang in Hockenheim die DTM-Fahrermeisterschaft 2026
  • Ricardo Feller erreicht mit Platz zwei am Sonntag sein drittes Podium in der Saison 2026
  • Manthey gewinnt zum dritten Mal in vier Jahren die DTM-Teammeisterschaft

Thomas Preining, Porsche 911 GT3 R  #91
Foto: Jens Hawrda

Manthey triumphiert beim DTM-Saisonfinale am Hockenheimring mit dem Gewinn von zwei Meisterschaften: Thomas Preining (Österreich), als Tabellenführer nach Hockenheim gereist, kann einen fünften und einen dritten Platz im badischen Motodrom einfahren und sichert sich damit nach 2023 den zweiten DTM-Fahrermeistertitel seiner Karriere. Ricardo Feller (Schweiz) erreichte derweil nach einem herausfordernden Rennen am Samstag (Rang 15) im finalen Saisonlauf den zweiten Platz und leistet damit einen entscheidenden Beitrag zum Gewinn der dritten Teammeisterschaftserfolg von Manthey seit dem Einstieg in die Sprintserie mit Porsche im Jahr 2023. Die beiden Meistertitel in Kombination mit der Vorstellung der zwei 30 Jahre Sondermodelle am Freitag in Hockenheim markieren den bisherigen Höhepunkt des 30. Jubiläumsjahres des Meuspather Unternehmens und unterstreichen dessen anhaltende Erfolgsgeschichte im internationalen Motorsport.

Ricardo Feller, Porsche 911 GT3 R #90
Foto: Jens Hawrda

„Was für ein Wochenende,“ beginnt Patrick Arkenau, Geschäftsbereichsleiter Racing der Manthey Racing GmbH. „Schon der Samstag war eine echte Achterbahnfahrt der Gefühle. In einem von wechselnden Bedingungen geprägten Qualifying haben wir mit der richtigen Reifenstrategie die Startplätze drei für Thomas und fünf für Ricardo herausgeholt. Im Rennen lief dann allerdings vieles gegen uns. Durch die sehr turbulente Startphase wurden beide Fahrzeuge zurückgeworfen und verloren mehrere Positionen. Besonders schwierig war die Situation für Ricardo, dessen Fahrzeug zusätzlich beschädigt wurde. Durch zusätzlich vergebene drei Penalty Laps musste er sich unter erschwerten Bedingungen vom Ende des Feldes durchkämpfen. Umso höher ist sein Einsatz zu bewerten, denn er hat nie aufgegeben und trotz aller Widrigkeiten noch wichtige Meisterschaftspunkte gesammelt. Auch Thomas wurde durch den Zwischenfall in der ersten Runde weit zurückgeworfen. Dass er sich anschließend mit einer starken fahrerischen Leistung, einer guten Strategie und einer fehlerfreien Arbeit unserer Crew noch bis auf Platz fünf nach vorne kämpfen konnte, war enorm wichtig.

Am Sonntag haben wir uns mit Startplatz zwei für Ricardo eine sehr gute Ausgangslage für das entscheidende Rennen erarbeitet, während Thomas von Platz sieben aus seinen Vorsprung in der Fahrerwertung verteidigen musste. Im Rennen hat sich die Situation dann bereits in der ersten Runde in unsere Richtung entwickelt. So spielte sich dieses für uns in der Konstellation zwischen Maro Engel, Thomas, Ricardo und Bastian Buus ab, die zeitweise nur durch wenige Zehntelsekunden getrennt waren. In einem solchen Rennen kommt es auf jedes Detail an. Unsere Fahrer haben unter hohem Druck eine starke Leistung gezeigt, gleichzeitig ist es uns gelungen, über beide Boxenstoppfenster hinweg mit fehlerfreien Stopps die Positionen im Spitzenfeld zu behaupten und uns auf den Rängen zwei und drei zu etablieren. Dass Thomas und Ricardo schließlich auf den Plätzen zwei und drei die Ziellinie überqueren und wir damit sowohl die Fahrer- als auch die Teammeisterschaft gewinnen konnten, ist natürlich ein Bilderbuchende für diese Saison. Ich bin unglaublich erleichtert und dankbar. Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer außergewöhnlichen Mannschaftsleistung unserer beiden Fahrer, der gesamten Crew an der Strecke, unseres Teams in Meuspath und aller Partner, die uns über die Saison hinweg unterstützt haben.“

„Mir fehlen fast ein wenig die Worte für diese außergewöhnliche Leistung des ganzen Teams. Zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren sowohl die Fahrer- als auch die Teammeisterschaft zu gewinnen, ist ein unglaublicher Erfolg. Die DTM zählt zu den härtesten Sprintmeisterschaften im internationalen Motorsport. Umso besonderer ist es, diese Doppelmeisterschaft erneut gemeinsam feiern zu dürfen. Dieser Erfolg ist das Ergebnis harter Arbeit, großer Leidenschaft und des unermüdlichen Einsatzes jedes einzelnen Teammitglieds. Ich bin unfassbar dankbar und stolz, dass wir diesen Erfolg in unserem 30. Jubiläumsjahr feiern können. Nach unserem ersten gemeinsamen Titelgewinn im Jahr 2023 freut es mich besonders, dass Thomas für seine konstant starken Leistungen der vergangenen Jahre mit einem weiteren Fahrertitel belohnt wird. Auch Ricardo hat in seiner ersten Saison für Manthey überzeugt und mit Punkteergebnissen in jedem Rennen einen entscheidenden Beitrag zu diesem Erfolg geleistet. Das ist alles andere als selbstverständlich. Die Teammeisterschaft zu gewinnen und gleichzeitig mit Thomas den Fahrertitel zu holen, ist die verdiente Belohnung für eine herausragende Saison und ein Erfolg, den wir gemeinsam mit unseren Partnern erreicht haben. Die Weltpremiere unserer Sondermodelle zum 30-jährigen Jubiläum gemeinsam mit unseren zahlreichen Gästen zu feiern und dieses besondere Ereignis mit dem Gewinn beider Meisterschaften zu verbinden, war ein einmaliges Erlebnis.“, ergänzt Nicolas Raeder, Geschäftsführer der Manthey Racing GmbH.

Stimmen zum DTM-Rennwochenende am Hockenheimring

Ricardo Feller, Porsche 911 GT3 R #90: „Der Start in das Wochenende war mit dem schwierigen Samstagsrennen alles andere als einfach. Trotzdem konnten wir auch dort noch einige wichtige Punkte für die Meisterschaft mitnehmen, und genau solche Rennen machen am Ende oft den Unterschied. Umso schöner ist es, das Finale jetzt mit meinem dritten Podium der Saison und einem Doppelpodium für Manthey abzuschließen. Besonders freut es mich, dass wir heute die Teammeisterschaft besiegeln konnten. Das ist die Belohnung für die harte Arbeit und den Einsatz aller Beteiligten über die gesamte Saison hinweg. Herzlichen Glückwunsch natürlich auch an Thommy zum Fahrertitel. Was er in diesem Jahr geleistet hat, war beeindruckend und absolut verdient. Mein Dank gilt dem gesamten Team und meiner Crew. Jeder Einzelne hat seinen Teil zu diesem Erfolg beigetragen. Eine Doppelmeisterschaft für Manthey zu feiern, ist der bestmögliche Abschluss dieser Saison.“

Thomas Preining, Porsche 911 GT3 R #91: „Es wird wahrscheinlich noch etwas dauern, bis ich diesen Moment wirklich realisiert habe. Dieser Titel bedeutet mir unglaublich viel. Die DTM zu gewinnen ist etwas Besonderes, sie ein zweites Mal zu gewinnen, ist kaum in Worte zu fassen. Gerade deshalb hatte ich mir für dieses Wochenende vorgenommen, einen möglichen Titelgewinn bewusster zu erleben und mehr zu genießen als beim ersten Mal. Das gesamte Wochenende war mental extrem fordernd. Zwischen Qualifying und Rennen blieb viel Zeit, um über alles nachzudenken, was noch passieren könnte. Aber am Ende haben wir als Team die Nerven behalten und unseren Job perfekt gemacht. Dieser Erfolg ist das Ergebnis harter Arbeit, großer Leidenschaft und eines außergewöhnlichen Teamgeists über die gesamte Saison hinweg. Ich bin unglaublich stolz, diesen Titel wieder gemeinsam mit Manthey feiern zu dürfen. Jeder Einzelne im Team hat seinen Anteil daran. Genau deshalb fühlt sich dieser zweite Meisterschaftsgewinn noch einmal ganz besonders an.“