Freitag, 24. April 2026

Lucas Auer startet stark in die DTM-Saison 2026

  • Mercedes-AMG-Pilot am Freitag Trainingsschnellster auf dem Red Bull Ring
  • McLaren-Duo Dörr und Glock mit Platz vier und sechs in Spielberg
  • Enge Abstände in den ersten Sessions der neuen DTM-Saison

Freut sich auf sein Heimspiel in Spielberg: Mercedes-AMG-Pilot Lucas Auer
Foto: ADAC-Motorsport

Mercedes-AMG-Pilot Lucas Auer (A) ist bereit für sein Heimspiel: Der Lokalmatador vom Mercedes-AMG Team Landgraf fuhr am Freitag beim Freien Training der DTM auf dem Red Bull Ring die schnellste Runde. Auer setzte mit 1:28,204 Minuten die Bestzeit in der zweiten von insgesamt drei Sessions. Diese 20-minütige zusätzliche Einheit diente als Qualifying-Simulation für den für die DTM neu entwickelten Pirelli-Slick. „Das war ein guter Auftakt bei meinem Heimspiel. Wir werden im ersten Qualifying am Samstag sehen, wo wir mit dem neuen Reifen stehen. Es ist für mich immer wieder etwas ganz Besonderes, auf diesem tollen Kurs zu fahren. Vor allem in den ersten drei Kurven wird es in den Rennen zur Sache gehen, denn dort kann man am besten überholen“, erklärte Auer.

Hinter dem 31-Jährigen belegten seine Markenkollegen Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter) und Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) die Ränge zwei und drei – das Trio lag innerhalb von nur sechs Tausendstelsekunden. Viertschnellster Pilot auf dem Formel-1-Kurs war Ben Dörr (Butzbach/Dörr Motorsport), dem in der ersten Session am Vormittag mit 1:28,567 Minuten die Bestmarke gelang. „Wir haben viel gearbeitet und ich habe viel Zeit im Auto verbracht. Das hat sich ausgezahlt, ich bin weiter als im vergangenen Jahr. Der Streckenverlauf liegt mir, bei schönem Wetter könnte im Zeittraining am Samstag die 1:28,000-Minuten-Marke geknackt werden“, sagte der McLaren-Pilot. Tom Kalender (Hamm/Sieg/Mercedes-AMG Team Landgraf) steuerte einen weiteren Mercedes-AMG auf Position fünf. Dörrs Teamkollege Timo Glock (Kreuzlingen) folgte auf Platz sechs.

Alle drei Trainingsläufe fanden bei strahlendem Sonnenschein auf der 4,326 Kilometer langen Rennstrecke vor der imposanten Alpenkulisse in der Steiermark statt. Während in der Qualifikations-Simulation am Mittag die Top-Zeiten gefahren wurden, waren die beiden anderen Sessions etwas langsamer. Die schnellste Runde im dritten Freien Training am Nachmittag markierte mit 1:28,841 Minuten der 18-jährige Kalender.

Das erste Qualifying der DTM 2026 wird am Samstag um 9:40 Uhr gestartet.


ADAC GT4 Germany: Springob im Aston Martin im zweiten Training vorne

#4 Jan Philipp Springob / Philipp Gogollok / Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo / EastSide Motorsport
ADAC-Motorsport

Jan Philipp Springob war der schnellste Pilot im zweiten freien Training der ADAC GT4 Germany auf dem Red Bull Ring. Ausgeglichenes Feld mit Aston Martin, Porsche und BMW in den Top Drei.

Souveräne Leistung von COSY Racing by ESM am Trainingstag der ADAC GT4 Germany auf dem Red Bull Ring: Jan Philipp Springob (25/Olpe) war im zweiten freien Training auf dem 4,326 Kilometer langen Kurs mit 1:36,375 Minuten nicht zu schlagen. Bereits in der ersten Session das Tages lag der Aston Martin Vantage GT4 AMR Evo des Rennstalls aus Sachsen ganz oben im Klassement, als Teamkollege Philipp Gogollok (20/Bad Homburg) mit 1:35,881 Minuten die Tagesbestzeit aufstellte.

„Es war einfach der perfekte Freitag. Wir fühlen uns hier richtig wohl. Das Auto funktioniert super“, strahlte Springob. „Ich hatte eine perfekte Runde zusammenbekommen. Wir haben alles gegeben. Für heute sind wir sehr zufrieden. Am Samstag ist zunächst die Pole-Position mein Ziel - und dann schauen wir einmal, wie das Rennen verläuft. Ich denke, dass wir grundsätzlich recht gut aufgestellt sind.“

Mit einem Rückstand von 0,502 Sekunden ging Platz zwei der zweiten Session an Denny Berndt (21/Berlin) und Lachlan Robinson (22/AUS, beide AVIA W&S Motorsport) im Porsche 718 Cayman GT4. Direkt dahinter folgte der BMW M4 GT4 Evo von Linus Hahne (22/Oelde) und Philip Wiskirchen (21/Euskirchen, beide ME Motorsport), die 0,629 Sekunden zurücklagen. Damit befanden sich Fahrzeuge von drei unterschiedlichen Marken auf den ersten drei Positionen.

Platz vier sicherten sich Alon Gabbay (22/ISR) und Maximilian Schreyer (17/Marburg, beide AVIA W&S Motorsport), die in einem weiteren Porsche 0,703 Sekunden Rückstand auf die Spitze hatten. Die Top Fünf rundeten Gianni van de Craats (20/NED) und Victor Nielsen (19/DEN, beide FK Performance Motorsport) im BMW ab.

Am Samstag geht es in der ADAC GT4 Germany auf dem Red Bull Ring noch mehr zur Sache. Der Tag beginnt ab 8:45 Uhr mit den beiden Qualifikationen.

Quelle: adac-motorsport.de


ADAC GT Masters: Rookie Bönighausen setzt Trainings-Bestzeit am Red Bull Ring

#41 Colin Bönighausen / Leo Pichler / Porsche 911 GT3 R (992) / razoon - more than racing
Foto: ADAC-Motorsport

Colin Bönighausen (21/Isernhagen/Razoon - More than Racing) hat sich die Freitags-Bestzeit des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring gesichert. In der Vormittagssession fuhr der Rookie im Porsche 911 GT3 R mit 1:29.248 Minuten die schnellste Zeit des Trainingstages. „Das Auto fühlt sich grundsätzlich sehr gut an“, erklärte der Razoon-Pilot. „Die Strecke hat mehr Grip bekommen durch die höheren Temperaturen und die anderen Serien. Ich konnte in den Kurven weiter ausholen, da dort mehr Gummi liegt. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir auch morgen gut dabei wären und aufs Podium fahren würden.“

Mit rund 20 Grad Luft- und knapp 40 Grad Streckentemperatur präsentierte sich der Red Bull Ring zum Saisonauftakt perfekt. Mit diesen Bedingungen kam Lokalmatador Razoon sehr gut zurecht, denn die zweitschnellste Zeit des Tages ging mit 0,452 Sekunden Rückstand an Bönighausens Teamkollegen Leo Pichler (24/AUT). Die Top-3 komplettierte Alain Valente (29/CHE/Haupt Racing Team) im Ford Mustang GT3, dem 0,458 Sekunden nach ganz vorne fehlten.

Platz vier in der Tageswertung ging an Sandro Holzem (21/Polch/Schubert Motorsport). Er teilt sich seinen BMW M4 GT3 mit Zwillingsbruder Juliano, der ebenfalls schnell unterwegs war. „Das Gefühl ist sehr gut. Wir wissen, dass wir schnell genug sind“, erklärte Sandro Holzem. „Wir haben Dinge aussortiert und verstehen, was funktioniert und was nicht. Wir sind auf jeden Fall gut vorbereitet auf das Qualifying morgen. Ich denke, die heißeren Temperaturen kommen uns nicht unbedingt entgegen, aber es sollte keinen großen Einfluss auf das Ergebnis haben. Es spielen viele Faktoren eine Rolle, aber ein Platz in den Top-3 sollte im Qualifying morgen auf jeden Fall möglich sein.“

Die Top-5 komplettierte Neueinsteiger Comtoyou Racing. Rookie Baudouin Detout (25/FRA) setzte in der Vormittagssession im Aston Martin Vantage GT3 eine Zeit von 1:29.743 Minuten. 

Das erste Qualifying des ADAC GT Masters in der Saison 2026 findet am Samstag um 08:15 Uhr statt.

Quelle: adac-motorsport.de


Zusammenfassung 2. Freies Training der DTM am Red Bull Ring

Das zweite Freie Training des DTM‑Saisonauftakts 2026 fand am Mittag auf dem Red Bull Ring statt. Die Session war geprägt von **minimalen Zeitabständen**, starken Leistungen der Mercedes‑AMG‑Teams und auffälligen Auftritten einiger Neuzugänge und Routiniers.  

Top‑Performer & Schlüsselereignisse

#22 Lucas Auer (AUT / Mercedes-AMG GT3 / Mercedes-AMG Team Landgraf), Red Bull Ring 2026
Foto: ADAC-Motorsport

1. Lucas Auer dominiert vor heimischem Publikum

Der Lokalmatador setzte im Mercedes‑AMG GT3 des Team Landgraf die Bestzeit: 

- 1:28,204 Minuten – schnellste Runde des Trainings  

- Perfekte Balance im schnellen Mittelteil und starke Traktion aus T1 und T3  

- Auer bestätigte damit seine Rolle als einer der Favoriten für den Saisonauftakt   


2. Mercedes-AMG mit Dreifachspitze

Hinter Auer folgten zwei weitere Mercedes‑Piloten – und das mit hauchdünnem Abstand:  

- Jules Gounon: +0,004 Sekunden  

- Maro Engel: +0,006 Sekunden  

Damit lagen die drei schnellsten Fahrer innerhalb von 0,006 Sekunden – ein extrem enges Bild, das typisch für die DTM ist.   


3. Überraschungen im Verfolgerfeld

- Ben Dörr (McLaren): Starker 4. Platz, nur 0,138 Sekunden hinter der Spitze  

- Tom Kalender (Mercedes): Beeindruckender 5. Platz, zeigt starke Frühform  

- Timo Glock (McLaren): Platz 6 – der Ex‑F1‑Pilot bestätigt seine gute Pace aus dem 1. Training   


4. Markenmix im Mittelfeld

Das Mittelfeld war extrem dicht und markenübergreifend:  

- Ford Mustang GT3: solide Top‑10‑Platzierungen durch Wiebelhaus und Maini  

- Ferrari 296 GT3: Vermeulen und Cairoli im Bereich P8–P13  

- Porsche 911 GT3 R: Preining und Feller mit nahezu identischen Zeiten  

- Lamborghini Huracán GT3 EVO 2: Engstler, Bortolotti und Paul im hinteren Mittelfeld   


Offizielle Top‑10 des 2. Freien Trainings (Top-Ten)

1.Lucas Auer, Mercedes-AMG Team Landgraf 

2.Jules Gounon, Mercedes-AMG Team MANN-FILTER

3.Maro Engel, Mercedes-AMG Team Ravenol

4.Ben Dörr, Dörr Motorsport (McLaren)

5.Tom Kalender, Mercedes-AMG Team Landgraf 

6.Timo Glock, Dörr Motorsport (McLaren)

7.Finn Wiebelhaus, HRT Ford Racing

8.Thierry Vermeulen, Emil Frey Racing (Ferrari)

9.Thomas Preining, Manthey (Porsche) 

10.Arjun Maini, HRT Ford Racing 


Analyse: Was bedeutet das für das Wochenende?


Mercedes-AMG wirkt extrem stark

Drei Autos in den Top‑3 und fünf in den Top‑10 – die Balance of Performance scheint den AMG‑Teams zu liegen.


McLaren als ernstzunehmender Herausforderer

Dörr und Glock zeigten konstant starke Pace. Besonders bemerkenswert: Dörr war bereits im 1. Training Schnellster. 


Enge Abstände versprechen ein spannendes Qualifying

Die Top‑10 lagen innerhalb von weniger als einer Sekunde – typisch für den Red Bull Ring, aber dennoch beeindruckend.


Zusammenfassung 1. Freien Trainings der DTM am Red Bull Ring

  • Freitag, 24. April 2026
  • Red Bull Ring, Spielberg (Österreich)
  • Streckenlänge: 4,318 km
  • Bedingungen: trocken, kühle Frühjahrstemperaturen

#25 Ben Dörr (DEU / McLaren 720S GT3 Evo / Dörr Motorsport), Red Bull Ring 2026
Foto: ADAC-Motorsport



Besonderer Rahmen am Freitag

Der Trainingsfreitag stand unter ungewöhnlichen Vorzeichen. Aufgrund eines verregneten Vorsaisontests entschied der ADAC kurzfristig, drei statt der ursprünglich geplanten zwei Trainings anzusetzen. Das reguläre 1. Freie Training wurde in zwei Teile aufgesplittet (FP1 & FP2), um zusätzliche BoP‑ und Longrun‑Daten zu sammeln. 

Allgemeiner Verlauf

Das erste Freie Training diente als erstes reales Kräftemessen der Saison 2026. Der Fokus vieler Teams lag auf:

  • Basis-Setups
  • Aerodynamischer Balance
  • Vergleich der BoP-Einstufungen
  • Longruns auf gebrauchten Reifen

Schon früh zeigte sich, dass McLaren und Mercedes-AMG sehr konkurrenzfähig in Spielberg auftreten.

Top-Ergebnisse FP1

Die Bestzeit sicherte sich Ben Dörr im McLaren 720S GT3 Evo für Dörr Motorsport vor Lucas Auer und Jules Gounon (beide Mercedes). Mercedes dominiert mit 3 Fahrern in den Top-Five.


Ergebnis 1. Freies Training Red Bull Ring (Top-Five)

1. Ben Dörr, McLaren

2. Lucas Auer, Mercedes

3. Jules Gounon, Mercedes

4. Tom Kalender, Mercedes

5. Thierry Vermeulen, Ferrari