Samstag, 10. Januar 2026

Link/Moser 2026 im BMW von FK Performance

In der Saison 2026 werden Luca Link und Luis Moser für FK Performance Motorsport in der ADAC GT4 Germany starten. Beide Piloten kennen die Serie gut.

Bei FK Performance Motorsport steht die ADAC GT4 Germany auch 2026 wieder im Fokus. Dann will der Rennstall aus Bremen erneut um vordere Platzierungen mitkämpfen und hat dafür mit Luis Moser (17/AUT) und Luca Link (21/Günzburg) ein neues Fahrer-Duo verpflichtet. Sie teilen sich einen BMW M4 GT4 Evo. Beide waren bereits in der Saison 2025 Teamkollegen, traten aber für ein anderes Team an.

Link ist im ADAC Motorsport fest verankert. Nach Einsätzen im Prototype Cup Germany gab er 2024 sein Debüt in der ADAC GT4 Germany. 2025 bestritt er die komplette GT4-Saison. „Ich freue ich mich riesig, den Weg mit FK Performance Motorsport zu gehen und bin richtig heiß auf ein paar Podiumskämpfe. Ich weiß, dass das Auto und die Fahrerpaarung von Luis und mir richtig schnell sein kann“, erklärt Link. „Das Ziel liegt ganz klar auf einer langfristigen Partnerschaft mit dem Endziel GT3, weswegen wir auch nächstes Jahr schon GT3-Tests absolvieren werden und uns darauf vorbereiten.“

Der Österreicher Moser ist seit 2025 in der ADAC GT4 Germany unterwegs und beendete die Saison auf Platz vier der Rookie-Wertung. „Ich freue mich extrem auf die kommende ADAC GT4 Germany-Saison. Mein klares Ziel ist es, konstant vorne mitzufahren und um Podestplätze zu kämpfen. Gemeinsam mit dem Team möchte ich mich weiterentwickeln, das Maximum aus jedem Rennwochenende herausholen und am Ende der Saison dort stehen, wo das Team hingehört - ganz vorne“, ist er hoch motiviert.

FK Performance Motorsport geht 2026 in die vierte ADAC GT4 Germany-Saison. 2025 konnte die Mannschaft von Fabian Finck und Martin Kaemena die dritte Position in der Team-Wertung erzielen. Auf dem Nürburgring und dem Sachsenring wurde jeweils ein Laufsieg geholt. An diese Erfolge soll 2026 angeknüpft werden.

Quelle: www.adac-motorsport.de

ADAC GT-Masters Saison 2025 in Zahlen

Foto: Jens Hawrda

In der 19. Saison des ADAC GT Masters wurde bei sechs Events im Sprint- und Endurance-Format auf drei Strecken in Deutschland, zwei in Österreich sowie einer in den Niederlanden gefahren. Insgesamt wurden 536 Rennrunden und 2162 Kilometer absolviert.

47 Pilotinnen und Piloten aus 16 Nationen und vier Kontinenten waren am Start. Sie fuhren für 16 verschiedene Teams, die mit Audi, BMW, Ferrari, Ford, Lamborghini, McLaren, Mercedes und Porsche acht Marken einsetzten. Carrie Schreiner war die einzige Pilotin der Saison und die insgesamt 13. Frau, die im ADAC GT Masters antrat.

Die erfolgreichsten Fahrer und Hersteller

Sieben Fahrerpaarungen fuhren Siege ein, am erfolgreichsten waren Finn Wiebelhaus/Salman Owega. Die Meister 2025 gewannen drei Rennen, dahinter folgten die Vizemeister Leyton Fourie/Tim Zimmermann sowie Simon Birch/Leo Pichler und Denis Bulatov/Nico Hantke mit zwei Erfolgen.

Erfolgreichster Hersteller mit diesen drei Siegen und dazu sieben weiteren Podiumsplatzierungen war Ford. Es folgte Porsche, die ebenfalls drei Rennen gewannen und vier Mal aufs Podest fuhren. Sechs unterschiedliche Hersteller siegten 2025.

Pole-Positions und schnellste Runden

Im Qualifying herrschte ein stetiger Wechsel an der Spitze. Zehn verschiedene Piloten fuhren eine Pole-Position heraus, nur Wiebelhaus und Finn Zulauf waren zweimal vorne. Sechs Marken starteten von der Pole, am häufigsten gelang das Ford mit fünf Qualifying-Bestzeiten. Sechs Mal stand ein Rookie auf der ersten Startposition. Neun Piloten erzielten in der Saison 2025 ihre Debüt-Pole.

Fach fuhr drei schnellste Runden, gefolgt von Wiebelhaus, Fourie und Jannes Fittje mit jeweils zwei. Bei den Herstellern holte sich Porsche die Spitzenposition mit vier. Fünf unterschiedliche Marken fuhren eine schnellste Runde.

Verteilung der Podiumsplatzierungen

Das Haupt Racing Team erzielte mit zehn Podiumsplatzierungen die meisten. Dahinter folgt FK Performance Motorsport mit fünf Top-3-Platzierungen. Rang drei teilen sich Razoon und Scherer Sport PHX mit jeweils vier. In der Herstellerwertung spiegeln sich diese Ergebnisse. An der Spitze liegt Ford mit zehn Podiumsplatzierungen, dahinter folgen BMW mit acht und Porsche mit sieben.

Jugend trifft auf Rekorde und Erfahrung

Das jüngste Podium der Saison gab es beim zweiten Lauf auf dem Red Bull Ring. Mit Owega/Wiebelhaus, Sandro und Juliano Holzem sowie Birch/Pichler lag das Durchschnittsalter bei 20 Jahren, neun Monaten und neun Tagen.

Der jüngste Fahrer der Saison war mit 16 Jahren, einem Monat und 22 Tagen Storm Gjerdrum.

Im Alter von nur 20 Jahrenund 134 Tagenwurde Owega jüngster Zweifach-Champion in der Geschichte des ADAC GT Masters.

Der dienstälteste Pilot des Jahres war Alfred Renauer. Er hat nach seinem Gaststart am Salzburgring 74 Rennen im ADAC GT Masters zu Buche stehen. Dahinter folgen Fittje mit 70 und Zimmermann mit 68 Rennen in der Serie.

Im Pro-AM Cup sind Fach und Schwarzer mit sieben Saisonsiegen zum zweiten Mal Meister.

Sensationen und Zeitdruck

Mit 50 Punkten nach nur einem Wochenende haben Pichler/Birch und Razoon Geschichte geschrieben. Noch nie gewann ein Neueinsteiger-Team im ADAC GT Masters beide Rennen des Saisonauftakts.

Neun Tage für Scherer Sport PHX. Nach einem Testunfall am Salzburgring musste ihr demoliertes Auto am Freitagmorgen zurück nach Meuspath, am Wochenende neu aufgebaut und am Montag zum Transport an den Red Bull Ring verladen werden. Die Mammutaufgabe gelang: Hantke/Bulatov gewannen Rennen eins. Der erste Sieg für Scherer Sport PHX im ADAC GT Masters und auch der erste für Audi auf dem Red Bull Ring in der Seriengeschichte.

Live vor Ort und am TV

In der Saison 2025 waren bei den sechs Veranstaltungen 372.500 Zuschauer vor Ort. Rekord war der Nürburgring. Im Rahmen des ADAC Truck GP erlebten 134.000 Zuschauer auch die GT3-Nachwuchsliga des ADAC. Knapp dahinter folgte das Finale in Hockenheim, zu dem 102.000 Menschen anreisten.

Auf sechs verschiedenen Kanälen konnten die Fans 2025 das ADAC GT Masters verfolgen: im TV live auf Sport1 und Re-Live bei Sky Sport, dazu im Livestream bei Joyn, ServusTV ON, Servus TV Motorsport sowie auf youtube.com/ADACMotorsports. Weltweit ist das ADAC GT Masters in mehr als 150 Territorien live- oder re-live empfangbar.

Quelle: www.adac-motorsport.de

DTM: Weiterer Abgang, Morris Schuring startet 2026 nicht in der DTM

Morris Schuring, DTM Rookie of the Year 2025
Foto: Jens Hawrda

Im Jahr 2026 wird das Manthey Racing Team sein Engagement in der DTM auf zwei Fahrzeuge reduzieren. Als Fahrer sind bereits Thomas Preining und Ricardo Feller gesetzt, damit ist für Morris Schuring kein Platz mehr im Aufgebot des Meuspather Traditionsteams.

Der Focus des Niederländers, der 2025 in der DTM den Titel des Rookies of the Year holte, liegt zukünftig auf dem Porsche Programm in Europa und den USA. Schuring wird für Manthey an den Endurance Rennen der IMSA Serie in den USA teilnehmen und die GT World Chellange Europe bestreiten.

Mittwoch, 7. Januar 2026

IDM Sportbike: Team Freudenberg mit Rammerstorfer und Siebdrath in der IDM 2026

Luis Rammersdorfer
Foto: Jens Hawrda

Die ersten News im neuen Jahr kommen vom Team Freudenberg-Rora Paligo Racing. Das sächsische Team geht auch 2026 wieder mit Luis Rammerstorfer an den Start. Der junge Österreicher hat im vergangenen Jahr gezeigt, was in ihm steckt: Drei Podiumsplätze, darunter ein Sieg am Nürburgring, sprechen für sich.

Dass am Ende „nur“ Platz sieben in der Gesamtwertung zu Buche stand, lag vor allem an einer Verletzungspause wegen eines Schlüsselbeinbruchs. Vier Rennen in Schleiz und Most musste Rammerstorfer auslassen. Trotzdem zieht der 18-Jährige ein positives Fazit: „Der Trend zum Ende der Saison ging ganz klar nach oben“. Genau dort will er in seiner zweiten Saison in der Sportbike-Klasse anknüpfen.

Neu ist 2026 nicht nur die Saison, sondern auch die Serie. Gemeinsam mit seiner Crew tritt Rammerstorfer erstmals in der neu aufgestellten EuroMoto an. Die Vorfreude ist entsprechend groß. „Ich freue mich riesig auf die zweite Saison mit dem Team und dem Bike“, sagt der Österreicher. In der Winterpause habe er vor allem an sich gearbeitet – körperlich wie mental. „Unser Ziel ist es, noch konstanter zu werden. Schnell sind wir, das haben wir letztes Jahr ja gezeigt.“

Der Rennsport ist bei den Rammerstorfers längst Familiensache. Bruder Leo war ebenfalls mehrere Jahre in der IDM unterwegs und wechselte 2023 in den Red Bull Rookies Cup. Vater Roman Rammerstorfer ist seit über zehn Jahren enger Partner des Teams Freudenberg und bleibt auch 2026 mit seinem Unternehmen RORA als Namenssponsor an Bord.

Vom Rookie zum Routinier

Innerhalb des Teams wächst Luis Rammerstorfer nun in eine neue Rolle hinein. Mit Mika Siebdrath bekommt er einen Nachwuchs-Teamkollegen – und gibt damit automatisch den Rookie-Status ab. Der 16-Jährige bringt bereits viel Erfahrung aus der spanischen Meisterschaft mit, auch wenn ihm Strecken wie Nürburgring, Hockenheimring oder Assen noch fremd sind. Genau hier kann Rammerstorfer seine Erfahrungen weitergeben.

Abseits der Strecke passt das Duo ohnehin bestens zusammen. Die Familien Rammerstorfer und Siebdrath kennen sich seit vielen Jahren und sind eng befreundet. „Luis und seine Familie sind einfach unglaublich herzlich“, sagt Mika Siebdrath. „Ich freue mich total darauf, mit ihm im selben Team in der EuroMoto an den Start zu gehen.“

Team setzt auf Kontinuität

Ein gutes Miteinander ist auch ganz im Sinne von Teamchef Carsten Freudenberg. Das Team ist seit Jahrzehnten für seine konsequente Nachwuchsarbeit bekannt. Dass die Zusammenarbeit mit Luis Rammerstorfer langfristig angelegt ist, war für Freudenberg schon Ende 2024 klar. „Kontinuität ist extrem wichtig für junge Fahrer“, betont der Teamchef. Rammerstorfer habe 2025 bereits gezeigt, „dass er Rennen gewinnen kann“. Mit dem Schritt in Richtung Europameisterschaft und stärkerer Konkurrenz werde er sich gut weiterentwickeln können – genau das sei das Ziel.

Mit Luis Rammerstorfer und Mika Siebdrath stehen damit zwei Fahrer für die erste EuroMoto-Saison von Freudenberg-Paligo Racing fest. Ob noch ein weiterer Pilot dazukommt, ist bisher nicht bekannt. In der Vergangenheit ist das Team aber auch schon mit drei Fahrern angetreten.

Quelle: idm.de / Rowena Hinzmann

Sonntag, 4. Januar 2026

DTM-Rookie Buus will um Top-Platzierungen kämpfen

Frischer Wind für das Team Land-Motorsport: 2026 startet Bastian Buus erstmals in der DTM und pilotiert dabei den weiterentwickelten Porsche 911 GT3 R – das Erfolgsmodell, mit dem der Premiumhersteller aus Baden-Württemberg in den Saisons 2023 und 2025 den Titel einfuhr.

Mit dem Markenwechsel zu Porsche kehrt die Mannschaft aus Niederdreisbach im Westerwald zu ihren Wurzeln zurück und setzt dabei auf den schnellen dänischen Youngster. „Die Vorfreude auf meine erste DTM-Saison ist riesig. Schon seit vielen Jahren war die DTM ein großes Ziel von mir“, verrät Buus. Auf seinen Racing-Stil dürfen sich die Fans bereits jetzt freuen: „Ich stehe für actionreichen Motorsport mit Überholmanövern und Tür-an-Tür-Duellen.“

Die DTM weckte bei Buus bereits früh die Begeisterung. Schon als Kind besuchte er mit Vater Morten mehrere Rennen und traf dabei sogar sein Idol Tom Kristensen. „Ich weiß noch genau, wie Tom Kristensen mir damals sein Lenkrad und die Garage seines Teams gezeigt hat. Damals haben weder mein Vater noch ich jemals gedacht, dass ich eines Tages selbst in der DTM fahren werde“, erinnert sich Buus. Mittlerweile hat der 22-Jährige längst bewiesen, dass er auf der großen Bühne bestehen kann: Den Titel im Porsche Mobil 1 Supercup, der im Rahmen der Formel 1 ausgetragen wird, bejubelte er 2023. In den Folgejahren sammelte er bei zahlreichen internationalen Einsätzen wichtige GT3-Erfahrung, bei denen er sich für ein Cockpit in der DTM empfahl.

Jetzt folgt der nächste Schritt in seiner Karriere. „Ich habe immer hohe Erwartungen an mich und will nicht nur dabei sein, sondern um Top-Ergebnisse fahren“, erklärt er. „Natürlich kann man als Neueinsteiger nicht erwarten, dass man direkt ganz vorne dabei ist. Ich werde aber mein Bestes geben.“ Ein klarer Vorteil für Buus: Bis auf den Norisring kennt er alle DTM-Strecken bereits aus dem Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland. Genau diesem Event auf dem Nürnberger Stadtkurs fiebert der DTM Rookie besonders entgegen: „Stadtrennen sind immer spektakulär. Der Norisring wird eine neue Erfahrung für mich, die ich unbedingt erleben möchte“, sagt Buus, der 2023 bereits in Monaco im Supercup aufs Podium fuhr.

„Bastian Buus hat sich seinen Platz in der DTM absolut verdient. Für sein Alter ist er bereits sehr abgebrüht und bringt viel Wissen und Erfahrung mit dem Porsche mit, was uns insbesondere zu Beginn der Saison sehr helfen wird“, weiß Christian Land. Darüber hinaus zeigt sich der Teamchef von Land-Motorsport glücklich über die Rückkehr zum Neunelfer: „Mit Porsche verbinden wir eine jahrzehntelange Historie. Schon vor über 30 Jahren kämpfte mein Vater Wolfgang im Porsche Carrera Cup Deutschland um Erfolge. Diese Serie war über viele Jahre hinweg eine wichtige Plattform für unser Team. Auch auf der Nordschleife haben wir mit Porsche zahlreiche Siege gefeiert. Diese erfolgreiche Verbindung wollen wir nun in der DTM fortsetzen und dort anknüpfen, wo wir 2025 mit Audi aufgehört haben.“

Quelle: dtm.com