Donnerstag, 27. August 2026

Neue DTM-Doku „BEHIND THE GRID“ startet auf Joyn und ProSieben

  • Neue Doku-Serie begleitet die DTM-Saison 2026 mit exklusiven Einblicken
  • Im Fokus: Fahrer, Teams und Emotionen abseits der Rennbilder
  • Wöchentliche Ausstrahlung bis zum Saisonfinale in Hockenheim

Foto: ADAC-Motorsport

Die DTM bekommt eine neue, aufmerksamkeitsstarke Bühne: „BEHIND THE GRID“ – eine serielle TV- und Streaming-Dokumentation, die den Fans einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der traditionsreichen Rennserie ermöglicht. Die Doku-Serie wird kostenlos beim Streaminganbieter Joyn, bei ServusTV ON, Red Bull TV und auf dem offiziellen YouTube-Kanal der DTM zu sehen sein. Zudem werden Auszüge auch im linearen Free-TV auf ProSieben ausgestrahlt. Die erste Episode von „BEHIND THE GRID“ ist ab Freitag, 28. August 2026, online. Anschließend erscheint wöchentlich eine neue Folge bis zum großen Saisonfinale auf dem Hockenheimring. Die einzelnen Episoden haben eine Länge von ca. 20 Minuten.

Bei „BEHIND THE GRID“ stehen die Menschen im Mittelpunkt, die den Sport prägen: Fahrer, Teams, Mechaniker, Ingenieure und Verantwortliche. Die Serie zeigt, welche Emotionen hinter dem stecken, was die Fans an den Rennwochenenden auf der Strecke sehen. Jede Episode folgt einer eigenen erzählerischen Linie und ist den Protagonisten dabei immer ganz nah. Es geht um Erwartungen, Drucksituationen, Konflikte, Entscheidungen, Teamarbeit, Leidenschaft, Rückschläge, Triumphe – und die sportliche Intensität der DTM.

Mit „BEHIND THE GRID“ erweitert die DTM ihr Bewegtbildangebot um ein modernes TV- und Streaming-Format. Die dokumentarische Insider-Perspektive der Serie schafft für bestehende Motorsportfans einen echten Mehrwert. Zugleich spricht die Serie durch ihren eigenständigen Reallife-Charakter auch Zuschauerinnen und Zuschauer an, die den Sport bisher eher aus der Distanz verfolgt haben.

„In der DTM haben wir starke Typen und spannende Charaktere. Diese wollen wir den Zuschauern in ‚BEHIND THE GRID‘ von einer Seite zeigen, die sie bisher nicht kennen. Mit dem Format ergänzen wir unsere Kommunikationsstrategie für die DTM um einen wichtigen neuen Baustein. Wir wollen den Fans zusätzliche Inhalte bieten und die Serie gleichzeitig für ein breiteres Publikum öffnen. Das gelingt nur über gut erzählte Geschichten. Die Doku-Serie ist dafür das ideale Format. Es freut uns sehr, dass die Fahrer, Teams und Hersteller das Projekt so aktiv unterstützen. Die Bereitschaft, exklusive Einblicke zu gewähren, ist wirklich groß – und genau das macht ‚BEHIND THE GRID‘ so besonders“, sagt DTM-Geschäftsführerin Claudia Wagner.

Produziert wird „BEHIND THE GRID“ von fahrwerkfilm, die die DTM seit Saisonbeginn hautnah mit Kamerateams begleitet haben. Gedreht wird im Fahrerlager, in den Boxen, bei den Teams und im Umfeld der Fahrer. Der Fokus liegt auf authentischem Storytelling, echten Situationen und exklusiven Perspektiven aus dem Inneren der Rennserie.

Peter Linke, CEO der fahrwerkfilm GmbH: „Bei den Dreharbeiten merken wir immer wieder, wie viel Potenzial in der DTM steckt, wenn man den Sport nicht nur über Ergebnisse und Rennaction erzählt, sondern über die Menschen dahinter. Motorsport funktioniert in dieser dokumentarischen Form besonders gut, weil Druck, Rivalität, Teamarbeit, Freude und Enttäuschung an jedem Rennwochenende ganz unmittelbar spürbar sind. Wir freuen uns sehr darauf, diese Perspektive nun einem größeren Publikum zu zeigen.“

BEHIND THE GRID

Episode 1: 28. August 2026

Episode 2: 04. September 2026

Episode 3: 11. September 2026

Episode 4: 18. September 2026

Episode 5: 25. September 2026

Episode 6: 02. Oktober 2026

Summary: 09. – 11. Oktober auf ProSieben im Free TV

Episode 7: 16. Oktober 2026

Dienstag, 25. August 2026

Next DTM-Stop: Sachsenring

Action im Titelendspurt: Vom 11. bis 13. September kommt die DTM an den Sachsenring. Beim vorletzten Rennwochenende des Jahres geht es in die entscheidende Schlussphase. Auf der Rennstrecke bei Chemnitz kämpfen die DTM-Stars um wichtige Punkte und die beste Ausgangslage für das Finale in Hockenheim. Beste Voraussetzungen für ein packendes Wochenende.

Foto: Jens Hawrda

Als Spitzenreiter reist Maro Engel an den Sachsenring – sein Vorsprung ist zuletzt allerdings auf nur noch einen Punkt geschrumpft. Denn Porsche-Werksfahrer Thomas Preining präsentiert sich aktuell in beeindruckender Form: Der Tabellenzweite aus Österreich stand viermal in Folge auf dem Podium und hat sich mit starken Ergebnissen zurück in den Titelkampf gebracht. Auf dem Sachsenring will Preining die nächsten Top-Platzierungen folgen lassen und die Tabellenführung übernehmen. Doch auch dahinter ist der Kampf um die DTM-Krone längst nicht entschieden. Nicki Thiim, Lucas Auer, Marco Wittmann und Matteo Cairoli liegen ebenfalls in Schlagdistanz zur Spitze und wollen das Sachsenring-Wochenende nutzen, um sich eine starke Ausgangslage für den Showdown in Hockenheim zu erkämpfen.

Beste Unterhaltung verspricht auch das Rahmenprogramm. Neben der DTM sorgen die ADAC GT4 Germany und der BMW M2 Cup für zusätzliche Action auf der Strecke. In der ADAC GT4 Germany kämpfen ambitionierte Nachwuchstalente um Siege und Meisterschaftspunkte, im BMW M2 Cup geht es mit identischen Rennfahrzeugen besonders eng zur Sache. So dürfen sich die Fans an allen drei Veranstaltungstagen auf ein volles Motorsport-Programm freuen.

Quelle: dtm.com


Montag, 24. August 2026

Formel-1-Auftritt für DTM-Spitzenreiter Maro Engel

In Zandvoort hat Maro Engel den Pirelli Pole Position Award an Lando Norris übergeben
Foto: ADAC-Motorsport

Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) hatte am Samstag beim Formel-1-Wochenende in Zandvoort eine besondere Aufgabe: Der DTM-Spitzenreiter tauschte das Lenkrad seines Mercedes-AMG GT3 gegen eine Trophäe und überreichte den Pirelli Pole Position Award in der Formel 1 an Fahrer Lando Norris. Der Brite hatte zuvor im Qualifying die schnellste Runde beim Großen Preis der Niederlande gedreht. Engel war der erste Fahrer aus der DTM, dem die Ehre zuteil wurde, den Sieger des Formel-1-Qualifyings zu ehren.

„Es war eine besondere Ehre, den Pirelli Pole Position Award an Lando Norris zu übergeben. Die Initiative kam über die DTM zustande. Als aktueller DTM-Meisterschaftsführender durfte ich diese besondere Aufgabe übernehmen, was mich natürlich sehr gefreut hat. Pirelli ist auch Reifenpartner der DTM und ich finde es schön, dass sich auf diese Weise eine Verbindung zwischen DTM und Formel 1 herstellen lässt. Das zeigt auch, wie wertvoll solche Partnerschaften sind und welche besonderen Möglichkeiten sich daraus ergeben können. Für mich war es auf jeden Fall ein schöner Moment, hier in Zandvoort einmal auf der anderen Seite zu stehen“, sagte Engel nach der Übergabe in Zandvoort, wo er 2023 selbst ein DTM-Rennen gewann. Für den Mercedes-AMG-Piloten war der Termin bei der Königsklasse an der niederländischen Nordseeküste eine willkommene Abwechslung, bevor der DTM-Titelkampf in die entscheidende Phase geht.

In drei Wochen reist Engel als Tabellenführer zum vorletzten DTM-Stopp an den Sachsenring (11. bis 13. September). Der 40-Jährige liegt bei vier noch ausstehenden Rennen nur einen Punkt vor Porsche-Werksfahrer Thomas Preining (A/Manthey). Die Meisterschaftsentscheidung fällt im Oktober beim Saisonfinale auf dem Hockenheimring.

Quelle: dtm.com

Starkes Statement: Preining Schnellster beim DTM-Test auf dem Sachsenring

Thomas Preining, Porsche 911 GT3 R #91
Foto: Jens Hawrda

Thomas Preining hat vor der entscheidenden Phase im Titelkampf der DTM ein klares Ausrufezeichen gesetzt: Der Tabellenzweite vom Team Manthey fuhr am Sonntag beim offiziellen Test am Sachsenring mit 1:17,827 Minuten im Porsche 911 GT3 R die schnellste Runde und unterbot als einziger Fahrer die Marke von 1:18,000 Minuten. Damit geht der Champion von 2023 mit viel Selbstvertrauen in das siebte und vorletzte DTM-Rennwochenende, das in knapp drei Wochen an gleicher Stelle stattfindet.

„Wir haben unser Testprogramm durchgezogen und Long Runs sowie Qualifying-Simulationen absolviert. Die Bestzeit ist bei einem Test eigentlich nicht so wichtig. Es ist aber nie verkehrt, schnell zu fahren, denn dann lernt man im Auto und auf der Strecke am meisten. Der Sachsenring liegt uns und wir gehen top-vorbereitet in die kommenden Rennen″, sagte Porsche-Werksfahrer Preining.

Sein Teamkollege Ricardo Feller folgte mit einem Rückstand von 0,258 Sekunden auf Platz zwei. Ben Dörr komplettierte im McLaren 720S GT3 Evo die Top-Drei. Auch DTM-Spitzenreiter Maro Engel vom Mercedes-AMG Team Ravenol präsentierte sich auf der 3,645 Kilometer langen Strecke in Hohenstein-Ernstthal stark und belegte Rang vier. Dahinter wurde der Tabellendritte Nicki Thiim im Aston Martin Vantage GT3 von Comtoyou Racing Fünfter.

Sieben Stunden lang hatten die DTM-Piloten am Sonntag bei trockenen Bedingungen auf dem Sachsenring Zeit, ihre Fahrzeuge auf den verwinkelten Kurs mit seinen großen Höhenunterschieden abzustimmen. Während in der Vormittagssession die schnelleren Zeiten erzielt wurden, stand in der zweiten Testphase am Nachmittag die Feinabstimmung der rund 580 PS starken Rennwagen im Fokus.

Erfreuliche Nachricht für die Fans: Der Dresdner Maximilian Paul saß erstmals seit seinem schweren Unfall beim DTM-Rennen auf dem Norisring wieder im Cockpit des Lamborghini Temerario GT3 und absolvierte seine Runden auf dem Sachsenring.

Quelle: dtm.com


Freitag, 21. August 2026

Mercedes-AMG Junior-Fahrer Tom Kalender holt sein erstes DTM-Podium am Nürburgring

DTM Nürburgring, Mercedes-AMG Junior-Fahrer Tom Kalender
Copyright Mercedes-Benz Group

Die sechste DTM-Station der Saison fand in der Eifel statt: Der erst 18-jährige Tom Kalender (GER) holte gemeinsam mit dem Mercedes-AMG Team Landgraf am Sonntag sein erstes DTM-Podium. Von Startplatz elf aus fuhr der Mercedes-AMG Junior-Fahrer in einem fehlerfreien Rennen auf den zweiten Rang. „Mein erstes DTM-Podium – das fühlt sich einfach super an”, freute sich der jüngste DTM-Fahrer aller Zeiten.

Neben der Freude über das Podium war der Sonntag aus Sicht von Mercedes-AMG Motorsport enttäuschend: Lucas Auer (AUT), der von Position sieben gestartet war, hatte einen sehr guten Start und machte mehrere Positionen gut. In der ersten Runde kam es jedoch zu einer Kollision mit Maro Engel (GER), die für beide AMG-Piloten das vorzeitige Renn-Aus bedeutete.

Auch Jules Gounon (FRA) hatte kein Rennglück. Im Qualifying am Morgen sicherte er sich bei Temperaturen um 20 Grad mit einer Zeit von 1:25,062 Minuten die Pole-Position und stellte gleichzeitig einen neuen Rundenrekord auf. Für den Franzosen, der unter andorranischer Lizenz startet, war es die zweite Pole-Position in seinem 30. DTM-Rennen. Aufgrund zu hoher Geschwindigkeit in der Boxengasse musste Gounon im Rennen eine Penalty-Lap absolvieren und kam auf Rang 14 ins Ziel.

Der Samstag verlief hinsichtlich der Punkteausbeute erfolgreicher: Im Qualifying sicherten sich alle vier Mercedes-AMG Fahrer gute Ausgangspositionen. Lucas Auer qualifizierte sich auf Rang drei, Maro Engel auf Rang sechs, Jules Gounon auf Rang sieben und Tom Kalender auf Rang neun.

Tom Kalender musste das Samstagsrennen in der siebten Runde nach einem unverschuldeten Kontakt vorzeitig beenden. Sein Mercedes-AMG GT3 #84 verlor infolge der Kollision erheblich an Leistung.

Lucas Auer verlor beim Start auf der Außenbahn in Kurve eins zwei Positionen und brachte Rang fünf ins Ziel. Maro Engel und Jules Gounon behaupteten ihre jeweiligen Positionen.

Maro Engel konnte trotz seines Ausfalls die Führung in der Fahrerwertung behaupten und liegt mit 160 Punkten weiterhin knapp an der Spitze. Auch das Mercedes-AMG Team Winward Racing führt mit 231 Punkten die Teamwertung an. Mit 328 Punkten liegt Mercedes-AMG zudem an der Spitze der Herstellerwertung

Nachtrag zum Sonntagsrennen in Oschersleben am 26. Juli: Durch die Disqualifikation des ursprünglichen Siegers wurde Maro Engel als neuer Rennsieger gewertet und erhielt fünf zusätzliche Meisterschaftspunkte. Dadurch musste er das Samstagsrennen am Nürburgring mit dem Erfolgsballast für einen ersten Platz bestreiten – 20 statt 10 Kilogramm. Auch Lucas Auer, Jules Gounon und Tom Kalender rückten jeweils um eine Position auf.

Das vorletzte Rennwochenende der DTM-Saison 2026 findet in vier Wochen vom 11. bis 13. September am Sachsenring statt.

Stimmen der Mercedes Piloten zum Rennwochenende am Nürburgring

Lucas Auer, Mercedes-AMG Team Landgraf #22

„Der Samstag war mit dem Qualifying und dem Rennergebnis gut. Heute hatte ich einen richtig guten Start ins Rennen, habe dann aber leider einen Treffer von Maro bekommen, der für mich das vorzeitige Aus bedeutete. Das ist natürlich bitter. Deshalb verlasse ich den Nürburgring diesmal mit gemischten Gefühlen, freue mich aber für meinen Teamkollegen Tom Kalender, der heute definitiv der Mann des Tages ist.”

Jules Gounon, Mercedes-AMG Team MANN-FILTER #48

„Zunächst einmal möchte ich mich bei meinem Mercedes-AMG Team MANN-FILTER bedanken. Die Mannschaft hat alles gegeben und mir damit die Pole-Position ermöglicht. Wir hatten ein fantastisches Auto – der Mercedes-AMG GT3 hat sich richtig gut angefühlt. Umso enttäuschender ist es natürlich, dass wir diese starke Ausgangslage nicht in einen Sieg umwandeln konnten.“

Maro Engel, Mercedes-AMG Team RAVENOL #80

„Der Ausfall heute ist extrem ärgerlich. Der Unfall war definitiv mein Fehler. Entschuldigung an Lucas Auer und Kelvin van der Linde, deren Rennen dadurch ebenfalls vorzeitig zu Ende waren, und an die ganze Mannschaft des Mercedes-AMG Team RAVENOL. Jetzt ist es wichtig, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, sondern nach vorne zu schauen und am Sachsenring zurückzukommen.“

Tom Kalender, Mercedes-AMG Team Landgraf #84

„Das war ein mega Tag heute. Mein erstes DTM-Podium – das fühlt sich einfach super an. Ich hatte in dieser Saison nicht immer Glück, musste viele Rückschläge und Ausfälle hinnehmen, einige davon unverschuldet. Umso schöner ist es, heute auf Platz zwei zu stehen. Dafür möchte ich mich bei meinem gesamten Team Landgraf und bei Mercedes-AMG bedanken.“