Dienstag, 6. Oktober 2026

Touchdown Hockenheim: New England Patriots auf der Rennstrecke

Der Porsche 911 GT3 R von Land-Motorsoprt trägt das markante Patriots-Logo auf den Türen
Foto: Land-Motorsport

Die Partnerschaft der New England Patriots und der DTM kommt jetzt auch auf die Rennstrecke. Beim DTM-Showdown in Hockenheim (9.–11. Oktober) startet erstmals ein Rennwagen im spektakulären Look der sechsfachen Super-Bowl-Champions – und macht die Verbindung von American Football und Motorsport unübersehbar. Ein rund 550 PS starker Porsche trägt die legendären Farben der diesjährigen Super-Bowl-Teilnehmer sowie das markante Vereinslogo auf den Türen. Am Steuer des Porsche 911 GT3 R von Land-Motorsport im Sonderdesign der Patriots sitzt der Däne Bastian Buus.

Auch abseits der Strecke können die Fans beim DTM-Finale am kommenden Wochenende in die Welt der Patriots eintauchen. Im Rahmen der Legendary Tour macht der Championship-Container in der DTM Fan Zone Station. Bei der Quarterback Challenge testen die Besucher ihre Wurfkünste, in der Patriots-Fotobox entstehen besondere Erinnerungsbilder und beim Cornhole treten sie auf einem Stück Kunstrasen aus dem Gillette Stadium gegeneinander an. Für echte Game-Day-Atmosphäre im Motodrom sorgt außerdem Patriots-Maskottchen Pat Patriot.

Die DTM und die New England Patriots sind im vergangenen Jahr eine strategische Partnerschaft eingegangen. Gemeinsam wollen sie das sportartenübergreifende Engagement stärken, die internationale Sichtbarkeit beider Marken erhöhen und neue Zielgruppen erreichen. American Football und Motorsport stehen gleichermaßen für einzigartige Live-Erlebnisse, strategische Finesse und den Einsatz modernster Technologien. Oft entscheiden nur wenige Millimeter über Sieg oder Niederlage – deshalb müssen Talent, Teamwork und Technologie in den entscheidenden Momenten perfekt ineinandergreifen.

Für Buus und Land-Motorsport stehen in Hockenheim die beiden letzten DTM-Rennen der Saison auf dem Programm. Der Samstagslauf startet um 13:30 Uhr, das finale Rennen des Jahres beginnt am Sonntag um 16:30 Uhr. ProSieben überträgt beide Rennen live im Free-TV.

Quelle: dtm.com

Sonderdesigns für Porsche-Duo Preining und Feller beim DTM-Finale

Besonderer Look für das große Saisonfinale: DTM-Spitzenreiter Thomas Preining und sein Manthey-Teamkollege Ricardo Feller treten in Hockenheim mit speziellen Designs an. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens von Manthey und zehn Jahren "Grello" erhalten die beiden Porsche 911 GT3 R eine Jubiläumslivery, die Elemente aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Teams verbindet.

Die charakteristischen Farben der beiden Fahrzeuge bleiben dabei erhalten. Preining startet mit der #91 weiterhin im bekannten gelb-grünen "Grello"-Look, Fellers Porsche mit der #90 präsentiert sich auch beim Finale in seinem leuchtenden Grün. Für den besonderen Jubiläumsauftritt hat Manthey beide Designs um ausgewählte Details ergänzt. Dabei greift das Team unter anderem seine eigene Geschichte auf. Eine Hommage an die Vergangenheit ist das grün-gelbe Dach, das an den legendären Porsche 911 GT3 RSR mit dem Spitznamen "Der Dicke" erinnert. Das Fahrzeug war zwischen 2005 und 2011 für Manthey auf der Nürburgring-Nordschleife im Einsatz und feierte dort zahlreiche Erfolge.

Für Manthey fällt der Jubiläumsauftritt mit einem sportlich entscheidenden Wochenende zusammen. Preining reist als Spitzenreiter zum DTM-Finale nach Hockenheim und kämpft um seinen zweiten Titel. Gleichzeitig geht es für Manthey um die Meisterschaft in der Teamwertung. Damit können die beiden Porsche im Sonderdesign dem Jubiläumsjahr des Rennstalls ein besonderes sportliches Kapitel hinzufügen.

Quelle: dtm.com

Montag, 5. Oktober 2026

DTM-Finale im Motodrom: Hockenheim entscheidet über den neuen Champion

  • Der Gejagte: Preining führt mit 23 Punkten Vorsprung und ist Titelfavorit
  • Die schärfsten Verfolger: Engel und Wittmann schalten in den Angriffsmodus
  • Die Show: Sasha als Dick Brave rockt am Samstagabend die DTM Powerstage

Kann Thomas Preining seinen Punktevorsprung am letzten
Rennwochenende in den Meistertitel verwandeln ?
Foto: Jens Hawrda

Letzter Akt im DTM-Titelkampf 2026: Der Hockenheimring Baden-Württemberg ist vom 9. bis 11. Oktober Schauplatz der Meisterschaftsentscheidung. Sechs Fahrer von fünf Herstellern kämpfen auf dem Traditionskurs um die DTM-Krone. Die besten Aussichten hat Spitzenreiter Thomas Preining (A/Manthey). Der Porsche-Werkspilot reist mit 23 Punkten Vorsprung zum Finale und will zum zweiten Mal Champion werden. Ihm auf den Fersen sind Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) und Marco Wittmann (Fürth/Schubert Motorsport), die bei 56 noch zu vergebenden Zählern ebenfalls gute Titelchancen haben. Vom Gesamtsieg träumen auch Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing) und Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing). Das Trio braucht ein perfektes Wochenende und muss auf Ausrutscher der Konkurrenten hoffen. Die perfekte Einstimmung auf den Showdown liefert am Samstagabend Sasha als Dick Brave.

Tickets für das DTM-Finale in Hockenheim gibt es ab 49 Euro auf dtm.com. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. ProSieben zeigt die Rennen live im Free-TV – Rennstart ist am Samstag um 13:30 und am Sonntag um 16:30 Uhr. Im kostenlosen Livestream sind beide Meisterschaftsläufe bei Joyn, ran.de, ServusTV On und auf dem YouTube-Kanal der DTM zu sehen.

Keyfacts, Hockenheimring, Hockenheim, Saisonrennen 15 und 16 von 16

  • Streckenlänge: 4.574 Meter
  • Layout: 17 Kurven (elf Rechts-, sechs Linkskurven), im Uhrzeigersinn befahren
  • Sieger 2025, Rennen 1: Thomas Preining (Manthey EMA, Porsche 911 GT3 R)
  • Sieger 2025, Rennen 2: Ayhancan Güven (Manthey EMA, Porsche 911 GT3 R)

Engel und Wittmann im Windschatten: Behält Preining die Nerven?

Der 28-jährige Preining präsentierte sich in der zweiten Saisonhälfte meisterlich. Er stand sechsmal in Folge auf dem Podium und startete fünfmal aus der ersten Reihe. Nach dieser starken Serie ist der Österreicher Meisterschaftsfavorit, zumal er in Hockenheim bereits dreimal gewonnen hat. Mit der Favoritenrolle steigt jedoch der Druck – auch bei seinem Team Manthey. Preining gibt sich gelassen: „Wenn man Meister werden will, hat man immer Druck. Aber auf diese Situation haben wir hingearbeitet und können damit umgehen. Entschieden ist noch nichts, auch wenn sich 23 Punkte Vorsprung gut anhören.“

Engel erlebte dagegen einen völlig anderen Saisonverlauf. Nach einer starken ersten Hälfte zeigte der bis dahin souverän auftretende Mercedes-AMG-Fahrer zuletzt Nerven. Zweimal blieb er ohne Punkte und verlor die Tabellenführung. In Hockenheim muss Engel in den Angriffsmodus schalten, will er sein bisher erfolgreiches Jahr mit dem ersten DTM-Titel krönen. „Es ist ein gutes Gefühl, in Hockenheim zum dritten Mal hintereinander am Meisterschaftskampf beteiligt zu sein. Ich mag diese wichtigen Momente und kann mit dem Druck gut umgehen. Unser gesamtes Team ist für das Finale bereit“, versichert Engel.

Seinen dritten DTM-Titel visiert BMW-Pilot Wittmann an. Die Formkurve zeigt steil nach oben: Zwei der vergangenen drei Rennen hat er gewonnen. Das sind beste Voraussetzungen, um den 24-Punkte-Rückstand wettzumachen und Preining auf der Zielgeraden noch abzufangen. „Wir sind in der Jägerposition und haben nichts zu verlieren, sondern können nur gewinnen. Ich muss am Samstag vor Thomas Preining ankommen, dann ist im letzten Rennen am Sonntag einiges drin“, erklärt der 36-Jährige, der in Hockenheim bereits viermal erfolgreich war. Mit Außenseiterchancen gehen Mercedes-AMG-Pilot Auer, Ferrari-Fahrer Cairoli und Thiim im Aston Martin Vantage GT3 ins Finale: Bei Rückständen von 45, 47 und 50 Punkten auf Preining sind sie auf Fehler der Konkurrenz angewiesen.

Teamwertung hart umkämpft, Kalender führt die „Rookie of the Year“-Wertung an

In der Team- und Herstellerwertung werden noch 90 Punkte vergeben. Hochspannung herrscht bei den Teams: Manthey führt mit 20 Zählern Vorsprung vor dem Mercedes-AMG Team Winward Racing. Dahinter folgt auf Platz drei Schubert Motorsport mit 13 Punkten Rückstand. Emil Frey Racing liegt als Vierter ebenfalls noch in Schlagdistanz. Bei den Herstellern hat Tabellenführer Mercedes-AMG mit 68 Zählern ein komfortables Polster. Nur Porsche könnte der Marke mit dem Stern noch gefährlich werden. In der „Rookie of the Year“-Wertung ist Tom Kalender (Hamm/Mercedes-AMG Team Landgraf) Spitzenreiter. Finn Wiebelhaus (Obertshausen/HRT Ford Racing) und Nicolas Baert (B/Comtoyou Racing) belegen die Plätze zwei und drei.

Rock ’n’ Roll mit „Dick Brave“, Track Safari und vier weitere Titelentscheidungen

Die DTM-Ticketinhaber erleben am Samstagabend kostenlos ein hochkarätiges Live-Konzert: Auf der „DTM Powerstage presented by Pirelli“ heizt Sasha als Dick Brave den Besuchern mit Rock ’n’ Roll und Rockabilly ein. Am Freitag haben die Fans letztmals in diesem Jahr die Gelegenheit, bei der Track Safari im Bus gemeinsam mit den DTM-Fahrzeugen den Hockenheimring zu umrunden. Auf der Rennstrecke fallen neben der DTM in vier weiteren Serien die Titelentscheidungen: Das ADAC GT Masters, die ADAC GT4 Germany, der BMW M2 Cup und der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland ermitteln ihre neuen Champions.


Von Spielberg bis Hockenheim: ADAC GT4 Germany präsentiert Kalender 2027 und stärkt „Road to DTM“

  • Preisgeldtopf in Geld- und Sachpreisen im Wert von 330.000 Euro
  • Schärfung der „Road to DTM“ durch eigenes Wertungssystem
  • Saisonstart beim Auslandsgastspiel auf dem Red Bull Ring

Die ADAC GT4 Germany intensiviert 2027 die Nachwuchsförderung und stärkt die „Road to DTM“
Foto: ADAC-Motorsport

Die ADAC GT4 Germany geht 2027 in ihre neunte Saison und intensiviert im kommenden Jahr die Nachwuchsförderung im Rahmen der „Road to DTM“, die einen durchgängigen Karrierepfad vom Kartsport bis in die DTM eröffnet. Der Preisgeldtopf der ADAC GT4 Germany steigt dabei auf rund 330.000 Euro in Geld- und Sachpreisen, wovon der größte Teil in den Gewinn der „Road to DTM“ einfließt. Die Rennen werden auch im kommenden Jahr im bewährten Umfeld der reichweitenstarken DTM-Plattform ausgetragen. Die Serie startet vom 23. bis 25. April auf dem spektakulären Red Bull Ring vor atemberaubender Bergkulisse in die Saison. Die Champions werden beim Finale vom 8. bis 10. Oktober auf dem Hockenheimring gekrönt.

Das etablierte und erfolgreiche Programm „Road to DTM“, das junge Talente vom Kartsport bis in die DTM unterstützt, wird in seiner vierten Saison noch stärker in der ADAC GT4 Germany verankert. Dabei wird eine neue Road-to-DTM-Wertung eingeführt, die analog der bereits im ADAC GT Masters etablierten Wertung nicht nur Erfolge im Rennen, sondern auch die Leistung im Qualifying, aber auch die sportliche Fairness belohnt. Dem Sieger der Road-to-DTM-Wertung winkt dabei ein sattes Preisgeld von 235.000 Euro, unter anderem in Form des Nenngelds, Reifenpreisen und Geld für eine Saison im ADAC GT Masters, um den nächsten Karriereschritt in Angriff zu nehmen.

Bestes Beispiel für den erfolgreichen Weg über die „Road to DTM“ ist Finn Zulauf. Der 22-Jährige gewann in der Saison 2024 sowohl das „Road to DTM“-Paket als auch den Titel in der ADAC GT4 Germany und machte mit seinem Einstieg in das ADAC GT Masters ein Jahr später den nächsten Schritt. Bereits in seiner zweiten Saison in der GT3-Nachwuchsliga überzeugt er mit mehreren Siegen und Podiumsplatzierungen. Zum Saisonfinale reist er als einer der Titelkandidaten nach Hockenheim.

Der Kalender der ADAC GT4 Germany überzeugt 2027 durch Konstanz und Vielfalt. Auf allen sechs Rennstrecken war die Serie bereits in der Vergangenheit zu Gast. Nach dem Saisonstart beim einzigen Auslandsgastspiel auf dem Red Bull Ring in Österreich reist die Serie direkt zur nördlichsten Rennstrecke Deutschlands. Für den Auftritt vom 7. bis 9. Mai in der Motorsport Arena Oschersleben kehrt die ADAC GT4 Germany im kommenden Jahr auf den bewährten Termin im Frühjahr zurück. Das absolute Highlight findet vom 2. bis 4. Juli auf dem Norisring in Nürnberg statt und markiert zugleich die Saisonhalbzeit. Vom 20. bis 22. August beginnt auf dem traditionsreichen Nürburgring die zweite Saisonhälfte. Die entscheidende Phase im Titelkampf wird vom 24. bis 26. September auf dem Sachsenring bei Chemnitz eingeläutet. Das Saisonfinale bestreitet die ADAC GT4 Germany traditionsgemäß auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg.

Termine ADAC GT4 Germany 2027 (Änderungen vorbehalten)

23.04.–25.04.2027 Red Bull Ring (A) presented by VKB-Bank

07.05.–09.05.2027 Motorsport Arena Oschersleben

02.07.–04.07.2027 Norisring

20.08.–22.08.2027 Nürburgring

24.09.–26.09.2027 Sachsenring

08.10.–10.10.2027 Hockenheimring Baden-Württemberg


Sonntag, 4. Oktober 2026

ADAC GT Masters fördert Nachwuchs in Jubiläumssaison mit bisher größtem Preisgeldtopf

  • Preisgeldtopf von rund 775.000 Euro wartet auf die Teilnehmer
  • Anpassung des Rennformats zur Vorbereitung der Talente auf die DTM
  • Auftakt des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring, Finale in Hockenheim

Auch 2027 startet das ADAC GT-Masters am Red Bull Ring in die Saison
Foto: ADAC-Motorsport

Das ADAC GT Masters steht vor einer besonderen Saison: Im kommenden Jahr feiert die weltweit am längsten bestehende GT3-Rennserie ihren 20. Geburtstag. Zum Jubiläum stärkt der ADAC die Nachwuchsförderung in der Serie nochmals und unterstützt Talente im Rahmen des mittlerweile etablierten „Road to DTM“-Programms. Der Preisgeldtopf von insgesamt 775.000 Euro in Sach- und Geldpreisen ist so hoch dotiert wie noch nie in der Geschichte der Serie, der Sieger der „Road to DTM“-Wertung erhält davon den größten Teil und darf sich auf ein Förderpaket in Höhe von 620.000 Euro freuen. Sechs Termine stehen in der Jubiläumssaison im Kalender, fünfmal im Rahmen der DTM. Der Startschuss fällt vom 23. bis 25. April auf dem Red Bull Ring in Österreich vor Alpenkulisse.

„Road to DTM“-Wertung setzt neue Anreize

Die erfolgreiche Nachwuchsförderung des ADAC geht mit der „Road to DTM“ in ihre vierte Saison. Ab 2027 wird die Wertung für aufstrebende Nachwuchstalente nochmals attraktiver gestaltet. Aus dem gesamten Preisgeldtopf der Serie wartet auf den Gewinner der „Road to DTM“ Sach- und Geldpreise im Gesamtwert von 620.000 Euro, welches unter anderem das Nenngeld für den Aufstieg in die DTM beinhaltet, ein Reifenpaket für die gesamte Saison sowie Geldpreise. Das Förderkonzept der „Road to DTM“ führt von der Deutschen Kart-Meisterschaft über den BMW M2 Cup in die ADAC GT4 Germany und das ADAC GT Masters in die DTM und ermöglicht dem Meister den Sprung in die jeweils nächste Motorsport-Liga.

Um die Nachwuchspiloten des ADAC GT Masters bestmöglich auf einen Aufstieg vorzubereiten, sind Änderungen im sportlichen Format für die kommende Saison geplant. Analog zur DTM wird es nur noch Sprintrennen über eine Stunde geben. Beim standardmäßigen Fahrerwechsel mit Mindeststandzeit werden zukünftig auch die Reifen gewechselt. Die Piloten sollen so lernen, nach dem Boxenstopp mit den kalten Pirelli P Zero auf die Strecke zurückzukehren und ihr Potenzial bestmöglich auszuschöpfen.

„Das ADAC GT Masters ist aus gutem Grund die weltweit am längsten bestehende GT3-Rennserie und war schon immer eine Talentschmiede. Alle DTM-Champions seit 2019 kommen aus dem ADAC GT Masters, und mehr als die Hälfte aller aktuellen DTM-Fahrer. Das unterstreicht die Bedeutung des ADAC GT Masters auf dem Weg in den Profisport. Dem tragen wir mit dem Programm „Road to DTM“ Rechnung. Der Preisgeldtopf von rund 775.000 Euro wird im kommenden Jahr noch zielgerichteter für die Road to DTM eingesetzt. Mit Änderungen im sportlichen Format bereiten wir ambitionierte Talente noch konsequenter auf einen Aufstieg in die DTM vor“, sagt ADAC Motorsportchef Thomas Voss.

Die Erfolgsgeschichte der „Road to DTM“ hat Finn Wiebelhaus 2026 perfektioniert. Er wurde bereits Meister bei den ADAC Kart Masters X30-Junioren und wechselte nach einem Jahr im ADAC Formel Junior Team in der französischen Formel 4 ins ADAC GT Masters, das er 2025 als Champion und Sieger der „Road to DTM“-Wertung dominierte. Mit dem Nenngeld für die aktuelle DTM-Saison im Gepäck gelang ihm der Aufstieg. Er startet für HRT Ford Racing und überzeugte mit bisher zwei Podiumsplatzierungen in seiner Rookie-Saison in der DTM.

Von den Alpen an die Nordsee nach Hockenheim

Zum zweiten Mal in der Geschichte des ADAC GT Masters findet der Saisonauftakt mit dem Red Bull Ring außerhalb Deutschlands statt. Danach macht die GT3-Nachwuchsliga des ADAC vom 18. bis 20. Juni auf dem Dekra Lausitzring Station. Ein besonderes Saisonhighlight wartet vom 9. bis 11. Juli mit dem Int. ADAC Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring. Die Veranstaltung lockte in diesem Jahr 135.000 Menschen in die Eifel und bot damit eine sensationelle Kulisse für die Nachwuchspiloten des ADAC GT Masters.

Im Hochsommer geht es an die niederländische Nordseeküste nach Zandvoort, wo die Serie vom 6. bis 8. August gastiert. Im September freuen sich die Teams und Fahrer auf eine Rückkehr an den Sachsenring. Zum ersten Mal seit 2023 startet das ADAC GT Masters wieder auf der berühmten MotoGP-Strecke nahe Chemnitz. Das große Finale findet vom 8. bis 10. Oktober traditionell auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg statt.

Kalender ADAC GT Masters 2027 (Änderungen vorbehalten)

23.04.–25.04.2027 Red Bull Ring (A) presented by VKB-Bank

18.06.–20.06.2027 Dekra Lausitzring

09.07.–11.07.2027 Int. ADAC Truck-Grand-Prix Nürburgring

06.08.–08.08.2027 Zandvoort (NL)

24.09.–26.09.2027 Sachsenring

08.10.–10.10.2027 Hockenheimring Baden-Württemberg