Dienstag, 28. Juli 2026

Euro Moto Superbike: Florian Alt setzt auf einen langen Atem der Honda

Florian Alt, Honda CBR 1000 RR-R  # 66
Foto: Jens Hawrda

Wenn die EURO MOTO vom 31. Juli bis zum 2. August in Oschersleben in die zweite Saisonhälfte einbiegt, geht es für Florian Alt um Tausendstelsekunden. Der Superbiker vom Team Holzhauer Racing Promotion hat sich mit gleich zwei Tests auf das Wochenende vorbereitet.

Der einzige Honda-Fahrer im Feld hatte in der der sechswöchigen Sommerpause alle Hände voll zu tun. Fast eine Woche verbrachte er als Moderator für Sky den Fernsehsender Sky. Gleich zweimal rückte Alt mit dem HRP-Team in Oschersleben zum Test an – erst für zwei Tage, später noch einmal für einen weiteren.

Die Runden auf der Magdeburger Börde waren extrem wichtig, denn genau hier hatten im vergangenen Jahr vor allem die BMW-Fahrer die Messlatte hoch gelegt. Auch Lukas Tulovic war damals nicht zu schlagen. Er gewann beide Rennen auf seiner Ducati Panigale V4R. Alt holte mit den Plätzen zwei und drei das Maximum für Honda heraus.

Diesmal reist der 30-jährige Meister von 2023 mit einem besseren Gefühl an. „Ich glaube, wir sind jetzt näher dran als im letzten Jahr“, meint Alt. In den Tests wurde das Motorrad an vielen Stellen weiterentwickelt. Was genau verändert wurde, bleibt Betriebsgeheimnis. Eines bleibt ohnehin unverändert: „Wir werden wie gewohnt ganz tiefstapeln.“

Der Blick von Florian Alt richtet sich vor allem auf den Rennsonntag. Hier geht es nicht um eine spektakuläre Qualifying-Zeit, sondern das Durchhalten über die 18 Runden beziehungsweise 66,006 Kilometer in der Motorsport Arena Oschersleben. „Wenn ich an Most und Brünn zurückdenke, habe ich auf den letzten Runden richtig Meter gutmachen können. Es geht nicht darum, einmal richtig schnell zu sein – entscheidend ist, am Ende vorne dabei zu sein.“

Dass Titelverteidiger Lukas Tulovic am vergangenen Wochenende bei seinem Debüt in der Italienischen Superbike-Meisterschaft einen Sieg holte, hat Alt imponiert. „Das zeigt, wie hoch das Niveau in der EURO MOTO inzwischen ist. Tulo hat aktuell das beste Gesamtpaket.“

Das Oschersleben-Wochenende naht mit Riesenschritten. Und es wird spannend, was die Honda Fireblade abliefert, wenn die Ampel ausgeht.

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek


Euro Moto Superbike: Tulovic rockt Italien – Sieg bei der Premiere

Laufsieger Lukas Tulovic hat mit 1,386 Sekunden Vorsprung seinen Einstand
in der Italienischen Meisterschaft gegeben.
Fotos: Giulio Di Natale, BMAX

Neue Meisterschaft, neues Team, neues Motorrad, neue Reifen – und trotzdem ganz vorne dabei. Lukas Tulovic hat bei seinem Debüt in der Italienischen Meisterschaft gezeigt, warum er der EURO MOTO Superbike-Champion ist. Auf den dritten Platz im spektakulären Nachtrennen folgte ein krönender Sieg im zweiten Lauf des vergangenen Wochenendes in Misano.

Für Tulovic begann das Abenteuer mit jeder Menge Unbekannten. Er startete für das italienische BMAX-Team auf einer Ducati Panigale V4S. In der EURO MOTO sitzt der 26-Jährige dagegen bei Triple M Racing Ducati Frankfurt auf der deutlich schärferen Panigale V4R. Dazu kamen statt der gewohnten Pirelli-Reifen erstmals Dunlop-Pneus. Ein komplett anderes Paket – und trotzdem war Tulovic vom ersten Training an konkurrenzfähig.

Schon im Qualifying setzte er mit dem vierten Startplatz ein Ausrufezeichen im Umfeld bekannter Namen wie Michael Ruben Rinaldi, Randy Krummenacher und Gabriele Giannini. Das erste Rennen wurde kurz vor 22 Uhr gestartet. Zuvor hatte es auch Nachttrainings gegeben. „So stelle ich mir das in der Langstrecken-WM vor“, sagte Tulovic, für den solch ein Zeitplan Neuland war. Das Rennen beendete er als Dritter. Nur Stunden später fuhr er zu seinem ersten Sieg in der Italienischen Motorrad-Straßenmeisterschaft (CIV – Campionato Italiano Velocità) und ließ 32 Konkurrenten hinter sich.

Das zeigte auch, wie hoch das sportliche Niveau in der EURO MOTO ist. Weil der der italienische Titelverteidiger Alessandro Delbianco im zweiten Rennen stürzte, war Tulovic bei seinen ersten Start in Italien mit 41 Punkten sogar der erfolgreichster Superbike-Teilnehmer des gesamten Wochenendes. „Ich bin meinem deutschen Teamchef Matthias Moser sehr dankbar, dass er mir den Einsatz genehmigt hat. Seine Zustimmung war die Voraussetzung.“ Moser platzte fast vor stolz auf seinen Fahrer.

Der erste Kampf des Wochenendes hatte jedoch nicht auf, sondern neben der Rennstrecke stattgefunden. Tulovic verbrachte in Misano mehrere Stunden mit Anmeldung, Papierkram und der Suche nach den richtigen Ansprechpartnern. Die Sprachbarriere machte die Sache nicht einfacher. Nur wenige Italiener sprechen Englisch. „Mit ein paar Brocken Italienisch kam ich zumindest ein kleines bisschen weiter“, erzählte Tulo später erleichtert.

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek


EuroMoto Sportbike: Rosenthaler greift in Oschersleben wieder an

Jacob Rosenthaler, Triumph Daytona 660 #78
Foto: Jens Hawrda

Jakob Rosenthaler (RT Motorsports) wird beim kommenden Rennwochenende der EURO MOTO in Oschersleben wieder an den Start gehen. Der Österreicher hatte die vergangenenen Läufe in Most verletzungsbedingt kurzfristig absagen müssen, nachdem er sich wenige Tage zuvor im Training eine Beinverletzung zugezogen hatte.

Der Ausfall kam für den 20-Jährigen zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Nach zwei Rennwochenenden wäre Rosenthaler als Führender der Meisterschaft nach Most gereist. Sein Vorsprung auf die Konkurrenz betrug allerdings nur vier Punkte. Für ihn sprang kurzfristig der italienische WM-Pilot Bruno Ieraci ein, der im Team RT Motorsports ein starkes Debüt feierte und im zweiten Rennen nur knapp am Sieg vorbeifuhr.

Die fünfwöchige Sommerpause der EURO MOTOT kam Rosenthaler letztlich zugute. „Meine Beinverletzung ist in den letzten Wochen komplett verheilt und ich kann wieder voll angreifen“, freut sich der Österreicher auf seine Rückkehr in Oschersleben.

Auch wenn Rosenthaler seine Meisterschaftsführung in Most verlor, hielt sich der Schaden in Grenzen. Das erste Rennen wurde nach zwei Rennabbrüchen direkt nach dem Start aus Sicherheitsgründen nicht neu gestartet und nicht gewertet. Dadurch wurden keine Meisterschaftspunkte vergeben. Erst im zweiten Rennen konnten Punkte gesammelt werden.

Dort sicherte sich Lokalmatador Stepan Zuda (Freudenberg RoRa-Paligo Racing) auf seiner Heimstrecke den Sieg und übernahm damit die Führung in der Gesamtwertung. Mit einem Vorsprung von 21 Punkten reist der Tscheche nun als Spitzenreiter nach in die Magdeburger Börde. Angesichts der noch insgesamt acht ausstehenden Rennen bleibt der Titelkampf in der EURO MOTO Sportbike weiterhin völlig offen.

Das vierte Saisonwochenende der EURO MOTO findet vom 31. Juli bis 2. August in Oschersleben statt.

Quelle: euromoto.racing / Rowena Hinzmann


ADAC GT4 Germany: Fahrerlager-Radar aus Oschersleben

Die ADAC GT4 Germany absolvierte in Oschersleben das dritte von sechs Rennwochenenden der Saison 2026. Das sind einige spannende Geschichten und Hintergründe direkt aus dem Paddock.

Boxengasse ADAC GT4 Germany
Foto: Jens Hawrda

Siegerehrung mit Fans: Die ADAC GT4 Germany trat wie üblich im Rahmenprogramm der DTM an – und das machte das Event zu einem echten Zuschauermagnet. Über das Rennwochenende strömten 55.100 Besucher zur Rennstrecke in der Magdeburger Börde. Sie erlebten ein neues Highlight: Die Siegerehrung wurde direkt neben dem Dekra Fan Tower ausgerichtet – und somit inmitten der Fans.

Prominenter Gast: Am Samstag kam der ehemalige Fußball-Profi Torsten Frings nach Oschersleben, um sich die DTM und die ADAC GT4 Germany einmal genauer anzuschauen. „Er war mit seinen Söhnen bereits öfters bei uns auf der Kartbahn und so hat sich der Kontakt weiterentwickelt. Mittlerweile sind wir gute Freunde geworden“, enthüllt Leon Bauchmüller (19/Kurchlinteln, ME Motorsport) den Grund für den prominenten Besuch. „Am Nürburgring wollen sie nochmals vorbeikommen.“

Erstmals Podium: Michael Maniszewski (56/Bienenbüttel) gab sein Debüt in der ADAC GT4 Germany und pilotierte einen BMW M4 GT4 von Razoon - more than Racing. Mit Erfolg: Am Samstag gewann er zusammen mit Daniel Drexel (25/AUT) die PRO-AM-Wertung und auch am Sonntag stand das Duo auf dem Podest. „Es war einfach nur ein super Wochenende, das richtig viel Spaß gemacht hat. Ich habe viel gelernt. Tatsächlich stand ich zum ersten Mal überhaupt in meiner Karriere auf dem Podium. Das war phantastisch“, strahlte Maniszewski. „Es ist nicht ausgeschlossen, dieses Jahr einen weiteren Gaststart zu absolvieren.“

Sieg nach vier Jahren: Das Sonntagsrennen gewannen Lucas Cartelle (18/BEL) und Hudson Schwartz (17/USA, beide CRT) im Toyota GR Supra GT4. Es war der zweite Erfolg der japanischen Marke in der ADAC GT4 Germany, nachdem zuvor das Samstagsrennen 2022 auf dem Nürburgring gewonnen wurde. Spannende Parallele: Auch damals gab es zunächst die Pole-Position und im Rennen einen souveränen Start/Zielsieg für die Supra.

Bus-Tour: In Oschersleben fand auch wieder die DTM Track Safari statt, in der Fans in Reisebussen während einer Session um die Strecke chauffiert werden. Als Reiseleiter dienten die ADAC GT4 Germany-Piloten Maximilian Schreyer (17/Marburg, AVIA W&S Motorsport) und Philipp Gogollok (20/Bad Homburg, COSY Racing by ESM). „Es war ein schönes Erlebnis gemeinsam mit den GT3-Autos auf der Strecke gewesen zu sein“, meinte Gogollok. „Ob Rennfahrer oder Fan – ich kann jedem nur empfehlen, daran einmal teilzunehmen. Denn die DTM-Jungs lassen es richtig fliegen.“

Schnelle Rookies: In der Rookie-Wertung präsentieren sich Piloten, die ihr erstes Jahr im GT4-Motorsport absolvieren und unter 25 Jahre alt sind. Am Samstag siegte Marius Schmid (18/Tengen, BWT Mücke Motorsport) im Mercedes-AMG GT4 und am Sonntag Lukas Stiefelhagen (19/NED, ME Motorsport) im BMW – beide waren bereits beim Saisonauftakt und auf dem Norisring erfolgreich. „Die Rookie-Wertung ist perfekt, da man sich mit Fahrern vergleichen kann, die ähnliche Erfahrung haben. Das klare Saisonziel ist der Rookie-Titel“, erklärt Schmid.

Lieblingsstrecke: Gabriele Piana (39/ITA, FK Performance Motorsport) hat bislang alle Rennen der ADAC GT4 Germany absolviert. Von Zandvoort bis zum Red Bull Ring – der Italiener kennt alle Rennstrecken und hat einen klaren Favoriten: „Natürlich Oschersleben! Das Layout ist spannend und passt sehr gut zum BMW. Außerdem habe ich hier meistens Glück und sportlich gut abgeschnitten“, so Piana, der bereits sechs Siege in der Magdeburger Börde einfahren konnte. Auch diesmal stand Piana in beiden Rennen auf dem Podium.

Quelle: adac-motorsport.de


TGI Team by GRT und Mirko Bortolotti schreiben GT3-Geschichte mit historischem DTM-Sieg in Oschersleben

  • Unaufhaltbarer Mirko Bortolotti holt weltweit ersten Sieg für den Lamborghini Temerario GT3
  • Strategische Meisterleistung ebnet im Sonntagsrennen den Weg zum Erfolg
  • Gottfried Grasser: “Auf unsere gemeinsame Geschichte mit Lamborghini sind wir unbeschreiblich stolz.”

Mirko Bortolotti, Lamborghini Temerario GT3 # 63
Foto: Jens Hawrda

Das TGI Team by GRT hat am vergangenen Wochenende (24. bis 26. Juli) bei der DTM in Oschersleben erneut einen Meilenstein im GT3-Sport gefeiert. Nachdem das von Lamborghini Squadra Corse unterstützte Team im Jahr 2015 in der Blancpain GT Series in Monza gleich beim Debüt den ersten Sieg mit dem Lamborghini Huracán GT3 holte, gelang am Sonntag auch der weltweit erste Triumph mit dem neuen Lamborghini Temerario GT3. Von Startplatz sechs eroberte Mirko Bortolotti mit unantastbarer Pace, einem perfekt exerzierten Overcut und einem schnellen zweiten Pitstop den Premierenerfolg für den Nachfolger des legendären Lamborghini Huracán GT3. Sowohl für das TGI Team by GRT als auch für den Italiener bedeutete dies den fünften Sieg in der DTM. Für das Gespann aus Team und Fahrer war es bereits der 20. gemeinsame Triumph in der seit 2015 bestehenden Partnerschaft und zugleich der erste zusammen in der DTM.

Nach dem Unfall von Maximilian Paul am Norisring war das Team in der Magdeburger Börde nur mit einem Auto für Mirko Bortolotti am Start. Der winklige Kurs von Oschersleben mit einer Länge von nur 3,667 Kilometer war für die Mannschaft von Gottfried Grasser in der Vergangenheit stets ein gutes Pflaster. Im Vorjahr gelang mit dem Lamborghini Huracán GT3 EVO2 ein Podium, in der Saison 2024 ein Sieg. Bei sommerlichen Bedingungen zeigte Mirko Bortolotti schon in den Trainings am Freitag, dass auch der Lamborghini Temerario GT3 auf diesem Layout seine Stärken ausspielen kann. Im ersten Training landete er als bestplatzierter Lamborghini-Pilot auf Platz drei, in der zweiten Session wurde er Fünfter.

Diese Form bestätigte der DTM-Champion von 2024 im Qualifying am Samstagmorgen mit Startplatz sieben im 20 Fahrzeuge starken DTM-Feld. Das erste Rennen über 55 Minuten plus eine Runde wurde in Oschersleben wieder einmal von der Track Position bestimmt. In der Startrunde ließ Bortolotti wie üblich nichts anbrennen und machte zwei wichtige Positionen gut. Den fünften Platz behauptete er bis zum Pitstop nach 25 Minuten. Die Pitcrew vom TGI Team by GRT leistete mit 6,9 Sekunden hervorragende Arbeit, der Undercut gegen die direkte Konkurrenz ging jedoch gerade so nicht auf. Im zweiten Stint übte Bortolotti kontinuierlich Druck auf die Rivalen auf den Plätzen drei und vier aus, fand jedoch keinen Weg vorbei. Nach 40 Runden belegte er Platz fünf, nur eine Sekunde hinter dem Drittplatzierten.

Am Sonntag war es bei Temperaturen um 26 Grad Celsius erneut warm, jedoch stark bewölkt. Im zweiten Qualifying stellte Mirko Bortolotti den sechsten Startplatz sicher. Die Lehren aus dem ersten Lauf veranlassten das Team, für das Rennen eine Offset-Strategie zu wählen. Beim Start hielt Bortolotti seine Position zunächst, setzte im ersten Stint aber einen gewagten Overcut um. Erst in der 16. Runde kam er kurz vor Schluss des ersten Boxenstopp-Fensters zum Reifenwechsel. In freier Fahrt hatte er im Fernduell gegen die Konkurrenz genug Zeit gutgemacht, wodurch er vier Plätze gewann und nach dem Pitstop als Zweiter zurück auf die Strecke kam. Bis zur zweiten Boxenstopp-Phase 15 Minuten vor Schluss fuhr er eine Lücke von drei Sekunden auf den Leader zu. Für den letzten Pitstop kam die Spitzengruppe geschlossen an die Box. Die Crew vom TGI Team by GRT arbeitete schneller als der Gegner und Bortolotti übernahm dadurch die Führung. In den letzten zehn Minuten bis zur Zielflagge fuhr der 36-Jährige Lamborghini Factory Driver einen Vorsprung von drei Sekunden auf seine Verfolger heraus und machte nach 39 Runden den historischen ersten Sieg für den Lamborghini Temerario GT3 perfekt.

Im kommenden Monat geht es für das TGI Team by GRT mit zwei Veranstaltungen auf dem Nürburgring weiter. Vom 14. bis 16. August gastiert das von Lamborghini Squadra Corse unterstützte Team für das sechste Rennwochenende in der DTM auf der legendären Rennstrecke in der Eifel. Zwei Wochen später steht dort vom 28. bis 30. die vierte Station im diesjährigen GT World Challenge Europe Powered by AWS Endurance Cup mit einem 3-Stunden-Rennen auf dem Programm.

Stimmen zum Rennwochenende in Oschersleben

Mirko Bortolotti: “Den allerersten Sieg für den Lamborghini Temerario GT3 zu holen, ist etwas ganz Besonderes. Ich bin ungemein stolz darauf, gemeinsam mit GRT ein weiteres Stück Geschichte geschrieben zu haben. Es war von Anfang bis Ende eine makellose Leistung, und alle Beteiligten haben hervorragende Arbeit geleistet. Wir haben einmal mehr bewiesen, dass wir bereit sind, selbst die kleinste Chance zu ergreifen, sobald sie sich uns bietet. Dieses Ergebnis ist eine Belohnung für all die harte Arbeit, die in dieses Projekt geflossen ist. Teil eines so wichtigen Meilensteins zu sein, ist etwas, worauf ich immer stolz sein werde.”

Gottfried Grasser, Teamchef: “Es war ein absolutes Traumwochenende. Das Sonntagsrennen ist perfekt gelaufen, es war von Mirko und der Crew eine fantastische Leistung. Dieser Erfolg ist dem gesamten Team zu verdanken. Fahrer, Pitstops, Strategie – für einen Sieg muss immer alles funktionieren und wir haben diesmal alles zusammengebracht. Für uns alle war es ein wirklich großer Moment. Wir haben vor über zehn Jahren den ersten Triumph für den Huracán GT3 geholt und das nun mit dem Temerario GT3 wiederholt. Auf unsere gemeinsame Geschichte mit Lamborghini sind wir unbeschreiblich stolz. Nach dem bisher sehr herausfordernden Jahr war das wirklich Balsam auf unsere Seelen. Wir hätten vor allem Max in Oschersleben nur zu gerne an unsere Seite gehabt, denn auch er ist ein Teil dieses Erfolges. Seine Genesung läuft gut und wir hoffen sehr, ihn dieses Jahr noch zurück im Auto zu sehen. Bei aller Euphorie bleibt zu sagen, dass mit diesem Einzelresultat natürlich nicht alle Probleme gelöst sind. Wir haben was die Performance des Autos angeht immer noch nicht alle Antworten gefunden, das sehen wir in den Qualifyings und auch auf bestimmten Rennstrecken immer wieder. Es wartet also immer noch viel Arbeit auf uns.”

Quelle: grasser-racing.com