Mittwoch, 25. Februar 2026

GT-Masters: HRT komplettiert Fahreraufgebot für die drei Ford Mustang GT3 Evo

  • Max Reis sechster Pilot des Haupt Racing Team im ADAC GT Masters
  • HRT setzt auf ausgewogene Mischung aus erfahrenen Piloten und aufstrebenden Talenten

Das Haupt Racing Team wird 2026 wieder drei Autos einsetzen
Foto: ADAC-Motorsport

Das Haupt Racing Team wird in der Saison 2026 drei Ford Mustang GT3 Evo im ADAC GT Masters einsetzen. Der amtierende Teamchampion hatte bereits im Vorfeld fünf Fahrer bekanntgegeben, nun wird das Sextett mit Max Reis (19/Ramstein) komplettiert. Der Saisonauftakt des ADAC GT Masters findet vom 24. bis 26. April auf dem Red Bull Ring in Österreich im Rahmen der DTM statt. Tickets sind ab 49 Euro unter dtm.com erhältlich.

Reis wird sich den Ford Mustang GT3 Evo #1 mit Emil Gjerdrum (18/NOR) teilen. Der 19-jährige Reis bestreitet seine dritte Saison für die Mannschaft aus Drees. 2025 sicherte sich der Ramsteiner drei Podiumsplatzierungen sowie eine Pole-Position und gewann die erste ADAC GT Masters-Media Challenge. Teamkollege Gjerdrum war vergangene Saison ebenfalls in der GT3-Nachwuchsliga des ADAC unterwegs und fuhr einmal aufs Podium.

„Ich freue mich sehr, auch 2026 für das Haupt Racing Team an den Start zu gehen. HRT ist für mich das perfekte Umfeld, um mich weiterzuentwickeln“, erklärt Reis. „Das Vertrauen des Teams bedeutet mir viel und gemeinsam mit Emil Gjerdrum im Ford Mustang GT3 Evo will ich im ADAC GT Masters konstant um starke Ergebnisse kämpfen.“

Ulrich Fritz, der Geschäftsführer des Haupt Racing Team fügt hinzu: „Max hat sich in den vergangenen Jahren hervorragend entwickelt. Er passt perfekt zu unserer Philosophie und hat gezeigt, dass er das Potenzial für den nächsten Schritt mitbringt. Die Zusammenarbeit mit Max geht nun in das dritte Jahr und wir sind stolz darauf, dass uns junge Fahrer über Jahre hinweg begleiten und uns ihr Vertrauen hinsichtlich der Weiterentwicklung ihrer Karrieren schenken. Unsere Nachwuchsarbeit ist ein wesentlicher Baustein unserer sportlichen Ausrichtung. Wir wollen Talente nicht nur einsetzen, sondern sie langfristig begleiten.“

Der zweite Ford Mustang GT3 Evo mit Startnummer #2 wird von Kiano Blum (18/AUT) und Niklas Kalus (20/Duisburg) pilotiert. Blum war bereits im Kartsport erfolgreich, bevor er 2024 im Porsche Carrera Cup Deutschland an den Start ging und nun sein Debüt im ADAC GT Masters feiert. Kalus bestreitet seine zweite Saison. 2025 überzeugte der 20-Jährige durch eine Pole-Position am Auftaktwochenende sowie zwei Podiumsplatzierungen.

Im Schwesterauto mit der Startnummer #74 nehmen Max Cuccarese (19/ITA) sowie Alain Valente (29/CHE) Platz. Cuccarese war in den vergangenen beiden Jahren im Formelsport unterwegs, während Valente schon auf drei Jahre Erfahrung im ADAC GT Masters zurückblicken kann. 2023 feierte der Schweizer gemeinsam mit HRT die Vizemeisterschaft und kehrt nun zur Mannschaft aus Drees zurück.


Aston Martin mit starkem Fahrer-Duo in der ADAC GT4 Germany

  • Cosy Racing by ESM geht mit dem Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo an den Start
  • Jan Philipp Springob greift gemeinsam mit Vize-Champion Philipp Gogollok an
  • Ziel für die Saison ist der Titelgewinn

Routinier Jan Philipp Springob geht in seine siebte Saison in der Serie
Foto: ADAC-Motorsport

Zuwachs für das Fahrerfeld der ADAC GT4 Germany: Cosy Racing by ESM geht in der kommenden Saison mit dem Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo an den Start. Beim Fahrer-Duo setzt der Rennstall mit Routinier Jan Philipp Springob sowie dem amtierenden Vize-Champion der Serie, Philipp Gogollok, auf geballte GT4-Erfahrung. Die Ambitionen sind groß, das Team möchte um die Meisterschaft in der ADAC GT4 Germany kämpfen. Saisonstart für beide Fahrer ist vom 24. bis 26. April auf dem Red Bull Ring, wo es im Rahmen der DTM das erste Mal wichtige Meisterschaftspunkte zu holen gibt.

Springob geht in die zweite Saison mit dem Rennstall, verzeichnet damit jedoch insgesamt bereits seine siebte Saison in der ADAC-Serie. Mit Gogollok bekommt er einen Fahrer an die Seite, der ebenfalls sehr erfolgreich in dem Championat unterwegs war. Der 20-Jährige kämpfte im vergangenen Jahr um den Titel, musste sich jedoch mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Springob freut sich unterdessen sehr über seinen neuen Teamkollegen: „Mit Philipp und mir haben wir eine sehr gute Fahrerbesetzung zusammenstellen können. Wir beide kennen uns schon lange und verstehen uns sehr gut, was immer eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist. Zudem kennt Philipp unser Einsatzteam aus der Vergangenheit und wird somit keine Eingewöhnungszeit in das Team haben.“ Auch Gogollok sieht in der Fahrerpaarung viel Positives: „Wir kennen uns schon seit sechs Jahren aus dem Kartsport, aber haben seitdem auch sehr viele Stunden gemeinsam im Simulator verbracht. Deshalb freuen wir uns schon beide auf die Saison und wollen uns von unserer besten Seite zeigen, aber natürlich auch Spaß haben, auf und neben der Strecke.“

In 2026 absolviert das Team Cosy Racing by ESM die erste vollständige Saison in der ADAC GT4 Germany. Bereits im Debütjahr 2025 überzeugte der Aston Martin-Rennstall mit Pole-Positions, einem Podestplatz und mit Klassensiegen in der Rookie-Wertung. Diese Saison ist das klare Ziel der Meistertitel: „Wir gehen mit dem ambitionierten Ziel in die Saison, den Titel zu gewinnen! Wir wissen, dass es nicht einfach ist, aber wir haben ein großartiges Paket für diese Saison zusammengestellt.“, sagt Springob. Sein Teamkollege teilt diese Meinung: „Mit diesem Paket wollen wir natürlich angreifen und eine entscheidende Rolle spielen, wenn die Meisterschaftstrophäe in Hockenheim überreicht wird.“

GT-Masters: FK Performance startet 2026 mit starkem Duo die Titeloffensive

  • Vizemeister Leyton Fourie und Tim Zimmermann erneut im BMW M4 GT3 Evo
  • FK Performance Motorsport geht in vierte ADAC GT Masters-Saison

2026 hat das Duo den Titel im Visier
Foto: Felix Huber

Titel klar im Visier: FK Performance Motorsport aus Bremen startet 2026 in seine vierte Saison im ADAC GT Masters. Zum Einsatz kommt erneut der BMW M4 GT3 Evo, der von den Vizemeistern des Vorjahres pilotiert werden wird: Leyton Fourie (20/ZAF) und Tim Zimmermann (29/Langenargen). Ihren ersten Einsatz haben sie vom 24. bis 26. April 2026 am Red Bull Ring, wo das ADAC GT Masters im Rahmen der DTM seinen Saisonauftakt bestreitet. Für das Österreich-Gastspiel sind Tickets ab 49 Euro unter dtm.com erhältlich.

FK Performance Motorsport hat in seiner kurzen Historie im ADAC GT Masters bereits zahlreiche Erfolge vorzuweisen. In den vergangenen beiden Jahren wurde der Rennstall von Fabian Finck und Martin Kaemena Vizemeister der Teamwertung, mit Fourie und Zimmermann kämpfte die Mannschaft in der abgelaufenen Saison bis zum Finalwochenende um die Fahrermeisterschaft. Mit insgesamt sechs Siegen und zwei Pole-Positions seit Einstieg in die Serie liegt FK Performance Motorsport bereits jetzt in den Top-10 der ewigen Bestenliste der GT3-Nachwuchsliga des ADAC.

Tim Zimmermann zählt mit 68 absolvierten Rennen und vier Siegen zu den erfahrensten Piloten des ADAC GT Masters. In seiner zweiten Saison im BMW M4 GT3 Evo ist die Zielsetzung klarer denn je: „Ich bin überzeugt, dass wir in der kommenden Saison noch eine Schippe drauflegen können. Wir treten nicht an, dass wir erneut Zweiter werden, sondern möchten definitiv um die Meisterschaft fahren. Ich sehe es als Vorteil, dass wir mit einem unveränderten Team antreten werden, da wir uns im Vorjahr stetig entwickelt haben. Allerdings muss man auch realistisch sein und die Vorsaisontests abwarten, um zu schauen, wo man genau steht“, sagt Zimmermann, der sich schnell sicher war, 2026 in gleicher Zusammensetzung weiterfahren zu wollen. „FK Performance Motorsport hat sich mit seiner akribischen und professionellen Arbeitsweise einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Wenn alles so gut passt, gibt es keinen Grund zu zögern. Wir haben direkt nach Saisonende gesprochen und waren uns schnell einig.“

Teamkollege Fourie erzielte in seiner Debütsaison 2025 eine Pole-Position, zwei Rennsiege und schrammte nur knapp am Titel vorbei. Der Südafrikaner freut sich, im selben Aufgebot in sein zweites Jahr zu starten. „Es gibt mir viel Selbstvertrauen, die Saison mit bekannten Gesichtern und einem Paket zu beginnen, von dem wir wissen, dass es eine gute Grundlage hat. Ich freue mich sehr darauf und möchte nur noch stärker werden und die Saison stark beginnen“, sagt der 20-Jährige. „Es ist schön, ein weiteres Jahr im ADAC GT Masters dabei zu sein.“

Mercedes-AMG mit starkem Fahrerquartett in der DTM

  • Lucas Auer und Tom Kalender starten für das Mercedes-AMG Team Landgraf
  • Mercedes-AMG Team Winward Racing setzt auf Maro Engel und Jules Gounon
  • Erfolgreichster Hersteller der DTM will ersten Fahrertitel seit 2021

Tom Kalender, Lucas Auer, Maro Engel und Jules Gounon (l-r)
Foto: ADAC-Motorsport

Mission Titelgewinn in der DTM: Mercedes-AMG greift in der Saison 2026 mit zwei Teams und vier starken Piloten nach der Fahrerkrone. Das Mercedes-AMG Team Landgraf schickt Lucas Auer (A) und Tom Kalender (Hamm/Sieg) in zwei Mercedes-AMG GT3 ins Rennen. Winward Racing vertraut auf den Wahlmonegassen Maro Engel und Jules Gounon (F) und setzt die Fahrzeuge als Mercedes-AMG Team Ravenol sowie als Mercedes-AMG Team Mann-Filter ein. Damit setzt der erfolgreichste Hersteller der Seriengeschichte in seiner 37. DTM-Saison auf das bewährte Aufgebot aus dem Vorjahr. Die Marke aus Affalterbach gewann in der DTM bisher zwölf Fahrer- und 16 Hersteller-Meisterschaften sowie 210 Rennen.

Auer holte 2025 zwei DTM-Siege und beendete die Saison nach langer Tabellenführung als Vizemeister. „Es ist kein Geheimnis, dass die DTM für mich ein Stück Motorsport-Heimat bedeutet“, sagt der 31-Jährige. „Entsprechend groß ist die Vorfreude auf die neue Saison. Ich gehe in mein zweites Jahr mit dem Mercedes-AMG Team Landgraf – 2025 haben wir stark vorgelegt und eine unglaublich intensive, schöne und erfolgreiche Saison erlebt. Daran wollen wir 2026 anknüpfen und wieder voll angreifen.“

Engel feiert dieses Jahr Jubiläum und startet in seine zehnte DTM-Saison. Vergangenes Jahr holte der geborene Münchener wie bereits 2024 den dritten Gesamtrang. Nun soll der Titel her: „Die DTM ist Motorsport auf allerhöchstem Niveau – eine enorme Herausforderung, packende Zweikämpfe und Racing am absoluten Limit. Genau darauf freue ich mich. Wir wissen, was wir können, aber ich bin auch davon überzeugt, dass wir uns noch weiter steigern können. Darauf wollen wir uns konzentrieren und dafür geben wir alles. Das große Ziel ist der DTM-Titel.“

Gounon bestritt 2025 seine erste komplette DTM-Saison – der ADAC GT Masters-Champion von 2017 unterstrich sein Talent mit drei Podestplätzen. „Die DTM ist eine Meisterschaft, die ich wirklich genieße, weil sie kompromisslos ist“, sagt der Franzose, der unter der Lizenz von Andorra startet. „Wenn man in der DTM ein starkes Ergebnis erzielt, fühlt es sich wie eine echte Sensation an. Mein Ziel ist es, alles zu geben und die Saison Rennen für Rennen anzugehen. Letztes Jahr war mein erstes Jahr in der DTM und auch das erste Mal, dass ich mit meinem Ingenieur zusammengearbeitet habe. Inzwischen kenne ich die Serie deutlich besser, und wir kennen uns gegenseitig viel besser. Darauf wollen wir aufbauen.“

Jüngster Pilot im Aufgebot von Mercedes-AMG ist Kalender. Der 17-Jährige debütierte vergangene Saison als jüngster DTM-Fahrer aller Zeiten. „Die DTM bedeutet mir viel und ich freue mich sehr auf den Saisonstart“, verrät der Pilot aus dem Westerwald. „2025 war mein Rookie-Jahr, mit guten Rennen, aber auch einigen Rückschlägen, aus denen ich viel gelernt habe. Das Gelernte möchte ich nun noch besser umsetzen, näher an die anderen Mercedes-AMG-Fahrer herankommen und mich konstant in den Top 10 etablieren. Über den Winter habe ich intensiv gearbeitet – körperlich und mental – und gehe mit etwas weniger Druck in die neue Saison.“

Für Christoph Sägemüller, Leiter Mercedes-AMG Motorsport, liegt in diesem Jahr der Fokus auf der Fahrerkrone, die der Hersteller zuletzt vor fünf Jahren mit Maximilian Götz holte: „Die DTM ist eine besondere Plattform. Nach dem Gewinn des Fahrertitels 2021 ist es unser klares Ziel, die Meisterschaft wieder nach Affalterbach zu holen. Mit zwei Vizemeisterschaften in den vergangenen Jahren waren wir zweimal sehr nah dran.“


Montag, 23. Februar 2026

Sportbike: ViVa Endurance verstärkt sich mit Tobias Kitzbichler

Tobias Kitzbichler (links) startet 2026 für das ViVa Endurance Team.
Michael Rapp u. Sven Seidler freuen sich über den Neuzugang
Foto: ViVa Endurance

Während sich die Fahrerfelder in den Supersport- und Superbike-Klassen zunehmend füllen, nimmt auch die Sportbike-Kategorie weiter Fahrt auf. Das Team ViVa Endurance hat seine Planungen vorangetrieben und präsentiert mit Tobias Kitzbichler einen vielversprechenden Neuzugang.

Nach dem Debütjahr und dem klaren Entschluss, das Projekt zur Saison 2026 weiter auszubauen, ist die Suche nach einem zweiten Fahrer nun abgeschlossen. Kitzbichler wird künftig an der Seite von Routinier Sven Seidler antreten. Der 16-jährige Österreicher, der gelegentlich von Rennfahrer-Legende Gustl Auinger unterstützt wird, machte in den vergangenen Jahren im Northern Talent Cup mit starken Leistungen auf sich aufmerksam und gilt als eines der aufstrebenden Talente im Nachwuchsbereich.

An seiner Seite bleibt mit Sven Seidler eine feste Größe erhalten. „Sven ist seit Jahren eine Konstante in unserem Team. Mit der im vergangenen Jahr gesammelten Erfahrung wollen wir das EURO-MOTO-Projekt gemeinsam weiterentwickeln“, erklärt Teamchef Michael Rapp, der mit Seidler zusammen bereits viele Jahre erfolgreich im Deutschen Langstrecken Cup (DLC) unterwegs war, ehe 2025 der Schritt in die IDM erfolgte. Die Kombination aus Seidlers Routine und Kitzbichlers Entwicklungspotenzial kann nun für frischen Schwung und stabile Ergebnisse sorgen.

Die erste gemeinsame Praxis auf der Rennstrecke lässt nicht lange auf sich warten: Bereits in wenigen Tagen geht es für das Team nach Spanien zum Testen, wo sich Seidler und Kitzbichler erstmals gemeinsam im Sattel ihrer Aprilia RS 660-Motorräder zeigen werden.

Quelle: euromoto.racing / Rowena Hinzmann