Samstag, 27. Juni 2026

Supersport: Geiger-Sieg, Führungswechsel und Premieren

Dirk Geiger hat in Most sein erstes Supersport-Rennen nach dem Wechsel zu Yamaha gewonnen. Gleichzeitig übernahm er die Tabellenführung in der mittleren EURO MOTO-Klasse. Mindestens genauso spektakulär war die Podiumsfahrt von Luca Göttlicher auf der MV Agusta, auch wenn sich das Feld am Ende weit auseinander gezogen hatte.

Nach vier Siegen von Daniel Blin (Automarket AF Racing) war die Zeit für Dirk Geiger (Team Apreco) gekommen. Von der Pole Position aus gelang ihm im tschechischen Autodrom sein erster Sieg auf der Apreco-Yamaha. Es war nicht irgendein Sieg, sondern auch der erste für das neue Motorradmodell YZF-R9 in der EURO MOTO. Geiger führte das Rennen über 14 Runden souverän an. Am Ende hatte er 5,81 Sekunden Vorsprung vor dem Verfolgerfeld und ließ sich feiern. Dass Teamkollege Lennox Lehmann als Zweiter abgewunken wurde, löste doppelte Freude in der ganzen Crew aus: „Obwohl ich den Beginn mit ein paar Fehlern vermasselt habe“, warf der Dresdner ein. Und er fügte hinzu: „Besser hätte es nicht laufen können, denn unser Teamkollege Twan Smits startet morgen bei den Superbikes auch noch aus der ersten Startreihe.“ Yamaha hatte allen Grund zum Jubeln.

Luca Göttlicher (LJ Racing) setzte einen Meilenstein in der Geschichte von MV Agusta. Er holte in der Hitzeschlacht den ersten Podiumsplatz für die italienische Marke in der EURO MOTO und vormals der IDM. In den letzten drei Jahren war Till Belczykowski verpflichtetet gewesen. Göttlicher war im Winter verletzt und erst bei der zweiten EURO MOTO-Veranstaltung am Start. Offensichtlich hat „Lucky Luc“ aber schon jetzt den roten Faden gefunden. Wie er sagt, liegt ihm das Motorrad, nur die Hitze habe ihn in Most überrannt. Als die Rundenzeiten im Rennen immer langsamer wurden, blieb Göttlicher trotzdem hartnäckig auf Podiumskurs.

Luca de Vleeschauwer (SWPN) machte auf Yamaha zwei Plätze gut. Filip Feigl (Eder Racing) empfahl sich auf der Marke als Bester von vier gestarteten Tschechen. Marvin Siebdrath war der beste Honda-Fahrer von MCA Racing. Der Sachse wurde Siebter, nachdem er in der ersten Runde auf den 12. Platz zurückgefallen war.

Für Marcel Brenner ging es aus der ersten Startreihe nach hinten. Zur Mitte des Rennens verlor er 2,2 Sekunden auf die Spitze. Der Ducati-Fahrer aus der Schweiz rettete sich auf den siebten Platz. Für seinen Teamkollegen Daniel Blin endete das erste Supersport-Wochenende dramatisch: Er wurde auf P16 mit 54,512 Sekunden Rückstand auf Sieger Geiger gewertet. Das Ergebnis warf ihn nach dem Sturz im Qualifying nochmals zurück. Gleichzeitig verlor der 24-jährige Pole die Führung in der Supersport-Gesamtwertung. Die Ursachenforschung läuft. Gast-Fahrer Jonas Folger (Freudenberg KTM RORA PALIGO) schlug während des Rennens den Weg an die Box für Abstimmungsarbeiten ein.

EURO MOTO Supersport, Rennen 1 (Top-Ten)

1. Dirk GEIGER (DEU/Yamaha)

2. Lennox LEHMANN (DEU/Yamaha)

3. Luca GÖTTLICHER (DEU/MV Agusta)

4. Luca DE VLEESCHAUWER (BEL/Yamaha)

5. Filip FEIGL (CHE/Yamaha)

6. Marvin SIEBDRATH (DEU/Honda)

7. Marcel BRENNER (CHE/Ducati)

8. Freddie HEINRICH (DEU/Kawasaki)

9. Julius AHRENKIEL-FRELLSEN (DNK/Honda)

10.Filip NOVOTNÝ (CZE/Ducati)

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek


Superbike: Drei Motorradmarken in der ersten Startreihe

Wer steht in Most auf der Pole Position? Lukas Tulovic hat Ducati in der EURO MOTO Superbike ein weiteres Mal an die Spitze gebracht. Funktioniert das auch in den beiden Rennen am morgigen Sonntag? „Einfach wird das nicht“, gibt Tulovic zu, „die Bedingungen sind extrem und ich bin einiges gewohnt.“

Auf seiner Rundenzeit von 1:32,519 Minuten aus der Superpole 2 kann sich Tulo nicht ausruhen. Damit war er nur 0,176 Sekunden schneller als Marcel Schrötter. Der BMW-Fahrer musste dabei wenige Minuten zuvor noch die Strapazen der Superpole 1 auf sich nehmen, um unter die schnellsten Drei zu kommen. Nur das ermöglichte ihm den Sprung in die Superpole 2, in der die endgültigen Plätze in den ersten drei Startreihen ausgefahren werden. Schrötter qualifizierte sich für die erste Startreihe. Besser hätte es für den Superbike-Rookie nicht laufen können. Dass auch Twan Smits in der ersten Reihe steht, macht es an der Spitze noch interessanter, denn gleichzeitig sind in dieser Kombination drei Motorradmarken vorne vertreten: Ducati, BMW und Yamaha.

Die Ducati von Triple M Racing Frankfurt läuft in Most solide, aber nicht optimal. „Es gibt kleine Schwierigkeiten mit dem Fahrwerk, aber wir haben sie unter Kontrolle“, lässt der Titelverteidiger durchblicken und fügt hinzu: „Natürlich will ich gewinnen, aber ein Spaziergang wie am Sachsenring wird das nicht.“

Nicht ganz rund läuft es auch bei Markus Reiterberger (Masteroil Alpha Van Zon BMW), dem Laufsieger von Brünn. „Das Motorrad geht einfach nicht“, zuckte der Publikumsliebling mit den Schultern. „Tendenziell haben wir uns nicht verbessert. Wir machen sehr viel, aber es wird eher schlimmer.“ Reiti bringt es deutlich auf den Punkt: „Ich fahre mir den Arsch ab und es passiert nichts.“ Aber wie immer wird der vierfache Superbike-Champion am Ende doch eine Lösung haben.

Weil sich neben Schrötter auch Jan-Ole Jähnig noch für die Superpole 2 qualifiziert hatte, ist jetzt das komplette GERT56-Team in den ersten drei Startreihen vertreten. Finsterbusch hatte es als Einziger des Trios im Direkteinzug geschafft. Die beiden Teamkollegen hatten aber niemals daran gezweifelt, dass ihnen Sprung über den Umweg der Superpole 1 gelingt. Bei Jähnig wurde gestern noch am Fahrwerk der BMW M 1000 RR geschraubt, „das dauert halt alles ein bisschen bei den Bedingungen. Jähnig erzählt, wie es sich bei der Hitze auf dem Motorrad anfühlt. „Auf der Start-Ziellinie bläst die Luft richtig heiß nach oben. Nach sechs Runden müsste man theoretisch die Füße rausstrecken, um Fahrtwind dranzulassen.“ Der einzige Honda-Fahrer Florian Alt (HRP) meinte: „Wenn Du in die Box reinkommst, kannst Du den Stoßdämpfer nicht anfassen. Der hat 80 bis 90 Grad. Das sind Probleme, die wir nicht kennen.“

Nicht mehr dabei ist Patrick Hobelsberger. Er hat sich abgemeldet.

Ergebnis Qualifying Most (Top-Ten)

1. Lukas TULOVIC (DEU/Ducati)

2. Marcel SCHRÖTTER (DEU/BMW)

3. Twan SMITS (NDL/Yamaha)

4. Hannes SOOMER (EST/BMW)

5. Florian ALT (DEU/Honda)

6. Jan-Ole JÄHNIG (DEU/Honda)

7. Toni FINSTERBUSCH (DEU/BMW)

8. Markus REITERBERGER (DEU/BMW)

9. Leon ORGIS (DEU/BMW)

10.Kevin ORGIS (DEU/BMW)

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek


Sportbike: Kein Rennergebnis am Samstag nach zwei Abbrüchen

Das erste Rennen der EURO MOTO Sportbike-Klasse am Samstag in Most ist ohne Wertung geblieben. Nach gleich zwei Rennabbrüchen entschied die Rennleitung, keinen weiteren Neustart mehr anzusetzen. Damit wird das Rennen nicht gewertet und es gibt keine Punkte.

Beim ersten Start setzte sich Stepan Zuda (Freudenberg RORA-PALIGO Racing) von der Pole Position sofort an die Spitze und bog als Erster in die Schikane ein. Tobias Kitzbichler (RT Motorsports), der von Rang drei ins Rennen gegangen war, erwischte ebenfalls einen guten Start und sortierte sich direkt hinter Zuda ein.

Noch in der Anfangsphase kam es dann aber zu einem heftigen Zwischenfall. Der Niederländer ay-Jay Den Hoed (SWPN) fuhr in der Schikane Mika Siebdrath (Freudenberg RORA-PALIGO Racing) ins Heck. Beide Fahrer stürzten und rutschten über den Asphalt, zudem fing die Yamaha von Den Hoed Feuer. Beide Fahrer konnten sich eigenständig von ihren Motorrädern entfernen. während die Streckenposten sofort eingriffen und die Flammen löschten.

Für beide Fahrer war der Rennsamstag damit vorzeitig beendet. Auch auf die Teams wartet nun eine Nachtschicht, um die Motoräder wieder für das zweite Rennen startklar zu bekommen.

Nach der Unterbrechung wurde das Rennen über sieben Runden neu gestartet. Wieder kam Stepan Zuda von der Pole gut weg, diesmal setzte sich Gaststarter Bruno Ieraci (RT Motorsports) direkt an sein Hinterrad. Doch erneut hielt das Rennen nicht lange. Im Hintergrund kam es zu einer weiteren Kollision, diesmal zwischen Tom Kuil (RT Motorsports) und Louis Rammerstorfer (Freudenberg RORA-PALIGO Racing). Daraufhin wurde die rote Flagge ein zweites Mal gezeigt.

Anschließend entschied sich die Rennleitung, das Rennen nicht noch einmal neu zu starten. Da keine vollständige Runde beendet wurde, wird der Lauf nicht gewertet. Punkte werden entsprechend nicht vergeben.

Quelle: euromoto.racing / Rowena Hinzmann


Sportbike: Geiger auf der Pole und Blin muss klotzen

Bei Temperaturen von 38 Grad verbesserte sich im zweiten Qualifying in der EURO MOTO Supersport mit Ausnahme des Tschechen Filip Novotný kein einziger Fahrer. Die besten Rundenzeiten aus der ersten Session im Autodrom Most blieben unangetastet. Dirk Geiger startet im Samstags-Lauf um 16:45 Uhr von der Pole Position. Dort stellt sich auch die Frage: Wie weit nach vorn kommt Daniel Blin?

Dirk Geiger triumphierte mit einer Rundenzeit von 1:34.857 Minuten und hatte einen Abstand von guten zwei Hundertstelsekunden zu seinem Apreco-Yamaha-Teamkollegen Lennox Lehmann aufgebaut. Gestern hatte den Mannheimer ein Motorschaden ausgebremst. Der Antrieb des Sachsen lief wegen einer defekten Batterie ebenfalls nicht rund. Heute war das vergessen. Weil es klar war, dass die Lufttemperaturen noch steigen würden, hatte das Team für die zwei Fahrer gleich beide Reifensätze im ersten Qualifying verwendet, um sich erfolgreich positionieren zu können. Geiger und Lehmann stand deshalb heute kein neues Material zur Verfügung.

Die beiden Deutschen liegen in der Gesamtwertung auf dem zweiten und dritten Rang. Die Führung hat Daniel Blin (Automarket AF Racing Team) inne. Der polnische Ducati-Fahrer gewann bisher alle Rennen. Im Most startet der 24-Jährige nur vom 16. Platz. Im ersten Qualifying war er gestürzt und hatte dabei Glück, wenigstens eine gezeitete Runde absolviert zu haben. Dem Ducati-Fahrer geht es gut. Er wird das Rennen bestreiten, aber nur eine Aufholjagd kann ihn am Wochenende vor einem größeren Punkteverlust oder gar die Tabellenführung retten. Blins Teamkollege Marcel Brenner steht neben Geiger und Lehmann auf der dritten Startposition.

Für den vierten Startplatz qualifizierte sich Luca Göttlicher auf der einzigen MV Agusta im Feld. Damit schaffte es der Neuzugang der Marke ein weiteres Mal, das Motorrad in die Spitzengruppe zu führen. Die fünftschnellste Rundenzeit fuhr Marvin Siebdrath auf Honda. Das MCA-Team brachte mit dem Sachsen, dem Dänen Julius Ahrenkiel-Frellsen und dem Bayern Julius Caeser alle Teamfahrer in die Top Ten.

Siebdrath ist der Fahrersprecher in der EURO MOTO Supersport und hatte sich gestern in einer Besprechung gegen eine Verkürzung der Renndistanzen aufgrund der Hitze ausgesprochen. Dabei bleibt es auch. „Die Temperaturen sind grenzwertig. Das Fahren macht keinen Spaß. Aber wir betreiben hier Leistungssport und der macht eben nicht immer Spaß. Und alle 19 Fahrer haben die gleichen Bedingungen.“

Yamaha-Fahrer Luca de Vleeschauwer (Team SWPN) vervollständigt die zweite Startreihe und Jonas Folger auf der Entwicklungs-KTM (Team Freudenberg) eröffnet die dritte.

EURO MOTO Supersport, Qualifying (Top-Ten)

1. Dirk GEIGER (DEU/Yamaha)

2. Lennox LEHMANN (DEU/Yamaha)

3. Marcel BRENNER (CHE/Ducati)

4. Luca GÖTTLICHER (DEU/MV Agusta)

5. Marvin SIEBDRATH (DEU/Honda)

6. Luca DE VLEESCHAUWER (BEL/Yamaha)

7. Jonas FOLGER (DEU/KTM)

8. Filip FEIGL (CHE/Yamaha)

9. Julius AHRENKIEL-FRELLSEN (DNK/Honda)

10.Julius Caesar RÖRIG (DEU/Honda)

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek


Sportbike: Zuda setzt die Messlatte für die Pole in Most

Stepan Zuda (Freudenberg RORA-PALIGO Racing) startet beim dritten Saisonwochenende der EURO MOTO Sportbike in Most von der Pole Position. Der Lokalmatador setzte bereits im ersten Qualifying am Samstagmorgen in 1:40,146 Minuten die Bestzeit und verteidigte diese auch im zweiten Zeittraining erfolgreich. Damit sicherte sich der Tscheche vor heimischem Publikum die beste Ausgangsposition für das erste Rennen am Samstagnachmittag. „Es ist hier definitiv nicht einfach zu fahren. Durch die hohen Temperaturen ist es körperlich sehr anstrengend. Umso glücklicher bin ich, dass wir das Motorrad so gut abgestimmt haben. Es funktioniert richtig gut und ich freue mich natürlich riesig, ausgerechnet hier in Most auf der Pole Position zu stehen“, sagte Zuda nach dem Qualifying.

Bruno Ieraci (RT Motorsports) qualifizierte sich mit einem Rückstand von lediglich 0,413 Sekunden auf Startplatz zwei. Direkt daneben steht Tobias Kitzbichler (ViVa by Peuker & Streeb), dem auf seiner Aprilia RS660 lediglich drei Tausendstelsekunden auf den Italiener fehlten. Ruben Bijman (Freudenberg RORA-PALIGO Racing) komplettiert die erste Startreihe, nachdem er nur 0,089 Sekunden hinter Kitzbichler blieb. Damit trennen die ersten vier Fahrer gerade einmal eine halbe Sekunde – beste Voraussetzungen für einen packenden Kampf um den Sieg.

Luis Rammerstorfer crasht in Q1 früh

Auch die zweite Startreihe ist hochkarätig besetzt. Mika Siebdrath (Freudenberg RORA-PALIGO Racing) qualifizierte sich als bester Deutscher auf Rang fünf und teilt sich die Reihe mit Teamkollege Luis Rammerstorfer sowie dem tschechischen Gaststarter Troy Sovicka (Panattoni BGR Smrž Racing).

Für Rammerstorfer verlief das Qualifying dabei zweigeteilt. Der Österreicher stürzte bereits in seiner dritten Runde des ersten Zeittrainings, blieb dabei jedoch unverletzt. Auch seine Triumph Daytona 660 wurde nur leicht beschädigt, sodass einem weiteren Einsatz nichts im Wege stand. Seine zuvor gefahrene Bestzeit von 1:41,404 Minuten reichte am Ende dennoch für Startplatz sechs. Im zweiten Qualifying konnte er sich bei Temperaturen von deutlich über 35 Grad nicht mehr steigern und geht damit aus der zweiten Startreihe in das erste Rennen.

Komplettiert werden die Top Ten von Tom Kuil, Alexander Weizel und Kiyano Veijer. Das Trio startet von den Positionen acht bis zehn und dürfte alles daran setzen, den Anschluss an die Spitzengruppe nicht abreißen zu lassen. Gerade auf dem engen und überholfreundlichen Kurs in Most bieten sich dafür bereits in den ersten Rennrunden zahlreiche Möglichkeiten.

Quick-Start-Verfahren für alle Rennen

Aufgrund der hohen Temperaturen in Most wird an diesem Wochenende außerdem das reguläre Startverfahren in allen EURO MOTO-Klassen ausgesetzt. Stattdessen kommt das sogenannte Quick-Start-Prozedere zur Anwendung. Dadurch verbringen Fahrer und Teams deutlich weniger Zeit in der Startaufstellung, um die Belastung durch die Hitze so gering wie möglich zu halten.

Das erste Rennen der EURO MOTO Sportbike startet am Samstagnachmittag um 15:55 Uhr. Das zweite Rennen folgt am Sonntag um 11:50 Uhr. Beide Läufe werden live im Stream unter euromoto.racing/live übertragen.

EURO MOTO Sportbike, Ergebnis Qualifying (Top-Ten)

  1. Stepan ZUDA (#23/CZE), Triumph Daytona 660
  2. Bruno IERACI (#8/ITA), Triumph Daytona 660
  3. Tobias KITZBICHLER (#38/AUT), Aprilia RS660
  4. Ruben BIJMAN (#17/NLD), Triumph Daytona 660
  5. Mika SIEBDRATH (#98/DEU), Triumph Daytona 660
  6. Luis RAMMERSTORFER (#13/AUT), Triumph Daytona 660
  7. Troy SOVICKA (#G21/CZE), Yamaha YZF-R7
  8. Tom KUIL (#55/NLD), Triumph Daytona 660
  9. Alexander WEIZEL (#22/DEU), Aprilia RS660
  10. Kiyano VEIJER (#53/NLD), Triumph Daytona 660

Quelle: euromoto.racing / Rowena Hinzmann