Montag, 21. September 2026

Emil Frey Racing trotzt Wetterkapriolen beim DTM-Lauf am Sachsenring und bleibt im Meisterschaftskampf

Der Sachsenring war Schauplatz des vorletzten Laufs der DTM-Saison 2026, und Emil Frey Racing erlebte dabei zwei sehr unterschiedliche Renntage.

Rennen 1 – Samstag, 12. September 2026

Im Qualifying zum ersten Rennen am Sachsenring sicherte sich Matteo Cairoli im #14 Ferrari 296 GT3 den sechsten Startplatz, Teamkollege Thierry Vermeulen reihte sich dahinter im #69 Ferrari auf Position 8 ein.

Matteo Cairoli erwischte einen starken Start und schob sich bereits nach der zweiten Kurve auf Platz 3 vor. Thierry Vermeulen gewann ebenfalls Positionen und reihte sich auf Rang 7 ein. Im Kampf um die zweite Position mit Kelvin van der Linde im #3 BMW verlor Matteo Cairoli jedoch Boden und fiel nur wenige Kurven später auf Platz 5 zurück. Ein frühes Safety Car unterbrach das Renngeschehen, nachdem Bastian Buus im #29 Porsche im Kiesbett stecken geblieben war. Zu diesem Zeitpunkt lag Matteo Cairoli auf Platz 5, Thierry Vermeulen auf Rang 6. Die Renndistanz wurde auf 55 Minuten plus drei Runden neu festgelegt.

Beim Restart behauptete Matteo Cairoli seinen fünften Platz, direkt hinter Thomas Preining im #91 Porsche, den er zunehmend unter Druck setzte. Thierry Vermeulen hielt Rang 6, verlor jedoch eine Position an Maro Engel im #80 Mercedes und fiel auf Platz 7 zurück.

Als das Boxenstoppfenster öffnete, kam Thierry Vermeulen als Erster der beiden Emil Frey Racing Ferrari herein und wurde in 6,9 Sekunden abgefertigt. Matteo Cairoli folgte eine Runde später mit einem Stopp von 6,5 Sekunden. Bei der Ausfahrt aus der Boxengasse verlor der Italiener den direkten Zweikampf gegen Kelvin van der Linde im #3 BMW ganz knapp, der mit bereits aufgewärmten Reifen den Vorteil für sich nutzen konnte. Nach Abschluss der Stoppserie lag Matteo Cairoli auf Platz 7, Thierry Vermeulen auf Rang 9.

In der Folge lieferte sich Thierry Vermeulen einen starken Zweikampf mit Nicki Thiim im #7 Aston Martin. Da der Aston Martin Pilot im Meisterschaftskampf vor Matteo Cairoli liegt, war das Duell von besonderer Bedeutung. Der Niederländer verteidigte seine Position lange Zeit couragiert, doch der Däne zeigte ein beherztes Überholmanöver und drängte sich innen an Thierry Vermeulen vorbei.

In der Schlussphase geriet Matteo Cairoli zwischen zwei Feuer: Er verlor Boden auf den vor ihm platzierten Maro Engel im #80 Mercedes, während Mirko Bortolotti im #63 Lamborghini von hinten Druck ausübte. Am Ende brachte der Italiener Matteo Cairoli den #14 Ferrari als Sechster ins Ziel, Thierry Vermeulen überquerte die Ziellinie im #69 Ferrari auf dem neunten Rang.

Rennen 2 – Sonntag, 13. September 2026  

Das Qualifying zum zweiten Rennen fand bei nasser Strecke statt und verlief für Emil Frey Racing ernüchternd. Nach Strafen gegen mehrere Konkurrenten starteten Matteo Cairoli und Thierry Vermeulen schlussendlich von den Plätzen 14 und 15. Der Rennstart wurde um zehn Minuten verschoben, was die Nervosität in der Startaufstellung angesichts möglicher weiterer Regenschauer zusätzlich steigerte.

Beim Start hatten die beiden Emil Frey Racing Piloten unterschiedliche Reifenstrategien gewählt: Thierry Vermeulen auf Regenreifen, Matteo Cairoli auf Slicks. Thierry Vermeulen arbeitete sich innerhalb der ersten Runde bis auf Platz 3 vor, während Matteo Cairoli nach einer Berührung einen Schreckmoment erlebte. Der #14 Ferrari-Fahrer fiel kurzzeitig weit zurück, kämpfte sich auf seinen Slicks jedoch bis auf Rang 7 nach vorne.

Als die Strecke abtrocknete, verloren Thierry Vermeulens Regenreifen an Wirkung. Daher war der Niederländer einer der Ersten an der Box und wurde in starken 5,9 Sekunden abgefertigt. Matteo Cairoli folgte kurz darauf mit 6,4 Sekunden und kehrte als Erster der bereits gestoppten Fahrer auf die Strecke zurück. Was folgte, war eine beeindruckende Aufholjagd: Matteo Cairoli setzte in Runde 11 die schnellste Rennrunde, holte sich Platz 3 von Ricardo Feller im #90 Porsche und nahm Kurs auf Thomas Preining im #91 Porsche. Nach den ersten Boxenstopps lagen Matteo Cairoli auf Platz 4 und Thierry Vermeulen auf Rang 7.

Beim zweiten Stopp wurde Thierry Vermeulen in 6,7 Sekunden abgefertigt, Matteo Cairoli in 7,7 Sekunden. Mit noch knapp zehn Minuten Rennzeit sorgte ein Unfall zwischen Nicki Thiim im #7 Aston Martin und Jules Gounon im #48 Mercedes für eine Safety-Car-Phase. Ein mutiger Überholversuch von Matteo Cairoli auf Thomas Preining scheiterte knapp und kostete ihn eine Position. Ein weiterer Dreher von Kelvin van der Linde löste das nächste Safety Car aus, ehe das Rennen in einem hochdramatischen letzten Umlauf zu Ende ging. Matteo Cairoli verteidigte Rang 4 gegen Maro Engel im #80 Mercedes und kam mit dem #14 Ferrari als Vierter über die Ziellinie. Thierry Vermeulen beendete das Rennen auf Rang 7.

Fahrerstimmen zum Rennwochenende

Matteo Cairoli (Italien)

„Am Ende war es doch noch ein positives Wochenende. Wir sammelten Punkte, was immer gut ist, aber es ist auch schade, dass wir das Podium nicht schafften. Mit nur noch zwei Runden bis zum Rennende war es nicht das ideale Szenario, aber ich war wohl zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort. Aber wenn man bedenkt, wo wir starteten, bin ich ganz zufrieden. Wir haben noch zwei Rennen und ich würde gerne das Podium in beiden Rennen in Hockenheim schaffen. Wir werden bis zur allerletzten Runde kämpfen.“

Thierry Vermeulen (Niederlande)

„Sachsenring war ein schwieriges Wochenende. Im ersten Rennen kämpften wir etwas mit der Balance und ich fühlte mich nicht wohl mit dem Auto. Das Qualifying für das zweite Rennen war auch nicht gut, aber das Rennen danach war wirklich sehr spannend. Es war sicherlich nicht perfekt von meiner Seite aus, aber ich versuchte das Maximum herauszuholen und aus dem ganzen Chaos herauszubleiben. Leider verloren wir noch eine Position am Ende, aber wir holten Punkte und ich habe wieder viel gelernt – diese Rennen sind sehr wichtig für meine Lernkurve. Jetzt hoffen wir noch auf ein Podium in Hockenheim und sind gespannt, was wir noch erreichen können.“

Mittwoch, 16. September 2026

Euro Moto Superbike: Yamaha muss in Hockenheim Drehzahl senken

Yamaha muss zum Saisonfinale in Hockenheim die Drehzahl reduzieren
Foto: Jens Hawrda

Nach den EURO MOTO Superbike-Rennen auf dem Nürburgring ist der dritte Performance-Checkpint der Saison erreicht. Ziel dieser Bewertung ist die fortlaufende Beobachtung der Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Hersteller. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die Arbeit der Safety/Technical/Sporting Commission, kurz CSTS.

Die Auswertung bringt für das große Hockenheim-Finale zwei konkrete Konsequenzen: Yamaha muss die maximale Drehzahl reduzieren, Honda erhält dagegen die Freigabe für die Verwendung des Kit-Nockenwellensets.

Der Performance Checkpoint wird gemäß des Technischen Reglements der EURO MOTO Superbike durchgeführt. Grundlage ist jeweils das bestplatzierte Motorrad jeder Marke pro Rennen bei trockenen Bedingungen.

Performance Points im Vergleich

Nach jeweils vier Rennen werden die Performance Points im Rahmen eines Performance Checkpoints analysiert. Dadurch ergeben sich in einer Saison in der Regel drei Checkpoints. Zeigt ein Hersteller eine Überperformance durch einen Vorsprung von mindestens neun Performance Points, werden durch die CSTS entsprechende Maßnahmen ergriffen.

Bei Motorradmodellen, die bereits mit Concession Parts unterwegs sind, können diese aberkannt und/oder die Drehzahl reduziert werden. Bei Motorradmodellen ohne verfügbare Concession Parts kann die Drehzahl reduziert werden. Der Umfang der Maßnahmen richtet sich dabei nach dem Ausmaß der festgestellten Überperformance.

Auch am anderen Ende des Performance-Feldes gibt es eine Regelung: Motorradmodelle, die zum Performance Checkpoint mindestens 24 Performance Points hinter dem Motorradmodell mit den meisten Performance Points liegen, können nach Analyse durch die CSTS Concession Parts zur Verwendung zugesprochen bekommen.

Yamaha muss runter, Honda darf nachlegen

­Yamaha weist nach den Nürburgring-Rennen einen Vorsprung von 10 Performance Points auf. Honda liegt dagegen 24 Performance Points zurück. Damit ist das Tätigwerden der CSTS in Bezug auf die Performance-Faktoren erforderlich.

Für das Hockenheim-Finale vom 25. bis 27. September gelten deshalb folgende Anpassungen:

Für die Motorräder der Marke Yamaha wird eine maximale zulässige Drehzahl von 14.500 Umdrehungen/Minute festgelegt. Das sind 300 Umdrehungen weniger als bisher genutzt. Für Honda wird die Verwendung des Kit-Nockenwellensets freigegeben. Die Spezifikation des Sets ist in der aktuellen Version der Eligible Parts List definiert.

Damit geht es beim großen EURO MOTO-Finale nicht nur um die Titelvergabe, sondern auch um die nächste Runde im technischen Wettbewerb der Hersteller.

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek


Dienstag, 15. September 2026

Schubert Motorsport triumphiert doppelt – Wittmann bleibt im DTM-Titelrennen

Marco Wittmann, BMW #11, am Samstag Sieg, am Sonntag von Platz 16 auf Platz 6 gefahren
Foto: Jens Hawrda

Ein Wochenende mit zwei Gesichtern liegt hinter Schubert Motorsport. Am Samstag feierte die Mannschaft sowohl in der DTM am Sachsenring als auch in der Nürburgring Langstrecken-Serie auf der Nordschleife einen Sieg. Marco Wittmann machte damit einen großen Schritt im DTM-Titelkampf. Am Sonntag musste das Team dagegen in beiden Rennserien Rückschläge hinnehmen.

Der Samstag hätte für Schubert Motorsport kaum erfolgreicher verlaufen können. Am Sachsenring sicherte sich Marco Wittmann zunächst die Poleposition und verwandelte diese anschließend in einen starken Sieg. Mit der maximalen Ausbeute machte der BMW-Werksfahrer wichtige Punkte im Kampf um die DTM-Meisterschaft gut und hält seine Titelchancen vor dem Saisonfinale am Hockenheimring weiter offen. Auch Kelvin van der Linde zeigte ein starkes Rennen. Mit Platz vier verpasste er das Podium nur knapp und komplettierte damit ein überzeugendes Mannschaftsergebnis.

Fast zeitgleich gab es auch auf der Nürburgring-Nordschleife Grund zum Feiern. Schubert Motorsport gewann den achten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie. Für Jordan Pepper war es der erste NLS-Einsatz für das Team – und direkt ein Einstand mit Gesamtsieg. Damit gelangen Schubert Motorsport am Samstag innerhalb weniger Stunden Siege in zwei unterschiedlichen Rennserien.

Am Sonntag zeigte sich ein anderes Bild. Nach einem schwierigen Qualifying am Sachsenring gingen Wittmann von Startplatz 16 und van der Linde von Position sieben in das zweite DTM-Rennen. Während sich van der Linde schnell in der Spitzengruppe etablierte, arbeitete sich Wittmann aus dem hinteren Teil des Feldes kontinuierlich nach vorne.

Für van der Linde endete das Rennen nach einer unverschuldeten Kollision mit Maro Engel vorzeitig. Wittmann setzte seine Aufholjagd dagegen fort und überquerte die Ziellinie auf einem starken sechsten Platz. Damit sammelte er nach seinem Sieg am Vortag weitere wichtige Zähler für die Meisterschaft.

Auch beim neunten NLS-Lauf blieb Schubert Motorsport am Sonntag ohne zählbares Ergebnis. Der Yokohama BMW M4 GT3 EVO geriet auf eine Ölspur, rutschte von der Strecke und wurde bei dem anschließenden Unfall so stark beschädigt, dass eine Fortsetzung des Rennens nicht möglich war.

Torsten Schubert, Teamchef Schubert Motorsport: „Der Samstag war für uns wirklich außergewöhnlich – gerade am Sachsenring, der unserem BMW von seiner Charakteristik eigentlich nicht unbedingt entgegenkommt. Marco hat mit der Poleposition und dem Sieg eine starke Leistung gezeigt und ist weiterhin voll im Rennen um den Titel. Auch Kelvin war am Samstag mit Platz vier sehr stark unterwegs. Umso mehr tut es mir für ihn leid, dass er am Sonntag nach dem unverschuldeten Unfall das Rennen nicht beenden konnte. Zwei Siege an einem Tag in zwei verschiedenen Rennserien zu feiern, ist für unser gesamtes Team etwas ganz Besonderes. Jetzt richtet sich unser Blick auf Hockenheim. Marco hat weiterhin die Chance auf die Meisterschaft und wir freuen uns auf ein spannendes Finale.“

Für Schubert Motorsport endet damit ein ereignisreiches Doppelwochenende mit einem sportlich herausragenden Samstag und einem Sonntag, der die Mannschaft auf beiden Strecken forderte. In der DTM ist die wichtigste Entscheidung jedoch noch nicht gefallen.


Manthey übernimmt am Sachsenring die Führung in der DTM Fahrer- und Teammeisterschaftswertung

  • Zwei Podestplätze am Sachsenring bringen Thomas Preining an die Spitze der DTM-Fahrermeisterschaft
  • Ricardo Feller sichert Manthey mit Rang drei im Sonntagsrennen ein weiteres Podium
  • Manthey reist als Spitzenreiter der DTM-Teamwertung zum Saisonfinale nach Hockenheim

Doppelpodium am Sonntag Ricardo Feller (l.) und Thomas Preining
Foto: Manthey-Racing

Manthey blickt auf ein erfolgreiches vorletztes DTM-Rennwochenende der Saison am Sachsenring zurück. Thomas Preining (Österreich) fuhr nach Rang drei im Samstagsrennen am Sonntag auf den zweiten Platz und baute seine Podiumsserie seit Oschersleben damit auf sechs Rennen in Folge aus. Bereits nach dem zweiten Rang im Qualifying am Samstag hatte der Österreicher die Führung in der Fahrermeisterschaft übernommen. Mit den starken Rennergebnissen am Sachsenring vergrößerte er seinen Vorsprung vor dem Saisonfinale in Hockenheim auf 23 Punkte. Ricardo Feller (Schweiz) steuerte mit Platz 13 am Samstag und Rang drei am Sonntag weitere wichtige Meisterschaftszähler bei und machte im zweiten Rennen das Doppelpodium für Manthey perfekt. Wie Preining hat auch Feller in dieser Saison bislang in jedem Rennen gepunktet und rangiert mit 98 Zählern auf Rang elf der Fahrerwertung. Dank dieser konstanten Punkteausbeute übernimmt Manthey nach 16 von 18 Saisonrennen mit 282 Punkten und einem Vorsprung von 20 Zählern auf Winward Racing ebenfalls die Führung in der DTM-Teamwertung.

„Der Sachsenring war eine Achterbahnfahrt mit einem sehr positiven Ergebnis für uns. Wir konnten unsere Serie an Podestergebnissen mit Thomas fortsetzen und zudem ein Doppelpodium feiern. Das ist ein wahnsinniges Ergebnis und das Resultat einer starken Teamleistung, was sich im Meisterschaftsstand widerspiegelt. Beide Rennen am Sachsenring waren teils turbulent und spannend – definitiv eine große Show für alle Fans und sehr gute Werbung für die DTM. Am Sonntag ging es unter noch nassen Verhältnissen los und die Reifenwahl und -drücke waren absolut entscheidend. Zwei Boxenstopps je Fahrzeug haben die Spannung verstärkt. Zudem gab es viele faire, aber harte Zweikämpfe. Das Samstagsrennen war etwas ruhiger, aber auch dort spielten die Strategie und die Boxenstopps eine große Rolle und wir konnten unsere Stärken ausspielen. Zwei Podestplätze und die Übernahme der Meisterschaftsführung mit Thomas ist natürlich ein klasse Ergebnis vor dem Saisonfinale. Für Ricardo war es nach einem nicht idealen Qualifying am Samstag im Mittelfeld nicht einfach, aber er konnte noch ein Punkteergebnis erreichen. Am Sonntag hat er dann dafür mit Platz zwei im Qualifying sein Können gezeigt und wurde mit seinem zweiten Podium mit uns in der DTM belohnt. Insgesamt reisen wir sehr glücklich vom Sachsenring ab und freuen uns auf das große Finale in Hockenheim“, erklärt Patrick Arkenau, Geschäftsbereichsleiter Racing bei der Manthey Racing GmbH.

„Es ist eine außergewöhnliche Leistung des Teams, dass wir nun bereits zum dritten Mal in den vergangenen vier Jahren beim DTM-Saisonfinale in Hockenheim aktiv um die Meistertitel kämpfen. Nach einem schwierigen Saisonstart haben wir uns seit Oschersleben Schritt für Schritt zurückgearbeitet und nie aufgegeben. Dass wir nun die Führung in beiden Meisterschaften übernommen haben, ist die Belohnung für den Einsatz der gesamten Mannschaft. Auch Thomas und Ricardo haben einen großen Anteil an diesem Erfolg. Mit beiden Fahrzeugen in jedem einzelnen Rennen der Saison zu punkten, ist nicht selbstverständlich und unterstreicht die starke Arbeit aller Beteiligten. Jetzt gilt es, in der Vorbereitung und vor Ort in Hockenheim noch einmal in dieser DTM-Saison alles zu geben“, ergänzt Nicolas Raeder, Geschäftsführer der Manthey Racing GmbH.

Rund um das DTM-Saisonfinale auf dem Hockenheimring (8. bis 10. Oktober) erwartet Manthey ein intensiver Saisonendspurt. Zuvor stehen für das Team noch zwei Langstreckeneinsätze auf dem Programm: Zunächst reist die Mannschaft zu den 6 Hours of Fuji der FIA WEC nach Japan, ehe eine Woche vor den finalen DTM-Läufen mit Petit Le Mans in Atlanta das Saisonfinale des IMSA Michelin Endurance Cup ansteht. Mit dem an die Sprintläufe in Hockenheim anschließenden FIA-WEC-Rennen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya warten auf Manthey insgesamt vier Renneinsätze an vier aufeinanderfolgenden Wochenenden.

Stimmen zum DTM-Rennwochenende am Sachsenring

Ricardo Feller, Porsche 911 GT3 R #90: „Ein wirklich tolles Rennen am Sonntag. Es wäre cool, wenn jedes Rennen so spannend wäre, und ich freue mich sehr, dass das Team ein Doppelpodium feiern darf und wir nun die Meisterschaft anführen. Das haben sich alle sehr verdient. Ich bin auch unfassbar dankbar, dass meine Crew nach den Mittelfeldkämpfen am Samstag das Auto wieder so aufgebaut hat, dass dieses Ergebnis am Sonntag möglich war und dass sie auch nie aufhören an mich zu glauben. Ich bin stolz auf die ganze Truppe und von mir aus können wir in Hockenheim so weitermachen.“

Thomas Preining, Porsche 911 GT3 R #91: „Ein unfassbar starkes Wochenende für uns am Sachsenring. Besonders der zweite Platz am Sonntag bedeutet mir viel und war, im Hinblick auf die Meisterschaft, sehr wichtig. Es war außerdem mein erstes Doppelpodium mit Ricardo, was mich umso mehr freut. Es ist schwer zu glauben, dass wir nun beide Meisterschaften mit 20 Punkten anführen, nachdem wir vor Oschersleben weit zurück lagen. Ich bin unglaublich stolz auf das gesamte Manthey-Team. Die sechs Podiumsplätze in Folge und die Meisterschaftsführungen sind allein ihnen zu verdanken.“


Montag, 14. September 2026

ADAC GT4 Germany: Sonntagsrennen auf dem Sachsenring musste ausfallen

Die Möglichkeit eines Nachholtermins wird geprüft

Foto: Jens Hawrda

Der zweite Lauf der ADAC GT4 Germany auf dem Sachsenring konnte am Sonntag aus Sicherheitsgründen und aufgrund höherer Gewalt nicht wie geplant ausgetragen werden. Beschädigte Randsteine der Streckenbegrenzung konnten auch aufgrund der regnerischen Witterung nicht kurzfristig sicher und fachgerecht repariert werden. Der ADAC wird in der kommenden Woche prüfen, ob das ausgefallene Rennen im Rahmen des Saisonfinales auf dem Hockenheimring nachgeholt werden kann.