Montag, 27. Juli 2026

Nach Bestzeiten in beiden Qualifyings: Sieg und Podium für Manthey und Thomas Preining bei der DTM in Oschersleben

  • Ein Sieg und ein Podestplatz für Thomas Preining in Oschersleben
  • Ricardo Feller fährt zwei Top-Zehn Ergebnisse in der Magdeburger Börde ein
  • In beiden Zeittrainings sichert sich Thomas Preining die Pole Position


Manthey feiert ein erfolgreiches DTM-Wochenende in der Magdeburger Börde. Gleich zweimal gelang es Thomas Preining die schnellste Runde im Zeittraining zu setzen. In beide Sprintrennen startete der Österreicher somit von der Pole Position. Damit ging erstmals seit dem Sonntagsqualifying am Lausitzring im Jahr 2024 wieder ein Porsche 911 GT3 R von der Pole Position in ein DTM-Rennen. Während der Meister von 2023 die Führung am Samstag vom Rennbeginn bis -ende für sich behaupten konnte, überquerte er die Ziellinie im Sonntagsrennen an dritter Position. Indes erreichte sein Teamkollege Ricardo Feller (Schweiz) an seinem fünften DTM-Rennwochenende mit Manthey einen zehnten und einen achten Platz in der Motorsport Arena Oschersleben und führt damit seine ununterbrochene Punkteserie seit Saisonbeginn fort. Mit nun 179 Meisterschaftszählern rückt Manthey nach den Rennen in Oschersleben vom sechsten auf den zweiten Rang in der DTM-Teamwertung vor. Thomas Preining macht ebenfalls Boden auf die Spitze gut und belegt mit 117 Punkten den vierten Platz in der Fahrermeisterschaft. Ricardo Feller rangiert nach zehn der 16 Sprintrennen mit 64 Zählern auf Rang 14.

„Ein erfolgreiches Wochenende für uns in der Motorsport Arena. Thomas hat in beiden Qualifyings extrem gute Leistungen abgerufen und erstmals seit Anfang der Saison 2024 wieder den ersten Startplatz für uns eingefahren. Am Samstag ist es uns durch eine gute Strategie und schnelle Boxenstopps gelungen, die Führung im Rennen zu behalten. Der Rennsieg war eine große Belohnung für Thomas und das gesamte Team. Nach den eher schwierigen Wochenenden zuvor bedeutet er uns viel. Am Sonntag lagen wir bis zum zweiten Boxenstoppfenster ebenfalls auf Siegeskurs. Leider kam es dann zu einem technischen Problem beim Reifenwechsel. Das Sicherungssystem einer Radmutter hat sich verklemmt und es braucht dann relativ viel Kraft, um es wieder zu lösen. Dadurch haben wir in der Boxengasse Zeit verloren. Dass so etwas passiert, ist kein Fehler der Crew, sondern schlichtweg Pech. Dass es ausgerechnet in einer so aussichtsreichen Situation geschieht, ist ärgerlich, aber nicht zu beeinflussen. Wir freuen uns dennoch sehr über den dritten Rang. Die vielen Meisterschaftspunkte sind für uns sehr wichtig, um in den Meisterschaftswertungen den Anschluss an die Spitze zu halten. Ricardo konnte in beiden Rennen unter die ersten Zehn fahren und damit seine Serie fortsetzen, in jedem DTM-Rennen mit uns zu punkten. Es ist seine erste Sprintsaison mit Manthey und Porsche, und wir sind mit seiner Lernkurve und Entwicklung sehr zufrieden. Insgesamt blicken wir sehr zuversichtlich auf unsere Heimrennen in der Eifel. Wir erwarten am Nürburgring viele Gäste, Kolleginnen und Kollegen sowie natürlich Fans und freuen uns darauf, ihnen hoffentlich eine gute Show zu bieten“, erklärt Patrick Arkenau, Geschäftsbereichsleiter Racing bei der Manthey Racing GmbH.

Die DTM-Heimrennen des Meuspather Teams finden vom 14. bis zum 16.08.2026 am Nürburgring statt. Zuvor reist das Team in die USA, um am vierten Langstreckenrennen des IMSA Michelin Endurance Cup (31.07.–02.08.2026) teilzunehmen.

Stimmen zum DTM-Rennwochenende in Oschersleben

Ricardo Feller, Porsche 911 GT3 R #90: „Ein mäßiges Wochenende in Oschersleben für mich. Mit meiner Performance im Qualifying bin ich nur bedingt zufrieden, mit der Rennleistung dafür aber sehr. In Oschersleben ist es immer schwierig zu überholen, aber wir hatten ansonsten ein fehlerfreies Wochenende. Die Boxenstopps waren sehr schnell, die Strategien gut und wir hatten viel Spaß bei der Arbeit. Nun liegt der Fokus darauf, bei den nächsten Rennwochenenden die Leistung im Qualifying zu maximieren.“

Thomas Preining, Porsche 911 GT3 R #91:  „Ein mega Wochenende in Oschersleben für uns. Das bisher beste Wochenende dieser Saison. Ein großer Dank geht an das Team. Mein Auto war von der ersten Sekunde an perfekt und Samstag war wirklich ein optimaler Tag. Auch Sonntag lief es bis kurz vor dem Schluss super. Dann ist beim Boxenstopp ein unglückliches technisches Problem aufgetreten. Das ist ärgerlich, aber gehört beim Motorsport einfach auch dazu. Unsere Crew macht immer einen perfekten Job, aber jetzt hatten wir leider einmal Pech in der Boxengasse.“

Quelle: manthey-racing.com

Gelungenes DTM Heimspiel: Schubert Motorsport sammelt wichtige Punkte und begeistert tausende Fans

Schubert Motorsport blickt auf ein erfolgreiches DTM-Heimspiel in der Motorsport Arena Oschersleben zurück. Vor einer beeindruckenden Kulisse überzeugte das BMW-Team nicht nur mit einer guten sportlichen Leistung, sondern begeisterte auch abseits der Strecke mit der eigens errichteten Schubert Motors Fanarea, die sich über das gesamte Rennwochenende zum Treffpunkt für Motorsportfans aus der Region entwickelte.


Sportlich zeigte Schubert Motorsport eine geschlossene Mannschaftsleistung. Nachdem Marco Wittmann das Samstagsrennen aufgrund eines technischen Defekts vorzeitig beenden musste, meldete sich der BMW-Pilot am Sonntag eindrucksvoll zurück und fuhr mit Rang vier nur knapp am Podium vorbei. In der Fahrerwertung belegt Wittmann nach dem Heimspiel den siebten Gesamtrang.

Teamkollege Kelvin van der Linde überzeugte mit konstant starken Leistungen und sammelte an beiden Renntagen als Siebter wichtige Meisterschaftspunkte.

Auch abseits der Rennstrecke war das Heimspiel ein voller Erfolg. In der Schubert Motors Fanarea begrüßte die Unternehmensgruppe am Wochenende rund 1.600 Gäste. Kunden, Partner, Mitarbeiter und Motorsportfans erhielten exklusive Einblicke hinter die Kulissen, erlebten Fahrerinterviews, Boxenführungen und die besondere Atmosphäre im Fahrerlager aus nächster Nähe.

„Natürlich sind wir mit dem Ziel nach Oschersleben gekommen, um auf das Podium zu fahren. Am Ende hat nicht viel gefehlt, aber wir nehmen viele positive Eindrücke und wichtige Punkte mit. Ich bin überzeugt, dass wir den nächsten Schritt schon in drei Wochen auf dem Nürburgring machen können. Besonders stolz macht mich zudem, was wir gemeinsam neben der Strecke auf die Beine gestellt haben. Die Stimmung bei unserem Heimrennen war einfach hervorragend. Innerhalb kürzester Zeit eine Fanarea für 1.600 Gäste aufzubauen, war für unser gesamtes Team eine echte logistische Meisterleistung. Umso schöner ist es zu sehen, wie viele Fans wir hautnah an unsere Fahrer, an die Strecke und an die einzigartige Atmosphäre der DTM heranführen konnten. Genau dieses Erlebnis macht unser Heimspiel aus. Darauf wollen wir aufbauen und bei unserem nächsten DTM-Heimspiel 2027 nahtlos anknüpfen“, sagt Teamchef Torsten Schubert.

Das DTM-Wochenende in Oschersleben hat einmal mehr gezeigt, wofür Schubert Motorsport steht: Spitzensport auf der Rennstrecke und die Leidenschaft, Motorsport für Fans erlebbar zu machen. Mit einer starken Teamleistung, einer beeindruckenden Kulisse und einer außergewöhnlichen Nähe zu den Besuchern war das Heimspiel 2026 ein Wochenende, das weit über den sportlichen Erfolg hinaus in Erinnerung bleiben wird.

Quelle: schubert-motorsport.com


Sonntag, 26. Juli 2026

Volle Tribünen und packende Duelle: die DTM begeistert in Oschersleben

  • 55.000 Zuschauer strömten nach Oschersleben
  • Veranstaltung überzeugte vor allem durch Fannähe
  • hohes politisches Interesse am DTM Wochenende

 

Die DTM in Oschersleben war wieder ein Fest für die Fans
Foto: Jens Hawrda

Die DTM sorgte an diesem Wochenende in der Motorsport Arena Oschersleben für ein echtes Zuschauerspektakel. 55.000 Motorsportfans erlebten packende Rennen, enge Zweikämpfe und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.

Thomas Preining dominierte Rennen eins am Samstag. Der DTM-Champion von 2023 feierte einen souveränen Sieg und ließ der Konkurrenz über die gesamte Renndistanz keine Chance. Von den 20 gestarteten Autos erreichten am Ende nur 14 das Ziel. Besonders bitter verlief es für Marco Wittmann. Der BMW-Pilot von Schubert Motorsport musste ausgerechnet beim Heimspiel seines Teams nach einem Reifenschaden vorzeitig aufgeben. Für Maro Engel war ein schwacher Boxenstopp entscheidend: Lange auf Rang zwei liegend, musste er sich am Ende mit Platz drei zufriedengeben. Davon profitierte Luca Engstler, der für Abt Lamborghini einen hervorragenden zweiten Platz einfuhr.

Im zweiten Rennen am Sonntag sicherte sich Thomas Preining erneut die Pole-Position und führte das Feld bis zur Rennhälfte an, doch durch die beiden Boxenstopps änderte sich alles. Durch einen Overcut beim ersten Boxenstopp setzte sich Mirko Bortolotti durch und verkürzte den Rückstand auf Thomas Preining. Ein Fehler beim zweiten Boxenstopp kostete Preining schließlich die Führung. Dadurch fiel der Manthey-Pilot hinter Mirko Bortolotti und Maro Engel zurück. Damit feierte Mirko Bortolotti den ersten DTM-Sieg des Lamborghini Temerario GT3. Maro Engel belegte die zweite Position, gefolgt von Preining, der sich in der Schlussphase noch gegen den Schubert-BMW von Marco Wittmann verteidigen musste.

Abgerundet wurde das Programm durch spannende Rennszenen der ADAC GT4 Germany und des ADAC Tourenwagen Junior Cups sowie durch die Showfahrten der DTM Classic.

Auch abseits der Strecke wurde den Besuchern einiges geboten

Zu den Highlights zählten vor allem die kostenlosen Pitwalks, die exklusive Einblicke in die Boxengasse ermöglichten, sowie die DTM Fanzone, in der die Fans ihre Lieblingsfahrer bei Autogrammstunden hautnah erleben konnten.

Einige bekannte Politiker bekundeten ebenfalls ihr Interesse an der Veranstaltung. Sven Schulze (Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt), Dr. Lydia Hüskens (Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt), Martin Stichnoth (Landrat des Landkreises Börde) und Benjamin Kanngießer (Bürgermeister von Oschersleben) waren zu Gast.

Weiter geht es direkt am nächsten Wochenende mit der EURO MOTO vom 31. Juli bis 2. August. Tickets sind online unter www.tickets.euromoto.racing sowie an der Tageskasse erhältlich.


ADAC GT4 Germany: Nach vier Jahren erster Toyota-Sieg in ADAC GT4 Germany

Lucas Cartelle/Hudson Schwartz gewinnen für den japanischen Hersteller. BMW-Duo Piana/Sylvestersson nach Platz zwei neuer Tabellenführer. Ausgeglichenes Feld: Mit Aston Martin dritte Marke auf dem Podium.

Lucas Cartelle/Hudson Schwartz, Toyota GR Supra GT4
Foto: Jens Hawrda

Lucas Cartelle (18/BEL) und Hudson Schwartz (17/USA, beide CRT) gewinnen im Toyota GR Supra GT4 das Sonntagsrennen der ADAC GT4 Germany in der Motorsport Arena Oschersleben. Es ist der zweite Triumph des japanischen Herstellers in der ADAC Rennserie - nachdem zuletzt 2022 auf dem Nürburgring ein Toyota ganz oben im Klassement stand. Die jungen Cartelle/Schwartz siegen erstmals überhaupt auf der ADAC Bühne. In einem spannenden Rennen geht Platz zwei an Gabriele Piana (39/ITA) und Benjamin Sylvestersson (19/FIN, beide FK Performance Motorsport), die im BMW M4 GT4 somit die Tabellenführung übernehmen konnten. Das Podium komplettieren mit Jan Philipp Springob (25/Olpe) und Philipp Gogollok (20/Bad Homburg, beide COSY Racing by ESM) im Aston Martin Vantage GT4 die Laufsieger des Samstagsrennens.

Cartelle konnte am Sonntagmorgen bereits die Pole-Position erzielen und sich somit in die beste Ausgangslage für das Rennen bringen. Der junge Belgier gewann direkt den Start und setzte sich an der Spitze des Feldes mit kontinuierlichen schnellen Rundenzeiten etwas ab. Lediglich Sylvestersson im BMW konnten ihm einigermaßen folgen. Zu Rennmitte wurden die Abstände durch eine Safety-Car-Phase aber egalisiert, was auch für zusätzliche Spannung im Hinblick auf die zweite Rennhälfte sorgte, als mit Hudson Schwartz und Gabriele Piana die jeweiligen Teamkollegen ins Auto stiegen.

Ein perfekt getimter Boxenstopp von COSY Racing by ESM brachte zudem Springob bis auf die dritte Position vor, nachdem dieser den Aston Martin von Partner Gogollok übernommen hatte. Die zweite Rennhälfte sah ein taktisch geprägtes Rennen, in dem es auf den ersten drei Plätzen keine Änderungen mehr gab. Mit dem Toyota-Triumph gewann 2026 bereits die vierte unterschiedliche Marken im sechsten Saisonlauf der ADAC GT4 Germany. Cartelle/Schwartz konnten sich zudem auch über den Tageserfolg in der Junior-Wertung freuen.

Knapp vorbei am Podium fuhren Linus Hahne (22/Oelde) und Philip Wiskirchen (21/Euskirchen, beide ME Motorsport) im BMW auf Platz vier. Die größte Aufholjagd des Rennens boten Roman Fellner-Feldegg (24/Landsberg am Lech) und Marek Böckmann (29/Lautersheim, beide Prosport Racing), die im Mercedes-AMG GT4 vom Ende des Feldes bis auf die fünfte Position nach vorne stürmten und damit die Zuschauer an der Strecke begeisterten. Denny Berndt (21/Berlin) und Lachlan Robinson (22/AUS, beide AVIA W&S Motorsport) konnten im besten Porsche 718 Cayman GT4 Platz sechs erzielen, was sie als Zweitplatzierte der Tabelle zum nächsten Rennwochenende auf dem Nürburgring reisen lässt. Siebte wurden Lukas Stiefelhagen (19/NED) und Leon Bauchmüller (19/Kurchlinteln, beide ME Motorsport). Für Stiefelhagen bedeutete dies auch den Triumph in der Rookie-Wertung. Die BMW-Markenkollegen Gianni van de Craats (20/NED) und Victor Nielsen (19/DEN, beide FK Performance Motorsport) wurden Achte. Mit Platz neun gewannen Hendrik Still (38/Kempenich) und Tim Horrell (35/USA, beide AVIA W&S Motorsport) im Porsche auch die PRO-AM-Wertung. Die Top Zehn komplettierten deren Teamkollegen Alon Gabbay (22/ISR) und Maximilian Schreyer (17/Marburg). 

Stimmen nah dem Rennen

Lucas Cartelle – Sieger für CRT

„Unser erster Triumph in der ADAC GT4 Germany ist unglaublich schön, insbesondere da wir uns gestern im Rennen noch etwas schwer taten. Doch schon die Pole-Position am Morgen hat gezeigt, dass heute unser Tag werden könnte. Ich bin sehr stolz auf Hudson und das Team. Alle haben grandios gearbeitet.“

Hudson Schwartz – Sieger für CRT

„Auch ich freue mich riesig über den ersten Sieg in dieser so starken Rennserie. Morgen geht es direkt zurück in die USA, sodass ich dort gemeinsam mit meiner Familie etwas feiern werde. Das Team und Toyota haben und ein mega Auto hingestellt. Ich könnte nicht glücklicher sein.“

Gabriele Piana – Platz zwei für FK Performance Motorsport

„Natürlich ist es klasse, dass wir die Tabellenführung zurückerobern konnten. Noch viel besser wäre es jedoch, wenn wir nach dem letzten Rennen der Saison ganz oben im Klassement stehen. Wir konnten uns im Vergleich zum Vortrag etwas steigern, doch der Toyota war heute einfach nicht zu schlagen. Am Nürburgring wollen wir dann die nächsten Laufsiege erzielen.“

Benjamin Sylvestersson – Platz zwei für FK Performance Motorsport

„Insgesamt können wir mit dem Wochenende sehr zufrieden sein. Die Tabellenführung zurückzuholen, ist ein schönes Ergebnis. Das Rennen heute war allerdings alles andere als einfach. Das Team hat aber einen sehr guten Job gemacht und wir haben das Maximum herausgeholt. Jetzt richten wir den Blick bereits auf den Nürburgring. Dort wollen wir an die Leistung anknüpfen und möglichst wieder ein ähnlich starkes Ergebnis einfahren.“

Jan Philipp Springob – Platz drei für COSY Racing by ESM

„Es war definitiv ein gutes Wochenende für uns. Ich glaube, heute haben wir noch einmal alles herausgeholt, was möglich war. Fairerweise muss man aber sagen, dass wir einfach etwas zu langsam für die ganz vorderen Plätze waren. Die 15 Kilogramm Erfolgsballast waren sicherlich nicht hilfreich. Trotzdem haben wir die maximal möglichen Punkte mitgenommen und alles erreicht, was drin war. Jetzt wollen wir das am Nürburgring genauso wiederholen.“

Philipp Gogollok – Platz drei für COSY Racing by ESM

„Ich bin sehr happy mit dem ganzen Team. Jan Philipp hat am Ende einen super Job gemacht und das Auto sicher nach Hause gebracht. So kann es weitergehen. Wir haben nur zehn Punkte Rückstand in der Meisterschaft - somit ist noch alles offen und wir geben weiter Gas. Heute war es zwar nicht ganz so spannend wie gestern. Wir hatten etwas mehr Luft nach hinten, deshalb war es ein wenig entspannter bis ins Ziel. Der BMW und der Toyota waren zum Ende hin mit unserem Gewichtsnachteil und ihren Voraussetzungen einfach etwas schneller als wir. Trotzdem bin ich sehr zufrieden. Das kann so weitergehen.“

Quelle: adac-motorsport.de


Weltpremiere in der DTM: Bortolotti holt ersten Sieg für neuen Lamborghini Temerario

  • Italiener feiert auf dem Bördekurs ersten DTM-Erfolg seit 2024
  • Maro Engel baut mit Platz zwei seine Tabellenführung aus
  • 55.100 Besucher beim fünften DTM-Stopp in Oschersleben

Mirko Bortolotti holt den ersten Sieg für den neuen Lamborghini Temerario
Foto: Jens Hawrda

Riesenjubel bei Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT) und Lamborghini: Der Italiener gewann den Sonntagslauf in Oschersleben nach einer taktisch klugen und fahrerisch starken Vorstellung. Bortolotti war von Startplatz sechs aus ins Rennen gegangen und wurde nach 39 Runden als Sieger abgewunken. Es war sein erster DTM-Erfolg seit knapp zwei Jahren – und zugleich der Premierensieg des neuen Lamborghini Temerario GT3. „Den weltweit ersten Sieg des neuen Lamborghini Temerario zu holen, macht mich unglaublich stolz. Und das in der stärksten Rennserie, in der das Fahrzeug zum Einsatz kommt. Diesen Erfolg widme ich meinem verletzten Teamkollegen Maximilian Paul“, sagte ein überglücklicher Bortolotti. „Wir hatten eine super Strategie, aber auch ich habe auf der Strecke den Unterschied gemacht.“ Spitzenreiter Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) belegte Platz zwei und baute damit seine Tabellenführung aus. Thomas Preining (A/Manthey) beendete den zehnten Meisterschaftslauf im Porsche 911 GT3 R als Dritter. Insgesamt 55.100 Besucher verfolgten das fünfte Rennwochenende der DTM in der Magdeburger Börde.

Keyfacts, Motorsport Arena Oschersleben, Saisonrennen 10 von 16

  • Streckenlänge: 3.667 Meter
  • Wetter: 28 Grad, bewölkt
  • Pole-Position: Thomas Preining (Manthey, Porsche 911 GT3 #91), 1:22,400 Minuten
  • Sieger: Mirko Bortolotti (TGI Team by GRT, Lamborghini Temerario GT3 #63)
  • Schnellste Runde: Nicki Thiim (Comtoyou Racing, Aston Martin Vantage GT3 #7), 1:24,188 Minuten

Das Sonntagsrennen in Oschersleben kontrollierte zunächst Pole-Setter Preining. Dahinter folgten Lamborghini-Pilot Luca Engstler (Kempten/Red Bull Team Abt) und Arjun Maini (IND/HRT Ford Racing) auf den Rängen zwei und drei. Bortolotti und Engel waren zu diesem Zeitpunkt Sechster beziehungsweise Siebter. Den ersten der beiden Pflicht-Boxenstopps absolvierte Bortolotti als letzter Fahrer – und diese Taktik zahlte sich aus: Der Italiener kehrte hinter dem führenden Preining als Zweiter auf die Strecke zurück, unmittelbar vor Engel, der dank eines schnellen Reifenwechsels ebenfalls Boden gutmachen konnte.

Spektakuläre Szenen sahen die Zuschauer auf den vollbesetzten Tribünen in Oschersleben beim zweiten Boxenstopp, als sich die Top Drei gleichzeitig neue Pirelli-Slicks holten. Spitzenreiter Preining verlor dabei gegenüber seinen Konkurrenten mehr als zwei Sekunden. Dadurch übernahm Bortolotti vor Engel die Führung, die er bis ins Ziel auf über drei Sekunden ausbauen konnte. Hinter dem zweitplatzierten Engel rettete Preining Rang drei vor dem bis zum Schluss attackierenden BMW-Piloten Marco Wittmann (Fürth/Schubert Motorsport) ins Ziel. Engstler wurde in einem weiteren Lamborghini Temerario GT3 Fünfter.

Maini sicherte sich im Ford Mustang GT3 Platz sechs, Kelvin van der Linde (ZA) steuerte den zweiten BMW M4 GT3 Evo des heimischen Teams Schubert Motorsport auf Position sieben. Ricardo Feller (CH/Manthey) beendete das zehnte Saisonrennen der DTM im Porsche 911 GT3 R auf Rang acht, Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter) wurde Neunter. Als bester Ferrari-Pilot komplettierte Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing) die Top Ten.

Weitere Stimmen zum Rennen

Maro Engel: „Unsere Strategie und die schnellen Boxenstopps waren entscheidend für den Sprung auf den zweiten Platz. Ich freue mich riesig über unser erfolgreiches Wochenende. In der Schlussphase war ich froh, dass Marco Wittmann und Thomas Preining hinter mir so intensiv miteinander gekämpft haben. Das hat mir ein bisschen Luft verschafft.“

Thomas Preining: „Ich wollte unbedingt gewinnen, aber solche Fehler wie beim Boxenstopp können leider immer mal passieren. Trotz Platz drei war es ein mega Wochenende für uns. Wir haben wahnsinnig viele Punkte gesammelt und einen großen Schritt zurück im Titelkampf gemacht.“

Ergebnis, 10. Meisterschaftslauf, Oschersleben (Top-Five)

1. Mirko Bortolotti (I/TGI Team by GRT)

2. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Ravenol), +3,027 Sekunden

3. Thomas Preining (A/Manthey), +3,431 Sekunden

4. Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport), +3,640 Sekunden

5. Luca Engstler (D/Red Bull Team Abt), +5,467 Sekunden