Mittwoch, 10. Juni 2026

DTM mit neuem Partner: Sport Signage setzt die DTM mit Formel-1-Expertise in Szene

  • Formel-1-Expertise aus Deutschland für Umsetzung des Streckenbrandings
  • Starke Markenpräsenz und verbessertes Fan-Erlebnis dank innovativer Lösungen
  • Nachhaltigkeit im Fokus: Optimierte Logistikprozesse, ressourcenschonende Materialien und wiederverwendbare Systeme

Die DTM vertraut seit der Saison 2026 auf Sport Signage als offiziellen Signage Partner
Foto: ADAC-Motorsport

Die DTM entwickelt ihren Markenauftritt konsequent weiter. Nach der Einführung eines neuen und mehrfach preisgekrönten Brandings zur Saison 2025 vertraut die DTM bei der Umsetzung der eigenen Marke sowie des Brandings der Serienpartner an den Rennstrecken auf Expertise aus der Formel 1. Das Unternehmen Sport Signage aus Amberg in der Oberpfalz ist seit der Saison 2026 offizieller Signage Partner der DTM. Sport Signage verantwortet die umfassende Planung, Produktion und Installation sämtlicher Branding- und Werbeelemente bei allen DTM-Events.

Im Rahmen der langfristig angelegten Partnerschaft verantwortet Sport Signage unter anderem die Streckenwerbung, innovative LED-Podiumslösungen, Bodenbrandings, den DEKRA Fan Tower, das Venue Dressing sowie moderne Wegeleitsysteme. Ziel der Zusammenarbeit ist eine konsistente und hochwertige Darstellung der DTM-Markenwelt sowie ihrer Partner – entlang der Rennstrecke, in den Hospitality-Bereichen und im gesamten Eventumfeld.

Darüber hinaus setzt Sport Signage auf innovative Technologien, die die Sichtbarkeit und Orientierung für Besucher verbessern und das Fan-Erlebnis an den Rennwochenenden weiter aufwerten. Gleichzeitig stehen Effizienz und Nachhaltigkeit im Fokus: Optimierte Logistikprozesse, der Einsatz ressourcenschonender Materialien sowie wiederverwendbare Systeme sollen höchste Qualitätsstandards mit einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen verbinden.

„Sport Signage setzt seit vielen Jahren die Brandingmaßnahmen der Formel 1 um. Wir freuen uns, dass wir diese Expertise auch für die DTM gewinnen konnten. Visuell werden wir die Darstellung der Serienpartner und den Markenauftritt der DTM an den Rennstrecken mit den innovativen Lösungen von Sport Signage auf ein neues Niveau heben“, betont DTM-Geschäftsführerin Claudia Wagner. „Gemeinsam wollen wir die Markenpräsenz der DTM und unserer Partner weiter stärken und das Erlebnis für die Besucher bei den Events kontinuierlich verbessern.“

„Wir sind motiviert und stolz, den erfolgreichen Weg der DTM zu begleiten. Eine tolle Serie für alle, die Motorsport lieben“, sagt Bernd Wagner, CEO von Sport Signage.


Dienstag, 9. Juni 2026

DTM: Glamping & Camping am Lausitzring

Neues Super-Angebot der DTM für Rennfans zum Rennwochenende am Lausitzring

Foto: Jens Hawrda

Erlebe das DTM-Highlight am Lausitzring hautnah – mit einer Unterkunft direkt an der Strecke. Ob unkompliziertes Camping oder komfortables Glamping: Deine Unterkunft ist bereits fertig aufgebaut. Einfach ankommen, einziehen und das Rennwochenende genießen.

Du hast die Wahl zwischen verschiedenen Optionen: Das Hidra-Zelt ist ideal für Paare oder Freunde und bietet als voraufgebautes 2-Personen-Zelt einen unkomplizierten Einstieg ins Camping – inklusive Zugang zu Sanitäranlagen und Parkplätzen, optional auch mit Luftbett und Schlafsack. Für größere Gruppen eignet sich das Huntsville 800, ein geräumiges Zelt für bis zu sechs Personen, das sich perfekt für Freundesgruppen oder Familien eignet und ebenfalls bereits bei Ankunft bereitsteht.

Wenn du mehr Komfort möchtest, bieten die Glamping-Zelte die perfekte Lösung: Das Komfortzelt mit 12,6 m² ist ideal für zwei Personen und überzeugt mit echten Betten, Bettwäsche und gemütlicher Ausstattung als entspannter Rückzugsort nach dem Renntag. Noch mehr Platz und Komfort bietet das 19 m² große Premium-Glamping-Zelt für bis zu vier Personen – mit hochwertiger Ausstattung und echtem Glamping-Feeling.

Dein Vorteil: Kein Aufbau, kein Stress – aber Motorsport pur. 

Buchbar ist das Angebot unter:  

https://dtm.com/de/news/Glamping-and-Camping-am-Lausitzring

Quelle: dtm.com



Fahrerwertung DTM nach 4 von 16 Rennen

Das dritte DTM Rennwochenende steht vor der Tür. Hier der aktuelle Stand der Fahrerwertung nach 4 von 16 Rennen.



Sonntag, 7. Juni 2026

Superbike: Das steckt hinter Schrötters Glücksmoment

Marcel Schrötter
Foto: Jens Hawrda

Superbike-Rookie Marcel Schrötter hat in Brünn zum ersten Mal in der EURO MOTO Superbike gewonnen. Ein Ausnahmefahrer und ein Spitzen-Team haben eine Paarung ergeben, die in der Gesamtwertung nur fünf Punkte hinter Lukas Tulovic (Triple M Racing Ducati Frankfurt) liegt.

Pole Position in Brünn. Marcel Schrötter fuhr als Einziger eine Zeit unter 1:57 Minuten. „Das war mein erster großer Glücksmoment am Wochenende“, sagt der 33-Jährige. Im ersten Rennen toppte er das Ergebnis: Sieg nach 13 Runden. Mit 1.57,722 gab es obendrauf die die schnellste Rennrunde. Schrötter hat Träume und Wünsche im Team GERT56 by RS Speedbikes wahr gemacht.

Was war passiert? „Der Testtag vor dem Rennwochenende kam uns dabei sehr gelegen, da wir weitere Sachen probieren konnten, um das Motorrad besser verstehen zu können. Das gilt nicht nur für mich, sondern auch für das Team, das im Winter mit den Federelementen zu Öhlins gewechselt ist“, erzählt Schrötter und macht auf einen besonderen Umstand aufmerksam: „Wir sind in jeder Session vorwärts gekommen – vor allem im Vergleich zu Markus Reiterberger. Er war am Wochenende zuvor mit dem EWC-Team und seinem EURO MOTO-Motorrad beim Testen in Brünn. Das heißt, er war schon richtig eingeschossen und hat auch entsprechend losgelegt. Aber wir haben ständig aufgeholt und am Samstag war die Superpole mit der Pole Position als Ergebnis optimal.“

Dass Schrötter das erste Rennen gewann war eine Wohltat für das Team GERT56. Der letzte Sieg lag zwei Jahre zurück. Er wurde von Patrick Hobelsberger geholt und datierte vom 5. Mai 2024. Auch im zweiten Rennen fühlte sich Schrötter auf der BMW M 1000 RR stark wie ein Bär. Bis ihn Lukas Tulovic unter Druck setzte. „Aber das Gefühl mit dem Motorrad war gut, und ich war mir sicher alles unter Kontrolle zu haben, bis ein paar kleine Probleme auftraten, deren Ursache wir noch finden müssen. Jedenfalls musste ich mehr pushen als gewollt und auch von der Elektronik her mehr freischalten, um diese Probleme zu überfahren. Das ging auf die Kosten der Reifen. Ich war an einem Punkt angelangt, an dem man innerhalb einer Runde ziemlich einbrechen kann. Bei mir das der Fall. Ich habe meinen Hinterreifen kaputtgemacht und konnte das Tempo der Vorderen nicht mehr halten.“

Der dritte Platz war eine Enttäuschung für Schrötter. „ Diese ist aber längst überwunden, denn viel wichtiger ist, wieder ganz vorne dabei zu sein. Wir haben mit dem Motorrad einen Weg eingeschlagen, mit dem ich sehr happy bin. Ich hoffe, dass das eine Basis ist, die auch bei den nächsten Rennen gut funktioniert.“

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek


Freitag, 5. Juni 2026

Superbike: Aufgeben kommt für Hobelsberger nicht infrage

Patrick Hobelsberger, Honda CBR 1000 RR-R #52
Foto: Jens Hawrda

Wie schon vor der Veranstaltung bekannt war, kam Patrick „Pax“ Hobelsberger gesundheitlich nicht völlig auskuriert zur zweiten Saisonveranstaltung in der EURO MOTO Superbike. Mit viel Ehrgeiz und Durchhaltevermögen holte der Honda-Fahrer in Brünn vier Punkte. Es hätten mehr sein können.

Vor fünf Jahren holte der 29-Jährige Bayer aus Landau an der Isar den Titel in der IDM Supersport. Zwei Jahre später später stieg er als Gesamt-Dritter bei den Superbikes aufs Treppchen. Danach ging die Erfolgskurve in die verkehrte Richtung. Hobelsberger setzt dennoch alles daran, um in seinem privaten Team wieder vorwärts zu kommen.

In Brünn nahm Pax die Möglichkeit eines zusätzlich angebotenen Trainingstages war. „Ich hatte die Chance, um in Ruhe zu sehen, wo ich gesundheitlich stehe und wie viel Intensität wir in die freien Trainings legen können.“ Da die 4,5403 km lange Strecke als Reifenfresser gilt, lag der Fokus darauf, die Haltbarkeit der Reifen so gut es geht mit dem Setup zu verbessern. Nach dem mehrteiligen Qualifikationsverfahren über das Superbike Pre Practice und die Superpole stand Hobelsberger auf dem siebten Startplatz, direkt hinter dem ehemaligen Moto2-Weltmeister Marcel Schrötter sowie Shootingstar Leon Orgis. In seinem Rücken hoffte Titelverteidiger und Auftaktsieger Lukas Tulovic auf Schadensbegrenzung.

Bei Pax blieb das Qualifying der größte Erfolg des Wochenendes. Ein Fehler im Dashboard zum Rennbeginn kostete im ersten Lauf etliche Plätze. Seine Aufholjagd begann gleich in der ersten Runde. Am Ende überquerte er die Ziellinie als Elfter. Der zweite Lauf endete vorzeitig durch einen Sensor-Defekt. Nur vier Punkte aus Brünn mitzunehmen, das war ein Debakel. Ein frustrierter Pax lässt dennoch wissen: „Wir kämpfen weiter.“ Und das mit zwei Ausrufezeichen.

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek