Freitag, 25. September 2026

Euro Moto Sportbike: Siebdrath bleibt auch 2027 bei Freudenberg

Nach einer erfolgreichen ersten Saison in der EURO MOTO machen Carsten Freudenberg und
Mika Siebdrath auch im nächsten Jahr wieder gemeinsame Sache.
Foto: Team Freudenberg

Noch vor dem Saisonfinale am Hockenheimring ist die Zukunft von Mika Siebdrath geklärt. Der junge Sachse wird auch 2027 für Freudenberg Paligo Racing in der EURO MOTO Sportbike an den Start gehen und weiterhin auf der Triumph Daytona 660 sitzen.

Siebdrath hat in seiner ersten Saison in der Sportbike Klasse schnell Fuß gefasst und sich im Spitzenfeld etabliert. Als bester Rookie und bester deutscher  Sportbike-Pilot der reist er zum Finale nach Hockenheim. Zu den Höhepunkten seiner bisherigen Saison zählt sein Podiumsplatz in Most.

Für Siebdrath selbst war die Verlängerung eine Entscheidung, die gut passt. Er blickt zufrieden auf sein erstes gemeinsames Jahr mit der Mannschaft zurück und fühlt sich im Team wohl. „Ich freue mich wirklich, dass es nächstes Jahr weitergeht. Ich bin mit dieser Saison sehr zufrieden, fühle mich im Team sehr wohl und die Zusammenarbeit passt einfach“, sagt Siebdrath.

Wunschkandidat für 2027

Auch Teamchef Carsten Freudenberg sieht in der Verlängerung den nächsten logischen Schritt. Vor allem die Entwicklung des jungen Sachsen habe ihn in dessen erster Sportbike Saison überzeugt.

„Mika hat uns in seiner ersten Sportbike Saison wirklich beeindruckt. Nicht nur durch seine Ergebnisse, sondern vor allem durch seine Entwicklung, seine Lernbereitschaft und die Art, wie er sich in unser Team eingebracht hat“, sagt Freudenberg. „Für uns war Mika deshalb ganz klar unser Wunschkandidat für 2027.“

Nach einem starken ersten gemeinsamen Jahr soll in der kommenden Saison nun der nächste Schritt folgen. Das Ziel für Siebdrath ist klar: 2027 möchte er regelmäßig um die Podiumsplätze kämpfen.

Quelle: euromoto.racing / Rowena Hinzmann


Euro Moto Sportbike: Neue Box für Rammerstorfer beim Saisonfinale

Eigentlich hatte Luis Rammerstorfer das Saisonfinale der EURO MOTO Sportbike am Hockenheimring schon fast abgehakt. Nach seinem Sturz am Nürburgring war seine Maschine ein Totalschaden. Bis zum Finale blieben gerade einmal drei Wochen und in dieser kurzen Zeit ließ sich das Motorrad zu Hause in Österreich nicht wieder aufbauen. Nun ergab sich kurzfristig eine andere Möglichkeit: Rammerstorfer fährt an diesem Wochenende für RT Motorsports rund um Teammanager Rob Vennegoor.

Eine schnelle und unkomplizierte Lösung, durch die der Österreicher seine Saison doch noch auf der Rennstrecke beenden kann. Mit einem Wechsel weg von Freudenberg RoRa Paligo Racing hat der Einsatz allerdings nichts zu tun. Ausschlaggebend ist einzig das nach dem Nürburgring fehlende einsatzfähige Motorrad. „Ich bin einfach froh, dass ich an diesem Wochenende doch noch fahren kann. Nach dem Nürburgring hatte ich schon damit gerechnet, dass das Saisonfinale ohne mich stattfinden würde. Umso dankbarer bin ich RT Motorsports, dass sie mir diese Möglichkeit geben. So kann ich die Saison doch noch auf der Strecke beenden“, sagt Rammerstorfer.

Rosenthaler muss beim Finale zuschauen

Dass bei RT Motorsports überhaupt ein Platz frei geworden ist, hat allerdings einen weniger schönen Grund. Jakob Rosenthaler kann beim Saisonfinale nicht antreten. Der aktuell Viertplatzierte der Meisterschaft hatte sich bei seinem Sturz am Nürburgring an der Hand verletzt. Die Verletzung ist noch nicht vollständig ausgeheilt und ein Start in Hockenheim kommt deshalb für ihn nicht infrage.

Damit wurde bei RT Motorsports ein Motorrad frei und Teammanager Rob Vennegoor zögerte nicht lange, Rammerstorfer unter die Arme zu greifen. „Wir hatten an diesem Wochenende die Möglichkeit, Luis zu helfen, weil Jakob leider nicht fahren kann. Wenn wir ihm damit ermöglichen können, beim Saisonfinale doch noch am Start zu stehen, machen wir das natürlich gerne“, erklärt Vennegoor.

So kommt Rammerstorfer nach dem Rückschlag am Nürburgring doch noch zu seinem Saisonabschluss. Zwar in einer anderen Box und auf einem anderen Motorrad als ursprünglich geplant, aber vor allem mit der Chance, die Saison noch sportlich und auf der Rennstrecke zu beenden. 

Quelle: euromoto.racing / Rowena Hinzmann


Euro Moto: DMSB-Berufungsgericht bestätigt Entscheidungen

Foto: Jens Hawrda

Das DMSB-Berufungsgericht hat am 22. September 2026 die Berufung von Holzhauer Racing Promotion verhandelt.

Im Mittelpunkt des Verfahrens stand die Vorgehensweise von Holzhauer Promotion beim Wiederaufbau eines Motorrads nach einem Totalschaden bei der EURO MOTO Superbike in Oschersleben am 02. August 2026. Das Team GERT56 by RS Speedbikes hatte dagegen protestiert. Nach Feststellung der Sportkommissare konnte für das im zweiten Rennen eingesetzte Honda-Motorrad kein regelkonformer Wiederaufbau nachgewiesen werden. Das Team Holzhauer Racing Promotion legte Berufung gegen die Entscheidung der Sportkommissare ein. Das DMSB-Berufungsgericht wies diese nun zurück.

Desweiteren wurde eine Entscheidung in der Sportbike-Klasse getroffen. Die Kawasaki-Fahrer Sasha de Vits und Jules Bercot (beide ERC Team) wurden in Oschersleben nach Protesten von zwei konkurrierenden Teams nach dem zweiten Rennen disqualifiziert. Grund war laut der offiziellen Entscheidungen die Verwendung einer Software, die nicht den technischen Bestimmungen entspricht. Die Berufung des Teams wurde als unzulässig zurückgewiesen.

Die ausführlich begründeten Urteile zu beiden Verfahren werden in Kürze auf der Homepage des DMSB veröffentlicht.

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek


DTM: Dörr Schnellster beim Test in Hockenheim, Wittmann mit Ausrufezeichen vor dem Finale

Ben Dörr, McLaren #25 - Schnellster beim Test am Hockenheimring
Foto: Jens Hawrda

Zweieinhalb Wochen vor dem großen Showdown haben die DTM-Teams am Hockenheimring Baden-Württemberg den Ernstfall geprobt: Am Mittwoch stand der letzte offizielle Test der Saison an. Genau dort, wo vom 9. bis 11. Oktober die Meisterschaft entschieden wird. Die Tagesbestzeit fuhr McLaren-Pilot Ben Dörr. Bester Fahrer unter den sechs Titelanwärtern war der Tabellendritte Marco Wittmann von BMW-Team Schubert Motorsport auf Platz drei.

Bei idealen Bedingungen mit viel Sonnenschein und einer Temperatur von 22 Grad Celsius hatten die Teams in zwei Testeinheiten knapp sieben Stunden Zeit, den letzten Feinschliff für das Finale vorzunehmen. Die Bestzeiten wurden in der ersten Session erzielt. Dort setzte Dörr in seiner 41. Runde mit 1:37,118 Minuten die Topmarke. Matteo Cairoli belegte im Ferrari 296 GT3 Evo mit einem Rückstand von 0,127 Sekunden den zweiten Platz.

Wittmann fuhr im BMW M4 GT3 Evo auf dem 4,574 Kilometer langen Traditionskurs die drittschnellste Runde und untermauerte damit seine starke Form vor dem Finale. "In Hockenheim fühle ich mich wohl, das hat dieser Test gezeigt. Die Strecke liegt mir fahrerisch sehr gut, aber wir müssen beim Finale liefern", sagte der Fürther. Thierry Vermeulen sicherte sich im zweiten Ferrari von Emil Frey Racing Rang vier. Position fünf ging an Arjun Maini, der im Ford Mustang GT3 mit 1:37,325 Minuten die zweite Session anführte.

Der Gesamtzweite Maro Engel vom Mercedes-AMG Team Ravenol wurde mit einem Rückstand von 0,364 Sekunden auf die Spitze Achter. "Wir sind bereit und ich freue mich auf das Finale hier in Hockenheim. Ich bin gespannt auf die Bedingungen und die beiden Rennen", erklärte der Routinier. DTM-Spitzenreiter Thomas Preining beendete den Test im Porsche 911 GT3 R auf Platz zwölf und zeigte sich vor den letzten beiden Meisterschaftsrennen gelassen. "Wir haben unser Programm problemlos abgearbeitet. Für mich ist es immer etwas besonders, in Hockenheim zu fahren: Hier habe ich alle meine Meisterschaften gewonnen", betonte der Österreicher.

Insgesamt 18 Fahrer nahmen am DTM-Test im badischen Motodrom teil. Sein DTM-Debüt gab Nachwuchstalent Jak Crawford aus den USA, Formel-1-Testfahrer bei Aston Martin, im Aston Martin Vantage GT3 von Nicolas Baert. Fabian Schiller kam ebenfalls zu seinem ersten DTM-Einsatz. Im Cockpit des Mercedes-AMG GT3 von Jules Gounon fuhr der 29-jährige Deutsche die sechstschnellste Zeit. Daneben fehlten Abt-Pilot Marco Mapelli sowie Timo Glock von Dörr Motorsport, der als TV-Experte bereits zum Formel-1-Grand-Prix nach Baku (Aserbaidschan) gereist war.

Ergebnis DTM Test Hockenheimring:

  1. Ben Dörr - Dörr Motorsport - McLaren 720S GT3
  2. Matteo Cairoli - Emil Frey Racing - Ferrari 296 GT3
  3. Marco Wittmann - Schubert Motorsport - BMW M4 GT3
  4. Thierry Vermeulen - Emil Frey Racing - Ferrari 296 GT3
  5. Arjun Maini - Haupt Racing Team - Ford Mustang GT3
  6. Fabian Schiller - WINWARD Racing - Mercedes-AMG GT3
  7. Kelvin van der Linde - Schubert Motorsport - BMW M4 GT3
  8. Maro Engel - WINWARD Racing - Mercedes-AMG GT3
  9. Finn Wiebelhaus - Haupt Racing Team - Ford Mustang GT3
  10. Luca Engstler - ABT Sportsline - Lamborghini Temerario GT3
  11. Mirko Bortolotti - Grasser Racing Team - Lamborghini Temerario GT3
  12. Thomas Preining - Manthey Racing - Porsche 911 GT3 R
  13. Maximilian Paul - Grasser Racing Team - Lamborghini Temerario GT3
  14. Ricardo Feller - Manthey Racing - Porsche 911 GT3 R
  15. Lucas Auer - Landgraf Motorsport - Mercedes-AMG GT3
  16. Tom Kalender - Landgraf Motorsport - Mercedes-AMG GT3
  17. Bastian Buus - Land-Motorsport - Porsche 911 GT3 R
  18. Jak Crawford - Comtoyou Racing - Aston Martin Vantage GT3
Quelle: dtm.com

Donnerstag, 24. September 2026

Euro Moto: Test-Offensive von Honda und Kawasaki beim Finale

So wie Honda schicken auch Kawasaki, BMW, Triumph und Ducati
Ihre Testtrucks zum Hockenheimring
Foto: Honda

Nicht nur zuschauen, sondern selbst Gas geben. Auf Honda und Kawasaki. Die beiden Motorradmarken und EURO MOTO-Partner sind beim großen Hockenheim-Finale wieder mit ihren Roadshow-Flotten am Start. Am Samstag und Sonntag zwischen 11 und 17 Uhr heißt es wieder: Freie Fahrt für Biker und solche, die es werden wollen.

Für nahezu jeden Führerschein und jeden Geschmack etwas dabei – vom handlichen Einsteigerbike bis zum ausgewachsenen Highend-Motorrad mit Kompressor-Power. Wer also schon immer wissen wollte, wie sich ein bestimmtes Modell tatsächlich anfühlt, kann die Theorie gegen Praxis eintauschen.

Honda bringt gleich 25 Motorräder des Modelljahres 2026 mit. Darunter sind mehrere aktuelle Neuheiten wie die CB1000F, CB1000GT und CB1000 Hornet. Auch die sportliche Fraktion kommt nicht zu kurz: Fireblade und CBR600RR stehen ebenfalls für Probefahrten bereit. Die schlanke und im Design minimalistische CB125R in Kombination mit einer einfachen Handhabung wartet auf A1- oder B196-Führerscheininhaber. Mit der WN7 schiebt Honda zudem das erste vollwertige Elektromotorrad aus dem Truck.

Kawasaki reist mit elf ausgewählten Modellen des Modelljahres 2026 ins badische Motodrom. Die neue Z1100 SE setzt als sportlich-touristische Weiterentwicklung frische Akzente im oberen Segment der Naked-Bikes. Für die Mittelklasse und insbesondere A2-Fahrer steht die KLE500 SE bereit – vielseitig, modern und damit interessant für alle, die ein Motorrad für unterschiedliche Einsätze suchen. Ein technisches Highlight bleibt die Kawasaki Z H2 SE als Kompressor-Flaggschiff. Für Fans klassischer Linienführung kombiniert mit moderner Technik ist die Z900RS SE Teil der Roadshow-Flotte – Retro-Charme trifft hier auf zeitgemäße Performance.

Ob 125er-Einstieg, Supersportler, Elektromotorrad, Naked Bike oder Kompressor-Bolide: In Hockenheim lässt sich herausfinden, welches Motorrad am besten zu einem passt – und das mitten im EURO MOTO-Finale.

Wer testen will, sollte sich seinen Platz sichern. Probefahrten können bereits vorab online über (www.honda.de), (www.kawasaki-roadshow.de) gebucht werden, aber auch online vor Ort.

Für die Testfahrt müssen mitgebracht werden:

·         gültiger Führerschein

·         Personalausweis

·         vollständige Schutzausrüstung (Helm, Handschuhe, Jacke, Stiefel etc.)

Die erste Probefahrt pro Tag ist kostenlos. Wer ein zweites Modell direkt vergleichen möchte (maximal zwei Fahrten pro Tag), spendet 10 Euro zugunsten von MEHRSi – Sicherheit für Biker. Der Betrag wird zu 100 Prozent an die gemeinnützige Organisation weitergegeben und unterstützt konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr.

BMW, Triumph und Ducati bauen ebenfalls eine reichliche Modellauswahl im Fahrerlager auf, aber ohne Testfahrten. Am Sonntag sorgt zudem der Simulator der VR Bank, was sich auf einem Motorrad lassen machen lässt.

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek