Donnerstag, 11. Juni 2026

ADAC GT Masters: Ein Blick hinters Visier: Sandro und Juliano Holzem

Sie teilen sich das Cockpit und kämpfen gemeinsam um Tausendstelsekunden auf der Strecke – doch wie ticken sie abseits des Lenkrads. Die Fahrer-Duos des ADAC GT Masters beantworten persönliche Fragen über sich selbst und ihren Teamkollegen. Von Kochkünsten bis Temperament: Wie schätzen sich die Duos ein. Heute die Zwillinge Sandro und Juliano Holzem, die sich den BMW M4 GT3 Evo von Schubert Motorsport teilen.

Sandro und Juliano Holzem von Schubert Motorsport 
Foto: ADAC-Motorsport

Wer von euch ist der Frühaufsteher und wer der Langschläfer?

Juliano Holzem: Ich stehe früher auf, gegen 6 oder 6:30 Uhr. Das ist bei mir einfach Routine, da wir beide auch in der Firma meines Vaters arbeiten und dafür um 5:30 Uhr aufstehen müssen. Dieser Rhythmus bleibt auch am Wochenende. Sandro schläft schon ab und zu mal länger.

Sandro Holzem: Ich kann beides. Wenn ich am Wochenende weiß, dass ich gar nichts zu tun habe, schlafe ich auch mal bis 9 Uhr. Ich bin in der Regel aber trotzdem gegen 6 Uhr wach und denke mir einfach, jetzt kannst du nochmal weiterschlafen. Aber generell gilt für mich auch eher 6 oder 6:30 Uhr.


Wer von euch ist der bessere Koch?

Sandro Holzem: Ich würde sagen, das bin ich. Gerade am Grill bin ich schon der Barbecue-Master. Das Kochen ist aber tatsächlich auch eher aufs Grillen reduziert (lacht).


Wer von euch ist ungeduldiger?

Juliano Holzem: Das bin ganz klar ich. Ich bin ein sehr ungeduldiger Mensch, das erstreckt sich über alle Bereiche des Lebens. Das ärgert mich manchmal selbst, aber ich kann es nicht ändern.

Sandro Holzem: Ich habe mich damit schon abgefunden. Ich weiß, wie er ist und habe gelernt damit umzugehen.


Wer von euch beiden ist detailverliebter?

Juliano Holzem: Ich denke, auch ganz klar ich. Egal ob im Motorsport oder im normalen Leben, ich achte auf jedes Detail und möchte immer alles perfekt haben.


Wer von euch ist spontan und wer ist der Planer?

Sandro Holzem: Ich denke, ich bin der Spontanere von uns beiden. Wir kommen uns aber entgegen und versuchen uns jeweils auszugleichen.

Juliano Holzem: Ich kann auch spontan, aber ich finde es besser, wenn Dinge geplant sind und man weiß, was man konkret zu erledigen hat.


Wer von euch ist ehrgeiziger?

Sandro und Juliano Holzem: Da gibt es keinen großen Unterschied.


Wer von euch ist ordentlicher?

Sandro Holzem: Es kommt darauf an, aber ich würde sagen, es gibt Bereiche, in denen ich mehr Augenmerk auf Ordnung lege und andere, da ist es ihm eher wichtiger.


Wer von euch beiden ist pünktlicher?

Juliano Holzem: Ganz, ganz klar ich. Bei Sandro ist es schlimm (lacht).

Sandro Holzem: Ich bin schon öfter mal zu spät, aber nicht bei wichtigen Terminen. Eher, wenn Juliano meint, er holt mich ab, dann komme ich schon mal fünf Minuten später. Wenn ich weiß, dass ich irgendwo da sein muss, bin ich auch pünktlich.


Wer von euch ist extrovertierter?

Sandro Holzem: Das bin definitiv ich.


Wer von euch ist kompromissbereiter?

Sandro Holzem: Da würde ich auch mich nennen.

Juliano Holzem: Es kommt auch wieder auf den Bereich an, aber ich gebe zu, das ist bei mir eher schwieriger (lacht).


Wer von euch ist impulsiver?

Juliano Holzem: Auch ganz klar ich.

Wer von euch ist kreativer?

Juliano Holzem: Wieder eine Frage des Bereichs, aber generell eher ausgeglichen.


Wer von euch ist risikofreudiger?

Juliano Holzem: Ich würde sagen, Sandro ist risikofreudiger. Er macht auch schon mal mit einem Kreuzbandriss Sport, was schon sehr viel Risiko beinhaltet.

Sandro Holzem: Ich habe aber auch den perfekten Coach, der mir genau sagt, was machbar ist und was nicht. Auf der Strecke sind wir ungefähr gleich unterwegs.


Wer von euch ist reizbarer? 

Juliano Holzem: Ganz klar ich (lacht).


Wer von euch ist der Optimist und wer der Pessimist?

Sandro Holzem: Ich würde sagen, ich bin der Optimist von uns in allen Lebenslagen.

Juliano Holzem: Ich sehe aber auch nicht alles negativ, sondern bin eher ein neutraler Mensch.

Quelle: adac-motorsport.de

Das DTM Reglement 2026 kurz erklärt

Das DTM-Reglement der Saison 2026 ist stark auf Kosteneffizienz, Chancengleichheit, Reifenschonung und strategische Spannung ausgelegt. Das sportliche und technische Regelwerk setzt dabei auf bewährte GT3-Fahrzeuge sowie neue, strikte Reifenvorgaben.

Detailaufnahme DTM-Pokal
Foto: ADAC-Motorsport

Hier ist eine Übersicht der Kernpunkte:

Fahrzeuge & Technik GT3-Standard: 

Es sind ausschließlich Fahrzeuge zugelassen, die dem Technischen FIA GT3-Reglement entsprechen.

Fahrzeugmodelle: 

Gefahren werden starke GT3-Boliden wie der BMW M4 GT3, Ferrari 296 GT3, Ford Mustang GT3, Lamborghini Huracán GT3 Evo II, McLaren 720S GT3 Evo, Mercedes-AMG GT3 und der Porsche 911 GT3 R.

Chancengleichheit: 

Die sogenannte Balance of Performance (BoP) kommt zum Einsatz. Verschiedene Fahrzeugkonzepte (Front-, Mittel-, Heckmotor, verschiedene Hubräume und Zylinderzahlen) werden durch Anpassungen von Gewicht und Motorleistung angeglichen. 

Exklusiv für die DTM entwickelte Pirelli-Pneus Einheitsreifen ("Made in Germany") mit RFID-Chip zur lückenlosen Nachverfolgung.

Reifen & Boxenstopps (Die wichtigsten Änderungen 2026) Reifenkontingent: 

Pro Team dürfen maximal fünf Reifensätze gleichzeitig im Besitz sein. Zusätzliche Sätze müssen an Reifenpartner Pirelli zurückgegeben werden. Neuer "Reifentopf": Für private Testfahrten müssen Extrareifen gesondert eingefordert und danach direkt wieder an Pirelli retourniert werden. Damit geht die DTM gezielt gegen unerlaubte Tests und einen möglichen Reifenschwarzmarkt vor.

Die DTM führt die Reifen für Tests und freie Trainings nicht mehr pauschal pro Wochenende zu, sondern auf einem teamweiten, laufenden Punktekonto.Gutschrift: Pro Rennwochenende wird dem Auto ein neuer Satz gutgeschrieben. Für offizielle/private Testtage gibt es feste Kontingente. Das Konto darf niemals ins Minus rutschen.Limits: Pro Freiem Training dürfen maximal drei neue Reifensätze gefahren werden. Nach jedem Event/Test darf ein Team maximal fünf Reifensätze behalten; der Rest geht an Pirelli zurück."Lex Rene Rast": Eine Reglementlücke aus dem Vorjahr (bei der beschädigte Felgen vor einem Restart durch neue Sätze getauscht wurden) wurde geschlossen. Ausgemusterte oder beschädigte Räder werden nun aus dem Kontingent gestrichen.

Boxenstopp-Pflicht:

Rennen 1: Ein Pflicht-Boxenstopp.

Rennen 2: Zwei verpflichtende Boxenstopps, was die Rennstrategie der Teams stark beeinflusst. 

Fahrerranking, Lizenzen & Rennformat Fahrerlizenz: 

Fahrer benötigen mindestens eine für das laufende Jahr gültige internationale Fahrer-Lizenz der Stufe C-Circuit (ITC-C) sowie eine medizinische Eignungsuntersuchung.

Zwei Rennen: Das Wochenende ist in zwei Qualifying-Sessions und zwei getrennte Rennen aufgeteilt.

Preisgelder: 

An die Top-3 der Gesamtwertung werden insgesamt 150.000 Euro ausgeschüttet (Platz 1: 75.000 Euro, Platz 2: 50.000 Euro, Platz 3: 25.000 Euro).

Offizielle Dokumente:

Das gesamte, rund 320 Seiten umfassende Regelwerk des ADAC finden Sie im Sportlichen Reglement oder auf der ADAC Motorsport Reglement-Seite. Spezifische Details zu den erlaubten Testfahrten regelt das Test-Reglement.

Mittwoch, 10. Juni 2026

DTM mit neuem Partner: Sport Signage setzt die DTM mit Formel-1-Expertise in Szene

  • Formel-1-Expertise aus Deutschland für Umsetzung des Streckenbrandings
  • Starke Markenpräsenz und verbessertes Fan-Erlebnis dank innovativer Lösungen
  • Nachhaltigkeit im Fokus: Optimierte Logistikprozesse, ressourcenschonende Materialien und wiederverwendbare Systeme

Die DTM vertraut seit der Saison 2026 auf Sport Signage als offiziellen Signage Partner
Foto: ADAC-Motorsport

Die DTM entwickelt ihren Markenauftritt konsequent weiter. Nach der Einführung eines neuen und mehrfach preisgekrönten Brandings zur Saison 2025 vertraut die DTM bei der Umsetzung der eigenen Marke sowie des Brandings der Serienpartner an den Rennstrecken auf Expertise aus der Formel 1. Das Unternehmen Sport Signage aus Amberg in der Oberpfalz ist seit der Saison 2026 offizieller Signage Partner der DTM. Sport Signage verantwortet die umfassende Planung, Produktion und Installation sämtlicher Branding- und Werbeelemente bei allen DTM-Events.

Im Rahmen der langfristig angelegten Partnerschaft verantwortet Sport Signage unter anderem die Streckenwerbung, innovative LED-Podiumslösungen, Bodenbrandings, den DEKRA Fan Tower, das Venue Dressing sowie moderne Wegeleitsysteme. Ziel der Zusammenarbeit ist eine konsistente und hochwertige Darstellung der DTM-Markenwelt sowie ihrer Partner – entlang der Rennstrecke, in den Hospitality-Bereichen und im gesamten Eventumfeld.

Darüber hinaus setzt Sport Signage auf innovative Technologien, die die Sichtbarkeit und Orientierung für Besucher verbessern und das Fan-Erlebnis an den Rennwochenenden weiter aufwerten. Gleichzeitig stehen Effizienz und Nachhaltigkeit im Fokus: Optimierte Logistikprozesse, der Einsatz ressourcenschonender Materialien sowie wiederverwendbare Systeme sollen höchste Qualitätsstandards mit einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen verbinden.

„Sport Signage setzt seit vielen Jahren die Brandingmaßnahmen der Formel 1 um. Wir freuen uns, dass wir diese Expertise auch für die DTM gewinnen konnten. Visuell werden wir die Darstellung der Serienpartner und den Markenauftritt der DTM an den Rennstrecken mit den innovativen Lösungen von Sport Signage auf ein neues Niveau heben“, betont DTM-Geschäftsführerin Claudia Wagner. „Gemeinsam wollen wir die Markenpräsenz der DTM und unserer Partner weiter stärken und das Erlebnis für die Besucher bei den Events kontinuierlich verbessern.“

„Wir sind motiviert und stolz, den erfolgreichen Weg der DTM zu begleiten. Eine tolle Serie für alle, die Motorsport lieben“, sagt Bernd Wagner, CEO von Sport Signage.


Dienstag, 9. Juni 2026

DTM: Glamping & Camping am Lausitzring

Neues Super-Angebot der DTM für Rennfans zum Rennwochenende am Lausitzring

Foto: Jens Hawrda

Erlebe das DTM-Highlight am Lausitzring hautnah – mit einer Unterkunft direkt an der Strecke. Ob unkompliziertes Camping oder komfortables Glamping: Deine Unterkunft ist bereits fertig aufgebaut. Einfach ankommen, einziehen und das Rennwochenende genießen.

Du hast die Wahl zwischen verschiedenen Optionen: Das Hidra-Zelt ist ideal für Paare oder Freunde und bietet als voraufgebautes 2-Personen-Zelt einen unkomplizierten Einstieg ins Camping – inklusive Zugang zu Sanitäranlagen und Parkplätzen, optional auch mit Luftbett und Schlafsack. Für größere Gruppen eignet sich das Huntsville 800, ein geräumiges Zelt für bis zu sechs Personen, das sich perfekt für Freundesgruppen oder Familien eignet und ebenfalls bereits bei Ankunft bereitsteht.

Wenn du mehr Komfort möchtest, bieten die Glamping-Zelte die perfekte Lösung: Das Komfortzelt mit 12,6 m² ist ideal für zwei Personen und überzeugt mit echten Betten, Bettwäsche und gemütlicher Ausstattung als entspannter Rückzugsort nach dem Renntag. Noch mehr Platz und Komfort bietet das 19 m² große Premium-Glamping-Zelt für bis zu vier Personen – mit hochwertiger Ausstattung und echtem Glamping-Feeling.

Dein Vorteil: Kein Aufbau, kein Stress – aber Motorsport pur. 

Buchbar ist das Angebot unter:  

https://dtm.com/de/news/Glamping-and-Camping-am-Lausitzring

Quelle: dtm.com



Fahrerwertung DTM nach 4 von 16 Rennen

Das dritte DTM Rennwochenende steht vor der Tür. Hier der aktuelle Stand der Fahrerwertung nach 4 von 16 Rennen.