Samstag, 11. Juli 2026

ADAC GT-Masters: Souveräner Sieg für Hirsiger/Zulauf am Nürburgring

  • Lamborghini-Duo vom Liqui Moly Team Engstler Motorsport feiert dritten Sieg
  • Podium für Kalus/Blum im Ford beim Heimspiel des Haupt Racing Teams
  • DTM-Teamchef Grasser und Tweraser gewinnen Pro-AM-Wertung im Lamborghini

Finn Zulauf und Felix Hirsiger sind erneut Tabellenführer
Foto: ADAC-Motorsport

Pole-Position in Perfektion verwandelt. Felix Hirsiger (28/CHE)/Finn Zulauf (21/Königstein im Taunus/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport) haben sich im ersten Rennen am Nürburgring ihren dritten Saisonsieg im ADAC GT Masters gesichert. Das Duo im Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 kam mit 5,737 Sekunden Vorsprung vor Niklas Kalus (21/Duisburg)/Kiano Blum (19/AUT/beide Haupt Racing Team) im Ford Mustang GT3 ins Ziel und übernahm erneut die Führung in der Meisterschaft. Ihre ersten Verfolger in der Tabelle, Tim Zimmermann (29/Langenargen)/Leyton Fourie (20/ZAF/beide FK Performance Motorsport), wurden Dritte. „Wir sind sehr glücklich. Wir haben wirklich alles aus dem Auto herausgeholt, was möglich war. Ich hatte einen guten Start und wusste, die ersten zehn bis zwanzig Minuten des Rennens werden entscheidend sein, um am Ende etwas Puffer zum Schonen der Reifen zu haben“, erklärte Hirsiger. Teamkollege Zulauf fügte hinzu: „Der Reifenverschleiß ist bei diesen Temperaturen extrem, deshalb habe ich in meiner Hälfte versucht, den Sieg sicher ins Ziel zu bringen. Dass wir die Meisterschaft jetzt wieder anführen ist ein gutes Gefühl. Ich mag es, der Gejagte zu sein. Wirklich wichtig ist uns aber, nach dem letzten Saisonrennen oben in der Tabelle zu stehen.“

Bei 28 Grad und strahlendem Sonnenschein ging Hirsiger im Lamborghini von der Pole-Position aus ins Rennen und verteidigte Rang eins. Dahinter entwickelte sich ein Dreikampf zwischen Fourie, Kalus und dessen Ford-Teamkollegen Emil Gjerdrum (19/NOR). In dessen Folge eroberte Kalus Rang zwei vor Gjerdrum, während der BMW von Fourie auf Rang vier zurückfiel. Kalus und später Blum fuhren die zweite Position beim Heimspiel ihres in Drees beheimateten Haupt Racing Teams sicher nach Hause und waren nach schwierigen Wochen überglücklich. „Es ist eine sehr große Erleichterung, wieder auf dem Podium zu stehen. Wir sind alle extrem glücklich“, strahlte Kalus. „Als mir nach dem Qualifying gesagt wurde, dass ich Dritter bin, konnte ich es kaum glauben, weil niemand von uns damit gerechnet hat, so weit vorne zu stehen. Am Start wollte ich diesmal unbedingt eine Position gewinnen und das ist mir gelungen. Von da ab haben Kiano und ich jede Runde gepusht, aber Platz eins war zu weit weg. Vielen Dank an HRT, die über Nacht nochmal das komplette Setup geändert und das Podium so möglich gemacht haben.“

Hinter Kalus sortierte sich zunächst Gjerdrum ein, musste aber nach dem ersten Rennviertel Fourie wieder passieren lassen. „Der Start war ein bisschen knifflig, weil die Außenlinie noch dreckig von den Trucks zuvor war“, erklärte Fourie, wieso Kalus und Gjerdrum ihn passieren konnten. „Ich habe es aggressiv versucht, um vielleicht noch eine Chance in Richtung des Lamborghini zu erhalten. Das ging leider nach hinten los und beide Ford gingen vorbei. Als der Ford einen Fehler gemacht hat, konnte ich wieder vorbeigehen, aber mehr war nicht möglich. Wir haben mit diesem dritten Rang das Maximum heute für die Meisterschaft herausgeholt.“

Auf dem vierten Rang kamen die Zwillingsbrüder Sandro und Juliano Holzem (22/Polch/beide Schubert Motorsport) in einem weiteren BMW ins Ziel. Als bestplatzierte Gaststarter kamen Enrico Förderer (19/Leuterod)/Jay Mo Härtling (23/Sprockhövel/beide SR Motorsport by Schnitzelalm) im Mercedes-AMG GT3 auf Platz fünf, wodurch Förderer bei seinem GT3-Debüt stärkster Rookie wurde. Härtling hatte sich in einem sehenswerten Duell an Fabio Rauer (19/Stolberg) vorbeigekämpft, der zusammen mit Storm Gjerdrum (16/NOR) im BMW Sechster wurde. Auf den Rängen sieben und acht kamen Leo Pichler (24/AUT)/Alexander Tauscher (23/Mitterfels/beide Razoon - more than Racing) und Robin Rogalski (25/POL)/Simon Connor Primm (21/Großschirma/beide HGL Racing) ins Ziel. Tauscher im Porsche und Primm im Audi hatten sich ein spektakuläres Duell geliefert, als sie im Positionskampf nahezu eine Runde im Parallelflug um die Strecke fuhren. Primm ging zunächst vorbei, musste die Position allerdings kurze Zeit danach wieder zurückgeben. Als bestes Pro-AM-Team kamen DTM-Teamchef Gottfried Grasser (47/AUT) und Gerhard Tweraser (37/AUT/beide GRT Grasser Racing Team) im Lamborghini als Neunte an. Die Top-10 wurden von Mark Kastelic (18/SLO)/Pavel Lefterov (28/BGR/beide Razoon - more than Racing) im Porsche komplettiert.

Das zweite Rennen des ADAC GT Masters im Rahmen des Int. ADAC Truck-Grand-Prix findet am Sonntag um 14:25 Uhr statt und wird live auf Sport1 im Free TV übertragen. Dazu zeigen Joyn und ServusTV On den zweiten Lauf in voller Länge. Das Qualifying findet am Sonntagmorgen um 8:30 Uhr statt und ist – wie später auch das Rennen – auf Youtube.com/ADACMotorsports verfügbar.


ADAC GT Masters: Hirsiger sichert sich Debüt-Pole am Nürburgring

Meisterschaftskampf schon im Qualifying des ADAC GT Masters am Nürburgring. Der Tabellenzweite Felix Hirsiger (28/CHE/Liqui Moly Team Engstler Motorsport) startet das erste Rennen im Rahmen des ADAC Truck-Grand-Prix aus der Pole-Position – neben ihm steht der Meisterschaftsführende Leyton Fourie (20/ZAF/FK Performance Motorsport). Im Zeittraining am Samstagmorgen lieferten sich die beiden ein Duell um die Bestzeiten, bis schließlich Hirsiger im Lamborghini in 1:25.104 Minuten die Spitze übernahm und Fourie sich mit Platz zwei und 0,249 Sekunden Rückstand begnügen musste.

„Alles hat super geklappt und für uns war es die perfekte Runde. Das ist hier am Nürburgring mit den ganzen Kerbs nicht einfach. Ein Danke ans Team für die tolle Arbeit, das Auto war super“, freute sich Hirsiger über seine erste Pole-Position im ADAC GT Masters. Gemeinsam mit Teamkollege Finn Zulauf (21/Königstein im Taunus) möchte er das Rennen entspannt angehen und macht sich keine Sorgen um das Duell mit Meisterschaftskonkurrent Fourie. „Wir wissen, dass wir alle fair fahren und es nicht um die erste Kurve, sondern das Gesamtresultat geht. Unsere Longrun-Pace ist super, Finn und ich sind beide super Fahrer – da ist schon was möglich.“

Fourie selbst war überrascht von seinem starken Ergebnis im Qualifying. „Wir hatten ehrlich gesagt nicht erwartet, so weit vorne zu stehen. Die Jungs vom Team haben einen tollen Job gemacht, denn das Auto fühlte sich von der ersten Runde hier super an“, erklärte Fourie, der gemeinsam mit Tim Zimmermann (29/Langenargen) im BMW M4 GT3 Evo um die Meisterschaft kämpft. Im Duell gegen den Lamborghini stapelt er allerdings tief. „Sie sehen immer noch stärker aus als wir, das hat das Qualifying gezeigt. Trotzdem versuchen wir natürlich alles. Sollten wir sie nicht besiegen können, möchten wir die ersten Verfolger sein.“

Von der dritten Startposition aus geht Niklas Kalus (21/Duisburg) ins Rennen. Im Ford Mustang GT3 lag er 0,312 Sekunden hinter der Bestzeit beim Heimspiel seines Haupt Racing Teams aus Drees. Für eine Überraschung sorgte Rookie Victor Nielsen (19/DNK) mit Rang vier. Normalerweise startet der Däne für FK Performance Motorsport in der ADAC GT4 Germany und bekam am Nürburgring die Chance, sein allererstes Rennwochenende in einem GT3-Auto zu bestreiten. Bei seiner schnellsten Runde im BMW M4 GT3 Evo lag er 0,327 Sekunden hinter Polesetter Hirsiger. Die Top-5 komplettierte Emil Gjerdrum (1/NOR/Haupt Racing Team) im zweiten Ford Mustang GT3 mit 0,4 Sekunden Rückstand.

Quelle: adac-motorsport


ADAC GT Masters: Neue Gesichter, erste Eindrücke

#22 Gottfried Grasser / Lamborghini Huracán GT3 EVO 2 / GRT Grasser Racing Team
Foto: ADAC-Motorsport

Drei Gaststarter-Teams und zwei Ersatzfahrer geben im ADAC GT Masters am Nürburgring Gas. Nach den ersten Trainingssessions erzählen sie von ihren Eindrücken und Erfahrungen in der GT3-Nachwuchsliga des ADAC im Rahmen des Int. Shell ADAC Truck-Grand-Prix.

Einer der Rookies ist Alexander Tauscher. Der 23-Jährige springt bei Razoon – more than Racing in den Porsche 911 GT3 R an der Seite von Leo Pichler (24/AUT). Normalerweise startet er im Porsche Carrera Cup Deutschland, an diesem Wochenende ersetzt er Colin Bönighausen (21/Isernhagen), der sich privat verletzt hat und deshalb nicht startet. „Es ist von vorne bis hinten eine neue Erfahrung für mich und das erste Mal in einem GT3-Auto. Es ist eine lange Zeit her, dass ich so voller Vorfreude zur Rennstrecke gefahren bin. Ich versuche, die Atmosphäre aufzusaugen und bisher ist es umwerfend, ich genieße es sehr. Mein Teamkollege Leo musste gestern und heute einige Fragen beantworten, aber das hat er sehr gerne getan. Wir verstehen uns sehr gut und kennen uns seit 2021 aus der ADAC GT4 Germany. Wir können hoffentlich zeigen, dass wir super harmonieren und uns echt gut ergänzen. Ich muss ein bisschen tiefstapeln, denn ich habe viel zu lernen. Der Kampfgeist ist aber immer der gleiche. Wenn wir ein Podium schaffen würden, wäre das echt super!“

Ein Rückkehrer fährt im Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 vom GRT Grasser Racing Team. Niemand geringerer als der Teamchef selbst. Er feierte 2011 sein Debüt im ADAC GT Masters und bestritt bis einschließlich 2013 insgesamt zwölf Rennen. Nun kehrt er für zwei Gaststarts an der Seite seines guten Freundes Gerhard Tweraser (37/AUT) zurück. „Es ist spannend, macht irrsinnig Spaß und Freude. Der Ehrgeiz kommt natürlich zurück. Mit Gerhard zusammen ist es extrem lustig. Unsere Testfahrten fanden alle bei kaltem Wetter statt und jetzt verstehe ich bei diesen Temperaturen hier, weshalb meine Fahrer im Auto immer so jammern, dass es heiß ist. Wenn ich im Qualifying ein oder zwei Autos hinter mir lasse, bin ich schon zufrieden. Danach wird man sehen, wie der Start gelingt und welchen Verlauf die Rennen nehmen.“

Nico Hantke (22/Hürth) war bereits in den vergangenen beiden Jahren Stammpilot im ADAC GT Masters, erzielte zwei Rennsiege und eine Pole-Position. Nun kehrt er an der Seite von Felice Jelmini (31/ITA) im Mercedes-AMG GT3 Evo von Prosport Racing zurück. „Wir hatten einen recht guten Start und ich bin super happy, wieder hier zu sein. Das Auto macht Spaß und der Nürburgring ist generell eine coole Strecke – vor allem im Rahmen des Truck GP ist es eine schöne Atmosphäre. Der Mercedes ist recht ähnlich zum Aston Martin, den ich früher gefahren habe. Zuletzt war ich allerdings viel im Audi unterwegs und das ist schon etwas anders. Ich musste mich daran gewöhnen. Wir wollen auf jeden Fall ums Podium kämpfen, aber wo wir wirklich stehen, sehen wir erst am Samstagmorgen im ersten Qualifying.“

Enrico Förderer (19/Leuterod) feiert an diesem Wochenende ebenfalls sein Debüt im GT3-Auto. Der amtierende Champion der ADAC GT4 Germany teilt sich das Cockpit des Mercedes-AMG GT3 von SR Motorsport by Schnitzelalm mit seinem Meisterschaftskollegen Jay Mo Härtling (23/Sprockhövel). „Bisher gefällt es mir super. Die ersten Runden in einem GT3 waren einfach unfassbar. Es macht unglaublich Spaß und ich freue mich aufs Wochenende. In der Konstellation mit dem Team und Jay Mo sind wir sehr selbstbewusst und wissen, was wir können. Mein Ziel ist, das Beste aus dem Wochenende herauszuholen, das Auto heil zu lassen und keinen Blödsinn zu machen.“

Ein weiterer Rookie ist Victor Nielsen (19/DNK) im BMW M4 GT3 Evo. Normalerweise fährt der Däne für FK Performance Motorsport in der ADAC GT4 Germany und darf dieses Wochenende erstmals ADAC GT Masters-Luft schnuppern. „Ich bin meine ersten Runden in einem GT3-Auto gefahren und es war eine unglaubliche Erfahrung. Am vergangenen Wochenende war ich noch am Norisring in der ADAC GT4 Germany und ich glaube, es wird hart, nach diesen Eindrücken wieder zurückzukehren (lacht). Der Speed-Unterschied und auch das Downforce-Level sind wahnsinnig. Bisher lief es richtig gut und ich habe Vertrauen ins Auto aufgebaut. Ich habe an das Wochenende keine großen Erwartungen bezüglich der Ergebnisse. Wichtig ist für mich vor allem, im Teamvergleich mithalten zu können und nicht eine Sekunde oder mehr hinter den beiden Schwesterautos zu liegen.“

Quelle: adac-motorsport.de

ADAC GT Masters: Simon Connor Primm setzt erstes Ausrufezeichen am Nürburgring

Simon Connor Primm (21/Großschirma/HGL Racing) hat sich die Tagesbestzeit des ADAC GT Masters am Freitag auf dem Nürburgring gesichert. Der Pilot im Audi R8 LMS GT3 Evo 2 fuhr seine schnellste Runde von 1:25.981 Minuten in der Vormittagssession. „Wir hatten heute nur ein kleines Problem, das wir innerhalb von ein paar Minuten beheben konnten. Ansonsten war es ein reibungsloser Tag. Wir haben getestet, was wir uns vorgenommen hatten“, so Primm. „Ich habe zuhause nochmal extra trainiert und mich intensiver auf die Hitze vorbereitet, wobei die Temperaturen hier aktuell noch sehr entspannt sind. Wir hoffen natürlich, an das Lausitzring-Wochenende anzuknüpfen und wieder die Pole-Position zu erzielen und im besten Fall das Rennen zu gewinnen.“

Bei strahlendem Sonnenschein und 26 Grad setzte sich Felix Hirsiger (28/CHE) auf die zweite Position. Dem Piloten vom Liqui Moly Team Engstler Motorsport fehlten in seinem Lamborghini nur 17 Tausendstelsekunden auf die Bestzeit. Der Tabellenzweite des ADAC GT Masters war der einzige Fahrer in den Top-5, der seine schnellste Runde in der Nachmittagssession gesetzt hatte. Am Freitag gelang es nur Primm und Hirsiger die 1:26er-Marke zu knacken. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Tag. Die zweite Session war super, wir haben uns aufs Qualifying vorbereitet. Das Gefühl war da, das Auto war da, obwohl die hohen Temperaturen sicher nicht hilfreich für schnelle Zeiten waren“, erklärte Hirsiger. „Finn hat im Longrun ebenfalls gezeigt, dass wir stabil dabei sein und die Meisterschaftsführung zurückerobern können. Ich denke, das ist möglich, weil wir mental stark sind. Das ist immer der Trumpf, wenn es in den Meisterschaftskampf geht.“

Die Top-3 komplettierte Leo Pichler (24/AUT/Razoon - more than Racing). Er teilt sich dieses Wochenende seinen Porsche 911 GT3 R mit Rookie Alexander Tauscher (23/Mitterfels). Im schnellsten Run lag Pichler 0,142 Sekunden hinter der Spitze. Rang vier erzielte Leyton Fourie (20/ZAF/FK Performance Motorsport). In seinem BMW M4 GT3 Evo war der Tabellenführer 0,237 Sekunden langsamer als Primm. Baudouin Detout (25/FRA/Comtoyou Racing) fuhr auf Rang fünf der Tageswertung. Im Aston Martin Vantage GT3 fehlten ihm 0,446 Sekunden zur Bestzeit.

Quelle: adac-motorsport.de

Freitag, 10. Juli 2026

Manthey schließt die erste DTM-Saisonhälfte mit vier Punkterängen am Norisring ab

  • Thomas Preining erreicht in Nürnberg zweimal den neunten Platz   
  • Ricardo Feller wird in beiden Sprintrennen Zwölfter
  • Am Sonntag absolviert die Manthey-Boxencrew den schnellsten Reifenwechsel des Tages

#91 Thomas Preining (AUT / Porsche 911 GT3 R / Manthey)
Foto: ADAC-Motorsport

Am Norisring, dem einzigen Stadtkurs der DTM-Saison erreicht Manthey beim vierten von acht Rennwochenenden im Jahr 2026 viermal die Punkteränge. Porsche Werksfahrer Thomas Preining (Österreich), von den Plätzen 15 und elf in die Rennen auf der nur 2,2 Kilometer langen Strecke gestartet, sah an beiden Tagen auf dem neunten Rang die karierte Flagge. Sein Teamkollege Ricardo Feller (Schweiz) belegte jeweils Rang zwölf, nachdem er die Rennen von den Startplätzen 17 und 18 aufgenommen hatte. Die Boxencrew des Teams aus Meuspath knüpfte an die starken Leistungen der vergangenen Rennwochenenden an und sicherte sich, nach Erfolgen in Zandvoort und am Lausitzring, auch in Nürnberg im Sonntagsrennen mit 6,562 Sekunden den schnellsten Reifenwechsel des Feldes. Mit 119 Punkten belegt Manthey zur Halbzeit der Sprintsaison Rang sechs in der DTM-Teamwertung. In der Fahrermeisterschaft liegt Thomas Preining nach acht von 16 Saisonrennen mit 70 Punkten auf Platz acht, während Ricardo Feller mit 50 Zählern Rang 13 innehat.

„Ein anspruchsvolles Wochenende für uns in Nürnberg. Nach den Siegen und Podiumsplatzierungen der vergangenen Jahre auf dem Stadtkurs hatten wir uns deutlich mehr vorgenommen. In diesem Jahr hat uns aber in allen Sessions die Pace gefehlt, um mit der Konkurrenz mitzufahren. Das ist für die Fahrer und das gesamte Team frustrierend, zumal die Sprintsaison 2026 bislang nicht nach unseren Erwartungen verlaufen ist. Dennoch können wir nach den ersten acht Rennen stolz auf unsere Leistungen sein. Ich bin es in jedem Fall. Auch wenn sich das nicht immer in den Ergebnissen widerspiegelt, hat jeder Einzelne jederzeit sein Bestes gegeben.“, erklärt Patrick Arkenau, Geschäftsbereichsleiter Racing bei der Manthey Racing GmbH. „Unsere Boxencrew hat auch am Norisring wieder eine starke Leistung gezeigt. Mit dem schnellsten Reifenwechsel am Sonntag und weiteren sehr guten Boxenstopps haben wir erneut unsere Qualität in diesem Bereich unter Beweis gestellt. Dass wir seit Jahren konstant auf diesem Niveau arbeiten, macht mich sehr stolz“, führt Martin Raeder, Geschäftsführer der Manthey Racing GmbH aus. „Hinter diesen Leistungen steckt viel harte Arbeit. Umso mehr hätte ich mir gewünscht, dass die Mannschaft mit erfolgreicheren Rennergebnissen dafür belohnt wird. Leider haben die schnellen Boxenstopps und guten Strategien nicht ausgereicht, um bessere Platzierungen als Rang neun und zwölf zu erreichen“, ergänzt Nicolas Raeder, Geschäftsführer der Manthey Racing GmbH abschließend. 

Stimmen zum DTM-Rennwochenende am Norisring

Ricardo Feller, Porsche 911 GT3 R #90: „Das Wochenende am Norisring ist nicht so verlaufen, wie wir es uns gewünscht haben. Immerhin konnten wir zweimal ein paar Punkte mitnehmen, aber zufrieden sind wir damit dennoch nicht. Das Team hat aber wieder einen tollen Job gemacht. Ein großer Dank geht an die gesamte Crew. Ich weiß die tolle Arbeit sehr zu schätzen und ich fühle mich nach der ersten Saisonhälfte mittlerweile sehr gut bei Manthey angekommen.“

Thomas Preining, Porsche 911 GT3 R #91: „Aufgrund der vergangenen Erfolge am Norisring hatte ich große Hoffnungen für das Wochenende und wollte um meinen vierten Sieg bei dem Event kämpfen. Letztes Jahr konnten wir zwei Podien hier einfahren. In diesem Jahr konnten wir aber auf der Strecke einfach nicht mit der Konkurrenz um Top-Platzierungen mitfahren. Nur in der Box konnten wir einige Zeit gutmachen – dafür geht ein großes Danke an das Team. Die Strategien waren immer super und die Boxenstopps, besonders am Sonntag, waren einfach Weltklasse. Ich bin stolz, Teil dieses starken Teams zu sein und hätte mir für uns Alle bessere Ergebnisse in Nürnberg gewünscht.“

Quelle: manthey-racing.com