Freitag, 19. Juni 2026

ADAC GT Masters: Sandro Holzem am Lausitzring Freitags-Schnellster

Sandro Holzem (22/Polch) hat sich in seinem BMW M4 GT3 Evo die Bestzeit des Freitags im ADAC GT Masters gesichert. Der Pilot von Schubert Motorsport setzte kurz vor Schluss der Nachmittagssession seine Zeit von 1:21.518 Minuten.

#56 Sandro Holzem BMW M4 GT3 Evo / Schubert Motorsport
Foto: ADAC-Motorsport

„Ich bin mit meiner Runde wirklich sehr zufrieden. Wir wissen, dass unsere Qualifying-Performance stimmt, das haben wir damit erneut unter Beweis gestellt“, freute sich Holzem, der sich sein Auto mit Zwillingsbruder Juliano teilt. „Im Fokus standen die Longruns in Hinblick auf die beiden Endurance-Rennen am Wochenende. Ich erwarte sehr schwierige Rennen bei diesen hohen Temperaturen. Es wird viel um Management gehen. Auch die Temperaturen im Auto werden mit rund 70 bis 80 Grad zum Ende des Rennens eine Herausforderung, bei der die Kondition eine wichtige Rolle spielt. Ich hoffe trotzdem, dass wir ein trockenes Rennen haben. Ich werde lieber durch meinen Schweiß als durch Regen nass.“

Wie überall in Deutschland, herrschten auch am Lausitzring hochsommerliche Temperaturen mit 34 Grad Luft- und 42 Grad Asphalttemperatur. Neben Holzem kam auch Tabellenführer Felix Hirsiger (28/CHE) sehr gut mit diesen Bedingungen zurecht. Er fuhr mit seinem Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 vom Liqui Moly Team Engstler Motorsport mit 0,235 Sekunden Rückstand auf Rang zwei. Storm Gjerdrum (16/NOR/FK Performance Motorsport) fehlten in seinem BMW M4 GT3 Evo als Drittem 0,416 Sekunden zur Bestzeit. Im bestplatzierten Ford Mustang GT3 kam Kiano Blum (19/AUT/Haupt Racing Team) auf Rang vier. Sein Abstand zu Holzem betrug 0,493 Sekunden. Die Top-5 komplettierte Mark Kastelic (18/SLO/ Razoon - more than Racing). Ihm fehlten in seinem Porsche 911 GT3 R 0,507 Sekunden zur Spitze.

Lokalmatador Primm am Morgen vorne

In der ersten Session am Freitagmorgen setzte sich Lokalmatador Simon Connor Primm (21) aus Großschirma durch. Er fuhr in seinem Audi R8 LMS GT3 Evo eine Zeit von 1:22.080 Minuten und war damit neun Tausendstel-Sekunden schneller als Tim Zimmermann (29/Langenargen/FK Performance Motorsport) im BMW M4 GT3 Evo. Platz drei ging an Niklas Kalus (21/Duisburg/Haupt Racing Team) im Ford Mustang GT3. Vierter wurde Alain Valente (29/CHE), der das Wochenende am Lausitzring kurzfristig für FK Performance Motorsport im BMW absolviert. Die Top-5 des Vormittags komplettierte der Tagesschnellste Sandro Holzem.

Das Qualifying zum ersten Endurance-Rennen auf dem Lausitzring findet am Samstag um 8:25 Uhr statt und wird live auf youtube.com/ADACMotorsports und Joyn gestreamt. Das Rennen beginnt um 15:10 Uhr und wird noch zusätzlich von ServusTV On gezeigt.

Quelle: adac-motorsport.de

Ansage mit Sternchen: Engel und Auer mit Mercedes-AMG im Training vorn

  • Tabellenführer Engel fährt Trainingsbestzeit am Dekra Lausitzring
  • Der Gesamtzweite Auer nur zwei Tausendstel hinter seinem Markenkollegen
  • Ford-Pilot Maini überzeugt mit Platz drei beim Auftakt in der Lausitz

Tabellenführer Maro Engel fuhr in der Lausitz die Trainingsbestzeit
Foto: ADAC-Motorsport

Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) drückt weiter aufs Tempo. Der DTM-Spitzenreiter war am Freitag im Freien Training auf dem Dekra Lausitzring der Schnellste und fuhr mit 1:20,408 Minuten die Tagesbestzeit. „Das Auto fühlt sich super an! Nach dem ersten Freien Training haben wir am Fahrzeug ein paar Dinge am Setup optimiert, das hat sich ausgezahlt. Der Lausitzring ist eine Strecke, die mir schon immer gelegen hat. Ich freue mich auf das Wochenende und möchte in beiden Rennen aufs Podium fahren“, sagte der Mercedes-AMG-Pilot.

Sein Markenkollege Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), in der Lausitz bereits viermaliger Rennsieger, belegte mit dem hauchdünnen Rückstand von 0,002 Sekunden Rang zwei. Dahinter folgte Arjun Maini (IND/HRT Ford Racing) auf Platz drei. Der Inder überzeugte im Ford Mustang GT3 mit konstant starken Rundenzeiten und markierte in der ersten Session am Vormittag mit 1:20,986 Minuten die Bestmarke. „Es ist immer ein gutes Gefühl, eine Trainingssession als Schnellster zu beenden. Der echte Gradmesser wird aber das Qualifying am Samstagmorgen. Ein Faktor könnte das Wetter werden. Sollten wir vorne starten, darf es gerne trocken bleiben. Falls wir aber weiter hinten stehen, hätte ich auch nichts gegen wilde Regenrennen“, verriet Maini. Porsche-Werksfahrer Thomas Preining (A/Manthey) steuerte seinen Neunelfer auf Position vier, Ben Dörr (Butzbach/Dörr Motorsport) bestätigte im McLaren 720S GT3 Evo als Fünfter seine starke Form.

Das Freie Training am Lausitzring wurde am Freitag bei Temperaturen von über 33 Grad Celsius zu einem Hitzetest für das DTM-Feld. Vormittags sammelten die Piloten vor allem im Long Run wertvolle Erkenntnisse für die Rennabstimmung. Am Nachmittag ging es von Anfang an um schnelle Rundenzeiten. Nach 15 Minuten gelang Engel in seinem fünften Umlauf die Top-Marke, Auer schob sich in seiner achten Runde auf Rang zwei vor. Preining erzielte kurz vor Schluss seine persönliche Bestzeit, mit der er sich hinter Maini Position vier sicherte.

Das erste Qualifying auf dem Lausitzring wird am Samstag um 9:00 Uhr gestartet. Fans können das Zeittraining live im Stream auf ran.de verfolgen. ProSieben zeigt alle 16 Saisonrennen live im Free-TV, die Übertragungen beginnen am Samstag und am Sonntag jeweils um 13 Uhr. Im kostenlosen Stream sind die beiden Meisterschaftsläufe bei Joyn, ServusTV On und auf dem YouTube-Kanal @DTM zu sehen.

Alle Ergebnisse vom Lausitzring gibt es unter dtm.com/de/ergebnisse.


Mittwoch, 17. Juni 2026

DTM: Emil Frey Racing blickt optimistisch auf den nächsten DTM-Lauf am Lausitzring

Foto: Michele Scudiero / Emil Frey Racing Team

Nach einem erfolgreichen Wochenende in Zandvoort reist Emil Frey Racing zum dritten DTM-Saisonlauf an den DEKRA Lausitzring. In den Niederlanden zeigte das Team eine solide Gesamtleistung: Matteo Cairoli gewann sein erstes DTM-Rennen von der Pole Position aus, Thierry Vermeulen sicherte mit Platz drei einen weiteren Podestplatz für den Schweizer Rennstall. In der Teamwertung belegt Emil Frey Racing aktuell mit 77 Punkten den dritten Platz.

Der DEKRA Lausitzring stellt andere Anforderungen als der Küstenkurs in den Dünen. Die 4,6 Kilometer lange Strecke in Brandenburg verbindet enge, technisch anspruchsvolle Sektoren mit einem schnellen Schlussabschnitt. Bodenwellen und ein griparmer Belag verlangen präzise Abstimmungsarbeit – Faktoren, die das Team beim offiziellen DTM-Test Anfang Juni bereits unter die Lupe nehmen konnte. Hinzu kommt das Wetter: In der Vergangenheit sorgten am Lausitzring immer wieder kräftige Regenschauer für Überraschungen und stellten die Strategen vor kurzfristige Entscheidungen.

Für Emil Frey Racing geht es am Lausitzring darum, die Erkenntnisse aus Zandvoort zu nutzen und erneut konstant Punkte einzufahren. Es ist gleichzeitig der erste Deutschland-Auftritt der Saison – ein Wochenende, das traditionell viele Zuschauer anzieht und dem Motorsport in der Region besondere Aufmerksamkeit beschert.

Fahrerstimmen zum Rennwochenende am Lausitzring

Matteo Cairoli (Italien)

„Der Lausitzring ist eine Strecke, an die ich zum Glück gute Erinnerungen habe – auch wenn ich zuletzt im Jahr 2018 dort Rennen gefahren bin. Wir sollten konkurrenzfähig sein, und ich werde alles geben, um über das gesamte Wochenende gute Ergebnisse und Punkte einzufahren.“

Thierry Vermeulen (Niederlande)

„Am Lausitzring liegen die Autos im Qualifying immer sehr eng zusammen – das macht die Startaufstellung jedes Mal zu einem spannenden Unterfangen. Gleichzeitig bietet die Strecke gute Möglichkeiten zum Überholen, was die Rennen interessant macht. Was mich persönlich zuversichtlich stimmt: Beim Test konnten wir die Fortschritte, die wir in Zandvoort gemacht haben, bestätigen. Das Auto fühlt sich gut an, und wir gehen vorbereitet ins Wochenende."

Dienstag, 16. Juni 2026

ADAC GT-Masters: Endurance-Spektakel wird zum Härtetest auf dem Dekra Lausitzring

  • Die Saisonrennen fünf und sechs des ADAC GT Masters auf dem Dekra Lausitzring
  • Tabellenführer Hirsiger/Zulauf die Gejagten, Primm und HGL Racing vor Heimspiel
  • Highlights abseits der Rennaction: Konzert von „Dick Brave“ und Public Viewing zur WM

Heimspiel für Simon Connor Primm aus Großschirma
Foto: ADAC-Motorsport

Das ADAC GT Masters macht sich zu seiner dritten Saisonstation auf den Weg zum Dekra Lausitzring. Vom 19. bis 21. Juni gastiert die GT3-Nachwuchsliga des ADAC auf der 3,478 km langen Strecke in der malerischen Urlaubsregion des Lausitzer Seenlandes. Zum ersten Mal in dieser Saison werden zwei Endurance-Läufe ausgetragen. Für alle Rock ’n’ Roll- und Fußball-Fans warten weitere Highlights: Auf der „DTM Powerstage presented by Pirelli“ tritt am Samstagabend „Dick Brave“ alias Sasha auf, direkt im Anschluss gibt es ein Public Viewing der Fußball-Weltmeisterschaft, wo Deutschland auf die Elfenbeinküste trifft. Fans können für das Event im Rahmen der DTM noch Tickets ab 59 Euro unter dtm.com erwerben. Für Daheimgebliebene gibt es das Sonntagsrennen sowie die Highlights vom Vortag vom Dekra Lausitzring ab 15:05 Uhr in voller Länge auf Sport1 im Free-TV. Darüber hinaus sind die Rennen jeweils um 15:10 Uhr im Stream auf Joyn, ServusTV ON und youtube.com/adacmotorsports live zu sehen.

Die Favoriten in der Lausitz

Als heiße Kandidaten auf die vorderen Plätze gehen auch am Dekra Lausitzring die Tabellenführer im Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 ins Rennen. Felix Hirsiger (28/CHE)/Finn Zulauf (21/Königstein im Taunus/beide Liqui Moly Team Engstler Motorsport) haben bisher bei jedem Saisonevent ein Rennen gewonnen und dadurch einen Vorsprung von 18 Punkten auf ihre Verfolger Tim Zimmermann (29/Langenargen)/Leyton Fourie (20/ZAF/beide FK Performance Motorsport) im BMW M4 GT3 Evo.

Zulauf erzielte bereits im Vorjahr die Pole-Position und führte das Rennen bis zu einem technischen Defekt an. Entsprechend optimistisch reist er an. „Der Lausitzring ist meine Lieblingsstrecke. Zum einen ist er sehr charakterstark mit den ganzen Bodenwellen und zum anderen ist es meine mit Abstand erfolgreichste Strecke. Ich hatte in jeder Serie, mit der ich dort gefahren bin, eine Pole-Position“, erklärt der 21-Jährige. „Das macht mich sehr zuversichtlich, wenngleich natürlich viele Faktoren eine Rolle spielen. Am wichtigsten ist, konstant vorne dabei zu sein und viele Punkte für die Meisterschaft zu sammeln.“

Ihre Kontrahenten Zimmermann und Fourie erlebten in der vergangenen Saison ein schwieriges Wochenende am Lausitzring. Das ist für Fourie aber abgehakt, denn die Gründe kennt sein Team FK Performance Motorsport und sie reisen mit dem Rückenwind des ersten Saisonsieges in Zandvoort in die Lausitz. „Die Strecke ist für unseren BMW nicht unbedingt optimal, trotzdem versuchen wir das Beste aus dem Paket herauszuholen und machen uns nicht allzu große Sorgen“, so Fourie. Er und Zimmermann haben den letzten im ADAC GT Masters ausgetragenen Endurance-Lauf in der vergangenen Saison gewonnen und freuen sich daher schon auf die beiden anstehenden Rennen. Es werden jeweils 80 Minuten gefahren, zwei Fahrer- sowie ein Reifenwechsel absolviert und nachgetankt. „Im vergangenen Jahr wussten wir zu Beginn nicht genau, was der Reifen über ein Endurance-Rennen braucht. Das haben wir zum Ende hin deutlich besser verstanden und haben schließlich gewonnen. Der Reifen hat bei unserem Sieg am Salzburgring wirklich lange gehalten. Ich genieße dieses Rennformat, außer es ist zu heiß. Es ist eine Abwechslung zu den anderen Rennwochenenden und bringt neue Spannung rein“, lacht Fourie. Bei angekündigten Temperaturen über 30 Grad könnten die beiden Rennen jedoch zum Härtetest für Piloten und Autos werden.

Ein Pilot, der mit sehr hohen Ambitionen anreist, ist Leo Pichler (24/AUT). Der Porsche-Pilot hat im vergangenen Jahr mit seinem Team Razoon – more than Racing beide Rennen auf dem Dekra Lausitzring gewonnen. Nun kehrt er mit seinem neuen Teamkollegen Colin Bönighausen (21/Isernhagen) an den Ort des Erfolges zurück. „Ich erinnere mich natürlich sehr gerne an das vergangene Jahr. Das war das beste Wochenende, das ich und mein Team bisher im ADAC GT Masters gehabt haben. Es wäre unglaublich, wenn wir das auch nur im Ansatz so wiederholen könnten“, so Pichler, der in der aktuellen Saison ebenfalls schon einen Rennsieg erzielte und auf Rang fünf der Meisterschaft liegt. „Wir haben viel Selbstvertrauen gewonnen. Entsprechend geben wir am Lausitzring natürlich unser Maximum und hoffen, dass wir dort wieder einen Sieg herausholen. Die Strecke ist sehr selektiv. Es gibt keine langweiligen Passagen, da es ständig hin- und hergeht und auf jedes Detail ankommt. Ich kann es kaum erwarten, dort loszulegen.“

Heimspiel für HGL Racing und Simon Connor Primm

Für Simon Connor Primm (21/Großschirna) und sein Neueinsteiger-Team HGL Racing aus Leipzig wartet auf dem Dekra Lausitzring das Heimspiel. Mit seiner ehemaligen Mannschaft stand Primm 2025 schon kurz vor dem Sieg auf seiner Heimstrecke, bis die Technik ihm einen Strich durch die Rechnung machte. „Der Lausitzring ist keine einfache Strecke durch die Bodenwellen. Die lange Gerade ist vielleicht nicht optimal für unseren Audi, aber generell sollte der Kurs unserem Auto sehr gut liegen“, erklärt Primm. Ziel für den sächsischen Piloten und sein Team HGL Racing bleiben Top-5-Ergebnisse in der Debüt-Saison im ADAC GT Masters – beim Heimspiel mit zusätzlicher Motivation. „Viele Familienmitglieder und Sponsoren werden anreisen. Es ist auch für sie ein schönes Erlebnis, alles live statt nur im Fernsehen zu sehen.“


DTM: Matteo Cairoli verrät: Deshalb wollte ich unbedingt in die DTM

  • Ferrari-Pilot feierte in Zandvoort seinen Debütsieg in der DTM
  • Dekra Lausitzring weckt bei Cairoli besondere Erinnerungen

 Matteo Cairoli: „Die DTM war schon lange ein großer Traum von mir.“
Foto: ADAC-Motorsport

Ein Italiener sorgt in der DTM für Furore: Matteo Cairoli hat sich in seiner ersten DTM-Saison schnell in der Spitzengruppe etabliert. Der Ferrari-Pilot von Emil Frey Racing feierte beim zweiten Saisonstopp in Zandvoort seinen ersten Sieg und reist als Tabellenfünfter zum Dekra Lausitzring (19. bis 21. Juni). Dort will Cairoli an seinen erfolgreichen Saisonstart anknüpfen. „Mein Hunger auf Siege ist immer groß“, sagt der 30-Jährige. „Ich bin überzeugt, dass wir auch auf dem Lausitzring vorne mitfahren können. Wir haben intensiv getestet und reisen daher mit einem guten Gefühl an.“

Der Premierensieg in Zandvoort markierte für Cairoli einen Meilenstein seiner Karriere. „Die DTM war schon lange ein großer Traum von mir. 2013 habe ich die DTM zum ersten Mal live gesehen und mir gesagt: Eines Tages möchte ich dort fahren“, erinnert sich der im norditalienischen Como aufgewachsene Rennfahrer. Nach Einsätzen auf internationaler Bühne, unter anderem in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC, folgte in diesem Jahr der Sprung in die deutsche Top-Rennserie. „Die DTM ist für mich eine der größten Rennserien überhaupt. Vor allem gefällt mir das Format, weil man das Auto nicht mit einem Teamkollegen teilen muss. Das hat mich schon immer gereizt“, erzählt Cairoli, der einen Ferrari 296 GT3 Evo steuert.

Motorsport besitzt in Italien einen besonderen Stellenwert – auch für Cairoli spielt die Leidenschaft für schnelle Autos seit seiner Kindheit eine große Rolle. „Obwohl Italien eine große Motorsportkultur besitzt, kommt in meiner Familie niemand aus dem Rennsport. Ich bin der Erste“, sagt Cairoli und erinnert sich an seine Anfänge: „Ich habe als 16-Jähriger relativ spät mit dem Motorsport begonnen. Meine ersten Erfahrungen habe ich an der PlayStation gesammelt. Echte Rennsimulationen, wie wir sie heute kennen, gab es damals noch gar nicht.“ Heute repräsentiert er mit Ferrari eine der legendärsten Motorsportmarken in der DTM. „Für einen jungen Italiener ist es etwas ganz Besonderes, einen Ferrari zu fahren. Darauf bin ich sehr stolz.“ Auch das auffällige Design in den Farben von DTM-Partner BWT gefällt ihm: „Die Lackierung ist ein echter Hingucker und passt perfekt zum Charakter des Autos. Am wichtigsten ist aber natürlich, dass es schnell ist.“

Mit dem Lausitzring wartet nun die nächste Herausforderung auf Cairoli. Die Strecke in Brandenburg verbindet er mit besonderen Erinnerungen: „Am Lausitzring stand ich 2013 im ATS Formel-3-Cup erstmals in meiner Karriere auf dem Podium. Das war im Rahmen der DTM, die ich damals auch zum ersten Mal live erlebt habe.“ Am kommenden Wochenende folgt Cairolis nächster Auftritt in der Lausitz – dann möchte der Wahl-Monegassen weitere Top-Ergebnisse einfahren.