Mittwoch, 22. April 2026

ADAC GT4 Germany startklar für Saisonauftakt auf dem Red Bull Ring

  • 19 Fahrzeuge von elf Teams am Start
  • Heimspiel für Razoon – more than racing und Wimmer Werk Motorsport
  • BMW-Pilot Luis Moser und Daniel Drexel als Lokalmatadoren

Acht Porsche 718 Cayman GT4 treten auf dem Red Bull Ring an
Foto: ADAC-Motorsport

Die ADAC GT4 Germany ist bereit für ihre achte Saison. Beim Auftakt-Event auf dem Red Bull Ring bietet die Sportwagen-Serie spektakuläre Fahrzeuge der sechs Hersteller Aston Martin, BMW, Ginetta, Mercedes-AMG Porsche und Toyota auf. Aber nicht nur das verspricht hochkarätigen Motorsport, denn die ADAC GT4 Germany bot bereits in der Vergangenheit stets unterhaltsame Rennen auf der prestigeträchtigen Strecke in Österreich. Die Serie tritt auch 2026 im Rahmenprogramm der DTM an – damit sind volle Zuschauertribünen garantiert. Tickets für die DTM und die ADAC GT4 Germany gibt es online unter dtm.com ab 49 Euro. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. Die Rennaction kann am Samstag ab 17:35 Uhr und am Sonntag ab 10:10 Uhr im kostenlosen Livestream auf SPORT1.de, Joyn, ServusTV ON, und dem ADAC Motorsport-Kanal adac.de/motorsport verfolgt werden.

Die kürzeste Anreise an den Red Bull Ring hat das Team Razoon - more than Racing. Der in Eggersdorf bei Graz beheimatete Rennstall bietet zwei Porsche 718 Cayman GT4 auf. Am Steuer sitzt unter anderem Lokalmatador Daniel Drexel (25/AUT) der sich einen Porsche mit Serien-Neuling Hamish Forrest (18/GBR, beide Razoon - more than Racing) teilt. Auch Wimmer Werk Motorsport hat auf dem Red Bull Ring Heimspiel. Die Mannschaft aus der Nähe von Wien bringt ebenfalls zwei Porsche an den Start. In einem BMW von FK Performance Motorsport tritt der Österreicher Luis Moser (17) zusammen Luca Link (22/Günzburg, beide FK Performance Motorsport) an. „Ich freue mich sehr auf mein Heimrennen auf dem Red Bull Ring, denn es sind stets jede Menge Zuschauer vor Ort. Somit ist die Stimmung immer richtig klasse; das ganz Szenario ist dort einfach mega“, strahlt Moser. „Das Streckenlayout mit bergauf- und bergab-Passagen ist einzigartig. Zudem gefallen mir die letzten beiden schnellen Kurven. Mein Ziel sind die Top Fünf. Am Rennwochenende werden auch einige zusätzliche Familienmitglieder dabei sein, um mich zu unterstützen.“

Zu den Favoriten auf den Fahrertitel zählt auch 2026 wieder Gabriele Piana (39/ITA), der sich einen BMW M GT4 Evo mit dem jungen Benjamin Sylvestersson (18/FIN, beide FK Performance Motorsport) teilt. „Ich reise natürlich immer an eine Rennstrecke, um zu gewinnen und um den Titel zu kämpfen“, stellt Piana klar. „Als Team sind für 2026 sehr gut aufgestellt. Mein neuer Teamkollege Benjamin ist richtig schnell. Hoffentlich können wir auf dem Red Bull Ring mit guten Ergebnissen in die Saison starten. Ziel ist es, keine Fehler zu machen und die Rennen sauber durchzufahren, sodass wir so viele Punkte wie möglich mitnehmen.“

Mit großem Rückenwind reist Hendrik Still (38/Kempenich) an. Der AVIA W&S Motorsport-Pilot konnte 2025 ein Rennen auf dem Red Bull Ring gewinnen und ist amtierender Vize-Champion der ADAC GT4 Germany. In diesem Jahr teilt er sich den Porsche 718 Cayman GT4 mit dem gehandicapten Tim Horrell (35/USA). „Ich freue mich sehr, direkt auf dem Red Bull Ring in die Saison zu starten, denn durch den Sieg im letzten Jahr habe ich super Erinnerungen. Dieses Jahr habe ich zusammen mit Tim, der im Rollstuhl sitzt, eine ganz besondere Aufgabe. Er hat ein super Niveau, ist richtig schnell und kann für Überraschungen sorgen“, erklärt Still. „Ich denke, wir können in die Top Fünf fahren. Dem Porsche sollte die Strecke richtig gut liegen, da wir einen guten Topspeed haben. Wir hoffen zudem auf etwas kältere Temperaturen, denn das kommt uns ebenfalls entgegen.“

Insgesamt besteht das Feld auf dem Red Bull Ring aus 19 Fahrzeugen. Razoon - more than Racing, Wimmer Werk Motorsport und AVIA W&S Motorsport setzen auf den Porsche. ME Motorsport vertraut wie FK Performance Motorsport auf den BMW. BWT Mücke Motorsport, CV Performance X JP Motorsport und Prosport Racing sind mit dem Mercedes-AMG GT4 unterwegs. COSY Racing by ESM mit dem Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo, KRT Racing mit der Ginetta G56 GT4 Evo sowie CRT mit dem Toyota GR Supra GT4 Evo2 bringen internationales Flair in die Serie. Für die teilnehmenden Piloten gibt es auch 2026 wieder einen ganz besonderen Bonus. Über das Programm ‚Road to DTM‘ winkt den Champions der Fahrer-Wertung eine Förderung für das ADAC GT Masters 2027. Auf dem Red Bull Ring werden dafür die ersten Grundlagen gelegt.


Highspeed-Saisonstart vor Alpenpanorama im ADAC GT Masters

  • Vier Fahrer und zwei Teams aus Österreich feiern ihr Heimspiel am Red Bull Ring
  • Ferrari-Team Baron Motorsport absolviert Gaststart im ADAC GT Masters
  • Der Sonntagslauf live bei Sport1 im TV und alle Rennen auf Joyn, ServusTV On und Youtube

Premiere: Zum ersten Mal startet das ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring in die neue Saison
Foto: ADAC-Motorsport

Der lange Winter ist endlich vorbei. Am Wochenende vom 24. bis 26. April startet das ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring in die Saison 2026. Zum 16. Mal geht die GT3-Nachwuchsliga auf der Formel-1-Strecke an den Start – zum ersten Mal wird dort der Saisonauftakt ausgetragen. Für das Österreich-Gastspiel im Rahmen der DTM sind unter dtm.com Tickets ab 49 Euro erhältlich. Die beiden Sprint-Rennen des ADAC GT Masters starten am Samstag und Sonntag jeweils um 15:10 Uhr. Der Sonntagslauf wird ab 15 Uhr live auf Sport1 im Free-TV übertragen. Im Rahmen der Sendung wird auch das erste Rennen nochmals in einer Highlight-Zusammenfassung gezeigt. Darüber hinaus sind beide Rennen auf Joyn, ServusTV ON und youtube.com/adacmotorsports im kostenlosen Livestream verfügbar.

Österreich-Festspiele im ADAC GT Masters

Für gleich vier Piloten und zwei Teams wird auf dem Red Bull Ring das erste Heimspiel der Saison stattfinden. Kiano Blum (18/Haupt Racing Team), Tim Hütter (19/Liqui Moly Team Engstler Motorsport), Leo Pichler (24) und dessen Porsche-Team Razoon - more than Racing sowie die Gaststarter von Baron Motorsport mit Pilot Ernst Kirchmayr (70) dürfen den Saisonauftakt vor heimischem Publikum genießen.

Für Pichler und Razoon wird es die zweite Saison im ADAC GT Masters. Er und das Team erlebten 2025 einen Saisonauftakt wie aus dem Bilderbuch mit zwei Siegen. Auch das Wochenende am Red Bull Ring war nach Wunsch verlaufen. „Wir waren Dritte auf dem Podium, das würde ich dieses Jahr gerne mindestens wiederholen, am liebsten natürlich übertrumpfen“, verrät Pichler, der aus Weiz nähe Graz stammt und die wohl kürzeste Anfahrt haben wird. „Der letztjährige Saisonstart war genial, aber das ist abgehakt. Ich freue mich riesig, dass gleich zum Auftakt viele österreichische Zuschauer und Fans vorbeikommen und uns hoffentlich die Daumen drücken.“

Rookie Kiano Blum aus Fußach am Bodensee wird seine ersten Rennen im ADAC GT Masters vor heimischer Kulisse bestreiten. Nach zahlreichen Kilometern im Ford Mustang GT3 über den Winter und dem offiziellen Testtag am Red Bull Ring fühlt sich der 18-Jährige gut vorbereitet: „Ich freue mich riesig auf das Rennwochenende und versuche, es so ruhig und fokussiert wie möglich anzugehen, dann kommt das Beste dabei heraus.“ Landsmann Tim Hütter startet erneut mit dem Lamborghini Huracán GT3 Evo 2, mit dem er 2025 die zweite Saisonhälfte bestritt. „Ich bin einen großen Schritt näher an dem, wo ich sein möchte, und habe mehr Vertrauen ins Auto und viele weitere Aspekte, in denen ich mich deutlich verbessern konnte“, so Hütter aus Gallneukirchen bei Linz. Die Ergebnisse stehen für den 19-Jährigen dabei nicht im Fokus, sondern die stetige Steigerung der eigenen Leistungen.

Wie im vergangenen Jahr, wird auch 2026 Baron Motorsport wieder als Gaststarter am Red Bull Ring dabei sein. Die Mannschaft aus Wien setzt den Ferrari 296 GT3 mit Ernst Kirchmayr und Axcil Jefferies (34/ZWE) am Steuer im Pro-AM Cup ein. Kirchmayr ist ein bekanntes Gesicht im ADAC GT Masters und gewann im Vorjahr auf dem Red Bull Ring den zweiten Lauf in dieser Wertung. Teamkollege Jefferies stammt aus Simbabwe und wurde 2022 Vierter im ADAC Prototype Cup Germany.

Die Favoriten auf dem Red Bull Ring

Der Red Bull Ring ist die schnellste Strecke im Kalender des ADAC GT Masters. Mit drei Siegen zählt Schubert Motorsport zu den erfolgreichsten Teams auf dem 4,318 km langen Kurs in der Steiermark. Die Mannschaft, die mit den Zwillingen Sandro und Juliano Holzem (21/Polch) antritt, setzte im BMW M4 GT3 Evo die schnellste Zeit bei den offiziellen Testfahrten Mitte April. Mit insgesamt sechs Siegen ist BMW auf dem Grand-Prix-Kurs in Österreich die erfolgreichste aktive Marke des ADAC GT Masters.

Das motiviert auch Leyton Fourie (20/ZAF/FK Performance Motorsport). Er teilt sich seinen BMW M4 GT3 Evo erneut mit Tim Zimmermann (29/Langenargen) und das Vizemeister-Duo des Vorjahres zählt zu den Titelfavoriten. „Für mich ist es auf jeden Fall eine große Motivation, dass wir von vielen Seiten als einer der Favoriten auf den Titel gehandelt werden. Natürlich sind große Erwartungen daran geknüpft, aber ich habe großes Vertrauen in unser Paket und glaube, wir können diese Erwartungen erfüllen. Wir kennen unsere Fehler aus dem vergangenen Jahr und haben sie behoben“, so Fourie. „Unser Auto sieht am Red Bull Ring stark aus, die Ford allerdings auch. Natürlich hat noch niemand seine Karten ganz auf den Tisch gelegt, somit fällt eine genaue Beurteilung der Ausgangslage schwer.“

Der Ford Mustang GT3 hat ein Evo-Paket für die neue Saison erhalten und kommt beim Haupt Racing Team, dem amtierenden Fahrer- und Team-Champion, dreifach zum Einsatz. 2025 siegte die Mannschaft auf dem Red Bull Ring und präsentierte sich auch bei den Testfahrten erneut stark mit der drittschnellsten Zeit. „Dass wir die Nummer 1 auf dem Auto haben, zeigt unsere Ambitionen. Das Ziel ist klar: Wir wollen ganz vorne mitkämpfen“, so Emil Gjerdrum (19/NOR).


BWT und ADAC bauen Engagement in der DTM aus

  • Neue Initiative „Driving Change“ an allen DTM-Rennwochenenden
  • Konsequente Reduktion von Einwegflaschen durch Wasserspender
  • Soziales Engagement beim Best Water Run und BWT Race Lap Award

Wiederverwendbare BWT Climate Bottles bieten Fans ein langlebiges, hochwertiges Lifestyle-Produkt
Foto: ADAC-Motorsport

BWT und der ADAC intensivieren ihre Partnerschaft in der DTM und bündeln ihre Kräfte für eine nachhaltigere Gestaltung von Sportevents. Mit der neuen gemeinsamen Initiative „Driving Change“ setzen der Marktführer in der Wassertechnologie und die Rennserie zur DTM-Saison 2026 ein markantes Signal für nachhaltige Lösungen. „Driving Change“ begleitet die gesamte Saison und wird an jedem der acht Rennwochenenden durch wechselnde Aktionen sichtbar, um für Themen wie Müllvermeidung und den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen zu sensibilisieren. Ein markanter, unverwechselbarer Look prägt die Initiative: BWT-Pink steht für eine klare Haltung und die Vision „Change the World – sip by sip“ und wird durch das charakteristische DTM-Gelb ergänzt.

Die seit 2021 bestehende Partnerschaft zwischen BWT und den Rennserien des ADAC basiert auf der Überzeugung, dass Höchstleistung und Umweltbewusstsein Hand in Hand gehen können. Die DTM-Events dienen dabei als Plattform, um innovative und nachhaltige Lösungen sichtbar und erlebbar zu machen, im Sinne der gemeinsamen Mission von BWT: For You and Planet Blue.

„‚Driving Change‘ ist für uns der nächste Schritt, Nachhaltigkeit im Motorsport neu zu denken“, betont Anna Grubeck, Head of Sportsponsoring bei BWT. „Gemeinsam mit dem ADAC nutzen wir die DTM als Plattform, um Innovation, Performance und Verantwortung zu verbinden. Unser Ziel ist es, Lösungen nicht nur sichtbar zu machen, sondern echte Wirkung zu erzielen. Mit Initiativen wie dem BWT Race Lap Award verbinden wir Performance auf der Strecke direkt mit konkretem Impact und schaffen mit jeder gefahrenen Runde Fortschritt beim Zugang zu sicherem und sauberem Trinkwasser.“

„Ziel des ADAC und der DTM ist es, den Motorsport nachhaltiger zu gestalten. Mit der Kampagne ‚Driving Change‘ machen wir dieses Engagement gemeinsam mit BWT sichtbar, erlebbar und reichweitenstark. Die Partnerschaft mit BWT bietet durch die kostenlosen Wasserspender zudem einen konkret messbaren Mehrwert für die Besucher“, sagt DTM-Geschäftsführerin Claudia Wagner.

Ein zentrales Element der Partnerschaft ist die umfassende Infrastruktur für bestes mineralisiertes Trinkwasser bei allen DTM-Rennwochenenden: Insgesamt fünf öffentliche BWT Water Stations im Paddock sowie 50 zusätzliche BWT-Wasserspender auf dem gesamten Veranstaltungsgelände gewährleisten jederzeit den Zugang zu BWT Mineralized Water. Im Fokus steht dabei ein innovatives und nachhaltiges Gesamtkonzept: Lokal aufbereitetes und mineralisiertes BWT Wasser, angereichert mit Magnesium, Zink und Silikat, ermöglicht den konsequenten Verzicht auf Einwegplastik- und Glasflaschen und reduziert dadurch Abfall sowie transportbedingte CO₂-Emissionen erheblich. Wiederverwendbare BWT Climate Bottles – auch als exklusive DTM Special Edition erhältlich – erweitern das Angebot und bieten Fans ein langlebiges, hochwertiges Lifestyle-Produkt. Seit Beginn der Zusammenarbeit konnten durch den Einsatz von Wasserspendern bei Events der DTM und des ADAC bislang mehr als 1,4 Millionen Flaschen eingespart werden.

Darüber hinaus engagiert sich BWT mit der b.waterMISSION, einem Brunnenbauprojekt in Afrika, für den Zugang zu sicherem und sauberem Trinkwasser. Der sogenannte BWT Race Lap Award ist unmittelbar damit verknüpft: Für jede im Rahmen der DTM gefahrene Rennrunde spenden BWT und der ADAC vier Euro zur Unterstützung der b.waterMISSION. Die Kosten werden partnerschaftlich getragen – jede Runde steht damit direkt für Fortschritt beim Ausbau der globalen Trinkwasserversorgung. Im vergangenen Jahr kamen so 70.000 Euro zusammen. Zugunsten der b.waterMISSION findet auch der Best Water Run statt, in diesem Jahr am 21. Juni in Zandvoort. Bei dem Spendenlauf ist die gesamte DTM-Familie für den guten Zweck unterwegs und läuft eine Runde über die Rennstrecke. BWT spendet für jeden Läufer sechs Euro.

Über BWT

Die BWT Best Water Technology-Gruppe ist der Marktführer für Wassertechnologie mit Hauptsitz in Mondsee, Österreich. Rund 6.500 Mitarbeiter arbeiten an dem Ziel, Kunden aus Privathaushalten, Gewerbe und Industrie, Hotels und Kommunen mit innovativen, ökonomischen und ökologischen Wasseraufbereitungs-Technologien ein Höchstmaß an Sicherheit, Hygiene, Gesundheit und Wohlbefinden im täglichen Kontakt mit Wasser zu geben. BWT bietet moderne Aufbereitungssysteme und Services für Trinkwasser, Pharma- und Prozesswasser, Heizungswasser, Kessel-, Kühl- und Klimaanlagenwasser sowie für Schwimmbadwasser. Weltweit arbeiten Mitarbeiter:innen in der Forschung und Entwicklung mit modernsten Methoden an neuen Verfahren und Materialien mit dem Ziel, ökologische und ökonomische Produkte zu entwickeln.

Ein wichtiger Aspekt ist die Senkung des Betriebsmittel- und Energieverbrauchs der Produkte und somit die Reduktion der CO2-Emissionen. Erklärtes Ziel von BWT ist es, Wasser überall auf der Welt in perfekter Trinkwasserqualität zur Verfügung zu stellen und somit den Konsum von Einweg-Plastikflaschen zu reduzieren. Das erspart den aufwendigen Transport, die Lagerung sowie Entsorgung von Wasserflaschen. Besonderes Augenmerk legt BWT dabei auch auf Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und den schonenden Umgang mit limitierten Ressourcen, um auch künftigen Generationen eine schöne, lebenswerte Welt zu hinterlassen – gemäß dem Claim: BWT – For You and Planet Blue.


Dienstag, 21. April 2026

Superbike: Viel Abenteuer, Platz vier und ein blaues Auge

24h Le Mans, BMW Motorrad World Endurance Team, #37 BMW M 1000 RR,
Markus Reiterberger (GER), Michael van der Mark (NED),
Steven Odendaal (RSA), Jérémy Guarnoni (FRA)
Foto: BMW-Motorsport

Zwei EURO MOTO-Superbiker haben am vergangenen Wochenende schon die Muskeln spielen lassen. Zwar nicht in der EURO MOTO, aber vorab beim Auftakt in der Langstrecken-Weltmeisterschaft. Das BMW-Werksteam mit Markus Reiterberger an Bord machte in Le Mans zwar nicht die erhoffte Beute. Dagegen fehlte Neuling Marcel Schrötter im Team ERC Endurance nicht viel zu einer Podiumsplatzierung.

Das Werksteam war vom zweiten Startplatz in den 24-Stunden-Marathon gegangen, sammelte nach acht und 16 Stunden die Zusatzpunkte für die Führung ein und wollte nach dem Sieg greifen. Das Trio mit Markus Reiterberger (GER), Michael van der Mark (NED) und Steven Odendaal (RSA) war aber auch in einen Crash verwickelt und bekam technische Probleme. Beendet hat es das Rennen trotzdem. Anders als geplant aber noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen, reiste das BMW Motorrad World Endurance Team auf Rang sechs der Weltmeisterschaftswertung aus Le Mans ab.

Grandios verlief der Einstand des 33-jährigen Marcel Schrötter. Im Team ERC Endurance, das aus Karlsruhe stammt, war Schrötter war mit Abstand der Schnellste im Trio, zu dem auch David Checa und der Franzose Kenny Foray gehören. Schrötter legte den Grundstein für den neunten Startplatz für das 24-Stunden-Rennen. Am Ende sprang sogar der vierte Platz heraus.

“Ich bin glücklich damit, mein erstes 24-Stunden-Rennen gut überstanden zu haben“ sagt er übermüdet, aufgedreht und glücklich zugleich. „Allein schon das Überqueren der Ziellinie nach einer so langen Distanz ist ein Erfolg für sich, und als Vierte waren wir zudem das beste Privatteam und auch das beste BMW-Team. Die vergangene Woche war für mich eine unglaubliche Erfahrung. Körperlich habe ich die 24 Stunden recht gut verkraftet, abgesehen davon, dass mein Rücken nach drei oder vier Stunden sehr verspannt war. Ein Muskel im unteren Rückenbereich hatte sich komplett verkrampft. Dieses Problem ist mir schon seit einiger Zeit bekannt, und wenn dieser Muskel nicht mehr mitspielt, wird es umso anstrengender. Ich musste mit enormen Kraftaufwand fahren. Das war nicht ideal.“

Aus seiner Sicht hat Schrötter vor allem im Qualifying auf sich aufmerksam gemacht. „In meiner Gruppe «Blau» war ich Vierter in der kombinierten Zeitenliste. Alle Top-Teams verfügen über Qualifyer-Reifen. Wir hingegen nicht. Bei einem Langstreckenrennen ist das Qualifying die einzige Session, in der der Fahrer wirklich alles geben kann.“

Vom 8. bis 10. Mai 2026 kann er es wieder beweisen. Dann findet auf dem Sachsenring der Start in die EURO MOTO-Saison statt.

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek

24. – 26. April – Volles Programm in der Magdeburger Börde

  • Vom 24. bis 26. April gastieren die DMV Goodyear Racing Days in der Motorsport Arena Oschersleben
  • Auf dem 3,667 Kilometer langen Kurs erwartet die Fans ein vollgepacktes Rennwochenende

 

Foto: Jens Hawrda

Auf der nördlichsten Rennstrecke Deutschlands wartet gleich eine Premiere auf. Erstmals wird der neue DMV Polo Cup an den Start gehen. Die Serie gehört ab sofort fest zum Programm, packende Tür-an-Tür-Duelle sind garantiert. Ein fester Bestandteil ist die DMV BMW Challenge, die in diesem Jahr mit dem neuen DMV BMW M2 Cup zusätzliche Akzente setzt. Gemeinsam mit dem DMV STGT Cup sowie der Langstreckenserie DMV NES GP bietet sich den Fans moderner GT- und Tourenwagensport auf höchstem Niveau. Besonders spektakulär wird es im DMV STGT Cup, in dessen Rahmen auch die Ferrari Racing Series antritt und mit klangstarken GT-Boliden für Gänsehaut sorgt.

Historischen Motorsport bietet das DMV Classic Masters, das gemeinsam mit der Alfa Romeo Challenge ein breites Feld an Tourenwagenklassikern präsentiert. Mit dabei sind unter anderem Fahrzeuge verschiedenster Epochen, die Motorsportgeschichte lebendig werden lassen. Garantiert actionreich wird es im DMV BMW 318ti Cup zugehen, wo junge Talente gegen erfahrene Piloten um Siege und Punkte kämpfen.

Abgerundet wird das Wochenende durch die Porsche Club Historic Challenge, die eine beeindruckende Bandbreite an Fahrzeugen aus Zuffenhausen an den Start bringt.

Tickets und weitere Informationen unter www.dmv-goodyear-racingdays.com/oschersleben-2026