Freitag, 30. Januar 2026

ADAC GT Masters: Haupt Racing Team gibt nächsten Fahrer bekannt

Niklas Kalus
Foto: Haupt-Racing Team / Gruppe C GmbH

Niklas Kalus (GER) wird in der Saison 2026 erneut für das Haupt Racing Team an den Start gehen. Geplant sind Einsätze im ADAC GT Masters, der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) sowie in der GT Winter Series.

  • Niklas Kalus wieder im Ford Mustang GT3 von HRT
  • Erweitertes Programm mit NLS-Einsätzen
  • Niklas Kalus: „Ich bin hochmotiviert, mich weiterzuentwickeln.“

In der Saison 2026 wird ein bekanntes Gesicht wieder für das Haupt Racing Team im Einsatz sein. Niklas Kalus greift erneut ins Lenkrad des Ford Mustang GT3. Der 20-Jährige wird auch in der nächsten Saison für die Mannschaft aus Drees im ADAC GT Masters an den Start gehen und ist wieder Teil des Nachwuchsprogramms, welches HRT mit dem „Road to DTM“-Konzept konsequent verfolgt. Im vergangenen Jahr trug Kalus in seiner Premierensaison mit einer Pole-Position und weiteren starken Resultaten wesentlich zum erneuten Gewinn der Teammeisterschaft in der „Liga der Supersportwagen“ durch HRT bei. Doch nicht nur bei den sechs Veranstaltungen des ADAC GT Masters wird Niklas Kalus hinter dem Steuer des Ford Mustang GT3 Platz nehmen. Der Duisburger erweitert sein Motorsportprogramm und nimmt in der zweiten Jahreshälfte Läufe der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie auf der legendären Nürburgring-Nordschleife in Angriff.

Vor der regulären Saison bereitet sich Niklas Kalus im Rahmen der GT Winter Series auf die kommenden Aufgaben vor. Vom 13. bis 15. Februar absolviert Kalus gemeinsam mit dem Österreicher Kiano Blum die Testfahrten und Wertungsläufe im Ford Mustang GT3 mit der Startnummer #64 auf dem spanischen Circuit Ricardo Tormo. Ebenfalls am Start ist das Schwesterfahrzeug #74, welches von Max Cuccarese (ITA) und Alain Valente (SUI) pilotiert wird.

Niklas Kalus, Haupt Racing Team

„Ich freue mich sehr, auch in der kommenden Saison erneut für HRT an den Start zu gehen. Das Vertrauen für ein weiteres Jahr bedeutet mir viel und gibt mir zusätzliche Motivation. Neben meiner Rückkehr ins ADAC GT Masters wartet mit der Nürburgring-Nordschleife eine ganz besondere neue Herausforderung auf mich, auf die ich mich extrem freue. Ich bin hochmotiviert, mich weiterzuentwickeln, und blicke voller Vorfreude auf ein spannendes, lehrreiches und hoffentlich erfolgreiches Rennjahr.“

Ulrich Fritz, Geschäftsführer Haupt Racing Team

„Wir freuen uns, dass wir Niklas weiterhin auf seinem Karriereweg begleiten dürfen. Bereits in seiner ersten Saison hat er gezeigt, dass er sehr talentiert ist. Wir werden seine Entwicklung weiter vorantreiben und mit den Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife kann Niklas seinen Erfahrungsschatz weiter ausbauen. Ich bin sehr optimistisch, dass wir von ihm im kommenden Jahr erneut eine gute Weiterentwicklung und gute Ergebnisse sehen werden.“

Quelle: Haupt-Racing Team

Dienstag, 27. Januar 2026

DTM-Stars jubeln in Daytona

Beim 24-Stunden-Rennen in Daytona holten am vergangenen Wochenende gleich mehrere Fahrer mit DTM-Erfahrung Siege. Allen voran Laurin Heinrich: Der neue Porsche-Werksfahrer gewann im Penske-Porsche 963 den Langstrecken-Klassiker im US-Bundesstaat Florida.

"Ich bin überwältigt und unfassbar glücklich. Ein unglaublicher Moment in meiner Laufbahn, für den ich Porsche sehr dankbar bin", sagte Heinrich, der 2023 in der DTM startete und zum Förderkader der ADAC Stiftung Sport zählt. Jack Aitken, der 2025 bis zum Finale um seinen ersten DTM-Titel kämpfte, sicherte sich in einem Cadillac GTP Rang zwei. Auf dem Gesamtpodium standen auch die beiden DTM-Champions René Rast (2017, 2019 und 2020) und Sheldon van der Linde (2022). Das BMW-Duo belegte den dritten Platz.

Einen beindruckenden dritten Sieg schaffte die von Christian Hohenadel geleitete Winward-Mannschaft in Florida: Das Mercedes-AMG-Team holte nach 2021 und 2024 einen Sieg in der GTD-Klasse für GT3-Fahrzeuge mit DTM-Vizechampion Lucas Auer, Ex-DTM-Fahrer Philip Ellis, dem ehemaligen ADAC GT Masters-Laufsieger Indy Dontje und Russell Ward. In einer spannenden Schlussphase verteidigte Ellis den Klassensieg erfolgreich gegen DTM-Star Nicki Thiim in einem Aston Martin. "Mein erster Sieg in Daytona fühlt sich unglaublich an. Dieses Rennen zu gewinnen, ist eine klasse Geschichte – vor allem nach meinem schweren Unfall 2022. Ich gratuliere Winward Racing und Mercedes-AMG zu diesem Top-Resultat mit insgesamt drei Podien", freute sich Auer nach dem Rennen.

Spannend ging es auch in der GTD-Pro-Klasse für GT3-Fahrzeuge zu: Nach 662 Runden fehlten Maro Engel als Zweiter nur 2,223 Sekunden zum Sieg, der an ein BMW-Quartett um ADAC Stiftung Sport-Fahrer Max Hesse und Ex-ADAC GT Masters Champion Connor de Philippi ging. Die DTM-Champions Ayhancan Güven und Thomas Preining landeten mit Unterstützung von Ricardo Feller und Klaus Bachler beim US-Debüt des "Grello" und Manthey Racing auf dem fünften Rang der GTD-Klasse. "Wir waren konstant und fehlerfrei unterwegs – genau so, wie es alle von unserem Topteam Manthey erwartet haben. Mit einer äußerst starken Leistung haben wir uns nach einem enttäuschenden Qualifying konsequent nach vorn gearbeitet. Im letzten Viertel des Rennens fuhren wir an der Spitze mit, leider fehlte es im finalen Kampf um den Klassensieg etwas an Tempo. Sehr schade, aber dennoch ein beeindruckender Auftritt von uns", sagte Güven nach dem 24h-Marathon.

Quelle: dtm.com


Freitag, 23. Januar 2026

BMW M2 Cup: Reifenpartner steht fest

Michelin liefert die Reifen für den neuen Nachwuchscup. Reifen wurde bereits bei der Entwicklung des BMW M2 Racing getestet. Pre-Season Test am DEKRA Lausitzring.

Der Reifenpartner für den neuen BMW M2 Cup steht fest: Michelin wird Reifenpartner des Markenpokals und sorgt für besten Grip in der neuen Serie für Nachwuchstalente. Der Premiumreifenhersteller aus Frankreich stattet den neuen Cup mit dem 313 PS starken BMW M2 Racing exklusiv mit Reifen aus. Alle Rennen des BMW M2 Cup werden im Rahmen der zuschauer- und reichweitenstarken DTM ausgetragen. Mitte Juni startet der BMW M2 Cup auf dem DEKRA Lausitzring in die Saison.

„Wir freuen uns sehr, mit Michelin einen renommierten Reifenhersteller für den BMW M2 Cup gewonnen zu haben“, sagt ADAC-Motorsportchef Thomas Voss. „BMW hat den Reifen bereits innerhalb der Entwicklung des M2 Racing getestet. Damit bieten wir den jungen Talenten im M2 Cup ein optimales Technikpaket für den Start ihrer Karriere im Rahmen der DTM.“ 

Martin Maffert, Michelin Motorsport Manager für die DACH-Region, meint: „Wir freuen uns sehr auf die Fortsetzung unserer Partnerschaft mit dem ADAC in dieser neuen Nachwuchsserie im Rahmen der DTM. Wir sind der Ansicht, dass der BMW M2 Cup eine hervorragende Ausgangsbasis für junge Talente darstellt, die wir mit unseren erprobten Motorsportreifen und einer verlässlichen technischen Betreuung gerne unterstützen werden“.

Der BMW M2 Cup setzt 2026 auf den Michelin Pilot Sport GT M+ bei trockenen sowie den Michelin Pilot Sport Cup GT P2L bei nassen Streckenbedingungen. Bereits während der Testphase des neuen BMW M2 Racing wurden die beiden im französischen Clermont-Ferrand hergestellten Michelin-Pneus genutzt und sind somit optimal auf die Fahrzeuge der Nachwuchstalente abgestimmt. Die Teams erhalten jeweils sechs neue Slick-Reifen pro Veranstaltung. Zusätzlich können sie vier Reifen aus den vorangegangenen Rennen nutzen. Zum Saisonstart stehen einmalig zehn neue Slicks zur Verfügung. Neben zwei Trainings und einem Qualifying werden im BMW M2 Cup an jedem Wochenende zwei Sprintrennen ausgetragen.

Los geht es für die Fahrer der neuen Einsteigerserie des „Road-to-DTM“-Programms des ADAC bei einem offiziellen Vorsaison-Test auf dem DEKRA Lausitzring am 4. Juni, bevor auf der gleichen Strecke vom 19. bis 21. Juni die erste Rennveranstaltung im Rahmen der DTM stattfindet. Auch alle weiteren vier Veranstaltungen finden gemeinsam mit der reichweitenstarken Traditionsrennserie statt und werden kostenlos auf Joyn übertragen.

Rennkalender BMW M2 Cup 2026

19. – 21.06.2026 Dekra Lausitzring

03. – 05.07.2026 Norisring

14. – 16.08.2026 Nürburgring

11. – 13.09.2026 Sachsenring

09. – 11.10.2026 Hockenheimring

Quelle: www.adac-motorsport.de

Sonntag, 18. Januar 2026

IDM Supersport: Ein Däne macht das MCA-Duo zum Trio

Julius Frellsen aus Dänemark ist der dritte Honda-Fahrer im MCA Nachwuchsprojekt
Foto: MCA Racing

Ein neues Gesicht bei MCA Racing. Das Honda-Team um Inhaber Stefan Schmidt aus Altendiez ist komplett. Nachdem sich Dirk Geiger nach dem Vizetitel in der Supersportklasse anders orientiert hat, präsentierte der Motorradhändler zuerst Marvin Siebdrath als Nachfolger. Nun folgt mit dem 17-jährigen Julius Frellsen aus Dänemark ein weiterer neuer Kollege für Stammfahrer Julius Caesar Rörig.

Für Rookie Julius Frellsen beginnt mit dem Einstieg in die EURO MOTO Supersport ein völlig neues Kapitel in der Rennsport-Karriere. Für MCA hatte er das Buch bereits 2023 aufgeschlagen. Man kennt sich bereits. Frellsen ging für das deutsche Team 2023 im Northern Talent Cup an den Start und wurde Gesamt-Dritter.

Im Gedächtnis geblieben ist auch seine Aufholjagd im Folgejahr, als er im niederländischen Assen noch einmal als Gastfahrer in den Cup zurückkehrte. Frellsen startete lediglich vom 16. Platz, gewann aber beide Rennen. Nach mehreren internationalen Einsätzen folgt nun der Schritt in die Supersport-Klasse.

„Ich freue mich riesig auf diese neue Etappe auf der CBR600RR“, bedankt sich der Däne bei MCA und Honda Deutschland für diese Chance. Stefan Schmidt ist begeistert von der Aufstellung und sagt: „Marvin Siebdrath hat bereits bewiesen, dass er einer der fähigsten Fahrer in Deutschland ist. Er ist schnell, konstant und entschlossen. Julius Caesar Rörig kennt das Projekt im Detail und zählt mittlerweile zu den erfahrensten Teilnehmern im Feld. Und Julius Frellsen hat frühzeitig das Talent und die Geschwindigkeit gezeigt, die man braucht, um in unserem Sport zu bestehen. Wir bieten ihm bei seinem Aufstieg ein starkes Fundament.“

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek


Freitag, 16. Januar 2026

IDM Sportbike: Vizemeister Bijman kehrt zurück in sein Erfolgsteam

Ruben Bijman (li.) und Carsten Freudenberg setzen nach einjähriger Pause
ihr Kapitel in der kommenden Saison in der Sportbike-Klasse fort.
Foto: Team Freudenberg

Ein starkes Kapitel bekommt eine Fortsetzung: Für die Saison 2026 holt Freudenberg RORA-PALIGO Racing Ruben Bijman zurück – dorthin, wo 2024 Podien und Vizetitel geschrieben wurden. Damit ist das Starter-Trio der Mannschaft aus Bischofswerda komplett.

Nach einem Jahr in der IDM Supersport kehrt der Niederländer nun zu jener Crew zurück, mit der er 2024 in der IDM Supersport 300 eine beeindruckend konstante Saison ablieferte und am Ende verdient Vizemeister wurde. „Es ist großartig, wieder im Team Freudenberg zu sein. Wir haben 2024 schon gezeigt, dass wir super zusammenarbeiten können. Ich bin happy, wieder mit der Crew arbeiten zu dürfen. Ich fühle mich sehr gut und bereite mich bereits intensiv mit entsprechenden Workouts auf die Saison vor. Vielen Dank an Carsten Freudenberg und die Partner Paligo, Rora und Co. für das Vertrauen. Ich werde alles geben, damit wir an 2024 anknüpfen können“, so Bijman.

Das Team um Carsten Freudenberg hat mit dem 22-Jährigen nicht nur ein starkes Rennpferd im Stall, sondern auch einen erfahrenen Routinier an der Seite von Luis Rammerstorfer und Rookie Mika Siebdrath. Genau diese Mischung aus Tempo, Konstanz und Erfahrung macht Bijman für das Freudenberg-Team so wertvoll. Teamchef Carsten Freudenberg bestätigt: „Ich bin happy, dass wir Ruben zurück im Team haben. 2024 war er einer der konstantesten Fahrer im Feld und ist Vizemeister geworden. Er bringt sehr viel Erfahrung auf unterschiedlichen Bikes mit, kennt das IDM- bzw. EuroMoto-Umfeld und die Strecken. Der perfekte Erfahrungsträger für unsere Nachwuchspiloten Luis und Rookie Mika. Ich freue mich sehr auf die Arbeit mit allen dreien. Ich bin mir sicher, dass wir mit diesem Line-up den Fans und unseren Partnern für ihre Unterstützung 2026 etwas zurückgeben können.“

Zur Saison 2026 komplettiert der Niederländer gemeinsam mit Siebdrath und Rammerstorfer das Fahreraufgebot von Freudenberg RORA-PALIGO Racing in der EuroMoto. Alle drei Piloten greifen dabei auf der Triumph Daytona 660 in der Sportbike-Kategorie an. Besonders der Rookie Mika Siebdrath und auch Luis Rammerstorfer sollen von Bijmans Know-how, Streckenkenntnis und WM-Kenntnissen profitieren. Damit stellt sich das Team für die kommende Saison in Breite und Qualität stark auf.

Quelle: idm.de / Rowena Hinzmann


Donnerstag, 15. Januar 2026

IDM Superbike: „Die EURO MOTO ist eine geile Serie mit Kämpfen“

Markus Reiterberger ist vierfacher IDM Superbike-Champion. Er ist in die Weltmeisterschaft aufgestiegen, hat die Konkurrenz in Asien in Grund und Boden gefahren und kehrt jetzt doch wieder zu den Wurzeln zurück. Der 31-jährige Bayer aus Obing, den alle „Reiti“ nennen, startet im BMW-Team von Werner Daemen in der Klasse EURO MOTO Superbike, dem europaweit aufgewerteten IDM-Nachfolger. Im Interview erklärt er seine Motivation und was ihn neben der Strecke noch antreibt.

Sie haben vier Superbike-Titel in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft gewonnen. Was treibt Sie noch an? Müssen Sie etwas beweisen?

Neben meinen Langstrecken-Einsätzen in der EWC war ich letztes Jahr auch Superbike-WM-Testfahrer bei BMW für Toprak Razgatlioglu und Michael van der Mark. Das war ein sehr spannender, anspruchsvoller Job. Aber ich muss ehrlich sagen, dass auch ich selbst auch noch Rennen fahren kann und will. Bezüglich der EURO MOTO ist Teamchef Werner Daemen auf mich zugekommen. Ich hatte die Serie verfolgt und gesehen, wie überlegen Lukas Tulovic auf der Ducati war und die BMW´s etwas ins Straucheln geraten waren. Da habe ich mir gedacht, es ist eine Aufgabe für mich, das wieder in Ordnung zu bringen.

Reiti und BMW sind wie Topf und Deckel. Warum haben Sie nie einen Markenwechsel in Erwägung gezogen, um sich neu beweisen zu können?

Die Frage bekomme ich öfter. Die Antwort ist relativ einfach. Ich hatte mehrmals die Möglichkeit zu wechseln und war auch mehrmals kurz davor. Aber was mich immer wieder bei BMW gehalten hat, war das Werk selber, aber auch das Drumherum. Mein ganzes Umfeld, mein ganzer Rennsport hat sich immer um BMW, um Alpha Racing und um die Zusammenarbeit mit Werner Daemen gedreht. Das hätte ich bei einem Markenwechsel alles verloren. Mir ist bewusst, dass ich nur so stark bin, weil ich diese Leute um mich habe. Es hat mir immer Spaß mit ihnen gemacht und meiner Meinung nach ist das Rennfahren ein Teamsport. Zweimal habe ich das Team gewechselt. Das war in der Superbike-WM und ich habe richtig schlechte Erfahrungen gemacht. Da habe ich mir geschworen, dass ich aus Werners Team nicht mehr woandershin wechsle, wenn ich mich nicht wirklich schlecht fühle. Ich stand erst kürzlich wieder vor der Entscheidung, denn ich hatte ein recht gutes Angebot als Superbike-Testfahrer von einem anderen Hersteller. Doch dann haben BMW, Werner Daemen und ich ein Paket für die Langstrecken-WM wie auch für die EURO MOTO geschnürt.

Lukas Tulovic wird den Superbike-Titel in der EURO MOTO auf Ducati verteidigen wollen. Haben Sie beobachtet, an welchen Stellen Sie ihn schlagen können?

Boah, das ist schwer zu sagen. Ich war nie vor Ort, ich hab das nur online verfolgt. Mir ist aufgefallen, dass er saustark war und ich kenne auch die Aussagen von Konkurrenten. Das Paket war sehr gut und das Reglement kam der Ducati ein bisschen mehr entgegen als für die anderen Hersteller.

Was halten Sie von der Entwicklung der Serie in den letzten Jahren?

Die IDM und jetzige EURO MOTO ist auf einem richtig ansteigenden Level. Wenn wir schauen, wer dabei ist, dann sind da absolute Hochkaräter auf der Liste. Das ist nicht wie 2017 oder 2022, als ich ein oder zwei Gegner hatte. Das ist jetzt wieder vergleichbar mit 2014, 2015, wo wir gegen das Team von 3C-Carbon mit Xavier Forés, Lorenzo Lanzi und Max Neukirchner auf WM-Niveau gefahren sind. Das ist jetzt wieder eine richtig geile Meisterschaft, wo man sich richtig bekämpfen kann. Viele Leute denken zwar, ich mache einen Rückschritt, wenn ich in EURO MOTO antrete, aber das sehe ich nicht so. Es handelt sich um eine Europameisterschaft in extrem guter Verfassung.

In der Superbike-WM waren Sie mäßig erfolgreich unterwegs. Haben Sie die Ergebnisse abgehakt?

Es kommt immer mal wieder hoch. 2016 war die Blütezeit in meiner Karriere, nachdem ich 2015 so stark und schnell und fit wie noch nie war. Aber ich hatte keine Chancen in der WM. 2017 habe ich das mit einer größeren Besatzung wiederholt und bin mental in eine Sackgasse geraten. Das Fahren hat keinen Spaß mehr gemacht. Nach drei Rennen habe ich hingeschmissen und bin zurück in die IDM gegangen. Ehrlich: Da versuchst Du Dein ganzes Leben lang in die WM zu kommen und dann ist alles gar nicht so, wie Du dachtest. Du bist eine Nummer und musst mit dem zurechtkommen, was Du vorfindest. Es war nicht wie in der IDM oder in den früheren Teams, dass an jedem Detail gearbeitet wurde oder das Motorrad exakt an Dich angepasst wurde. Da gab es nur: Friss oder stirb. Das waren damals die Gegebenheiten. Es war auch nur ein klein gehaltenes Team mit wenig Werksunterstützung. Das hat dann halt einfach nicht gereicht.

In der Asia Road Racing Championship haben Sie die Gegner in Grund und Boden gefahren und wurden erfolgsbezogen entlohnt. Wie haben Sie das Geld angelegt?

Ich habe bis heute kein Geld erhalten. Was ich bis heute noch niemandem gesagt habe: Das Ganze ist zum Rechtsstreit eskaliert, den wir gewonnen haben. Ich bin damals dort gefahren, weil Alpha Racing in dem asiatischen Team involviert war. Ein starker und am besten deutschsprachiger Fahrer wurde gesucht. Ich bekam einen guten Vertrag. Preisgeldbasiert, also stark erfolgsabhängig, und mit wenig Grundgehalt. Mit der Unterstützung von BMW und Alpha Racing hat es immer gepasst, aber der Teamchef hat mich mit dem Preisgeld versetzt. Zeitweise war er verschollen, wurde aber aufgefunden und soll jetzt zahlen. Trotzdem wiege ich mich noch nicht in der sicheren Hoffnung, dass das was wird.

Wann Sind sie ihr letztes Superbike-Rennen gefahren?

Im September 2024 im ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team als Ersatz für den verletzten Toprak Razgatlioglu. Ich bin in Cremona auf den Plätzen 14 und 15 ins Ziel gekommen.

Ist es richtig, dass Sie das Tuning-Geschäft von Ralf Waldmann übernommen haben?

Als Nachbarn haben wir bei ihm und bei uns daheim zusammen viel an Kreidler-Motorrädern geschraubt. Als er gestorben ist, habe ich sein Sortiment zu meinem dazugenommen und mir damit ein zweites Standbein neben dem Rennsport aufgebaut. Für mich stand fest, das Ganze muss weiterleben. Seitdem mache ich Moped-Tuning, Restaurationen, Abstimmungen hauptsächlich von Zweitaktern, Kreidler und alles, was es so gibt. Oder Rennauspuffe, die auf dem Prüfstand abgenommen werden und TÜV- konform offiziell auf der Straße gefahren werden dürfen. Mit meinem Vater habe ich unseren alten Bauernhof renoviert und eine Werkstatt gebaut. Mein drittes Standbein ist das CNC-Fräsen. Die Maschine dafür habe ich mir vor ein paar Jahren gekauft. So sieht mein Aufgabengebiet neben dem Rennsport aus.

Könnten Sie davon Ihren Lebensunterhalt bestreiten?

Damit bin ich so ausgelastet, dass ich das alleine kaum bewältigen kann. Ja, ich könnte davon leben. Diese Zukunftssicherheit war mir auch wichtig. Ich bin nicht abhängig vom Rennsport. Weil meine Eltern immer gesagt haben, du machst einen Schulabschluss. Du machst eine Lehre. Das habe ich alles absolviert und bin Motorradmechaniker geworden. Ich wollte nicht der Rennfahrer sein, der da irgendwann mal im Arsch ist und ohne alles dasteht.

Sie haben seit zwei Jahren eine kleine Familie gegründet. Wie hat sich Ihr Leben nach der Geburt von Valentina verändert?

Ich musste mich zeitlich neu aufstellen. Weil ich mit zwei oder besser gesagt drei Berufen schon relativ eingespannt war. Dann kamen noch der Hofumbau und der Hausbau dazu. Ich versuche den Tag so einzuteilen, dass ich entweder Früh- oder Spätschicht mache oder beides. Weil ich selbstständig bin, lässt sich das ganz gut einteilen. Aber ich kann mich schwer von meinen zwei Mädels zu Hause trennen kann und setze alles daran, jeden Tag ein paar Stunden Zeit mit ihnen zu verbringen. Zum Abendessen will ich daheim sein und der Sonntag ist ein reiner Familientag geworden.

Hat Valentina ein Schaukelpferd oder ein Schaukelmotorrad?

Beides. Ich habe auch noch ein kleines Fahrerlagermoped. Auf den Tank habe ich ein Tankpad gebaut und drunter eine Fußrastenanlage. So fahren wir mit der 50er zu den Eseln und den Schafen bei uns am See, von denen sie so begeistert ist, kaufen uns ein Schoko-Eis und fahren wieder heim.

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek

Moto3-WM: „Ich konnte es gar nicht richtig glauben“

Es war wie ein Wunder für ihn selbst und eine Sensation für alle deutschsprachigen Fans der Motorrad-Weltmeisterschaft: Der Österreicher Leo Rammerstorfer steht vor seiner ersten Grand-Prix-Saison in der Moto3-Klasse. Damit wird es 2026 zumindest wieder einen Fahrer mit deutscher Muttersprache im Paddock geben – und sein Sprungbrett war die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) aus der jetzt die neue EURO MOTO hervorgegangen ist.

Leo Rammerstorfer ist der Sprung in die Grand-Prix-Szene gelungen. Drei IDM-Jahre formten ihn.
Foto: Dino Eisele

In den letzten Tagen hat das Telefon bei den Rammerstorfers in Feldkirchen ständig geklingelt. Die Sponsoren haben angerufen, die Presse wollte Genaueres wissen, Termine mussten abgestimmt werden. Das italienische Team SIC58 Squadra Corse hatte zuvor die Verpflichtung von Leo Rammerstorfer für die Moto3-Saison 2026 verkündet. Der 21-jährige Österreicher erhielt den zuerst für den Schweizer Noah Dettwiler reservierten Platz. Dieser hatte seine Ansprüche darauf trotz seiner schnell fortschreitenden Genesung nach dem desaströsen Unfall in Sepang abgegeben. Für Dettwiler kommt die neue Saison zu früh.

Leo Rammerstorfer gehörte drei Jahre lang zum Kader des sächsischen Freudenberg-Teams. Als er mit seinem Vater 2020 spontan zur Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) auf den Lausitzring fuhr, glich der Ausflug fast einem Himmelfahrtskommando. Das in der Supersport 300 Freudenberg-Team gewährte den Beiden Unterschlupf und kümmerte sich auch um die mitgebrachte Yamaha. Am Saisonende wechselte er das Fabrikat und fuhr wie seine Teamkollegen Lennox Lehmann und Dirk Geiger eine KTM RC 390 R. Ein Jahr später errang Rammerstorfer auf dem Red Bull Ring seinen ersten Podiumsplatz und 2020 verabschiedete er sich mit drei Siegen und drei weiteren Podiumsplatzierungen vom Freudenberg-Team und der IDM Supersport 300. Der Grundstein für die WM-Karriere wurde auf deutschem Boden gelegt. Seine nachfolgenden Leistungen im Red Bull Rookies Cup und im FIM Junior-GP brachten den gelernten Installateur dorthin, wo er jetzt ist.

„Ich konnte es gar nicht glauben, was da passiert ist“, ist Leo Rammerstorfer immer noch von den Ereignissen überwältigt. „Seit dem Sturz von Noah Dettwiler war ich mit dem Team SIC58 Squadra Corse in Kontakt. In Valencia wurde alles konkreter und ein italienischer Manager hat sich eingebracht. Mit den Details kennt sich mein Papa aus.“

Während der 21-jährige Leo in Zukunft an der Seite seinen irischen Teamkollegen Casey James O’Gorman in der Moto3-WM antritt, führt sein Bruder Luis Rammerstorfer die Tradition fort und erfreut sich 2026 der Sportbike-Nachwuchsförderung im Team Freudenberg-RORA Paligo Racing im IDM-Nachfolger EURO MOTO.

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek

Dienstag, 13. Januar 2026

ADAC GT-Masters: Formel 1-Legende unterstützt Nachwuchstalent

Nach einem lehrreichen Jahr 2025 wird der Österreicher Tim Hütter 2026 erstmals die komplette ADAC GT Masters Saison für das Liqui Moly Team Engstler bestreiten. Der langjährige Formel 1-Teamchef Franz Tost wird ihn dabei unterstützen.


Nachdem Hütter 2025 vier Rennwochenenden im ADAC GT Masters bestritt, wird der 18-jährige Österreicher 2026 eine komplette Saison fahren. Der Nachwuchspilot aus dem oberösterreichischen Gallneukirchen wird dabei weiterhin in einem Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 für das Liqui Moly Team Engstler antreten. Zur Saisonvorbereitung wird Hütter zwischen Januar und März ausgewählte Rennen bestreiten. 

Unterstützung erhält Tim Hütter dabei zukünftig von der österreichischen Motorsport-Legende Franz Tost. Der Tiroler war zwischen 2006 und 2023 Teamchef vom Toro Rosso-Rennstall (ab 2020 AlphaTauri) in der Formel 1. Zuvor war er für BMW in der Formel 1 tätig. In seiner Zeit im Juniorteam von Red Bull arbeitete er mit den beiden viermaligen Weltmeistern Sebastian Vettel und Max Verstappen. Mit seiner langjährigen Erfahrung wird er Hütter menschlich und sportlich in seiner Entwicklung unterstützen.

„Meine Ziele sind klar: weiterhin Fortschritte und Verbesserungen zu erzielen. Ich werde auf jeden Fall alles dafür tun, meinem Ziel einen großen Schritt näher zu kommen“, so Hütter. „Von Franz Tost kann ich aufgrund seiner Erfahrung sehr viel lernen! Die Ehre zu haben, von ihm Tipps zu bekommen, ist sehr groß.“ Derzeit trainiert er fast täglich im Fitnessstudio, auf der Kartbahn und im Simulator, um sich perfekt vorzubereiten. Zudem darf Hütter – dank eines Sponsors – im Olympiastützpunkt Linz mit Mentaltrainern zusammenarbeiten.

Lamborghini-Werksfahrer und DTM Pilot Luca Engstler wird Hütter auch weiterhin als Mentor zur Seite stehen. Die Vorfreude auf die 2026er Saison im Liqui Moly Team Engstler ist auf der Seite von Hütter groß. Mit Tourenwagen-Legende Franz Engstler, seiner Frau Ulrike und Sohn Luca hat Hütter seine Motorsportfamilie gefunden. Auch auf die Zusammenarbeit mit seinem Renningenieur Bernd Ordemann freut sich Hütter bereits sehr. 

Quelle: www.adac-motorsport.de

Montag, 12. Januar 2026

IDM Superbike: Interview mit Marcel Schrötter

Nach 15 WM-Jahren kehrt Marcel Schrötter in die deutsche Rennszene zurück. Der 33-jährige Bayer wird auf BMW im Team von GERT56 um den Titel in der EURO MOTO Superbike-Klasse kämpfen. Seinen wohl größten Triumph hat Schrötter wohl schon am 3. Januar gefeiert. Einen Tag nach seinem eigenen Geburtstag sind er und seine Freundin stolze Eltern einer Tochter, die Maja heißt, geworden. Wir haben exklusiv mit ihm gesprochen.

Er ist wieder da und nimmt ein große Projekt in Angriff:
Marcel Schrötter bestreitet 2026die EORO
 Moto in der Superbike-Klasse
Foto: PR_Bild Marcel Schrötter


Nach 15 Jahren hast Du keinen WM-Startplatz mehr erhalten. Was war der Grund?

Keinen Startplatz mehr erhalten, so würde ich das gar nicht sagen. Ich hätte noch mehrere Möglichkeiten gehabt. Aber unter den gegebenen Bedingungen sehe ich es einfach nicht ein weiterzumachen. Ich bin an einem Punkt in meiner Karriere und in einem Alter, wo es auch finanziell weitergehen muss. Ich hätte alles in der Hand gehabt, um eine gute Saison zu machen. Aber das Niveau der Supersport-WM hat in den letzten drei Jahren extrem angezogen. Es gibt mehr Fahrer auf extrem hohem sportlichen Level. Nicht so wie in den vergangenen Jahren, dass ein, zwei gute dabei waren und der Rest war einfach normal. Ich sage jetzt einfach mal so, ohne das abwertend zu meinen. Mittlerweile sind halt echt viele Ex-Moto2-Fahrer am Start. Mindestens 10 bis 15 Jungs sind verdammt schnell. Das Niveau der Fahrer hat enorm angezogen, das der Teams aber nicht. Motorradfahren ist meine größte Leidenschaft, aber ich muss damit auch mein Geld verdienen. Und da ist auch die Supersport-WM ein sehr, sehr, sehr schwieriges Pflaster.

Auch wenn man wie Du im Jahr 2019 drei Podiumsplätze und drei Pole Position in der Moto2 zu bieten hatte?

Wenn man aus der Moto2 kommt, ist das immer ein großer Pluspunkt. Ich habe jetzt drei Jahre lang Geld verdient. Aber dann kommt eben so eine Saison wie im letzten Jahr und das in meinem Alter, da musste ich umso mehr abliefern. Und das war nicht der Fall.

Wo lag das Problem?

mit. Es gibt es extreme Schwankungen zwischen guten Teams und schlechten Teams. Ich war teilweise schockiert zu sehen, dass es auf WM-Niveau Teams gibt, in denen irgendein Kumpel oder „Spezi“ was macht, der ein bisschen Bock auf das Ganze hat, ein bisschen Kohle hat oder wie auch immer. Und das funktioniert einfach nicht.

Wie war es 2025 in Deinem Jahr auf der Ducati Panigale V2 bei Wepol?

Wir hatten alle Voraussetzungen erfolgreich zu sein, aber sie wurden nicht genutzt aus Gründen, die ich nicht näher beschreiben will. Und deswegen hat es leider nicht für mehr gereicht.

Was war deine aufregendste Zeit in deiner ganzen WM-Laufbahn?

Ich glaube, es waren die ersten WM-Jahre, wenn man als junger Mensch mit 16, 17, 18, 19 Jahren um die Welt reisen darf und alles zum ersten Mal sieht. Das weiß ich sehr zu schätzen. Aber auch die Rennen auf dem Sachsenring, vor allem 2019 mein Podiumsplatz in der Moto2. Es gab ja mehrere Rennen, in denen ich ums Podium gekämpft habe. 2022 habe ich es wegen eines Schaltfehlers in der letzten Kurve verpasst. Ich habe immer vor den Fans abgeliefert, was ging. Manchmal war ich der einzige deutsche Fahrer überhaupt, dem sie anfeuern konnten. So ein Gefühl bekommt man nirgendwo anders. Das ist schon was ganz Besonderes und wir wissen, wofür wir das alles machen. Für mich war aber auch ein Highlight, sechs Jahre im Intact GP-Team fahren zu dürfen. Das war wie in einer Familie zu sein. Über die Jahre ist eine tiefe Freundschaft entstanden. Ich fühle mich bis heute als ein Teil des Teams.

Kannst Du Dich noch an die Anfänge Deiner Karriere erinnern, wie Dich Toni Mang, Sepp Schlögl und Adi Stadler angeschoben haben? Haben Dir solche Hintermänner später manchmal gefehlt?

Daran kann ich mich sogar sehr gut erinnern. Sie konnten aus wenig viel machen. Die Leute hinter mir waren mit den super Kontakten das Beste, was man zusammen mit Honda haben konnte. Wir hatten wenig, was Manpower anbelangt, das Budget war auch nicht das größte, aber wir hatten den gewissen Support. Was mir fehlt, sind Leute, die einfach gut sind. Gerade in der Supersport-WM war das jetzt sehr, sehr schade. Es sind alles gute Leute, nette Leute, aber so wie damals und jetzt im Grand Prix gearbeitet wurde und wird, wie auf Details geachtet wird, die Performance, auf viele Kleinigkeiten, das ist anders. Klar, der Sepp kommt aus einer anderen Zeit. Wir sind die ganze IDM-Zeit und sogar das komplette erste WM-Jahr ohne Datarecording gefahren. Ich war ein Rookie in der WM und ohne Datarecording war es schon extrem schwierig, wenn man in Malaysia auf einen über sechs Kilometer langen Kurs kommt, der sauschwierig zu fahren ist, und hat dann null Daten, die man sich anschauen kann von anderen Fahrern. Aber auf der anderen Seite zeigt es halt auch, dass man erfolgreiche zusammenarbeiten kann, wenn die Leute einfach gut sind. Sowas fehlt mir heute.

Jetzt bist du wieder da. Wie sehr bist du eigentlich noch in der Szene drin?

Ehrlicherweise gar nicht so sehr. Nach dem WM-Einstieg war ich vielleicht noch drei Mal auf einer IDM-Veranstaltung, sogar mit einem Gaststart. Über YouTube habe ich die Serie verfolgt, aber hundertprozentig drin im Thema bin ich nicht.

Wie ist der Kontakt zu Team GERT56 entstanden?

Wir haben die gleiche Physiotherapeutin und GERT56 stand zuerst gar nicht auf dem Zettel. Es gab Gespräche mit Herstellern und auch über eine BSB-Saison. Aber das hätte alles nicht wirklich richtig funktioniert. Und dann tauchte über die Physio-Alex die GERT56-Telefonnummer auf. Ich wusste, dass das Team bei den vorderen mit dabei ist und habe Teamchef Karsten Wolf angerufen. Weil ich ja auch gerne BMW fahren wollte. Weil ich ja auch in der Langstrecken-WM für ERC Endurance auf BMW fahre. Diese Station war zuerst fix. Weil sie mir die finanzielle Sicherheit in diesem Jahr gibt. Ich bin froh, vom EWC-Team die Freigabe bekommen zu haben, auch in der EURO MOTO zu starten. Das war mir wichtig. Vier EWC-Rennen in einem Jahr sind sehr wenig und ich mag nach wie vor Rennen zu fahren. Und ich habe auch richtig Bock, in der neuen EURO MOTO Superbike dabei zu sein.

Wie groß sind deine Ambitionen, in der EURO MOTO Superbike jetzt was zu reißen? Letztes Jahr ist Lukas Tulovic als Ex-Moto2-Fahrer in die höchste Klasse gekommen und hat auf Anhieb den Titel geholt.

Mir ist völlig klar, dass die Erwartungshaltung sehr hoch ist. Ich war lange genug WM-Fahrer, da muss es einfach das Ziel sein, um den nationalen Titel zu kämpfen. Das heißt nicht, dass es einfach wird. Klar, Tulo kam und hat gewonnen, vielleicht mit einem kleinen Materialvorteil. Aber egal. Definitiv ist die Erwartung an mich da, von außen, von mir natürlich auch. Aber ich will nicht mit Sprüchen klopfen, sondern mir ist bewusst, was ich zu tun habe. Und ja, ich muss es einfach mit Leistung zeigen und überzeugen. Wichtig ist Spaß zu haben und in einem bekannten Umfeld zu fahren. Und vor vielen deutschen Fans, die mich seit Jahren unterstützen. Mein Crew Chief Ronny Schlieder hat mir zudem gesagt, dass wir vom neuen Partner Öhlins wir über topaktuelles Material bekommen werden und das Motorrad durch die BMW-Kit-Elektronik MRCK bestens aufgestellt sein soll.

Du warst mal zweifacher Meister im Ski Freestyle und Eishockey-Spieler. Was ist daraus geworden?

Ich spiele zumindest noch Eishockey. Wir haben eine eigene Hobby-Mannschaft, die „Lechroaner“. Es gibt auch eine Meisterschaft mit Punkterunde, Playoffs, Halbfinale, Finale. Das ist immer richtig cool. Da spiele ich eigentlich schon immer mit. Als ich in die Motorrad-WM aufgestiegen bin, habe ich im zweiten Jahr aufgehört, so intensiv zu spielen. Das ist ja auch eine Verpflichtung. Es war zuviel, das ganze Jahr unterwegs zu sein, ohne eine einzige Pause. Eishockey mit die Tagen Training pro Woche und dann zwei Spiele. Das Ganze bis Ostern. Dann hat die WM-Saison angefangen. Irgendwann habe ich kapiert, dass ich mich auf eins konzentrieren muss und den Winter für die Vorbereitung brauche – und zum Runterkommen.

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek

Samstag, 10. Januar 2026

Link/Moser 2026 im BMW von FK Performance

In der Saison 2026 werden Luca Link und Luis Moser für FK Performance Motorsport in der ADAC GT4 Germany starten. Beide Piloten kennen die Serie gut.

Bei FK Performance Motorsport steht die ADAC GT4 Germany auch 2026 wieder im Fokus. Dann will der Rennstall aus Bremen erneut um vordere Platzierungen mitkämpfen und hat dafür mit Luis Moser (17/AUT) und Luca Link (21/Günzburg) ein neues Fahrer-Duo verpflichtet. Sie teilen sich einen BMW M4 GT4 Evo. Beide waren bereits in der Saison 2025 Teamkollegen, traten aber für ein anderes Team an.

Link ist im ADAC Motorsport fest verankert. Nach Einsätzen im Prototype Cup Germany gab er 2024 sein Debüt in der ADAC GT4 Germany. 2025 bestritt er die komplette GT4-Saison. „Ich freue ich mich riesig, den Weg mit FK Performance Motorsport zu gehen und bin richtig heiß auf ein paar Podiumskämpfe. Ich weiß, dass das Auto und die Fahrerpaarung von Luis und mir richtig schnell sein kann“, erklärt Link. „Das Ziel liegt ganz klar auf einer langfristigen Partnerschaft mit dem Endziel GT3, weswegen wir auch nächstes Jahr schon GT3-Tests absolvieren werden und uns darauf vorbereiten.“

Der Österreicher Moser ist seit 2025 in der ADAC GT4 Germany unterwegs und beendete die Saison auf Platz vier der Rookie-Wertung. „Ich freue mich extrem auf die kommende ADAC GT4 Germany-Saison. Mein klares Ziel ist es, konstant vorne mitzufahren und um Podestplätze zu kämpfen. Gemeinsam mit dem Team möchte ich mich weiterentwickeln, das Maximum aus jedem Rennwochenende herausholen und am Ende der Saison dort stehen, wo das Team hingehört - ganz vorne“, ist er hoch motiviert.

FK Performance Motorsport geht 2026 in die vierte ADAC GT4 Germany-Saison. 2025 konnte die Mannschaft von Fabian Finck und Martin Kaemena die dritte Position in der Team-Wertung erzielen. Auf dem Nürburgring und dem Sachsenring wurde jeweils ein Laufsieg geholt. An diese Erfolge soll 2026 angeknüpft werden.

Quelle: www.adac-motorsport.de

ADAC GT-Masters Saison 2025 in Zahlen

Foto: Jens Hawrda

In der 19. Saison des ADAC GT Masters wurde bei sechs Events im Sprint- und Endurance-Format auf drei Strecken in Deutschland, zwei in Österreich sowie einer in den Niederlanden gefahren. Insgesamt wurden 536 Rennrunden und 2162 Kilometer absolviert.

47 Pilotinnen und Piloten aus 16 Nationen und vier Kontinenten waren am Start. Sie fuhren für 16 verschiedene Teams, die mit Audi, BMW, Ferrari, Ford, Lamborghini, McLaren, Mercedes und Porsche acht Marken einsetzten. Carrie Schreiner war die einzige Pilotin der Saison und die insgesamt 13. Frau, die im ADAC GT Masters antrat.

Die erfolgreichsten Fahrer und Hersteller

Sieben Fahrerpaarungen fuhren Siege ein, am erfolgreichsten waren Finn Wiebelhaus/Salman Owega. Die Meister 2025 gewannen drei Rennen, dahinter folgten die Vizemeister Leyton Fourie/Tim Zimmermann sowie Simon Birch/Leo Pichler und Denis Bulatov/Nico Hantke mit zwei Erfolgen.

Erfolgreichster Hersteller mit diesen drei Siegen und dazu sieben weiteren Podiumsplatzierungen war Ford. Es folgte Porsche, die ebenfalls drei Rennen gewannen und vier Mal aufs Podest fuhren. Sechs unterschiedliche Hersteller siegten 2025.

Pole-Positions und schnellste Runden

Im Qualifying herrschte ein stetiger Wechsel an der Spitze. Zehn verschiedene Piloten fuhren eine Pole-Position heraus, nur Wiebelhaus und Finn Zulauf waren zweimal vorne. Sechs Marken starteten von der Pole, am häufigsten gelang das Ford mit fünf Qualifying-Bestzeiten. Sechs Mal stand ein Rookie auf der ersten Startposition. Neun Piloten erzielten in der Saison 2025 ihre Debüt-Pole.

Fach fuhr drei schnellste Runden, gefolgt von Wiebelhaus, Fourie und Jannes Fittje mit jeweils zwei. Bei den Herstellern holte sich Porsche die Spitzenposition mit vier. Fünf unterschiedliche Marken fuhren eine schnellste Runde.

Verteilung der Podiumsplatzierungen

Das Haupt Racing Team erzielte mit zehn Podiumsplatzierungen die meisten. Dahinter folgt FK Performance Motorsport mit fünf Top-3-Platzierungen. Rang drei teilen sich Razoon und Scherer Sport PHX mit jeweils vier. In der Herstellerwertung spiegeln sich diese Ergebnisse. An der Spitze liegt Ford mit zehn Podiumsplatzierungen, dahinter folgen BMW mit acht und Porsche mit sieben.

Jugend trifft auf Rekorde und Erfahrung

Das jüngste Podium der Saison gab es beim zweiten Lauf auf dem Red Bull Ring. Mit Owega/Wiebelhaus, Sandro und Juliano Holzem sowie Birch/Pichler lag das Durchschnittsalter bei 20 Jahren, neun Monaten und neun Tagen.

Der jüngste Fahrer der Saison war mit 16 Jahren, einem Monat und 22 Tagen Storm Gjerdrum.

Im Alter von nur 20 Jahrenund 134 Tagenwurde Owega jüngster Zweifach-Champion in der Geschichte des ADAC GT Masters.

Der dienstälteste Pilot des Jahres war Alfred Renauer. Er hat nach seinem Gaststart am Salzburgring 74 Rennen im ADAC GT Masters zu Buche stehen. Dahinter folgen Fittje mit 70 und Zimmermann mit 68 Rennen in der Serie.

Im Pro-AM Cup sind Fach und Schwarzer mit sieben Saisonsiegen zum zweiten Mal Meister.

Sensationen und Zeitdruck

Mit 50 Punkten nach nur einem Wochenende haben Pichler/Birch und Razoon Geschichte geschrieben. Noch nie gewann ein Neueinsteiger-Team im ADAC GT Masters beide Rennen des Saisonauftakts.

Neun Tage für Scherer Sport PHX. Nach einem Testunfall am Salzburgring musste ihr demoliertes Auto am Freitagmorgen zurück nach Meuspath, am Wochenende neu aufgebaut und am Montag zum Transport an den Red Bull Ring verladen werden. Die Mammutaufgabe gelang: Hantke/Bulatov gewannen Rennen eins. Der erste Sieg für Scherer Sport PHX im ADAC GT Masters und auch der erste für Audi auf dem Red Bull Ring in der Seriengeschichte.

Live vor Ort und am TV

In der Saison 2025 waren bei den sechs Veranstaltungen 372.500 Zuschauer vor Ort. Rekord war der Nürburgring. Im Rahmen des ADAC Truck GP erlebten 134.000 Zuschauer auch die GT3-Nachwuchsliga des ADAC. Knapp dahinter folgte das Finale in Hockenheim, zu dem 102.000 Menschen anreisten.

Auf sechs verschiedenen Kanälen konnten die Fans 2025 das ADAC GT Masters verfolgen: im TV live auf Sport1 und Re-Live bei Sky Sport, dazu im Livestream bei Joyn, ServusTV ON, Servus TV Motorsport sowie auf youtube.com/ADACMotorsports. Weltweit ist das ADAC GT Masters in mehr als 150 Territorien live- oder re-live empfangbar.

Quelle: www.adac-motorsport.de

DTM: Weiterer Abgang, Morris Schuring startet 2026 nicht in der DTM

Morris Schuring, DTM Rookie of the Year 2025
Foto: Jens Hawrda

Im Jahr 2026 wird das Manthey Racing Team sein Engagement in der DTM auf zwei Fahrzeuge reduzieren. Als Fahrer sind bereits Thomas Preining und Ricardo Feller gesetzt, damit ist für Morris Schuring kein Platz mehr im Aufgebot des Meuspather Traditionsteams.

Der Focus des Niederländers, der 2025 in der DTM den Titel des Rookies of the Year holte, liegt zukünftig auf dem Porsche Programm in Europa und den USA. Schuring wird für Manthey an den Endurance Rennen der IMSA Serie in den USA teilnehmen und die GT World Chellange Europe bestreiten.

Mittwoch, 7. Januar 2026

IDM Sportbike: Team Freudenberg mit Rammerstorfer und Siebdrath in der IDM 2026

Luis Rammersdorfer
Foto: Jens Hawrda

Die ersten News im neuen Jahr kommen vom Team Freudenberg-Rora Paligo Racing. Das sächsische Team geht auch 2026 wieder mit Luis Rammerstorfer an den Start. Der junge Österreicher hat im vergangenen Jahr gezeigt, was in ihm steckt: Drei Podiumsplätze, darunter ein Sieg am Nürburgring, sprechen für sich.

Dass am Ende „nur“ Platz sieben in der Gesamtwertung zu Buche stand, lag vor allem an einer Verletzungspause wegen eines Schlüsselbeinbruchs. Vier Rennen in Schleiz und Most musste Rammerstorfer auslassen. Trotzdem zieht der 18-Jährige ein positives Fazit: „Der Trend zum Ende der Saison ging ganz klar nach oben“. Genau dort will er in seiner zweiten Saison in der Sportbike-Klasse anknüpfen.

Neu ist 2026 nicht nur die Saison, sondern auch die Serie. Gemeinsam mit seiner Crew tritt Rammerstorfer erstmals in der neu aufgestellten EuroMoto an. Die Vorfreude ist entsprechend groß. „Ich freue mich riesig auf die zweite Saison mit dem Team und dem Bike“, sagt der Österreicher. In der Winterpause habe er vor allem an sich gearbeitet – körperlich wie mental. „Unser Ziel ist es, noch konstanter zu werden. Schnell sind wir, das haben wir letztes Jahr ja gezeigt.“

Der Rennsport ist bei den Rammerstorfers längst Familiensache. Bruder Leo war ebenfalls mehrere Jahre in der IDM unterwegs und wechselte 2023 in den Red Bull Rookies Cup. Vater Roman Rammerstorfer ist seit über zehn Jahren enger Partner des Teams Freudenberg und bleibt auch 2026 mit seinem Unternehmen RORA als Namenssponsor an Bord.

Vom Rookie zum Routinier

Innerhalb des Teams wächst Luis Rammerstorfer nun in eine neue Rolle hinein. Mit Mika Siebdrath bekommt er einen Nachwuchs-Teamkollegen – und gibt damit automatisch den Rookie-Status ab. Der 16-Jährige bringt bereits viel Erfahrung aus der spanischen Meisterschaft mit, auch wenn ihm Strecken wie Nürburgring, Hockenheimring oder Assen noch fremd sind. Genau hier kann Rammerstorfer seine Erfahrungen weitergeben.

Abseits der Strecke passt das Duo ohnehin bestens zusammen. Die Familien Rammerstorfer und Siebdrath kennen sich seit vielen Jahren und sind eng befreundet. „Luis und seine Familie sind einfach unglaublich herzlich“, sagt Mika Siebdrath. „Ich freue mich total darauf, mit ihm im selben Team in der EuroMoto an den Start zu gehen.“

Team setzt auf Kontinuität

Ein gutes Miteinander ist auch ganz im Sinne von Teamchef Carsten Freudenberg. Das Team ist seit Jahrzehnten für seine konsequente Nachwuchsarbeit bekannt. Dass die Zusammenarbeit mit Luis Rammerstorfer langfristig angelegt ist, war für Freudenberg schon Ende 2024 klar. „Kontinuität ist extrem wichtig für junge Fahrer“, betont der Teamchef. Rammerstorfer habe 2025 bereits gezeigt, „dass er Rennen gewinnen kann“. Mit dem Schritt in Richtung Europameisterschaft und stärkerer Konkurrenz werde er sich gut weiterentwickeln können – genau das sei das Ziel.

Mit Luis Rammerstorfer und Mika Siebdrath stehen damit zwei Fahrer für die erste EuroMoto-Saison von Freudenberg-Paligo Racing fest. Ob noch ein weiterer Pilot dazukommt, ist bisher nicht bekannt. In der Vergangenheit ist das Team aber auch schon mit drei Fahrern angetreten.

Quelle: idm.de / Rowena Hinzmann

Sonntag, 4. Januar 2026

DTM-Rookie Buus will um Top-Platzierungen kämpfen

Frischer Wind für das Team Land-Motorsport: 2026 startet Bastian Buus erstmals in der DTM und pilotiert dabei den weiterentwickelten Porsche 911 GT3 R – das Erfolgsmodell, mit dem der Premiumhersteller aus Baden-Württemberg in den Saisons 2023 und 2025 den Titel einfuhr.

Mit dem Markenwechsel zu Porsche kehrt die Mannschaft aus Niederdreisbach im Westerwald zu ihren Wurzeln zurück und setzt dabei auf den schnellen dänischen Youngster. „Die Vorfreude auf meine erste DTM-Saison ist riesig. Schon seit vielen Jahren war die DTM ein großes Ziel von mir“, verrät Buus. Auf seinen Racing-Stil dürfen sich die Fans bereits jetzt freuen: „Ich stehe für actionreichen Motorsport mit Überholmanövern und Tür-an-Tür-Duellen.“

Die DTM weckte bei Buus bereits früh die Begeisterung. Schon als Kind besuchte er mit Vater Morten mehrere Rennen und traf dabei sogar sein Idol Tom Kristensen. „Ich weiß noch genau, wie Tom Kristensen mir damals sein Lenkrad und die Garage seines Teams gezeigt hat. Damals haben weder mein Vater noch ich jemals gedacht, dass ich eines Tages selbst in der DTM fahren werde“, erinnert sich Buus. Mittlerweile hat der 22-Jährige längst bewiesen, dass er auf der großen Bühne bestehen kann: Den Titel im Porsche Mobil 1 Supercup, der im Rahmen der Formel 1 ausgetragen wird, bejubelte er 2023. In den Folgejahren sammelte er bei zahlreichen internationalen Einsätzen wichtige GT3-Erfahrung, bei denen er sich für ein Cockpit in der DTM empfahl.

Jetzt folgt der nächste Schritt in seiner Karriere. „Ich habe immer hohe Erwartungen an mich und will nicht nur dabei sein, sondern um Top-Ergebnisse fahren“, erklärt er. „Natürlich kann man als Neueinsteiger nicht erwarten, dass man direkt ganz vorne dabei ist. Ich werde aber mein Bestes geben.“ Ein klarer Vorteil für Buus: Bis auf den Norisring kennt er alle DTM-Strecken bereits aus dem Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland. Genau diesem Event auf dem Nürnberger Stadtkurs fiebert der DTM Rookie besonders entgegen: „Stadtrennen sind immer spektakulär. Der Norisring wird eine neue Erfahrung für mich, die ich unbedingt erleben möchte“, sagt Buus, der 2023 bereits in Monaco im Supercup aufs Podium fuhr.

„Bastian Buus hat sich seinen Platz in der DTM absolut verdient. Für sein Alter ist er bereits sehr abgebrüht und bringt viel Wissen und Erfahrung mit dem Porsche mit, was uns insbesondere zu Beginn der Saison sehr helfen wird“, weiß Christian Land. Darüber hinaus zeigt sich der Teamchef von Land-Motorsport glücklich über die Rückkehr zum Neunelfer: „Mit Porsche verbinden wir eine jahrzehntelange Historie. Schon vor über 30 Jahren kämpfte mein Vater Wolfgang im Porsche Carrera Cup Deutschland um Erfolge. Diese Serie war über viele Jahre hinweg eine wichtige Plattform für unser Team. Auch auf der Nordschleife haben wir mit Porsche zahlreiche Siege gefeiert. Diese erfolgreiche Verbindung wollen wir nun in der DTM fortsetzen und dort anknüpfen, wo wir 2025 mit Audi aufgehört haben.“

Quelle: dtm.com