Dienstag, 31. März 2026

Partnerschaft von Schaeffler und der DTM im Motorsport: Technologieentwicklung auf der Rennstrecke

Foto: Jens Hawrda

Die DTM und Schaeffler sind seit vielen Jahren enge Partner im Motorsport und treiben gemeinsam technologische Innovationen voran. Als offizieller Innovationspartner der DTM nutzt Schaeffler den Rennsport als anspruchsvolles Entwicklungslabor. Unter Extrembedingungen werden Komponenten und Systeme der Motion Technology Company getestet und optimiert, um höchste Qualität und Zuverlässigkeit für die Serienfertigung zu gewährleisten.

In der DTM ist Schaeffler mit seinem Markenbotschafter Marco Wittmann, der 2026 bereits seine achte Saison mit dem Team BMW M Motorsport bestreitet, und dem langjährigen Partner ABT Sportsline vertreten. Ein Highlight der Zusammenarbeit ist das Schaeffler Innovationstaxi, ein Audi R8 LMS GT2, der als Testfahrzeug für neue Schaeffler-Technologien dient und an Rennwochenenden für Ringfahrten mit Ex Formel 1- und DTM-Fahrer Markus Winkelhock am Steuer im Einsatz ist. Das 640 PS starke Renntaxi sammelt auf jeder seiner Runde Daten für die Weiterentwicklung der Steer-by-Wire Technologie, die das Lenken ohne Mechanische Lenksäule ermöglicht und die Schlüsseltechnologie auf dem Weg zum autonomen Fahren ist.

Quelle: dtm.com


Superbike: Kumpel, Konkurrent und das volle Programm

Marco Fetz (links) ist wieder in Vollzeit am Start.
Bei Jan Mohr ist schon länger alles im Kasten.
Fotos: Fetz privat

Ohne Sponsoren dreht sich kein Rad. Marco Fetz ist es mit Hilfe seiner Unterstützer möglich, nun doch eine komplette Saison in der EURO MOTO Superbike zu fahren. Zuvor steht heute und morgen aber erst der Pre-Test für das 24-Stunden-Rennen in Le Mans auf dem Bugatti Circuit an.

Die Fahrt zwischen dem bayrischen Kleinbreitenbronn und dem Bugatti Circuit in Frankreich verging wie im Flug. Der Österreicher Jan Mohr war mit ihm ins Auto gestiegen und beide betätigten sich gegenseitig als Unterhalter, Seelsorger und Comedian. Der Vorarlberger Jan Mohr hatte schon vor Wochen seinen EURO MOTO-Start bekannt gegeben. Er kehrt nach einem Jahr auf der SWPN-Yamaha in sein vorheriges Team Masteroil Alpha Van Zon BMW zurück.

Sein deutscher Konkurrent fährt im Team MF-Racing powered by Jung ein wesentlich kleineres Kaliber als das große Werksteam auf, freut sich aber immens, wieder im Spiel zu sein. Seine Freundin hatte auch in einer GoFundMe-Aktion im Internet sämtliche Kräfte mobilisiert, das Geld dafür aufzutreiben. Sogar Ex-Rennfahrer beteiligten sich mit einer Spende, um der mit viel Herzblut agierenden Mannschaft den Verbleib in der Superbike-Klasse zu ermöglichen.

„Der Kampf um Meisterschaftspunkte ist 2026 noch härter als bisher“, begutachtet Fetz die Lage. Die letzte Saison hat er auf P19 in der Gesamtwertung abgeschlossen. „Und das Niveau in der Superbike-Klasse hat weiter angezogen. Das spricht für sich und ist auch für mich ein noch größerer Ansporn. Ich denke, wir reden allein von zehn Fahrern, die Chancen auf einen Podestplatz haben. Mit meinen Voraussetzungen an Material für die BMW, Budget und Trainingsmöglichkeiten komme ich da nicht hin. Es wäre auch vermessen zu sagen, dass ich mich explizit in den Top Ten bewege. Für mich ist wichtig, mich auf jeder Strecke zu verbessern und mich dadurch weiter nach vorn zu bringen. Und wenn es klappen sollte, nehme ich einen Top Ten-Platz gerne mit.“ Der Start der neuen EURO MOTO-Saison erfolgt vom 8. bis 10. Mai 2026 auf dem Sachsenring.

Zuvor fahren sich der 26-jährige Marco Fetz wie auch der 28-jährige Jan Mohr beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans vom 17. bis 20. April warm. Es ist der Auftakt zur FIM Endurance World Championship (EWC). Bezüglich der Motorradmarke gehen dabei beide fremd. Fetz ist bei MaNa AU Competition unter Vertrag und fährt dort eine Honda. Mohr bewegt die Yamaha im 3Art Best Of Bike und tritt in der Stocksportklasse an. Beide Teams kommen aus Frankreich.

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek


Sportbike: „Wikinger-Duo“ macht gemeinsame Sache

Zwei Freunde wollen ihre Kräfte bündeln und gemeinsam in dieser Saison die
EURO MOTO aufmischen: Ty Henriksen (li.) und Lucas Sørensen aus Dänemark.
Foto: Privat

Manche Geschichten im Motorsport beginnen in der Boxengasse. Diese hier nahm ihren Anfang bereits im Kindesalter. Das dänische Team rund um Ty Henriksen startet 2026 mit einer besonderen personellen Verstärkung in die EURO MOTO: Mit Lucas Sørensen stößt nicht nur ein weiterer dänischer Fahrer zum Team, sondern ein langjähriger Weggefährte.

Ty Henriksen ist in der Szene längst etabliert. Seit seinem Debüt in der IDM im Jahr 2023, zunächst in der Supersport 300, im letzten Jahr auch in der Sportbike-Klasse, hat sich der dreifache schwedische Meister kontinuierlich weiterentwickelt. Besonders in der vergangenen Saison war bei Henriksen ein deutlicher Performance-Trend zu erkennen: Gleich dreimal fuhr Henriksen auf Rang vier und klopfte damit immer lauter an die Tür zu den Podiumsplätzen.

Mit diesem Rückenwind stellt er sich nun der nächsten Herausforderung: EURO MOTO. An seiner Seite: Lucas Sørensen, sein bester Freund seit Kindestagen. Die Verbindung der beiden Familien reicht über ein Jahrzehnt zurück. Während Ty und Lucas bereits mit Pocket-Bieks gemeinsam auf der Strecke standen, verbrachten ihre Väter, Lars und Mark, die Nächte im Fahrerlager mit technischem Austausch und der Arbeit an den Maschinen. „Es ging nie nur um den Sieg, sondern um den gemeinsamen Sport“, erinnert sich Lars Henriksen. Diese Philosophie prägt das Team bis heute.

Während Henriksen seinen Weg konsequent weiterverfolgte, musste Persson zuletzt etwas Tempo rausnehmen. Die Ausbildung verlangte ihren Raum, der Rennsport rückte etwas in den Hintergrund.Neues Feuer entflammte in Sørensen in Oschersleben im vergangenen Mai: Durch eine von Lars Henriksen organisierte IDM-Wildcard sammelte er neues Selbstvertrauen. Zurück in Schweden zeigte Sørensen eine starke Entwicklung und kämpfte sich direkt hinter seinem Freund Ty auf Rang zwei in der Meisterschaft.

Als die Henriksens den beiden Freunden schließlich mitteilten, nicht mehr in der schwedischen Meisterschaft anzutreten, lag die Entscheidung auf der Hand: Statt getrennt zu kämpfen, bündeln die beiden Familien von nun an ihre Kräfte und gehen gemeinsam in der EURO MOTO an den Start.

Damit beginnt für das dänische Duo ein neues Kapitel in einem deutlich größeren Fahrerfeld in der Sportbike-Klasse als letztes Jahr. Auf ihren Aprilia RS660 Motorrädern gehen sie beim Saisonauftakt auf dem Sachsenring erstmals gemeinsam unter dem neuen Teamnamen „Nordic Vikings“ an die Startlinie. Und genau dort nimmt ihre Geschichte nun richtig Fahrt auf.

Quelle: euromoto.racing / Rowena Hinzmann


Freitag, 27. März 2026

ADAC GT4 Germany: Großaufgebot für AVIA W&S Motorsport

Rennstall bringt 2026 vier Porsche an den Start. Lachlan Robinson/Denny Berndt blicken auf den Fahrer-Titel. Hendrik Still mit Neuzugang Tim Horrell in der PRO-AM-Wertung

AVIA W&S Motorsport bietet wieder vier Porsche auf
Foto: Berzerkdesign/AVIA W&S Motorsport

  • Rennstall bringt 2026 vier Porsche an den Start
  • Lachlan Robinson/Denny Berndt blicken auf den Fahrer-Titel
  • Hendrik Still mit Neuzugang Tim Horrell in der PRO-AM-Wertung

Großangriff von AVIA W&S Motorsport auf die Krone der ADAC GT4 Germany: Der Rennstall aus Ofterdingen in Baden-Württemberg tritt mit vier Porsche 718 Cayman GT4 RS Clubsport an und hat auch in der anstehenden Saison wieder einiges vor. Bereits in den vergangenen drei Jahren konnte die Teamwertung gewonnen werden - für 2026 wurde somit die Mission Titelverteidigung ausgerufen. „Die vierte Teammeisterschaft in Folge wäre etwas ganz Besonderes. Aber wir wollen nicht nur in der Teamwertung ganz oben stehen – auch in der Fahrer-, Rookie- und PRO-AM-Wertung möchten wir um die Titel kämpfen. Dafür braucht es ein perfektes Zusammenspiel aus Fahrern, Technik und Team – und ich bin überzeugt, dass wir das haben", ist Teamchef Daniel Schellhaas optimistisch.

In Bezug auf seine Fahrerpaarungen hat sich der Porsche-Rennstall stark aufgestellt. Im markanten AVIA-Design treten Alon Gabbay/Maximilian Schreyer an. Gabbay kennt die ADAC GT4 Germany seit 2022; Schreyer gab 2025 sein Debüt. Große Ambitionen haben auch Lachlan Robinson/Denny Berndt, die beide bereits ganz oben auf dem Podium standen. Der Berliner Berndt war zuletzt noch für einen anderen Rennstall aktiv. „In der ersten Saison mit W&S erwarte ich mir ganz klar, die Meisterschaft zu gewinnen – das ist unser Ziel“, erklärt Berndt. „Mit Lachlan an meiner Seite habe ich ein gutes Gefühl und freue mich auf das erste Rennen, das wir gemeinsam angehen.“

Hendrik Still ist bereits seit 2019 in der ADAC GT4 Germany am Start und hat in dieser Zeit fünf Laufsiege erzielt. 2025 gewann er den Vize-Titel in der Fahrerwertung. Mit seinem neuen Teamkollegen Tim Horrell tritt der Routinier in der PRO-AM-Wertung an. Dabei kommt es zu einer Premiere für die ADAC GT4 Germany. Der US-Amerikaner steuert den Porsche aufgrund einer Querschnittslähmung über Handhebel. „Ich freue mich besonders darauf, in dieser Saison gemeinsam mit Tim an den Start zu gehen“, meint Still. „Ich begleite ihn schon länger als Coach – jetzt auch das Cockpit zu teilen, ist ein besonderer Schritt und wird definitiv richtig Spaß machen.“ Das Debüt in der ADAC GT4 Germany gibt das vierte Fahrer-Duo mit dem Dänen Frederic Zebis und Nicolas Guillaume aus Belgien.

Quelle: adac-motorsport.de

Donnerstag, 26. März 2026

DTM: Neues Auto, neue Fahrer: Abt Sportsline stellt sich für die DTM 2026 auf

  • Traditionsteam tritt mit neuem Lamborghini Temerario GT3 an
  • DTM-Rennsieger Luca Engstler wechselt zu Abt Sportsline
  • Erste DTM-Saison für Neuzugang Marco Mapelli

Abt Sportsline startet mit Luca Engstler und Marco Mapelli (l-r) in der DTM
Foto: Abt Sportsline

Abt Sportsline baut in der DTM 2026 die Zusammenarbeit mit Lamborghini weiter aus: Die Mannschaft aus dem Allgäu setzt in der neuen Saison nicht nur auf zwei Werkfahrer des italienischen Herstellers, sondern bringt auch den neuen Lamborghini Temerario GT3 an den Start. Pilotiert werden die Fahrzeuge vom erfahrenen GT-Piloten Marco Mapelli (I) sowie Luca Engstler aus Kempten. Mit fünf Fahrertiteln, 78 Rennsiegen und 92 Pole-Positions seit dem DTM-Einstieg im Jahr 2000 ist die Abt-Mannschaft das erfolgreichste und dienstälteste Team im Starterfeld.

Für Mapelli ist es die erste DTM-Saison. Der Italiener kennt die DTM-Strecken jedoch bereits aus dem ADAC GT Masters, in dem er vier Rennen gewann. Als Lamborghini-Werksfahrer war der 38-Jährige in die Entwicklung des neuen Temerario GT3 eingebunden. "DTM-Fahrer für Abt zu sein, fühlt sich wie ein wahr gewordener Traum an", sagt der Italiener. "Ich freue mich sehr darauf, die gesamte Saison mit einem absoluten Top-Team zu arbeiten. Vom ersten Moment an habe ich mich im Team wie zu Hause gefühlt. Man spürt das Engagement und die Leidenschaft jedes Einzelnen, das ist eine große Motivation für mich, alles zu geben. Die Geschichte von Abt spricht für sich. Dieses Team fährt, um zu gewinnen, und genau das ist auch unser Anspruch."

Engstler startet seit 2023 in der DTM und holte bisher zwei Siege. Der Pilot aus dem Allgäu ist bereit für seine erste Saison mit Abt Sportsline: "Ich freue mich riesig auf die Zusammenarbeit mit Abt", sagt der 26-Jährige. "Das Team begleitet mich schon seit meiner Kindheit. Ich bin damals jeden Tag auf dem Weg zur Schule an der Werkstatt vorbeigefahren. Jetzt selbst für Abt in der DTM zu starten, ist eine große Ehre. Natürlich ist vieles neu für uns, deshalb wird das erste Jahr auch eine Lernphase. Aber wir haben den Anspruch, erfolgreich zu sein und uns über die gesamte Saison konstant weiterzuentwickeln. Entscheidend wird sein, auch an schwierigen Wochenenden Punkte mitzunehmen."

Thomas Biermaier, CEO von Abt Sportsline, ist für die kommende Saison zuversichtlich: "Wir freuen uns sehr, Luca und Marco in unserem Team zu haben. Schon in den ersten Wochen haben wir gemerkt, dass beide nicht nur sportlich, sondern auch menschlich perfekt zu uns passen. Gemeinsam haben wir ein klares Ziel: wieder erfolgreich zu sein. Mit Luca und Marco sind wir auf einem sehr guten Weg, dieses Ziel zu erreichen."

Mittwoch, 25. März 2026

Freier Eintritt: DTM-Test live erleben

Wenn es beim offiziellen Testtag (14. April) am Red Bull Ring zum ersten Kräftemessen in der DTM 2026 kommt, gilt auch für Fans freie Fahrt. Die Zuschauer können die ersten Testaktivitäten der neuen Saison auf dem Formel-1-Kurs im österreichischen Spielberg kostenlos und live verfolgen. Von der Steiermark-Tribüne aus haben die Besucher beste Sicht auf die Fahraction der DTM-Stars. Zwei Testsessions stehen auf dem Red Bull Ring an: Die erste Session läuft von 9:00 bis 11:45 Uhr, bevor es für die DTM-Piloten von 13:00 bis 17:55 Uhr ein zweites Mal auf die Strecke geht.

Quelle: dtm.com


Sportbike: RT Motorsport vergibt noch einen Platz im Team

Kurz vor dem Start der neuen EURO MOTO Saison ergibt sich für ambitionierte Racer eine spannende Chance: Das Team RT Motorsports rund um Teamchef Rob Vennegoor hat noch einen Platz für das bevorstehende Debüt-Jahr zu vergeben.

„Wir haben das Material und die Möglichkeiten – warum also nicht den letzten Platz noch anbieten“, erklärt Vennegoor. Der Niederländer weiß, wovon er spricht: In der vergangenen Saison sicherte er sich gemeinsam mit Inigo Iglesias nach einer turbulenten Rennzeit voller Höhen, Tiefen und Überraschungen den Meisterschaftstitel.

Für die kommende Saison wird Iglesias jedoch nicht mehr an den Start gehen. Stattdessen setzt Vennegoor auf frischen internationalen Input und holt sich Verstärkung aus Australien und den Niederlanden ins Team. Die Marschrichtung ist klar: angreifen.

„Wir wollen unsere Erfahrung und Kompetenz nutzen, um jemandem die Chance zu geben, in einem professionellen Umfeld in den Rennsport einzusteigen“, so Vennegoor weiter. Und er ergänzt mit einem Augenzwinkern: „Wer bei uns einsteigt, bekommt kein warmes Plätzchen in der Box – sondern die echte Chance, sich zu beweisen. Wir fahren nicht, um dabei zu sein. Wir fahren, um vorne mitzumischen.“

Gleichzeitig macht der Teamchef deutlich, dass der Einstieg in den Rennsport heute klare Rahmenbedingungen hat: „Ohne ein gewisses Eigenkapital, das man mitbringt, geht es heutzutage einfach nicht mehr. Motorsport ist und bleibt immer mit Investitionen verbunden, die sich jedoch für die richtigen Fahrer auch wieder auszahlen können.“ Entsprechend sollten Bewerber bereits über etwas Budget verfügen als auch Rennerfahrung mitbringen.

Wer diese Voraussetzungen erfüllen kann, hat die Chance sich einen Platz in einem eingespielten, ambitionierten, erfahrenen und erfolgreichen Team zu sichern und Teil der ersten EURO MOTO Saison  zu werden.

Quelle: euromoto.racing / Rowena Hinzmann


Superbike: Hobelsberger kommt mit Honda Privatteam

Patrick "Pax" Hobelsberger nimmt die neue EURO MOTO Superbike
mit seinem privaten Team und mit Honda Deutschland in Angriff
Foto: Hobelsberger Racing Team

Nach einem Jahr mit mehreren Baustellen meldet sich Patrick „Pax“ Hobelsberger ohne „Wenn und Aber“ im heimischen Fahrerlager zurück. Der 29-jährige Bayer nimmt den Kampf gegen die Konkurrenz in der EURO MOTO Superbike auf und erfreut sich der Unterstützung durch Honda Deutschland.

Die ganze Saison will er wieder dabei sein, nicht nur zwei Einsätze wie im letzten Jahr. Das private Team funktioniere inzwischen perfekt, lässt Hobelsberger wissen. Die Abläufe sind geregelt. Nach der kurzfristigen Liaison mit dem Kawasaki-Team von Oliver Skach samt Trennung im Eilverfahren hat Hobelsberger das Racing-Projekt wieder auf die eigenen Beine gestellt.

Alle Voraussetzungen erfüllt

„Für uns ist das jetzt der perfekte Schritt, erneut eine komplette Meisterschaft zu bestreiten“, sagt der Vollblut-Racer. 2025 ging er im Alpe Adria Cup, in der Niederländischen Meisterschaft und bei den besagten zwei IDM-Rennen in Assen und in Hockenheim an den Start. In der IDM sah der Gesamt-Dritte von 2023, damals im BMW-Team GERT56, den Zielstrich bei keinem der zwei IDM-Events. Der gelernte Zimmerer aus Landau an der Isar erinnert sich mit hochgezogenen Augenbrauen an die Zeit und resümiert: „Eigentlich hatten wir 2025 eine sehr, sehr gute Saison. Allerdings mit sehr hohen Höhen und sehr tiefen Tiefen.“

Das Rätsel ist gelöst

Das Hockenheim-Finale gehörte eindeutig zu den Tiefen. Aber die Sorge, dass seine Honda bei niedrigen Temperaturen streiken könnte, hat „Pax“ inzwischen nicht mehr. Bei den Wintertests in Spanien ist die Crew dem rätselhaften Verhalten auf den Grund gekommen. Hobelsberger erzählt: „Meine letzte Honda hatte ich 2025 im April erhalten und wir haben sehr spät mit dem Aufbau begonnen. Wir hatten nie einen Einsatz bei niedrigen Temperaturen. Meistens war es draußen sogar richtig heiß und alles lief reibungslos. Dann stand Hockenheim auf dem Plan. Ich hätte niemals erwartet, dass unser Setup Ende September bei niedrigen Temperaturen nicht funktionieren könnte. Aber es war so. Bei den Wintertests in Spanien trat genau das gleiche Phänomen auf. Es war eine Kopie von Hockenheim. Völlig verrückt. Step by Step haben wir alles ausgelotet und wissen nun, dass es hauptsächlich an der Heckpartie lag.“

Die Verletzung vom Saisonende ist verheilt. Die ersten Teile für die nagelneue Honda CBR1000RR-R sind fertig. Der Testbetrieb geht im April weiter. Hobelsberger will in der EURO MOTO nicht antreten, um nur zu gucken, wo er steht. „Das wäre der falsche Anreiz.“ Er will vorne mitmischen.

Quelle: euromoto.racing/Anke Wieczorek


Montag, 23. März 2026

Liqui Moly Team Engstler mit großem ADAC GT Masters Aufgebot

  • Das Liqui Moly Team Engstler Motorsport startet mit drei Lamborghini Huracán GT3 Evo 2
  • Perfekte Mischung aus erfahrenen ADAC GT Masters Piloten und jungen Nachwuchstalenten

Das Team setzt auf eine Mischung aus erfahrenen Piloten und jungen Nachwuchstalenten
Foto: Liqui Moly Team Engstler Motorsport

Das Liqui Moly Team Engstler Motorsport wird 2026 mit drei Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 im ADAC GT Masters starten. Die Fahrerpaarungen setzen sich aus bekannten Gesichtern und jungen Talenten zusammen. Im Lamborghini mit Startnummer 19 nehmen Tim Hütter (19/AUT) und Ethan Brown (21/SGP) Platz. Den Wagen mit der Nummer 63 teilen sich Felix Hirsiger (27/CHE) und Finn Zulauf (21/DEU). Die 163 tragen John Paul Southern (24/USA) und Jonas Karklys (36/LIT) auf dem Auto. Tickets für den Saisonauftakt am Red Bull Ring im Rahmen der DTM gibt es ab 49 Euro unter dtm.com.

Engstler Motorsport hat eine lange Historie im ADAC GT Masters. 2011 und 2012 war das Team bereits am Start und feierte 2011 die Fahrermeisterschaft und den Vizetitel in der Teamwertung. Nach einer Pause kehrte die Mannschaft 2023 wieder in die GT3-Nachwuchsliga des ADAC zurück. Seit vergangener Saison setzt das Liqui Moly Team Engstler Motorsport den Lamborghini Huracán GT3 Evo 2 ein, erzielte in Zandvoort eine Podiumsplatzierung und wurde Vizemeister im Pro-AM Cup.

Pilot Tim Hütter bestreitet seine zweite Saison im ADAC GT Masters und wird ab diesem Jahr von der österreichischen Formel 1-Legende Franz Tost unterstützt. Er sammelte 2025 erste Erfahrungen im GT3-Sport und bestreitet nun seine erste volle Saison. Teamkollege Ethan Brown wurde in Singapur geboren, zog aber 2019 mit seiner Familie nach Australien, um seine Zukunftspläne im Motorsport weiter voranzutreiben. Als männlicher Bürger Singapurs musste Brown seine Karriere allerdings zwei Jahre unterbrechen und den verpflichtenden Wehrdienst seines Landes absolvieren. Er wird der erste Teilnehmer in der Geschichte des ADAC GT Masters aus Singapur sein.

Der Schweizer Felix Hirsiger bestritt in der abgelaufenen Saison bereits einen Gaststart am Red Bull Ring. Er machte sich mit mehreren Meistertiteln in nationalen und internationalen Markenpokalen einen Namen im Motorsport. Er wird sich den Lamborghini mit Finn Zulauf teilen. Der 21-Jährige erzielte in seiner Debütsaison 2025 zwei Pole-Positions, einen Sieg und einen weiteren Podiumsplatz.

John Paul Southern ist ebenfalls ein bekanntes Gesicht im ADAC GT Masters. Der US-Amerikaner bestritt 2023 und 2025 insgesamt sechs Rennen in der GT3-Nachwuchsliga des ADAC und erreichte drei Top-10-Platzierungen. Bereits damals teilte er sich das Cockpit mit Jonas Karklys. Der 36-Jährige aus Litauen startet seit 2023 gemeinsam mit den Liqui Moly Team Engstler Motorsport im ADAC GT Masters und erzielte zwei Podiumsplatzierungen sowie 2025 die Vizemeisterschaft im Pro-AM Cup.

„Wir sind sehr stolz darauf, in diesem Jahr ein so starkes und ambitioniertes Fahreraufgebot präsentieren zu können. In den vergangenen Jahren haben wir viel über den Lamborghini gelernt. An diese Erfahrungen möchten wir anknüpfen und sie nun im Renngeschehen bestmöglich umsetzen“, erklärt Geschäftsführer Franz Engstler.


Dörr Motorsport startet mit Timo Glock und McLaren in der DTM 2026

  • Ehemaliger Formel-1-Fahrer Timo Glock tritt für Team aus Frankfurt an
  • Dritte DTM-Saison für McLaren-Juniorpilot Ben Dörr
  • Teambesitzer Dörr: „Wir wollen den Sprung aufs Podium schaffen“

Ex-Formel-1-Pilot Timo Glock ist einer der erfahrensten Piloten im DTM-Feld
Foto: ADAC-Motorsport

Dörr Motorsport geht dieses Jahr in die dritte DTM-Saison und vertraut weiterhin auf Formel-1-Erfahrung: Der 91-malige Grand-Prix-Starter Timo Glock (Kreuzlingen) pilotiert genau wie Teamkollege Ben Dörr (Butzbach) einen McLaren 720S GT3 Evo. Das Team aus Frankfurt kämpfte im vergangenen Jahr um Podestplätze und holte die erste Pole-Position für den britischen Sportwagenhersteller in der DTM. Daran will die hessische Mannschaft in diesem Jahr anknüpfen.

„Mich motiviert die Zuversicht und das Vertrauen, dass wir 2026 wieder einen Schritt nach vorn machen werden“, sagt Glock. „Meine Erwartung ist, dass wir die in der Off-Season erarbeiteten Fortschritte in konstant gute Rennwochenenden umsetzen können. Ich freue mich besonders auf die Rennen in Hockenheim und Spielberg, da mir beide Strecken sehr liegen und ich dort besonders gern fahre.“ Der frühere Formel-1-Pilot aus Kreuzlingen feierte vergangenes Jahr sein DTM-Comeback und bestreitet für Dörr nun seine zweite Saison. Für den fünfmaligen Rennsieger ist es sein insgesamt zwölftes Jahr in der DTM.

Teamkollege Dörr beeindruckte 2025 auf dem Nürburgring mit der ersten Pole-Position von McLaren in der Geschichte der DTM. Nun will der 21-Jährige weitere Top-Platzierungen verbuchen: „Ich erwarte, dass wir durchweg gute Ergebnisse erzielen und im Laufe der Saison auch das ein oder andere Highlight setzen können“, sagt der offizieller McLaren-GT3-Junior-Fahrer. „Mich motiviert besonders, dass wir uns kontinuierlich steigern, immer schneller werden und in der kommenden Saison gezielt vorne angreifen können. Vor allem freue ich mich auf den Nürburgring, denn dort lief es bereits im vergangenen Jahr ganz gut.“

„Wir wollen uns konstant in den Top Fünf positionieren und idealerweise auch gemeinsam mit McLaren den Sprung auf das Podium schaffen“, formuliert Rainer Dörr, Teambesitzer von Dörr Motorsport, die Ambitionen für die anstehende Saison. „Wir haben unsere bisherigen Erfahrungen aus den ersten beiden DTM-Jahren konsequent analysiert und nahezu alle Bereiche neu aufgestellt. Von der personellen Verstärkung des Teams über die detaillierte Weiterentwicklung der Fahrzeuge bis hin zu umfangreichen Testprogrammen. Unsere Testdaten stimmen uns sehr zuversichtlich und zeigen, dass wir einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht haben.“


Donnerstag, 19. März 2026

Adidas, Gepard und Mamba: Mercedes-AMG präsentiert spektakuläre DTM-Designs

  • Mercedes-AMG GT3 bringt legendären Adidas-Look in die DTM
  • Lucas Auer und Tom Kalender starten in neuen Farben
  • „Mamba“- und „Gepard“-Look bei Jules Gounon und Maro Engel

Mercedes-AMG tritt mit vier spektakulären Designs in der DTM 2026 an
Foto: Mercedes-AMG

Echte Hingucker für die DTM: Mercedes-AMG startet in der Saison 2026 mit spektakulären Fahrzeug-Designs. Die vier Mercedes-AMG GT3 werden von den Teams Landgraf Motorsport und Winward Racing eingesetzt und zeichnen sich durch individuelle Auftritte aus. Lucas Auer (A) und Tom Kalender (Hamm/Sieg) starten für das Mercedes-AMG Team Landgraf. Wahlmonegasse Maro Engel tritt unter der Nennung Mercedes-AMG Team Ravenol an, Markenkollege Jules Gounon (F) fährt für das Mercedes-AMG Team Mann-Filter.

Auer pilotiert einen Mercedes-AMG GT3 im Design von Adidas. Mit seiner blauen Grundfarbe und den drei weißen Streifen erinnert das Fahrzeug an den typischen Schuhkarton der Sport- und Lifestyle-Marke. „Das Adidas-Design ist wirklich besonders und sticht sofort ins Auge. Es macht Spaß, so ein Auto zu fahren“, sagt der DTM-Vizemeister des Vorjahres.

Teamkollege Kalender startet ebenfalls in neuen Farben. Das Fahrzeug des Deutschen trägt die rot-weißen Farben des Ersatzteilspezialisten Febi. Kalender freut sich auf seinen Auftritt in frischem Look: „Ich finde das Design richtig gelungen – die Farben passen perfekt zusammen und fallen sofort auf.“

Das Design des Mercedes-AMG GT3 von Engel wurde für die neue Saison weiterentwickelt. In den kreativen Prozess war auch sein Vater Rainer Engel involviert, der als Modedesigner gearbeitet hat. Die Grundfarben sind geblieben, wurden aber durch das Symbol eines Gepards – dem schnellsten Landtier der Welt – ergänzt. Hauptsponsor bleibt der Schmierstoffhersteller Ravenol. „Ich freue mich sehr, mit einem Design an den Start zu gehen, an dem auch mein Vater mitgearbeitet hat. Das macht das Ganze sehr besonders“, sagt Engel, der dieses Jahr seine zehnte DTM-Saison bestreitet.

Gounon geht im „Mamba“-Look von Mann-Filter an den Start. Die markante gelb-grüne Folierung mit Schlangenhautapplikationen und Reißzähnen wird seit 2015 eingesetzt und ist zu einem der bekanntesten Designs im internationalen Motorsport geworden. „Ich liebe jedes Detail der Mamba“, sagt der Franzose. „Sie ist eines der ikonischsten Designs bei Mercedes-AMG Motorsport – ich hoffe, dass ich sie zum Ende des Jahres noch ikonischer machen kann.“

Christoph Sagemüller, Leiter Mercedes-AMG Motorsport, erklärt: „Die DTM ist eine Plattform, auf der sich Performance, Marken und Partnerschaften optimal verbinden. Unsere vier Mercedes-AMG GT3 treten 2026 mit individuellen Designs an, die Aufmerksamkeit erzeugen und klare Markenbotschaften transportieren. Gemeinsam mit den Mercedes-AMG Motorsport Partnern Adidas und Ravenol sowie den Teampartnern Febi und Mann-Filter zeigen wir unterschiedliche Facetten unserer Markenwelt – von moderner Streetwear-Ästhetik über klassische Motorsport-DNA bis hin zum künstlerischen Motiv.“


Dienstag, 17. März 2026

Superbike: Max Kofler sucht noch ein Team für 2026

Maximilian Kofler in 2025 auf einer Yamaha R1 #73
Foto: Jens Hawrda

Nach zwei Jahren in der Superbike-Klasse liegt der Wettkampfbetrieb bei Maximilian Kofler auf Eis. Das Familienteam ist mit seinem jüngeren Bruder Andreas, dem zweifachen Supersport-Champion, in die Weltmeisterschaft gezogen. Ein Hintertürchen hat sich Max jedoch aufgelassen.

„Ich war auch mit anderen Teams in Kontakt und wäre schon gerne in der EURO MOTO Superbike gestartet“, erzählt der 25-jährige Österreicher und gibt zu: „es hat sich aber nichts ergeben. Es war auch eine Budgetfrage.“

Als einer von Yamahas vier Superbike-Neulingen hatte Max Kofler 2024 den Wechsel von der Supersport-WM ins damalige IDM Superbike-Fahrerlager gewagt. Im ersten Jahr gelang ihm der zehnte Platz in der Gesamtwertung. 2025 verabschiedete er sich als Zwölfter. Immer im eigenen Team Yamalube Motorsport Kofler, dem auch Andy Kofler angehört, der als zweifacher Supersport-Meister nun ebenso die Chance auf den WM-Einstieg genutzt hat, wie sie einst der „Große“ hatte.

„Es ist absolut fair, dass unser Team mit ihm gegangen ist, und ich werde ihn bestmöglich unterstützen.“ Max Kofler wird seinen vier Jahre jüngeren Bruder so oft wie möglich als Assistent begleiten. „Was ich da machen muss?“ Kofler lacht. „Den Helm zum Service bringen, mich um die Lederkombi kümmern, Termine machen und dafür sorgen, dass der Andy an dem Zeitpunkt dort ist, wo er sein soll. Ich werde ihm alles abnehmen, damit sein Kopf frei fürs Fahren ist. Er soll sich auf nichts anderes konzentrieren.“

Max Kofler wird 2026 ebenfalls weiter am Kabel ziehen, nur nicht fix in einer Meisterschaft. „Wenn sich aus der EURO MOTO Superbike jemand meldet und einen Ersatzfahrer braucht, bin ich aber sofort zur Stelle.“

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek


Aston Martin kehrt mit Comtoyou in das ADAC GT Masters zurück

  • Comtoyou Racing setzt einen Aston Martin Vantage GT3 ein
  • Nachwuchstalente Jamie Day und Baudouin Detout steuern den Aston Martin
  • Comtoyou Racing visiert langfristiges Nachwuchsteam im Sinne der „Road-to-DTM“ an

Im Vorjahr war Comtoyou Racing mit Aston Martin bereits in der DTM unterwegs
Foto: Jens Hawrda

Neuzugang im ADAC GT Masters: Das belgische Team Comtoyou Racing wird ab der Saison 2026 einen Aston Martin Vantage GT3 einsetzen. Gefahren wird der Supersportwagen der britischen Kultmarke Aston Martin von Jamie Day (20/GBR) und Baudouin Detout (25/FRA). Am Red Bull Ring können die Fans den Aston Martin Vantage GT3 beim Saisonstart des ADAC GT Masters vom 24. bis 26. April erstmals live sehen. Tickets für den Saisonauftakt des ADAC GT Masters im Rahmen der DTM in Österreich sind unter dtm.com ab 49 Euro verfügbar.

Comtoyou Racing ist bereits seit 2025 in der DTM aktiv und startet nun auch im ADAC GT Masters durch. Ziel ist die Erschaffung eines Juniorteams im Sinne der „Road-to-DTM“, in dem Nachwuchspiloten die Möglichkeit bekommen sollen, sich zum ganzheitlichen Rennfahrer zu entwickeln und für den Aufstieg in die DTM zu beweisen. Gleiches gilt auch für junge und talentierte Mechaniker und Ingenieure, die im ADAC GT Masters ihre Fähigkeiten demonstrieren und sich so für eine Stelle im DTM-Team qualifizieren können.

Jamie Day ist kein Rookie mehr im ADAC GT Masters. Der Brite mit Wohnsitz in Dubai trat bereits 2024 als Gaststarter in Spa-Francorchamps an. Im gleichen Jahr überzeugte er als Sieger der Aston Martin Racing Academy. In der abgelaufenen Saison war er schon mit Comtoyou Racing unterwegs und sammelte in verschiedenen Rennserien Erfahrung und erste Erfolge.

Teamkollege Baudouin Detout feiert 2026 sein Debüt im ADAC GT Masters. Der Franzose startete seine Karriere im Motocross und wechselte danach in den nationalen und schließlich europäischen GT-Sport. In der Vergangenheit teilten sich die beiden Youngster bereits das Cockpit. „Ich freue mich sehr darauf, im ADAC GT Masters an der Seite von Jamie Day zu fahren, den ich gut kenne“, sagt Detout. „Er ist ein talentierter und erfahrener Fahrer und ich bin überzeugt, dass wir ein starkes Duo bilden werden, um Comtoyou Racing und AMR in dieser echten Talentschmiede für die DTM zu vertreten.“

Mit den beiden Talenten verfolgt Comtoyou Racing-Teamchef François Verbist die Strategie, jungen Fahrern mit großem Potenzial den Einstieg in den GT3-Sport zu ermöglichen und sie für den Aufstieg in andere Rennserien vorzubereiten. Diese war in der Vergangenheit bereits erfolgreich und soll nun auch im DTM-Umfeld gelingen. „Im ADAC GT Masters wird Jamie die vielen Strecken kennenlernen, die auch im DTM-Kalender stehen, während Baudouin sich an das höhere Tempo der GT3-Kategorie gewöhnen wird, an der Seite eines erstklassigen Referenz-Teamkollegen“, sagt Verbist. „Wir bereiten die Zukunft vor, indem wir auf die Loyalität unserer Fahrer setzen und ihnen die besten Entwicklungsmöglichkeiten in einem großartigen Teamumfeld bieten.“


Sonntag, 15. März 2026

Sportbike: Rick Kooistra peilt die Sportbike-Spitze an

Rick Kooistra feierte in der vergangenen Saison einige Podestplätze.
Doch der erste Sieg blieb bisher noch aus.
Das soll sich in der nächsten Saison in der EURO MOTO ändern.
Foto: Dino Eisele

Gerade dreht Rick Kooistra in Spanien seine Runden auf der Rennstrecke. Bei den ersten Testtagen bereitet sich der Niederländer intensiv auf die neue Saison für die Sportbike-Klasse in der neuen EURO MOTO vor – mit klaren Zielen vor Augen.

Der 24-Jährige hatte im vergangenen Jahr Eindruck hinterlassen: In seiner ersten IDM-Saison überhaupt beendete er das Debütjahr der Sportbike-Kategorie mit einem hauchdünnen Vorsprung auf den Deutschen Justin Hänse auf Rang drei der Gesamtwertung. Ein starkes Ergebnis für den Fahrer aus Assen, dessen Aufwärtstrend sich ab Mitte der Saison abzeichnete.

Geht der Niederländer also wieder an den Start – diesmal für EURO MOTO?

Die Antwort ist eindeutig: „Ja, auf jeden Fall. Denn in diesem Jahr ist wesentlich mehr für uns zu holen“, sagt Kooistra, dessen Markenzeichen auf der Strecke längst bekannt ist: der weiße Helm zur orangefarbenen Lederkombi. Mit dem Ergebnis seines ersten IDM-Jahres zeigt sich der Niederländer zwar zufrieden, gleichzeitig weiß er, dass sein Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft ist. „Das erste Jahr war natürlich stark von Trial and Error geprägt. Alles war neu für uns, wir mussten uns und das Bike erst einmal finden“, erklärt Kooistra. „Gegen Ende der Saison konnten wir sagen, dass wir langsam richtig im Sattel sitzen. Aber da waren eben schon die meisten Rennen gefahren.“ Bemerkenswert dabei: Kooistra brachte seine Triumph in jedem einzelnen Rennen ins Ziel.

Für die kommende Saison ist die Zielsetzung nun deutlich formuliert: Der Blick geht nach vorne und auf den Sieg. Die Basisarbeit aus dem Debütjahr ist getan, nun soll das Paket aus Fahrer, Motorrad und Team weiterentwickelt werden und in die Feinarbeit gehen. Allerdings nicht mehr als Ein-Fahrer-Team: Bei den Tests in Spanien präsentierte sich auch das Team Pearle Gebben Racing erstmals mit zwei Fahrern. Neben Rick Kooistra wird künftig mit Julian van Kalkeren ein weiterer Niederländer an den Start gehen.

Quelle: euromoto.racing / Rowena Hinzmann


Mittwoch, 11. März 2026

ADAC GT4 Germany: Neuzugang KRT Racing aus Schweden setzt auf Ginetta

  • Mit Alexzander Kristiansson/Erik Bertilsson stehen beide Piloten bereits fest
  • Ginetta G56 GT4 Evo erstmals in ADAC GT4 Germany unterwegs
  • Rennstall feiert 2026 das Debüt in der Serie

Alexzander Kristiansson (re.) und Erik Bertilsson geben ihr Debüt in der ADAC GT4 Germany
Foto: KRT Racing

Neues Team, neues Auto und neue Fahrer: Die ADAC GT4 Germany wird in der Saison 2026 noch bunter. Mit KRT Racing steigt erstmals überhaupt ein Rennstall aus Schweden in die Serie ein. Eingesetzt wird eine Ginetta G56 GT4 Evo. Das britische Modell gibt ebenfalls das Debüt im GT4-Championat des ADAC. Am Steuer wechseln sich Alexzander Kristiansson (25/SWE) und Erik Bertilsson (24/SWE) ab. „Mit dem Aufstieg in die ADAC GT4 Germany machen wir den Schritt auf die internationale Bühne und wollen das Programm in den nächsten Jahren weiter ausbauen. Denn die ADAC GT4 Germany ist eine hochkarätige und sehr wettbewerbsfähige Rennserie“, erklärt Alexzander Kristiansson, der nicht nur Pilot, sondern auch Teammanager ist.

Kristiansson sammelte bereits 2025 erste Erfahrungen im ADAC Motorsport. „Ich fuhr letztes Jahr im Prototype Cup Germany und die Events auf der DTM-Plattform waren wirklich klasse“, erklärt er. „Die Reichweite, die wir dort erzielen können, ist sehr wichtig. Es sind viele Zuschauer vor Ort und das Interesse ist extrem groß. Somit konnten wir gute Pakete für unsere Sponsoren schnüren und haben uns für ein Engagement in der ADAC GT4 Germany entschieden.“ Der 25-Jährige begann seine Rennfahrer-Karriere 2020 im schwedischen Ginetta Markenpokal. 2024 krönte er sich dort zum Champion. Teamkollege Erik Bertilsson gewann 2025 den Titel. „Erik gehört eigentlich fast schon zur Familie und ist ein guter Freund. Nun wollen wir gemeinsam in der ADAC GT4 Germany angreifen“, so Kristiansson. „Natürlich kennen wir noch nicht alle Strecken. Aber im Verlauf der Saison möchten wir in die Top Fünf vorstoßen.“

Durch den so erfolgreichen Einsatz im heimischen Ginetta Markenpokal lag die Entscheidung zur G56 GT4 Evo des britischen Herstellers nahe. „Wir haben ein gutes Verhältnis mit Ginetta. Im europäischen, britischen und französischen GT4-Championat hat sich das Fahrzeug als sehr konkurrenzfähig erwiesen. Als wir Ginetta bezüglich eines Einsatzes in der ADAC GT4 Germany ansprachen, waren sie sofort begeistert“, so Kristiansson.

KRT Racing geht 2026 in seine sechste Saison im Motorsport und ist ein echter Familien-Rennstall. „Teambesitzer ist mein Vater“, klärt Alexzander Kristiansson auf. Die Mannschaft hat ihr Einsatzfahrzug bereits erhalten und technisch auf die ADAC GT4 Germany vorbereitet. Ein erster kurzer Shakedown fand bei kalten Außentemperaturen in Schweden statt. Aktuell ist das Team zu Testfahrten auf dem Hockenheimring unterwegs. „Mit rund 16 Grad Celsius und Sonnenschein ist Hockenheim die perfekte Gelegenheit, um uns an die G56 GT4 Evo zu gewöhnen und uns als Team auf die Saison einzuschwören. Wir können den Saisonauftakt Ende April auf dem Red Bull Ring schon gar nicht mehr abwarten“, ist Kristiansson hoch motiviert.


Montag, 9. März 2026

EURO MOTO: Die Jagd auf den Titel beginnt

Foto: Jens Hawrda

Der Startschuss für die Premierensaison der EURO MOTO ist gefallen: Ab sofort können sich Teams und Fahrer in der EURO MOTO für die Klassen Superbike, Sportbike und Supersport registrieren.

Mit der neuen Marke EURO MOTO entwickelt die Motor Presse Stuttgart (MPS) die erfolgreiche Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) konsequent weiter, um dem europäischen Rundstreckenrennsport eine noch attraktivere Plattform auf internationalem Top-Level zu bieten.

Mit der Eröffnung des Anmeldeportals präzisiert die MPS die Rahmenbedingungen für die bevorstehende Saison. Aufgrund lizenzrechtlicher Beschränkungen auf europäischer Ebene wird die Motor Presse Stuttgart in der Saison 2026 für die Klassen Superbike, Sportbike und Supersport kein offizielles Europameisterschafts-Prädikat verleihen. Der prestigeträchtige Titel, um den die Piloten im Rahmen der EURO MOTO kämpfen, lautet unverändert „Internationaler Deutscher Motorradmeister“.

Die Motor Presse bedauert nach monatelangen Vorbereitungen diese formale Beschränkung. Ungeachtet dessen bleibt die MPS ihrem Ziel verpflichtet, mit der EURO MOTO für Teams, Fahrer, Sponsoren und Fans neue Maßstäbe als attraktivste Motorrad-Rennserie Europas zu setzen.

Das erste Rennwochenende rückt bereits in greifbare Nähe. In zwei Monaten, vom 08. bis 10. Mai 2026, startet die EURO MOTO auf dem Sachsenring in die Saison. Der Kalender umfasst insgesamt sieben Stationen auf traditionsreichen Kursen wie Assen, Most, Oschersleben, dem Nürburgring und dem Hockenheimring sowie der neu hinzugekommenen WM-Strecke in Brünn.

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek

Supersport: Jonas Folger checkt bei Freudenberg und KTM ein

Die Nummer "94" greift wieder an. Jonas Folger mischt sich im Rahmen
einer KTM-Entwicklung unter die EURO MOTO-Supersportler.
Foto: Team Freudenberg KTM-PALIGO Racing

Ein neues Projekt für das Team Freudenberg KTM-PALIGO Racing. Die Sachsen-Crew aus Bischofswerda soll für den Hersteller aus Österreich auf Basis der neuen KTM RC 990 R ein Rennpaket für die Saison 2027 entwickeln. Sie hat sich dafür Ex-MotoGP-Fahrer und IDM Superbike-Champion Jonas Folger ins Boot geholt und die EURO MOTO als höchst anspruchsvolle Serie ausgesucht.

„In den vergangenen Saisons waren wir für KTM in der World Supersport 300 Weltmeisterschaft erfolgreich im Einsatz und haben gemeinsam die RC 390 R kontinuierlich zu einem siegfähigen Motorrad weiterentwickelt“, blickt Teamchef Carsten Freudenberg zurück. „Das ist eine hervorragende Grundlage für ein ebenso erfolgreiches Projekt mit der RC 990 R. Mit Jonas Folger haben wir zudem einen der erfolgreichsten deutschen Rennfahrer an unserer Seite – das macht die Zusammenarbeit umso wertvoller.“

Wettbewerbsbedingungen auf höchstem Niveau

Die Freudenberg-Mannschaft gehört seit vielen Jahren zu KTM wie das Feuer zur Flamme. Ziel der aktuellen Kooperation soll am Ende sein, ein leistungsfähiges Gesamtpaket inklusive eines umfassenden Race-Kits zu schnüren. Es soll sowohl für die Motorrad-Weltmeisterschaft als auch für nationale Meisterschaften homologiert werden – und interessierten Teams zur Verfügung stehen.

Die Entwicklungsarbeit ist über die gesamte Saison 2026 angelegt. Im Rahmen der EURO MOTO Supersport-Klasse sind erste Wildcard-Einsätze vorgesehen. Die Rennteilnahmen sollen zusätzliche Daten unter Wettbewerbsbedingungen liefern und die Entwicklung weiter beschleunigen. Den offiziellen Auftakt bildet ein sechstägiger Test im März in Valencia.

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek

Freitag, 6. März 2026

BWT Mücke Motorsport erneut mit Mercedes-AMG GT4

Foto: Jens Hawrda

Der Berliner Traditionsrennstall steht vor seiner vierten Saison in der ADAC GT4 Germany. Mit Alex Connor und dem deutschen Marius Schmid vertraut das Team im Cockpit auf eine Mischung aus Erfahrung und Talent.

Die ADAC GT4 Germany sieht auch in der Saison 2026 wieder Pink. Denn BWT Mücke Motorsport setzt erneut auf einen Mercedes-AMG GT4 im markanten Design - und hat mit einer starken Fahrerpaarung einiges vor. Der erfahrene Brite Alex Connor teilt sich das Cockpit mit dem deutschen Nachwuchstalent Marius Schmid. „Mit Alex und unserem Neueinsteiger Marius Schmid setzen wir bewusst auf einen Mix aus Erfahrung und Talent im Cockpit. Marius hat bereits Testfahrten im GT4-Auto absolviert und sich entschieden, diesen Weg mit unserem Team fortzusetzen“, erklärt Teamchef Stefan Mücke. „Alex Connor hat uns bereits in der Vergangenheit mit seiner Erfahrung und seinem Talent unterstützt. Es ist schön, dass er die gesamte Saison in der ADAC GT4 Germany mit uns bestreiten wird.“

Der 21-jährige Connor ist seit 2023 in der ADAC GT4 Germany unterwegs. Bereits damals saß er im pinken Mercedes-AMG des Berliner Traditionsrennstalls. Nach einer Saison bei einem anderen Rennstall kehrte er für die letzten beiden Rennwochenenden der Saison 2025 zurück zu BWT Mücke Motorsport. „Im vergangenen Jahr habe ich mein Comeback bei den letzten Rennen der Saison gegeben und bin überzeugt, dass wir weitere Erfolge erzielen können“, so Connor. „Ich kenne den Mercedes-AMG GT4 inzwischen sehr gut und gemeinsam wollen wir vorne angreifen. Ich kann es kaum erwarten, dass die neue Saison beginnt.“

Neu im GT4-Sport ist hingegen Teamkollege Marius Schmid. Der 18-Jährige aus der Nähe des Bodensees begann 2023 mit dem Motorsport. 2025 lernte er den Mercedes-AMG von BWT Mücke Motorsport bei Testfahrten kennen. „Ich bin schon sehr gespannt auf meine erste Saison in der ADAC GT4 Germany und darauf, im Rahmen der DTM zu starten“, strahlt er. „Jetzt geht es darum, die Details des GT4-Fahrzeuges noch besser kennenzulernen. Dank der riesengroßen Erfahrung des Teams und der Zusammenarbeit mit meinem Teamkollegen Alex bin ich sicher, dass wir schnell den nötigen Speed finden werden.“

BWT Mücke Motorsport ist seit 2023 erfolgreich in der ADAC GT4 Germany am Start und somit eine feste Größe im Feld. 2024 konnten insgesamt fünf Podestplätze erzielt werden, beim Heimspiel auf dem Dekra Lausitzring gab es den ersten Sieg. Final belegte BWT Mücke Motorsport 2024 den dritten Rang in der Teamwertung. 2026 soll nun der nächste Schritt folgen.

Quelle: adac-motorsport.de

Finn Wiebelhaus macht die „Road-to-DTM“ perfekt

Finn Wiebelhaus ist der Gewinner der „Road-to-DTM“ 2025
Foto: ADAC-Motorsport

Finn Wiebelhaus hat es geschafft. Der amtierende ADAC GT Masters-Champion und „Road-to-DTM“-Sieger wird 2026 in die DTM aufsteigen. Der 19-Jährige Offenbacher bleibt seinem Team treu und tritt mit HRT Ford Racing im Ford Mustang GT3 Evo an.

Wiebelhaus feierte 2025 mit seinem Teamkollegen Salman Owega die Meisterschaft mit drei Saisonsiegen, vier weiteren Podiums-Platzierungen und zwei Pole-Positions. Darüber hinaus gewann er die „Road-to-DTM“-Wertung mit 249 Punkten und sicherte sich damit das Nenngeld für die DTM Saison 2026. Aufgrund seiner Leistungen wurde Wiebelhaus ins Motorsport Team Germany aufgenommen, das von der ADAC Stiftung Sport und dem DMSB gefördert wird.

Als erstem Nachwuchspiloten gelingt es Wiebelhaus, die „Road-to-DTM“ zu vervollständigen und den Aufstieg aus dem ADAC GT Masters in die DTM perfekt zu machen. Daran war nicht zu denken, als sich der junge Offenbacher vor vielen Jahren für ein paar Runden im Leihkart entschied. Lehrgänge und das erste eigene Kart mündeten schließlich im Erfolg. 2022 feierte Wiebelhaus die Meisterschaft bei den ADAC Kart Masters X30-Junioren und wurde ins ADAC Formel Junior Team berufen. Nach einer Saison in der französischen ADAC Formel 4 entschied sich Wiebelhaus aufgrund der besseren Perspektiven für den Umstieg ins ADAC GT Masters, das er nun nach zwei Jahren mit dem Meistertitel in Richtung DTM verlässt. 

2024 führte der ADAC das Aufstiegskonzept für talentierte Nachwuchsfahrer von der Deutschen Kart-Meisterschaft (DKM) über die ADAC GT4 Germany, das ADAC GT Masters bis in die DTM ein. Im ADAC GT Masters erhalten die Fahrerduos Punkte für ihre gemeinsam eingefahrenen Rennergebnisse. Hinzu kommen Zähler für die jeweils einzeln erzielten Qualifying-Resultate. Um zudem die Fairness auf der Rennstrecke zu fördern, werden Verstöße gegen das Reglement mit Punktabzügen geahndet.

„Ich bin überglücklich, mit dem Ford Mustang GT3 für HRT Ford Racing in der DTM anzutreten. Seit meiner Kindheit war es mein Traum, in der DTM zu fahren, und dass dieser Traum nun wahr wird, bedeutet mir mehr, als ich in Worte fassen kann. Ich bin unglaublich dankbar für das Vertrauen und die Chance, die mir HRT und Ford Racing geben“, strahlt Wiebelhaus. „Nach dem Gewinn des ADAC GT Masters und der „Road-to-DTM“-Wertung im letzten Jahr fühlt sich der Aufstieg in die DTM nun wie eine Belohnung an – für Jahre der harten Arbeit mit vielen Entbehrungen und für meine Zuversicht. Ich bin bereit, alles zu geben, um gute Ergebnisse zu erzielen und diese Saison unvergessen zu machen.“

Quelle: adac-mororsport.de

Dienstag, 3. März 2026

HRT Ford Racing mit neuem Mustang und Road to DTM-Aufsteiger in der DTM 2026

  • Neuzugang Finn Wiebelhaus steigt als Gewinner der Road to DTM auf
  • Ford-Werksfahrer Arjun Maini will Siege einfahren
  • Maini tritt in Ravenol-Farben an, Wiebelhaus im Design von „Snaffi the Snail“

HRT Ford Racing setzt zwei Ford Mustang GT3 Evo ein
Foto: HRT

Road to DTM erfolgreich erreicht: Finn Wiebelhaus, letztjähriger Sieger der Nachwuchs-Wertung im ADAC GT Masters, hat es geschafft und steigt mit HRT Ford Racing in die DTM auf. HRT Ford Racing tritt in der DTM 2026 mit zwei weiterentwickelten Mustang GT3 Evo an, Teamkollege des Youngsters aus Obertshausen ist der erfahrene Ford Racing-Werksfahrer Arjun Maini (IND). Saisonstart der DTM ist vom 24. bis 26. April auf dem Red Bull Ring in Österreich.

Wiebelhaus wurde 2025 gemeinsam mit HRT Ford Racing Champion des ADAC GT Masters. Nun steigt der 19-Jährige, der von der ADAC Stiftung Sport gefördert wird, mit dem Team in die DTM auf. „Ich bin überglücklich, mit dem Ford Mustang GT3 für HRT Ford Racing in der DTM anzutreten“, sagt Wiebelhaus, der auch Development-Fahrer von Ford ist. „Seit meiner Kindheit war es mein Traum, in der DTM zu fahren. Dass dieser Traum nun wahr wird, bedeutet mir mehr, als ich in Worte fassen kann. Nach dem Gewinn des ADAC GT Masters und der Road to DTM-Wertung fühlt sich der Aufstieg in die DTM wie eine Belohnung an – für die Jahre der harten Arbeit mit vielen Entbehrungen und für meine Zuversicht. Ich bin bereit, alles zu geben, um gute Ergebnisse zu erzielen und diese Saison unvergessen zu machen.“ Die bisherige Karriere von Wiebelhaus steht ganz im Zeichen der Nachwuchsförderung des ADAC: Von seinen erfolgreichen Anfängen im ADAC Kart Masters und der Deutschen Kart-Meisterschaft stieg er über das ADAC Formel 4 Junior Team und das ADAC GT Masters nun bis in die DTM auf.

Teamkollege Maini bestreitet in diesem Jahr seine sechste Saison in der DTM. Bisher holte der Inder drei Podestplätze und eine Pole-Position. „Ich bin total begeistert und stolz, ein weiteres Jahr in der DTM mit HRT Ford Racing bestreiten zu dürfen – mein zweites Jahr als offizieller Ford-Racing-Pilot“, sagt der 28-Jährige. „Die letzte Saison war sehr lehrreich, aber wir haben gezeigt, wie sehr wir uns im Laufe des Jahres verbessern konnten. Ich bin daher umso motivierter, die neue DTM-Saison in Angriff zu nehmen, insbesondere mit dem neuen Evo-Paket für den Ford Mustang GT3. Unser Ziel ist es, in diesem Jahr einige Siege und Podiumsplätze zu erzielen.“

Maini steuert in der DTM 2026 wie im Vorjahr einen Ford Mustang GT3 Evo im blau-gelben Look von Ravenol, Wiebelhaus geht in einem neuen Design an Start: Auf dem Mustang des Neueinsteigers will „Snaffi the Snail“ von Teampartner Kolibri360 die DTM-Fans begeistern.

Der Ford Mustang GT3 bekommt für 2026 ein Upgrade, zu dem unter anderem ein überarbeitetes Aerodynamik-Paket gehört. HRT-Geschäftsführer Ulrich Fritz ist optimistisch: „Wir gehen hochmotiviert und bestens vorbereitet in die neue DTM-Saison. Mit Arjun Maini setzen wir auf Kontinuität. Er kennt die Herausforderungen der DTM und ist ein wichtiger Faktor in unserem Bestreben, den Ford Mustang GT3 Evo kontinuierlich weiterzuentwickeln und uns als Team zu verbessern. Finn Wiebelhaus besitzt großes Potenzial und hat sich seinen Startplatz in der DTM durch hervorragende Leistungen verdient. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir gemeinsam gute Ergebnisse in der DTM 2026 einfahren werden.“

Montag, 2. März 2026

ADAC GT4 Germany: Nächster BMW für FK Performance Motorsport fix

Für den Rennstall aus Bremen treten Gianni van de Craats und Victor Nielsen im BMW M4 GT4 Evo an. Beide Piloten kennen die ADAC GT4 Germany gut.

Starkes Fahreraufgebot für FK Performance Motorsport in der ADAC GT4 Germany: Der Niederländer Gianni van de Craats und Victor Nielsen aus Dänemark teilen sich einen BMW M4 GT4 Evo. Somit steht beim Team aus Norddeutschland das zweite Fahrzeug für die ADAC GT4 Germany-Saison 2026 fest, nachdem Luca Link/Luis Moser bereits vor geraumer Zeit als Fahrerduo fixiert wurden.

Gianni van de Craats war schon 2024 für FK Performance Motorsport in der ADAC GT4 Germany unterwegs. Die Serie ließ ihn nie los und so absolvierte der schnelle Niederländer beim Saisonfinale 2025 auf dem Hockenheimring einen Gaststart. „Ich freue mich riesig, in der Saison 2026 mit FK Performance Motorsport wieder in der ADAC GT4 Germany dabei zu sein“, stahlt er. „Ich glaube, wir haben eine sehr starke Aufstellung und werden versuchen, jedes Wochenende konkurrenzfähig zu sein. Wir werden immer versuchen, unsere Ergebnisse zu maximieren, also werden wir es richtig angehen!“

Auch sein neuer Teamkollege Nielsen kennt die ADAC GT4 Germany und den BMW bereits. Er startete in der Saison 2025 aber für einen anderen Rennstall. „Mein Ziel für 2026 ist einfach: gemeinsam mit Gianni und dem gesamten Team die Leistung zu maximieren. Wenn wir konstant gute Leistungen zeigen, sollten wir am Ende der Meisterschaft weit vorne liegen – und das wäre ein wichtiger Schritt vorwärts in meiner Karriere“, meint Nielsen. „Ich habe FK Performance Motorsport im letzten Jahr von der Seite genau verfolgt und war wirklich beeindruckt von der Leistung und der Professionalität. Jetzt freue ich mich darauf, das Ganze von innen zu erleben, schnell zu lernen, zum Team beizutragen und vom ersten Tag an voll und ganz Teil dieser Reise zu sein!“

Saisonstart der ADAC GT4 Germany ist vom 24. bis 26. April 2026 auf dem Red Bull Ring in Österreich.

Quelle. www.adac-motorsport.de


Supersport: Luca de Vleeschauwer bei SWPN auf der R9

Eigentlich hatte Luca de Vleeschauwer mit einem Aufstieg in die EURO MOTO Superbike spekuliert, doch jetzt gibt das niederländische Team SWPN die Verpflichtung des 23-jährigen Belgiers in der Supersportklasse bekannt – auf der nagelneuen Yamaha R9, die das bisherige Modell R6 ablöst.

SWPN und auch Luca de Vleeschauwer schlagen gemeinsam ein neues Kapitel auf. Die Yamaha ist für beide Seiten neu. Der Belgier ist in seiner Supersportkarriere bisher auf Kawasaki, Triumph und Ducati gefahren.

„Er hat bewiesen, dass er über die nötige Geschwindigkeit verfügt, und bringt mittlerweile mehrere Jahre Erfahrung in der Supersport-Klasse mit“, sagt Teammanager Frank Brouwer und fügt an: „Die Yamaha R9 hat sich seit ihrem Debüt sofort als Siegermaschine in der World Supersport-Meisterschaft bewährt. Wir werden alles dafür tun, um diesen Erfolg auch in der EURO MOTO zu haben.“

De Vleeschauwer ist seit 2022 eine feste Größe in der Supersport-Klasse und wurde 2024 Vizemeister. Die vergangene Saison schloss er mit fünf Podiumsplätzen als Gesamt-Vierter ab. Derzeit werden die neuen Yamaha-Motorräder in der Werkstatt des Teams vorbereitet. Vor dem Saisonstart stehen mehrere Testtage in Spanien auf dem Programm. Auf de Vleeschauwer wartet in der kommenden Saison auch viel interne Konkurrenz im Feld. Dirk Geiger und Lennox-Lehmann aus dem Team Apreco sind ebenfalls Yamaha R9-Fahrer.

Das Team SWPN ist weiterhin Partner der Stiftung „Stichting Zorgeloos Kind” und wird von Yamaha Benelux unterstützt.

Quelle: www.euromoto.racing / Anke Wieczorek

Sportbike: Micky Winkler schürt Hoffnungen

Eine Rückkehr des WSC Racing Teams by Aprilia in der Sportbike-Klasse war geplant. Mit Micky Winkler als Fahrer. Dieser absolvierte in der vergangenen Woche einen viertägigen Fitness-Test auf der spanischen Rennstrecke von Almería. Unter südlicher Sonne konnte der 23-jährige Thüringer seinem Teamchef Roland Matthes beweisen, dass er nach der heftigen Verletzung in Schleiz vom August 2025 und der nachfolgenden intensiven Behandlung wieder vollständig fit ist.

Rückblick: Winkler hatte im vergangenen Jahr in Assen bei seinem Einstand in der Sportbike-Klasse mit einem Top-Ten-Platz geglänzt. Auf seiner Heimstrecke in Schleiz wollte er das Motorrad in der darauffolgenden Woche noch besser kennenlernen. Aber bei der dort stattfindenden German Twin Trophy stürzte er im ersten Wertungslauf in Führung liegend. Die Folge: ein komplizierter Bruch an der linken Hand. Das war das vorläufige Aus für das komplette Team.

In Almeria stand neben der körperlichen Belastbarkeit für die neue EURO MOTO auch die Performance auf der Aprilia RS 660 Factory im Fokus. Winkler fand nach langen Off-Season fand schnell seinen Rhythmus und zeigte sich sowohl fahrerisch als auch mental in starker Verfassung.“Ich wollte unbedingt frühzeitig wissen, wo ich stehe. Nach diesem Test bin ich sehr zufrieden und absolut zuversichtlich für die Saison 2026″, fiebert er nun dem ersten Rennwochenende Anfang Mai auf dem Sachsenring entgegen.

Bis dahin sind noch weitere Tests des WSC-Teams mit Winkler und seiner Aprilia RS 660 geplant. Roland Matthes findet: „Wir sind in diesem Jahr sehr viel besser gerüstet. Vielleicht gibt es in Kürze noch weitere spannende Neuigkeiten zu berichten.“

Quelle: www.euromoto.racing / Anke Wieczorek

Neuer Ferrari und neuer Fahrer: Emil Frey Racing bereit für die DTM 2026

  • Schweizer Rennstall setzt zwei Ferrari 296 GT3 Evo ein
  • Sportwagen-Spezialist Matteo Cairoli neu im Team
  • Vierte DTM-Saison für Niederländer Thierry Vermeulen

Emil Frey Racing setzt zwei Ferrari 296 GT3 Evo ein
Foto: Emil Frey Racing

Emil Frey Racing startet in der DTM 2026 und verstärkt sich dafür mit Matteo Cairoli. Der Italiener steuert einen brandneuen Ferrari 296 GT3 Evo und bringt die Erfahrung aus unzähligen Rennen im internationalen Motorsport mit – unter anderem ging er in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC an den Start und gewann 2021 das legendäre ADAC Ravenol 24h Nürburgring. Den zweiten Ferrari 296 GT3 Evo pilotiert Thierry Vermeulen (NL). Für die Emil-Frey-Mannschaft ist es die vierte Saison in der DTM. Bisher holte der Schweizer Rennstall sechs Siege.

Cairoli tritt seit über zehn Jahren in verschiedenen internationalen Meisterschaften an und überzeugt mit großer Erfahrung. „Ich bin Emil Frey Racing sehr dankbar und stolz auf diese Gelegenheit“, erklärt der 29-Jährige, der mit einem Ferrari im Design des DTM-Serienpartners BWT antritt. „Ich glaube, dass wir gemeinsam eine starke Kombination bilden können. Da sowohl die DTM als auch das Auto neu für mich sind, liegt mein Hauptfokus darauf, so schnell wie möglich dazuzulernen. Ich kann es kaum erwarten, loszulegen, jeden Moment zu genießen und auf der Rennstrecke zu zeigen, wozu wir fähig sind!“

Teamkollege Vermeulen steuert seit 2023 einen Ferrari von Emil Frey Racing in der DTM. Im vergangenen Jahr holte er drei Podestplätze und fuhr zweimal auf die Pole-Position. „Es freut mich unheimlich, mit Emil Frey Racing in unser viertes gemeinsames Jahr zu starten“, sagt der 23-Jährige, dessen Ferrari in den Farben von Red Bull strahlt und an das Formel-1-Design von Red Bull Racing erinnert. „Ich fühle mich wirklich als Teil der Familie. Wir haben über den Winter eng zusammengearbeitet, die vergangenen Jahre Revue passieren lassen und unsere Schwächen und Stärken analysiert. Jetzt sind wir bereit, gemeinsam in eine neue Saison zu starten.“

Mit dem Ferrari 296 GT3 Evo schickt der italienische Sportwagenhersteller ein umfangreiches Upgrade seines GT3-Flaggschiffs auf die Rennstrecke. Die auffälligsten Anpassungen gibt es dank überarbeiteter Karosserie im Bereich der Aerodynamik. Lorenz Frey-Hilti, Teamchef Emil Frey Racing, kennt die diesjährigen Herausforderungen: „Die Saison 2026 bringt viele Neuerungen mit sich: ein neues Evo-Paket von Ferrari, neue Reifen von Pirelli und ein neuer Fahrer für unser Team. Wir freuen uns, Matteo Cairoli im Team willkommen zu heißen. Mit seiner großen Erfahrung und seinem Speed wird er eine wertvolle Verstärkung für uns sein.“